Fentanyl STADA 12 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

ATC Code
N02AB03
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Allgemein

Zulassungsland
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Kategorie Standardarzneimittel
Zulassungsdatum 2010-03-22
Suchtgift Ja
Psychotrop Nein
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Anatomische Gruppe Nervensystem
Therapeutische Gruppe Analgetika
Pharmakologische Gruppe Opioide
Chemische Gruppe Phenylpiperidin-derivate
Wirkstoff Fentanyl

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Alle Informationen

Autor

STADA Arzneimittel GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Der Name Ihres Arzneimittels ist Fentanyl STADA.

Die Pflaster helfen, starke und lang anhaltende Schmerzen zu behandeln:

  • bei Erwachsenen, die eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen
  • bei Kindern über 2 Jahren, die bereits Opioide erhalten und eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen.
Fentanyl STADA enthält einen Wirkstoff namens Fentanyl. Dieser gehört zu einer Gruppe stark wirksamer Schmerzmittel - Opioide genannt.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Fentanyl STADA beachten?

Fentanyl STADA DARF NICHT angewendet werden, wenn:

  • Sie allergisch gegen Fentanyl oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • Sie Schmerzen haben, die nur kurze Zeit andauern, wie plötzlich einsetzende Schmerzen oder Schmerzen nach einer Operation
  • Sie Atemprobleme mit langsamer und flacher Atmung haben
Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn etwas vom oben erwähnten auf

Sie oder Ihr Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor Anwendung von Fentanyl STADA mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Fentanyl STADA kann lebensbedrohliche Nebenwirkungen bei Personen haben, die nicht bereits regelmäßig verordnete opioidhaltige Arzneimittel anwenden.
  • Fentanyl STADA ist ein Arzneimittel, das für Kinder lebensbedrohlich sein kann, auch wenn die Pflaster bereits benutzt wurden. Bedenken Sie, dass ein Klebepflaster (benutzt oder unbenutzt) für ein Kind verlockend sein kann; wenn es auf der Haut eines Kindes klebt oder es in den Mund genommen wird, kann dies tödliche Folgen haben.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung von Fentanyl STADA

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn einer der unten genannten Punkte auf Sie zutrifft – Ihr Arzt wird genauer nachfragen, wenn Sie:

  • jemals Probleme mit Ihrer Lunge oder dem Atmen hatten
  • jemals Probleme mit Ihrem Herz, Leber, Nieren oder niedrigem Blutdruck hatten
  • jemals einen Hirntumor hatten
  • jemals andauernde Kopfschmerzen oder eine Kopfverletzung hatten
  • älter sind – Sie könnten auf die Wirkungen des Pflasters empfindlicher reagieren.
  • eine Krankheit namens Myasthenia Gravis haben, bei der die Muskeln schwach werden und schnell ermüden.
  • jemals Alkohol, verschreibungspflichtige Arzneimittel oder illegale Drogen missbraucht haben oder davon abhängig waren.
Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Fentanyl STADA anwenden.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Fentanyl STADA anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt wird entscheiden, welche Stärke von Fentanyl STADA am besten für

Sie geeignet ist. Er trifft diese Entscheidung aufgrund der Stärke Ihrer Schmerzen, Ihres Allgemeinzustandes und der Art der Schmerzbehandlung, die

Sie bislang erhalten haben.

Anwendung und Wechsel der Pflaster

  • In jedem Pflaster ist genug Wirkstoff für 3 Tage (72 Stunden) enthalten.
  • Sie sollten Ihr Pflaster jeden dritten Tag wechseln, außer Ihr Arzt hat
    Ihnen etwas anderes gesagt.
  • Entfernen Sie immer zuerst das alte Pflaster, bevor Sie ein neues aufkleben.
  • Wechseln Sie Ihr Pflaster alle 3 Tage immer zur gleichen Tageszeit (alle 72 Stunden).
  • Wenn Sie mehr als ein Pflaster anwenden, wechseln Sie alle Pflaster zur gleichen Zeit.
  • Machen Sie sich eine Notiz über den Wochentag, das Datum und die Uhrzeit an dem Sie ein Pflaster aufgeklebt haben, um sich an das Wechseln des Pflasters zu erinnern.
  • Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wann Sie Ihr Pflaster wechseln sollen:
Anwendung des Pflasters am

 

Wechsel des Pflasters am

Montag

 

Donnerstag

 

 

Dienstag

 

Freitag

 

 

Mittwoch

 

Samstag

 

 

Donnerstag

 

Sonntag

 

 

Freitag

 

Montag

 

 

Samstag

 

Dienstag

 

 

Sonntag

 

Mittwoch

 

 

Wo das Pflaster aufgeklebt werden soll

Erwachsene

  • Kleben Sie das Pflaster auf einen flachen Bereich Ihres Oberkörpers oder Oberarmes (nicht auf ein Gelenk).
Kinder

  • Kleben Sie das Pflaster immer auf den oberen Bereich des Rückens, damit es für Ihr Kind schwierig ist, das Pflaster zu erreichen oder zu entfernen.
  • Prüfen Sie regelmäßig, ob das Pflaster noch richtig auf der Haut klebt.
  • Es ist wichtig, dass Ihr Kind das Pflaster nicht entfernt und sich in den
    Mund steckt, da dies lebensbedrohlich oder sogar tödlich sein kann.
  • Beobachten Sie Ihr Kind besonders sorgfältig für 48 Stunden, nachdem:
    • Das erste Pflaster aufgeklebt wurde
    • Ein höher dosiertes Pflaster aufgeklebt wurde
  • Es kann einige Zeit dauern, bis das Pflaster voll wirksam wird. Daher kann Ihr Kind bis zum Eintritt der Wirksamkeit noch andere
    Schmerzmittel benötigen. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.
Erwachsene und Kinder

Kleben Sie das Pflaster nicht auf:

  • Dieselbe Stelle zweimal in Folge.
  • Bereiche, die Sie viel bewegen (Gelenke) oder Hautstellen, die gereizt
sind oder kleine Verletzungen aufweisen.

  • Hautstellen, die stark behaart sind. Vorhandene Haare sollten nicht abrasiert werden (Rasieren führt zu Hautirritationen). Stattdessen sollten die Haare so kurz wie möglich abgeschnitten werden.
Aufkleben eines Pflasters

Schritt 1: Vorbereitung der Haut

  • Bevor Sie das Pflaster aufkleben, muss Ihre Haut komplett trocken, sauber und kühl sein.
  • Wenn Ihre Haut gereinigt werden muss, verwenden Sie nur kaltes Wasser.
  • Verwenden Sie keine Seife oder andere Reinigungsmittel, Cremes, Hautpflegemittel, Öle oder Puder vor Aufkleben des Pflasters.
  • Kleben Sie das Pflaster nicht sofort nach einem heißen Bad oder einer heißen Dusche auf.
NurfürBeutelmitvorgestanzterKerbe:

Schritt 2: Öffnen des Beutels

JedesPflasteristeinzelnineinemBeuteleingeschweißt.

SuchenSiedievorgestanztenKerbenandenRändernderSchweißnaht.ReißenSiedenBeutelvorsichtigvoneinerKerbezuranderenauf.

ZiehenSiedenBeutelandengegenüberliegendenSeitenauseinander undklappenSieihnauf.

Nehmen Sie das Pflaster heraus und verwenden Sie es sofort.

HebenSiedenleerenBeutelauf,umdasgebrauchtePflasterspäter darinentsorgenzukönnen.

Verwenden Sie jedes Pflaster nur einmal.

NehmenSiedasPflastererstausdemBeutelheraus,wennSiebereit fürdieAnwendungsind.

Prüfen Sie das Pflaster auf Beschädigungen

KlebenSiedasPflasternichtauf,wennesgeteilt,zerschnittenoder beschädigtist

Zerteilen oder zerschneiden Sie das Pflaster niemals

NurfürkindersichereBeutelohnevorgestanzterKerbe:

Schritt2:ÖffnendesBeutels

Jedes Pflaster ist einzeln in einem Beutel eingeschweißt.

SchneidenSiedenBeutelandenRändernderSchweißnahtandenmit PfeilenmarkiertenStellenein

ReißenSiediebeidenRänderdesBeutelsvorsichtigauf,beginnendan denEinschnitten

ÖffnenSiedenBeutelentlangderSeitenundklappenSieihnauf.NehmenSiedasPflasterherausundverwendenSieessofort.

HebenSiedenleerenBeutelauf,umdasgebrauchtePflasterspäter darinentsorgenzukönnen.

VerwendenSiejedesPflasternureinmal.

NehmenSiedasPflastererstausdemBeutelheraus,wennSiebereit fürdieAnwendungsind.

PrüfenSiedasPflasteraufBeschädigungen

KlebenSiedasPflasternichtauf,wennesgeteilt,zerschnittenoder beschädigtist

ZerteilenoderzerschneidenSiedasPflasterniemals

Schritt 3: Abziehen und Aufdrücken

  • Achten Sie darauf, dass das Pflaster von lockerer Kleidung bedeckt ist und nicht unter einem straffen oder elastischen Teil feststeckt.
  • Ziehen Sie vorsichtig eine Hälfte der durchsichtigen Plastikfolie von der
    Mitte des Pflasters ab. Achten Sie darauf, die Klebefläche des Pflasters nicht zu berühren.
  • Drücken Sie die Klebefläche des Pflasters auf die Haut.
  • Entfernen Sie die zweite Hälfte der Plastikfolie und drücken Sie das ganze Pflaster mit der flachen Hand auf die Haut.
  • Drücken Sie für mindestens 30 Sekunden. Vergewissern Sie sich, dass das Pflaster gut klebt, besonders an den Rändern
Schritt 4: Entsorgen des Pflasters

  • Sofort wenn Sie ein Pflaster entfernen, falten Sie es fest in der Mitte zusammen, so dass es mit der Klebefläche aneinander klebt.
  • Stecken Sie es in den Originalbeutel und entsorgen Sie den Beutel wie von Ihrem Apotheker angegeben.
  • Bewahren Sie benutzte Pflaster für Kinder unzugänglich auf – da auch benutzte Pflaster noch etwas Wirkstoff enthalten, kann das für Kinder gefährlich und sogar tödlich sein.
Schritt 5: Hände waschen

  • Waschen Sie sich nach jedem Umgang mit dem Pflaster die Hände ausschließlich mit klarem Wasser.
Weitere Informationen über die Anwendung von Fentanyl STADA

Alltagsaktivitäten während Sie die Pflaster anwenden

  • Die Pflaster sind wasserdicht
  • Sie können duschen oder baden während Sie ein Pflaster tragen, sollten aber nicht direkt über das Pflaster reiben
  • Wenn Ihr Arzt damit einverstanden ist, können Sie sich körperlich betätigen oder Sport treiben während Sie das Pflaster tragen
  • Sie können auch schwimmen gehen während Sie das Pflaster tragen, aber:
    • Nutzen Sie keine heißen (Whirlpool-)Bäder
    • Tragen Sie das Pflaster nicht unter einem straffen oder elastischen Teil
  • Wenn Sie das Pflaster tragen, setzen Sie das Pflaster keinen direkten
    Wärmequellen aus, wie Heizkissen, Heizdecken, Wärmeflaschen, geheizte Wasserbetten, Wärme- oder Bräunungsstrahler. Nehmen Sie keine Sonnenbäder, ausgedehnte heiße Bäder oder Saunagänge. Wenn
    Sie es dennoch tun, kann sich die aus dem Pflaster freigesetzte Menge an Arzneimittel erhöhen.
Wie lange werden die Pflaster angewendet?

  • Fentanyl STADA Pflaster sind für die Anwendung bei langanhaltenden Schmerzen bestimmt. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie die
    Pflaster voraussichtlich anwenden.
Wenn sich Ihre Schmerzen verschlimmern

  • Wenn Ihre Schmerzen stärker werden, während Sie diese Pflaster anwenden, kann Ihr Arzt eine höhere Pflasterstärke ausprobieren oder
    Ihnen zusätzliche Schmerzmittel verordnen (oder beides).
  • Wenn eine Erhöhung der Wirkstärke des Pflasters nicht hilft, kann Ihr Arzt entscheiden, die Anwendung der Pflaster abzubrechen.
Wenn Sie eine größere Menge von Fentanyl STADA angewendet haben, als Sie sollten (mehr Pflaster oder die falsche Pflasterstärke)

Wenn Sie mehr Pflaster oder eine falsche Pflasterstärke aufgeklebt haben, entfernen Sie die Pflaster und informieren Sie sofort einen Arzt.

Zeichen einer Überdosierung schließen Atemschwierigkeiten oder flache

Atmung, Müdigkeit, starke Schläfrigkeit, Denkschwierigkeiten, anomales Gehen oder Sprechen und Gefühl von Ohnmacht, Schwindel oder Verwirrtheit ein.

Wenn Sie den Wechsel Ihres Pflasters vergessen haben

  • Wenn Sie es vergessen haben, wechseln Sie Ihr Pflaster sofort, wenn Sie sich daran erinnern und notieren Sie den Tag und die Uhrzeit.
Wechseln Sie das Pflaster wie gewohnt wieder nach 3 Tagen (72 Stunden).

  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie erst sehr spät bemerken, dass Sie das Wechseln des Pflasters vergessen haben, da Sie möglicherweise in diesem Fall zusätzliche Schmerzmittel benötigen; kleben Sie kein zusätzliches Pflaster auf.
Wenn sich ein Pflaster ablöst

  • Wenn sich ein Pflaster vor dem geplanten Wechsel ablöst, dann kleben Sie sofort ein neues auf und notieren sich Tag und Uhrzeit. Nutzen Sie einen neuen Hautbereich auf:
    • Ihrem Oberkörper oder Arm
    • Dem oberen Rücken Ihres Kindes
  • Informieren Sie Ihren Arzt darüber und tragen Sie das Pflaster weitere
    3 Tage (72 Stunden) oder wie von Ihrem Arzt vorgeschrieben, bevor Sie das neue Pflaster wie gewohnt wechseln.
  • Wenn sich Pflaster erneut ablösen, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Wenn Sie die Anwendung von Fentanyl STADA abbrechen wollen

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Anwendung der Pflaster abbrechen.
  • Wenn Sie die Pflaster eine Zeit lang angewendet haben, kann sich Ihr Körper daran gewöhnt haben. Wenn Sie plötzlich aufhören, die Pflaster anzuwenden, können Sie sich daher unwohl fühlen.
  • Wenn Sie aufgehört haben, die Pflaster anzuwenden, beginnen Sie nicht wieder mit der Anwendung, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Es kann sein, dass Sie eine andere Pflasterstärke benötigen, wenn Sie wieder mit der Anwendung beginnen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Anwendung von Fentanyl STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel (einschließlich rezeptfreie und pflanzliche Arzneimittel) einzunehmen. Sie sollten Ihrem Apotheker auch mitteilen, dass

Sie Fentanyl STADA anwenden, wenn Sie andere Arzneimittel in einer Apotheke kaufen.

Ihr Arzt weiß, welche Arzneimittel sicher während der Anwendung von Fentanyl STADA eingenommen werden können. Sie müssen eventuell engmaschig überwacht werden, wenn Sie einige der unten aufgeführten Arzneimittel einnehmen oder wenn Sie aufhören, einige der unten aufgeführten Arzneimittel einzunehmen, da dies Auswirkungen auf die von Ihnen benötigte Stärke von

Fentanyl STADA haben kann.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker insbesondere mit, wenn Sie folgendes einnehmen:

  • Andere Schmerzmittel, wie andere Opioid-Schmerzmittel (wie Buprenorphin, Nalbuphin oder Pentazocin).
  • Schlafmittel (wie Temazepam, Zaleplon oder Zolpidem).
  • Beruhigungsmittel (Tranquilizer, wie Alprazolam, Clonazepam, Diazepam, Hydroxyzin oder Lorazepam) und Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen (Antipsychotika, wie Aripiprazol, Haloperidol,
    Olanzapin, Risperidon oder Phenothiazine).
  • Arzneimittel zur Entspannung Ihrer Muskeln (wie Cyclobenzaprin oder Diazepam).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die SSRIs oder SNRIs genannt werden (wie Citalopram, Duloxetin, Escitalopram,
    Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin oder Venlaflaxin). – weitere
    Informationen siehe unten
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson-Krankheit, die MAO-Hemmer genannt werden (wie Isocarboxazid, Phenelzin, Selegilin oder Tranylcypromin). Sie dürfen frühestens 14 Tage nach Absetzen dieser Arzneimittel mit der
    Anwendung von Fentanyl STADA beginnen. – weitere Informationen siehe unten
  • Einige Antihistaminika, besonders solche, die Sie müde machen (wie Chlorpheniramin, Clemastin, Cyproheptadin, Diphenhydramin oder
    Hydroxyzin).
  • Einige Antibiotika zur Behandlung von Infektionen (wie Erythromycin oder Clarithromycin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (wie Itraconazol,
    Ketoconazol, Fluconazol oder Voriconazol).
  • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (wie Ritonavir).
  • Arzneimittel zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag (wie
    Amiodaron, Diltiazem oder Verapamil).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (wie Rifampicin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (wie Carbamazepin,
    Phenobarbital oder Phenytoin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Übelkeit oder Reisekrankheit (wie Phenothiazine).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren (wie Cimetidin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris oder hohem Blutdruck (wie Nicardipin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Blutkrebs (wie Idelalisib).
Die gleichzeitige Anwendung von Fentanyl STADA und Sedativa wie Benzodiazepinen oder ähnlichen Arzneimitteln erhöht das Risiko des Auftretens von Benommenheit, Schwierigkeiten beim Atmen (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Daher ist die gleichzeitige Anwendung nur dann in Betracht zu ziehen, wenn andere Behandlungsmöglichkeiten nicht möglich sind.

Falls Ihnen Ihr Arzt Fentanyl zusammen mit Sedativa verschreibt, muss die Dosis und die Dauer der Anwendung von Ihrem Arzt limitiert werden.

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Sedativa, die Sie einnehmen, und folgen Sie strikt den Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes. Es kann hilfreich sein, Freunde oder Verwandte zu informieren um auf die oben angeführten Anzeichen und Symptome hinzuweisen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie oder Ihr Partner oder eine Pflegeperson irgendetwas von dem Folgenden an der Person, die das Pflaster trägt, bemerken, entfernen Sie das Pflaster und verständigen Sie sofort einen Arzt oder gehen Sie direkt in das nächstgelegene Krankenhaus. Sie könnten dringend medizinische Behandlung benötigen.

  • Anomales Gefühl von Schläfrigkeit, eine langsamere oder flachere Atmung als gewöhnlich. Folgen Sie den oben aufgeführten Anweisungen und halten Sie die Person, die das Pflaster getragen hat, möglichst viel zum Bewegen und Sprechen an. Sehr selten können diese
    Atemschwierigkeiten lebensbedrohlich oder sogar tödlich sein, insbesondere bei Personen, die bisher keine starken opioidhaltigen Schmerzmittel (wie Fentanyl STADA oder Morphin) angewendet haben. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Plötzliche Schwellung des Gesichts oder des Rachens, schwere Reizung, Rötung oder Blasenbildung Ihrer Haut. Dies können Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein (die Häufigkeit ist auf
    Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • (Krampf-)Anfälle. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Reduzierter Bewusstseinsgrad oder Bewusstlosigkeit. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
Folgende Nebenwirkungen wurden ebenfalls berichtet Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Allergische Reaktion
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Depression
  • Angstzustände oder Verwirrtheitszustand
  • Sehen, Fühlen, Hören oder Riechen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen)
  • Muskelzittern oder -krämpfe
  • Ungewöhnliches Gefühl auf der Haut, wie Kribbeln oder Krabbeln (Parästhesie)
  • Gefühl, sich zu drehen (Drehschwindel)
  • Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen, Tachykardie)
  • Bluthochdruck
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • Bauchschmerzen oder Verdauungsstörung
  • Verstärktes Schwitzen
  • Juckreiz, Hautausschlag oder Hautrötung
  • Unfähigkeit zu urinieren oder die Blase komplett zu leeren
  • Sich sehr müde, schwach oder allgemein unwohl fühlen
  • Kältegefühl
  • Geschwollene Hände, Knöchel oder Füße (periphere Ödeme)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Unruhezustände, Desorientiertheit
  • Sich sehr glücklich fühlen (Euphorie)
  • Herabgesetztes Gefühl oder herabgesetzte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypästhesie)
  • Gedächtnisschwund
  • Verschwommenes Sehen
  • Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie) oder niedriger Blutdruck
  • Blaufärbung der Haut aufgrund von Sauerstoffmangel im Blut (Zyanose)
  • Verlust der Darmtätigkeit (Ileus)
  • Juckender Hautausschlag (Ekzem), allergische Reaktion oder andere Hauterkrankungen an der Stelle, wo das Pflaster klebt
  • Grippeähnliche Erkrankung
  • Gefühl von Körpertemperaturschwankungen
  • Fieber
  • Muskelzucken
  • Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten (Impotenz) oder Probleme beim Sex
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Verengung der Pupille (Miosis)
  • Zeitweises Aussetzen der Atmung (Apnoe)
Sie können im Bereich des Pflasters Ausschläge, Rötungen oder einen leichten Juckreiz der Haut bemerken. Dies ist normalerweise leicht ausgeprägt und verschwindet wieder, nachdem Sie das Pflaster entfernt haben. Wenn dies nicht geschieht oder das Pflaster zu schweren Hautreizungen führt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Die wiederholte Anwendung der Pflaster kann das Arzneimittel weniger wirksam machen (Sie werden ʻtolerantʼ) oder zur Abhängigkeit führen.

Wenn Sie von einem anderen Schmerzmittel auf Fentanyl STADA wechseln oder die Anwendung von Fentanyl STADA plötzlich abbrechen, können Sie Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Krankheitsgefühl, Durchfall, Angstzustände oder Zittern bemerken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.

Es wurde berichtet, dass es durch längerfristige Anwendung von Fentanyl

STADA während der Schwangerschaft zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen gekommen ist.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Wo sollen die Pflaster aufbewahrt werden

Bewahren Sie alle Pflaster (benutzt und unbenutzt) für Kinder unzugänglich auf.

Wie lange kann Fentanyl STADA aufbewahrt werden

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Wenn die Pflaster abgelaufen sind, bringen Sie sie zur Apotheke zurück.

Aufbewahrungsbedingungen

ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Wie sind benutzte oder unbenutzte Pflaster zu entsorgen

Wenn ein benutztes oder unbenutztes Pflaster versehentlich auf einer anderen Person haftet, insbesondere auf einem Kind, kann dies tödlich sein.

Benutzte Pflaster sollen fest in der Mitte gefaltet werden, so dass die

Klebeflächen aneinanderkleben. Dann sollen sie zurück in den Originalbeutel gesteckt und für andere Personen, insbesondere Kinder, unzugänglich aufbewahrt werden, bis sie sicher entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Fentanyl STADA enthält

Der Wirkstoff ist: Fentanyl.

Fentanyl STADA 12 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

1 transdermales Matrixpflaster mit 3,75 cm2 Absorptionsfläche enthält 2,063 mg

Fentanyl mit einer Abgaberate von 12,5 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.

Fentanyl STADA 25 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

1 transdermales Matrixpflaster mit 7,5 cm2 Absorptionsfläche enthält 4,125 mg Fentanyl mit einer Abgaberate von 25 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.

Fentanyl STADA 50 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

1 transdermales Matrixpflaster mit 15 cm2 Absorptionsfläche enthält 8,25 mg Fentanyl mit einer Abgaberate von 50 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.

Fentanyl STADA 75 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

1 transdermales Matrixpflaster mit 22,5 cm2 Absorptionsfläche enthält 12,375 mg Fentanyl mit einer Abgaberate von 75 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.

Fentanyl STADA 100 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

1 transdermales Matrixpflaster mit 30 cm2 Absorptionsfläche enthält 16,5 mg Fentanyl mit einer Abgaberate von 100 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.

Die sonstigen Bestandteile sind

Klebeschicht (Matrix): Poly[(2-ethylhexyl)acrylat-co-(2-hydroxyethyl)acrylat-co- methylacrylat].

Trägerfolie: Polypropylenfolie, blaue Drucktinte. Abziehfolie: Poly(ethylenterephthalat)folie (silikonisiert).

Wie Fentanyl STADA aussieht und Inhalt der Packung

Fentanyl STADA ist ein transparentes transdermales Pflaster mit einer

Klebefläche, damit es auf die Haut geklebt werden kann. Die Pflaster sind mit einem blauen Aufdruck der Stärke versehen.

Fentanyl STADA ist in Packungen mit 5 transdermalen Pflastern erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, Muthgasse 3, 1190 Wien, Österreich STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel, Deutschland

Centrafarm Services B.V., Nieuwe Donk 9, 4879 AC Etten-Leur, Niederlande

Z.Nr.:

Fentanyl STADA 12 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

Z.Nr.: 1-29055

Fentanyl STADA 25 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

Z.Nr.: 1-29056

Fentanyl STADA 50 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

Z.Nr.: 1-29057

Fentanyl STADA 75 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

Z.Nr.: 1-29058

Fentanyl STADA 100 Mikrogramm/h transdermales Matrixpflaster

Z.Nr.: 1-29059

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich

Fentanyl STADA

 

Belgien

Fentanyl Matrix EG

 

Deutschland

Fentanyl

12,(25,50,75,100)

Mikrogramm/h

 

Matrixpflaster

 

 

Tschechische Republik

Adolor

 

 

Finnland

Fentanyl STADA

 

Frankreich

Fentanyl EG

 

 

Italien

Nilafen

 

 

Luxemburg

Fentanyl Matrix EG

 

Niederlande

Fentanyl CF

 

 

Portugal

Fentanilo Ciclum

 

Spanien

FENTANILO MATRIX STADA

 

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2018.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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