Metoprolol Stada 100 mg Tabletten

Abbildung Metoprolol Stada 100 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.02.1995
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprolol, der Wirkstoff von Metoprolol STADA, hat eine blockierende Wirkung vorwiegend auf bestimmte Rezeptoren des Herzens (herzspezifischer Betarezeptorenblocker), und wirkt stressabschirmend auf das Herz. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzarbeit verbessert.

Metoprolol STADA wird verwendet f√ľr:

Bei Erwachsenen

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprolol STADA darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere Betablocker oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Metoprolol STADA sind.
  • bei bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen (AV-Block II. und III. Grades, kranker Sinus- Knoten au√üer bei Patienten mit Herzschrittmacher)
  • wenn Sie eine instabile Herzleistungsschw√§che haben (die sich in Form von Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge, beeintr√§chtigtem Blutfluss oder niedrigem Blutdruck √§u√üern kann) und mit Arzneimitteln zur Steigerung der Herzmuskelkraft behandelt werden.
  • bei sehr niedrigem Puls (unter 50 Schl√§ge/min)
  • bei zu niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mm Hg)
  • bei Herz-Kreislauf-Schock
  • wenn Sie schweres Asthma oder eine schwere Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) haben.
  • wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der einen hohen Blutdruck verursacht (Ph√§ochromozytom).
  • bei stoffwechselbedingter √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose)
  • bei schweren Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen
  • wenn Sie gleichzeitige bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) einnehmen (Ausnahme: MAO-B-Hemmer).
  • bei gleichzeitiger intraven√∂ser Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung oder anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp, Disopyramid) (Ausnahme: Intensivmedizin).
  • wenn bei Ihnen der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt besteht und der Herzschlag langsamer als 45 Schl√§ge in der Minute ist, der obere (systolische) Blutdruckwert unter 100 mmHg ist und bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen vorliegen (PQ-Intervall > 0,24 Sekunden).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprolol STADA einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metoprolol STADA ist erforderlich,

  • wenn Sie an Asthma leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma kann beeinflusst werden und es kann n√∂tig sein, die Dosierung anzupassen. Wenn Sie an einer schweren Form von Asthma oder einer schweren Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) leiden, d√ľrfen Sie Metoprolol STADA nicht einnehmen.
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung (z.B. schneller Herzschlag, Zittern) k√∂nnen durch Metoprolol STADA abgeschw√§cht werden. Ihr Arzt sollte Ihre Blutzuckerwerte in k√ľrzeren Abst√§nden √ľberwachen.
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) haben. Metoprolol STADA kann die Beschwerden verschleiern und sie k√∂nnen sich nach dem Absetzen von Metoprolol STADA verschlimmern.
  • wenn Sie eine verz√∂gerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).
  • wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen haben (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens), da diese verschlimmert werden k√∂nnen. Bei schweren Durchblutungsst√∂rungen d√ľrfen Sie Metoprolol STADA nicht einnehmen.
  • wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Ph√§ochromozytom). Der Tumor muss vor und w√§hrend der Einnahme von Metoprolol STADA behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).
  • wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Metoprolol STADA einnehmen.
  • wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei Beendigung der Behandlung muss zuerst Metoprolol STADA und dann Clonidin schrittweise abgesetzt werden.
  • wenn Sie schon einmal eine schwere √úberempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder gegen eine bestehende √úberempfindlichkeit behandelt werden (Hyposensibilisierungstherapie). Metoprolol STADA kann sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer Reaktionen erh√∂hen.
  • wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsst√∂rung der Herzkranzgef√§√üe (Prinzmetal- Angina) leiden. Die Anzahl und Dauer von Angina-Anf√§llen kann erh√∂ht bzw. verl√§ngert sein.
  • wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis) hatten.
  • wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Metoprolol STADA kann den Tr√§nenfluss verringern.

Wenn Ihr Ruhepuls zu stark absinkt und Beschwerden auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis verringern oder Metoprolol STADA schrittweise absetzen.

Die Anwendung des Arzneimittels Metoprolol STADA kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Metoprolol STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Nehmen Sie Metoprolol STADA nicht ein, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder verabreicht bekommen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)
  • bestimmte andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder andere Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp, Disopyramid) d√ľrfen Ihnen nicht gleichzeitig intraven√∂s (in eine Vene) verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol STADA verstärken:

  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin)
  • Diphenhydramin (Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit und zur Behandlung von Allergien)
  • Hydroxychloroquin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)
  • Celecoxib (zur Behandlung von Gelenkerkrankungen)
  • Terbinafin (zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen (Neuroleptika, z. B. Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen)
  • Cimetidin (gegen Sodbrennen und s√§urebedingte Magenbeschwerden)
  • Hydralazin (gegen erh√∂hten Blutdruck)
  • Amiodaron, Chinidin und m√∂glicherweise Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Bestimmte Narkosemittel (Inhalationsan√§sthetika). Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Metoprolol einnehmen.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol STADA abschwächen:

  • Rifampicin (Antibiotikum)
  • Bestimmte entz√ľndungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (Prostaglandinsynthese-Hemmer, z.B. Indometacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Metoprolol STADA beeinflussen können oder deren Wirkung durch Metoprolol STADA beeinflusst werden kann:

  • Andere Arzneimittel gegen erh√∂hten Blutdruck oder zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen oder Herzleistungsschw√§che (z.B. Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin, Klasse I Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Herzglykoside)
  • andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von gr√ľnem Star
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen): Metoprolol STADA kann die Anzeichen einer Unterzuckerung (v.a. einen schnellen Herzschlag) abschw√§chen. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelm√§√üig kontrollieren. Ihr Arzt wird gegebenenfalls die Dosierung Ihrer blutzuckersenkenden Arzneimittel entsprechend anpassen.
  • Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin, Noradrenalin). Ihr Blutdruck kann erheblich ansteigen.
  • Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von √úberempfindlichkeitsreaktionen kann abgeschw√§cht sein.
  • xanthinhaltige Arzneimittel (z.B. Amino-, Theophyllin: zur Behandlung von Asthma): gegenseitige Abschw√§chung der Wirkung
  • Lidocain (Arzneimittel zur √∂rtlichen Bet√§ubung)
  • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-B-Hemmer)
  • Arzneimittel mit blockierender Wirkung an sympathischen Ganglien

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck) beendet werden soll, muss Metoprolol STADA einige Tage fr√ľher abgesetzt werden.

Einnahme von Metoprolol STADA zusammen mit Alkohol

Trinken Sie keine alkoholischen Getränke, da die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol STADA verstärkt werden kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie schwanger sind, wenn sie vermuten, dass Sie schwanger sind, wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden oder wenn Sie stillen. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob Sie Metoprolol STADA w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit weiter einnehmen werden. Betablocker einschlie√ülich Metoprolol k√∂nnen das ungeborene Kind sch√§digen und zu einer Fr√ľhgeburt f√ľhren. Metoprolol kann Nebenwirkungen, wie zum Beispiel verlangsamten Herzschlag beim ungeborenen Kind und beim Neugeborenen verursachen.

Der Wirkstoff von Metaprolol STADA geht in die Muttermilch √ľber. Bei einer Behandlung mit Metoprolol STADA in der Stillzeit muss das Kind sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen!

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosiserh√∂hung, Pr√§paratewechsel oder durch gleichzeitigen Alkoholgenuss, k√∂nnen Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bei sich bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen benutzen.

Metoprolol STADA enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Metoprolol STADA erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Metoprolol STADA enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Metoprolol STADA immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Metoprolol STADA wird angewendet bei Erwachsenen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Bluthochdruck:

1-mal t√§glich 1 - 2 Tabletten Metoprolol STADA 100 mg oder 2-mal t√§glich ¬Ĺ - 1 Tablette

Metoprolol STADA 100 mg.

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris), Migräne:

2-mal t√§glich ¬Ĺ - 1 Tablette Metoprolol STADA 100 mg.

Akutbehandlung eines Herzinfarktes und Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes nach einem Herzinfarkt:

Akutbehandlung:

Nach vorhergehender intravenöser Behandlung mit Metoprololtartrat gibt man, beginnend 15 Minuten nach der letzten intravenösen Injektion, in den folgenden 48 Stunden 4-mal täglich 50 mg Metoprololtartrat zum Einnehmen. Bei Patienten, die weniger als 15 mg Metoprololtartrat intravenös vertragen haben, sollte die Behandlung mit Tabletten im Anschluss vorsichtig mit 25 mg Metoprololtartrat begonnen werden.

Vorbeugung:

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 100 mg Metoprololtartrat.

Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (tachykarde

Herzrhythmusstörungen):

2-mal t√§glich ¬Ĺ - 1 Tablette Metoprolol STADA 100 mg.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Bei Anzeichen einer schweren Leberfunktionsst√∂rung wird Ihr Arzt √ľber eine Anpassung der Dosis entscheiden.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahren):

Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche:

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Metoprolol bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Bitte nehmen Sie die Tabletten bei Einmalgabe morgens bzw. bei zweimaliger Gabe morgens und abends n√ľchtern unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende nach Organsystem geordnete Ereignisse traten mit folgenden Häufigkeiten auf: sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen), häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen), gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen), sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).

Herzerkrankungen

Häufig: niedriger Puls, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen (vereinzelt mit Ohnmachtsanfällen), Herzklopfen.

Gelegentlich: Vor√ľbergehende Verschlechterung einer Herzschw√§che, Herz-Kreislaufschock bei Patienten mit akutem Herzinfarkt, Erregungsleitungsst√∂rungen am Herzen (AV-Block 1. Grades), Wassereinlagerungen ins Gewebe, Brustschmerzen.

Selten: Herzrhythmusstörungen (Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien).

Erkrankungen des Gefäßsystems:

H√§ufig: Kalte H√§nde und F√ľ√üe, Durchblutungsst√∂rungen in den Fingern (Raynaud-Syndrom).

Sehr selten: Verstärkung von bereits bestehenden Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen bis zum Absterben von Gewebe (Gangrän).

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr h√§ufig: M√ľdigkeit.

Häufig: Schwindel, Kopfschmerz.

Gelegentlich: Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung.

Gelegentlich: Erbrechen.

Selten: Mundtrockenheit.

Sehr selten: Geschmacksstörungen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose).

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Abweichungen der Leberfunktionswerte.

Sehr selten: Leberentz√ľndung (Hepatitis).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Gewichtszunahme.

Selten: Auftreten oder Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Verstärkung einer insulinbedingten Unterzuckerung, Störungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins, Erhöhung der Triglyzeride).

Sehr selten: Störungen im Fettstoffwechsel (Erhöhung des VLDL-Cholesterins).

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Depressionen, Konzentrationsstörungen, verminderte Aufmerksamkeit, Schläfrigkeit oder Schlafstörungen, Alpträume.

Selten: Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit.

Sehr selten: Erinnerungsschwierigkeiten, Gedächtnisschwächen, Verwirrtheit, Halluzinationen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: Atemnot bei Anstrengung.

Gelegentlich: Atemnot durch Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus).

Selten: Schnupfen.

Augenerkrankungen

Selten: Sehst√∂rungen, trockene und/oder gereizte Augen, Bindehautentz√ľndung.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: H√∂rst√∂rungen, Ohrger√§usche bzw. Ohrensausen (Tinnitus), vor√ľbergehender H√∂rverlust.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Hautausschläge (in Form von Schuppenflechte-ähnlichen Nesselausschlägen), verstärktes Schwitzen.

Selten: Haarausfall.

Sehr selten: Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlechterung oder Auslösung einer

Schuppenflechte (Psoriasis) bzw. Schuppenflechte-ähnlicher Hautausschläge.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe.

Sehr selten: Gelenkschmerzen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Selten: Impotenz, sexuelle Funktionsstörung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬į C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Metoprolol STADA enthält

Der Wirkstoff ist Metoprolol. 1 Tablette enthält 100 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Polyvidon, Magnesiumstearat, Talkum und Siliciumdioxid.

Wie Metoprolol STADA aussieht und Inhalt der Packung

Metoprolol STADA 100 mg sind runde, weiße, bikonvexe Tabletten mit einer Kreuzbruchkerbe auf beiden Seiten (Snap-Tab) und einem Durchmesser von 11 mm.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metoprolol STADA ist in Packungen zu 20 und 50 St√ľck erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-20791

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2020.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt.

√úberdosierung

Symptome

√úberdosierung kann zu schwerer Hypotonie, Sinusbradykardie, Bradyarrhythmie, kardialen √úberleitungsst√∂rungen, Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock und Herzstillstand f√ľhren. Zus√§tzlich k√∂nnen Atembeschwerden mit Bronchospasmen, Bewusstseinsst√∂rungen, Koma, √úbelkeit, Erbrechen, Zyanose, Hypoglyk√§mie und auch generalisierte Krampfanf√§lle und Hyperkali√§mie auftreten.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Antihypertensiva, Chinidin oder Barbituraten können die Symptome verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer √úberdosierung treten √ľblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden nach Einnahme des Arzneimittels auf.

Therapie

√úberwachung der vitalen Parameter unter intensivmedizinischen Bedingungen.

Therapeutische Ma√ünahmen sind die Gabe von Aktivkohle, Laxantien und, sofern erforderlich, Magensp√ľlung.

Atropin, Sympathomimetika oder temporärer Schrittmacher zur Behandlung von Bradykardie

und Überleitungsstörungen.

Bei Schock, akutem Herzversagen und Hypotonie k√∂nnen Plasma oder Plasmaersatzmittel, eine Bolusinjektion Glucagon (falls erforderlich gefolgt von einer i.v. Infusion von Glucagon), Sympathomimetika wie z.B. Dobutamin intraven√∂s, und zus√§tzlich őĪ1-Rezeptoragonisten bei Vasodilatation verabreicht werden.

Die Gabe von Calcium-Ionen kann ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Bei Bronchospasmen kann ein Bronchodilatator (Beta-2-Sympathomimetikum) verabreicht werden.

Bei generalisierten Krampfanfällen empfiehlt sich die langsame intravenöse Gabe von Diazepam.

Die zur Behandlung der √úberdosierung erforderlichen Dosen k√∂nnen viel h√∂her sein als die √ľblichen therapeutischen Dosen, da die Betarezeptoren durch den Betablocker blockiert sind.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Metoprolol Stada 100 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.02.1995
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden