Tonotec 5 mg/5 mg Hartkapseln

Abbildung Tonotec 5 mg/5 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Ramipril Amlodipin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Apontis Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.08.2013
ATC Code C09BB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Apontis Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril-ratiopharm 10 mg Tabletten Ramipril Ratiopharm GmbH
RamiWin 10 mg Tabletten Ramipril Winthrop Arzneimittel GmbH
Ramipril-Actavis 10 mg Tabletten Ramipril Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
RamiWin 5 mg Tabletten Ramipril Winthrop Arzneimittel GmbH
Ramipril Sandoz 2,5 mg Tabletten Ramipril Sandoz Pharmaceuticals GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tonotec enth√§lt zwei Wirkstoffe, Ramipril und Amlodipin. Ramipril geh√∂rt zur Wirkstoffklasse der sogenannten ACE-Hemmer (‚ÄěAngiotensin-Converting-Enzyme‚Äú-Hemmer), w√§hrend Amlodipin zur Wirkstoffklasse der sogenannten Calciumantagonisten geh√∂rt.

Ramipril wirkt, indem es

  • Ihre k√∂rpereigene Produktion von Substanzen vermindert, die Ihren Blutdruck ansteigen lassen k√∂nnen.
  • Ihre Blutgef√§√üe entspannt und weitet.
  • Ihrem Herzen erleichtert, Blut durch Ihren K√∂rper zu pumpen.

Amlodipin wirkt, indem es

‚ÄĘ Ihre Blutgef√§√üe entspannt, so dass das Blut leichter hindurchflie√üen kann.

Tonotec kann zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) von Patienten eingenommen werden, deren Blutdruck ausreichend durch die gleichzeitige Einnahme der Einzelpräparate in der gleichen Dosisstärke wie in der Kombination kontrolliert wird.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Sie sollten Tonotec nicht in den ersten zw√∂lf Wochen der Schwangerschaft anwenden und Sie d√ľrfen Tonotec auf keinen Fall nach der 13. Schwangerschaftswoche anwenden, weil die Einnahme von Tonotec in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann. Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Tonotec schwanger werden, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Ein Wechsel auf eine besser vertr√§gliche Behandlungsalternative sollte im Vorfeld einer geplanten Schwangerschaft in Erw√§gung gezogen werden.

Stillzeit

Sie sollten Tonotec nicht anwenden, wenn Sie stillen. Amlodipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie irgendein Arzneimittel einnehmen.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Es liegen keine ausreichenden Daten bez√ľglich der m√∂glichen Auswirkungen auf die Zeugungs- /Geb√§rf√§higkeit vor.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Tonotec kann die Verkehrst√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Wenn bei Ihnen w√§hrend der Einnahme von Tonotec Unwohlsein, Schwindel, M√ľdigkeit oder Kopfschmerzen auftreten, d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Tonotec 5 mg/5 mg Hartkapseln und Tonotec 10 mg/5 mg Hartkapseln enthalten den Farbstoff Allurarot (E 129), der zu allergischen Reaktionen f√ľhren kann.

Tonotec 5 mg/10 mg Hartkapseln und Tonotec 10 mg/10 mg Hartkapseln enthalten den Farbstoff Azorubin (E 122), der zu allergischen Reaktionen f√ľhren kann.

3. Wie ist Tonotec einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Hartkapsel der vom Arzt verschriebenen Stärke täglich.

Abhängig von der Wirkung kann Ihr Arzt die Dosis anpassen.

Die maximale Dosis beträgt 1 Kapsel der 10 mg/10 mg-Stärke täglich.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel jeden Tag zur selben Zeit, vor oder nach den Mahlzeiten ein. Schlucken Sie die Hartkapseln als Ganzes mit Fl√ľssigkeit.

Zerkleinern oder zerkauen Sie die Hartkapseln nicht. Nehmen Sie Tonotec nicht mit Grapefruitsaft ein.

Leber- und Nierenerkrankungen

Eventuell muss die Dosis bei Patienten mit Leber- und Nierenerkrankungen angepasst werden.

√Ąltere Patienten

Ihr Arzt wird Ihre anfängliche Dosis verringern und die Behandlung langsam anpassen.

Bei sehr alten und gebrechlichen Patienten wird die Einnahme von Tonotec nicht empfohlen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von Tonotec bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Wenn Sie eine größere Menge von Tonotec eingenommen haben, als Sie sollten

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Beenden Sie die Einnahme von Tonotec umgehend und wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken - Sie ben√∂tigen m√∂glicherweise dringend √§rztliche Behandlung:

  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen erschweren, sowie Juckreiz und Hautausschl√§ge. Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion auf Tonotec sein.
  • Schwere Hautreaktionen einschlie√ülich Hautausschlag, Geschw√ľren im Mund, Verschlechterung einer vorbestehenden Hauterkrankung, R√∂tung, Bl√§schenbildung oder Abl√∂sung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend beim Auftreten von:

  • Beschleunigter Herzfrequenz, unregelm√§√üigem oder starkem Herzschlag (Palpitationen), Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustkorb oder schwerwiegenderen Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Kurzatmigkeit oder Husten. Dies sind m√∂gliche Anzeichen einer Lungenerkrankung.
  • Leichterem Auftreten von Bluterg√ľssen, Blutungen, die l√§nger als normal andauern, jeglichen Anzeichen einer Blutung (z. B. Zahnfleischbluten), purpurroten Flecken auf der Haut oder erh√∂hter Infektionsanf√§lligkeit, Halsschmerzen und Fieber, M√ľdigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schwindel oder blasser Haut. Dies sind m√∂gliche Anzeichen einer Blut- oder Knochenmarkerkrankung.
  • Starken Bauchschmerzen, die bis zum R√ľcken ausstrahlen k√∂nnen. Dies sind m√∂gliche Anzeichen einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis).
  • Fieber, Sch√ľttelfrost, M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen (Gelbsucht). Dies sind m√∂gliche Anzeichen von Lebererkrankungen wie Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Lebersch√§den.

Andere Nebenwirkungen:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Schwellungen (√Ėdeme)

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit verbunden mit Schl√§frigkeit (Somnolenz; insbesondere zu Beginn der Behandlung), Ersch√∂pfung (Fatigue)
  • Wahrnehmung Ihres Herzschlags (Palpitationen)
  • Kn√∂chelschwellungen
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie), insbesondere wenn Sie stehen oder pl√∂tzlich aufstehen (orthostatischer Blutdruckabfall), Ohnmacht (Synkope), Hautr√∂tung mit W√§rmegef√ľhl (Flushing)
  • Reizhusten ohne Auswurf, Entz√ľndung Ihrer Nebenh√∂hlen (Sinusitis), Bronchitis, Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Bauchschmerzen, Durchfall, Entz√ľndungen des Magen-Darm-Traktes, Verdauungsst√∂rungen und Verdauungsbeschwerden (einschl. Dyspepsie), √úbelkeit, Erbrechen, ver√§nderte Darmentleerung (einschl. Durchfall und Verstopfung)
  • Hautausschlag mit oder ohne Hauterhebungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Kr√§mpfe oder Schmerzen Ihrer Muskeln (Myalgie)
  • Bluttests zeigen h√∂here Kaliumwerte als gew√∂hnlich in Ihrem Blut
  • Schw√§chegef√ľhl und Kraftlosigkeit (Asthenie)
  • Sehst√∂rungen (einschlie√ülich Doppelsehen und verschwommenes Sehen)

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Schwellung der Haut, Schleimh√§ute und umgebenden Gewebe (Angio√∂dem/Quincke-√Ėdem; in seltenen Ausnahmef√§llen kann die Atemwegsverengung aufgrund der Angio√∂deme t√∂dlich sein)
  • Geschwollene Arme und Beine (peripheres √Ėdem; dies sind m√∂gliche Anzeichen von Fl√ľssigkeitsansammlungen in Ihrem K√∂rper)
  • Schwellung des D√ľnndarms (Angio√∂dem des D√ľnndarms)
  • Stimmungs√§nderungen, Depression, Angst, Nervosit√§t, Unruhe, Schlafst√∂rungen (Insomnie)
  • Ohrenklingeln (Tinnitus)
  • Niesen/laufende Nase (Rhinitis), verstopfte Nase
  • Atembeschwerden (Bronchospasmus) einschl. Verschlechterung eines Asthma
  • Trockener Mund, Oberbauchschmerzen einschl. Gastritis
  • Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis; Todesf√§lle wurden in seltenen Ausnahmen in Verbindung mit ACE-Hemmern berichtet)
  • Nierenfunktionsst√∂rungen einschl. akutem Nierenversagen, St√∂rungen in der Harnausscheidung, h√§ufigere Harnausscheidung im Laufe des Tages als gew√∂hnlich, verst√§rkter Harndrang w√§hrend der Nacht (Nykturie)
  • Verschlechterung einer bestehenden Proteinurie (h√∂here Eiwei√üwerte im Urin als gew√∂hnlich)
  • Unwohlsein
  • Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Drehschwindel (Vertigo), Zittern (Tremor)
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Juckreiz (Pruritus), kleine blutende Flecken oder Stellen in der Haut (Purpura), Hautverf√§rbung, Exanthem, Nesselsucht (Urtikaria)
  • Ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen oder Kribbeln auf Ihrer Haut (Par√§sthesien), verminderte Empfindlichkeit der Haut (Hyp√§sthesie)
  • Verlust (Ageusie) oder Ver√§nderung des Geschmackssinn (Dysgeusie)
  • Verminderter Appetit, Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • √úberm√§√üiges Schwitzen (Hyperhidrosis)
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt), Erkrankung der Herzgef√§√üe (Myokardisch√§mie), Engegef√ľhl und Schmerzen in der Brust (Angina pectoris), erh√∂hter (Tachykardie) oder unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmie), verminderter Herzschlag (Bradykardie), bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen (Vorhofflimmern, ventrikul√§re Tachykardie)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie), R√ľckenschmerzen, allgemein Schmerzen
  • Erh√∂hte K√∂rpertemperatur/Fieber (Pyrexie)
  • Unf√§higkeit eine Erektion zu erlangen (Impotenz), verringertes sexuelles Verlangen bei M√§nnern oder Frauen, Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen beim Mann (Gyn√§komastie)
  • Anstieg der Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) bei Bluttests
  • Blutwerte, die auf Funktionsst√∂rungen der Leber (erh√∂hte Leberenzyme und/oder konjugiertes Bilirubin), der Bauchspeicheldr√ľse (erh√∂hte Bauchspeicheldr√ľsenenzyme) oder der Nieren (erh√∂hter Serumharnstoff, erh√∂htes Serumkreatinin) hindeuten
  • Husten

Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

  • Sich verwirrt f√ľhlen oder verwirrt sein, Gleichgewichtsst√∂rungen
  • Rote und geschwollene Zunge (Glossitis)
  • Entz√ľndung und Absch√§lung der Haut (exfoliative Dermatitis)
  • Nagelprobleme, z. B. Lockern oder Abl√∂sen eines Nagels vom Nagelbett (Onycholyse)
  • Rote, juckende, geschwollene oder tr√§nende Augen (Konjunktivitis)
  • H√∂rst√∂rungen
  • Gelbf√§rbung der Haut (cholestatische Gelbsucht), Leberzellsch√§den
  • Verengung der Blutgef√§√üe (Gef√§√üstenose)
  • Gest√∂rter Blutfluss (Hypoperfusion)
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis)
  • Verringerung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen, wei√üer Blutk√∂rperchen (einschl. Neutropenie oder Agranulozytose, Leukopenie) oder Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder ein zu niedriger H√§moglobinwert bei Blutuntersuchungen

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen

  • Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abbl√§tternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • Erh√∂hte Blutzuckerwerte (Hyperglyk√§mie)
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis; meistens in Verbindung mit Gallestauung)
  • Allergische Reaktionen
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkle Flecken in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme)
  • Zahnfleischwucherungen (Gingivahyperplasie)
  • Erh√∂hter Muskeltonus (Hypertonus)
  • Erkrankung des peripheren Nervensystems (periphere Neuropathie)
  • Empfindlichkeit auf Licht oder Sonne (Photosensitivit√§t)

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder mehr als ein paar Tage anh√§lt.

  • Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abbl√§tternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich, der in schwerwiegenderer Auspr√§gung eine Hautabl√∂sung an mehr als 30 % der K√∂rperoberfl√§che hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Blasenbildungen auf der Haut (Pemphigus)
  • Anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen
  • Anstieg antinukle√§rer Antik√∂rper
  • Knochenmarksversagen, Bluttests zeigen einen Mangel an roten und wei√üen Blutzellen sowie Blutpl√§ttchen (Panzytopenie)
  • Aufmerksamkeitsst√∂rungen
  • Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit kleinen Geschw√ľren (Stomatitis aphtosa)
  • Bluttests zeigen zu viele gesch√§digte rote Blutzellen (h√§molytische An√§mie)
  • Zu niedrige Natriumwerte im Blut
  • Verf√§rbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim Aufw√§rmen (Raynaud-Syndrom)
  • Mangelnde Durchblutung des Gro√ühirns (zerebrale Isch√§mie, einschl. isch√§mischer Schlaganfall und transitorischer isch√§mischer Attacken)
  • Beeintr√§chtigte F√§higkeit Bewegungsabl√§ufe wie Gehen und Sprechen bewusst zu steuern
  • Gef√ľhl des Brennens
  • Ver√§nderte Geruchswahrnehmung (Parosmie)
  • Akutes Leberversagen, cholestatische oder zytolytische Leberentz√ľndung (Hepatitis; in seltenen Ausnahmef√§llen mit Todesfolge)
  • Entz√ľndung der Haut (psoriasiforme Dermatitis), akuter Hautausschlag (pemphigoides oder lichenoides Exanthem), Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Ausschlag der Schleimh√§ute (Enanthem)
  • Konzentrierter Urin (dunkle Farbe), √úbelkeit oder Erbrechen, Muskelkr√§mpfe, Verwirrung und Anf√§lle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein k√∂nnen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
  • Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und schlurfender, unausgewogener Gang

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V angef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

5. Wie ist Tonotec aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚ÄĚ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tonotec darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ramipril, Amlodipin (die beiden Wirkstoffe), einen anderen Calciumantagonisten, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer schweren Verengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer (Aortenstenose) oder einem kardiogenen Schock (unzureichende Blutversorgung des K√∂rpers) leiden.
  • wenn Sie in der Vergangenheit eine schwere allergische Reaktion, ein sogenanntes angioneurotisches √Ėdem, hatten. Zu den Anzeichen geh√∂ren Juckreiz, Quaddeln (Nesselsucht bzw. Urtikaria), rote Flecken an H√§nden, F√ľ√üen und Hals, Schwellungen des Rachens und der Zunge, Schwellungen um die Augen und Lippen, Atem- und Schluckbeschwerden.
  • wenn Sie sich einer Dialyse oder einer anderen Form der Blutw√§sche unterziehen. Abh√§ngig vom verwendeten Ger√§t ist eine Behandlung mit Tonotec eventuell nicht geeignet f√ľr Sie.
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung Ihrer Niere eingeschr√§nkt ist (Nierenarterienstenose).
  • w√§hrend der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).
  • wenn Ihr Blutdruck ungew√∂hnlich niedrig oder schwankend ist.
  • wenn Sie unter einer Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) in Folge eines Herzinfarkts leiden.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan einnehmen, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tonotec einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen folgende Kriterien zutreffen oder zugetroffen haben:

  • wenn Sie zu den √§lteren Patienten geh√∂ren und Ihre Dosis erh√∂ht werden muss.
  • wenn Sie an einer Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden.
  • wenn Ihr Blutdruck extrem erh√∂ht ist (hypertensive Krise).
  • wenn Ihr K√∂rper gro√üe Mengen an Salzen oder Fl√ľssigkeiten verloren hat (durch Erbrechen, Durchfall, au√üergew√∂hnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Di√§t, die Einnahme von Diuretika [Wassertabletten] √ľber lange Zeit, oder wenn Sie Dialysepatient sind).
  • wenn Ihre Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung).
  • wenn Sie ein Bet√§ubungsmittel erhalten sollen. Dies kann bei einer Operation oder einer zahn√§rztlichen Behandlung der Fall sein. Es k√∂nnte erforderlich sein, Ihre Behandlung mit Tonotec einen Tag vorher abzusetzen; fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (erkennbar an den Blutwerten).
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen oder Krankheiten haben, die den Natriumblutspiegel erniedrigen k√∂nnen; Ihr Arzt wird m√∂glicherweise regelm√§√üig Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um vor allem die Konzentration von Natrium in Ihrem Blut zu √ľberpr√ľfen, besonders wenn Sie √§lter sind.
  • wenn Sie Arzneimittel, die als mTOR-Inhibitoren (z. B. Temsirolimus, Everolimus, Sirolimus) bezeichnet werden, Vildagliptin oder NEP(Neutrale-Endopeptidase)-Hemmer (z. B. Racecadotril) anwenden, da diese das Risiko f√ľr das Auftreten von Angio√∂demen (eine schwerwiegende allergische Reaktion) erh√∂hen k√∂nnen.
  • wenn Sie an einer Kollagenose wie Sklerodermie oder systemischem Lupus erythematodes leiden.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěTonotec darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Tonotec wird in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft nicht empfohlen und kann nach dreimonatiger Schwangerschaft zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Kinder und Jugendliche

Die Einnahme von Tonotec bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da f√ľr diese Altersgruppe keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěTonotec darf nicht eingenommen werden" und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Tonotec kann Einfluss auf andere Arzneimittel haben oder durch andere Arzneimittel beeinflusst werden, wie z. B.:

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z. B. nichtsteroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicyls√§ure).
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzschw√§che, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin, Adrenalin. Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck dann √ľberpr√ľfen.
  • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin (Antibiotika).
  • Johanniskraut (pflanzliches Mittel zur Behandlung von Depressionen).
  • Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie).
  • Arzneimittel, mit denen die Absto√üung eines transplantierten Organs verhindert wird, wie Ciclosporin.
  • Diuretika (Wassertabletten) wie Furosemid.
  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen k√∂nnen, wie Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Kaliumsalze und Heparin (Blutverd√ľnner).
  • Steroidhaltige Arzneimittel gegen Entz√ľndungen wie Prednisolon.
  • Allopurinol (zur Senkung der Harns√§urewerte im Blut).
  • Procainamid (gegen Herzrhythmusst√∂rungen).
  • Ketoconazol, Itraconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen).
  • Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir (sogenannte Proteasehemmer gegen HIV-Infektionen).
  • Verapamil, Diltiazem (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen und hohem Blutdruck).
  • Dantrolen (zur Infusion bei schweren St√∂rungen der K√∂rpertemperatur (Hyperthermie)).
  • Trimethoprim und Co-Trimoxazol (gegen bakterielle Infektionen).
  • Temsirolimus (gegen Krebs).
  • Sirolimus, Everolimus (zur Vorbeugung von Absto√üungen transplantierter Organe).
  • Vildagliptin (zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2).
  • Racecadotril (zur Behandlung von Durchfall).
  • Tacrolimus (zur Kontrolle der Immunantwort des K√∂rpers; zur Annahme des transplantierten Organs durch den K√∂rper).
  • Arzneimittel gegen Diabetes wie blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin. Tonotec kann Ihren Blutzuckerspiegel senken. W√§hrend der Einnahme von Tonotec muss der Blutzuckerspiegel deswegen engmaschig kontrolliert werden.
  • Lithium (gegen seelische Erkrankungen): Tonotec kann Ihre Lithiumkonzentration im Blut erh√∂hen. Ihr Arzt muss Ihren Lithiumspiegel daher engmaschig √ľberwachen.
  • Simvastatin (cholesterinsenkendes Arzneimittel): Amlodipin erh√∂ht die Verf√ľgbarkeit (Exposition) von Simvastatin. Ihr Arzt muss die Simvastatin-Dosis senken, falls Sie Tonotec einnehmen.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Tonotec Ihren Arzt.

Einnahme von Tonotec zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

  • Tonotec kann vor oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Patienten die Tonotec einnehmen, sollten weder Grapefruitsaft trinken noch Grapefruits essen. Da Grapefruits und Grapefruitsaft zu einer Erh√∂hung des Wirkstoffgehalts von Amlodipin im Blut f√ľhren k√∂nnen. Das kann zu einem unvorhersehbaren Anstieg des blutdrucksenkenden Effekts f√ľhren.
  • Alkoholgenuss w√§hrend der Behandlung mit Tonotec kann Schwindel oder Benommenheit verursachen. Wenn Sie hinsichtlich der Menge an Alkohol, die Sie w√§hrend der Behandlung mit Tonotec trinken d√ľrfen, unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt, da sich blutdrucksenkende Mittel und Alkohol in ihrer m√ľde machenden (sedativen) Wirkung gegenseitig verst√§rken k√∂nnen.

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, lassen Sie diese komplett aus. Nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten planmäßigen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Tonotec abbrechen

Ihr Arzt wird die Dauer Ihrer Behandlung vorgeben. Wenn Sie die Behandlung ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt beenden, kann sich Ihr Zustand verschlechtern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wenn Sie die Einnahme von Tonotec vergessen haben

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 04.07.2022

Quelle: Tonotec 5 mg/5 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ramipril Amlodipin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Apontis Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.08.2013
ATC Code C09BB07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden