Risperidon Sandoz¬ģ Filmtabletten

Abbildung Risperidon Sandoz¬ģ Filmtabletten
Wirkstoff(e) Risperidon
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals AG
Suchtgift Nein
ATC Code N05AX08
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Sandoz Pharmaceuticals AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin:

  • zur Behandlung einer Gruppe von als Psychosen bezeichneten Krankheiten. Dabei handelt es sich um St√∂rungen der Gehirnfunktion, die das Denken, Empfinden und/oder Handeln betreffen. Typische Symptome sind z.B. Verwirrung, Halluzinationen, Wahrnehmungsst√∂rungen (z.B. H√∂ren der Stimme einer Person, die gar nicht anwesend ist), Wahnvorstellungen, Entfremdung von der Gesellschaft und √ľberm√§ssig starke Introvertiertheit, sowie Angst und Spannung.
  • Risperidon Sandoz kann sowohl bei pl√∂tzlich auftretenden (akuten) als auch bei langdauernden (chronischen) St√∂rungen eingenommen werden. Weiter wird Risperidon Sandoz eingesetzt, um die Erkrankung unter Kontrolle zu halten und um ein Wiederauftreten der St√∂rungen zu verhindern, nachdem die Symptome abgeklungen sind.
  • neben anderen Behandlungsmassnahmen kurzfristig (bis zu 12 Wochen) bei Personen mit Alzheimer-Demenz zur Kontrolle von Symptomen wie Wahnvorstellungen oder aggressivem Verhalten.
  • als Zusatztherapie zusammen mit Stimmungsstabilisatoren oder zur alleinigen Behandlung manischer Episoden. Eine manische Episode ist charakterisiert durch gehobene oder reizbare Stimmung, Selbst√ľbersch√§tzung, vermindertes Schlafbed√ľrfnis, gehetztes Sprechen, Ideenflucht, Ablenkbarkeit oder eingeschr√§nktes Urteilsverm√∂gen mit sozial st√∂rendem oder aggressivem Verhalten.
  • zur symptomatischen Behandlung von St√∂rungen des Sozialverhaltens, oppositionellem Trotzverhalten oder anderem sozial st√∂rendem Verhalten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterdurchschnittlicher intellektueller Leistungsf√§higkeit oder mentaler Retardierung, welche destruktive Verhaltensweisen wie z.B. Aggressivit√§t, Impulsivit√§t und Selbstverletzung zeigen.
  • zur Behandlung von Verhaltensproblemen bei Kindern und Jugendlichen ab dem 5. Lebensjahr mit autistischen St√∂rungen. Derartige Verhaltensprobleme k√∂nnen vor allem Aggression, selbstverletzendes Verhalten und andere Verhaltensst√∂rungen, √úberaktivit√§t und √Ąngstlichkeit sein.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Risperidon Sandoz Vorsicht geboten?

√Ąltere Demenzpatienten

Bei √§lteren Demenzpatienten besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Schlaganfall mit Risperidon oder anderen Arzneimitteln dieser Klasse. Sie sollten Risperidon Sandoz im Allgemeinen nicht einnehmen, wenn Sie an einer Demenz leiden und fr√ľher bereits einen Schlaganfall hatten. Der Patient bzw. die Patientin oder ihre Betreuungsperson soll den behandelnden Arzt bzw. die √Ąrztin darauf hinweisen, falls zu einem fr√ľheren Zeitpunkt ein Schlaganfall aufgetreten war.

W√§hrend einer Behandlung mit Risperidon Sandoz sollten Sie f√ľr eine allgemeine √§rztliche Betreuung Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin h√§ufig sehen. Sie m√ľssen unverz√ľglich Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin aufsuchen, wenn Sie oder Ihr Betreuer bzw. Ihre Betreuerin eine pl√∂tzliche Ver√§nderung Ihres Geisteszustandes bemerken oder wenn eine, auch nur f√ľr eine kurze Zeit, pl√∂tzliche vor allem einseitig auftretende Schw√§che oder Taubheit des Gesichtes, der Arme und Beine, eine verwaschene Sprache oder eine Schwierigkeit beim Schlucken auftritt. Dies k√∂nnen Zeichen eines Schlaganfalls sein.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie Furosemid einnehmen, eine Entw√§sserungstablette, die h√§ufig bei Herzproblemen oder Schwellungen aufgrund zu starker Wassereinlagerung, eingesetzt wird. Risperidon Sandoz alleine genommen oder zusammen mit Furosemid kann das Risiko f√ľr einen Schlaganfall oder Tod bei √§lteren Patienten mit Demenz erh√∂hen.

Situationen, welche eine sofortige Arztbehandlung erfordern

W√§hrend einer Langzeitbehandlung kann Risperidon Sandoz m√∂glicherweise im Gesicht oder an der Zunge unwillk√ľrliche Zuckungen bewirken. Sollte dies auftreten, so sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin umgehend konsultieren.

Sehr selten kann ein Zustand von Verwirrung, Bewusstseinsverminderung, hohem Fieber oder Muskelsteifigkeit auftreten (sog. malignes neuroleptisches Syndrom). Falls dies passieren sollte, konsultieren Sie einen Arzt oder eine √Ąrztin und teilen Sie ihm bzw. ihr mit, dass Sie Risperidon Sandoz einnehmen.

Blutgerinnsel

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin falls bei Ihnen oder in Ihrer Familie F√§lle von Blutgerinnseln aufgetreten sind. Blutgerinnsel in der Lunge und in den Beinen wurden bei Patienten festgestellt, welche Risperidon nehmen. Blutgerinnsel k√∂nnen t√∂dlich sein. Falls Sie Atemnot und starke Brustschmerzen haben oder ein schmerzhaftes geschwollenes Bein haben, ist der Arzt unverz√ľglich aufzusuchen.

Falls Sie in der Vergangenheit eine verl√§ngerte und/oder schmerzhafte Erektion hatten, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin besprechen. Diese unerw√ľnschte Wirkung (sog. Priapismus) erfordert eine dringende Behandlung durch den Urologen. Falls Sie an Probleme mit der Regulation der K√∂rpertemperatur haben oder an √úberhitzung leiden, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sollen Risperidon Sandoz zur Behandlung der Schizophrenie und der manischen Episode nicht einnehmen, da noch zu wenige Erfahrungen vorliegen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. √Ąrztin, wenn Sie in der Vergangenheit zu tiefe Werte f√ľr die weissen Blutk√∂rperchen hatten (ob andere Arzneimittel daf√ľr der Grund waren oder nicht).

Da gef√§hrlich tiefe Werte gewisser Arten weisser Blutzellen, die zur Bek√§mpfung von Infektionen in Ihrem Blut gebraucht werden, sehr selten bei Patienten bzw. Patientinnen, die Risperidon einnahmen, beobachtet wurden, kann es sein, dass Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihre Anzahl weisser Blutk√∂rperchen kontrolliert. Falls Sie unerkl√§rtes hohes Fieber oder eine Infektion (z.B. pl√∂tzliche starke Halsinfektion) haben, ist der Arzt unverz√ľglich aufzusuchen.

Sagen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin, wenn Sie einen anormal hohen Spiegel des Hormons Prolaktin in Ihrem Blut oder wenn Sie einen m√∂glicherweise Prolaktin-abh√§ngigen Tumor haben.

Risperidon Sandoz kann eine Gewichtszunahme verursachen. Eine erhebliche Gewichtszunahme kann Ihre Gesundheit negativ beeinflussen. Daher ist eine regelm√§ssige Gewichtskontrolle empfehlenswert. Achten Sie auf eine ausgewogene Ern√§hrung. Lassen Sie sich bei Bedarf von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin oder anderem Gesundheitspersonal bez√ľglich der Ern√§hrung beraten.

Weitere Krankheiten und Risiken

Wenn Sie an Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes (Zuckerkrankheit), Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rungen, Parkinson-Krankheit, Epilepsie leiden oder in der Vergangenheit an einem Tumor gelitten haben, teilen Sie das bitte Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin mit.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an Ihre √Ąrztin, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen, da die gleichzeitige Anwendung von Risperidon Sandoz und blutdrucksenkenden Arzneimitteln einen zu starken Blutdruckabfall zur Folge haben kann.

Bei der Anwendung von Risperidon Sandoz ist Vorsicht geboten, wenn gleichzeitig Arzneimittel eingenommen werden, welche die Erregungsausbreitung im Herzen verändern; dazu gehören u.a. Arzneimittel zur Behandlung von Malaria, Herzrhythmusstörungen oder Allergien sowie andere Antipsychotika, Antidepressiva, harntreibende Arzneimittel und andere Arzneimittel mit Auswirkungen auf die Körpersalze (Natrium, Kalium, Magnesium).

Einige Arzneimittel k√∂nnen die Konzentration von Risperidon Sandoz im Blut erh√∂hen oder erniedrigen. Deshalb informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie eine Therapie mit nachfolgenden Arzneimitteln beginnen oder beenden, damit Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin gegebenenfalls eine Anpassung der Dosierung vornehmen kann.

Arzneimittel welche die Konzentration von Risperidon Sandoz im Blut erhöhen können:

  • Fluoxetin, Bupropion und Paroxetin, Arzneimittel, die vor allem zur Behandlung von Depressionen und verschiedenen Angstst√∂rungen eingesetzt werden;
  • Itraconazol und Ketoconazol, Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen;
  • Gewisse Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS, wie beispielsweise Ritonavir;
  • Verapamil, ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und/oder Herzrhytmusst√∂rungen;
  • Sertralin und Fluvoxamin, Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Psychiatrischen St√∂rungen.

Arzneimittel welche die Konzentration von Risperidon Sandoz erniedrigen können:

  • Carbamazepin, ein Arzneimittel, das haupts√§chlich zur Behandlung der Epilepsie und Trigeminusneuralgie (schwere Schmerzattacken im Gesicht) verwendet wird;
  • Rifampicin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen.

Patienten und Patientinnen, die Antipsychotika in Kombination mit Lithium eingenommen hatten, berichteten h√§ufiger √ľber Bewegungsst√∂rungen als unter Lithium alleine.

Risperidon Sandoz kann unter Umst√§nden die Wirkung von Alkohol und gewissen Arzneimitteln, welche die Reaktionsf√§higkeit beeintr√§chtigen (Beruhigungs- resp. Schlafmittel, narkotische Schmerzmittel, gewisse Antihistaminika, gewisse Antidepressiva) verst√§rken. Meiden Sie also Alkohol und nehmen Sie solche Arzneimittel nur, wenn Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin sie Ihnen verschrieben hat.

Risperidon Sandoz sollte in Kombination mit Arzneimitteln, welche die Aktivität des zentralen Nervensystems erhöhen (Psychostimulanzien wie zum Beispiel Methylphenidat) mit Vorsicht angewendet werden.

Im Rahmen von Operationen zur Beseitigung einer Linsentr√ľbung am Auge (Katarakt) kann es vorkommen, dass sich die Pupille nicht in der ben√∂tigten Weise weitet. Ausserdem ist es m√∂glich, dass die Iris (farbiger Teil Ihres Auges) w√§hrend der Operation schlaff wird, was zu einer Sch√§digung des Auges f√ľhren kann. Daher sollten Sie vor einer Augenoperation ihren Augenarzt dar√ľber informieren, dass Sie dieses Arzneimittel nehmen.

Risperidon Sandoz Filmtabletten enthalten weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette. Es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ und kann von Patientinnen und Patienten, die eine kochsalzarme Di√§t einhalten m√ľssen, angewendet werden.

Bitte nehmen Sie Risperidon Sandoz Filmtabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Risperidon Sandoz Filmtabletten 3 mg, 4 mg und 6 mg enthalten den Azo-Farbstoff E 104. Dieser kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Solange Sie Risperidon Sandoz einnehmen, sollten Sie unter ständiger ärztlicher Kontrolle stehen.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen! Besonders zu Beginn der Behandlung sollten Sie nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Darf Risperidon Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden m√∂chten, d√ľrfen Sie Risperidon Sandoz nur einnehmen, wenn es Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin ausdr√ľcklich verschreibt. Solange Sie Risperidon Sandoz einnehmen, d√ľrfen Sie nicht stillen. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin. Bei Anwendung von Risperidon Sandoz w√§hrend des letzten Drittels der Schwangerschaft k√∂nnen bei Neugeborenen Zittern, Muskelsteifigkeit und/oder Muskelschw√§che, Schl√§frigkeit, Erregung, Schwierigkeiten beim Atmen oder Probleme beim F√ľttern auftreten.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. √Ąrztin unverz√ľglich im Falle einer Schwangerschaft, um das beste Vorgehen bei der Behandlung Ihrer Krankheit zu besprechen und die Sicherheit f√ľr Ihr Kind zu gew√§hrleisten. Die Behandlung soll keinesfalls aus eigenem Ermessen abgesetzt werden. Ein pl√∂tzliches Absetzen von Risperidon Sandoz kann schwerwiegende Folgen haben.

Bitte informieren Sie auch unverz√ľglich Ihren Frauenarzt bzw. -√§rztin oder Geburtshelfer/-in √ľber eine Einnahme von Risperidon w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere, wenn beschriebene Auff√§lligkeiten bei Ihrem Kind nach der Geburt auftreten.

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Wie wird es angewendet?

Allgemeine Hinweise:

Die tägliche Dosis von Risperidon Sandoz kann auf einmal eingenommen werden oder je zur Hälfte morgens und abends. Dosen von mehr als 8 mg pro Tag sind auf 2 Einnahmen (morgens und abends) zu verteilen. Sie können Risperidon Sandoz mit oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Schlucken Sie die Filmtabletten mit reichlich Wasser.

Die Bruchrille soll nur das Brechen der Tablette und damit das Schlucken erleichtern; sie dient nicht dazu, die Tablette in zwei gleiche Dosen zu teilen.

Die individuell notwendige Menge Risperidon Sandoz variiert stark. Deshalb wird Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin die Anzahl und St√§rke der Filmtabletten solange abstimmen, bis die erw√ľnschte Wirkung eintritt.

Wichtige Anmerkung: Die Mengen sind in Milligramm (= mg) angegeben und nicht in Anzahl Tabletten!

Der Arzt oder die √Ąrztin wird Ihnen sagen, wie viele Filmtabletten dies f√ľr Sie bedeutet.

Psychosen

Erwachsene unter 65 Jahre und Jugendliche √ľber 15 Jahre

Zu Beginn der Behandlung mit Risperidon Sandoz wird die Dosierung in kleinen Schritten bis zur f√ľr Sie angepassten Dosis erh√∂ht.

F√ľr eine Dauerbehandlung werden in der Regel 4‚Äí6 mg t√§glich gen√ľgen, jedoch kann auch eine tiefere t√§gliche Dosis ausreichen.

Psychosen bei Patienten bzw. Patientinnen √ľber 65 Jahre

F√ľr Patienten bzw. Patientinnen √ľber 65 Jahre wird eine spezielle Dosierungsanpassung empfohlen, welche von Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin festgelegt wird.

Schwere Verhaltensstörungen bei Personen mit Alzheimer-Demenz

Zu Beginn der Behandlung mit Risperidon Sandoz wird die Dosierung in kleinen Schritten bis zur f√ľr Sie richtigen Dosierung erh√∂ht. In der Regel wird mit 2√ó t√§glich 0,25 mg begonnen. Jeden 2. Tag kann die Tagesdosis vom Arzt resp. der √Ąrztin um 0,5 mg erh√∂ht werden.

F√ľr eine Dauerbehandlung ist 1 mg t√§glich die √ľbliche Dosis, verteilt auf eine oder zwei Einnahmen. Es k√∂nnen auch Dosen bis zu 2 mg n√∂tig sein.

Als Zusatztherapie oder auch alleine zur Behandlung manischer Episoden (Erwachsene und Jugendliche √ľber 15 Jahren)

In der Regel ist die Anfangsdosis 1√ó t√§glich 2 mg abends. Diese Dosis kann vom Arzt resp. der √Ąrztin in Schritten von 1√ó t√§glich 1 mg angepasst werden; eine Dosis√§nderung sollte nicht h√§ufiger als jeden 2. Tag erfolgen. F√ľr die meisten Patienten und Patientinnen sind Dosen zwischen 2‚Äď6 mg/Tag ausreichend.

Symptomatische Behandlung von Störungen des Sozialverhaltens bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren

Bei Patienten und Patientinnen mit einem Gewicht von 50 kg oder mehr betr√§gt in der Regel die Anfangsdosis 1√ó t√§glich 0,5 mg. Diese Dosis kann vom Arzt resp. √Ąrztin in Schritten von 1√ó t√§glich 0,5 mg angepasst werden; eine Dosis√§nderung sollte nicht h√§ufiger als jeden 2. Tag erfolgen. √úbliche Dosierungen sind 1√ó t√§glich 0,5 bis 1,5 mg.

Bei Patienten und Patientinnen mit einem Gewicht unter 50 kg wird empfohlen die Behandlung mit 1√ó t√§glich 0,25 mg (1/2 Filmtablette √† 0,5 mg) zu beginnen. Diese Dosis kann in Schritten von 1√ó t√§glich 0,25 mg angepasst werden; eine Dosis√§nderung sollte nicht h√§ufiger als jeden 2. Tag erfolgen. Die Dosis liegt gew√∂hnlich zwischen 1√ó t√§glich 0,25 und 0,75 mg. Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird Ihnen die f√ľr Sie am besten geeignete Dosierung angeben.

Zu dieser Anwendung liegen bei Kindern unter 5 Jahren keine Erfahrungen vor.

Patienten bzw. Patientinnen mit Nieren- oder Leberstörungen

Bei Nieren- oder Leberst√∂rungen betr√§gt die Dosierung im Allgemeinen die H√§lfte der √ľblichen Dosierung.

Wichtige Anmerkung: Eine Tagesmaximaldosis von 16 mg, verteilt auf 2 Gaben, darf nicht √ľberschritten werden.

Behandlung von Kindern ab 5 Jahren und Jugendlichen mit autistischen Störungen

F√ľr die Dosierungen, die f√ľr Kinder und Jugendliche mit autistischen St√∂rungen empfohlen werden, ist die orale Risperidon Sandoz L√∂sung die geeignete Formulierung. Bei Kindern und Jugendlichen, die mit dem Schlucken von Tabletten keine Probleme haben, k√∂nnen Risperidon Sandoz Filmtabletten der St√§rke 0,5 mg und mehr ebenfalls geeignet sein, entsprechend dem vom Arzt bzw. der √Ąrztin individuell f√ľr den Patienten bzw. die Patientin erstellten Behandlungsplan.

Bei Patienten und Patientinnen mit einem K√∂rpergewicht √ľber oder gleich 50 kg betr√§gt die empfohlene Anfangsdosierung 0,5 mg pro Tag. Ab Tag 4 kann diese Dosis um 0,5 mg erh√∂ht werden.Diese Dosierung (1,0 mg pro Tag) wird nach 14 Tagen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin √ľberpr√ľft und allenfalls erh√∂ht.

Risperidon Sandoz kann bei Autismus einmal oder zweimal täglich verabreicht werden.

Patienten, welche unter Schläfrigkeit leiden, profitieren bei einmal täglicher Dosierung evtl. von einem Wechsel zur abendlichen Gabe vor dem Zubettgehen oder von einer zweimal täglichen Verabreichung.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Risperidon Sandoz nicht eingenommen werden?

Demenzpatienten und -Patientinnen mit Parkinsonsymptomen wie Steifheit und Verlangsamung aller Bewegungen d√ľrfen Risperidon Sandoz nicht einnehmen, da es zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen kann.

Patienten und Patientinnen, die eine Demenz mit Lewy-K√∂rpern aufweisen, eine spezielle Art der Demenz, welche h√§ufig Symptome wie Steifheit, langsame Bewegungen, schlurfender oder steifer Gang, Zittern und/oder Probleme mit dem Sehen einschliesst (wie z.B. visuelle Halluzinationen), d√ľrfen Risperidon Sandoz nicht einnehmen.

Nehmen Sie Risperidon Sandoz nicht ein, wenn Sie √ľberempfindlich auf einen der Inhaltsstoffe reagieren.

√úberempfindlichkeit kann sich z.B. als Hautausschlag, Juckreiz, Kurzatmigkeit oder geschwollenes Gesicht √§ussern. Sollten Sie ein solches Symptom bemerken, so kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

Welche Nebenwirkungen kann Risperidon Sandoz haben?

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

  • Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen,
  • Parkinsonismus: Dieser Zustand kann beinhalten: langsame oder beeintr√§chtigte Bewegungen, Gef√ľhl der Steifheit oder Verspannung der Muskeln (die Ihre Bewegungen ruckartig machen) und manchmal sogar ein Gef√ľhl, dass die Bewegung ¬ęeinfriert¬Ľ und dann wieder startet. Andere Zeichen von Parkinsonismus schliessen einen langsamen schlurfenden Gang ein, ein Zittern in Ruhe, einen verst√§rkten Speichelfluss und/oder Speichelaustritt, und Ausdruckslosigkeit des Gesichtes,
  • Schl√§frigkeit oder verminderte Aufmerksamkeit,
  • Kopfschmerzen.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Entz√ľndungen und Infektionen

  • Lungenentz√ľndung (Pneumonie),
  • Infektionen der Bronchien (Bronchitis), allgemeine Symptome einer Erk√§ltung, Infektion der Nasennebenh√∂hle, Harnwegsinfektion, Infektion des Ohrs, Gef√ľhl als ob man eine Grippe h√§tte,
  • Halsschmerzen, Husten, Nasenbluten, verstopfte Nase,
  • Augeninfektionen oder ger√∂tete Augen,
  • Hautausschlag, ger√∂tete Haut.

Hormone und Stoffwechsel

  • Risperidon Sandoz kann den Spiegel eines Hormons erh√∂hen, das man ¬ęProlaktin¬Ľ nennt (was Symptome hervorrufen kann oder auch nicht). Es kann mittels Blutanalyse bestimmt werden. Wenn Symptome bei hohen Prolaktinspiegeln vorkommen, k√∂nnen diese bei M√§nnern ein Anschwellen der Brust, Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen und diese aufrechtzuerhalten oder andere sexuelle Funktionsst√∂rungen einschliessen. Bei Frauen k√∂nnen diese Brustbeschwerden, Austreten von Milch aus den Brustdr√ľsen, unregelm√§ssige Menstruation oder andere Probleme mit dem Zyklus beinhalten,
  • Gewichtszunahme, erh√∂hter oder verminderter Appetit.

Bewegungsapparat und Nervensystem

  • Unwillk√ľrliche Muskelbewegungen (Dyskinesie),
  • Zittern,
  • Muskelkr√§mpfe, Knochen- oder Muskelschmerz, R√ľckenschmerz, Gelenkschmerz,
  • Schlafst√∂rung, Reizbarkeit, Depression, Angst, Unruhe,
  • Schl√§frigkeit,
  • Verschwommenes Sehen,
  • Fehlerhafter Spannungszustand der Muskeln (Dystonie).

Herz und Gefässe

  • Schneller Herzschlag, hoher Blutdruck, Kurzatmigkeit,
  • Schwellungen am K√∂rper, den Armen oder Beinen, Fieber, Brustkorbbeschwerden, Schw√§che, M√ľdigkeit, Schmerzen, Sturz.

Verdauungsapparat und Unterleib

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Entz√ľndungen und Infektionen

  • Infektion der Atemwege, Blaseninfektion, Augeninfektion, Mandelentz√ľndung, Pilzinfektion der N√§gel, Hautinfektion. Eine Infektion begrenzt auf ein einzelnes Hautareal oder K√∂rperteil, virale Infektion, durch Milben hervorgerufene Hautentz√ľndung,
  • Verminderung desjenigen Typus weisser Blutzellen, die Ihnen helfen, sich gegen eine Infektion zu sch√ľtzen, Abnahme der Anzahl weisser Blutk√∂rperchen (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Risperidon Sandoz Vorsicht geboten¬Ľ), Abnahme der Blutpl√§ttchen (Blutzellen, die helfen, Blutungen zu stoppen), An√§mie (Abnahme der Anzahl roter Blutk√∂rperchen), Anstieg der Eosinophilenzahl (ein Typus weisser Blutk√∂rperchen) in Ihrem Blut,
  • Allergische Reaktion,
  • Lungenentz√ľndung, verursacht durch Einatmen von Nahrung in die Atemwege, Lungenstauung, Stauung der Atemwege, knisterndes Atemger√§usch, Kurzatmigkeit, Stimmst√∂rung, Atemwegerkrankung,
  • Magen- oder Darminfektion,
  • Nesselsucht, Juckreiz, Haarausfall, Verdickung der Haut, Exanthem, trockene Haut, Hautverf√§rbung, Akne, Schuppen, Hauterkrankung, Hautl√§sion,
  • Anschwellen des Gesichts, des Mundes, der Augen oder der Lippen.

Stoffwechsel

  • Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Verschlimmerung eines Diabetes, hohe Blutzuckerwerte, exzessives Trinken von Wasser,
  • Gewichtsverlust, Appetitverlust, der zu Unterern√§hrung und einem tiefen K√∂rpergewicht f√ľhren kann,
  • Erh√∂hte Cholesterinwerte in Ihrem Blut,
  • Abnormale Leberresultate in Zusammenhang mit Leber, Muskel oder Cholesterin.

Nervensystem, Bewegungsapparat, Sinnesorgane

  • Gehobene Stimmung (Manie), Verwirrung, Abnahme des sexuellen Antriebs, Albtr√§ume,
  • Tardive Dyskinesie (zuckende oder ruckartige Bewegungen, die Sie nicht kontrollieren k√∂nnen an Gesicht, Zunge oder anderen K√∂rperteilen). Informieren Sie in einem solchen Fall unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, falls Sie unwillk√ľrliche rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes oder im Gesicht bekommen. Das Absetzen von Risperidon Sandoz kann notwendig sein (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Risperidon Sandoz Vorsicht geboten¬Ľ),
  • Pl√∂tzliche St√∂rung der Blutversorgung des Gehirns (Schlaganfall oder ¬ęMini¬Ľ-Schlaganfall),
  • Verlust der Reaktion auf Reize, Bewusstseinsverlust, Bewusstseinseinschr√§nkung,
  • Krampfanf√§lle, Ohnmacht,
  • Ein ruheloses Bed√ľrfnis K√∂rperteile zu bewegen, Gleichgewichtsst√∂rungen, abnormale Koordination, Schwindel beim Aufstehen/Stehen, Aufmerksamkeitsst√∂rung, Probleme beim Sprechen, Verlust oder abnormale Geschmacksempfindung, verminderte Empfindlichkeit der Haut gegen√ľber Schmerz oder Ber√ľhrung, ein Gef√ľhl von Kribbeln, Prickeln oder Taubheit der Haut,
  • √úberempfindlichkeit der Augen gegen√ľber Licht, trockene Augen, Augentr√§nen, R√∂tung der Augen,
  • Drehgef√ľhl (Schwindel), Ohrger√§usche, Ohrenschmerz,
  • K√§ltegef√ľhl, Anstieg der K√∂rpertemperatur,
  • Durstgef√ľhl, sich nicht gut f√ľhlen, Gef√ľhl ¬ęnicht ganz auf der H√∂he¬Ľ zu sein, Unwohlsein,
  • Abnormale Haltung, Gelenksteifheit, Gelenkschwellung, Muskelschw√§che, Nackenschmerz.

Herz und Gefässe

  • Herzrhythmusst√∂rungen, abnormale elektrische Leitung des Herzens, Verl√§ngerung der intraventrikul√§ren Erregungsdauer Ihres Herzen, verlangsamter Herzschlag, abnorme Ver√§nderung im EKG (Aufzeichnung der elektrischen Aktivit√§t des Herzens), ein flatterndes oder pochendes Gef√ľhl in Ihrem Brustkorb (Palpitationen),
  • Tiefer Blutdruck, tiefer Blutdruck beim Aufstehen/Stehen (daher f√ľhlen sich manche Patienten bzw. Patientinnen, die Risperidon Sandoz einnehmen, einer Ohnmacht nahe, schwindlig oder verlieren das Bewusstsein, wenn sie aufstehen oder sich pl√∂tzlich aufrichten), Gesichtsr√∂tung.

Urogenitale Störungen

  • H√§ufiges Wasserlassen, Harnretention (Unverm√∂gen, die gef√ľllte Harnblase spontan zu entleeren), Schmerzen beim Wasserlassen,
  • Erektionsst√∂rungen, Ejakulationsst√∂rungen,
  • Ausbleiben der Menstruation, unregelm√§ssige Menstruation oder andere Probleme mit dem Zyklus (bei Frauen),
  • Brustvergr√∂sserung bei M√§nnern, Austritt von Milch aus den Brustdr√ľsen, sexuelle Funktionsst√∂rung, Brustbeschwerden, Ausfluss aus der Scheide,
  • Stuhlinkontinenz, sehr harter Stuhl, Schluckbeschwerden, Bl√§hungen.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Hormone und Stoffwechsel

  • unangemessene Bildung eines Hormons, das die Urinmenge steuert,
  • Koma aufgrund eines unkontrollierten Diabetes,
  • Abnahme der K√∂rpertemperatur, Zunahme der K√∂rpertemperatur, K√§ltegef√ľhl in Armen und Beinen,
  • Abnorme Werte bei Laboruntersuchungen (Zucker im Urin, tiefer Blutzuckerspiegel, hohe Triglyceridwerte im Blut (ein Fett)), Gelbf√§rbung der Haut und der Augen (Gelbsucht),
  • Zerst√∂rung von Muskelfasern (Rhabdomyolyse),
  • Versp√§tete Menstruation, Vergr√∂sserung der Brustdr√ľsen, Brustvergr√∂sserung, Ausfluss aus der Brust.

Nervensystem

  • Emotionslosigkeit, Unf√§higkeit zum Orgasmus zu kommen,
  • Bewegungslosigkeit oder fehlende Reaktionsf√§higkeit im Wachzustand (Katatonie),
  • Neuroleptisches malignes Syndrom (Verwirrung, vermindertes oder Verlust des Bewusstseins, hohes Fieber und schwere Muskelsteifheit), (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Risperidon Sandoz Vorsicht geboten?¬Ľ),
  • Kopfzittern,
  • Glaukom (erh√∂hter Augeninnendruck), Probleme mit den Augenbewegungen, Augenrollen, Verkrustung des Augenlides,
  • Schlafwandeln,
  • Atemprobleme w√§hrend des Schlafes (Schlaf-Apnoe), schnelle und flache Atmung,
  • Symptome eines Arzneimittelentzugs.

Herz und Gefässe

  • St√∂rungen von Blutgef√§ssen im Gehirn,
  • Unregelm√§ssiger Herzschlag,
  • Blutgerinnsel in den Beinen, Blutgerinnsel in der Lunge (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Risperidon Sandoz Vorsicht geboten?¬Ľ).

Entz√ľndungen und Infektionen

Verdauungsapparat

Behinderung der Darmpassage (inkl. Darmverschluss).

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

  • Schwerwiegende allergische Reaktion mit einer Schwellung, die den Rachen mit betreffen und zu Schwierigkeiten beim Atmen f√ľhren kann.

Einzelfälle

Entz√ľndungen und Infektionen

  • Gef√§hrlich tiefe Zahl eines Typus weisser Blutzellen in Ihrem Blut, der ben√∂tigt wird, um Infektionen zu bek√§mpfen,
  • Schwerwiegende allergische Reaktion, die durch Fieber, geschwollenen Mund, Gesicht, Lippen und Zunge, Kurzatmigkeit, Jucken, Hautausschlag und manchmal durch Blutdruckabfall gekennzeichnet ist.

Herz und Gefässe

Schneller Herzschlag beim Aufstehen.

Nervensystem, Bewegungsapparat, Sinnesorgane

  • Schlafbezogene Essst√∂rung (unkontrollierte Essenseinnahme beim Schlafwandeln),
  • Verh√§rtung der Haut,
  • Priapismus (eine verl√§ngerte schmerzhafte Erektion, die evtl. chirurgisch behandelt werden muss),
  • Komplikationen bei Augenoperationen zur Beseitigung der Linsentr√ľbung (Floppy-Iris Syndrom bei Katarakt-Operationen).

Hormone und Stoffwechsel

  • Erh√∂hte Insulinwerte (ein Hormon, das Ihren Blutzuckerspiegel kontrolliert) in Ihrem Blut, dies kann zu tiefen Zuckerwerten f√ľhren,
  • Gef√§hrliche √ľberm√§ssige Wassereinnahme.

Haut und Unterhautzellgewebe

Schweres oder lebensbedrohliches Exanthem mit Blasenbildung und Abschälung der Haut, das in und um Mund, Nase, Augen und Genitalien beginnt und sich auf andere Bereiche des Körpers ausbreiten kann (Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse).

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Bei Anwendung von Risperidon Sandoz w√§hrend des letzten Drittels der Schwangerschaft k√∂nnen bei Neugeborenen Zittern, Muskelsteifigkeit, Schw√§che, Schl√§frigkeit, Erregung, Schwierigkeiten beim Atmen oder Probleme beim F√ľttern auftreten.

Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15‚Äď25¬įC) und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Risperidon Sandoz enthalten?

Wirkstoffe

Risperidon Sandoz 0,5 mg enthält 0,5 mg Risperidon.

Risperidon Sandoz 1 mg enthält 1 mg Risperidon.

Risperidon Sandoz 2 mg enthält 2 mg Risperidon.

Risperidon Sandoz 3 mg enthält 3 mg Risperidon.

Risperidon Sandoz 4 mg enthält 4 mg Risperidon.

Risperidon Sandoz 6 mg enthält 6 mg Risperidon.

Hilfsstoffe

Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 0,5 mg und 6 mg: Croscarmellose-Natrium

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 1 mg, 2 mg, 3 mg und 4 mg: Maisst√§rke

Film√ľberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171)

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 0,5 mg: mikrokristalline Cellulose, Stearins√§ure, Eisenoxid (E 172)

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 1 mg: Macrogol 4000, Lactose-Monohydrat

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 2 mg: Macrogol 4000, Lactose-Monohydrat, Eisenoxid (E 172)

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 3 mg: Macrogol 4000, Lactose-Monohydrat, Chinolingelb (E 104)

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 4 mg: Macrogol 4000, Lactose-Monohydrat, Chinolingelb (E 104), Indigotin (E 132)

Zus√§tzlich f√ľr Risperidon Sandoz 6 mg: mikrokristalline Cellulose, Stearins√§ure, Chinolingelb (E 104), Eisenoxid (E 172)

Zulassungsnummer

57714 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Risperidon Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Risperidon Sandoz 0,5 mg: 20 und 60 Filmtabletten (teilbar).

Risperidon Sandoz 1 mg: 20 und 60 Filmtabletten (teilbar).

Risperidon Sandoz 2 mg: 20 und 60 Filmtabletten (teilbar).

Risperidon Sandoz 3 mg: 20 und 60 Filmtabletten (teilbar).

Risperidon Sandoz 4 mg: 20 und 60 Filmtabletten (teilbar).

Risperidon Sandoz 6 mg: 20 und 60 Filmtabletten (teilbar).

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im September 2020 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Risperidon
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals AG
Suchtgift Nein
ATC Code N05AX08
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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