Metoprolol Genericon 50 mg Tabletten

Abbildung Metoprolol Genericon 50 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 08.06.1993
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Genericon Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprololtartrat, der Wirkstoff von Metoprolol Genericon, hat eine blockierende Wirkung vorwiegend auf bestimmte Bindungsstellen (Rezeptoren) des Herzens (herzspezifischer Betarezeptorenblocker) und wirkt stressabschirmend auf das Herz. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzarbeit verbessert.

Metoprolol Genericon wird angewendet bei Erwachsenen:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprolol Genericon darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere √§hnliche Arzneimittel (Betarezeptorenblocker) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen (AV-Block 2. und 3. Grades, krankem Sinusknoten, au√üer bei Patienten mit Herzschrittmacher)
  • bei instabiler Herzleistungsschw√§che (die sich in Form von Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge, beeintr√§chtigtem Blutfluss oder niedrigem Blutdruck √§u√üern kann), die mit Arzneimitteln zur Steigerung der Herzmuskelkraft behandelt wird
  • bei zu niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mmHg)
  • bei Herzkreislauf-Schock
  • bei sehr langsamem Herzschlag (unter 50 Schl√§ge/min)
  • bei Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt und wenn der Herzschlag langsamer als 45 Schl√§ge in der Minute ist, der obere (systolische) Blutdruckwert unter 100 mmHg ist und bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen vorliegen (PQ-Intervall > 0,24 Sekunden)
  • bei schweren Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen
  • wenn Sie schweres Asthma oder eine schwere Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) haben
  • bei einem unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere, der einen hohen Blutdruck verursacht (Ph√§ochromozytom)
  • bei stoffwechselbedingter √úbers√§uerung des Bluts (metabolische Azidose)
  • bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)
  • bei gleichzeitiger intraven√∂ser Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung oder anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp, Disopyramid), die als Infusion oder Injektion verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprolol Genericon einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metoprolol Genericon ist erforderlich,

  • wenn Sie an Asthma leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma kann beeinflusst werden und es kann n√∂tig sein, die Dosierung anzupassen. Wenn Sie an einer schweren Form von Asthma oder einer schweren Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) leiden, d√ľrfen Sie Metoprolol Genericon nicht einnehmen.
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung (z.B. schneller Herzschlag, Zittern) k√∂nnen durch Metoprolol Genericon abgeschw√§cht werden. Ihr Arzt wird Ihre Blutzuckerwerte in k√ľrzeren Abst√§nden √ľberwachen.
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) haben. Metoprolol Genericon kann die Beschwerden verschleiern und sie k√∂nnen sich nach dem Absetzen von Metoprolol Genericon verschlimmern.
  • wenn Sie eine verz√∂gerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).
  • wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen haben (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens), da diese verschlimmert werden k√∂nnen. Bei schweren Durchblutungsst√∂rungen d√ľrfen Sie Metoprolol Genericon nicht einnehmen.
  • wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Ph√§ochromozytom). Der Tumor muss vor und w√§hrend der Einnahme von Metoprolol Genericon behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).
  • wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Metoprolol Genericon einnehmen.
  • wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei Beendigung der Behandlung muss zuerst Metoprolol Genericon und dann Clonidin schrittweise abgesetzt werden.
  • wenn Sie schon einmal eine schwere √úberempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder gegen eine bestehende √úberempfindlichkeit behandelt werden (Hyposensibilisierungstherapie). Metoprolol Genericon kann sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer Reaktionen erh√∂hen.
  • wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsst√∂rung der Herzkranzgef√§√üe (Prinzmetal-Angina) leiden. Die Anzahl und Dauer von Angina-Anf√§llen kann erh√∂ht bzw. verl√§ngert sein.
  • wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis) hatten.
  • wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Metoprolol Genericon kann den Tr√§nenfluss verringern.

Wenn Ihr Ruhepuls zu stark absinkt und Beschwerden auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis verringern oder Metoprolol Genericon schrittweise absetzen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Sie d√ľrfen Metoprolol Genericon w√§hrend der Schwangerschaft nur in unbedingt notwendigen F√§llen und nur auf Anweisung Ihres Arztes einnehmen. Betablocker einschlie√ülich Metoprolol k√∂nnen das ungeborene Kind sch√§digen und zu einer Fr√ľhgeburt f√ľhren. Metoprolol kann Nebenwirkungen, wie zum Beispiel verlangsamten Herzschlag beim ungeborenen Kind und beim Neugeborenen, verursachen.

Der Wirkstoff von Metoprolol Genericon geht in die Muttermilch √ľber. Bei einer Behandlung mit Metoprolol Genericon in der Stillzeit ist der S√§ugling sorgf√§ltig zu √ľberwachen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen. Daher ist beim Lenken eines Fahrzeuges und/oder beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn, Dosiserh√∂hung und Pr√§paratewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Schwindel oder M√ľdigkeit k√∂nnen auftreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bei sich bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen benutzen.

Metoprolol Genericon enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Metoprolol Genericon daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Doping-Test:

Die Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Metoprolol Genericon einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Metoprolol Genericon wird angewendet bei Erwachsenen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Bluthochdruck

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg oder einmal täglich 100 mg bis 200 mg Metoprololtartrat.

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris)

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat.

Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (tachykarde Herzrhythmusstörungen)

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat.

Akutbehandlung eines Herzinfarktes

Nach vorhergehender intravenöser Behandlung mit Metoprolol werden, beginnend 15 Minuten nach der letzten intravenösen Injektion, in den folgenden 48 Stunden 4-mal täglich 50 mg verabreicht. Bei Patienten, die weniger als 15 mg intravenös vertragen haben, wird die Behandlung mit Tabletten im Anschluss vorsichtig mit 25 mg begonnen. Mit dem vorliegenden Arzneimittel ist eine Dosis von 25 mg nicht erreichbar.

Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes nach einem Herzinfarkt

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 100 mg Metoprololtartrat.

Vorbeugung von Migräne

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat.

Anwendung bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion

Bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Anwendung bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion

Bei Patienten mit stark eingeschr√§nkter Leberfunktion entscheidet der Arzt √ľber eine Anpassung der Dosis.

Anwendung bei älteren Patienten (ab 65 Jahren)

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren ist die Sicherheit und Wirksamkeit von Metoprolol Genericon bisher noch nicht erwiesen.

Art der Anwendung: Zum Einnehmen.

Bitte nehmen Sie die Tabletten bei einmal t√§glicher Gabe morgens bzw. bei zweimaliger Gabe morgens und abends vor den Mahlzeiten und unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Metoprolol Genericon eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung bzw. der Art der Beschwerden √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Nehmen sie diese Gebrauchsinformation und/oder die Verpackung mit, damit der Arzt wei√ü, welchen Wirkstoff sie eingenommen haben.

Je nach Schwere einer Überdosierung sind die häufigsten Anzeichen ein starker Blutdruckabfall, langsamer Puls, unregelmäßiger Herzschlag, Herzleistungsschwäche, Herz-Kreislaufschock und Herzstillstand, sowie Atembeschwerden mit Verengung/Verkrampfung der Atemwege, Bewusstseinsstörungen, Koma, Übelkeit, Erbrechen, bläuliche Verfärbungen von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Unterzuckerung und Krampfanfälle.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) oder Barbituraten (Beruhigungsmittel) können die Beschwerden verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer √úberdosierung treten √ľblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol Genericon vergessen haben

Sollten Sie im Verlauf der Behandlung die Einnahme von Metoprolol Genericon einmal vergessen haben, setzen Sie diese wie verordnet fort. Sie d√ľrfen keinesfalls die doppelte Menge einnehmen. Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald es Ihnen einf√§llt, und fahren Sie dann mit der Einnahme wie gewohnt fort. Falls es beinahe schon Zeit f√ľr die n√§chste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die n√§chste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol Genericon abbrechen

Die Behandlung mit Metoprolol Genericon darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder beendet werden.

Die Behandlung muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden. Pl√∂tzliches Absetzen kann zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung f√ľhren und das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt und pl√∂tzlichen Herztod erh√∂hen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Metoprolol Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Metoprolol Genericon nicht ein, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder verabreicht bekommen:

  • Bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)
  • Bestimmte andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder andere Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp, Disopyramid) d√ľrfen Ihnen nicht gleichzeitig intraven√∂s (in eine Vene) verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin).

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol Genericon verstärken:

  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (selektive Serotonin-Wiederaufnahme- Hemmer [SSRI] wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin)
  • Diphenhydramin (Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit und zur Behandlung von Allergien)
  • Hydroxychloroquin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)
  • Celecoxib (zur Behandlung von Gelenkerkrankungen)
  • Terbinafin (zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen (Neuroleptika, z.B. Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen)
  • Cimetidin (gegen Sodbrennen und s√§urebedingte Magenbeschwerden)
  • Hydralazin (gegen erh√∂hten Blutdruck)
  • Amiodaron, Chinidin und m√∂glicherweise Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Bestimmte Narkosemittel (Inhalationsan√§sthetika). Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Metoprolol einnehmen.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol Genericon abschwächen:

  • Rifampicin (Antibiotikum)
  • Bestimmte entz√ľndungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (Prostaglandinsynthese- Hemmer, z.B. Indometacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Metoprolol Genericon beeinflussen können oder deren Wirkung durch Metoprolol Genericon beeinflusst werden kann:

  • Andere Arzneimittel gegen erh√∂hten Blutdruck oder zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen oder Herzleistungsschw√§che (z.B. Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin, Klasse I Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Herzglykoside)
  • Andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von gr√ľnem Star
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen): Metoprolol Genericon kann die Anzeichen einer Unterzuckerung (v.a. einen schnellen Herzschlag) abschw√§chen. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelm√§√üig kontrollieren. Ihr Arzt wird gegebenenfalls die Dosierung Ihrer blutzuckersenkenden Arzneimittel entsprechend anpassen.
  • Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin, Noradrenalin). Ihr Blutdruck kann erheblich ansteigen.
  • Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von √úberempfindlichkeitsreaktionen kann abgeschw√§cht sein.
  • Xanthinhaltige Arzneimittel (z.B. Amino-, Theophyllin: zur Behandlung von Asthma): gegenseitige Abschw√§chung der Wirkung
  • Lidocain (Arzneimittel zur √∂rtlichen Bet√§ubung)
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-B-Hemmer)
  • Arzneimittel mit blockierender Wirkung an sympathischen Ganglien

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck) beendet werden soll, muss Metoprolol Genericon einige Tage fr√ľher abgesetzt werden.

Einnahme von Metoprolol Genericon zusammen mit Alkohol

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol Genericon verstärken.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

M√ľdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Gewichtszunahme
  • Depressionen, Konzentrationsst√∂rungen, verminderte Aufmerksamkeit, Schl√§frigkeit oder Schlafst√∂rungen, Albtr√§ume
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien)
  • Vor√ľbergehende Verschlechterung einer Herzschw√§che, Herz-Kreislaufschock bei Patienten mit akutem Herzinfarkt, Erregungsleitungsst√∂rungen am Herzen (AV-Block 1. Grades), Wassereinlagerungen ins Gewebe, Brustschmerzen
  • Atemnot durch Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)
  • Erbrechen
  • Hautausschlag (in Form eines Schuppenflechte-√§hnlichen Nesselausschlages), verst√§rktes Schwitzen
  • Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Auftreten oder Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Verst√§rkung einer insulinbedingten Unterzuckerung
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins, Erh√∂hung der Triglyzeride)
  • Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit
  • Sehst√∂rungen, trockene und/oder gereizte Augen, Bindehautentz√ľndung
  • Herzrhythmusst√∂rungen (Erregungsleitungsst√∂rungen, Arrhythmien)
  • Schnupfen
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Abweichungen der Leberfunktionswerte (Bluttest)
  • Impotenz, sexuelle Funktionsst√∂rung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), starke Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Agranulozytose)
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel (Erh√∂hung des VLDL-Cholesterins)
  • Erinnerungsschwierigkeiten, Ged√§chtnisschw√§chen, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • H√∂rst√∂rungen, Ohrger√§usche bzw. Ohrensausen (Tinnitus), vor√ľbergehender H√∂rverlust
  • Verst√§rkung von bereits bestehenden Durchblutungsst√∂rungen in den Gliedma√üen bis zum Absterben von Gewebe (Gangr√§n)
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlechterung oder Ausl√∂sung einer Schuppenflechte bzw. eines Schuppenflechte-√§hnlichen Hautausschlages
  • Gelenkschmerzen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Metoprolol Genericon enthält

Der Wirkstoff ist Metoprololtartrat.

Eine Tablette enthält 50 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Povidon, Carboxymethylstärke-Natrium, Magnesiumstearat, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie Metoprolol Genericon aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde Tablette mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metoprolol Genericon ist in Blisterpackungen zu 20 und 50 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H.

A-8054 Graz

E-Mail: genericon@genericon.at

Z.Nr.: 1-20052

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung:

Symptome:

√úberdosierung kann zu schwerer Hypotonie, Sinusbradykardie, Bradyarrhythmie, kardialen √úberleitungsst√∂rungen, Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock und Herzstillstand f√ľhren. Zus√§tzlich k√∂nnen Atembeschwerden mit Bronchospasmen, Bewusstseinsst√∂rungen, Koma, √úbelkeit, Erbrechen, Zyanose, Hypoglyk√§mie und auch generalisierte Krampfanf√§lle und Hyperkali√§mie auftreten.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Antihypertensiva, Chinidin oder Barbituraten können die Symptome verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer √úberdosierung treten √ľblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden nach Einnahme des Arzneimittels auf.

Therapie:

√úberwachung der vitalen Parameter unter intensivmedizinischen Bedingungen. Therapeutische Ma√ünahmen sind die Gabe von Aktivkohle, Laxantien und, sofern erforderlich, Magensp√ľlung.

Atropin, Sympathomimetika oder temporärer Schrittmacher zur Behandlung von Bradykardie und Überleitungsstörungen.

Bei Schock, akutem Herzversagen und Hypotonie k√∂nnen Plasma oder Plasmaersatzmittel, eine Bolusinjektion Glucagon (falls erforderlich gefolgt von einer i.v. Infusion von Glucagon), Sympathomimetika, wie z.B. Dobutamin intraven√∂s, und zus√§tzlich őĪ1-Rezeptoragonisten bei Vasodilatation verabreicht werden.

Die zur Behandlung erforderlichen Dosen k√∂nnen viel h√∂her sein als die √ľblichen therapeutischen Empfehlungen, da die Betarezeptoren durch den Betablocker blockiert sind.

Die Gabe von Calcium-Ionen kann ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Bei Bronchospasmus kann ein Bronchodilatator (Betasympathomimetikum, inhalativ oder intravenös) verabreicht werden.

Bei generalisierten Krampfanfällen empfiehlt sich die langsame intravenöse Gabe von Diazepam.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Metoprolol Genericon 50 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 08.06.1993
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden