Amoclanhexal 457 mg/5 ml - Trockensaft

Abbildung Amoclanhexal 457 mg/5 ml - Trockensaft
Wirkstoff(e) Amoxicillin Clavulansäure
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J01CR
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

Zulassungsinhaber

Hexal

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Amoclanhexal 457 mg/5 ml ‚Äď Trockensaft zum Herstellen einer Suspension zum Einnehmen ist ein Breitbandantibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen bei Kindern.

Amoclanhexal ist ein Antibiotikum mit einem breiten Wirkungsspektrum aus der Gruppe der Penicilline, das die meisten Bakterien rasch abt√∂tet. Amoclanhexal ist eine Kombination aus Amoxicillin und Clavulans√§ure, wobei Amoxicillin durch Clavulans√§ure vor der bakteriellen Zerst√∂rung gesch√ľtzt wird. Deshalb ist diese Kombination der beiden Wirkstoffe gegen viele Amoxicillin-resistente Bakterienst√§mme wirksam. Die Ausscheidung von Amoxicillin und Clavulans√§ure erfolgt haupts√§chlich √ľber die Nieren.

Zulassungsinhaber und Hersteller:

Zulassungsinhaber:

Hexal Pharma GmbH, Wien

Hersteller:

Lek Pharmaceuticals d.d., Ljubljana, Slovenia

Anwendungsgebiete:

Amoclanhexal ‚Äď Trockensaft ist geeignet f√ľr die Behandlung von Infektionen, die durch Amoxicillin/Clavulans√§ure empfindliche Erreger verursacht werden:

  • Infektionen der oberen Atemwege (z.B. akute Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen, Mittelohrentz√ľndung, wiederkehrende Mandelentz√ľndung)
  • Infektionen der unteren Atemwege (Bronchitis, Lungenentz√ľndung)
  • Infektionen der Harnwege
  • Haut- und Weichteilinfektionen, Infektionen hervorgerufen durch Bisse von Tieren und schwere Abszesse im Zahnbereich mit sich ausbreitender Zellgewebsentz√ľndung

Gegenanzeigen

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen sind Krankheiten oder Umst√§nde, bei denen Amoclanhexal nicht oder nur nach √§rztlicher Entscheidung eingenommen werden darf. Damit Ihr Arzt entscheiden kann, ob Gegenanzeigen bestehen, m√ľssen Sie mit ihm √ľber fr√ľhere und jetzige Erkrankungen, Begleiterkrankungen, eine gleichzeitige andere Behandlung sowie besondere Lebensumst√§nde und Gewohnheiten sprechen. Lassen Sie Ihren Arzt wissen, ob Sie / Ihr Kind auch andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) anwenden.

Bei Überempfindlichkeit gegen Amoxicillin oder Clavulansäure oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels darf Amoclanhexal nicht angewendet werden.

Amoclanhexal darf wegen der Gefahr eines anaphylaktischen Schocks bei erwiesener √úberempfindlichkeit gegen Betalaktamantibiotika (das sind z.B. Penicilline und Cephalosporine) nicht eingenommen werden.

Wenn eine schwere Leberfunktionsst√∂rung besteht bzw. wenn unter einer gleichartigen fr√ľheren Therapie eine Lebersch√§digung oder Gelbsucht aufgetreten ist, darf dieses Antibiotikum nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:

Darf Amoclanhexal während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

Falls das Arzneimittel bei Frauen im gebärfähigen Alter verwendet wird, gelten folgende Angaben: Über die Anwendung und Dosierung in Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet der behandelnde Arzt. Wie mit allen Medikamenten sollte, wenn möglich, die Anwendung während der Schwangerschaft, besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft vermieden werden.

Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Verwendung und besondere Warnhinweise:

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Einnahme besonders zu beachten?

Dieses Medikament wurde Ihrem Kind persönlich vom Arzt zur Behandlung der gegenwärtigen Krankheit verschrieben. Geben Sie es auf keinen Fall an andere Personen weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie / Ihr Kind

  • Schon fr√ľher auf Penicilline, Cephalosporine oder andere Antibiotika allergisch reagiert haben.
  • Zu allergischen Erkrankungen neigen (Asthma, Heuschnupfen, Nesselsucht Hautausschl√§gen)
  • Wegen einer Leber- oder Nierenerkrankung in Behandlung sind
  • Bei einer fr√ľheren Therapie mit diesem Arzneimittel eine Gelbsucht oder Lebersch√§digung aufgetreten ist
  • An schwerem Erbrechen oder Durchfall leiden
  • Noch andere Arzneimittel einnehmen
  • Schwanger sind oder stillen (bei Frauen in geb√§rf√§higem Alter) Folgende Vorsichtsma√ünahmen sollten bei der Anwendung beachtet werden:

    • Informieren Sie Ihren Arzt bitte umgehend bei ersten Anzeichen von Nebenwirkungen.
    • Wenn Sie eines der folgenden Symptome einer allergischen Reaktion bemerken, beenden Sie die Einnahme von Amoclanhexal und wenden Sie sich an Ihren Arzt: Juckreiz, Hautr√∂tung, Nesselausschlag
  • Hinweis f√ľr den Arzt: √úberempfindlichkeitsreaktionen k√∂nnen mit Antihistaminika sowie Kortikosteroiden behandelt werden.

    • Bei Patienten mit Pfeiffer¬īschem Dr√ľsenfieber (infekti√∂se Mononukleose) und Patienten mit lymphatischer Leuk√§mie sollten gleichzeitige bakterielle Infektionen nicht mit Amoxicillin behandelt werden, da bei diesen Patienten eine erh√∂hte Neigung zu Hautausschl√§gen besteht.
    • Bei l√§nger andauernder Antibiotikatherapie mit Amoclanhexal ist, wie bei allen Breitbandantibiotika, das Auftreten resistenter Bakterien bzw. Pilze m√∂glich.
    • Bei l√§nger dauernder Behandlung sollten regelm√§√üig die Nieren-, Leber- und Blutwerte kontrolliert werden. Bitte halten Sie die vom Arzt angeordneten Kontrolluntersuchungen ein.
    • Bei schwerem Durchfall oder Erbrechen verst√§ndigen sie bitte Ihren Arzt.
  • Bitte achten Sie w√§hrend der Anwendung von Amoclanhexal auf ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr.
  • Da Amoxicillin bei Zimmertemperatur in hohen Harnkonzentrationen im Blasenkatheter ausfallen kann, sollte die Durchl√§ssigkeit solcher Katheter regelm√§√üig √ľberpr√ľft werden.
  • Wenn Sie Pfeiffer‚Äôsches Dr√ľsenfieber (infekti√∂se Mononukleose) oder lymphatische Leuk√§mie haben, sollten gleichzeitige bakterielle Infektionen nicht mit Amoclanhexal behandelt werden.
  • Dieses Arzneimittel enth√§lt 0,63 mmol Kalium pro Filmtablette. Dies sollte bei Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rungen und Patienten unter kontrollierter Kaliumdi√§t ber√ľcksichtigt werden.

Auch wenn sich die Krankheit bessert oder keine Beschwerden mehr vorliegen, darf, um eine erneute Verschlechterung bzw. das Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden, die Behandlung keineswegs ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen werden.

F√ľr Kinder unerreichbar aufbewahren!

Wechselwirkungen

Darf Amoclanhexal gleichzeitig mit anderen Medikamenten eingenommen werden?

Die Wirkung mancher Arzneimittel kann durch gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel oder Genussmittel beeinflusst werden. Man spricht dann von Wechselwirkungen. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt (auch selbstgekaufte!).

Eine gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen:

  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid k√∂nnen h√∂here und l√§nger anhaltende Amoxicillin Serumkombinationen resultieren.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Allopurinol kann es zu einem vermehrten Auftreten von allergischen Hautreaktionen kommen.
  • Diuretika beschleunigen die Ausscheidung von Amoxicillin/Clavulans√§ure. Dies f√ľhrt zu einem Absinken der Konzentration dieses Antibiotikums im Blut.
  • Amoclanhexal sollte nicht mit bakteriostatisch (keimwachstumshemmend) wirkenden Chemotherapeutika/Antibiotika (wie Tetrazykline, Makrolide, Sulphonamide oder Chloramphenicol) kombiniert werden, da ein antagonistischer Effekt m√∂glich ist.
  • Die Blutungsneigung kann durch die gleichzeitige Einnahme von Amoclanhexal und Gerinnungshemmern der Cumarin-Klasse verst√§rkt werden.
  • Disulfiram sollte nicht gleichzeitig eingenommen werden.
  • Eine gesteigerte Aufnahme von Digoxin ist bei gleichzeitiger Einnahme von Amoclanhexal m√∂glich.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Sulfasalazin k√∂nnen die Blutspiegel von Sulfasalazin verringert werden.

Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Anwendung:

  • Amoclanhexal kann die Wirkung von oralen empf√§ngnisverh√ľtenden Mitteln (Antibabypille) herabsetzen. Deshalb sollten Sie zus√§tzlich nicht-hormonelle Formen der Empf√§ngnisverh√ľtung verwenden.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Methotrexat kann es zu starken Wechselwirkungen kommen. Bei Patienten, die gleichzeitig mit Amoclanhexal behandelt werden, ist eine engmaschige Kontrolle der Methotrexat-Blutspiegel durch den Arzt erforderlich.
  • Acetylsalicyls√§ure, Phenylbutazon oder andere Penicilline erh√∂hen die Plasmawerte von Amoxicillin.

Einfluss auf Ergebnisse labordiagnostischer Untersuchungen:

Nichtenzymatische Methoden zur Harnzuckerbestimmung können ein falsch positives Ergebnis ergeben. Ebenso kann der Urobilinogen-Nachweis gestört sein.

- Das Auftreten von Durchfällen kann die Wirksamkeit anderer Medikamente beeinträchtigen.

Dosierung und Art der Anwendung:

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Wie wird es angewendet?

Um einen bestm√∂glichen Behandlungserfolg zu erzielen, m√ľssen die Anweisungen Ihres Arztes genau befolgt werden. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, dass Amoclanhexal zu schwach oder zu stark wirkt, √§ndern Sie nicht die Dosis von sich aus, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Dosierung:

Die Dosierung hängt vom Alter, Körpergewicht und Nierenfunktion ab.

Die √ľbliche Tagesdosis betr√§gt:

Kinder zwischen 2 und 12 Jahren

erhalten 80 mg Wirkstoff pro kg Körpergewicht und pro Tag (das entspricht 70 mg/kg/Tag Amoxicillin und 10 mg/kg/Tag Clavulansäure) aufgeteilt auf 2 Einzeldosen alle 12 Stunden.

Die folgende Tabelle gibt einen Anhaltspunkt f√ľr die Dosierung:

Körpergewicht (kg)

Empfohlene Dosierung

 

 

ml/Dosis

 

9 - 11

3,75

2mal täglich

12 - 16


2mal täglich

17 - 22

7,5

2mal täglich

23 - 28


2mal täglich

29 - 34

12,5

2mal täglich

35 - 39


2mal täglich


17,5

2mal täglich

Der in der 140 ml Packung beiliegende Messl√∂ffel ist graduiert (1,25 ml, 2,5 ml und 5,0 ml) und kann f√ľr die Entnahme der Dosis verwendet werden. Die 70 ml Packung enth√§lt eine Dosierspritze (Einheiten von 0,5 ml bis 5,0 ml), um niedrige Dosen f√ľr Kleinkinder zu entnehmen.

1 Messlöffel (= 5 ml) enthält 11,2 mg Kalium

Amoclanhexal ist nicht zur Anwendung bei Jugendlichen √ľber 40 kg und Erwachsenen vorgesehen.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion:

Über die Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion entscheidet der behandelnde Arzt.

Dosierung bei eingeschränkter Leberfunktion:

Bei schwerer Leberfunktionsstörung darf Amoclanhexal nicht eingenommen werden. Bei Patienten mit Anzeichen einer Leberschädigung sind die Leberfunktionswerte in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Bitte halten Sie die Kontrolltermine ein. Falls sich die Leberwerte unter Gabe von Amoclanhexal verschlechtern, sollte ein Therapieabbruch erwogen werden.

Art der Anwendung:

  • Die Zubereitung der Suspension erfolgt durch den Apotheker oder den Arzt.

Hinweis f√ľr Arzt und Apotheker:

F√ľllgewicht

Menge Wasser, die f√ľr die

Endvolumen der

 

Zubereitung der

zubereiteten Suspension

 

Suspension zugegeben

 

 

 

werden muß.

 

14 g

62 ml

70 ml

28 g

124 ml

140 ml

Die Flasche gut sch√ľtteln, um das Pulver zu lockern. Flasche mit dem Pulver bis ungef√§hr

1 cm unter dem Strich auf dem Etikett mit Wasser f√ľllen, verschlie√üen, kr√§ftig sch√ľtteln und l√∂sen. Flasche ruhig stehen lassen, bis sich der Schaum gesetzt hat. Dann mit frischem Wasser langsam bis zu dem Strich auf dem Etikett auff√ľllen.

  • Einnahme nur nach Zubereitung einer Suspension. Flasche vor jeder Entnahme von Suspension gut sch√ľtteln
  • Amoclanhexal sollte vor den Mahlzeiten eingenommen werden. Dadurch werden m√∂gliche Magen-Darm-Unvertr√§glichkeiten vermieden.
  • Das Arzneimittel soll in regelm√§√üigen Abst√§nden w√§hrend des Tages (alle 12 Stunden) eingenommen werden.
  • Wenn eine Dosis zur vorgesehenen Zeit vergessen wurde, sollte dies m√∂glichst bald nachgeholt werden. Die n√§chste Einnahme sollte dann wieder zum vorgesehenen Zeitpunkt vorgenommen werden. Zwischen den beiden Einnahmen sollten jedoch mindestens 4 Stunden liegen.

Dauer der Anwendung:

In der Regel wird Amoclanhexal noch 3 bis 4 Tage nach Besserung der Symptome eingenommen. Die Dauer der Therapie betr√§gt √ľblicherweise 7 bis 10 Tage.

Infektionen, die durch Streptokokken verursacht werden, sind mindestens 10 Tage mit Amoclanhexal zu behandeln. Die Dauer der Behandlung sollte ohne √úberpr√ľfung durch den Arzt 14 Tage nicht √ľberschreiten.

Beschwerden und Maßnahmen bei Überdosierung (Wenn versehentlich zuviel eingenommen wurde):

Wenn versehentlich zuviel eingenommen wurde, informieren Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt.

Symptome einer √úberdosierung:

Im Falle einer √úberdosierung k√∂nnen im Allgemeinen Beschwerden wie im Abschnitt Nebenwirkungen angegeben, vor allem im Magen-Darm-Trakt, sowie St√∂rungen des Fl√ľssigkeits- und Elektrolythaushaltes auftreten.

Hinweis f√ľr den Arzt: Es gibt kein spezifisches Antidot bei √úberdosierung. Die Behandlung besteht aus symptomatischen Ma√ünahmen mit besonderer Beachtung des Wasser- und Elektrolythaushaltes. Bei extremen √úberdosierungen kann eine Magensp√ľlung oder eine H√§modialyse durchgef√ľhrt werden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei jedem Arzneimittel k√∂nnen neben den erw√ľnschten auch unerw√ľnschte Wirkungen auftreten, die aber nicht bei allen Patienten und nicht in der gleichen St√§rke und H√§ufigkeit auftreten m√ľssen.

Folgende unerw√ľnschte Wirkungen k√∂nnen auftreten:

Magen-Darm-Reaktionen

Häufig (> 00)

Magen-Darm-St√∂rungen wie Bauchschmerzen, √úbelkeit (h√§ufiger bei h√∂heren Dosen), Erbrechen, Bl√§hungen, weiche St√ľhle oder Durchfall k√∂nnen nach der Einnahme von Amoxicillin/Clavulans√§ure) auftreten. Diese sind meistens nur mild und klingen meistens w√§hrend oder kurz nach dem Absetzen der Therapie ab. Die Vertr√§glichkeit kann durch die Einnahme von Amoxicillin/Clavulans√§ure w√§hrend einer Mahlzeit verbessert werden.

Sehr selten (< 0.000)

Bei schwerem, anhaltendem Durchfall während der Behandlung oder in den ersten sechs Wochen nach der Behandlung (meistens verursacht durch Clostridium difficile), sollte an die Möglichkeit einer pseudomembranösen Colitis gedacht werden. Diese durch Antibiotika hervorgerufene Darmkrankheit kann lebensbedrohlich sein und muß daher sofort behandelt werden.

Sprossbesiedelung des Darmes (Intestinale Candidiasis), Entz√ľndung des Dickdarms mit Blutentleerung (Colitis haemorrhagica) oberfl√§chliche Zahnverf√§rbung.

Sehr selten (<0.000)

Verfärbung der Zunge (schwarze Haarzunge)

√úberempfindlichkeitsreaktionen

Häufig (>00):

Hautreaktionen sind m√∂glich (in Form von Hautauschl√§gen oder Juckreiz); der typische masern√§hnliche Ausschlag tritt etwa 5 bis 11 Tage nach Beginn der Therapie auf. Bei Patienten mit Pfeiffer¬īschem Dr√ľsenfieber und Patienten mit lymphatischer Leuk√§mie ist die Neigung zu Hautausschl√§gen gr√∂√üer. Eine Nesselsucht als Sofortreaktion weist meistens auf eine echte Penicillin-Allergie hin und zwingt zum Abbruch der Therapie und jeder weiteren Behandlung. Schleimhautausschl√§ge k√∂nnen ebenfalls fallweise auftreten, besonders im Mundbereich. Mundtrockenheit und Geschmacksst√∂rungen sind m√∂glich.

Selten (<000)

Bullöse (blasenförmige) oder exfoliative (sich abschälende) Hautreaktionen (z.B. Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) sowie anaphylaktischer Schock wurden selten berichtet.

Schwere allergische Reaktionen als Folge einer √úberempfindlichkeit (Sensibilisierung) gegen die 6-amino-Penicillans√§ure-Gruppe wurden in seltenen F√§llen beobachtet, z.B. in Form von Arzneimittelfieber, Eosinophilie, angioneurotischem √Ėdem (Quincke-√Ėdem), Kehlkopfschwellung, Serumkrankheit, Blutarmut durch Abbau der roten Blutk√∂rperchen (h√§molytische An√§mie), allergischer Gef√§√üentz√ľndung (Vasculitis) oder Nierenentz√ľndung (Nephritis).

Eine Antigengemeinschaft kann zwischen Hautpilzen und Penicillin bestehen, so daß bei Patienten mit Pilzerkrankungen (Mykosen) bei der ersten Verabreichung von Penicillin eine Reaktion ähnlich jener, die nach einem Zweitkontakt auftreten kann, nicht ausgeschlossen werden kann.

Blutbildveränderungen

Selten (< 000)

Vermehrung der Blutplättchen (Thrombozytose), Blutarmut (hämolytische Anämie)

Sehr selten (< 0 000)

√Ąnderungen des Blutbildes in Form von Verminderung wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Granulozytopenie), Verminderung der Blutpl√§ttchenzahl (Thrombozytopenie), Verminderung der Blutzellreihen (Panzytopenie), Blutarmut (An√§mie) oder Hemmung der Zellproduktion des Knochenmarks (Myelosuppression) sowie Verl√§ngerung der Blutungs- und Prothrombinzeit wurden in Einzelf√§llen berichtet. Diese Manifestation ist nach Beendigung der Therapie reversibel.

Leber

Häufig (>00)

Mäßiger Anstieg der Leberenzymwerte.

Selten (< 000)

Vor√ľbergehende Leberentz√ľndung (Hepatitis) und cholestatische Gelbsucht; die Symptome einer Leberfunktionsst√∂rung k√∂nnen w√§hrend oder kurz nach der Therapie mit Amoxicillin/Clavulans√§ure auftreten, mitunter jedoch auch erst einige Wochen nach Ende der Therapie. Diese Leberfunktionsst√∂rungen treten haupts√§chlich bei m√§nnlichen oder √§lteren Patienten (60 Jahre und √§lter) auf und k√∂nnen schwerwiegend sein. Solche Reaktionen wurden nur selten bei Kindern berichtet. Das Risiko einer Leber-Reaktion steigt bei einer Behandlungsdauer von √ľber 14 Tagen. In der Regel sind sie reversibel. Allerdings wurde in sehr seltenen F√§llen ein t√∂dlicher Ausgang berichtet, jedoch fast immer in Verbindung mit schweren Prim√§rerkrankungen oder bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Arzneimittel.

Störungen des Zentralnervensystems:

Sehr selten (< 0 000)

Übersteigerter Bewegungsdrang, Unruhe, Schlaflosigkeit, geistige Verwirrung, Aggression und Krampfanfälle wurden in Einzelfällen berichtet.

Harn- und Geschlechtstrakt:

Gelegentlich (< 00)

Vaginaljucken, Wundsein, Ausfluss

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn im Rahmen einer Behandlung mit Amoclanhexal unerw√ľnschte Nebenwirkungen, die nicht in der Gebrauchsinformation angef√ľhrt sind, auftreten.

Verfalldatum und Lagerung:

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Pulver: Nicht √ľber 25¬įC lagern. Flasche gut verschlossen halten, da das Pulver vor Feuchtigkeit gesch√ľtzt werden mu√ü.

Die gebrauchsfertige Suspension ist im K√ľhlschrank (2 bis 8¬įC) aufzubewahren und innerhalb von 7 Tagen zu verbrauchen.

Das Arzneimittel soll nicht nach Ablauf des auf der Packung angegebenen Verfalldatums angewendet werden.

Stand der Gebrauchsinformation

April 2006

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Fragen zu Amoclanhexal haben.

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Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code J01CR
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Betalactam-Antibiotika, Penicilline

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden