Metoprololtartrat Hexal 100 mg - Tabletten

Abbildung Metoprololtartrat Hexal 100 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.03.1995
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Hexal Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprololtartrat ist ein herzspezifischer Betarezeptorenblocker, wirkt blutdrucksenkend und vermindert die Herzarbeit und damit den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels.

Metoprololtartrat Hexal wird angewendet zur Behandlung von

Metoprololtartrat Hexal wird angewendet zur Vorbeugung von

- weiteren Herzinfarkten oder einer weiteren Schädigung des Herzens nach einem Herzinfarkt (Sekundärprophylaxe)

Migräne

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprololtartrat Hexal darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Metoprololtartrat, andere Beta-Rezeptorenblocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn Sie bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen -Block(AV 2. oder 3. Grades, Sinusknotensyndrom) haben
  • wenn Sie einen stark verlangsamten Puls (weniger als 50 Schl√§ge/min) haben
  • wenn Sie einen stark erniedrigtenBlutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mmHg) haben
  • wenn Sie an einer instabilen Herzmuskelschw√§che leiden oder mit Arzneimitteln zur Steigerung der Herzmuskelkraft behandelt werden

- wenn Sie einen Herz-/Kreislauf-Schock erleiden, ausgelöst durch Störungen der Herzfunktion

  • wenn Sie schwere arterielle Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen haben
  • wenn Sie schweres Bronchialasthma (anfallsweise auftretende Atemnot) oder eine schwere, chronische Lungenerkrankung mit Verengung der Atemwege haben
  • wenn Sie einen unbehandelten Tumor der Nebenniere haben, der einen Anstieg des

Blutdrucks verursacht (Phäochromozytom). Bevor der Arzt Ihnen Metoprololtartrat Hexal verschreibt, muss zuerst diese Erkrankung behandelt werden.

- wenn Sie unter einer stoffwechselbedingtenÜbersäuerung des Körpers leiden (metabolische Azidose)

  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp) oder Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika) intraven√∂s verabreicht bekommen (Ausnahme: Intensivstation)
  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer, mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern) einnehmen

- wenn Sie eine Herzmuskelschwäche haben und Ihr Blutdruck immer wieder unter 100 mmHg abfällt (eine entsprechende Abklärung muss vor Beginn der Behandlung vorgenommen werden)

Sie d√ľrfen Metoprololtartrat Hexal nicht einnehmen, wenn bei Ihnen der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt besteht und der Puls unter Schl√§gen/Minute45 liegt, der systolische Blutdruck < 100 mmHg ist und gewisse Formen der Herzrhythmusst√∂rungen vorliegen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprololtartrat Hexal einnehmen:

wenn Sie an Asthma oder anderen Erkrankungen der Atemwege leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma kann beeinflusst werden und es kann nötig sein, die Dosierung anzupassen.

Wenn Sie an einer schweren Form von Asthma oder einer schweren, chronischen Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege leiden, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

- wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Anzeichen eines niedrigen Blutzuckerspiegels (z. B. schneller Herzschlag, Zittern) können durch dieses Arzneimittel

verschleiert werden. Es kann zu vermehrtem Schwitzen kommen. Ihr Arzt wird die Blutzuckerwerte während der Behandlung regelmäßig kontrollieren.

  • wenn Sie Erregungsleitungsst√∂rungen des Herzens haben (AV-Block 1. Grades)
  • wenn Sie an Durchblutungsst√∂rungen in Fingern, Zehen, Armen und Beinen leiden (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens). Die Beschwerden k√∂nnen sich w√§hrend der
¬† Behandlung verschlechtern. Bei schweren Durchblutungsst√∂rungen d√ľrfen Sie dieses
  Arzneimittel nicht einnehmen.          
- wenn Sie Durchblutungsstörungen des Herzmuskels infolge von zeitweiligen

krampfartigen Verengungen der Herzkranzgefäße haben (Prinzmetal-Angina)

wenn Sie eine √úberfunktion der Schilddr√ľse (Hyperthyreose) haben. Beschwerden wie beschleunigter Herzschlag, Schwitzen, Zittern, Nervosit√§t, gesteigerter Appetit oder Gewichtsverlust k√∂nnen durch dieses Arzneimittel verschleiert werden oder sich beim Absetzen verschlechtern. Eine regelm√§√üige Kontrolle der Schilddr√ľsen- und Herzfunktion ist erforderlich.

  • wenn Sie wegen √úberempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) in Behandlung sind (Hyposensibilisierungstherapie, zur Abschw√§chung allergischer Beschwerden) oder Allergien in der pers√∂nlichen Vorgeschichte haben
    Metoprololtartrat Hexal verstärkt die Überempfindlichkeit gegen die Substanzen, gegen die Sie allergisch sind und steigert die Schwere der allergischen Reaktionen.
  • wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis) hatten
- wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere h
(Phäochromozytom). Der Tumor muss vor und während der Einnahme dieses  
Arzneimittels behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).      

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, ber√ľcksichtigen Sie bitte, dass Metoprololtartrat Hexal zu einer Verringerung des Tr√§nenflusses f√ľhren und das Risiko einer Augenreizung erh√∂hen kann.

Wenn bei Ihnen eine Narkose durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte vorher Ihren Arzt bzw. Zahnarzt, dass Sie Metoprololtartrat Hexal Tabletten einnehmen, da es zu m√∂glichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen kann.

Wenn Sie gleichzeitig Clonidin (zur Blutdrucksenkung) erhalten und die Kombinationstherapie beendet werden soll, muss Metoprololtartrat Hexal mehrere Tage vor Clonidin langsam abgesetzt werden.

Sie d√ľrfen die Therapie mit Metoprololtartrat Hexal nicht pl√∂tzlich abbrechen, da es zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung kommen kann und dadurchdas Risiko f√ľr einen Herzinfarkt und pl√∂tzlichen Herztod erh√∂ht ist.

Die Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Metoprolol darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nur in unbedingt notwendigen Fällen und nur auf Anordnung des Arztes eingenommen werden.

Bei Behandlung in der Schwangerschaft und Stillzeit (Metoprololtartrat Hexal tritt in die Muttermilch √ľber) muss das Kind sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosisanpassung, Pr√§paratewechsel oder durch Alkoholgenuss kann es zu Benommenheit, Schwindelgef√ľhl, M√ľdigkeit oder Sehst√∂rungen kommen.

Wenn Sie derartige Nebenwirkungen bei sich feststellen, d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken und/oder keine Maschinen bedienen.

Metoprololtartrat Hexal enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Metoprololtartrat Hexal nacherst R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter ein Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST METOPROLOLTARTRAT HEXAL EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Die Tabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) in einem gleichbleibenden zeitlichen Verh√§ltnis zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Bluthochdruck:

zweimal täglich 50 mg bis 100 mg oder einmal täglich 100 mg bis 200 mg Metoprololtartrat

Chronisch stabile Angina pectoris:

zweimal täglich 50 bis 100 mg Metoprololtartrat

Vorbeugung von Migräne:

zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat

Akutbehandlung des Herzinfarkts und Vorbeugung eines erneuten Herzinfarkts nach Herzinfarkt:

Akutbehandlung: Beginnend 15 Minuten nach der letzten intravenösen Verabreichung in den folgenden 48 Stunden 4-mal täglich 50 mg Metoprololtartrat

Bei Patienten, die weniger als 15 mg Metoprololtartrat intravenös vertragen haben, wird die Behandlung mit Tabletten im Anschluss vorsichtig mit 25 mg Metoprololtartrat begonnen. Vorbeugende Behandlung: zweimal täglich 100 mg Metoprololtartrat

Eine 25 mg Dosierung ist nur mit anderen Metoprololtartrat-hältigen Arzneimittel möglich.

Herzrhythmusstörungen:

zweimal täglich 50 mg bis 100 mg Metoprololtartrat

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis verringern.

Kinder und Jugendliche

Metoprololtartrat wird nicht empfohlen f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung wird vom Arzt festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von Metoprololtartrat Hexal eingenommen haben als Sie sollten

Informieren Sie unverz√ľglich einen Arzt oder das n√§chstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie die Verpackung mit!

Die häufigsten Anzeichen je nach Schwere einer Überdosierung sind ein stark erniedrigter Blutdruck mit Schwindel und Benommenheit, langsamer Puls, unregelmäßiger Herzschlag, Herzstillstand, Atemnot, Bewusstlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose).

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin oder Barbituraten können die Beschwerden verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer √úberdosierung treten √ľblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprololtartrat Hexal vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprololtartrat Hexal abbrechen

Die Behandlung mit Metoprololtartrat Hexal darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt ge√§ndert oder beendet werden. Die Therapie muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden, ansonsten kann es zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung kommen und das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt und pl√∂tzlichen Herztod ansteigen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Metoprololtartrat Hexal mit anderen Arzneimitteln

¬† ¬† ¬† Informieren Sie Ihren oderArzt Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. ¬† ¬† ¬†

Sie d√ľrfen Metoprololtartrat Hexal nicht einnehmen, wenn Sie bereits eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen oder verabreicht bekommen:

- Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern) gegen Depressionen (kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken)

wenn Sie gleichzeitig bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp) oder Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika) intraven√∂s verabreicht bekommen (Ausnahme: Intensivstation). Diese Arzneimittel k√∂nnen einen Blutdruckabfall verst√§rken bzw. das Risiko f√ľr unregelm√§√üigen oder verlangsamten Herzschlag erh√∂hen und die Herzfunktion beeintr√§chtigen.

Folgende Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprololtartrat Hexal verstärken:

  • Cimetidin (gegen Sodbrennen und s√§urebedingte Magenbeschwerden)
  • Hydralazin und Clonidin (Blutdrucksenker)
  • Terbinafin (gegen Pilzinfektionen)
  • Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin (gegen Depressionen)
  • Hydroxychloroquin (gegen Malaria)
  • Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen, Thioridazin (gegen Psychosen)
  • Amiodaron, Chinidin, Tocainid, Procainamid, Ajmalin, Flecainid, Disopyramid, Propafenon (gegen unregelm√§√üigen Herzschlag)
  • Diphenhydramin ( Antihistaminikum, gegen Allergien)
  • Celecoxib (gegen Schmerzen)
  • Glyceroltrinitrat (gegen Gef√§√üverengung)
  • Prazosin (gegen hohen Blutdruck und gegen Durchblutungsst√∂rungen)

Folgende Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprololtartrat Hexal abschwächen:

  • Nichtsteroidale Antirheumatika (gegen Schmerzen)
  • Rifampicin (Antibiotikum)
  • xanthinh√§ltige Arzneimittel (Amino-, Theophyllin, zur Behandlung gegen Asthma)

Weitere Arzneimittel, die die Wirkung von Metoprololtartrat Hexal beeinflussen können oder deren Wirkung durch Metoprololtartrat Hexal beeinflusst werden kann:

  • andere Betablocker, z. B. in Augentropfen zur Behandlung des gr√ľnen Stars
  • Adrenalin (Epinephrin), Noradrenalin (Norepinephrin), oder andere Sympathomimetika (Arzneimittel mit Wirkung auf das Nervensystem)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Zuckerkrankheit); Beschwerden eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels k√∂nnen verschleiert werden.
  • Lidocain
  • Ritonavir (Behandlung bei HIV-Infektionen)
  • Dipyridamol (zur Vorbeugung von Thrombosen)
  • Reserpin, Alpha-Methyldopa, Guanfacin, Betanidin (zur Senkung des Blutdrucks)
  • Herzglykoside (gegen Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Fingolimod (zur Behandlung von Multiple Sklerose)
  • Ergotamin (gegen Migr√§ne)
  • curareartige Muskelrelaxanzien (Arzneimittel zur Herabsetzung der Muskelspannung)

Einnahme von Metoprololtartrat Hexal zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprololtartrat Hexal verstärken, deshalb sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

M√ľdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Gewichtszunahme
  • Depressionen, verminderte Aufmerksamkeit, Benommenheit, Schl√§frigkeit oder Schlafst√∂rungen, Schlaflosigkeit, Alptr√§ume
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien)
  • vor√ľbergehende Verschlechterung einer Herzleistungsschw√§che, Herz-/Kreislaufschock bei Patienten mit akutem Herzinfarkt, Erregungsleitungsst√∂rungen am Herzen (AV-Block 1. Grades), Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdeme), Brustschmerzen
  • anfallsweise Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)
  • Hautausschl√§ge (in Form eines Schuppenflechte-√§hnlichen Nesselausschlages), verst√§rktes Schwitzen
  • Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Auftreten oder Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Verst√§rkung einer insulinbedingten Unterzuckerung
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins, Erh√∂hung der Triglyzeride)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Agranulozytose)
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel (Erh√∂hung des VLDL-Cholesterins)
  • Vergesslichkeit, Ged√§chtnisst√∂rungen, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • H√∂rst√∂rungen, Ohrger√§usche (Tinnitus), vor√ľbergehender H√∂rverlust
  • Verst√§rkung der Anf√§lle bei Patienten mit Angina pectoris (anfallsweise auftretende Schmerzen in der Brustgegend)
  • Verst√§rkung von bereits bestehenden Durchblutungsst√∂rungen in den Gliedma√üen bis zum Absterben von Gewebe (Gangr√§n)
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Bindegewebsvermehrung zwischen Bauchfell und Wirbels√§ule (retroperitoneale Fibrose)
  • Leberentz√ľndung
  • Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlechterung oder Ausl√∂sung einer Schuppenflechte
  • Gelenksschmerzen
  • Gewebsverh√§rtungen des Penis (Peyronie Krankheit)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Au√üenkarton und der Blisterfolie nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwendenSie.

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN Was Metoprololtartrat Hexal enthält

  • Der Wirkstoff ist Metoprololtartrat.
    1 Tablette enthält 50 / 100 mg Metoprololtartrat.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat,
kolloidales Siliciumdioxid   wasseHydroxypropylcellulose,frei,
Calciumhydrogenphosphatdihydrat, Crospovidon    

Wie Metoprololtartrat Hexal aussieht und Inhalt der Packung

Metoprololtartrat Hexal 50 mg ‚Äď Tabletten:

Weiße runde, beidseits gewölbte Tablette mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.

Metoprololtartrat Hexal 100 mg ‚Äď Tabletten:

Weiße runde, beidseits gewölbte Tablette mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.

Packungsgr√∂√üen: 20 und 50 St√ľck

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Z.Nr.:

Metoprololtartrat Hexal 50 mg - Tabletten: 1-20862

Metoprololtartrat Hexal 100 mg - Tabletten: 1-20865

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Metoprololtartrat Hexal 100 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.03.1995
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden