Torem 10 Injektionslösung

Abbildung Torem 10 Injektionslösung
Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Berlin-Chemie AG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.1991
ATC Code C03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

Zulassungsinhaber

Berlin-Chemie AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Torasemid AbZ 10 mg Tabletten Torasemid AbZ-Pharma GmbH
Torasemid HEXAL 20 mg Tabletten Torasemid Hexal Aktiengesellschaft
Torasemid HEXAL 100 mg Tabletten Torasemid Hexal Aktiengesellschaft
Toragamma 200 mg Tabletten Torasemid Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Toracard 5 mg Tabletten Torasemid AWD.pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Torem 10 Injektionslösung ist ein Arzneimittel, das die Urinausscheidung fördert. Außerdem senkt es den Blutdruck. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Schleifendiuretika.

Torem 10 Injektionslösung wird bei Erwachsenen angewendet zur Behandlung von

  • Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (kardiale √Ėdeme) und/oder
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen in K√∂rperh√∂hlen (Erg√ľsse),

die aufgrund von Funktionsstörungen des Herzens bestehen, wenn eine intravenöse Therapie notwendig ist (z. B. Lungenödem aufgrund akuter Herzmuskelschwäche).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Torem 10 Injektionslösung darf nicht angewendet werden, wenn Sie

  • allergisch gegen Torasemid, Stoffe mit √§hnlicher chemischer Struktur wie Torasemid (Sulfonylharnstoffe) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile sind
  • Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie) haben
  • schwere Leberfunktionsst√∂rungen mit Einschr√§nkung der Wahrnehmungsf√§higkeit (hepatisches Koma oder Pr√§koma) haben
  • einen niedrigen Blutdruck (Hypotonie) haben
  • eine verminderte Blutmenge (Hypovol√§mie) haben
  • einen Natrium- oder Kaliummangel (Hyponatri√§mie, Hypokali√§mie) haben
  • erhebliche St√∂rungen beim Wasserlassen (z. B. aufgrund einer krankhaften Vergr√∂√üerung der Prostata) haben
  • stillen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Torem 10 Injektionslösung bei Ihnen angewendet wird.

Torem 10 Injektionslösung sollte unter folgenden Umständen nicht angewendet werden:

  • Gicht
  • schwere Herzrhythmusst√∂rungen, insbesondere bei krankhaft verlangsamtem Herzschlag (h√∂hergradige Erregungsbildungs- und -leitungsst√∂rungen des Herzens, z. B. SA-Block, AV-Block II. oder III. Grades)
  • krankhafte Ver√§nderungen des S√§ure-/Basenhaushalts im K√∂rper
  • gleichzeitige Behandlung mit Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und einigen Arten von Depressionen verwendet wird)
  • gleichzeitige Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside, Cephalosporine) zur Behandlung von Infektionen
  • krankhafte Ver√§nderungen der Zusammensetzung des Blutes (z. B. Mangel an gerinnungsf√∂rdernden Blutpl√§ttchen oder Mangel an roten Blutk√∂rperchen bei Patienten ohne Nierenfunktionsst√∂rungen)
  • Nierenfunktionsst√∂rungen, die durch den Kontakt mit nierensch√§digenden Stoffen bedingt sind

Wenn Sie bereits zuckerkrank sind oder bei bisher nicht in Erscheinung getretener Zuckerkrankheit (manifestem oder latentem Diabetes mellitus), sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Es ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers erforderlich.

Wenn Sie dieses Arzneimittel dauerhaft einnehmen, wird Ihr Arzt Ihr Blut im Hinblick auf die Blutzellen und die Werte bestimmter Substanzen regelm√§√üig √ľberpr√ľfen, insbesondere wenn Sie ein √§lterer Patient sind oder andere Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sollte Torem 10 Injektionslösung nicht angewendet werden, da bisher keine Behandlungserfahrungen mit Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vorliegen.

Auswirkungen bei Dopingkontrollen und bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung des Arzneimittels Torem 10 Injektionsl√∂sung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Torem 10 Injektionslösung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

Anwendung von Torem 10 Injektionslösung zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Torem 10 Injektionslösung sollte mit folgenden Arzneimitteln nicht angewendet werden (Verstärkung folgender Nebenwirkungen insbesondere bei hoch dosierter Behandlung)

  • Sch√§digung des Geh√∂rs und der Nieren bei Anwendung sogenannter Aminoglykosid- Antibiotika (z. B. Kanamycin, Gentamycin, Tobramycin) zur Behandlung von Infektionen
  • Sch√§digung des Geh√∂rs und der Nieren bei Anwendung von Arzneimitteln, die Cisplatin enthalten (ein Wirkstoff zur Behandlung von Krebserkrankungen)
  • Sch√§digung der Nieren bei Anwendung sogenannter Cephalosporine (Wirkstoffe aus der Gruppe der Antibiotika) zur Behandlung von Infektionen
  • Verst√§rkung der herz- und nierensch√§digenden Wirkung von Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und einigen Arten von Depressionen verwendet wird). Die gleichzeitige Anwendung von Torem 10 Injektionsl√∂sung und Lithium kann die Lithium-Konzentrationen im Blut erh√∂hen.

Torem 10 Injektionslösung kann die Wirkung folgender Arzneimittel beeinflussen

  • Blutdrucksenkende Mittel, insbesondere ACE-Hemmer: Wenn Sie ACE-Hemmer zus√§tzlich oder unmittelbar nach einer Behandlung mit Torem 10 Injektionsl√∂sung einnehmen, kann eine zu starke Blutdrucksenkung erfolgen.
  • Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma): Torem 10 Injektionsl√∂sung kann die Wirkung dieser Arzneimittel verst√§rken.
  • Substanzen, die chemisch mit Curare verwandt sind: Verst√§rkung der muskelerschlaffenden Wirkung
  • Antidiabetika (Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit): Torem 10 Injektionsl√∂sung kann die Wirkung dieser Arzneimittel verringern.
  • Schmerz- und Rheumamittel: Bei hoch dosierter Behandlung mit Schmerz- und Rheumamitteln aus der Gruppe der Salicylate kann deren Wirkung auf das zentrale Nervensystem verst√§rkt werden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Kreislaufst√∂rungen bis hin zum Schock (z. B. Adrenalin und Noradrenalin): Die Wirkung dieser Arzneimittel kann durch Torem 10 Injektionsl√∂sung verringert werden.

Die Wirkung von Torem 10 Injektionslösung wird durch die folgenden Arzneimittel beeinflusst

Probenecid (Arzneimittel zur Gichtbehandlung): Probenecid kann die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Torem 10 Injektionslösung abschwächen.

  • Bestimmte entz√ľndungshemmende Arzneimittel (z. B. Indometacin, Acetylsalicyls√§ure): Diese Arzneimittel k√∂nnen die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Torem 10 Injektionsl√∂sung abschw√§chen.

Weitere Wechselwirkungen bei Anwendung von Torem 10 Injektionslösung mit anderen Arzneimitteln

  • Ein durch Torem 10 Injektionsl√∂sung verursachter Kaliummangel kann zu vermehrten und verst√§rkten Nebenwirkungen von gleichzeitig angewandten Digitalispr√§paraten (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschw√§che) f√ľhren.
  • Verst√§rkung eines Kaliummangels bei gleichzeitiger Anwendung von Abf√ľhrmitteln
  • Verst√§rkung eines Kaliummangels bei gleichzeitiger Anwendung von Nebennierenrinden-Hormonen (sogenannte Mineralo- und Glukokorticoide, z. B. Cortison)

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen raten, dieses Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Torem 10 Injektionsl√∂sung w√§hrend der Schwangerschaft darf nur erfolgen, wenn Ihr Arzt dies f√ľr unbedingt erforderlich h√§lt. Dabei darf nur die niedrigste Dosis eingesetzt werden. Es ist nicht bekannt, welche Wirkungen Torem 10 Injektionsl√∂sung auf das ungeborene Kind hat.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff von Torem 10 Injektionsl√∂sung in die Muttermilch √ľbergeht. Ein Risiko f√ľr das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Daher darf Torem 10 Injektionsl√∂sung w√§hrend der Stillzeit nicht angewendet werden. Es muss eine Entscheidung dar√ľber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Torem verzichtet werden soll/die Behandlung mit Torem zu unterbrechen ist. Dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens f√ľr das Kind als auch der Nutzen der Therapie f√ľr die Frau zu ber√ľcksichtigen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Torem 10 Injektionslösung kann Ihr Reaktionsvermögen verändern. Torem 10 Injektionslösung kann Ihre Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigen.

Dies gilt vor allem bei

  • Behandlungsbeginn
  • einer Dosiserh√∂hung
  • einem Pr√§paratewechsel
  • Beginn einer zus√§tzlichen Behandlung mit einem anderen Arzneimittel

Alkohol kann diese Wirkung verstärken. Daher sollten Sie während der Behandlung mit Torem 10 Injektionslösung keinen Alkohol trinken.

Torem 10 Injektionslösung enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Torem 10 Injektionslösung muss immer genau nach der Anweisung des Arztes angewendet werden.

Dosierung

Die Dosierung sollte darauf abgestimmt werden, wie stark Ihre Nierentätigkeit eingeschränkt ist.

Soweit von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, wird die intravenöse Therapie mit einer Einzeldosis von 2 ml Torem 10 Injektionslösung pro Tag begonnen (entsprechend 10 mg Torasemid). Bei unzureichender Wirkung kann die Dosis auf 4 ml Torem 10 Injektionslösung als Einzeldosis gesteigert werden (entsprechend 20 mg Torasemid). Bei weiterhin unzureichender Wirkung kann ein befristeter Therapieversuch (maximal 3 Tage) mit bis zu 8 ml Torem 10 Injektionslösung pro Tag (entsprechend 40 mg Torasemid pro Tag) erfolgen.

Bei akutem Lungenödem sollten anfänglich 4 ml Torem 10 Injektionslösung intravenös als Einzelgabe gegeben werden (entsprechend 20 mg Torasemid). In Abhängigkeit vom Therapieerfolg kann diese Dosis jeweils nach einer halben Stunde wiederholt werden, maximal sollten nicht mehr als 20 ml Torem 10 Injektionslösung (entsprechend 100 mg Torasemid) innerhalb von 24 Stunden gegeben werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Falls Ihre Leberfunktion eingeschr√§nkt ist, sollte die Behandlung mit Vorsicht erfolgen. Die Menge von Torasemid in Ihrem Blut k√∂nnte erh√∂ht sein. Bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Einschr√§nkung der Wahrnehmungsf√§higkeit d√ľrfen Sie Torem 10 Injektionsl√∂sung nicht anwenden (siehe Abschnitt 2.).

√Ąltere Patienten

Bei älteren Patienten gelten keine abweichenden Dosierungsempfehlungen.

Art der Anwendung

Torem 10 Injektionsl√∂sung wird intraven√∂s verabreicht, die intraven√∂se Injektion soll langsam durchgef√ľhrt werden.

Nur klare Lösungen injizieren.

Nicht intraarteriell anwenden.

Eine Ampulle ist zur Einmalgabe bestimmt, Reste sind zu verwerfen (siehe Abschnitt 5. ‚ÄěWie ist Torem 10 Injektionsl√∂sung aufzubewahren?‚Äú).

Torem 10 Injektionslösung darf nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln als Mischspritze bzw. -infusion verwendet werden.

Hinweis zur Handhabung der OPC (one-point-cut)-Ampullen

Anfeilen nicht erforderlich.

Farbpunkt nach oben Farbpunkt nach oben
Im Ampullenspieß befindliche Lösung durch Ampullenspieß nach unten abbrechen.
Klopfen oder Sch√ľtteln nach unten flie√üen ¬†
lassen.  

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung von Torem 10 Injektionsl√∂sung bestimmt der behandelnde Arzt. Die intraven√∂se Therapie mit Torem 10 Injektionsl√∂sung sollte nicht l√§nger als eine Woche durchgef√ľhrt werden.

W√§hrend der Behandlung mit Torem 10 Injektionsl√∂sung m√ľssen Sie sorgf√§ltig √§rztlich √ľberwacht werden.

Zur Anschlussbehandlung empfiehlt sich die fr√ľhzeitige Umstellung von der Injektionstherapie auf die Therapie mit Tabletten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Torem 10 Injektionslösung zu stark oder zu schwach ist.

Wenn eine zu große Menge Torem 10 Injektionslösung angewendet wurde

Bei Anwendung zu großer Mengen von Torem 10 Injektionslösung kann es zu folgenden Beschwerden kommen:

  • √ľbersteigerte, m√∂glicherweise gef√§hrlich erh√∂hte Ausscheidung von Salz und Wasser
  • Bewusstseinsst√∂rungen
  • Verwirrtheit
  • Blutdruckabfall
  • Kreislaufkollaps
  • Magen-Darm-Beschwerden

Benachrichtigen Sie in diesem Fall sofort einen Arzt. Dieser wird alle erforderlichen Maßnahmen einleiten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sollten Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie so bald wie m√∂glich den Arzt. Er wird den Schweregrad beurteilen und √ľber gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden.

Falls eine Nebenwirkung pl√∂tzlich auftritt oder sehr stark ausgepr√§gt ist, informieren Sie sofort den Arzt. Dies ist wichtig, da bestimmte Nebenwirkungen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden k√∂nnen. Der Arzt entscheidet, welche Ma√ünahmen zu ergreifen sind und ob die Behandlung weitergef√ľhrt werden kann.

Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. schwere Hautreaktion) darf Torem 10 Injektionslösung nicht nochmals angewendet werden. Informieren Sie sofort einen Arzt.

Maßnahmen bei Überempfindlichkeitsreaktionen

Akute, evtl. lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock) können auftreten und erfordern entsprechende Notfallmaßnahmen wie Schocklagerung (Kopf-Oberkörper-Tieflage), Freihaltung der Atemwege, Gabe von Sauerstoff und ggf. Beatmung, Legen eines venösen Zugangs sowie die intravenöse Gabe von Epinephrin (Adrenalin), Glukokortikoiden und ggf. Ersatz von Blutvolumen.

Mögliche Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • St√∂rungen der Regulation des S√§ure-/Basenhaushalts im K√∂rper (sogenannte metabolische Alkalose)
  • Muskelkr√§mpfe (insbesondere zu Behandlungsbeginn)
  • erh√∂hte Mengen von Harns√§ure, Zucker (Glucose) und Blutfetten (Triglyceride, Cholesterin) im Blut
  • Kaliummangel (Hypokali√§mie) bei gleichzeitiger kaliumarmer Ern√§hrung, Erbrechen, Durchfall, √ľberm√§√üigem Gebrauch von Abf√ľhrmitteln, chronischer Leberfunktionsst√∂rung
  • In Abh√§ngigkeit von der Dosierung und der Behandlungsdauer kann es zu St√∂rungen des Salz- und Wasserhaushalts kommen, z. B. zu Fl√ľssigkeitsverlust (Hypovol√§mie), Kalium- und/oder Natriummangel (Hypokali√§mie und/oder Hyponatri√§mie).
  • Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere zu Behandlungsbeginn, z. B. Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verstopfung
  • Erh√∂hung der Konzentration eines bestimmten Leberenzyms (Gamma-GT) im Blut
  • insbesondere zu Behandlungsbeginn: Kopfschmerzen, Schwindel, M√ľdigkeit, Schw√§che

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Erh√∂hung der Konzentrationen von Harnstoff und Kreatinin (ein Muskeleiwei√ü) im Blut
  • Bei bereits bestehenden Schwierigkeiten beim Wasserlassen (z. B. bei Vergr√∂√üerung der Prostata) kann es zu einer Harnverhaltung kommen. In diesem Fall ist das Wasserlassen stark eingeschr√§nkt oder gar nicht mehr m√∂glich.
  • Mundtrockenheit
  • Taubheits- und K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Verminderung der Anzahl roter und weißer Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) und Verminderung der Anzahl der gerinnungsfördernden Blutplättchen (Thrombozyten)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Ampullen nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú bzw. ‚ÄěEXP‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Nach dem √Ėffnen ist Torem 10 Injektionsl√∂sung aus mikrobiologischer Sicht unverz√ľglich anzuwenden. Sofern nicht unverz√ľglich angewendet, liegen die Aufbewahrungszeiten und die Bedingungen nach dem √Ėffnen in der Verantwortung des Anwenders.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie m√∂gliche Zeichen eines Verfalls der L√∂sung (z. B. Schwebstoffe) oder eine Besch√§digung der Ampulle bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Torem 10 Injektionslösung enthält

Der Wirkstoff ist: Torasemid (als Torasemid-Natrium).

1 Ampulle mit 2 ml Infusionslösung enthält 10 mg Torasemid (als Torasemid-Natrium). 1 ml enthält 5 mg Torasemid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumhydroxid, Trometamol, Macrogol 400, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Der pH-Wert der Torem 10 Injektionslösung beträgt 8,5 bis 9,5.

Wie Torem 10 Injektionslösung aussieht und Inhalt der Packung

Ampullen mit klarer, farbloser Lösung

Torem 10 Injektionslösung ist in Packungen mit 5 Ampullen zu je 2 ml Injektionslösung (N1) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

BERLIN-CHEMIE AG

Glienicker Weg 125, 12489 Berlin, Deutschland

Hersteller

A. Menarini Manufacturing Logistics and Services S.r.I.

Via Sette Santi 3, 50131 Florenz, Italien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Torem 10 Injektionslösung - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Berlin-Chemie AG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.1991
ATC Code C03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden