Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten

Abbildung Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Desogestrel Ethinylestradiol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Mylan √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.08.2011
ATC Code G03AA16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Mylan √Ėsterreich GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

  • Mayra ist ein Arzneimittel zur
    o Schwangerschaftsverh√ľtung ("Verh√ľtungspille").
    o Behandlung von Frauen mit mittelschwerer Akne, die nach dem Versagen einer √§u√üerlichen Behandlung oder der Einnahme geeigneter Antibiotika, einwilligen, eine Verh√ľtungspille einzunehmen.
  • Jede der 21 √ľberzogenen Tabletten enth√§lt eine geringe Menge der weiblichen Geschlechtshormone Ethinylestradiol und Dienogest.
  • "Pillen", die zwei Hormone enthalten, werden als "Kombinationspillen" bezeichnet.
  • In klinischen Pr√ľfungen wurde belegt, dass Mayra bei Frauen, bei denen eine verst√§rkte Wirkung von m√§nnlichen Hormonen (so genannte "Androgene") zum Auftreten von Akne f√ľhrt, eine Besserung dieser Erscheinungen bewirkt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allgemeine Hinweise

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Anwendung von Mayra beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen ‚Äď siehe Abschnitt 2, ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú.

Bevor Sie mit der Einnahme von Mayra beginnen, wird Ihnen Ihr Arzt einige Fragen zu Ihrer pers√∂nlichen Krankengeschichte und der Ihrer unmittelbaren Familienangeh√∂rigen stellen. Der Arzt wird Ihren Blutdruck messen und je nach Ihrer individuellen Situation m√∂glicherweise andere Tests durchf√ľhren.

In dieser Gebrauchsinformation werden verschiedene Situationen beschrieben, in denen Sie die Einnahme von Mayra abbrechen m√ľssen oder die schwangerschaftsverh√ľtende Wirkung beeintr√§chtigt werden kann. In diesen F√§llen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder zus√§tzlich eine nichthormonale Verh√ľtungsmethode, wie z. B. ein Kondom oder eine andere so genannte Barrieremethode, anwenden. Verwenden Sie aber nicht die Kalendermethode oder die Temperaturmethode. Diese Methoden k√∂nnen unzuverl√§ssig sein, da Mayra die monatlichen Ver√§nderungen der K√∂rpertemperatur und die Zusammensetzung des Geb√§rmutterschleims beeinflusst.

Wie alle hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel sch√ľtzt Mayra nicht vor HIV-Infektionen (AIDS) bzw. anderen sexuell √ľbertragbaren Krankheiten.

Ihre Akne wird sich normalerweise nach drei bis sechs Monaten Behandlung verbessern, und es kann sogar nach sechs Monaten zu weiteren Verbesserungen kommen. Sie sollten mit Ihrem Arzt drei bis sechs Monate nach Behandlungsbeginn und danach in regelm√§√üigen Abst√§nden den Bedarf einer Fortf√ľhrung Ihrer Behandlung besprechen.

Wann Sie Mayra nicht anwenden d√ľrfen

Mayra darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft, m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der Empf√§ngnisverh√ľtung f√ľr Sie besser geeignet ist.

Mayra darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgef√§√ü der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer St√∂rung der Blutgerinnung leiden ‚Äď beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden-Mutation oder Antiphospholipid-Antik√∂rper;
  • wenn Sie operiert werden m√ľssen oder l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind (siehe Abschnitt ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú);
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische isch√§mische Attacke (TIA ‚Äď vor√ľbergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder fr√ľher einmal hatten);
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die Ihr Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer
    Arterie erhöhen können:
    o schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße o sehr hoher Blutdruck
    o sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) o eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist.
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migr√§ne (sog. ‚ÄěMigr√§ne mit Aura‚Äú) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
  • wenn Sie an bestehender oder vorausgegangener Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis) im Zusammenhang mit stark erh√∂hten Blutfettwerten (Hypertriglyzerid√§mie) leiden;
  • wenn Sie an bestehender oder vorausgegangener schwerer Lebererkrankung leiden, solange sich die Leberfunktionswerte im Blut nicht normalisiert haben;
  • wenn Sie an bestehenden oder vorausgegangenen gutartigen oder b√∂sartigen Lebertumoren leiden;
  • wenn Sie an bekannten oder vermuteten b√∂sartigen Erkrankungen der Geschlechtsorgane oder Br√ľste, die von Geschlechtshormonen beeinflusst werden, leiden oder gelitten haben (z. B. Brustkrebs oder Geb√§rmutterschleimhautkrebs),
  • wenn Sie Blutungen aus der Scheide haben, deren Ursache nicht abgekl√§rt ist;
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol oder Dienogest oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile sind.

Wenn eine der oben genannten Situationen bei Ihnen auftritt, w√§hrend Sie Mayra einnehmen, m√ľssen Sie die Einnahme sofort beenden und Ihren Arzt fragen. In der Zwischenzeit sollen Sie ein anderes nicht-hormonales Verh√ľtungsmittel anwenden. F√ľr weitere Informationen, siehe auch Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Wenden Sie Mayra nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Mayra mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mayra erforderlich ist

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden?

Suchen Sie unverz√ľglich √§rztliche Hilfe auf

wenn Sie m√∂gliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten k√∂nnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe den Abschnitt ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú unten).

F√ľr eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den Abschnitt ‚ÄěSo erkennen Sie ein Blutgerinnsel‚Äú.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mayra oder anderen ‚ÄěKombinationspillen‚Äú erforderlich und es k√∂nnen regelm√§√üige Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig sein.

Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Mayra verschlimmert, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren,

  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entz√ľndliche Darmerkrankung) haben;
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE ‚Äď eine Krankheit, die Ihr nat√ľrliches Abwehrsystem beeintr√§chtigt) haben;
  • wenn Sie ein h√§molytisches ur√§misches Syndrom (HUS ‚Äď eine St√∂rung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen f√ľhrt) haben;
  • wenn Sie Sichelzellan√§mie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutk√∂rperchen) haben;
  • wenn Sie erh√∂hte Blutfettspiegel (Hypertriglyzerid√§mie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Hypertriglyzerid√§mie wurde mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr eine Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse) verbunden;
  • wenn Sie operiert werden m√ľssen oder l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind (siehe Abschnitt 2, ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú);
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko f√ľr Blutgerinnsel erh√∂ht. Fragen Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Mayra beginnen k√∂nnen;
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entz√ľndung haben (oberfl√§chliche Thrombophlebitis);
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;
  • wenn Sie Herzklappenfehler oder Herzrhythmusst√∂rungen haben;
  • wenn Brustkrebs bei nahen Verwandten aufgetreten ist;
  • wenn bei Ihnen Leber- oder Gallenblasenerkrankungen oder Gallensteine bekannt sind;
  • wenn Sie Gelbsucht oder Juckreiz infolge Stauung der Gallenfl√ľssigkeit haben;
  • wenn Sie fleckenf√∂rmige, gelbbr√§unliche Verf√§rbungen der Haut, besonders im Gesicht (Chloasma) haben oder auch w√§hrend einer fr√ľheren Schwangerschaft hatten; hierbei ist st√§rkere Sonnen- und UV-Bestrahlung zu meiden;
  • wenn Sie eine bestimmte St√∂rung der Bildung des Blutfarbstoffes (Porphyrie) haben;
  • wenn Sie unter Depressionen leiden;
  • wenn Sie an Epilepsie leiden;
  • wenn Sie Veitstanz (Sydenham Chorea) haben;
  • wenn Sie Bl√§schenausschlag w√§hrend einer fr√ľheren Schwangerschaft (Herpes gestationis) hatten;
  • wenn Sie Innenohrschwerh√∂rigkeit (Otosklerose-bedingter H√∂rverlust) haben.
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angio√∂dems an sich bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag m√∂glicherweise zusammen mit Atembeschwerden. Arzneimittel, die Estrogene enthalten, k√∂nnen die Symptome eines heredit√§ren und erworbenen Angio√∂dems ausl√∂sen oder verschlimmern.

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Mayra ist Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels h√∂her, als wenn Sie keines anwenden. In seltenen F√§llen kann ein Blutgerinnsel Blutgef√§√üe verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.

Blutgerinnsel können auftreten

  • in den Venen (sog. ‚ÄěVenenthrombose‚Äú, ‚Äěven√∂se Thromboembolie‚Äú oder VTE)
  • in den Arterien (sog. ‚ÄěArterienthrombose‚Äú, ‚Äěarterielle Thromboembolie‚Äú oder ATE).

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen Blutgerinnsels aufgrund von Mayra gering ist.

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?Woran könnten Sie leiden?
Schwellung eines Beins oder l√§ngs einer Vene im Bein oder Fu√ü, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der m√∂glicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird Erw√§rmung des betroffenen Beins √Ąnderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Bl√§sse, Rot-oder Blauf√§rbungTiefe Beinvenenthrombose
pl√∂tzliche unerkl√§rliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung; pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann; stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl; schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag; starke Magenschmerzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entz√ľndung der Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden k√∂nnen.Lungenembolie
Symptome, die meistens in einem Auge auftreten: sofortiger Verlust des Sehvermögens oder schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)
Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregef√ľhl; Enge- oder V√∂llegef√ľhl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins; V√∂llegef√ľhl, Verdauungsst√∂rungen oder Erstickungsgef√ľhl; in den R√ľcken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberk√∂rper; Schwitzen, √úbelkeit, Erbrechen oder Schwindelgef√ľhl; extreme Schw√§che, Angst oder Kurzatmigkeit; schnelle oder unregelm√§√üige Herzschl√§geHerzinfarkt
pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheitsgef√ľhl des Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer K√∂rperseite besonders ausgepr√§gt ist; pl√∂tzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verst√§ndnisschwierigkeiten; pl√∂tzliche Sehst√∂rungen in einem oder beiden Augen; pl√∂tzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgef√ľhl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsst√∂rungen; pl√∂tzliche schwere oder l√§nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache; Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall. In manchen F√§llen k√∂nnen die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollst√§ndigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in √§rztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden k√∂nnten.Schlaganfall
Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer Extremität; starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)Blutgerinnsel, die andere Blutgefäße verstopfen

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie t√§glich eine Tablette ein. Die Tabletten werden unzerkaut und gegebenenfalls zusammen mit etwas Wasser eingenommen. Die Einnahme der Tabletten sollte jeden Tag etwa zur gleichen Zeit erfolgen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Tabletten n√ľchtern oder zu den Mahlzeiten einnehmen.

Ein Blisterstreifen enth√§lt 21 √ľberzogene Tabletten. Auf dem Blisterstreifen ist bei jeder Tablette ein Wochentag vermerkt; t√§glich wird eine Tablette eingenommen. Nehmen Sie eine mit diesem Wochentag gekennzeichnete Tablette ein. Wenn Ihre Monatsblutung z. B. an einem Freitag beginnt, nehmen Sie die 1. Tablette der Kalenderpackung aus dem mit Fr (f√ľr Freitag) bezeichneten Feld

heraus, indem Sie dieses durch die Aluminiumfolie dr√ľcken. Dann nehmen Sie der Reihe nach Tag f√ľr Tag eine Tablette ein.

Die Tageszeit der Einnahme ist gleichg√ľltig, nur sollten Sie bei der einmal gew√§hlten Stunde bleiben. Folgen Sie der Pfeilrichtung bis alle 21 Tabletten eingenommen sind. W√§hrend der n√§chsten 7 Tage nehmen Sie keine Tabletten ein. In diesen 7 Tagen Einnahmepause sollte die Monatsblutung (Entzugsblutung) 2 - 3 Tage nach Einnahme der letzten √ľberzogenen Tablette einsetzen.

Beginnen Sie den nächsten Blisterstreifen am 8. Tag, auch wenn die Blutung noch anhält. Das bedeutet, dass Sie jede neue Mayra-Packung am gleichen Wochentag beginnen, wie die erste Packung, und Ihre Monatsblutung jeden Monat ungefähr am gleichen Wochentag beginnt.

Wenn Sie Mayra vorschriftsmäßig einnehmen, besteht der Empfängnisschutz auch an den 7 Tagen, an denen Sie keine Tablette einnehmen.

Beginn der Einnahme

Wenn Sie w√§hrend des vergangenen Monats keine hormonalen Verh√ľtungsmittel eingenommen haben:

Beginnen Sie mit Mayra am 1. Tag Ihres Zyklus, d. h. am 1. Tag Ihrer Monatsblutung.

  • Wenn Sie von einem anderen kombinierten oralen Verh√ľtungsmittel auf Mayra wechseln:

Mit der Einnahme von Mayra sollte vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten wirkstoffhaltigen Tablette des zuvor eingenommenen oralen Verh√ľtungsmittels begonnen werden, sp√§testens aber am Tag nach dem √ľblichen einnahmefreien Intervall oder nach der Einnahme der wirkstofffreien Tabletten des zuvor eingenommenen Verh√ľtungsmittels.

Wenn Sie von einem Vaginalring oder transdermalen Pflaster auf Mayra wechseln:

Mit der Einnahme von Mayra sollte vorzugsweise am Tag der Entfernung, spätestens jedoch wenn die nächste Anwendung fällig wäre, begonnen werden.

  • Wenn Sie von einem reinen Gestagenpr√§parat (Minipille, Implantat, Injektion) oder von einem Gestagen-freisetzenden Intrauterinsystem (IUS, Hormonspirale) auf Mayra wechseln:

Die Umstellung von einer Minipille kann an jedem beliebigen Tag erfolgen. Die Umstellung von einem Implantat oder Intrauterinsystem erfolgt am Tag der Entfernung des Implantats und von einem Injektionspr√§parat zum Zeitpunkt, an dem die n√§chste Injektion f√§llig w√§re; in jedem Fall m√ľssen Sie w√§hrend der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme zus√§tzlich ein lokales Verh√ľtungsmittel anwenden.

Wenn Sie nach einer Fehlgeburt im ersten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft Mayra verwenden wollen:

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Grundsätzlich kann mit der Einnahme von Mayra sofort begonnen werden.

  • Wenn Sie nach einer Fehlgeburt im zweiten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft oder nach einer Geburt Mayra verwenden wollen:

Falls Sie mit der Einnahme von Mayra beginnen wollen, wird Ihnen Ihr Arzt empfehlen, mit der Einnahme zwischen dem 21. bis 28. Tag nach einer Geburt oder einer Fehlgeburt im zweiten Trimenon zu beginnen. Bei einem sp√§teren Einnahmetermin m√ľssen Sie w√§hrend der ersten 7 Einnahmetage von Mayra zus√§tzlich eine Barrieremethode (z. B. ein Kondom) verwenden.

Wenn Sie jedoch bereits Geschlechtsverkehr hatten, m√ľssen Sie vor Beginn der Einnahme von Mayra sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind oder Sie m√ľssen Ihre n√§chste Monatsblutung abwarten.

Wenn Sie nach der Geburt eines Kindes stillen und mit der Einnahme von Mayra beginnen wollen:

Lesen Sie dazu bitte den Abschnitt ‚ÄěStillzeit‚Äú.

Wenn Sie eine größere Menge von Mayra eingenommen haben, als Sie sollten

Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen Mayra-Tabletten vor.

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal eingenommen haben, kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen, oder Sie können aus der Scheide bluten. Sogar bei Mädchen, die noch nicht ihre erste Menstruation hatten und versehentlich dieses Arzneimittel eingenommen haben, können solche Blutungen auftreten.

Wenn Sie zu viele Mayra-Tabletten eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind versehentlich einige Tabletten verschluckt hat, suchen Sie Rat bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Mayra vergessen haben

  • Wenn Sie den √ľblichen Einnahmezeitpunkt um weniger als 12 Stunden √ľberschritten haben, ist die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung noch gew√§hrleistet. Sie m√ľssen die Einnahme der vergessenen Tablette so schnell wie m√∂glich nachholen und alle darauffolgenden Tabletten wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen.
  • Wenn Sie die Einnahme der Tablette um mehr als 12 Stunden √ľberschritten haben, ist m√∂glicherweise kein vollst√§ndiger Empf√§ngnisschutz mehr gegeben. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben, desto h√∂her ist das Risiko, dass Mayra nicht mehr wirkt.

Das Risiko schwanger zu werden ist besonders hoch, wenn Sie Tabletten am Anfang oder Ende des Blisterstreifens vergessen haben. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten:

Sie haben mehr als eine Tablette von einem Blisterstreifen vergessen:

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Sie haben in der 1. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:

Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerkt haben - auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Tabletten einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauf folgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein. W√§hrend der n√§chsten 7 Tage ist zus√§tzlich ein mechanisches Verh√ľtungsmittel anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die M√∂glichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt mit.

Sie haben in der 2. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:

Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken - auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Tabletten einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauf folgenden Tabletten wieder zur gewohnten Zeit ein. Die Wirkung der Pille bleibt erhalten, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den 7 Tagen vor dem Vergessen der Tabletteneinnahme korrekt erfolgt ist. Sie m√ľssen keine zus√§tzlichen mechanischen Verh√ľtungsmittel anwenden. Wenn Sie jedoch mehr als 1 Tablette vergessen haben, m√ľssen Sie zus√§tzliche Schutzma√ünahmen √ľber 7 Tage anwenden.

Sie haben in der 3. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:

Sie k√∂nnen eine von zwei folgenden M√∂glichkeiten w√§hlen, ohne zus√§tzliche Verh√ľtungsmittel verwenden zu m√ľssen, vorausgesetzt, Sie haben an den 7 Tagen vor dem Vergessen der Einnahme die Pille korrekt eingenommen:

1. Sie nehmen die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken - auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Tabletten einzunehmen sind - und nehmen die darauf folgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein. Mit der Einnahme aus dem n√§chsten Blisterstreifen beginnen Sie unmittelbar nach dem Ende der letzten Packung, d. h. ohne Einhaltung der Einnahmepause. Es wird dabei nicht zur √ľblichen Entzugsblutung kommen; bis zum Aufbrauchen dieser zweiten Packung k√∂nnen aber geh√§uft Zwischenblutungen auftreten.

ODER:

2. Sie nehmen keine weiteren Tabletten mehr ein. Nach einer Pause von höchstens 7 Tagen, einschließlich jenes Tages, an dem die Einnahme vergessen wurde, setzen Sie die Einnahme der Tabletten aus dem nächsten Blisterstreifen fort. Bei dieser Methode kann der Beginn der Pilleneinnahme auch auf den bisher gewohnten Wochentag gelegt werden. Wenn Sie mit der Einnahme aus der neuen Packung zu Ihrem gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie eine Einnahmepause von weniger als 7 Tagen einschieben.

Wenn Sie Tabletten vergessen haben und keine Monatsblutung während der Einnahmepause eintritt, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt, ehe Sie mit der Einnahme von Mayra aus dem nächsten Blisterstreifen beginnen.

Was m√ľssen Sie beachten, wenn Sie an Erbrechen oder schwerem Durchfall leiden

Bei schweren Magen-Darm-St√∂rungen (z. B. Erbrechen oder Durchfall) sind die wirksamen Bestandteile der Tabletten m√∂glicherweise noch nicht vollst√§ndig vom K√∂rper aufgenommen worden. Die Wirkung kann daher, √§hnlich wie beim Vergessen einer Tablette, vermindert sein. Zus√§tzliche Verh√ľtungsma√ünahmen sind erforderlich. Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme von Mayra erbrechen, nehmen Sie so rasch wie m√∂glich eine neue (Ersatz-)Tablette ein. Die neue Tablette sollte m√∂glichst innerhalb von 12 Stunden nach der √ľblichen Einnahmezeit eingenommen werden. Wenn mehr als 12 Stunden vergehen, befolgen Sie die Ratschl√§ge wie im Falle von vergessenen Tabletten. Falls Sie Ihren gewohnten Einnahmerhythmus jedoch beibehalten wollen, k√∂nnen Sie auch eine Ersatztablette aus einem anderen Blisterstreifen entnehmen und diesen sp√§ter als Reservepackung weiter verwenden.

Verschieben der Blutungstage: Was m√ľssen Sie beachten

Auch wenn es nicht empfohlen wird, k√∂nnen Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem Sie mit der Einnahme aus dem n√§chsten Blisterstreifen beginnen, ohne eine Einnahmepause einzulegen, also sobald Sie den aktuellen Blisterstreifen beendet haben. Sie k√∂nnen mit der Einnahme so lange fortfahren, bis Sie m√∂chten, dass Ihre Monatsblutung einsetzt. Beenden Sie die Pilleneinnahme jedoch sp√§testens bis dieser zweite Blisterstreifen leer ist. W√§hrend der Einnahme aus dem zweiten Blisterstreifen kann es zu Zwischenblutungen kommen. Beginnen Sie mit dem n√§chsten Blisterstreifen nach der √ľblichen 7-t√§gigen Einnahmepause.

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu verschieben. √Ąndern des Wochentages, an dem Ihre Monatsblutung einsetzt: Was m√ľssen Sie beachten

Wenn Sie die Tabletten nach Anleitung einnehmen, werden Sie Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungef√§hr dem gleichen Tag haben. Wenn Sie diesen √§ndern wollen, verk√ľrzen (niemals verl√§ngern) Sie einfach die Einnahmepause beliebig. Wenn Ihre Monatsblutung f√ľr gew√∂hnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag w√ľnschen (3 Tage fr√ľher), dann nehmen Sie die erste Tablette aus

dem neuen Blisterstreifen drei Tage fr√ľher als gew√∂hnlich. Je k√ľrzer das Intervall wird (z. B. 3 Tage oder weniger), desto gr√∂√üer ist die M√∂glichkeit, dass es in dieser einen verk√ľrzten Einnahmepause zu keiner Entzugsblutung kommt. Zwischenblutungen sind jedoch m√∂glich.

Wenn Sie √ľber die Vorgehensweise nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Mayra beenden wollen:

Sie k√∂nnen die Einnahme von Mayra zu jedem beliebigen Zeitpunkt beenden. Wenn Sie nicht schwanger werden wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber andere sichere Verh√ľtungsmethoden.

Wenn Sie schwanger werden möchten, beenden Sie die Einnahme von Mayra und warten Ihre Monatsblutung ab, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. So können Sie das Datum der voraussichtlichen Entbindung einfacher berechnen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Mayra Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand ver√§ndert, und Sie dieses auf Mayra zur√ľckf√ľhren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines Angio√∂dems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag m√∂glicherweise zusammen mit Atembeschwerden (siehe auch den Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutgerinnsel in Ihren Venen (ven√∂se Thromboembolie [VTE]) oder Ihren Arterien (arterielle Thromboembolie [ATE]) besteht bei allen Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden.

Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit Einnahme kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2, ‚ÄěWas sollten Sie vor der Anwendung von Mayra beachten?‚Äú.

Die mit Mayra in Zusammenhang gebrachten schweren Nebenwirkungen sind unter Abschnitt ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Mayra ist erforderlich‚Äú aufgef√ľhrt.

Die folgenden nach H√§ufigkeit angef√ľhrten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien mit Mayra beobachtet:

Häufige Nebenwirkungen: betrifft 1 bis 10 Anwenderinnen von 100

  • Kopfschmerzen,
  • Brustschmerzen einschlie√ülich Brustbeschwerden und Brustspannen

Gelegentliche Nebenwirkungen: betrifft 1 bis 10 Anwenderinnen von 1.000

  • Entz√ľndung der Scheide und/oder des √§u√üeren Genitals (Vaginitis/Vulvovaginitis), vaginale Pilzinfektionen (Candidose, andere vulvovaginale Infektionen)
  • gesteigerter Appetit
  • depressive Verstimmung
  • Migr√§ne, Benommenheit
  • hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck
  • Bauchschmerzen (einschlie√ülich Bl√§hungen), √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Akne, Haarausfall (Alopezie), Hautausschlag, Juckreiz
  • irregul√§re Abbruchblutungen, einschlie√ülich starke Blutungen (Menorrhagie), schwache Blutungen (Hypomenorrhoe), seltene Blutungen (Oligomenorrhoe) und Ausbleiben der Blutung (Amenorrhoe)
  • Zwischenblutungen (vaginale H√§morrhagie und Metrorrhagie), schmerzhafte Blutungen (Dysmenorrhoe)
  • Genital-, Vaginalausfluss, Eierstockzysten, Beckenschmerzen, Brustvergr√∂√üerung, Brust√∂deme
  • Ersch√∂pfung einschlie√ülich Schw√§che, Erm√ľdung und generellen Unwohlseins
  • Gewichtszunahme

Seltene Nebenwirkungen: betrifft 1 bis 10 Anwenderinnen von 10.000

  • Eileiter- oder Eierstockentz√ľndung, Harnwegsinfektionen, Blasenentz√ľndung (Zystitis), Brustdr√ľsenentz√ľndung (Mastitis), Entz√ľndung der Schleimhaut des Geb√§rmutterhalses (Zervizitis), Pilzinfektionen (z. B. Candida), Virusinfektionen (z. B. Lippenherpes), Grippe (Influenza), Bronchitis, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung (Sinusitis), Infektionen der oberen Atemwege
  • gutartige Wucherungen in der Geb√§rmutter (Leiomyom), gutartige Wucherungen im Fettgewebe der Brust (Brustlipom)
  • Blutarmut (An√§mie)
  • allergische Reaktionen
  • Verm√§nnlichung (Virilismus)
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Depressionen, psychische St√∂rungen, Schlaflosigkeit, Schlafst√∂rungen, Aggressionen
  • Schlaganfall, Durchblutungsst√∂rungen des Gehirns oder des Herzens, Muskelst√∂rungen, die z.B. eine abnorme K√∂rperhaltung verursachen k√∂nnen (Dystonie)
  • trockene, gereizte Augen, Augenbeschwerden, Sehst√∂rungen
  • pl√∂tzlicher H√∂rsturz, Tinnitus, Schwindel, Beeintr√§chtigung des H√∂rverm√∂gens
  • schneller Herzrhythmus
  • Venenentz√ľndung, diastolischer Bluthochdruck, Schwindel oder Ohnmacht beim Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen (orthostatische Dysregulation), Hitzewallungen, Krampfadern (Varikose), Venenerkrankungen, Venenschmerzen
  • Asthma, Hyperventilation
  • Entz√ľndung der Magenschleimhaut (Gastritis), Darmentz√ľndung (Enteritis), Magenverstimmung (Dyspepsie)
  • allergische Dermatitis, Neurodermatitis, Ekzeme, Psoriasis, starkes Schwitzen (Hyperhidrosis), Chloasma (goldbraune Pigmentflecken), Pigmentst√∂rungen, verst√§rkte Pigmentierung, √úberproduktion von Fett durch die Talgdr√ľsen (Seborrhoe), Schuppen, Hautver√§nderungen, Orangenhaut, Spider naevi (netzf√∂rmige Blutgef√§√üe mit einem zentralen roten Fleck auf der Haut)
  • R√ľckenschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen, Muskelschmerzen (Myalgie), Schmerzen in den Armen und Beinen
  • zervikale Dysplasie (abnormes Wachstum von Zellen auf der Oberfl√§che des Geb√§rmutterhalses), Schmerzen oder Zysten an den Adnexen (Eileiter und Eierst√∂cke), Zysten in den Br√ľsten, Schmerzen/Kr√§mpfe beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie), muttermilch√§hnliche Sekretion aus den Brustdr√ľsen (Galaktorrhoe), Menstruationsbeschwerden
  • Brustschmerzen, periphere √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper), grippe√§hnliche Symptome, Entz√ľndungen, Fieber, Reizbarkeit
  • erh√∂hte Triglyzerid- und Cholesterolwerte im Blut (erh√∂hte Blutfettwerte), Gewichtsabnahme, Gewichtsschwankungen
  • Schwellung von angeborenen zus√§tzlichen Brustdr√ľsen au√üerhalb der Br√ľste (akzessorische Br√ľste)
  • gesundheitssch√§dliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel:
o in einem Bein oder Fuß (d.h. tiefe Venenthrombose, TVT)
o in einer Lunge (d.h. Lungenembolie, LE)
o Herzinfarkt
o Schlaganfall
o Mini-Schlaganfall oder vor√ľbergehende, einem Schlaganfall √§hnelnde Symptome, die
o

als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden

Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge.

Die Wahrscheinlichkeit f√ľr ein Blutgerinnsel kann erh√∂ht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erh√∂ht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel erh√∂hen, und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2).

Andere Nebenwirkungen, die bei Anwenderinnen von Mayra beobachtet wurden, deren genaue Häufigkeit aber nicht bekannt ist, sind:

Stimmungsver√§nderungen, erh√∂htes oder vermindertes sexuelles Verlangen (Libido), Kontaktlinsenunvertr√§glichkeit, Nesselsucht, Haut und/oder Schleimhautreaktionen mit Hautausschlag, Knoten, Blasenbildung oder Absterben des Gewebes (Erythema nodosum oder multiforme), Sekretion aus der Brust, Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper (√Ėdeme).

Tumore

  • Die Diagnoseh√§ufigkeit von Brustkrebs unter Anwendung von ‚ÄěMayra‚Äú ist geringf√ľgig erh√∂ht. Da bei Frauen unter 40 Jahren Brustkrebs selten auftritt, ist das Risiko an Brustkrebs zu erkranken im Verh√§ltnis zum Gesamtrisiko gering. F√ľr weitere Informationen siehe Abschnitt ‚ÄěMayra und Krebs‚Äú.
  • Lebertumore (gutartig und b√∂sartig)
  • Zervixkarzinom

Andere Erkrankungen

  • Frauen mit Hypertriglyzerid√§mie (erh√∂hte Blutfette, daraus resultierend ein erh√∂htes Risiko einer Pankreatitis bei Anwendung von KHK)
  • Bluthochdruck
  • Auftreten oder Verschlechterung von Erkrankungen, f√ľr die ein Zusammenhang mit der KHK- Einnahme nicht eindeutig nachgewiesen ist:
  • Gelbsucht und Juckreiz im Zusammenhang mit einem Gallensekretr√ľckstau; Bildung von Gallensteinen; eine Stoffwechselerkrankung (Porphyrie); systemischer Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung); h√§molytisch-ur√§misches Syndrom (eine Blutgerinnungskrankheit); eine neurologische Erkrankung (Chorea Sydenham); Schwangerschaftsherpes (Herpes gestationis; eine Hauterkrankung, die w√§hrend einer Schwangerschaft auftreten kann); Otosklerose-bedingter H√∂rverlust
  • Bei Frauen mit erblichem Angio√∂dem (gekennzeichnet durch pl√∂tzliches Anschwellen z. B. der Augen, des Mundes, der Kehle usw.) k√∂nnen zugef√ľhrte Estrogene die Symptome eines Angio√∂dems ausl√∂sen oder verschlimmern
  • Leberfunktionsst√∂rungen
  • √Ąnderungen der Glucosetoleranz oder Einfluss auf die periphere Insulinresistenz
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Chloasma

Wechselwirkungen

Unerwartete Blutungen und/oder Verh√ľtungsversagen k√∂nnen die Folge von Wechselwirkungen anderer Arzneimittel mit oralen Kontrazeptiva sein (z. B. das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut oder Arzneimittel f√ľr Epilepsie, Tuberkulose, HIV-Infektionen und andere Infektionen). Siehe Abschnitt ‚ÄěWirkung von anderen Arzneimitteln auf Mayra‚Äú

Weitere schwerwiegende Reaktionen auf die Einnahme von Mayra sowie damit verbundene Symptome werden im Abschnitt ‚ÄĚWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚ÄĚ beschrieben.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: +49 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Mayra enthält

Die Wirkstoffe sind 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Dienogest.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon 30, Carboxymethylstärke-Natrium,

Magnesiumstearat

Film√ľberzug: AquaPolish (white 014.17MS) bestehend aus: Hypromellose, Hydroxypropylcellulose, Talkum, geh√§rtetes Baumwollsamen√∂l, Titandioxid (E 171)

Wie Mayra aussieht und Inhalt der Packung

Mayra ist eine weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtablette.

Mayra ist in Packungen mit 21, 3 x 21 und 6 x 21 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan √Ėsterreich GmbH, 1110 Wien

Hersteller

Haupt Pharma M√ľnster GmbH

Schleebr√ľggenkamp 15

48159 M√ľnster

Deutschland

Z.Nr.: 1-30588

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten Deutschland Mayra 0,03 mg/ 2 mg Filmtabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Desogestrel Ethinylestradiol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Mylan √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.08.2011
ATC Code G03AA16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden