Metohexal retard 190 mg - Filmtabletten

Abbildung Metohexal retard 190 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.11.2004
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Hexal Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprololsuccinat ist ein herzspezifischer Betarezeptorenblocker, wirkt blutdrucksenkend und vermindert die Herzarbeit und damit den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels.

Metohexal retard wird angewendet zur Behandlung von:

- stabiler Herzmuskelschw√§che zus√§tzlich zur √ľblichen Basistherapie mit anderen Arzneimitteln

Metohexal retard wird angewendet zur Vorbeugung von:

Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahren:

zur Behandlung von hohem Blutdruck (Hypertonie)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metohexal retard darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Metoprololsuccinat, andere Betablocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

  • wenn Sie Herzrhythmusst√∂rungen (atrioventrikul√§rer Block 2. oder 3. Grades, Sick -Sinus- Syndrom) haben
  • wenn Sie einen stark verlangsamten Herzschlag (weniger als 50 Schl√§ge/min) haben
  • wenn Sie einen erniedrigten Blutdruck haben
  • wenn Sie an einer instabilen Herzmuskelschw√§che leiden oder mit Arzneimitteln zur

Steigerung der Herzmuskelkraft behandelt werden

‚Äď wenn Sie einen Herz-/Kreislauf-Schock erleiden, ausgel√∂st durch St√∂rungen der Herzfunktion

  • wenn Sie an schweren Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen leiden
  • wenn Sie schweres Bronchialasthma (anfallsweise auftretende Atemnot) oder eine schwere, chronische Atemwegserkrankung mit Verengung der Atemwege haben
  • wenn Sie einen unbehandelten Tumor der Nebenniere haben, der einen Anstieg des Blutdrucks verursacht (Ph√§ochromozytom). Bevor der Arzt Ihnen Metohexal retard

verschreibt, muss zuerst diese Erkrankung behandelt werden.

‚Äď wenn Sie unter einer stoffwechselbedingten √úbers√§uerung des K√∂rpers leiden (metabolische Azidose)

  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp) oder Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika) intraven√∂s verabreicht bekommen (Ausnahme: Intensivstation)
  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer, mit

Ausnahme von MAO-B-Hemmern) einnehmen

‚Äď wenn Sie eine Herzleistungsschw√§che haben und Ihr Blutdruck immer wieder unter 100 mmHg abf√§llt (eine entsprechende Abkl√§rung muss vor Beginn der Behandlung vorgenommen werden)

Sie d√ľrfen Metohexal retard nicht einnehmen, wenn bei Ihnen der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt besteht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metohexal retard einnehmen:

wenn Sie an Asthma oder anderen Erkrankungen der Atemwege leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma kann beeinflusst werden und es kann nötig sein, die Dosierung anzupassen. Wenn Sie an einer schweren Form von Asthma oder einer schweren, chronischen

Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege leiden, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

- wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Anzeichen eines niedrigen Blutzuckerspiegels (z. B. schneller Herzschlag, Zittern) können durch dieses Arzneimittel

verschleiert werden. Es kann zu vermehrtem Schwitzen kommen. Ihr Arzt wird die Blutzuckerwerte während der Behandlung regelmäßig kontrollieren.

  • wenn Sie Erregungsleitungsst√∂rungen des Herzens haben (AV-Block 1. Grades)
  • wenn Sie an Durchblutungsst√∂rungen in Fingern, Zehen, Armen und Beinen leiden (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens). Die Beschwerden k√∂nnen sich w√§hrend der Behandlung verschlechtern. Bei schweren Durchblutungsst√∂rungen d√ľrfen Sie dieses
Arzneimittel nicht einnehmen.          
- wenn Sie Durchblutungsstörungen des Herzmuskels infolge von zeitweiligen
krampfartigen Verengungen der Herzkranzgefäße haben (Prinzmetal-Angina)    
  • wenn Sie eine √úberfunktion der Schilddr√ľse (Hyperthyreose) haben. Beschwerden wie beschleunigter Herzschlag, Schwitzen, Zittern, Nervosit√§t, gesteigerter Appetit oder Gewichtsverlust k√∂nnen durch dieses Arzneimittel verschleiert werden oder sich beim Absetzen verschlechtern. Eine regelm√§√üige Kontrolle der Schilddr√ľsen- und Herzfunktion
    ist erforderlich.
  • wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis) hatte

wenn Sie wegen Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) in Behandlung sind (Hyposensibilisierungstherapie, zur Abschwächung allergischer Beschwerden) oder Allergien in der persönlichen Vorgeschichte haben. Metohexal retard verstärkt die

Überempfindlichkeit gegen die Substanzen, gegen die Sie allergisch sind und steigert die  
Schwere der allergischen Reaktionen.        
- wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere h
(Phäochromozytom). Der Tumor muss vor und während der Einnahme dieses  
Arzneimittels behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).      
  • wenn Sie an einer schwerwiegenden Lebererkrankung leiden
  • wenn Sie an Herzleistungsschw√§che leiden und zus√§tzlich
    • eine instabile Herzleistungsschw√§che (Grad IV nach der NYHA-Klassifikation) haben
    • in den letzten 28 Tagen einen Herzinfarkt oder einen Angina-pectoris-Anfall hatten
    • Ihre Nieren- oder Leberfunktion eingeschr√§nkt ist
    • Sie j√ľnger als 40 oder √§lter als 80 Jahre sind
    • Sie eine Erkrankung der Herzklappen haben
    • Ihr Herzmuskel vergr√∂√üert ist
    • bei Ihnen in den letzten 4 Monaten eine Herzoperation durchgef√ľhrt wurde

Wenn Sie Kontaktlinsentr√§ger(in) sind, ber√ľcksichtigen Sie bitte, dass Metohexal retardzu einer Verringerung des Tr√§nenflusses f√ľhren und das Risiko einer Augenreizung erh√∂hen kann.

Wenn bei Ihnen eine Narkose durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte vorher Ihren Arzt bzw. Zahnarzt, dass Sie Metohexal retard Tabletten einnehmen,esdazu m√∂glichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen kann.

Sie d√ľrfen die Therapie mit Metohexal retard nicht pl√∂tzlich abbrechen, da es zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung kommen kann und dadurch das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt und pl√∂tzlichen Herztod erh√∂ht ist.

Wenn Sie gleichzeitig Clonidin (zur Blutdrucksenkung) erhalten und die Kombinationstherapie beendet werden soll, muss Metohexal retard mehrere Tage vor Clonidin langsam abgesetzt werden.

Die Anwendung des Arzneimittels Metohexal retard kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Metohexal retard darf während der Schwangerschaft Stillzeitund nur in unbedingt notwendigen Fällen und nur auf Anordnung des Arztes eingenommen werden.

Bei Behandlung in der Schwangerschaft und Stillzeit (Metohexal retard tritt in die Muttermilch √ľber) muss das Kind sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosisanpassung, Präparatewechsel oder durch
Alkoholgenuss kann es zu Benommenheit, Schwindelgef√ľhl, M√ľdigkeit oder Sehst√∂rungen
kommen. Wenn Sie derartige Nebenwirkungen bei sich feststellen, d√ľrfen Sie kein
Kraftfahrzeug lenken und/oder keine Maschinen bedienen.  

Metohexal retard enthält Lactose, Saccharose und Glucose

Dieses Arzneimittel enthält Lactose (Milchzucker), Saccharose(Rohrzucker) sowie Spuren von Glucose (Traubenzucker).

Bitte nehmen Sie Metohexal retard erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST METOHEXAL RETARD EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Metohexal retard immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Metohexal retard soll einmal täglich eingenommen werden.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut immer möglichst zur gleichen Tageszeit ein.

Die Tabletten k√∂nnen unabh√§ngig von den Mahlzeiten mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) eingenommen werden.

F√ľr individuelle Dosierungen stehen Metohexal retard 23,75 mg / 47,5 mg / 95 mg / 142,5 mg und 190 mg - Filmtabletten zur Verf√ľgung.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Bluthochdruck:

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 47,5 mg Metoprololsuccinat einmal täglich. Falls notwendig, kann Ihr Arzt die Dosis auf 95 bis 190 mg einmal täglich erhöhen.

Chronisch stabile Angina Pectoris:

Die empfohlene Dosis beträgt 95 mg bis 190 mg Metoprololsuccinat einmal täglich.

Vorbeugung von Migräne:

Die empfohlene Dosis beträgt 95 bis 190 mg Metoprololsuccinat einmal täglich.

Vorbeugung nach einem Herzinfarkt:

Die empfohlene Dosis beträgt 190 mg Metoprololsuccinat einmal täglich.

Stabile Herzmuskelschwäche:

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt je nach Schwere Ihrer Herzleistungsschw√§che einmal t√§glich 11,875 mg Metoprololsuccinat oder 23,75 mg. Danach wird Ihr Arzt die Dosis langsam bis zu einer f√ľr Sie geeigneten Erhaltungsdosis von bis zu 190 mg Metoprololsuccinat steigern.

Bitte halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Die Dosierung ist individuell unterschiedlich.

Besonders zu Beginn der Behandlung sind regelm√§√üige √§rztliche Kontrollen erforderlich, um die f√ľr Sie richtige Dosis zu finden.

Zum Einnehmen.

Kinder und Jugendliche:

Bluthochdruck: F√ľr Kinder im Alter von 6 Jahren und √§lter h√§ngt die Dosierung vom Gewicht ab. Ihr Arzt wird die korrekte Dosis f√ľr Ihr Kind berechnen.

Die empfohlene Anfangsdosis liegt bei 0,5 mg/kg einmalt√§glich, hat aber 50 mg jedoch nicht zu √ľberschreiten. Die Dosis wird an die n√§chstgelegene Tablettenst√§rke angepasst. Ihr Arzt kann die Dosis, abh√§ngig vom Blutdruck, auf 2,0 mg/kg erh√∂hen. Dosierungen √ľber 200 mg einmal t√§glich wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.

Metohexal retard soll bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.

Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion

Wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis verringern.

√Ąltere Patienten

√úber die Anwendung bei √ľber 80-j√§hrigen Patienten liegen keine ausreichenden Daten vor. Die Dosis sollte bei diesen Patienten nur mit besonderer Vorsicht erh√∂ht werden.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung wird durch den Arzt festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von Metohexal retard eingenommen haben als Sie sollten

Informieren Sie unverz√ľglich einen Arzt oder das n√§chstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie die Verpackung und alle restlichen Tabletten mit!

Die häufigsten Anzeichen je nach Schwere einer Überdosierung sind ein stark erniedrigter Blutdruck mit Schwindel und Benommenheit, langsamer Puls, unregelmäßiger Herzschlag, Herzstillstand, Atemnot, Bewusstlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose).

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin oder Barbituraten können die Symptome verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer √úberdosierung treten 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf.

Wenn Sie die Einnahme von Metohexal retard vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Metohexal retard abbrechen

Die Behandlung mit Metohexal retard darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder beendet werden.

Die Therapie muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden, ansonsten kann

es zu einerVerschlechterung der Herzerkrankung kommen und das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt und pl√∂tzlichen Herztod ansteigen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Metohexal retard zusammen mit anderen Arzneimitteln

¬† ¬† ¬† Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzne einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder ¬† beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. ¬† ¬† ¬† ¬†

Sie d√ľrfen Metohexal retard nicht einnehmen, wenn Sie bereits eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen oder verabreicht bekommen:

- Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern) gegen Depressionen (kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken)

wenn Sie gleichzeitig bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp) oder Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) intravenös verabreicht bekommen (Ausnahme: Intensivstation). Diese

Arzneimittel können den Herzschlag verlangsamen, einen Blutdruckabfall verstärken bzw.  
das Risiko f√ľr unregelm√§√üigen oder verlangsamten Herzschlag erh√∂hen und die
Herzfunktion beeinträchtigen.  
Folgende Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Metohexal retard
verstärken:  
- Cimetidin (gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden)  
  • Hydralazin und Clonidin (Blutdrucksenker)
  • Terbinafin (gegen Pilzinfektionen)
  • Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin (gegen Depressionen)
  • Hydroxychloroquin (gegen Malaria)
  • Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen, Thioridazin (gegen Psychosen)
  • Amiodaron, Chinidin, Tocainid, Procainamid, Ajmalin, Flecainid, Disopyramid, Propafenon (gegen unregelm√§√üigen Herzschlag)
  • Diphenhydramin (Antihistaminikum, gegen Allergien)
  • Celecoxib (gegen Schmerzen)
  • Glyceroltrinitrat (gegen Gef√§√üverengung)
  • Prazosin (gegen hohen Blutdruck und gegen Durchblutungsst√∂rungen)

Folgende Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Metohexal retard abschwächen:

  • nichtsteroidale Antirheumatika (gegen Schmerzen)
  • Rifampicin (Antibiotikum)
  • xanthinh√§ltige Arzneimittel (Amino-, Theophyllin, zur Behandlung gegen Asthma)

Weitere Arzneimittel, die die Wirkung von Metohexal retard beeinflussen können oder deren Wirkung durch Metohexal retard beeinflusst werden kann:

  • andere Betablocker, z. B. in Augentropfen zur Behandlung des gr√ľnen Stars (Timolol)
  • Adrenalin (Epinephrin), Noradrenalin (Norepinephrin), oder andere Sympathomimetika (Arzneimittel mit Wirkung auf das Nervensystem)

- Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Zuckerkrankheit); Symptome eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels können verschleiert werden.

Einnahme von Metohexal retard zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Metohexal retard - Filmtabletten verstärken.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

M√ľdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Gewichtszunahme
  • Depressionen, verminderte Aufmerksamkeit, Benommenheit, Schl√§frigkeit oder Schlafst√∂rungen, Schlaflosigkeit, Alptr√§ume
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien)
  • vor√ľbergehende Verschlechterung einer Herzleistungsschw√§che, Herz-/Kreislaufschock bei Patienten mit akutem Herzinfarkt, Erregungsleitungsst√∂rungen am Herzen (AV-Block 1. Grades), Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdeme), Brustschmerzen
  • anfallsweise Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)
  • Erbrechen
  • Hautausschl√§ge (in Form eines schuppenflechte√§hnlichen Nesselausschlags), verst√§rktes Schwitzen
  • Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Verschlechterung einer unerkannten Zuckerkrankheit ohne Beschwerden (latenter Diabetes mellitus)
  • Verst√§rkung einer insulinbedingten Unterzuckerung
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins, Erh√∂hung der Triglyzeride)
  • Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit
  • Sehst√∂rungen, trockene und/oder gereizte Augen, Augenbindehautentz√ľndung
  • Herzrhythmusst√∂rungen (Erregungsleitungsst√∂rungen, Arrhythmien)
  • Schnupfen
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Impotenz, sexuelle Funktionsst√∂rung
  • Gewebsverh√§rtungen des Penis (Peyronie Krankheit)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Agranulozytose)
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel (Erh√∂hung des VLDL-Cholesterins)
  • Vergesslichkeit, Ged√§chtnisst√∂rungen, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • H√∂rst√∂rungen, Ohrger√§usche (Tinnitus), vor√ľbergehender H√∂rverlust
  • Verst√§rkung von bereits bestehenden Durchblutungsst√∂rungen in den Gliedma√üen bis zum Absterben von Gewebe (Gangr√§n)
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Bindegewebsvermehrung zwischen Bauchfell und Wirbels√§ule (retroperitoneale Fibrose)
  • Leberentz√ľndung
  • Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlechterung oder Ausl√∂sung einer Schuppenflechte
  • Gelenksschmerzen

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis)
  • schwere Hautreaktionen einschlie√ülich starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautr√∂tung am ganzen K√∂rper, starkes Jucken, Blasenbildung, Absch√§len und Anschwellen der Haut, Entz√ľndung von Schleimh√§uten (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
  • Muskelschmerzen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehrInformationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Au√üenkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú und Verw‚Äě. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oderHaushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwendenSie. tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Metohexal retard enthält

  • Der Wirkstoff ist Metoprololsuccinat.
    1 Filmtablette enthält 47,5 / 95 / 142,5 / 190 mg Metoprololsuccinat.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern:
    Pellets (Zuckerkugeln [Saccharose, Maisstärke, Glucosesirup], Polyacrylat-Dispersion [30%], Talkum), mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat
    Tabletten√ľberzug:
    Opadry II (Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Titandioxid [E 171], Macrogol 4000), nur f√ľr Metohexal retard 95 mg ‚Äď Filmtabletten: Eisenoxid gelb (E 172)

Wie Metohexal retard aussieht und Inhalt der Packung

Retardierte Filmtabletten.

Metohexal retard 47,5 mg ‚Äď Filmtabletten:

Weiße, längliche Filmtablette mit Bruchrille auf beiden Seiten.

Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metohexal retard 95 mg ‚Äď Filmtabletten

Hellgelbe, längliche Filmtablette mit Bruchrille auf beiden Seiten.

Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metohexal retard 142,5 mg ‚Äď Filmtabletten

Weiße, längliche Filmtablette mit zwei Bruchrillen auf beiden Seiten. Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metohexal retard 190 mg ‚Äď Filmtabletten

Weiße, längliche Filmtablette mit Bruchrille auf beiden Seiten. Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metohexal retard 47,5 mg/95 mg:

Packungsgr√∂√üen: 10, 30, 60 und 100 St√ľck

Metohexal retard 142,5 mg/190 mg:

Packungsgr√∂√üen: 30, 60 und 100 St√ľck

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Z.Nr.:

Metohexal retard 47,5 mg: 1-25606

Metohexal retard 95 mg: 1-25607

Metohexal retard 142,5 mg: 1-25608

Metohexal retard 190 mg: 1-25609

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Metohexal retard 190 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.11.2004
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden