Torasemid dura 5 mg Tabletten

Abbildung Torasemid dura 5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan dura GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C03CA04
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

Zulassungsinhaber

Mylan dura GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Torasemid beta 5 mg Tabletten Torasemid betapharm Arzneimittel GmbH
Torasemid AAA-Pharma 10mg Tabletten Torasemid AAA-Pharma GmbH
Torasemid-ratiopharm 20 mg Tabletten Torasemid Ratiopharm GmbH
Torasemid dura 10 mg Tabletten Torasemid Mylan dura GmbH
Torasemid AAA-Pharma 200mg Tabletten Torasemid AAA-Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

1.1 Torasemid dura 5 mg ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Schleifendiuretika, das zu einer vermehrten Harnausscheidung f√ľhrt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Torasemid dura 5 mg darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Torasemid, Sulfonylharnstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile von Torasemid dura 5 mg sind
- bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie)
- bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Bewusstseinstr√ľbung (hepatisches Koma und Pr√§koma)
- bei krankhaft erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie)
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Torasemid dura 5 mg ist erforderlich
- bei Störungen des Harnabflusses (Miktionsstörungen)
(z. B. aufgrund einer krankhaften Vergrößerung der Prostata [benigne Prostatahyperplasie]).
- bei Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), z. B. verlängerte Erregungsleitungszeit vom Sinusknoten zum Herzvorhof (SA-Block), verlängerte Erregungsleitungszeit vom Herzvorhof auf die Herzkammern (AV-Block 2. oder 3. Grades).
- bei Langzeitbehandlung mit Torasemid: es werden regelm√§√üige Kontrollen bestimmter Blutwerte empfohlen, insbesondere wenn Sie gleichzeitig mit Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen), Glucocorticoiden und Mineralocorticoiden (Hormone der Nebennierenrinde, "Cortison") oder Abf√ľhrmitteln behandelt werden.
Ein Mangel an Kalium und Natrium im Blut (Hypokali√§mie, Hyponatri√§mie) und ein Blutvolumenmangel (Hypovol√§mie) m√ľssen vor Behandlungsbeginn korrigiert werden.
Eine sorgfältige Überwachung wird empfohlen, wenn bei Ihnen eine Neigung zu erhöhten Harnsäurespiegeln (Hyperurikämie) und Gicht besteht.
Bei Zuckerkrankheit (latentem oder manifestem Diabetes mellitus) sollte der Blutzuckerspiegel √ľberwacht werden.
Wegen unzureichender Erfahrungen mit Torasemid sollte in folgenden Situationen die Behandlung mit Vorsicht erfolgen:
- bei krankhaften Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt
- wenn Sie gleichzeitig mit Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen), Aminoglykosiden oder Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) behandelt werden
- bei eingeschränkter Nierenfunktion aufgrund von nierenschädigenden Substanzen
a) Kinder
Wegen unzureichender Erfahrungen soll eine Behandlung mit Torasemid dura 5 mg bei Kindern unter 12 Jahren mit Vorsicht erfolgen.
b) √Ąltere Menschen
Wegen unzureichender Erfahrungen soll eine Behandlung mit Torasemid dura 5 mg bei älteren Patienten mit Vorsicht erfolgen.
c) Schwangerschaft
Bez√ľglich der Wirkung von Torasemid auf den Embryo und √∂tus liegen keine klinischen Erfahrungen beim Menschen vor.
In Tierversuchen wurde festgestellt, dass Torasemid beim ötus Elektrolytstörungen verursacht und das Risiko einer Thrombozytopenie (verminderte Zahl der Blutplättchen) beim Neugeborenen besteht.
Solange keine weiteren Erfahrungen verf√ľgbar sind, sollten Sie Torasemid dura 5 mg w√§hrend der Schwangerschaft nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung und in der kleinsten noch wirksamen Dosis einnehmen.
d) Stillzeit
√úber die Ausscheidung von Torasemid in die Muttermilch liegen keine Informationen vor.
Die Anwendung von Torasemid dura 5 mg wird daher während der Stillzeit nicht empfohlen.
e) Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass z. B. die ähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt insbesondere, wenn Schwindel oder ähnliche Symptome auftreten, bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, Wechsel des Arzneimittels oder im Zusammenwirken mit Alkohol.
f) Wichtige Warnhinweise √ľber bestimmte Bestandteile von Torasemid dura 5 mg:
Wenn bei Ihnen eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern festgestellt wurde, sollten Sie Torasemid dura 5 mg erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
Dieses Arzneimittel ist wegen des Gehaltes an Lactose ungeeignet f√ľr Patienten, die an der selten vorkommenden ererbten Galactose-Unvertr√§glichkeit (Galactoseintoleranz), einem genetischen Lactasemangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wenn Sie die Einnahme von Torasemid dura 5 mg vergessen haben,
ist diese so bald wie möglich nachzuholen und am darauffolgenden Tag die von Ihrem Arzt verordnete Menge wie gewohnt weiterzunehmen. Nehmen Sie nie eine doppelte Dosis, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Torasemid dura 5 mg abgebrochen wird
Die Behandlung des Bluthochdrucks ist in der Regel eine Dauertherapie. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme von Torasemid dura 5 mg ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden.
PC4 4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Torasemid dura 5 mg Nebenwirkungen haben.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
1 von 100 Behandelten
1 von 1000 Behandelten
1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

PM 4.1 Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
In Abhängigkeit von der Dosierung und Behandlungsdauer kann es zu Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts kommen, insbesondere bei deutlich reduzierter Salzaufnahme.
Eine Verminderung von Kalium im Blut (Hypokali√§mie) kann auftreten (insbesondere w√§hrend einer kaliumarmen Di√§t oder bei Erbrechen, Durchfall oder √ľberm√§√üigem Gebrauch von Abf√ľhrmitteln bzw. im Fall von eingeschr√§nkter Leberfunktion).
Bei einer ausgeprägten Harnausscheidung können insbesondere bei Behandlungsbeginn und bei älteren Patienten Anzeichen eines Elektrolyt- und Volumenmangels, wie z. B. Kopfschmerzen, Schwindel, Blutdruckabfall (Hypotonie), Schwäche, Benommenheit, Verwirrtheitszustände, Appetitmangel und Krämpfe, auftreten. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.
Es kann zu einer Erhöhung der Werte von Harnsäure, Glucose und Lipiden im Blut kommen.
Eine Störung im Säure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) kann sich verschlechtern.
Herz- und Gefäßerkrankungen
In Einzelf√§llen k√∂nnen aufgrund einer Bluteindickung thromboembolische Komplikationen sowie Durchblutungsst√∂rungen und Minderdurchblutung des Herzmuskels und des Gehirns auftreten, was z. B. zu Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmien), Angina pectoris, akutem Herzinfarkt oder pl√∂tzlichem Bewusstseinsverlust (Synkope) f√ľhren kann.
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Magen-Darm-Beschwerden, z. B. Appetitmangel (Inappetenz), Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Verstopfung (Obstipation), können bei den Patienten auftreten.
In Einzelf√§llen wurde √ľber eine Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) berichtet.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Bei Patienten mit Harnabflussbehinderungen kann eine Harnverhaltung ausgelöst werden.
Erhöhungen von Harnstoff und Kreatinin im Blut können vorkommen.
Leber- und Gallenerkrankungen
Erhöhungen bestimmter Leberenzyme, z. B. Gamma-GT.
Erkrankungen des Blutbildenden und des Lymphsystems
Einzelne Fälle einer Abnahme der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen wurden berichtet.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In Einzelfällen können allergische Reaktionen auftreten,
z. B. Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag und Lichtempfindlichkeit. Sehr selten kann es zu schweren Hautreaktionen kommen.
Erkrankungen des Nervensystems
Sehstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus) und Hörverlust kamen in Einzelfällen vor.
Missempfindungen in den Extremitäten (Parästhesien) wurden selten berichtet.
Allgemeine Erkrankungen
Mundtrockenheit (Xerostomie)
4.2 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind.
PC5 5. WIE IST Torasemid dura 5 mg AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
PZ Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis und der √§u√üeren Umh√ľllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
P2 Nicht √ľber 25C lagern.
P6 Stand der Information:
....

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Arzneimittelgruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Torasemid dura 5 mg beeinflusst werden:
Wenn Sie gleichzeitig mit Herzglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen) behandelt werden, kann aufgrund eines Kalium- und/oder Magnesiummangels die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegen√ľber diesen Arzneimitteln erh√∂ht sein. Die kaliumausscheidende Wirkung von Mineralo- und Glucocorticoiden (Hormone der Nebennierenrinde, "Cortison") sowie Abf√ľhrmitteln (Laxanzien) kann verst√§rkt werden.
Die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, insbesondere von ACE-Hemmern, kann bei gleichzeitiger Anwendung verstärkt werden.
Eine Sequenz- oder Kombinationsbehandlung oder der Beginn einer neuen Zusatzmedikation mit ACE-Hemmern kann einen √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall zur Folge haben.
Bitte sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt.
Torasemid kann die Empfindlichkeit der Arterien gegen√ľber blutdrucksteigernden Arzneimitteln, z. B. Adrenalin, Noradrenalin, vermindern.
Torasemid kann die Wirkung von Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Antidiabetika) vermindern.
Torasemid kann, insbesondere bei hochdosierter Therapie, die Gehör- und Nieren-schädigenden Wirkungen von Aminoglykosid-Antibiotika, die toxischen Wirkungen von Cisplatin-Präparaten (Arzneimittel zur Krebsbehandlung) sowie die Nieren-schädigenden Wirkungen von Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) verstärken.
Die Wirkung von curareartigen muskelerschlaffenden Arzneimitteln und von Theophyllin kann verstärkt werden.
Bestimmte entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antiphlogistika), z. B. Indometacin, k√∂nnen die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Torasemid vermindern.
Probenecid (Arzneimittel, das die Harnsäureausscheidung steigert) kann die Wirkung von Torasemid abschwächen.
Die Lithium-Konzentrationen im Blut sowie die Herz- und Nieren-schädigenden Wirkungen von Lithium können erhöht werden.
Wenn Sie hohe Dosen von Salicylaten erhalten, erh√∂ht Torasemid durch Hemmung der Salicylat-Ausscheidung √ľber die Nieren das Risiko einer Salicylat-Toxizit√§t.
Es liegen keine Studien √ľber die gleichzeitige Anwendung von Torasemid und Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfette) beim Menschen vor, in einer Tierstudie f√ľhrte die gleichzeitige Anwendung von Cholestyramin jedoch zu einer verminderten Aufnahme von Torasemid ins Blut.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Torasemid dura 5 mg Nebenwirkungen haben.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
1 von 100 Behandelten
1 von 1000 Behandelten
1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

4.1 Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
In Abhängigkeit von der Dosierung und Behandlungsdauer kann es zu Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts kommen, insbesondere bei deutlich reduzierter Salzaufnahme.
Eine Verminderung von Kalium im Blut (Hypokali√§mie) kann auftreten (insbesondere w√§hrend einer kaliumarmen Di√§t oder bei Erbrechen, Durchfall oder √ľberm√§√üigem Gebrauch von Abf√ľhrmitteln bzw. im Fall von eingeschr√§nkter Leberfunktion).
Bei einer ausgeprägten Harnausscheidung können insbesondere bei Behandlungsbeginn und bei älteren Patienten Anzeichen eines Elektrolyt- und Volumenmangels, wie z. B. Kopfschmerzen, Schwindel, Blutdruckabfall (Hypotonie), Schwäche, Benommenheit, Verwirrtheitszustände, Appetitmangel und Krämpfe, auftreten. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.
Es kann zu einer Erhöhung der Werte von Harnsäure, Glucose und Lipiden im Blut kommen.
Eine Störung im Säure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) kann sich verschlechtern.
Herz- und Gefäßerkrankungen
In Einzelf√§llen k√∂nnen aufgrund einer Bluteindickung thromboembolische Komplikationen sowie Durchblutungsst√∂rungen und Minderdurchblutung des Herzmuskels und des Gehirns auftreten, was z. B. zu Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmien), Angina pectoris, akutem Herzinfarkt oder pl√∂tzlichem Bewusstseinsverlust (Synkope) f√ľhren kann.
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Magen-Darm-Beschwerden, z. B. Appetitmangel (Inappetenz), Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Verstopfung (Obstipation), können bei den Patienten auftreten.
In Einzelf√§llen wurde √ľber eine Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) berichtet.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Bei Patienten mit Harnabflussbehinderungen kann eine Harnverhaltung ausgelöst werden.
Erhöhungen von Harnstoff und Kreatinin im Blut können vorkommen.
Leber- und Gallenerkrankungen
Erhöhungen bestimmter Leberenzyme, z. B. Gamma-GT.
Erkrankungen des Blutbildenden und des Lymphsystems
Einzelne älle einer Abnahme der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen wurden berichtet.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In Einzelfällen können allergische Reaktionen auftreten,
z. B. Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag und Lichtempfindlichkeit. Sehr selten kann es zu schweren Hautreaktionen kommen.
Erkrankungen des Nervensystems
Sehstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus) und Hörverlust kamen in Einzelfällen vor.
Missempfindungen in den Extremitäten (Parästhesien) wurden selten berichtet.
Allgemeine Erkrankungen
Mundtrockenheit (Xerostomie)
4.2 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis und der √§u√üeren Umh√ľllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Nicht √ľber 25C lagern.
Stand der Information:
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Weitere Informationen

Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
PK 1.3 Torasemid dura 5 mg wird angewendet zur Behandlung von Fl√ľssigkeitsansammlungen (√Ėdeme) bei Patienten mit Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz).
PC2 2. WAS M√úSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON Torasemid dura 5 mg BEACHTEN?
PL 2.1 Torasemid dura 5 mg darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Torasemid, Sulfonylharnstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile von Torasemid dura 5 mg sind
- bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie)
- bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Bewusstseinstr√ľbung (hepatisches Koma und Pr√§koma)
- bei krankhaft erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie)
PV 2.2 Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Torasemid dura 5 mg ist erforderlich
- bei Störungen des Harnabflusses (Miktionsstörungen)
(z. B. aufgrund einer krankhaften Vergrößerung der Prostata [benigne Prostatahyperplasie]).
- bei Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), z. B. verlängerte Erregungsleitungszeit vom Sinusknoten zum Herzvorhof (SA-Block), verlängerte Erregungsleitungszeit vom Herzvorhof auf die Herzkammern (AV-Block 2. oder 3. Grades).
- bei Langzeitbehandlung mit Torasemid: es werden regelm√§√üige Kontrollen bestimmter Blutwerte empfohlen, insbesondere wenn Sie gleichzeitig mit Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen), Glucocorticoiden und Mineralocorticoiden (Hormone der Nebennierenrinde, "Cortison") oder Abf√ľhrmitteln behandelt werden.
Ein Mangel an Kalium und Natrium im Blut (Hypokali√§mie, Hyponatri√§mie) und ein Blutvolumenmangel (Hypovol√§mie) m√ľssen vor Behandlungsbeginn korrigiert werden.
Eine sorgfältige Überwachung wird empfohlen, wenn bei Ihnen eine Neigung zu erhöhten Harnsäurespiegeln (Hyperurikämie) und Gicht besteht.
Bei Zuckerkrankheit (latentem oder manifestem Diabetes mellitus) sollte der Blutzuckerspiegel √ľberwacht werden.
Wegen unzureichender Erfahrungen mit Torasemid sollte in folgenden Situationen die Behandlung mit Vorsicht erfolgen:
- bei krankhaften Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt
- wenn Sie gleichzeitig mit Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen), Aminoglykosiden oder Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) behandelt werden
- bei eingeschränkter Nierenfunktion aufgrund von nierenschädigenden Substanzen
PV1 a) Kinder
Wegen unzureichender Erfahrungen soll eine Behandlung mit Torasemid dura 5 mg bei Kindern unter 12 Jahren mit Vorsicht erfolgen.
PV2 b) √Ąltere Menschen
Wegen unzureichender Erfahrungen soll eine Behandlung mit Torasemid dura 5 mg bei älteren Patienten mit Vorsicht erfolgen.
PV3 c) Schwangerschaft
Bez√ľglich der Wirkung von Torasemid auf den Embryo und F√∂tus liegen keine klinischen Erfahrungen beim Menschen vor.
In Tierversuchen wurde festgestellt, dass Torasemid beim Fötus Elektrolytstörungen verursacht und das Risiko einer Thrombozytopenie (verminderte Zahl der Blutplättchen) beim Neugeborenen besteht.
Solange keine weiteren Erfahrungen verf√ľgbar sind, sollten Sie Torasemid dura 5 mg w√§hrend der Schwangerschaft nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung und in der kleinsten noch wirksamen Dosis einnehmen.
PV4 d) Stillzeit
√úber die Ausscheidung von Torasemid in die Muttermilch liegen keine Informationen vor.
Die Anwendung von Torasemid dura 5 mg wird daher während der Stillzeit nicht empfohlen.
PV5 e) Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt insbesondere, wenn Schwindel oder ähnliche Symptome auftreten, bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, Wechsel des Arzneimittels oder im Zusammenwirken mit Alkohol.
PV6 f) Wichtige Warnhinweise √ľber bestimmte Bestandteile von Torasemid dura 5 mg:
Wenn bei Ihnen eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern festgestellt wurde, sollten Sie Torasemid dura 5 mg erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
Dieses Arzneimittel ist wegen des Gehaltes an Lactose ungeeignet f√ľr Patienten, die an der selten vorkommenden ererbten Galactose-Unvertr√§glichkeit (Galactoseintoleranz), einem genetischen Lactasemangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption leiden.
PN 2.3 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Arzneimittelgruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Torasemid dura 5 mg beeinflusst werden:
Wenn Sie gleichzeitig mit Herzglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen) behandelt werden, kann aufgrund eines Kalium- und/oder Magnesiummangels die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegen√ľber diesen Arzneimitteln erh√∂ht sein. Die kaliumausscheidende Wirkung von Mineralo- und Glucocorticoiden (Hormone der Nebennierenrinde, "Cortison") sowie Abf√ľhrmitteln (Laxanzien) kann verst√§rkt werden.
Die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, insbesondere von ACE-Hemmern, kann bei gleichzeitiger Anwendung verstärkt werden.
Eine Sequenz- oder Kombinationsbehandlung oder der Beginn einer neuen Zusatzmedikation mit ACE-Hemmern kann einen √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall zur Folge haben.
Bitte sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt.
Torasemid kann die Empfindlichkeit der Arterien gegen√ľber blutdrucksteigernden Arzneimitteln, z. B. Adrenalin, Noradrenalin, vermindern.
Torasemid kann die Wirkung von Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Antidiabetika) vermindern.
Torasemid kann, insbesondere bei hochdosierter Therapie, die Gehör- und Nieren-schädigenden Wirkungen von Aminoglykosid-Antibiotika, die toxischen Wirkungen von Cisplatin-Präparaten (Arzneimittel zur Krebsbehandlung) sowie die Nieren-schädigenden Wirkungen von Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) verstärken.
Die Wirkung von curareartigen muskelerschlaffenden Arzneimitteln und von Theophyllin kann verstärkt werden.
Bestimmte entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antiphlogistika), z. B. Indometacin, k√∂nnen die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Torasemid vermindern.
Probenecid (Arzneimittel, das die Harnsäureausscheidung steigert) kann die Wirkung von Torasemid abschwächen.
Die Lithium-Konzentrationen im Blut sowie die Herz- und Nieren-schädigenden Wirkungen von Lithium können erhöht werden.
Wenn Sie hohe Dosen von Salicylaten erhalten, erh√∂ht Torasemid durch Hemmung der Salicylat-Ausscheidung √ľber die Nieren das Risiko einer Salicylat-Toxizit√§t.
Es liegen keine Studien √ľber die gleichzeitige Anwendung von Torasemid und Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfette) beim Menschen vor, in einer Tierstudie f√ľhrte die gleichzeitige Anwendung von Cholestyramin jedoch zu einer verminderten Aufnahme von Torasemid ins Blut.
PC3 3. WIE IST Torasemid dura 5 mg EINZUNEHMEN?
PMX Nehmen Sie Torasemid dura 5 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

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Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan dura GmbH
Betäubungsmittel Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden