Torasemid STADA 200mg Tabletten

Abbildung Torasemid STADA 200mg Tabletten
Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.03.2007
ATC Code C03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

Zulassungsinhaber

STADAPHARM

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Torasemid beta 5 mg Tabletten Torasemid betapharm Arzneimittel GmbH
Torem 20 Injektionslösung Torasemid Berlin-Chemie AG
Unat RR (2,5mg) Torasemid MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Toragamma 20 mg Tabletten Torasemid Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Torasemid STADA 10 mg Tabletten Torasemid STADAPHARM

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Torasemid STADA¬ģ ist ein harntreibendes und blutdrucksenkendes Arzneimittel und geh√∂rt zur Gruppe der Schleifendiuretika.

Torasemid STADA¬ģ wird angewendet

  • wenn die Nierenfunktion stark vermindert ist (Kreatinin-Clearance weniger als 20 ml pro Minute und/oder Serum-Kreatinin-Konzentration gr√∂√üer als 6 mg/dl),
  • wenn bei schwerer Niereninsuffizienz eine (Rest-) Harnausscheidung ‚Äď auch
    unter Dialyse, falls eine nennenswerte Restharnausscheidung vorliegt (mehr als 200 ml pro 24 Stunden) ‚Äď aufrechterhalten werden soll, wenn Fl√ľssigkeits- ansammlungen im Gewebe (√Ėdeme) und/oder K√∂rperh√∂hlen oder Bluthoch- druck bestehen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Torasemid STADA¬ģ darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Torasemid, strukturverwandte Stoffe (Sulfonylharnstoffe) oder einen der sonstigen Be- standteile von Torasemid STADA¬ģ sind
  • bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie)
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Bewusstseinstr√ľbung (Coma oder Praecoma hepaticum)
  • wenn bei Ihnen ein krankhaft erniedrigter Blutdruck (Hypotonie) vorliegt
  • bei Blutvolumenmangel (Hypovol√§mie)
  • bei Natrium- oder Kaliummangel (Hyponatri√§mie, Hypokali√§mie)
  • bei erheblichen St√∂rungen des Harnflusses (z.B. auf Grund einer krankhaf- ten Vergr√∂√üerung der Prostata)
  • wenn Sie stillen
  • wenn Ihre Nierenfunktion normal oder nur m√§√üig eingeschr√§nkt ist (Krea- tinin-Clearance gr√∂√üer als 30 ml pro Minute und/oder Serum-Kreatinin-Kon- zentration weniger als 3,5 mg pro dl), da die Gefahr eines √ľberm√§√üigen Salz- und Wasserverlustes besteht.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Torasemid STADA¬ģ ist er- forderlich

Da bisher keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, sollte Tora- semid STADA¬ģ nicht angewendet werden bei

  • Gicht
  • h√∂hergradigen Erregungsbildungs- und Leitungsst√∂rungen des Herzens
    (z.B. SA-Block, AV-Block 2. oder 3. Grades)
  • krankhaften Ver√§nderungen des S√§ure-/Basenhaushaltes
  • gleichzeitiger Behandlung mit Lithium oder bestimmten Antibiotika (Ami- noglykoside oder Cephalosporine)
  • krankhaften Ver√§nderungen des Blutbildes (z.B. Thrombozytopenie oder An√§mie bei Patienten ohne Nierenfunktionsst√∂rungen)
  • Nierenfunktionsst√∂rungen auf Grund nierensch√§digender Substanzen
  • einer Kreatinin-Clearance zwischen 20 ml und 30 ml pro Minute und/oder einer Serum-Kreatinin-Konzentration zwischen 3,5 mg und 6 mg pro dl.

Informieren Sie vor der Einnahme von Torasemid STADA¬ģ Ihren Arzt:

  • wenn bei Ihnen ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) vorliegt
  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Herzmittel (Digitalis-Glykoside), Mittel bei Entz√ľndungen oder rheumatischen Erkrankungen (Glukokortikoide), Mit- tel bei Funktionsst√∂rungen der Nebennierenrinde (Mineralokortikoide) o- der Abf√ľhrmittel einnehmen

In diesen F√§llen wird Ihr Arzt Sie besonders sorgf√§ltig √ľberwachen und regelm√§- √üige Kontrollen vornehmen.

Wenn Ihr Arzt eine l√§ngere Behandlung f√ľr erforderlich h√§lt, wird er Ihren Salz- (Elektrolyt-) Haushalt sowie bestimmte Blutwerte w√§hrend der Behandlung regel- m√§√üig √ľberpr√ľfen.

Kinder unter 12 Jahren

Da bei Kindern unter 12 Jahren noch keine ausreichenden Erfahrungen zur An- wendung von Torasemid vorliegen, sollten diese Torasemid STADA¬ģ nicht erhal- ten.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Torasemid STADA¬ģ kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Tora- semid STADA¬ģ als Dopingmittel k√∂nnen nicht abgesehen werden, schwerwie- gende Gesundheitsgef√§hrdungen sind nicht auszuschlie√üen.

Bei Einnahme von Torasemid STADA¬ģ mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht ver- schreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arz- neimittel gelten k√∂nnen.

Informieren Sie bei Anwendung nachfolgender Arzneimittel Ihren Arzt, da Fol- gendes bei gleichzeitiger Anwendung mit diesen Arzneimitteln zu beachten ist:

  • Torasemid verst√§rkt die Wirkung anderer blutdrucksenkender Arzneimit- tel, insbesondere die von ACE-Hemmern. Wenn ACE-Hemmer zus√§tzlich o- der unmittelbar im Anschluss an eine Behandlung mit Torasemid STADA¬ģ gegeben werden, kann ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall erfolgen
  • Ein durch Torasemid verursachter Kaliummangel kann zu vermehrten und verst√§rkten Nebenwirkungen von gleichzeitig gegebenen Digitalispr√§para- ten f√ľhren
  • Torasemid kann die Wirkung von Arzneimitteln zur Behandlung der Zu- ckerkrankheit vermindern
  • Probenecid (Arzneimittel zur Gichtbehandlung) und bestimmte entz√ľndungs- hemmende Medikamente (z.B. Indometacin, Acetylsalicyls√§ure) k√∂nnen die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Torasemid STADA¬ģ ab- schw√§chen
  • Bei hoch dosierter Salicylat-Behandlung (Arzneimittel zur Schmerz- und Rheumatherapie) kann deren Wirkung auf das zentrale Nervensystem durch Torasemid verst√§rkt werden
  • Torasemid kann insbesondere bei hoch dosierter Behandlung zu einer Ver- st√§rkung folgender Nebenwirkungen f√ľhren:
    • Geh√∂r und nierensch√§digende Wirkungen von Aminoglykosid-Antibio- tika (z.B. Kanamycin, Gentamycin, Tobramycin), von Cisplatin-Pr√§para- ten (Arzneimittel zur Krebsbehandlung) sowie
    • nierensch√§digende Wirkungen von Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen)
  • Torasemid kann die Wirkungen von Theophyllin (Arzneimittel zur Behand- lung von Asthma) sowie die muskelerschlaffende Wirkung von curareartigen Arzneimitteln verst√§rken
  • Abf√ľhrmittel sowie Hormone der Nebennierenrinde (Mineralo- und Gluko- kortikoide, z.B. Cortison) k√∂nnen einen durch Torasemid bedingten Kalium- verlust verst√§rken
  • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Torasemid STADA¬ģ und Lithium k√∂nnen die Lithium-Konzentrationen im Blut sowie die herz- und nierensch√§digenden Wirkungen von Lithium erh√∂ht werden
  • Torasemid kann die Empfindlichkeit der Arterien gegen√ľber gef√§√üverengen- den Arzneimitteln (z.B. Adrenalin, Noradrenalin) vermindern
  • Eine gleichzeitige Colestyramin-Behandlung (Arzneimittel zur Senkung von Blutfetten) kann die Aufnahme von Torasemid aus dem Magen-Darm-Trakt und somit dessen Wirkungen vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es liegen bisher keine ausreichenden klinischen Erfahrungen hinsichtlich der Wirkung von Torasemid auf das ungeborene Kind vor.

Tierexperimentelle Untersuchungen zu Torasemid, dem Wirkstoff von Torasemid STADA¬ģ, zeigten keine fruchtsch√§digenden Wirkungen. Nach Gabe von hohen Dosen des Wirkstoffs wurden jedoch sch√§dliche Wirkungen auf das ungeborene Tier und das Muttertier beobachtet.

Solange keine weiteren Daten verf√ľgbar sind, darf Ihnen Torasemid STADA¬ģ w√§hrend der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn Ihr Arzt dies f√ľr un- bedingt erforderlich h√§lt. Dabei darf nur die niedrigste Dosis eingesetzt werden.

Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwanger- schaft planen oder bereits schwanger sind.

Stillzeit

Es liegen keine Daten zum √úbergang von Torasemid, dem Wirkstoff von Tora- semid STADA¬ģ, in die Muttermilch bei Menschen oder Tieren vor. Daher darf Ihnen Torasemid STADA¬ģ w√§hrend der Stillzeit nicht verabreicht werden.

Falls Ihr Arzt entscheidet, dass Sie w√§hrend der Stillzeit mit Torasemid STADA¬ģ behandelt werden m√ľssen, m√ľssen Sie abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Torasemid STADA¬ģ kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reak- tionsverm√∂gen so weit ver√§ndern, dass z.B. die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne si- cheren Halt beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungs- beginn, Dosiserh√∂hung und Pr√§paratewechsel oder zu Beginn einer Zusatzmedi- kation sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Torasemid STADA¬ģ enth√§lt Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Torasemid STADA¬ģ immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Die Dosierung sollte individuell entsprechend dem Schweregrad der Niereninsuf- fizienz erfolgen.

Die Behandlung sollte mit ¬ľ Tablette (entsprechend 50 mg Torasemid) pro Tag begonnen werden. Bei ungen√ľgender Harnausscheidung ist eine Dosissteige- rung auf t√§glich ¬Ĺ Tablette (entsprechend 100 mg Torasemid) bis maximal 1 Tablette (entsprechend 200 mg Torasemid) m√∂glich.

Hinweis zur Tablettenteilung

Die Tabletten sind durch das beidseitige Bruchkreuz leicht in zwei bzw. vier Teile zu brechen, so dass eine auf den jeweiligen Bedarf abgestimmte Dosierung mög- lich ist.

Legen Sie die Tablette auf eine harte Unterlage. Dr√ľcken Sie die Tablette mit beiden Daumen links und rechts eines Bruchspalts gegen diese Unterlage. Dadurch erreichen Sie die gew√ľnschte Teilung.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte die Behandlung mit Vor- sicht erfolgen, da die Konzentrationen von Torasemid im Blut erhöht sein können.

√Ąltere Patienten

Bei älteren Patienten gelten keine abweichenden Dosierungsempfehlungen.

Kinder unter 12 Jahren

Da bei Kindern unter 12 Jahren noch keine ausreichenden Erfahrungen zur An- wendung von Torasemid vorliegen, sollten diese Torasemid STADA¬ģ nicht erhal- ten.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten bitte morgens unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit. Die Einnahme von Torasemid STADA¬ģ kann unabh√§ngig von oder zu den Mahlzeiten erfolgen.

Dauer der Anwendung

Torasemid STADA¬ģ wird in der Regel als Langzeitbehandlung oder bis zum R√ľckgang der Wasseransammlungen im Gewebe (√Ėdeme) angewendet. Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Torasemid STADA¬ģ zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Torasemid STADA¬ģ eingenommen ha- ben, als Sie sollten

Eine versehentliche oder beabsichtigte Einnahme zu gro√üer Mengen von Tora- semid STADA¬ģ kann zu einer √ľbersteigerten, m√∂glicherweise gef√§hrlichen Aus- scheidung von Salz und Wasser, eventuell zu Bewusstseinsst√∂rungen, Verwirrt- heit, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps und Magen-Darm-Beschwerden f√ľhren.

In diesem Fall ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen, der die erforderlichen Maß- nahmen einleitet.

Wenn Sie die Einnahme von Torasemid STADA¬ģ vergessen haben

Wenn Sie eine zu geringe Dosis eingenommen oder die Einnahme von Tora- semid STADA¬ģ vergessen haben f√ľhrt dies zu einer Abschw√§chung der Wirkung. Dies kann sich in einer Verschlechterung des Beschwerdebildes √§u√üern, z.B. Gewichtszunahme oder verst√§rkte Wasseransammlung in den Geweben.

Sie sollten die Einnahme so bald wie möglich nachholen. Eine verspätete Ein- nahme sollte jedoch nicht mehr erfolgen, wenn bald der nächste Einnahmezeit- punkt erreicht ist. In diesem Fall nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Do- sis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Torasemid STADA¬ģ abbrechen

Bei Unterbrechung oder vorzeitiger Beendigung ist ebenfalls eine Verschlechte- rung des Beschwerdebildes zu erwarten. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme von Torasemid STADA¬ģ ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt unterbre- chen oder vorzeitig beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Torasemid STADA¬ģ Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Unerw√ľnschte Wirkungen, die von Torasemid STADA¬ģ oder anderen Schleifendiuretika bekannt sind, finden Sie nachfolgend.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Verminderung der roten und weißen Blutkörperchen und der Blut- plättchen (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten).

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: Allergische Reaktionen wie z.B. Juckreiz (Pruritus), entz√ľndliche Hautver√§nderungen (Exantheme), Lichtempfindlichkeit (Photosensibilit√§t).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

H√§ufig: Verst√§rkung des Ungleichgewichts im S√§ure-Basen-Haushalt (metaboli- sche Alkalose), Muskelkr√§mpfe (insbesondere zu Behandlungsbeginn), Erh√∂- hungen der Konzentration von Harns√§ure und Glukose im Blut sowie der Blutfette (Triglyceride, Cholesterin), Kaliummangel im Blut (Hypokali√§mie) bei gleichzeiti- ger kaliumarmer Ern√§hrung, bei Erbrechen, Durchfall, nach √ľberm√§√üigem Ge- brauch von Abf√ľhrmitteln sowie bei Patienten mit chronischer Leberfunktionsst√∂- rung.

Nicht bekannt: In Abh√§ngigkeit von der Dosierung und der Behandlungsdauer kann es zu St√∂rungen des Salz- und Wasserhaushaltes kommen, insbesondere z.B. zu einem Fl√ľssigkeitsverlust im Blut (Hypovol√§mie), Kalium- und/oder Natri- ummangel im Blut (Hypokali√§mie und/oder Hyponatri√§mie).

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel.

Gelegentlich: Taubheits- und K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien).

Augenerkrankungen

Sehr selten: Sehstörungen.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörverlust.

Herzerkrankungen/Gefäßerkrankungen

Sehr selten: Aufgrund einer Bluteindickung können thromboembolische Kompli- kationen, Verwirrtheitszustände, erniedrigter Blutdruck (Hypotonie) sowie Durch- blutungsstörungen und Minderdurchblutung des Herzmuskels und des Gehirns

auftreten. Diese k√∂nnen z.B. zu Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmien), Engege- f√ľhl im Brustbereich (Angina pectoris), akutem Herzinfarkt oder pl√∂tzlichem Be- wusstseinsverlust (Synkope) f√ľhren.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Magen-Darm-Beschwerden [z.B. Appetitmangel (Inappetenz), Magen- schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhö), Verstopfung (Obstipation)], insbesondere zu Behandlungsbeginn.

Gelegentlich: Mundtrockenheit.

Sehr selten: Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis).

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig: Erhöhungen bestimmter Leberenzyme (Gamma-GT).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr selten: Schwere Hautreaktionen.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelkrämpfe (insbesondere zu Behandlungsbeginn).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Erhöhung von Harnstoff und Kreatinin im Blut.

Nicht bekannt: Bei Harnabflussbehinderungen kann es zu einer Harnverhaltung und √úberdehnung der Blase kommen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

H√§ufig: M√ľdigkeit, Schw√§che (insbesondere zu Behandlungsbeginn).

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten soll- ten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benach- richtigen Sie so bald wie m√∂glich Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.

Falls eine Nebenwirkung pl√∂tzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie sofort Ihren Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen unter Umst√§n- den lebensbedrohlich werden k√∂nnen. Der Arzt entscheidet, welche Ma√ünahmen zu ergreifen sind und ob die Behandlung weitergef√ľhrt werden kann.

Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion darf Torasemid STADA¬ģ nicht nochmals eingenommen werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apo- theker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Gebrauchsinfor- mation angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr In- formationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt wer- den.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdr√ľck- packung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum

nicht mehr anwenden.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforder- lich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toi- lette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimit- tel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Torasemid STADA¬ģ enth√§lt

Der Wirkstoff ist: Torasemid.

1 Tablette enthält 200 mg Torasemid.

Die sonstigen Bestandteile sind

Mikrokristalline Cellulose, Cellulosepulver, Croscarmellose-Natrium, Magnesi- umstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie Torasemid STADA¬ģ aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde Tablette mit Kreuzbruchrille.

Torasemid STADA¬ģ ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erh√§ltlich. Es werden m√∂glicherweise nicht alle Packungsgr√∂√üen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADAPHARM GmbH, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-3888, Internet: www.stadapharm.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Torasemid STADA 200mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.03.2007
ATC Code C03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden