Torasemid Heumann 5 mg Tabletten

Abbildung Torasemid Heumann 5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.10.2005
ATC Code C03CA04
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

Zulassungsinhaber

Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Toracard 10 mg Tabletten Torasemid AWD.pharma GmbH & Co. KG
Torasemid-Actavis 5 mg Torasemid Actavis Group hf.
Torem 10 Injektionslösung Torasemid Berlin-Chemie AG
Torasemid AAA-Pharma 200mg Tabletten Torasemid AAA-Pharma GmbH
Torsieben 20 mg Tabletten Torasemid Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Torasemid Heumann ist ein harntreibendes und blutdrucksenkendes Arzneimittel und gehört zur Gruppe der Schleifendiuretika.

Torasemid Heumann wird angewendet zur Behandlung und Vorbeugung des Wiederauftretens von Wasseransammlungen in Geweben (kardiale √Ėdeme), und/oder K√∂rperh√∂hlen (Erg√ľsse) aufgrund von Funktionsst√∂rungen des Herzens (Herzmuskelschw√§che).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Torasemid Heumann darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Torasemid, strukturverwandte Stoffe (Sulfonylharnstoffe) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie),
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Bewusstseinstr√ľbung (Coma oder Praecoma hepaticum),
  • bei krankhaft erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie),
  • bei Blutvolumenmangel (Hypovol√§mie),
  • bei Natrium- oder Kaliummangel (Hyponatri√§mie, Hypokali√§mie),
  • bei erheblichen St√∂rungen des Harnflusses (z. B. auf Grund einer krankhaften Vergr√∂√üerung der Prostata),
  • wenn Sie stillen,
  • bei Gicht,
  • bei h√∂hergradigen Erregungsbildungs- und Leitungsst√∂rungen des Herzens (z. B. SA-Block, AV-Block II. oder III. Grades),
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside, Cephalosporine),
  • bei Nierenfunktionsst√∂rungen aufgrund nierensch√§digender Substanzen,
  • bei Kindern unter 12 Jahren aufgrund mangelnder Therapieerfahrungen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Torasemid Heumann einnehmen.

Da bisher keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, sollte Torasemid Heumann nicht angewendet werden:

  • bei krankhaften Ver√§nderungen des S√§ure-Basen-Haushaltes.
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Lithium.
  • bei krankhaften Ver√§nderungen des Blutbildes (z. B. Thrombozytopenie oder An√§mie bei Patienten ohne Nierenfunktionsst√∂rungen).
  • St√∂rungen des Harnflusses m√ľssen vor dem Behandlungsbeginn mit Torasemid korrigiert werden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Torasemid Heumann kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Torasemid Heumann als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Torasemid Heumann zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Torasemid Heumann verst√§rkt die Wirkung anderer blutdrucksenkender Arzneimittel, insbesondere die von ACE-Hemmern. Wenn ACE-Hemmer zus√§tzlich oder unmittelbar im Anschluss an eine Behandlung mit Torasemid Heumann gegeben werden, kann ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall erfolgen.

Ein durch Torasemid Heumann verursachter Kaliummangel kann zu vermehrten und verst√§rkten Nebenwirkungen von gleichzeitig gegebenen Digitalispr√§paraten f√ľhren.

Torasemid Heumann kann die Wirkung von Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit vermindern.

Probenecid (Arzneimittel zur Gichtbehandlung) und bestimmte entz√ľndungshemmende Arzneimittel (z. B. Indometacin, Acetylsalicyls√§ure) k√∂nnen die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Torasemid Heumann abschw√§chen.

Bei hoch dosierter Salicylatbehandlung (Arzneimittel zur Schmerz- und Rheumatherapie) kann deren Wirkung auf das zentrale Nervensystem durch Torasemid Heumann verstärkt werden.

Torasemid Heumann kann insbesondere bei hoch dosierter Behandlung zu einer Verst√§rkung folgender Nebenwirkungen f√ľhren:

Gehör und Nieren schädigende Wirkungen von Aminoglykosid-Antibiotika (z. B. Kanamycin, Gentamycin, Tobramycin), von Cisplatin-Präparaten (zellteilungshemmendes Arzneimittel zur Krebsbehandlung), sowie Nieren schädigende Wirkungen von Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen).

Torasemid Heumann kann die Wirkungen von Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma) sowie die Muskel erschlaffende Wirkung von curareartigen Arzneimitteln verstärken.

Abf√ľhrmittel sowie Hormone der Nebennierenrinde (Mineralo- und Glucocorticoide, z. B. Cortison) k√∂nnen einen durch Torasemid Heumann bedingten Kaliumverlust verst√§rken.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Torasemid Heumann und Lithium können die Lithium- Konzentrationen im Blut, sowie die Herz und Nieren schädigenden Wirkungen von Lithium erhöht werden.

Torasemid Heumann kann die Empfindlichkeit der Arterien gegen√ľber gef√§√üverengenden Arzneimitteln (z. B. Adrenalin, Noradrenalin) vermindern.

Eine gleichzeitige Colestyramin-Behandlung (Arzneimittel zur Senkung von Blutfetten) kann die Aufnahme von Torasemid Heumann aus dem Magen-Darm-Trakt und somit dessen Wirkungen vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es liegen bisher keine ausreichenden klinischen Erfahrungen hinsichtlich der Wirkung von Torasemid auf das ungeborene Kind vor.

Tierexperimentelle Untersuchungen zu Torasemid, dem Wirkstoff von Torasemid Heumann, zeigten keine fruchtschädigenden Wirkungen. Nach Gabe von hohen Dosen des Wirkstoffs wurden jedoch schädliche Wirkungen auf das ungeborene Tier und das Muttertier beobachtet.

Solange keine weiteren Daten verf√ľgbar sind, darf Ihnen Torasemid Heumann w√§hrend der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn Ihr Arzt dies f√ľr unbedingt erforderlich h√§lt. Dabei darf nur die niedrigste wirksame Dosis eingesetzt werden.

Es liegen keine Daten zum √úbergang von Torasemid, dem Wirkstoff von Torasemid Heumann, in die Muttermilch bei Menschen oder Tieren vor. Daher darf Ihnen Torasemid Heumann w√§hrend der Stillzeit nicht verabreicht werden. Falls Ihr Arzt entscheidet, dass Sie w√§hrend der Stillzeit mit Torasemid Heumann behandelt werden m√ľssen, m√ľssen Sie abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Torasemid Heumann kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel oder zu Beginn einer Zusatzmedikation, sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, wird die Behandlung mit täglich 1 Tablette Torasemid Heumann 5 mg (entsprechend 5 mg Torasemid) begonnen.

Diese Dosis ist normalerweise auch die Erhaltungsdosis.

Die Behandlung mit 2 Tabletten Torasemid Heumann 5 mg (entsprechend 10 mg Torasemid) pro Tag ist angezeigt, wenn die Normaldosierung von 1 Tablette Torasemid Heumann 5 mg (entsprechend 5 mg Torasemid) pro Tag unzureichend wirkt.

In diesen Fällen werden täglich 2 Tabletten Torasemid Heumann 5 mg (entsprechend 10 mg Torasemid) eingenommen, bei unzureichender Wirksamkeit kann in Abhängigkeit vom Schweregrad des Krankheitsbildes die Dosis bis auf 20 mg Torasemid pro Tag gesteigert werden.

Werden 10 mg Torasemid oder mehr pro Tag ben√∂tigt, steht auch eine Dosierungsform mit 10 mg Torasemid zur Verf√ľgung.

Anwendung bei Kindern

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Torasemid bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion ist die Ausscheidung durch die Nieren reduziert, die Gesamtkonzentration im Blut ist jedoch nicht wesentlich beeinflusst.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit einer leicht bis mittelgradig eingeschr√§nkten Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich, da die Zeiten bis zur Ausscheidung von Torasemid und seinen Abbau- bzw. Zwischenprodukten nur geringf√ľgig erh√∂ht sind.

Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Bewusstseinstr√ľbung (Coma oder Praecoma hepaticum) darf Torasemid nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2).

Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit Schrumpfleber (Leberzirrhose) und Bauchwassersucht (Aszites) erforderlich.

√Ąltere Patienten

Bei älteren Patienten gelten keine abweichenden Dosierungsempfehlungen.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten bitte morgens unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser). Die Einnahme von Torasemid Heumann kann unabh√§ngig von oder zu den Mahlzeiten erfolgen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Torasemid Heumann zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Torasemid Heumann eingenommen haben, als Sie sollten

Eine versehentliche oder beabsichtigte Einnahme zu gro√üer Mengen von Torasemid Heumann kann zu einer √ľbersteigerten, m√∂glicherweise gef√§hrlichen Ausscheidung von Salz und Wasser, eventuell zu Bewusstseinsst√∂rungen, Verwirrtheit, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps und Magen- Darm-Beschwerden f√ľhren.

In diesem Fall ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen, der die erforderlichen Ma√ünahmen einleitet. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Wenn Sie die Einnahme von Torasemid Heumann vergessen haben

Wenn Sie eine zu geringe Dosis eingenommen, oder die Einnahme von Torasemid Heumann vergessen haben, f√ľhrt dies zu einer Abschw√§chung der Wirkung. Dies kann sich in einer Verschlechterung des Beschwerdebildes √§u√üern, z. B. Gewichtszunahme, verst√§rkte Wasseransammlung in den Geweben usw.

Sie sollten die Einnahme so bald wie möglich nachholen. Eine verspätete Einnahme sollte jedoch nicht mehr erfolgen, wenn bald der nächste Einnahmezeitpunkt erreicht ist. In diesem Fall nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Torasemid Heumann abbrechen

Bei Unterbrechung oder vorzeitiger Beendigung ist ebenfalls eine Verschlechterung des Beschwerdebildes zu erwarten. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme von Torasemid Heumann ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Unerw√ľnschte Wirkungen, die von Torasemid oder anderen Schleifendiuretika bekannt sind, finden Sie nachfolgend.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
Nicht bekanntH√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Verminderung der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen (Verminderung der Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten).

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: Allergische Reaktionen wie z. B. Juckreiz (Pruritus), Hautausschläge (Exantheme), Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität), schwere Hautreaktionen (z. B. Stevens- Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

H√§ufig: Verst√§rkung des Ungleichgewichts im S√§ure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose). Kaliummangel (Hypokali√§mie) bei gleichzeitiger kaliumarmer Ern√§hrung, bei Erbrechen, Durchfall, nach √ľberm√§√üigem Gebrauch von Abf√ľhrmitteln sowie bei Patienten mit chronischer Leberfunktionsst√∂rung.

In Abh√§ngigkeit von der Dosierung und der Behandlungsdauer kann es zu St√∂rungen des Salz- und Wasserhaushaltes kommen, insbesondere z. B. zu einem Fl√ľssigkeitsverlust im Blut (Hypovol√§mie), Kalium- und/oder Natriummangel (Hypokali√§mie und/oder Hyponatri√§mie).

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich: Taubheits- und K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien).

Augenerkrankungen

Sehr selten: Sehstörungen.

Erkrankungen des Ohrs und des Innenohrs (Labyrinths)

Sehr selten: Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörverlust.

Herzerkrankungen

Sehr selten: Aufgrund einer Bluteindickung k√∂nnen thromboembolische Komplikationen, Verwirrtheitszust√§nde, erniedrigter Blutdruck (Hypotonie), sowie Durchblutungsst√∂rungen und Minderdurchblutung des Herzmuskels und des Gehirns auftreten. Diese k√∂nnen z. B. zu Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmien), Engegef√ľhl im Brustbereich (Angina pectoris), akutem Herzinfarkt oder pl√∂tzlichem Bewusstseinsverlust (Synkope) f√ľhren.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Appetitmangel [Inappetenz], Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall [Diarrhö], Verstopfung [Obstipation]), insbesondere zu Behandlungsbeginn.

Gelegentlich: Mundtrockenheit.

Sehr selten: Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis).

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig: Erhöhungen bestimmter Leberenzyme (Gamma-GT).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr selten: Allergische Reaktionen wie z. B. Juckreiz (Pruritus), Hautausschläge (Exantheme), Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität), schwere Hautreaktionen (z. B. Stevens- Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelkrämpfe (insbesondere zu Therapiebeginn).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Erhöhung von Harnstoff und Kreatinin im Blut.

Bei Harnflussbehinderungen kann es zu einer Harnverhaltung kommen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

H√§ufig: Kopfschmerzen, Schwindel, M√ľdigkeit, Schw√§che (insbesondere zu Behandlungsbeginn).

Untersuchungen

Häufig: Erhöhungen der Konzentration von Harnsäure und Glucose im Blut sowie der Blutfette (Triglyceride, Cholesterin).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

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Weitere Informationen

Was Torasemid Heumann enthält

Der Wirkstoff ist: Torasemid. Eine Tablette enthält 5 mg Torasemid. - Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Croscarmellose- Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (pflanzlich).

Wie Torasemid Heumann aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, beidseitig gewölbte Tablette mit einseitiger Teilkerbe.

Torasemid Heumann ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

HEUMANN PHARMA

GmbH & Co. Generica KG

S√ľdwestpark 50 ¬∑ 90449 N√ľrnberg

Telefon/Telefax: 0700 4386 2667

E-Mail: info@heumann.de

Mitvertrieb:

Heunet Pharma GmbH

S√ľdwestpark 50

90449 N√ľrnberg

Hersteller

HEUMANN PHARMA

GmbH & Co. Generica KG

S√ľdwestpark 50

90449 N√ľrnberg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2016.

Liebe Patientin, lieber Patient,

Ihr Arzt hat Ihnen Torasemid Heumann, ein Arzneimittel mit dem bewährten Wirkstoff Torasemid, verordnet.

Dieses Arzneimittel soll Ihnen helfen, schneller beschwerdefrei zu werden. Damit Torasemid Heumann seine Wirkung optimal entfalten kann, ist es wichtig, dass Sie sich genau an die Einnahmevorschriften Ihres Arztes halten und die Angaben in der Gebrauchsinformation beachten.

Zur besseren Erinnerung k√∂nnen Sie die Anweisungen zur Anwendung in das daf√ľr bestimmte Feld auf der Packungsr√ľckseite eintragen.

Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, die Ihnen gerne weiterhelfen. Wir w√ľnschen Ihnen gute Besserung!

Verschreibungspflichtig

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Zuletzt aktualisiert: 04.07.2022

Quelle: Torasemid Heumann 5 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.10.2005
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden