Toragamma 200 mg Tabletten

Abbildung Toragamma 200 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.10.2005
ATC Code C03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe High-Ceiling-Diuretika

Zulassungsinhaber

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Torasemid AAA-Pharma 5mg Tabletten Torasemid AAA-Pharma GmbH
Torzus 10 mg Torasemid Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Torem 200 Torasemid Berlin-Chemie AG
Torasemid Sandoz 20 mg Tabletten Torasemid Hexal Aktiengesellschaft
Torem Cor Torasemid Berlin-Chemie AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten sind ein harntreibendes und blutdrucksenkendes Arzneimittel, das zur Gruppe der Schleifendiuretika geh√∂rt.

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten werden angewendet,

  • wenn die Nierenfunktion stark vermindert ist (Kreatinin-Clearance weniger als 20 ml pro Minute und/oder Serum-Kreatinin- Konzentration gr√∂√üer als 6 mg/dl),
  • wenn bei schwerer Niereninsuffizienz eine (Rest-) Harnausscheidung ‚Äď auch unter Dialyse, falls eine nennenswerte Restharnausscheidung vorliegt (mehr als 200 ml pro 24 Stunden) ‚Äď aufrechterhalten werden soll,
  • wenn Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (√Ėdeme) und/oder K√∂rperh√∂hlen oder Bluthochdruck bestehen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Torasemid, strukturverwandte Stoffe (Sulfonylharnstoffe) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie)
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen mit Bewusstseinstr√ľbung (Coma oder Praecoma hepaticum)
  • bei krankhaft erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie)
  • bei Blutvolumenmangel (Hypovol√§mie)
  • bei Natrium- oder Kaliummangel (Hyponatri√§mie, Hypokali√§mie)
  • bei erheblichen St√∂rungen des Harnflusses (z.B. auf Grund einer krankhaften Vergr√∂√üerung der Prostata)
  • wenn Sie stillen
  • wenn Ihre Nierenfunktion normal oder nur m√§√üig eingeschr√§nkt ist (Kreatinin- Clearance gr√∂√üer als 30 ml pro Minute und/oder Serum-Kreatinin- Konzentration weniger als 3,5 mg pro dl), da die Gefahr eines √ľberm√§√üigen Salz- und Wasserverlustes besteht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten einnehmen.

Da bisher keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, sollten Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten nicht angewendet werden bei:

  • Gicht
  • h√∂hergradigen Erregungsbildungs- und Leitungsst√∂rungen des Herzens (z.B. SA-Block, AV-Block II. oder III. Grades)
  • krankhaften Ver√§nderungen des S√§ure-/Basenhaushaltes
  • gleichzeitiger Behandlung mit Lithium oder bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside, Cephalosporine)
  • krankhaften Ver√§nderungen des Blutbildes (z.B. Thrombozytopenie oder An√§mie bei Patienten ohne Nierenfunktionsst√∂rung)
  • Nierenfunktionsst√∂rungen auf Grund nierensch√§digender Substanzen
  • einer Kreatinin-Clearance zwischen 20 ml und 30 ml pro Minute und/oder einer Serum-Kreatinin-Konzentration zwischen 3,5 mg und 6 mg pro dl.

Die Anwendung von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder

Da bei Kindern unter 12 Jahren noch keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, sollten diese Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten nicht erhalten.

Auswirkungen bei Dopingkontrollen und bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken: Die Anwendung von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die gesundheitlichen Auswirkungen beim

Fehlgebrauch von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten zu Dopingzwecken k√∂nnen nicht abgesehen werden. Gesundheitsgef√§hrdungen sind nicht auszuschlie√üen.

Einnahme von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden..

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten verst√§rken die Wirkung anderer blutdrucksenkender Arzneimittel, insbesondere die von ACE-Hemmern. Wenn ACE-Hemmer zus√§tzlich

oder unmittelbar im Anschluss an eine Behandlung mit Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten gegeben werden, kann ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall erfolgen.

Ein durch Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten verursachter Kaliummangel kann zu

vermehrten und verstärkten Nebenwirkungen von gleichzeitig gegebenen

Digitalispr√§paraten f√ľhren.

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten k√∂nnen die Wirkung von Arzneimitteln zur

Behandlung der Zuckerkrankheit vermindern.

Probenecid (Arzneimittel zur Gichtbehandlung) und bestimmte entz√ľndungshemmende Arzneimittel (z.B. Indometacin, Acetylsalicyls√§ure)

k√∂nnen die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten abschw√§chen.

Bei hoch dosierter Salicylatbehandlung (Arzneimittel zur Schmerz- und Rheumatherapie) kann deren Wirkung auf das zentrale Nervensystem durch Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten verst√§rkt werden.

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten k√∂nnen insbesondere bei hoch dosierter Behandlung

zu einer Verst√§rkung folgender Nebenwirkungen f√ľhren: Geh√∂r und Nieren sch√§digende Wirkungen von Aminoglykosid-Antibiotika (z.B. Kanamycin,

Gentamycin, Tobramycin), von Cisplatin-Präparaten (zellteilungshemmendes

Arzneimittel zur Krebsbehandlung) sowie Nieren schädigende Wirkungen von Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen).

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten k√∂nnen die Wirkungen von Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma) sowie die Muskel erschlaffende Wirkung von curareartigen Arzneimitteln verst√§rken.

Abf√ľhrmittel sowie Hormone der Nebennierenrinde (Mineralo- und Glucocorticoide, z.B. Cortison) k√∂nnen einen durch Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten bedingten Kaliumverlust verst√§rken.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten und Lithium k√∂nnen die Lithium-Konzentrationen im Blut sowie die Herz und Nieren sch√§digenden Wirkungen von Lithium erh√∂ht werden.

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten k√∂nnen die Empfindlichkeit der Arterien gegen√ľber gef√§√üverengenden Arzneimitteln (z.B. Adrenalin, Noradrenalin) vermindern.

Eine gleichzeitige Colestyramin-Behandlung (Arzneimittel zur Senkung von Blutfetten) kann die Aufnahme von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten aus dem Magen- Darm-Trakt und somit dessen Wirkungen vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es liegen bisher keine ausreichenden klinischen Erfahrungen hinsichtlich der Wirkung von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten auf das ungeborene Kind vor.

Tierexperimentelle Untersuchungen zu Torasemid, dem Wirkstoff von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten, zeigten keine fruchtsch√§digenden Wirkungen. Nach Gabe von hohen Dosen des Wirkstoffs wurden jedoch sch√§dliche Wirkungen auf das ungeborene Tier und das Muttertier beobachtet.

Solange keine weiteren Daten verf√ľgbar sind, d√ľrfen Ihnen Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten w√§hrend der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn Ihr Arzt dies f√ľr unbedingt erforderlich h√§lt. Dabei darf nur die niedrigste Dosis eingesetzt werden.

Stillzeit

Es liegen keine Daten zum √úbergang von Torasemid, dem Wirkstoff von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten, in die Muttermilch bei Menschen oder Tieren vor. Daher d√ľren Ihnen Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten w√§hrend der Stillzeit nicht

verabreicht werden. Falls Ihr Arzt entscheidet, dass Sie w√§hrend der Stillzeit mit Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten behandelt werden m√ľssen, m√ľssen Sie abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten k√∂nnen auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndern, dass z.B die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn, Dosiserh√∂hung und Pr√§paratewechsel oder zu Beginn einer Zusatzmedikation sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierungsanleitung

Die Dosierung sollte individuell entsprechend dem Schweregrad der

Niereninsuffizienz erfolgen.

Die Behandlung sollte mit 1/4 Tablette Toragamma¬ģ 200 mg (entsprechend 50 mg Torasemid) pro Tag begonnen werden. Bei ungen√ľgender Harnausscheidung ist eine Dosissteigerung auf t√§glich 1/2 Tablette Toragamma¬ģ 200 mg (entsprechend 100 mg Torasemid) bis maximal 1 Tablette Toragamma¬ģ 200 mg (entsprechend 200 mg Torasemid) m√∂glich.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Hinweis zur Tablettenteilung

Die Tabletten sind durch das beidseitige Bruchkreuz leicht in zwei bzw. vier Teile zu brechen, so dass eine auf den jeweiligen Bedarf abgestimmte Dosierung möglich ist.

Legen Sie die Tablette auf eine harte Unterlage. Dr√ľcken Sie die Tablette mit beiden Daumen links und rechts eines Bruchspalts gegen diese Unterlage. Dadurch erreichen Sie die gew√ľnschte Teilung.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte die Behandlung mit Vorsicht erfolgen, da die Plasmakonzentrationen von Torasemid erhöht sein können.

√Ąltere Patienten

Bei älteren Patienten gelten keine abweichenden Dosierungsempfehlungen.

Kinder

Da bei Kindern unter 12 Jahren noch keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung von Torasemid vorliegen, sollten diese Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten nicht erhalten.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten bitte morgens unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit. Die Einnahme von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten kann unabh√§ngig von oder zu den Mahlzeiten erfolgen.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Eine versehentliche oder beabsichtigte Einnahme zu gro√üer Mengen von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten kann zu einer √ľbersteigerten, m√∂glicherweise gef√§hrlichen Ausscheidung von Salz und Wasser, eventuell zu Bewusstseinsst√∂rungen, Verwirrtheit, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps und Magen- Darm-Beschwerden f√ľhren.

In diesem Fall ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen, der die erforderlichen Maßnahmen einleitet.

Wenn Sie die Einnahme von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten vergessen haben

Wenn Sie eine zu geringe Dosis eingenommen, oder die Einnahme von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten vergessen haben, f√ľhrt dies zu einer Abschw√§chung der Wirkung. Dies kann sich in einer Verschlechterung des Beschwerdebildes √§u√üern, z.B.

Gewichtszunahme, verstärkte Wasseransammlung in den Geweben usw.

Sie sollten die Einnahme so bald wie möglich nachholen. Eine verspätete Einnahme sollte jedoch nicht mehr erfolgen, wenn bald der nächste Einnahmezeitpunkt erreicht ist. In diesem Fall nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten abbrechen

Bei Unterbrechung oder vorzeitiger Beendigung ist ebenfalls eine Verschlechterung des Beschwerdebildes zu erwarten. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Unerw√ľnschte Wirkungen, die von Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten oder anderen Schleifendiuretika bekannt sind, finden Sie nachfolgend.

Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen)

Verst√§rkung des Ungleichgewichts im S√§ure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose). Muskelkr√§mpfe (insbesondere zu Behandlungsbeginn). Erh√∂hungen der Konzentration von Harns√§ure und Glucose im Blut sowie der Blutfette (Triglyceride, Cholesterin). Kaliummangel im Blut (Hypokali√§mie) bei gleichzeitiger kaliumarmer Ern√§hrung, bei Erbrechen, Durchfall, nach √ľberm√§√üigem Gebrauch von Abf√ľhrmitteln sowie bei Patienten mit chronischer Leberfunktionsst√∂rung.

In Abh√§ngigkeit von der Dosierung und der Behandlungsdauer kann es zu St√∂rungen des Salz- und Wasserhaushaltes kommen, insbesondere z.B. zu einem Fl√ľssigkeitsverlust im Blut (Hypovol√§mie), Kalium- und/oder Natriummangel im Blut (Hypokali√§mie und/oder Hyponatri√§mie).

  • Magen-Darm-Beschwerden [z.B. Appetitmangel (Inappetenz), Magenschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrh√∂), Verstopfung (Obstipation)], insbesondere zu Behandlungsbeginn.
  • Erh√∂hungen bestimmter Leberenzyme (Gamma-GT).
  • Kopfschmerzen, Schwindel, M√ľdigkeit, Schw√§che (insbesondere zu

Behandlungsbeginn).

Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen)

Erhöhung von Harnstoff und Kreatinin im Blut.

Bei Harnflussbehinderungen kann es zu einer Harnverhaltung kommen.

Mundtrockenheit, Taubheits- und K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesien).

Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

  • Aufgrund einer Bluteindickung k√∂nnen thromboembolische Komplikationen, Verwirrtheitszust√§nde, erniedrigter Blutdruck (Hypotonie) sowie Durchblutungsst√∂rungen und Minderdurchblutung des Herzmuskels und des Gehirns auftreten. Diese k√∂nnen z.B. zu Herzrhythmusst√∂rungen (Arrhythmien), Engegef√ľhl im Brustbereich (Angina pectoris), akutem Herzinfarkt, oder pl√∂tzlichem Bewusstseinsverlust (Synkope) f√ľhren.
  • Bauspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis).
  • Allergische Reaktionen wie z.B. Juckreiz (Pruritus), entz√ľndliche Hautver√§nderungen (Exantheme), Lichtempfindlichkeit (Photosensibilit√§t), schwere Hautreaktionen.
  • Verminderung der roten und wei√üen Blutk√∂rperchen und der Blutpl√§ttchen (Thrombozyten, Erythrozyten und Leukozyten).
  • Sehst√∂rungen, Ohrger√§usche (Tinnitus), H√∂rverlust.

Falls eine Nebenwirkung pl√∂tzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie sofort Ihren Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden k√∂nnen. Der Arzt entscheidet, welche Ma√ünahmen zu ergreifen sind und ob die Behandlung weitergef√ľhrt werden kann.

Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion d√ľrfen Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten nicht nochmals eingenommen werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton / Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Torasemid.

1 Tablette enthält 200 mg Torasemid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Cellulosepulver, Croscarmellose-Natrium, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich].

Wie Toragamma¬ģ 200 mg Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Weiße, runde Tabletten mit einseitiger Kreuzbruchkerbe.

Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten. Klinikpackungen mit 30 und 300 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Zulassungsinhaber

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG Calwer Straße 7

71034 Böblingen Tel.: +49-7031-6204-0

Fax: +49-7031-6204-31

E-Mail: info@woerwagpharma.com

Mitvertrieb AAA-Pharma GmbH Calwer Str. 7 71034 Böblingen

Tel.: 0800/ 00 04 433

Fax: 0800/ 00 04 434 E-Mail: info@aaa-pharma.de

Hersteller

Artesan Pharma GmbH & Co. KG

Wendlandstr.1

D-29439 L√ľchow

Medis International a.s. Karlovo n√°mńõst√≠ 3 12000 Prag 2 Tschechische Republik

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Calwer Straße 7

D-71034 Böblingen

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2015.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Toragamma 200 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Torasemid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.10.2005
ATC Code C03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden