Implicor 50 mg /7,5 mg Filmtabletten

Abbildung Implicor 50 mg /7,5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol Ivabradin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Les Laboratoires Servier
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 09.06.2015
ATC Code C07FX05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten, andere Kombinationen

Zulassungsinhaber

Les Laboratoires Servier

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Beloc 50 mg - Tabletten Metoprolol Recordati Ireland Limited
Lanoc 100 mg - Tabletten Metoprolol G.L. Pharma GmbH
Metoprolol Stada 50 mg Tabletten Metoprolol STADA Arzneimittel GmbH
Metoprolol "Stada" retard 200 mg - Filmtabletten Metoprolol STADA Arzneimittel GmbH
Metoprolol Genericon 50 mg Tabletten Metoprolol Genericon Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Implicor wird zur Behandlung der symptomatischen stabilen Angina pectoris (die Brustschmerzen verursacht) bei erwachsenen Patienten angewendet. Anstatt die Wirkstoffe Ivabradin und Metoprolol als separate Tabletten einzunehmen, erhalten Sie eine Tablette Implicor, die beide Substanzen in derselben Wirkstärke enthält.

Bei Implicor handelt es sich um eine Kombination der beiden Wirkstoffe Metoprololtartrat und Ivabradin. Metoprolol ist ein Betablocker. Betablocker verlangsamen den Herzschlag, verringern die Kraft, mit der sich der Herzmuskel zusammenzieht und vermindern die Kontraktion der Blutgef√§√üe am Herzen, im Gehirn und im gesamten K√∂rper. Ivabradin wirkt haupts√§chlich √ľber die Senkung der Herzfrequenz um wenige Herzschl√§ge in der Minute. Dies reduziert den Sauerstoffbedarf des Herzens, vor allem in Situationen, in denen das Auftreten von Angina pectoris-Anf√§llen wahrscheinlicher ist. Auf diese Weise helfen Metoprolol und Ivabradin die Anzahl der Angina pectoris-Anf√§lle zu kontrollieren und zu reduzieren.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Implicor darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ivabradin, Metoprolol, einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder gegen andere Betablocker sind;
  • wenn Ihre Herzfrequenz im Ruhezustand vor der Behandlung zu niedrig ist, Sie sich schwach f√ľhlen, Bewusstseinseinschr√§nkungen haben, Sie kurzatmig sind, Hypotonie oder Brustschmerzen haben (aufgrund einer symptomatischen Bradykardie);
  • wenn Sie einen kardiogenen Schock erleiden (ein ernstes Herzleiden, das durch sehr niedrigen Blutdruck verursacht und im Krankenhaus behandelt wird);
  • wenn Sie eine Herzrhythmusst√∂rung (unregelm√§√üigen Herzschlag) haben;
  • wenn Sie einen Herzanfall erleiden oder der Verdacht auf einen Herzanfall besteht, der durch folgende Faktoren erschwert wird: sehr niedrige Herzfrequenz, langsamer oder unregelm√§√üiger Herzschlag, oberer Blutdruckwert unter 100 mmHg und/oder schwere Herzinsuffizienz;
  • wenn Sie an sehr niedrigem Blutdruck leiden;
  • wenn Sie an einer Herzinsuffizienz leiden, welche sich vor kurzem verschlechtert hat;
  • wenn Sie mit einem Beta-Rezeptor-Agonisten wie Dobutamin bei Herzinsuffizienz behandelt werden;
  • wenn Ihr Herzschlag ausschlie√ülich von einem Herzschrittmacher erzeugt wird;
  • wenn Sie an instabiler Angina pectoris leiden (eine schwere Form von Angina, bei der Brustschmerzen sehr h√§ufig auftreten, sowohl bei als auch ohne Belastung);
  • wenn Sie an einer schweren Erkrankung der Blutgef√§√üe leiden;
  • wenn Sie aufgrund eines Tumors in der N√§he Ihrer Nieren (unbehandeltes Ph√§ochromozytom) unter hohem Blutdruck leiden;
  • wenn Sie an schweren Leberfunktionsst√∂rungen leiden;
  • wenn Sie zu viel S√§ure im Blut haben (metabolische Azidose);
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (wie Ketoconazol, Itraconazol), Makrolidantibiotika (wie Clarithromycin, Erythromycin zum Einnehmen, Josamycin, oder Telithromycin), HIV-Protease-Inhibitoren (wie Nelfinavir, Ritonavir) oder Nefazodon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) oder Diltiazem, Verapamil (wird bei hohem Blutdruck oder Angina pectoris angewendet) einnehmen;
  • wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind und keine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden;
  • wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen schwanger zu werden;
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Implicor einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenen Umstände auf Sie zutrifft oder zutraf:

  • wenn Sie an Herzrhythmusst√∂rungen (wie einem unregelm√§√üigen Herzschlag, Herzklopfen, Verst√§rkung des Brustschmerzes), anhaltendem Vorhofflimmern (eine Art von unregelm√§√üigem Herzschlag) oder an einer Abweichung im EKG (Elektrokardiogramm), einem sogenannten ‚Äělangen QT-Syndrom‚Äü leiden;
  • wenn Sie an Symptomen leiden wie M√ľdigkeit, Schwindel oder Kurzatmigkeit (das k√∂nnte darauf schlie√üen lassen, dass Ihre Herzfrequenz zu niedrig ist, z.B. < 50 Schl√§ge pro Minute);
  • wenn Sie unter Symptomen von Vorhofflimmern leiden (Ruhepuls ungew√∂hnlich hoch - √ľber 110 Schl√§ge pro Minute - oder unregelm√§√üig, ohne ersichtlichen Grund, sodass er schwer messbar ist);
  • wenn Sie vor Kurzem einen Schlaganfall hatten (Durchblutungsst√∂rung im Gehirn);
  • wenn Sie an einer chronischen Netzhauterkrankung des Auges leiden oder Ihr Sehverm√∂gen sich verschlechtert;
  • wenn Sie unter niedrigem oder unkontrolliertem Blutdruck leiden, vor allem nach einer Ver√§nderung ihrer blutdrucksenkenden Therapie;
  • wenn Sie planen sich einer Kardioversion zu unterziehen (ein medizinisches Verfahren, um einen schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag wieder in einen normalen Rhythmus zu √ľberf√ľhren);
  • wenn Sie an schwerer Herzinsuffizienz oder an einer Herzinsuffizienz mit Abweichung im EKG, einem sogenannten ‚ÄěSchenkelblock‚Äü, leiden;
  • wenn Sie an Asthma leiden oder Ihre Atemwege stark verengt sind (COPD ‚Äď chronisch- obstruktive Lungenerkrankung);
  • wenn Sie unter Kreislaufproblemen leiden (wie z.B. Raynaud-Syndrom);
  • wenn bei Ihnen ein Tumor der Nebenniere (Ph√§ochromozytom) oder der Verdacht darauf besteht;
  • wenn Sie Diabetiker sind;
  • wenn Sie an einer Prinzmetal-Angina (Koronarspasmus ‚Äď Brustschmerzen w√§hrend Ruhephasen) leiden;
  • wenn Sie an Psoriasis leiden (schwere Hautausschl√§ge);
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion haben (die Symptome √§u√üern sich durch Tremor, schnellen Herzschlag, Schwitzen oder Gewichtsverlust);
  • wenn Sie sich einer Operation unter Vollnarkose unterziehen werden;
  • wenn Sie ein √§lterer Patient sind;
  • wenn Sie an schweren Nierenfunktionsst√∂rungen leiden;
  • wenn Sie unter m√§√üigen Leberfunktionsst√∂rungen leiden;
  • wenn Sie fr√ľher bereits √úberempfindlichkeitsreaktionen hatten oder eine Desensibilisierungstherapie erhalten.

Beenden Sie nicht pl√∂tzlich die Einnahme von Implicor. Dies kann starke Ver√§nderungen Ihres Herzschlags oder ‚Äďrhythmus verursachen oder das Risiko f√ľr einen Herzanfall erh√∂hen.

Wenn eine oder mehrere der oben genannten Umstände auf Sie zutreffen, dann sprechen Sie bitte umgehend mit Ihrem Arzt vor oder während der Behandlung mit Implicor.

Kinder und Jugendliche

Implicor ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen schwanger zu werden, muss so bald wie möglich eine Umstellung auf eine alternative Behandlung erfolgen.

Nehmen Sie Implicor nicht ein, wenn Sie schwanger werden k√∂nnen, es sei denn, Sie wenden zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethoden an (siehe ‚ÄúImplicor darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Nehmen Sie Implicor nicht ein, wenn Sie stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, da Sie abstillen m√ľssen, wenn Sie Implicor einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen!

Implicor kann zeitweise lichtbedingte Symptome am Auge verursachen (eine zeitweilige Helligkeit im Gesichtsfeld, siehe ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚Äú). Falls Sie betroffen sind, seien Sie im Stra√üenverkehr und beim Bedienen von Maschinen besonders dann vorsichtig, wenn pl√∂tzliche Ver√§nderungen der Lichtst√§rke auftreten k√∂nnen, besonders wenn Sie w√§hrend der Nacht Auto fahren. Sie m√ľssen auch vorsichtig sein, wenn Sie Implicor zusammen mit Alkohol einnehmen oder wenn Sie auf ein anderes Arzneimittel umstellen, da dies Ihre F√§higkeit Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen beeinflussen kann.

Falls Sie sich nach Einnahme der Tabletten schwindlig f√ľhlen, m√ľde sind oder Kopfschmerzen haben, fahren Sie nicht mit dem Auto und bedienen Sie keine Maschinen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Implicor kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Im Fall eines Missbrauchs des Arzneimittels f√ľr Dopingzwecke sollte man sich der entsprechenden Risiken bewusst sein.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Implicor einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Tablette wird zweimal täglich eingenommen, morgens und abends während der Mahlzeiten.

Wenn Sie eine größere Menge von Implicor eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Tabletten als verordnet eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an die Unfall- und Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt. Die wahrscheinlichsten Wirkungen einer √úberdosierung sind Schwindel, Ohnmachtsanfall, M√ľdigkeit und Atemschwierigkeiten aufgrund eines sehr langsamen Herzschlags.

Wenn Sie die Einnahme von Implicor vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Implicor vergessen haben, nehmen Sie die n√§chste Dosis zur √ľblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Implicor abbrechen

Beenden Sie nicht pl√∂tzlich die Einnahme von Implicor. Dies kann ernste Auswirkungen auf den Herzrhythmus oder Ihre Herzfrequenz haben und das Risiko f√ľr einen Herzanfall erh√∂hen.

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf Anweisung Ihres Arztes erfolgen. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Implicor zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Behandlung mit Implicor kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Informieren Sie gewissenhaft Ihren Arzt √ľber die Einnahme/Anwendung von folgenden Arzneimitteln, da besondere Vorsichtsma√ünahmen erforderlich sein k√∂nnen:

  • Fluconazol und Terbinafin (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen)
  • Rifampicin (ein Antibiotikum)
  • Barbiturate (bei Epilepsie oder Schlafst√∂rungen)
  • Phenytoin (bei Epilepsie)
  • Hypericum perforatum oder Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel bei Depression)
  • QT-verl√§ngernde Arzneimittel um entweder Herzrhythmusst√∂rungen oder andere Zust√§nde zu behandeln:

    • Chinidin, Disopyramid, Ibutilid, Sotalol, Amiodaron (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
    • Bepridil (zur Behandlung von Angina pectoris)
    • Pimozid, Ziprasidon, Sertindol (Arzneimittel zur Behandlung von Angstzust√§nden, Schizophrenie oder anderen Psychosen)
    • Mefloquin oder Halofantrin (Arzneimittel gegen Malaria)
    • Erythromycin intraven√∂s angewendet (ein Antibiotikum)
    • Pentamidin (ein Arzneimittel gegen Parasiten)
    • Cisaprid (gegen Verdauungsst√∂rungen)
  • Furosemid, Hydrochlorothiazid, Indapamid (bestimmte Diuretika zur Behandlung von √Ėdemen und hohem Blutdruck, die einen Abfall des Kaliumblutspiegels verursachen k√∂nnen)
  • Hydralazin, Clonidin (zur Behandlung von hohem Blutdruck)
  • Flecainid, Propafenon, Tocainid, Procainamid, Ajmalin (bei Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Nitrate (bei Angina pectoris)
  • Digoxin (bei Herzbeschwerden)
  • Paroxetin, Fluoxetin, Sertralin, trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika (z.B. Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen), Pentobarbital (Arzneimittel zur Behandlung von psychischen St√∂rungen wie Depression oder Schizophrenie)
  • Celecoxib, Indometacin, Floctafenin (nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) zur Verminderung von Entz√ľndungen, Fieber und Schmerzen)
  • Diphenhydramin (bei Allergien)
  • Hydroxychloroquin (ein Arzneimittel um Entz√ľndungen bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen zu vermindern)
  • andere Betablocker (z.B. in Form von Augentropfen)
  • Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) (bei Depression und Parkinson-Syndrom)
  • Cimetidin (bei Sodbrennen oder Magengeschw√ľr)
  • Insulin und orale Antidiabetika
  • Lidocain (ein Lokalan√§sthetikum)
  • Inhalationsan√§sthetika (Inhalationsnarkosemittel)
  • Adrenalin (Arzneimittel, das bei der Notfallbehandlung von allergischen Reaktionen eingesetzt wird)
  • Parasympathomimetika (bei Erkrankungen wie Alzheimer oder Glaukom)
  • Dipyridamol (zur Untersuchung des Blutflusses im Herzen)
  • Alfuzosin, Doxazosin, Prazosin, Tamsulosin und Terazosin (bei Blasenentleerungsst√∂rungen)
  • Ergotamin (gegen Migr√§ne)
  • Muskelrelaxantien
  • Antacida (bei Magenverstimmungen)

Einnahme von Implicor zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie den Konsum von Grapefruitsaft w√§hrend der Behandlung mit Implicor. Zudem m√ľssen Sie den Konsum von Alkohol w√§hrend der Behandlung minimieren, da dies die Wirkung von Metoprolol steigern kann.

Nahrungsmittel können die Wirkung von Metoprolol verstärken.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Visuelle Lichtph√§nomene (kurze Momente erh√∂hter Helligkeit, meistens verursacht durch pl√∂tzlichen Wechsel der Lichtst√§rke). Diese k√∂nnen auch als Lichtkranz um eine Lichtquelle, farbige Blitze, Bildaufl√∂sung oder Mehrfachbilder beschrieben werden. Sie treten im Allgemeinen innerhalb der ersten zwei Monate der Behandlung auf. Danach k√∂nnen sie wiederholt auftreten und verschwinden w√§hrend oder nach der Behandlung.
  • M√ľdigkeitsgef√ľhl

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Albtr√§ume
  • Kopfschmerzen
  • Schl√§frigkeit
  • Schlafst√∂rungen
  • Schwindel
  • verschwommenes Sehen (undeutliches Sehen)
  • Ver√§nderung der Herzfunktion (verlangsamte oder unregelm√§√üige schnelle Kontraktion des Herzens)
  • zus√§tzliche Herzschl√§ge
  • abnormale Wahrnehmung des Herzschlags
  • Herzklopfen
  • unkontrollierter Blutdruck
  • niedriger Blutdruck, z.B. beim Aufstehen
  • kalte H√§nde und F√ľ√üe
  • Kribbeln und Farb√§nderungen (wei√ü, blau dann rot) an den Fingern und Zehen bei K√§lte (Raynaud-Syndrom)
  • Atemnot bei Anstrengung
  • √úbelkeit
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • St√∂rung des Sexualtriebs

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Anstieg der eosinophilen Blutzellen (eine Untergruppe der wei√üen Blutzellen)
  • Verschlimmerung einer Psoriasis (Schuppenflechte)
  • erh√∂hte Harns√§urewerte
  • niedrige Blutzuckerwerte (Glucose im Blut)
  • Depression
  • Verwirrtheit
  • Halluzinationen
  • verminderte Aufmerksamkeit
  • Ohnmacht
  • Ameisenlaufen / Kribbeln oder Taubheit in den H√§nden und F√ľ√üen
  • Teilnahmslosigkeit (Benommenheit)
  • Sehst√∂rungen
  • trockene Augen
  • Augenreizungen
  • Doppeltsehen
  • Drehschwindel
  • Verst√§rkung der Symptome einer Herzleistungsschw√§che
  • schwerwiegende Herzprobleme aufgrund eines sehr niedrigen Blutdrucks
  • Schmerzen oder Unwohlsein in der Brust
  • niedriger Blutdruck aufgrund eines langsamen Herzschlags
  • Muskelschmerzen in einem oder beiden Beinen beim Gehen
  • Atemschwierigkeiten (Dyspnoe)
  • Keuchen und Kurzatmigkeit (Bronchospasmus)
  • Angio√∂dem (Symptome wie Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Hals, Atemschwierigkeiten oder Schwierigkeiten beim Schlucken)
  • Hautausschl√§ge
  • Hautausschlag mit wei√üem, silbrig gef√§rbtem Aussehen (Psoriasis, Schuppenflechte)
  • Nesselsucht
  • vermehrtes Schwitzen
  • Muskelspasmen
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Schwellungen
  • Gewichtszunahme
  • erh√∂hte Kreatininwerte (einem Abbauprodukt von Muskeln) im Blut
  • ungew√∂hnliche EKG-Aufzeichnungen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • erh√∂hte Neigung zu Blutungen und blauen Flecken (verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen)
  • Nervosit√§t
  • √Ąngstlichkeit
  • Bindehautentz√ľndung
  • Tinnitus (Summen, Rauschen, Pfeifen, Klingeln oder andere dauerhafte Ohrenger√§usche)
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Mundtrockenheit
  • Geschmacksst√∂rungen
  • ver√§nderte Leberfunktionswerte
  • ver√§nderte Leberfunktion
  • Hautr√∂tung
  • Juckreiz
  • Haarausfall
  • Muskelschw√§che
  • Unwohlsein
  • erh√∂hte Leberenzymwerte
  • Sexuelle Dysfunktion, Impotenz

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Mangel an wei√üen Blutzellen
  • Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen
  • Ged√§chtnisst√∂rungen
  • H√∂rst√∂rungen
  • Taubheit
  • unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Verschlimmerung von Angina pectoris-Anf√§llen
  • Absterben von Gewebe bei bereits bestehenden Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen
  • retroperitoneale Fibrose (√ľbersch√ľssiges Bindegewebe im Bereich unterhalb der Brust)
  • Hepatitis (Leberentz√ľndung)
  • √úberempfindlichkeit der Haut gegen√ľber Sonnenlicht
  • geschwollene/schmerzende Gelenke (Arthralgie)
  • schmerzhafte Erektionen (Peyronie-Krankheit)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Implicor enthält

  • Die Wirkstoffe sind: Metoprololtartrat und Ivabradin (als Hydrochlorid).
    Implicor 50 mg/5 mg: Jede Filmtablette enthält 50 mg Metoprololtartrat und 5 mg Ivabradin (entsprechend 5,390 mg Ivabradin als Hydrochlorid).
    Implicor 50 mg/7,5 mg: Jede Filmtablette enthält 50 mg Metoprololtartrat und 7,5 mg Ivabradin (entsprechend 8,085 mg Ivabradin als Hydrochlorid).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Im Tablettenkern: vorverkleisterte Stärke (Mais), mikrokristalline Cellulose, Maltodextrin, hochdisperses Siliciumdioxid (E 551) und Magnesiumstearat (E 470 B).
    Im Tablettenfilm: Glycerol (E 422), Hypromellose (E 464), Macrogol 6000, Magnesiumstearat (E 470 B) und Titandioxid (E 171).

Wie Implicor aussieht und Inhalt der Packung

Implicor 50 mg/5 mg: Weiße, runde Filmtabletten mit einem Durchmesser von 8,5 mm, auf einer Seite die Zahl und auf der anderen Seite eingraviert.

Implicor 50 mg/7,5 mg: Weiße, oblonge Filmtabletten, 10,8 mm lang und 6,7 mm breit, auf einer Seite die Zahl und auf der anderen Seite eingraviert.

Die Tabletten sind in Kalenderpackungen (PVC/PVDC/Aluminium Blisterpackungen) zu 14, 28, 56, 98 oder 112 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Les Laboratoires Servier

50, rue Carnot

92284 Suresnes cedex Frankreich

Hersteller:

Les Laboratoires Servier Industrie 905 route de Saran

45520 Gidy

Frankreich

Implicor 50 mg/5 mg, Z.Nr.: 136230

Implicor 50 mg/7,5 mg, Z.Nr.: 136229

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich IMPLICOR, Filmtabletten
Bulgarien IMPLICOR,
Kroatien IMPLICOR, filmom oblozene tablete
Tschechische Republik IMPLICOR, potahované tablety
Zypern IMPLICOR, s ou√©vio √īlok√≠a
Dänemark IMPLICOR
Estland IMPLICOR
√Ėsterreich IMPLICOR, Filmtabletten
Bulgarien IMPLICOR,
Kroatien IMPLICOR, filmom oblozene tablete
Tschechische Republik IMPLICOR, potahované tablety
Zypern IMPLICOR, s ou√©vio √īlok√≠a
Dänemark IMPLICOR
Estland IMPLICOR

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Implicor 50 mg /7,5 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Metoprolol Ivabradin
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Zulassungsdatum 09.06.2015
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden