Wirkstoff(e) Sertralin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Pfizer OFG Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.12.1996
ATC Code N06AB06
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Pfizer OFG Germany GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Sertralin-neuraxpharm 50 mg Filmtabletten Sertralin neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Sertralin AWD 100 mg Filmtabletten Sertralin AWD.pharma GmbH & Co. KG
Sertralin Aristo 100 mg Filmtabletten Sertralin Aristo Pharma GmbH
Sertralin TAD 100 mg Filmtabletten Sertralin TAD Pharma GmbH
Tralin 100 mg Sertralin Mylan dura GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zoloft enthält den Wirkstoff Sertralin. Sertralin gehört zur Arzneimittelgruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRIs). Diese Arzneimittel werden zur Behandlung von depressiven Erkrankungen und/ oder Angststörungen angewendet.

Zoloft kann angewendet werden zur Behandlung von:

  • Depression und zur Verhinderung eines Wiederauftretens der Depression (bei Erwachsenen),
  • sozialer Angstst√∂rung (bei Erwachsenen),
  • posttraumatischer Belastungsst√∂rung (PTBS) (bei Erwachsenen),
  • Panikst√∂rung (bei Erwachsenen),
  • Zwangsst√∂rung (bei Erwachsenen und Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren).

Depression ist eine klinische Erkrankung mit Beschwerden wie Traurigkeit, Schlafstörungen oder verminderter Lebensfreude.

Zwangsstörung und Panikstörung sind Erkrankungen, die mit Angst verbunden sind, sodass Sie z. B. ständig von fixen Ideen (Zwangsvorstellungen) gequält werden, die Sie zu wiederholten Ritualen (Zwangshandlungen) veranlassen.

PTBS ist ein Zustand, der nach einem emotional sehr belastenden Ereignis auftreten kann und der mit einigen Beschwerden einhergeht, die mit Depression und Angst vergleichbar sind. Soziale Angstst√∂rung (soziale Phobie) ist eine Erkrankung, die mit Angst verbunden ist. Sie √§u√üert sich als gro√üe Angst oder Anspannung in sozialen Situationen (beispielsweise beim Gespr√§ch mit Fremden, beim Reden vor einer Gruppe von Leuten, beim Essen oder Trinken vor anderen oder aus Bef√ľrchtung, dass Sie sich peinlich verhalten k√∂nnten).

Ihr Arzt hat entschieden, dass dieses Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Erkrankung geeignet ist.

Sie sollten Ihren Arzt fragen, wenn Sie unsicher sind, warum Ihnen Zoloft gegeben wurde.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zoloft darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Sertralin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie Arzneimittel anwenden oder angewendet haben, die als Monoaminoxidase- Hemmer (MAO-Hemmer, z. B. Selegilin und Moclobemid) oder MAO-Hemmer-√§hnliche Arzneimittel (z. B. Linezolid) bezeichnet werden. Nach dem Absetzen von Sertralin m√ľssen Sie mindestens 1 Woche warten, bevor Sie eine Behandlung mit einem MAO- Hemmer beginnen d√ľrfen. Nach dem Absetzen eines MAO-Hemmers m√ľssen Sie mindestens 2 Wochen warten, bevor Sie eine Behandlung mit Sertralin beginnen d√ľrfen.
  • wenn Sie ein anderes Arzneimittel mit dem Wirkstoff Pimozid einnehmen (ein Arzneimittel gegen psychiatrische Erkrankungen wie z. B. Psychosen).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zoloft einnehmen.

Arzneimittel eignen sich nicht immer f√ľr jeden Menschen. Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Zoloft, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten oder einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • wenn Sie Epilepsie (Anf√§lle) haben oder Anfallsleiden in der Vergangenheit hatten. Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie einen Krampfanfall haben.
  • wenn bei Ihnen eine manisch-depressive Erkrankung (bipolare St√∂rung) oder Schizophrenie vorlag. Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine manische Phase haben.
  • wenn Sie Selbstverletzungs- oder Selbstt√∂tungsgedanken haben oder bereits hatten
    (siehe unten ‚ÄěSuizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angstst√∂rung‚Äú).
  • wenn Sie das Serotonin-Syndrom haben. In seltenen F√§llen kann dieses Syndrom
    auftreten, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gleichzeitig mit Sertralin anwenden (zu den entsprechenden Beschwerden siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Von Ihrem Arzt werden Sie erfahren haben, ob Sie diese Erkrankung in der
    Vergangenheit hatten.
  • wenn Sie eine niedrige Natriumkonzentration im Blut haben, da dies als Folge der Behandlung mit Zoloft vorkommen kann. Sie sollten Ihren Arzt auch informieren, wenn Sie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen, denn diese Arzneimittel k√∂nnen die Natriumkonzentration im Blut ebenfalls ver√§ndern.
  • wenn Sie ein √§lterer Patient sind, da bei Ihnen ein h√∂heres Risiko f√ľr niedrige Natriumkonzentrationen im Blut besteht (siehe oben).
  • wenn Sie eine Erkrankung an der Leber haben: Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie eine geringere Zoloft-Dosis nehmen sollten.
  • wenn Sie Diabetes haben: Ihre Blutzuckerspiegel k√∂nnen infolge von Zoloft ver√§ndert sein. M√∂glicherweise m√ľssen Ihre Diabetes-Arzneimittel angepasst werden.
  • wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen (Neigung blaue Flecken zu entwickeln) haben oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú) oder blutverd√ľnnende Arzneimittel eingenommen haben (z. B. Acetylsalicyls√§ure [Aspirin] oder Warfarin), die das Blutungsrisiko erh√∂hen k√∂nnen.
  • wenn Sie ein Kind oder ein Jugendlicher unter 18 Jahren sind. Zoloft sollte bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren nur zur Behandlung von
    Zwangsst√∂rungen angewendet werden. Wenn Sie wegen dieser Krankheit behandelt werden, wird Ihr Arzt Sie engmaschig √ľberwachen wollen (siehe unten ‚ÄěKinder und Jugendliche‚Äú).
  • wenn Sie eine Elektrokrampftherapie (EKT) erhalten.
  • wenn Sie Augenprobleme wie z. B. bestimmte Arten eines Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck) haben.
  • wenn Ihnen von Ihrem Arzt mitgeteilt wurde, dass Ihr Elektrokardiogramm (EKG) eine unnormale Herzkurve, auch bezeichnet als verl√§ngertes QT-Intervall, zeigt.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung, niedrige Kalium- oder Magnesiumwerte, ein verl√§ngertes QT-Intervall in der Familiengeschichte oder eine niedrige Herzfrequenz haben oder gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das QT-Intervall verl√§ngern.

Psychomotorische Unruhe/ Akathisie

Die Anwendung von Sertralin wurde mit als quälend erlebter Unruhe und Bewegungsdrang, oft zusammen mit einer Unfähigkeit, stillzusitzen oder stillzustehen, in Zusammenhang gebracht (Akathisie). Dies tritt am ehesten während der ersten Behandlungswochen auf. Eine Dosiserhöhung kann schädlich sein, sprechen Sie daher beim Auftreten solcher Symptome mit Ihrem Arzt.

Absetzreaktionen

Bei einer Beendigung der Behandlung treten häufig Nebenwirkungen auf (Absetzreaktionen),

besonders wenn die Behandlung pl√∂tzlich abgebrochen wird (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Zoloft abbrechen‚Äú und 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Das

Risiko von Absetzreaktionen h√§ngt von der Behandlungsdauer, der Dosis und der Geschwindigkeit der Dosisverringerung ab. Im Allgemeinen sind diese Symptome leicht bis m√§√üig schwer, bei einigen Patienten k√∂nnen sie jedoch schwerwiegend sein. Sie treten normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Absetzen der Behandlung auf. Meist bilden sich diese Symptome von selbst wieder zur√ľck und klingen innerhalb von 2 Wochen ab. Bei einigen Personen k√∂nnen sie l√§nger anhalten (2 bis 3 Monate oder l√§nger). Es wird daher empfohlen, bei einer Beendigung der Behandlung mit Sertralin die Dosis √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten schrittweise zu reduzieren. In jedem Fall sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, wie Sie die Behandlung am besten beenden k√∂nnen.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angststörung

Wenn Sie depressiv sind und/ oder an Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit, bis sie wirken, gewöhnlich etwa 2 Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen, oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die an einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder an einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern, oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Sexuelle Probleme

Arzneimittel wie Zoloft (sogenannte SSRIs) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Kinder und Jugendliche

Zoloft sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, mit Ausnahme von Patienten mit Zwangsst√∂rung, angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen (suizidale Gedanken), und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Zoloft verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Sie unter 18 Jahre alt sind und Ihr Arzt Ihnen Zoloft verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt ebenfalls benachrichtigen, wenn bei Ihnen eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert, w√§hrend Sie Zoloft einnehmen. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Zoloft in Bezug auf Wachstum, Reifung und Lernf√§higkeit (kognitive Entwicklung) sowie die Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Zoloft zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Einige Arzneimittel können die Wirkung von Zoloft beeinträchtigen, oder Zoloft selbst kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, herabsetzen.

Die gleichzeitige Anwendung von Zoloft und folgenden Arzneimitteln kann schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen:

  • Arzneimittel, die als Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) bezeichnet werden, wie Moclobemid (zur Behandlung von Depression) und Selegilin (zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung), das Antibiotikum Linezolid oder Methylenblau (zur Behandlung hoher Meth√§moglobin-Werte im Blut). Zoloft darf nicht zusammen mit diesen Arzneimitteln angewendet werden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen wie z. B. Psychosen (Pimozid). Zoloft darf nicht zusammen mit Pimozid angewendet werden.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel, die Amphetamine enthalten (zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivit√§tsst√∂rung [ADHS], Schlafkrankheit und Fettleibigkeit)
  • pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten. Die Wirkungen von Johanniskraut k√∂nnen 1 bis 2 Wochen anhalten.
  • Arzneimittel, die die Aminos√§ure Tryptophan enthalten
  • Arzneimittel zur Behandlung von starken Schmerzen (z. B. Tramadol)
  • Arzneimittel, die als Narkosemittel oder zur Behandlung chronischer Schmerzen angewendet werden (z. B. Fentanyl, Mivacurium und Suxamethonium)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Migr√§ne (z. B. Sumatriptan)
  • blutverd√ľnnende Arzneimittel (Warfarin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen/ Arthritis (nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR] wie z. B. Ibuprofen, Acetylsalicyls√§ure [Aspirin])
  • Beruhigungsmittel (Diazepam)
  • Diuretika (sogenannte ‚ÄěWassertabletten‚Äú)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Tolbutamid)
  • Arzneimittel zur Behandlung von √ľbersch√ľssiger Magens√§ure, Geschw√ľren und Sodbrennen (Cimetidin, Omeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Manie und Depression (Lithium)
  • andere Arzneimittel zur Behandlung von Depression (wie z. B. Amitriptylin, Nortriptylin, Nefazodon, Fluoxetin, Fluvoxamin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie und anderen psychiatrischen Erkrankungen (wie z. B. Perphenazin, Levomepromazin und Olanzapin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, Brustschmerz und zur Regulierung der Herzschlagfrequenz und des Herzrhythmus (z. B. Verapamil, Diltiazem, Flecainid, Propafenon)
  • Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen (z. B. Rifampicin, Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol, Fluconazol)
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV/ AIDS und Hepatitis C (Proteaseinhibitoren wie z. B. Ritonavir, Telaprevir)
  • Arzneimittel zur Vorbeugung von √úbelkeit und Erbrechen nach einer Operation oder einer Chemotherapie (z. B. Aprepitant)
  • Arzneimittel, die daf√ľr bekannt sind, das Risiko von Ver√§nderungen der elektrischen Aktivit√§t des Herzmuskels zu erh√∂hen (z. B. Antipsychotika und Antibiotika)

Einnahme von Zoloft zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die Zoloft-Tabletten können zwischen oder zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Während der Einnahme von Zoloft sollte auf den Konsum von Alkohol verzichtet werden.

Zoloft sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden, da sich hierdurch der Wirkstoffspiegel von Sertralin in Ihrem Körper erhöhen kann.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit von Sertralin bei Schwangeren vor. Sertralin wird Ihnen in der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn im Ermessen Ihres Arztes der Nutzen f√ľr Sie gr√∂√üer ist als das m√∂gliche Risiko f√ľr das ungeborene Kind.

Wenn Sie Zoloft gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen aufweisen. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme sollte dar√ľber informiert werden, dass Sie Zoloft einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten k√∂nnen. Arzneimittel wie Zoloft k√∂nnen, wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeintr√§chtigung des Neugeborenen f√ľhren, die prim√§re oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt,

dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blaufärbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/ oder Ihren Arzt.

Ihr neugeborenes Kind kann weitere Beeinträchtigungen haben, die normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt beginnen. Die Symptome sind:

  • Atemprobleme,
  • Blauf√§rbung der Haut, √úberhitzung oder Unterk√ľhlung,
  • Blauf√§rbung der Lippen,
  • Erbrechen oder Probleme beim F√ľttern,
  • starke M√ľdigkeit, Einschlafprobleme oder st√§ndiges Schreien,
  • steife oder schlaffe Muskeln,
  • Zittern oder Krampfanf√§lle,
  • verst√§rkte Reflexe,
  • Reizbarkeit,
  • niedrige Blutzuckerwerte.

Wenn Ihr Kind eines dieser Symptome nach der Geburt aufweist oder Sie um die Gesundheit Ihres Kindes besorgt sind, informieren Sie Ihren Arzt/ Ihre √Ąrztin oder Ihre Hebamme. Diese werden Sie beraten.

Die vorliegenden Daten zeigen, dass Sertralin in die Muttermilch √ľbergeht. Sertralin sollte nur dann von stillenden Frauen angewendet werden, wenn im Ermessen des Arztes der Nutzen gr√∂√üer ist als das m√∂gliche Risiko f√ľr den S√§ugling.

Studien an Tieren zufolge können einige Arzneimittel, die dem Sertralin ähnlich sind, die Qualität der Spermien beeinträchtigen. Theoretisch könnte dies die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen, jedoch wurde bislang kein Einfluss auf die Fruchtbarkeit beim Menschen beobachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Psychopharmaka wie Sertralin k√∂nnen Ihre F√§higkeit zum F√ľhren eines Fahrzeugs und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Sie d√ľrfen daher erst dann ein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen, wenn Sie wissen, wie sich dieses Arzneimittel auf Ihre F√§higkeit, diese T√§tigkeiten auszu√ľben, auswirkt.

Zoloft enthält Natrium

Zoloft enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 50 mg und 100 mg Filmtablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene:

Depression und Zwangsstörung

Bei Depression und Zwangsst√∂rung betr√§gt die √ľbliche Dosis 50 mg/Tag. Die Tagesdosis kann in 50-mg-Schritten und in Abst√§nden von mindestens 1 Woche √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen erh√∂ht werden. Die maximale Tagesdosis betr√§gt 200 mg.

Panikstörung, soziale Angststörung und posttraumatische Belastungsstörung

Bei Panikst√∂rung, sozialer Angstst√∂rung und posttraumatischer Belastungsst√∂rung sollte die Behandlung mit 25 mg/Tag begonnen (hierf√ľr steht Zoloft 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer L√∂sung zum Einnehmen zur Verf√ľgung) und dann nach 1 Woche auf 50 mg/Tag erh√∂ht werden.

Die Tagesdosis kann dann in 50-mg-Schritten √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen erh√∂ht werden. Die maximale Tagesdosis betr√§gt 200 mg.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:

Zoloft darf bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren nur zur Behandlung von Zwangsstörungen angewendet werden.

Zwangsstörung

Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt

25 mg/Tag. Nach 1 Woche kann Ihr Arzt diese Dosis auf 50 mg/Tag steigern. Die maximale Tagesdosis beträgt 200 mg.

Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 mg/Tag. Die maximale Tagesdosis beträgt 200 mg.

Wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt bitte mit und befolgen dessen Anweisungen.

Art der Anwendung

Die Zoloft-Tabletten können entweder zu den Mahlzeiten oder außerhalb der Mahlzeiten eingenommen werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel einmal täglich entweder morgens oder abends ein.

Ihr Arzt wird Sie √ľber die Dauer der Einnahme dieses Arzneimittels informieren. Dies h√§ngt von der Art Ihrer Erkrankung ab und davon, wie gut Sie auf die Behandlung ansprechen. Es kann mehrere Wochen dauern, bis eine Besserung Ihrer Beschwerden eintritt. Die Behandlung von Depressionen sollte √ľblicherweise noch 6 Monate nach der Besserung der Beschwerden weitergef√ľhrt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Zoloft eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung oder suchen Sie die Notfallstation des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf, wenn Sie versehentlich zu viel Zoloft eingenommen haben. Nehmen Sie dabei stets die Arzneimittelpackung mit, unabh√§ngig davon, ob vom Inhalt noch etwas √ľbrig ist oder nicht.

Symptome einer √úberdosierung sind u. a. Benommenheit, √úbelkeit und Erbrechen, schneller Herzschlag, Zittern, Erregtheit, Schwindelgef√ľhl und in seltenen F√§llen Bewusstlosigkeit.

Wenn Sie die Einnahme von Zoloft vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die vers√§umte Dosis nicht nachtr√§glich ein, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die n√§chste Dosis einfach zum √ľblichen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Zoloft abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Zoloft nicht, bis Ihr Arzt es Ihnen sagt. Ihr Arzt wird Ihre Zoloft-Dosis schrittweise √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen reduzieren, bevor Sie dieses Arzneimittel endg√ľltig absetzen. Ein pl√∂tzliches Absetzen der Behandlung kann zu Nebenwirkungen wie Schwindelgef√ľhl, Empfindungsst√∂rungen, Schlafst√∂rungen, Erregtheit oder Angst, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen und Zittern f√ľhren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn beim Absetzen von Zoloft diese oder andere Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Übelkeit wird als häufigste Nebenwirkung berichtet. Die Nebenwirkungen sind dosisabhängig. Häufig verschwinden sie wieder oder bessern sich bei fortdauernder Behandlung.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt umgehend:

Wenn nach der Einnahme dieses Arzneimittels eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt, kann dies schwerwiegend sein.

  • Wenn bei Ihnen ein schwerer Hautausschlag mit Blasenbildung entsteht (Erythema multiforme) (dies kann Mund und Zunge betreffen). Dies kann ein Anzeichen einer Erkrankung sein, die als Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse (TEN) bekannt ist. In diesem Fall wird Ihr Arzt die Behandlung abbrechen.
  • Allergische Reaktion oder Allergie, die mit Symptomen wie juckendem Hautausschlag, Atemproblemen, pfeifendem Atem, geschwollenen Augenlidern, geschwollenem Gesicht oder geschwollenen Lippen einhergehen kann.
  • Wenn Sie Erregtheit, Verwirrtheit, Durchfall, hohe K√∂rpertemperatur und hohen Blutdruck, √ľberm√§√üiges Schwitzen und schnellen Herzschlag bemerken. Dies sind Symptome des sogenannten Serotonin-Syndroms. In seltenen F√§llen kann dieses Syndrom auftreten, wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel gleichzeitig mit Sertralin anwenden. Ihr Arzt kann dann den Abbruch Ihrer Behandlung anordnen.
  • Wenn Ihre Haut und Augen gelb werden, was auf eine Lebersch√§digung hindeuten kann.
  • Wenn Sie depressive Zust√§nde mit Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen (Suizidgedanken), entwickeln.
  • Wenn bei Ihnen ein Gef√ľhl der Ruhelosigkeit entsteht und Sie nach Einnahme von Zoloft nicht ruhig sitzen oder ruhig stehen k√∂nnen. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn bei Ihnen ein Gef√ľhl der Ruhelosigkeit entsteht.
  • Wenn Sie einen Anfall haben (Krampfanfall).
  • Wenn Sie gerade an einer manischen Episode leiden (siehe Abschnitt 2).

In klinischen Pr√ľfungen mit Erwachsenen und nach der Markteinf√ľhrung wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schlaflosigkeit, Schwindelgef√ľhl, Schl√§frigkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, √úbelkeit, Mundtrockenheit, fehlender Samenerguss, M√ľdigkeit.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Erk√§ltung, Halsschmerzen, laufende Nase,
  • Appetitlosigkeit, verst√§rkter Appetit,
  • Angst, Depression, Erregtheit, vermindertes sexuelles Interesse, Nervosit√§t, Gef√ľhl, sich selbst fremd zu sein, Alptr√§ume, Z√§hneknirschen,
  • Zittern, Muskelbewegungsprobleme (wie z. B. √ľberm√§√üige Bewegung, angespannte Muskeln, Schwierigkeiten beim Gehen und Steifheit, Kr√§mpfe und unwillk√ľrliche Muskelbewegungen)*, verminderte Empfindlichkeit f√ľr Ber√ľhrungsreize, Kribbeln, angespannte Muskeln, Aufmerksamkeitsmangel, ver√§nderter Geschmack,
  • Sehst√∂rungen,
  • Klingeln in den Ohren,
  • Herzklopfen,
  • Hitzewallung,
  • G√§hnen,
  • Magenverstimmung, Verstopfung, Bauchschmerzen, Erbrechen, Bl√§hungen,
  • vermehrtes Schwitzen, Hautausschlag,
  • R√ľckenschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen,
  • Menstruationsst√∂rungen, Erektionsst√∂rungen,
  • Unwohlsein, Brustschmerzen, Schw√§che, Fieber,
  • Gewichtszunahme,
  • Verletzung.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Magen-Darm-Entz√ľndung, Ohrinfektion,
  • Tumor,
  • √úberempfindlichkeit, jahreszeitenbedingte Allergie,
  • niedrige Schilddr√ľsenhormone,
  • Suizidgedanken, suizidales Verhalten*, psychotische St√∂rung, gest√∂rtes Denken, Teilnahmslosigkeit, Halluzination, Aggressivit√§t, √ľberm√§√üiges Gl√ľcksgef√ľhl, Verfolgungswahn,
  • Amnesie, herabgesetzte Empfindung, unwillk√ľrliche Muskelkontraktionen, Ohnmacht, √ľberm√§√üige Bewegungsaktivit√§t, Migr√§ne, Krampfanf√§lle, Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, ver√§nderte Koordination, Sprachst√∂rung,
  • erweiterte Pupillen,
  • Ohrenschmerzen,
  • schneller Herzschlag, Herzproblem,
  • Blutungsprobleme (wie z. B. Magenbluten)*, hoher Blutdruck, Err√∂ten, Blut im Urin,
  • Kurzatmigkeit, Nasenbluten, Atembeschwerden, pfeifender Atem,
  • Teerstuhl, Zahnerkrankung, Entz√ľndung der Speiser√∂hre, Zungenproblem, H√§morrhoiden, vermehrter Speichelfluss, Schluckbeschwerden, Aufsto√üen, Zungenerkrankung,
  • Augenschwellung, Nesselsucht, Haarausfall, Juckreiz, r√∂tlich-violette Flecken auf der Haut, Hautproblem mit Blasenbildung, trockene Haut, Gesichts√∂dem, kalter Schwei√ü,
  • Arthrose, Muskelzucken, Muskelkr√§mpfe*, Muskelschw√§che,
  • Steigerung der H√§ufigkeit des Wasserlassens, Blasenentleerungsst√∂rung, Unverm√∂gen, die Blase zu entleeren, Harninkontinenz, vermehrtes Wasserlassen, n√§chtliches Wasserlassen,
  • sexuelle Funktionsst√∂rungen, √ľberm√§√üige Scheidenblutung, Scheidenblutung, sexuelle Funktionsst√∂rungen bei der Frau,
  • Schwellung der Beine, Sch√ľttelfrost, Gehschwierigkeiten, Durst,
  • erh√∂hte Leberenzymwerte, Gewichtsabnahme.
  • Unter der Behandlung mit Sertralin oder kurz nach deren Beendigung wurden F√§lle von suizidalen Gedanken und suizidalem Verhalten berichtet (siehe Abschnitt 2).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Divertikulitis, geschwollene Lymphdr√ľsen, Abnahme der Blutgerinnungszellen*, Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen*,
  • schwere allergische Reaktion,
  • endokrine Probleme*,
  • hohes Cholesterin, Probleme bei der Kontrolle der Blutzuckerwerte (Diabetes), niedriger Blutzucker, Erh√∂hung der Blutzuckerwerte*, niedrige Blutsalze*,
  • k√∂rperliche stress- oder emotionsbedingte Symptome, ungew√∂hnliche furchterregende Tr√§ume*, Arzneimittelabh√§ngigkeit, Schlafwandeln, vorzeitiger Samenerguss,
  • Koma, gest√∂rte Bewegungen, Bewegungsschwierigkeiten, verst√§rkte Empfindung, pl√∂tzliche starke Kopfschmerzen (die ein Anzeichen f√ľr eine ernste Erkrankung, die als

reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom [RCVS] bekannt ist, sein können)*, Empfindungsstörungen,

  • Flecken vor den Augen, Glaukom, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit, Blut im Auge, ungleiche Gr√∂√üe der Pupillen*, abnorme Sicht*, Tr√§nenst√∂rungen,
  • Herzanfall, Benommenheit, Ohnmacht oder Brustunbehagen, die Zeichen von Ver√§nderungen der elektrischen Aktivit√§t (auf einem Elektrokardiogramm sichtbar) oder eines anormalen Herzrhythmus sein k√∂nnen*, langsamer Herzschlag,
  • schlechte Durchblutung von Armen und Beinen,
  • schnelle Atmung, fortschreitende Vernarbung des Lungengewebes (interstitielle Lungenerkrankung)*, Enge im Hals, Sprachst√∂rung, langsame Atmung, Schluckauf,
  • Geschw√ľrbildung im Mund, Pankreatitis*, Blut im Stuhl, Zungengeschw√ľr, wunder Mund,
  • Probleme mit der Leberfunktion, schwere Leberfunktionsst√∂rungen*, Gelbf√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht)*,
  • Hautreaktion auf Sonnenlicht*, Haut√∂dem*, ver√§nderte Haarstruktur, ver√§nderter Hautgeruch, Ausschlag im Bereich der Kopfhaut,
  • Abbau von Muskelgewebe*, Knochenerkrankung,
  • verz√∂gertes Wasserlassen, vermindertes Wasserlassen,
  • Ausfluss aus der Brustdr√ľse, trockener Scheidenbereich, Scheidenausfluss, roter schmerzhafter Penis und Vorhaut, Brustvergr√∂√üerung*, verl√§ngerte Erektion,
  • Hernie, verminderte Arzneimittelvertr√§glichkeit,
  • erh√∂hte Cholesterinwerte im Blut, anormale Laborwerte*, ver√§ndertes Sperma, Gerinnungsst√∂rungen*,
  • Gef√§√üerweiterung.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Kaumuskelkrampf*,
  • Bettn√§ssen*,
  • partieller Verlust des Sehverm√∂gens,
  • Entz√ľndungen des Dickdarms (Durchfall verursachend)*,
  • schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), siehe weitere Informationen unter Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit in Abschnitt 2*.

*Nach der Markteinf√ľhrung beobachtete Nebenwirkung.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

In klinischen Pr√ľfungen mit Kindern und Jugendlichen wurden im Allgemeinen √§hnliche Nebenwirkungen wie bei Erwachsenen beobachtet (siehe oben). Als h√§ufigste Nebenwirkungen kam es bei Kindern und Jugendlichen zu Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Durchfall und √úbelkeit.

Beschwerden, die auftreten können, wenn die Behandlung abgebrochen wird

Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels pl√∂tzlich beenden, kann es bei Ihnen zu Nebenwirkungen wie Schwindelgef√ľhl, Empfindungsst√∂rungen, Schlafst√∂rungen, Erregtheit

oder Angst, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen und Zittern kommen (siehe Abschnitt 3

‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Zoloft abbrechen‚Äú).

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Knochenbr√ľchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu

beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Zoloft enthält

Der Wirkstoff ist: Sertralinhydrochlorid.

Zoloft 50 mg, Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält Sertralinhydrochlorid, entsprechend 50 mg Sertralin.

Zoloft 100 mg, Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält Sertralinhydrochlorid, entsprechend 100 mg Sertralin.

Die sonstigen Bestandteile sind: Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat (E 341), mikrokristalline Cellulose (E 460), Hyprolose (E 463), Carboxymethylst√§rke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.) (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěZoloft enth√§lt Natrium‚Äú), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) (E 572), Hypromellose

3 mPas (E 464), Hypromellose 6 mPas (E 464), Titandioxid (E 171), Macrogol 400 (E 1521), Macrogol 8000 (E 1521), Polysorbat 80 (E 433).

Wie Zoloft aussieht und Inhalt der Packung

Zoloft 50 mg, Filmtabletten

Zoloft-50-mg-Filmtabletten sind weiß und länglich (oblong) (10,3 x 4,2 mm) mit der Prägung

‚ÄěPfizer‚Äú auf der einen und ‚ÄěZLT 50‚Äú auf der anderen Seite. Die Tabletten k√∂nnen in gleiche Dosen geteilt werden.

Zoloft 100 mg, Filmtabletten

Zoloft-100-mg-Filmtabletten sind weiß und länglich (oblong) (13,1 x 5,2 mm) mit der Prägung

‚ÄěPfizer‚Äú auf der einen und ‚ÄěZLT 100‚Äú auf der anderen Seite.

Zoloft 50 mg/ 100 mg ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich: Packung mit 20 Filmtabletten

Packung mit 50 Filmtabletten Packung mit 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

PFIZER OFG Germany GmbH

Linkstr. 10

10785 Berlin

Tel.: 0800 5500634

Fax: 0800 5500635

Hersteller

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH

Betriebsstätte Freiburg

Mooswaldallee 1

79090 Freiburg

Deutschland

Haupt Pharma Latina S.r.l.

Strada Statale 156 Km 47,600

04100 Borgo San Michele, Latina

Italien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien, Luxemburg Serlain
Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Zoloft
Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen,  
Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Schweden,  
Tschechische Republik, Ungarn, Zypern  
Irland, Vereinigtes Königreich Lustral
√Ėsterreich Tresleen
Spanien Besitran

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Zoloft 50mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Sertralin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Pfizer OFG Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 02.12.1996
ATC Code N06AB06
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden