Durogesic 75 ¬Ķg/h - Depotpflaster

Abbildung Durogesic 75 ¬Ķg/h - Depotpflaster
Wirkstoff(e) Fentanyl
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Janssen-Cilag
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N02AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Janssen-Cilag

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Durogesic enthält den Wirkstoff Fentanyl. Dieser ist ein starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der sogenannten Opioide.

Das Schmerzmittel, Fentanyl, wird langsam aus dem Pflaster freigesetzt und gelangt durch die Haut in den Körper.

Erwachsene:

Durogesic wird angewendet zur Behandlung von schweren, lang andauernden Schmerzen, die nur auf stark wirksame Schmerzmittel (Opioidanalgetika) ausreichend ansprechen und einer l√§ngeren, kontinuierlichen Behandlung bed√ľrfen.

Kinder ab 2 Jahren und Jugendliche:

Durogesic wird angewendet zur Behandlung von schweren und lang andauernden Schmerzen bei Kindern ab 2 Jahren und Jugendlichen, die zuvor bereits mit anderen starken Schmerzmitteln (Opioidanalgetika) behandelt wurden und deren Schmerzen nur auf stark wirksame Schmerzmittel (Opioidanalgetika) ausreichend ansprechen und einer l√§ngeren, kontinuierlichen Behandlung bed√ľrfen.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Durogesic darf nicht angewendet werden,

  • bei kurzfristigen Schmerzzust√§nden, z.B. nach operativen Eingriffen;
  • wenn Sie allergisch gegen Fentanyl, andere Opioide oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • bei gleichzeitiger Anwendung von Monoaminooxidase (MAO)-Hemmern (Mittel gegen Depressionen oder Parkinson-Krankheit) oder innerhalb von 14 Tagen nach Beendigung einer Behandlung mit MAO-Hemmern;
  • bei schwerer Beeintr√§chtigung der Funktion des zentralen Nervensystems, z. B. bei Gehirnverletzung;
  • bei stark eingeschr√§nkter Atemfunktion (schwerer Atemdepression).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Durogesic ist ein Arzneimittel, das f√ľr Kinder lebensbedrohlich sein kann. Das trifft auch auf benutzte Transdermalpflaster zu. Bedenken Sie bitte, dass das Arzneimittel durch sein Aussehen f√ľr Kinder verlockend wirken kann, was in manchen F√§llen t√∂dliche Folgen haben kann. Durogesic kann bei Personen, die rezeptpflichtige opioidhaltige Arzneimittel nicht regelm√§√üig anwenden, lebensbedrohliche Nebenwirkungen haben.

Dieses Arzneimittel soll nur unter Aufsicht von in der Schmerztherapie erfahrenen √Ąrzten angewendet werden.

Ihr Arzt wird die Behandlung mit Durogesic als Teil einer kombinierten Schmerzbehandlung einsetzen und wird Sie auf Ihr individuelles Ansprechen auf Durogesic hin beobachten.

Das Pflaster darf nicht geteilt, zerschnitten oder auf andere Weise besch√§digt werden. Ein Pflaster, das zerschnitten, geteilt oder in irgendeiner Form besch√§digt wurde, darf nicht verwendet werden, da dies zu einer unkontrollierten Abgabe von Fentanyl f√ľhrt und keine Informationen √ľber Qualit√§t, Wirksamkeit und Sicherheit derartig zerteilter Pflaster vorliegen.

Bevor Sie mit der Anwendung von Durogesic beginnen, m√ľssen Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie an einer der unten angegebenen Erkrankungen leiden, denn in diesen F√§llen ist das Risiko von Nebenwirkungen h√∂her und Ihr Arzt muss Ihnen m√∂glicherweise eine niedrigere Durogesic-Dosis verschreiben.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Durogesic ist erforderlich

  • bei Patienten mit eingeschr√§nkter Atemfunktion (Atemdepression) (Beeintr√§chtigung der Atmung z.B. durch andere medizinische Behandlungen, Harnvergiftung oder ernste Infektionen);
  • bei Patienten mit jeglichen Lungen- und/oder Atemwegserkrankungen (z.B. chronisch obstruktive Bronchitis, Asthma, allg. bei stark begrenzter Atemreserve oder generell bei potentiell gef√§hrdeter Atmung);
  • bei Patienten mit eingeschr√§nkter Leber- und/oder Nierenfunktion.

Da stark wirksame Schmerzmittel eine Beeinträchtigung der Atmung hervorrufen können, sollte Durogesic bei diesen Patienten nur vorsichtig und geringer dosiert eingesetzt werden.

Eine besondere Vorsicht und sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:

  • Patienten, die schon einmal eine Kopfverletzung, einen Gehirntumor, Anzeichen eines erh√∂hten Hirndrucks (z. B. Kopfschmerzen, Sehst√∂rungen), Bewusstseinsst√∂rungen oder einen Bewusstseinsverlust hatten oder im Koma lagen. Weiters k√∂nnen Opioide den klinischen Verlauf von Kopfverletzungen verschleiern.
  • Patienten mit Myasthenia gravis (eine Erkrankung, die zu schwerer belastungsabh√§ngiger Muskelschw√§che f√ľhrt).
  • niedriger Blutdruck
  • langsamer unregelm√§√üiger Herzschlag (Bradyarrhythmie)
  • Patienten mit Arzneimittel- oder Alkoholabh√§ngigkeit.
  • Patienten mit Schilddr√ľsenunterfunktion, einer eingeschr√§nkten Nebennierenrindenfunktion oder einer vergr√∂√üerten Prostata.

Patienten ohne vorherige Opioidbehandlung / Opioidunverträglichkeit

Bei Patienten, die vor der Durogesic-Anwendung keine Opioid-Behandlung erhalten haben, wurde in sehr seltenen F√§llen eine starke Einschr√§nkung der Atemt√§tigkeit (Atemdepression) beobachtet, die bis zum Tod f√ľhren kann. Dies ist auch bei der niedrigsten Durogesic Dosis m√∂glich. Es wird daher empfohlen, dass Sie Durogesic nur dann anwenden, wenn nachgewiesen ist, dass Sie Opioide gut vertragen.

Einschränkung der Atemtätigkeit (Atemdepression)

Durogesic kann eine starke Einschränkung der Atemtätigkeit verursachen. Kommt es unter der Behandlung mit Durogesic zu einer eingeschränkten Atemtätigkeit, so muss das transdermale Pflaster sofort entfernt und der Patient wachgehalten und zum Atmen angeregt werden, bis ärztliche Hilfe eingetroffen ist.

Auch nach Entfernung des transdermalen Pflasters muss mit dem Bestehen bleiben oder Wiederauftreten einer eingeschr√§nkten Atemt√§tigkeit gerechnet werden, da der Fentanylgehalt im Blut nur langsam abf√§llt (ca. 50% nach 13 -22 Stunden beim Erwachsenen und 22 - 25 Stunden bei Kindern). Patienten, bei denen eine eingeschr√§nkte Atemt√§tigkeit oder schwerwiegende unerw√ľnschte Wirkungen beobachtet werden, sollen daher nach Entfernen des Pflasters und auch wiederhergestellter ausreichender Atmung f√ľr mindestens weitere 24 Stunden oder l√§nger hinsichtlich der Atemz√ľge pro Minute und des Ausma√ües der Schl√§frigkeit sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Die Wahrscheinlichkeit der Nebenwirkung einer eingeschr√§nkten Atemt√§tigkeit steigt mit zunehmender Dosis (siehe auch "Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Durogesic angewendet haben, als Sie sollten"), zentral d√§mpfende Arzneimittel k√∂nnen sie verst√§rken (siehe auch "Bei Anwendung von Durogesic mit anderen Arzneimitteln").

Herzerkrankungen

Durogesic kann eine Verlangsamung des Herzschlags auslösen und soll daher bei Patienten mit krankhaft verlangsamtem Herzschlag (bradykarden Rhythmusstörungen) mit Vorsicht angewendet werden.

Da Opioide, besonders bei Patienten mit verminderter Blut- oder Fl√ľssigkeitsmenge im K√∂rper (Hypovol√§mie), einen Blutdruckabfall ausl√∂sen k√∂nnen, ist bei dieser Patientengruppe Vorsicht geboten.

Lebererkrankungen

Da Fentanyl (Wirkstoff von Durogesic) in der Leber verstoffwechselt wird, k√∂nnen Lebererkrankungen seine Ausscheidung verz√∂gern. Patienten mit St√∂rungen der Leberfunktion, inklusive hepatischer Porphyrien (angeborene St√∂rung des Aufbaus des roten Blutfarbstoffs), m√ľssen sorgf√§ltig auf Anzeichen einer √úberdosierung beobachtet und die Dosis gegebenenfalls vermindert werden.

Nierenerkrankungen

Bei Patienten mit einer Nierenerkrankung, die gleichzeitig Durogesic erhalten, ist eine sorgfältige Überwachung und eventuell eine Dosisreduzierung durch den behandelnden Arzt erforderlich.

Fieber, externe W√§rmeeinfl√ľsse

Bei hohen Temperaturen k√∂nnen gr√∂√üere Mengen des Wirkstoffes aus dem Pflaster in Ihren K√∂rper abgegeben werden. Daher sprechen Sie bitte unverz√ľglich mit Ihrem Arzt, falls Sie w√§hrend der Behandlung einmal Fieber bekommen. Er wird eventuell die Dosis anpassen. Aus demselben Grund darf die mit dem Pflaster versehene Stelle keinen direkten √§u√üerlichen W√§rmeeinfl√ľssen wie z.B. Heizkissen, Heizdecken, beheizten Wasserbetten, Heiz- oder Br√§unungslampen, intensiver Sonnenbestrahlung, W√§rmeflaschen, ausgedehnten hei√üen B√§dern, Sauna und hei√üen Whirlpool- B√§dern ausgesetzt werden.

Das transdermale Pflaster muss immer vor dem Saunieren entfernt werden. Ein Saunagang ist nur m√∂glich wenn das transdermale Pflaster ersetzt wird (im Intervall von 72 Stunden). Ein neues transdermales Pflaster muss dann auf die k√ľhle, ganz trockene Haut geklebt werden.

Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten:

Fentanyl (Wirkstoff von Durogesic) wird haupts√§chlich √ľber die Leber verstoffwechselt. Die gleichzeitige Anwendung von Durogesic mit Arzneimitteln, die den Abbauweg von Fentanyl in der Leber hemmen (sogenannte CYP3A4-Inhibitoren, Beispiele siehe ‚ÄěBei Anwendung von Durogesic mit anderen Arzneimitteln‚Äú) wird nicht empfohlen, au√üer es erfolgt eine sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung. Patienten, die gleichzeitig Durogesic und CYP3A4-Inhibitoren erhalten, sollen auf Anzeichen einer verringerten Atmung √ľberwacht werden. Wenn erforderlich, sind Dosisanpassungen vorzunehmen.

√úbertragung des Pflasters auf andere Personen

Durogesic Pflaster sind ausschlie√ülich auf der Haut derjenigen Person anzuwenden, f√ľr die es vom Arzt verschrieben wurde. Es wurden F√§lle von versehentlichem Kleben eines Pflasters auf einem Familienmitglied bei engem k√∂rperlichen Kontakt oder beim Teilen eines Bettes berichtet. Ein Pflaster, welches auf anderen Personen (insbesondere Kindern) klebt, kann zu einer √úberdosis f√ľhren. Wenn ein Pflaster auf der Haut einer anderen Person klebt, entfernen Sie das Pflaster sofort und suchen Sie medizinische Hilfe auf.

Magen-Darm-Trakt

Opioide bewirken eine Verl√§ngerung der Durchgangszeit im Magen-Darm-Trakt und k√∂nnen dadurch zu Verstopfung f√ľhren. Bitte fragen Sie Ihren Arzt √ľber m√∂gliche Ma√ünahmen zur Vermeidung von Verstopfung. Ihr Arzt wird Ihnen falls erforderlich Abf√ľhrmittel verschreiben. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit chronischer Verstopfung geboten. Bei bestehendem Darmverschluss oder Verdacht darauf soll die Behandlung mit Durogesic abgebrochen werden.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahren)

Wenn Sie schon √§lter sind, wird Ihr Arzt Sie besonders sorgf√§ltig √ľberwachen, weil es notwendig sein kann, Ihnen eine niedrigere Dosis zu verschreiben. Denn die Ausscheidung von Fentanyl (Wirkstoff von Durogesic) √ľber die Niere kann bei √§lteren Patienten verringert sein. Das kann zu einer verl√§ngerten Wirkung f√ľhren. Daher ist es m√∂glich, dass sie empfindlicher auf die Substanz reagieren als j√ľngere Patienten. √Ąltere Patienten m√ľssen sorgf√§ltig auf Anzeichen einer √úberdosierung beobachtet und die Dosis gegebenenfalls vermindert werden.

Geschwächte Patienten und Patienten mit geringem Körpergewicht

Geschw√§chte Patienten und Patienten mit geringem K√∂rpergewicht oder Patienten in einer sehr schlechten k√∂rperlichen Verfassung (Kachexie) m√ľssen sorgf√§ltig auf Anzeichen einer √úberdosierung beobachtet und die Dosis gegebenenfalls vermindert werden.

Gewöhnungseffekte und Abhängigkeit

Durogesic kann bei Langzeitanwendung zur Gew√∂hnung und zu physischer und psychischer Abh√§ngigkeit f√ľhren. Das Risiko ist f√ľr Patienten mit einer bekannten Abh√§ngigkeit von Arzneimitteln oder Drogen sowie bei Alkoholismus deutlich erh√∂ht.

Missbrauch von Durogesic kann zur √úberdosierung und/oder Tod f√ľhren.

Weitere Warnhinweise:

Durogesic - Depotpflaster m√ľssen vor und nach dem Gebrauch f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahrt werden.

Das Pflaster darf nur bei jenen Patienten aufgeklebt sein, f√ľr die es verschrieben wurde. Beachten Sie, dass das Pflaster versehentlich auch an anderen Personen kleben bleiben kann. In diesem Falle ist das Pflaster sofort zu entfernen und √§rztlicher Rat einzuholen.

Wichtiger Hinweis f√ľr Sportler und Sportlerinnen

Die Anwendung des Arzneimittels Durogesic kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder und Jugendliche

Durogesic darf nur bei Kindern ab 2 Jahren und Jugendlichen, die bereits mit anderen Opioiden (z. B. Morphin) behandelt wurden, angewendet werden. Durogesic darf nicht bei Säuglingen und Kindern unter 2 Jahren angewendet werden.

Damit das Pflaster von Kindern nicht eigenst√§ndig entfernt und verzehrt werden kann, ist Vorsicht bei der Auswahl der Anwendungsstelle von Durogesic geboten. Das Haften des Pflasters muss sorgf√§ltig √ľberpr√ľft werden. Au√üerdem muss das Pflaster vom Klinikpersonal, dem Arzt oder einer erwachsenen Begleitperson und keinesfalls vom Kind selbst appliziert bzw. abgenommen und entsorgt werden.

Durogesic muss vor und nach Gebrauch f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahrt werden.

Anwendung von Durogesic zusammen mit anderen Arzneimitteln

Verschiedene Medikamente oder auch Genussmittel (z.B. Alkohol) k√∂nnen zu einer gegenseitigen Wirkungsverst√§rkung oder -abschw√§chung f√ľhren. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Medikamente einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Er wird Ihnen sagen, welche Arzneimittel Sie nicht einnehmen d√ľrfen oder welche Ma√ünahmen (z.B. Dosierungs√§nderung) notwendig sind.

Bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Arzneimitteln, die eine d√§mpfende Wirkung auf das Zentralnervensystem haben, wie stark wirksamen Schmerzmitteln, Beruhigungs- oder Schlafmitteln, Mitteln zur Vollnarkose und Muskelerschlaffung, Mitteln gegen Angstzust√§nde, Arzneimitteln zur Behandlung von psychischen St√∂rungen, m√ľde machenden Arzneimitteln gegen Allergien und alkoholischen Getr√§nken, kann zu gegenseitiger Verst√§rkung der Wirkung bzw. Nebenwirkungen f√ľhren. Das Auftreten von beeintr√§chtigter Atmung, Blutdruckver√§nderungen, Blutdruckabfall und starker Schl√§frigkeit, Bewusstlosigkeit/Koma oder Tod ist m√∂glich.

Wenn bei Ihnen ein √§rztlicher oder zahn√§rztlicher Eingriff mit Bet√§ubung/Narkose durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie unbedingt den Arzt oder Zahnarzt, dass Sie Durogesic anwenden.

Sie d√ľrfen die im Folgenden aufgelisteten Arzneimittel nur unter engmaschiger √§rztlicher √úberwachung zusammen mit Durogesic anwenden.

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Durogesic mit Arzneistoffen, die den Abbau von Durogesic in der Leber hemmen (CYP3A4-Inhibitoren), wie z.B. bestimmte Antibiotika (Troleandomycin, Clarithromycin, Erythromycin), bestimmte Medikamente gegen Virusinfektionen (Nelfinavir, Ritonavir (zur Behandlung von AIDS)), bestimmte Mittel gegen Pilzerkrankungen (Itraconazol, Ketoconazol, Fluconazol, Voriconazol), Herz-Kreislauf-Medikamente (Amiodaron, Diltiazem, Verapamil), Mittel gegen Depressionen (Nefazodon) oder Medikamente gegen √úbers√§uerung des Magens (Cimetidin), k√∂nnen die Wirkungen und Nebenwirkungen verst√§rkt bzw. verl√§ngert sein, sowie eine starke Einschr√§nkung der Atemt√§tigkeit kann hervorgerufen werden (siehe auch ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Anwendung von Durogesic ist erforderlich - Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten‚Äú).

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Durogesic mit Arzneistoffen, die den Abbau von Durogesic in der Leber fördern (CYP3A4- Induktoren), wie z.B. bestimmte Antibiotika gegen Tuberkulose (Rifampicin) oder bestimmte Medikamente zur Epilepsiebehandlung (Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin) kann durch die verminderte Wirkung des transdermalen Fentanyl Pflasters eine Dosisanpassung durch den Arzt erforderlich sein. Aufgrund der nachlassenden Wirkung des CYP3A4- Induktors nach Beendigung der Behandlung mit einem CYP3A4- Induktor können die Wirkungen und Nebenwirkungen von Durogesic verstärkt bzw. verlängert sein, sowie eine starke Einschränkung der Atemtätigkeit kann hervorgerufen werden.

Die gleichzeitige Verwendung von Durogesic mit bestimmten Medikamenten gegen Depressionen oder Parkinson-Krankheit, bekannt als selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) oder Monoaminooxidase (MAO)- Hemmer kann das Risiko eines Serotonin-Syndroms, eines möglicherweise lebensbedrohlichen Zustandes, erhöhen. Deshalb darf Durogesic auch innerhalb von 14 Tagen nach Beendigung einer Therapie mit MAO-Hemmern nicht verwendet werden.

Obgleich Pentazocin, Nalbuphin bzw. Buprenorphin schmerzlindernde Stoffe sind, können sie teilweise einigen Wirkungen des Fentanyls (z.B. der Schmerzstillung) entgegenwirken und bei Opioid-Abhängigen Entzugserscheinungen auslösen. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel mit Durogesic wird daher nicht empfohlen.

Die gleichzeitige Anwendung von Barbituraten (zur Behandlung von Schlafstörungen), soll vermieden werden, da es zu Atemproblemen kommen kann.

Anwendung von Durogesic zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die Anwendung von Durogesic bei gleichzeitigem Konsum alkoholischer Getr√§nke verst√§rkt das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen und kann zu Atemproblemen, Blutdruckabfall, starker M√ľdigkeit und Koma f√ľhren. W√§hrend der Behandlung mit Durogesic d√ľrfen Sie daher keine alkoholischen Getr√§nke zu sich nehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Schwangerschaft:

Zur Anwendung von Durogesic bei Schwangeren liegen keine ausreichenden Daten vor und die Unbedenklichkeit der Anwendung w√§hrend der Schwangerschaft ist nicht belegt. In Tierstudien zeigten sich Anzeichen f√ľr eine sch√§dliche Wirkung auf die Nachkommen. Das m√∂gliche Risiko f√ľr den Menschen ist unbekannt. Deshalb soll Durogesic in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist unbedingt erforderlich.

Bei längerfristiger Anwendung während der Schwangerschaft besteht das Risiko von Entzugserscheinungen beim Neugeborenen.

Von der Anwendung w√§hrend der Wehen oder der Geburt (einschlie√ülich Kaiserschnittentbindung) wird abgeraten, da Fentanyl (Wirkstoff von Durogesic) die Plazenta passiert, auf das Kind √ľbergeht und eine verlangsamte oder abgeschw√§chte Atmung bzw. einen verminderten Atemantrieb (Atemdepression) beim Neugeborenen verursachen kann.

Wenn Sie w√§hrend einer Behandlung mit Durogesic schwanger werden, halten Sie bitte R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Stillzeit:

Fentanyl geht in die Muttermilch √ľber und kann Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und/oder Atemdepression beim gestillten S√§ugling hervorrufen. Daher sollen Frauen w√§hrend der Behandlung und bis mindestens 72 Stunden nach der letzten Anwendung von Durogesic (d.h. bis mindestens 72 Stunden nach dem Entfernen des letzten Pflasters) nicht stillen. Die w√§hrend der Behandlung und innerhalb des Zeitraums von 72 Stunden seit der Entfernung des letzten Pflasters produzierte Milch soll verworfen werden.

Gebärfähigkeit:

In Tierstudien wurde eine Beeinträchtigung der Gebärfähigkeit beobachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Durogesic hat einen gro√üen Einfluss auf die F√§higkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder eine Maschine zu bedienen und kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen soweit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt wird. Alkohol verst√§rkt diesen Effekt. Besonders zu Beginn der Behandlung, bei jeder Dosis√§nderung sowie in Verbindung mit Alkohol oder anderen Medikamenten ist mit derartigen Beeintr√§chtigungen zu rechnen. Wenn Sie Durogesic √ľber einen l√§ngeren Zeitraum in unver√§nderter Dosierung angewendet haben, liegt es im Ermessen Ihres Arztes, ob er Ihnen das Lenken von Fahrzeugen und das Bedienen gef√§hrlicher Maschinen erlaubt. W√§hrend der Anwendung von Durogesic d√ľrfen Sie kein Fahrzeug lenken und keine gef√§hrlichen Maschinen bedienen, wenn es Ihnen Ihr Arzt nicht ausdr√ľcklich erlaubt hat.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Durogesic ist ein Pflaster zum Aufkleben auf die unbehaarte Haut. Der Wirkstoff Fentanyl wird allmählich vom Pflaster durch die Haut in die Blutbahn aufgenommen.

Durogesic kann von Ihrem Arzt in f√ľnf Wirkst√§rken verordnet werden (Durogesic 12 Mikrogramm/h - , 25 Mikrogramm/h -, 50 Mikrogramm/h -, 75 Mikrogramm/h - und 100 Mikrogramm/h - Depotpflaster), abh√§ngig von der St√§rke Ihrer Schmerzen, Ihrem Allgemeinbefinden und von den bereits vorher eingenommenen Schmerzmitteln bzw. der Schmerzbehandlung, die Sie bislang erhalten haben. Daher entscheidet Ihr Arzt, welches Pflaster oder welche Kombination f√ľr Sie am besten geeignet ist.

Es kann sein, dass die St√§rke des Pflasters oder die Anzahl der Pflaster entsprechend Ihrer Reaktion angepasst werden muss. Eine wirksame Behandlung wird innerhalb von 24 Stunden nach dem Aufkleben des ersten Pflasters erreicht und die Wirkungen lassen schrittweise nach dem Entfernen des Pflasters nach. Beenden Sie die Behandlung nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen zwischen 2 und 16 Jahren:

Durogesic darf nur bei Kindern und Jugendlichen ab 2 Jahren, die bereits mit anderen Opioiden (z. B. Morphin) behandelt wurden, angewendet werden. F√ľr eine Anwendung bei diesen Kindern √ľber 2 Jahren und Jugendlichen steht Durogesic 12 Mikrogramm/h - Depotpflaster zur Verf√ľgung. Durogesic darf nicht bei S√§uglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren angewendet werden. Falls notwendig, kann Ihr Arzt bei Erwachsenen, insbesondere zur Ersteinstellung, auch Durogesic 12 Mikrogramm/h - Depotpflaster verordnen.

Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene:

Die Dosierung f√ľr Jugendliche ab 16 Jahren kann sich an der Erwachsenendosierung orientieren.

So wird Durogesic angewendet

  • Suchen Sie eine flache und unbehaarte Hautstelle im Bereich des Oberk√∂rpers (vorzugsweise im Bereich des R√ľckens oder Oberarmes), wobei darauf zu achten ist, dass sich an der vorgesehenen Stelle keine kleinen Verletzungen, Schnittwunden, Flecken, Hautr√∂tungen oder -reizungen oder andere Hautsch√§den befinden. Die K√∂rperstelle darf nicht im Zusammenhang mit einer Strahlentherapie bestrahlt worden sein. Schneiden Sie eventuelle restliche Haare mit einer Schere ab (nicht rasieren! da die Haut dabei gereizt wird).
  • Wenn notwendig, k√∂nnen Sie die Haut vorsichtig mit sauberem Wasser (keine Reinigungsmittel verwenden!) reinigen und gut abtrocknen. Verwenden Sie dabei aber keine Seifen, √Ėle, Lotionen, Alkohol oder andere Reinigungsmittel, die die Haut reizen k√∂nnen. Auf die f√ľr das Aufkleben des Pflasters ausgew√§hlte Hautstelle d√ľrfen keine Cremen, √Ėle, Lotionen oder Puder aufgetragen werden, um das Kleben des Pflasters nicht zu beeintr√§chtigen. Die Haut muss vollkommen trocken sein, wenn das Pflaster aufgeklebt wird.
  • Pr√ľfen Sie das Pflaster vor der Anwendung. Zerschnittene, zerteilte oder in irgendeiner Form besch√§digte Pflaster d√ľrfen nicht verwendet werden.
  • Das Pflaster sollte sofort nach der Entnahme aus der Verpackung aufgeklebt werden.

Hinweise zum Aufkleben des Pflasters:

√Ėffnen Sie die Packung erst unmittelbar vor der Anwendung, indem Sie den Beutel an der mit einem Pfeil markierten Stelle bis zur Kerbe einschneiden.

Reißen Sie den Beutel entlang der Ränder auf, klappen Sie den Beutel auseinander und entnehmen Sie das Pflaster.

Das Pflaster klebt auf einer größeren Schutzfolie, die zum leichteren Entfernen S-förmig geteilt ist.

Ziehen Sie die Schutzfolie von der R√ľckseite des Pflasters ab. Eine Ber√ľhrung der Klebefl√§che des Pflasters sollte vermieden werden.

Dr√ľcken Sie das Pflaster f√ľr 30 Sekunden mit der flachen Hand fest auf die vorgesehene Stelle der Haut. Das Pflaster muss fest auf der Haut haften. Achten Sie bitte insbesondere darauf, dass das Pflaster an den R√§ndern gut klebt.

Danach waschen Sie die Hände mit reinem Wasser (keine Seife verwenden!).

Verwenden Sie kein Pflaster, das beschädigt aussieht.

Das Pflaster darf nicht geteilt, zerschnitten oder auf andere Weise besch√§digt werden, da hierf√ľr keine Daten vorliegen. Daher pr√ľfen Sie die Pflaster immer vor der Anwendung. Zerschnittene, zerteilte oder in irgendeiner Form besch√§digte Pflaster d√ľrfen nicht verwendet werden.

  • Nun k√∂nnen Sie das Pflaster 3 Tage (72 Stunden) auf der Haut belassen. Falls vom Arzt ein fr√ľherer Wechsel angeordnet wurde, darf das Pflaster jedoch keinesfalls vor Ablauf von 48 Stunden gewechselt werden. Mit dem Pflaster kann geduscht werden.
  • Zur Erleichterung der Kontrolle des 3-t√§gigen Anwendungsintervalls vergessen Sie nie, bei der Aufbringung eines neuen Pflasters das jeweilige Datum und Uhrzeit auf der Schachtel zu notieren.
  • Die Stelle, auf der das Pflaster aufgeklebt wird, darf keinen √§u√üeren W√§rmequellen ausgesetzt werden (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Bei Kindern hat sich das Aufbringen der Pflaster im oberen R√ľckenbereich am besten bew√§hrt, da die Kinder sie dort am wenigsten entfernen k√∂nnen. Das Haften des Pflasters sollte sorgf√§ltig √ľberpr√ľft werden.

Wechsel des Pflasters

  • Entfernen Sie das Pflaster nach der Zeit, die Ihnen von Ihrem Arzt genannt wurde. In den meisten F√§llen sind das 72 Stunden (3 Tage). Wenn sich nach Abziehen des Pflasters eventuell R√ľckst√§nde auf der Haut befinden, k√∂nnen diese mit reichlich Wasser und Seife entfernt werden. Die Reinigung darf keinesfalls mit Alkohol oder anderen L√∂sungsmitteln durchgef√ľhrt werden, da diese - bedingt durch die Wirkung des Pflasters - die Haut durchdringen k√∂nnten.
  • Falten Sie das ben√ľtzte Pflaster mit der klebenden Seite nach innen zusammen. Legen Sie benutzte Pflaster in den Umkarton zur√ľck und bringen Sie diesen zur Entsorgung in die Apotheke. Nicht benutzte Pflaster m√ľssen in Absprache mit dem Apotheker entsorgt werden. Sowohl unbenutzte als auch benutzte Pflaster m√ľssen au√üer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahrt werden!
  • Dann kleben Sie wieder ein neues Pflaster wie vorher beschrieben auf. Ben√ľtzen Sie jedoch nicht dieselbe Stelle, sondern suchen Sie eine neue, gesunde Hautstelle (wie vorher beschrieben). Eine schon genutzte Hautstelle kann fr√ľhestens nach 7 Tagen wieder beklebt werden.

Umstellung bzw. Beendigung der Therapie

Bei einer Anwendung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum muss damit gerechnet werden, dass infolge abrupter Beendigung der Behandlung oder pl√∂tzlicher Dosisreduktion Entzugserscheinungen auftreten k√∂nnen. Soll die Behandlung beendet werden, muss eine schrittweise Dosisreduktion erfolgen, um das Auftreten von Entzugserscheinungen zu verhindern.

Soll von der Behandlung mit Durogesic auf ein anderes stark wirksames Schmerzmittel umgestellt werden, wird dieses nach Abnahme des transdermalen Pflasters in der vom Arzt angegebenen Dosierung eingesetzt, da der Fentanyl-Serumspiegel nach Entfernen von Durogesic langsam fällt. Mit Hilfe der Schmerzbeurteilung durch den Patienten kann die Dosis dann entsprechend angepasst werden.

Nur der behandelnde Arzt kann dar√ľber entscheiden, ob Sie mit der Verwendung von Durogesic aufh√∂ren k√∂nnen. Daher beenden Sie die Behandlung nur auf ausdr√ľckliche Anordnung des Arztes.

Hinweise:

  • Zu Beginn der Durogesic-Behandlung kann es durch die langsame Aufnahme des Medikamentes durch die Haut eine Weile dauern, bevor die schmerzstillende Wirkung einsetzt. Es kann einen Tag (24 Stunden) dauern, bevor Durogesic seine volle Wirkung erreicht. Daher k√∂nnte es sein, dass am ersten Behandlungstag zus√§tzliche Schmerzmittel ben√∂tigt werden, die der behandelnde Arzt verschreiben wird. Danach sollte Durogesic die Schmerzen dauernd lindern und Sie sollten diese zus√§tzlichen Schmerzmittel nicht mehr ben√∂tigen.
  • Wenn im Laufe der Behandlung die Schmerzen wieder st√§rker werden, setzen Sie sich mit dem behandelnden Arzt in Verbindung, der zus√§tzliche Schmerzmittel verschreiben und die St√§rke oder Dosis von Durogesic anpassen kann. Auf Anordnung des behandelnden Arztes k√∂nnen Sie auch mehrere Durogesic-Pflaster gleichzeitig verwenden.
  • Bei Auftreten von besonders starken Schmerzanf√§llen kann Ihnen der behandelnde Arzt zur Linderung auch zus√§tzliche Schmerzmittel verschreiben.

Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes in Bezug auf die Anwendung von Durogesic immer sorgf√§ltig. √Ąndern oder brechen Sie die Behandlung nicht von sich aus ab.

Die vom Arzt verordnete Dosierung darf nicht √ľberschritten werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Durogesic zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Durogesic angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Pflaster aufgeklebt haben als verordnet, entfernen Sie bitte die Pflaster und halten Sie bez√ľglich des Risikos R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder im Krankenhaus.

Das wichtigste Anzeichen einer √úberdosierung ist eine Beeintr√§chtigung der Atmung. Wenn bei einem Patienten unter Durogesic-Behandlung eine zu langsame oder zu schwache Atmung auftritt, ist unverz√ľglich ein Arzt zu verst√§ndigen. Das Pflaster muss sofort entfernt und der Patient durch wiederholtes Ansprechen oder gelegentliches R√ľtteln bis zum Eintreffen √§rztlicher Hilfe unbedingt wachgehalten und zum Atmen angeregt werden.

Weitere Anzeichen einer √úberdosierung sind Benommenheit, niedrige K√∂rpertemperatur, langsamer Herzschlag, herabgesetzter Muskeltonus, niedriger Blutdruck, starke M√ľdigkeit, gest√∂rte Bewegungskoordination, enge Pupillen und Krampfanf√§lle.

__________________________________________________________________________________

F√ľr √Ąrzte: Informationen zur Behandlung einer √úberdosierung mit Fentanyl sind am Ende dieser Gebrauchsinformation zu finden!

__________________________________________________________________________________

Wenn Sie die Anwendung von Durogesic vergessen haben,

Sie d√ľrfen unter keinen Umst√§nden die doppelte Dosis verwenden.

Falls von Ihrem Arzt nicht anders angeordnet, sollten Sie das Pflaster alle drei Tage (alle 72 Stunden) zur gleichen Tageszeit wechseln. Wenn Sie einmal vergessen haben, Ihr Pflaster zu wechseln, holen Sie dies nach, sobald es Ihnen einfällt. Wenn es schon viel zu spät ist, Ihr Pflaster zu wechseln, informieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Durogesic abbrechen

Bitte brechen Sie die Anwendung von Durogesic nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab.

Falls Sie die Behandlung unterbrechen oder beenden möchten, sprechen Sie immer vorher mit Ihrem Arzt.

Eine Langzeitanwendung von Durogesic kann zu einer k√∂rperlichen Abh√§ngigkeit f√ľhren. Wenn Sie aufh√∂ren, das Pflaster anzuwenden, k√∂nnen Sie sich daher unwohl f√ľhlen.

Da das Risiko von Entzugserscheinungen größer ist, wenn die Behandlung plötzlich beendet wird, sollten Sie niemals selbständig die Anwendung von Durogesic beenden, sondern immer zuerst Ihren Arzt fragen.

Ein Abbruch kann zum Wiederkehren der Schmerzen und zum Auftreten von Entzugserscheinungen f√ľhren (z.B. Zittern, kalter Schwei√ü, Bauchschmerzen, grippe√§hnliche Zeichen). Aus diesem Grund muss die Durogesic-Dosis Schritt f√ľr Schritt reduziert werden, bevor die Anwendung beendet werden kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

 

 

 

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

1.000

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000,einschließlich Einzelfälle

Die Nebenwirkungsangaben basieren auf klinischen Studien sowie Beobachtungen aus klinischer Anwendung nach Zulassung.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schläfrigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.

Bei Auftreten der folgenden sehr seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen m√ľssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und sich an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus wenden:

Schwere Atemdepression (starke Kurzatmigkeit, rasselnde Atmung) oder vollständige Unterbrechung der Magen-Darm-Passage (krampfartige Bauchschmerzen, Erbrechen, Blähungen).

Die schwerwiegendste Nebenwirkung von Durogesic ist Atemdepression.

Systemorganklasse

Häufigkeit: Nebenwirkung

Erkrankungen des Immunsystems

Häufig: Überempfindlichkeit

 

Sehr selten: lebensbedrohlicher allergischer Schock,

 

generalisierte akute allergische Reaktionen mit

 

Blutdruckabfall und/oder Atembeschwerden

 

(anaphylaktische Reaktionen), akute

 

Unverträglichkeitsreaktionen, Stimmritzenkrampf

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Appetitlosigkeit

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Schlaflosigkeit, Depressionen, Angstzustände,

 

Verwirrtheit, Sinnestäuschungen (Halluzinationen),

 

psychische Dämpfung(Beruhigung), Nervosität,

 

Gelegentlich: Wahnideen, Erregungszustände,

 

krankhafte Unruhe, Orientierungsverlust, euphorische

 

Stimmung

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen

 

H√§ufig: unwillk√ľrliches Zittern, Sensibilit√§tsst√∂rungen

 

wie z.B. Kribbeln, Taubheitsgef√ľhl, brennendes Gef√ľhl

 

Gelegentlich: vermindertes Empfinden von Ber√ľhrung

 

und Druck, Sprachstörungen, Krampfanfälle

 

(einschließlich klonischer und Grand-mal-Anfälle),

 

Gedächtnisstörung (Amnesie)

 

Sehr selten: Bewegungsstörung, verringerter

 

Bewusstseinsgrad, Bewusstlosigkeit

Augenerkrankungen

Selten: Pupillenverengung, vermindertes Sehvermögen

 

(Schwachsichtigkeit)

 

Sehr selten: verschwommenes Sehen

Erkrankungen des Ohrs und des

Häufig: Drehschwindel

Labyrinths (Innenohrs)

 

Herzerkrankungen

Häufig: Herzklopfen, Herzrasen (zu schneller

 

Herzschlag)

 

Gelegentlich: verlangsamter Herzschlag, violette bis

 

bläuliche Verfärbung der Haut aufgrund von

 

Sauerstoffmangel

 

Selten: Herzrhythmusstörung

Gefäßerkrankungen

Häufig: Bluthochdruck

 

Gelegentlich: Blutdruckabfall

 

Selten: Erweiterung der Blutgefäße

Erkrankungen der Atemwege und des

Häufig: unangenehme (erschwerte) Atemtätigkeit,

Brustraums

Gelegentlich: Atemschwäche (Atemdepression),

 

Atemnot (einschließlich Atemstillstand und

 

verlangsamter Atmung)

 

Selten: Atemstillstand (Apnoe), unzureichende Atmung,

 

zu langsam oder zu flach (Hypoventilation)

 

Sehr selten: verlangsamte Atmung, Bluthusten,

 

Lungenstauung und Rachenentz√ľndung

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung

 

Häufig: Durchfall, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen,

 

Oberbauchbeschwerden, Verdauungsstörungen

 

Gelegentlich: Darmverschluss

 

Selten: beginnender Darmverschluss, Schluckauf

 

Sehr selten: schmerzhafte Blähungen

Erkrankungen der Haut und des

Häufig: Hautreaktionen an der Anwendungsstelle,

Unterhautzellgewebes

vermehrtes Schwitzen, Juckreiz, Hautausschlag, Rötung

 

der Haut (Erythem)

 

Gelegentlich: Juckflechte (Ekzem), allergische

 

Dermatitis, Hauterkrankung, Dermatitis (Entz√ľndung

 

der Haut), Kontaktdermatitis

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und

Häufig: Muskelkrämpfe

Knochenerkrankungen

Gelegentlich: Muskelzuckungen

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Harnverhalten, Harnwegsinfektion

 

Sehr selten: Harnblasenschmerz, verminderte

 

Harnproduktion

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und

Gelegentlich: Impotenz beim Mann, Störung der

der Brustdr√ľse

Sexualfunktion

Allgemeine Erkrankungen und

H√§ufig: M√ľdigkeit, Wasseransammlungen im

Beschwerden am Verabreichungsort

peripheren Gewebe, Kraftlosigkeit und Schwäche,

 

Unwohlsein (Malaise), K√§ltegef√ľhl

 

Gelegentlich: Reaktionen am Verabreichungsort,

 

Krankheitsgef√ľhl (grippe√§hnliche Erkrankung), Gef√ľhl

 

von Körpertemperaturschwankungen,

 

√úberempfindlichkeit am Verabreichungsort,

 

Entzugserscheinungen, Fieber

 

Selten: Entz√ľndung der Haut am Verabreichungsort,

 

Juckflechte am Verabreichungsort

Wie bei anderen Opioiden-Schmerzmitteln k√∂nnen sich eine Unempfindlichkeit gegen√ľber dem Arzneimittel (Toleranz) sowie physische und psychische Abh√§ngigkeit bei wiederholter Anwendung von Durogesic entwickeln.

Bei Umstellung von anderen stark wirksamen Opioiden auf Durogesic oder bei abruptem Abbruch der Behandlung kann es bei Patienten zu Entzugserscheinungen wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Angstzuständen und Kältezittern kommen. Ein langsames Reduzieren der Dosis kann die Schwere der Entzugserscheinungen verringern.

Sehr selten wurde berichtet, dass es durch längerfristige Anwendung von Durogesic während der Schwangerschaft zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen gekommen ist.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Es können bei Kindern und Jugendlichen, die mit Durogesic behandelt werden, vergleichbare Nebenwirkungen wie bei Erwachsenen auftreten.

Neben den bei der Opioidbehandlung zur Schmerzlinderung von schwer kranken Kindern √ľblicherweise zu erwartenden Nebenwirkungen wurden keine weiteren Risiken bei bestimmungsgem√§√üen Gebrauch von Durogesic bei Kindern ab einem Alter von 2 Jahren und Jugendlichen bekannt. Sehr h√§ufig wurde in den Studien bei Kindern und Jugendlichen √ľber Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, √úbelkeit, Verstopfung, Durchfall und Juckreiz berichtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Zwischen 15¬į und 25¬įC lagern.

Bewahren Sie benutzte und unbenutzte Durogesic Pflaster f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Hinweis f√ľr die Handhabung: Siehe ‚ÄěWie ist Durogesic anzuwenden?‚Äú

Hinweis f√ľr die Entsorgung:

Gebrauchte Pflaster sind so zu falten, dass die Klebefl√§chen des Pflasters aneinander kleben und in die Apotheke gebracht werden. Versehentlicher Kontakt mit benutzten und unbenutzten Pflastern kann insbesondere bei Kindern t√∂dliche Folgen haben. Nicht benutzte Pflaster sind in die (Krankenhaus) Apotheke zur√ľckzubringen.

Sonstige Hinweise:

Durogesic Pflaster d√ľrfen ausschlie√ülich auf der Haut der Person zur Anwendung kommen, f√ľr die es √§rztlicherseits bestimmt ist. In einer kleinen Zahl von F√§llen haftete das Pflaster nach engerem K√∂rperkontakt auf der Haut einer anderen Person. In einem solchen Fall sollte das Pflaster sofort entfernt werden. Nach dem Aufkleben bzw. dem Entfernen des Pflasters bitte die H√§nde waschen.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Durogesic enthält

  • Der Wirkstoff ist: Fentanyl
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Tr√§gerschicht: Polyethylenterephthalat/Ethylvinylacetat ‚Äď Folie, blaue Drucktinte Wirkstoffhaltige Schicht: Adh√§sives Polyacrylat

Schutzfolie: Polyesterfolie, silikonisiert

1 Transdermales Pflaster mit 31,5 cm2 Wirkfläche enthält 12,6 mg Fentanyl (entsprechend 75 Mikrogramm/h Wirkstoff-Freisetzung).

Wie Durogesic aussieht und Inhalt der Packung

Transdermales Pflaster

Durchsichtiges, rechteckiges, an den Ecken abgerundetes Pflaster

Jedes Pflaster ist einzeln in einem versiegelten Beutel aus Verbundfolie (Polyethylenterephthalat/Polyethylen/Aluminium/Polyacrylnitril-Copolymer) verpackt. 1 Packung enthält 5 Pflaster.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Janssen-Cilag Pharma GmbH, 1020 Wien

Hersteller

Janssen Pharmaceutica, 2340 Beerse, Belgien

Z.Nr.: 1-21365

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2014.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

--

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt: √úberdosierung

Symptome:

Die Symptome einer Fentanyl-Überdosierung sind eine Verstärkung seiner pharmakologischen Wirkungen. Die schwerwiegendsten Auswirkungen von Fentanyl sind Atemdepression mit Cheyne- Stokes-Atmung und/oder Zyanose, Lethargie, Stupor und Koma. Wie auch andere Opioide provoziert Fentanyl in Überdosen eine ZNS-Depression.

Weitere Symptome sind Hypothermie und/oder feucht-kalte Haut, schlaffe Skelettmuskulatur, Bradykardie sowie Hypotonie. Das akute Vergiftungsbild weist im Wesentlichen ausgeprägte Sedierung, Ataxie, Miosis, Atemdepression und Krämpfe auf, wobei die Atemdepression besonders hervorzuheben ist.

Maßnahmen:

Bei einer Atemdepression sind sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Es ist wichtig unter anderem das Pflaster sofort zu entfernen und der Patient durch Ansprache oder körperliche Stimulierung zum Atmen anzuhalten. Danach kann ein spezifischer Opioid-Antagonist, wie z.B. Naloxon, verabreicht werden.

F√ľr Erwachsene wird eine Initialdosis von 0,4 ‚Äď 2 mg Naloxonhydrochlorid intraven√∂s empfohlen. Bei Bedarf kann eine entsprechende Dosis alle zwei bis drei Minuten injiziert oder als kontinuierliche Infusion in Form von 2 mg in 500 ml Natriumchloridl√∂sung (0,9 %) oder 5 % Glucosel√∂sung verabreicht werden. Die Infusionsrate richtet sich nach der zuvor verabreichten Bolus-Injektion und dem individuellen Ansprechen des Patienten. Ist eine intraven√∂se Verabreichung nicht m√∂glich, kann Naloxonhydrochlorid auch intramuskul√§r oder subkutan gegeben werden. Nach intramuskul√§rer oder subkutaner Verabreichung erfolgt der Wirkungseintritt langsamer als nach intraven√∂ser Gabe. Die Wirkung einer intramuskul√§ren Verabreichung wird l√§nger anhalten als die der intraven√∂sen Verabreichung.

Es ist zu beachten, dass die Atemdepression auf Grund der langsamen Fentanylelimination länger anhalten kann als die Wirkung des Antagonisten. Das Intervall zwischen den intravenösen Gaben des Antagonisten muss daher vorsichtig und sorgfältig gewählt werden, da es auch nach der Entfernung des Pflasters zu einer Re-Narkotisierung kommen kann. Dessen wiederholte intravenöse Gabe oder eine kontinuierliche Naloxon-Infusion, je nach Zustand des Patienten, kann erforderlich werden.

Dabei ist vor der Anwendung die Fachinformation der naloxonhaltigen Arzneimittel zu beachten.

Wenn die narkotische Wirkung nachlässt, können akute Schmerzen und die Freisetzung von Katecholaminen auftreten.

Je nach Ausma√ü der Atemdepression und Bewusstseinszustand kann eine weitere intensiv- medizinische Behandlung (z.B. Intubation und Beatmung) erforderlich sein, d.h. falls die klinische Situation es erfordert, muss eine Sicherung der Atemwege eingeleitet und erhalten werden, gegebenenfalls mit einem Oropharyngeal- oder Endotrachealtubus, mit Sauerstoffzufuhr und assistierter oder kontrollierter Atmung, je nach Erfordernis. Auf ad√§quate K√∂rpertemperatur und angemessene Fl√ľssigkeitszufuhr ist zu achten.

Ursache einer schweren und/oder andauernden Hypotension kann eine Hypovolämie sein. Sie wird mit bedarfsorientierter parenteraler Volumengabe behandelt.

Anzeige

Wirkstoff(e) Fentanyl
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Janssen-Cilag
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N02AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Opioide

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden