Matrifen 100 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster

Abbildung Matrifen 100 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster
Wirkstoff(e) Fentanyl
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Austria GmbH
Suchtgift Ja
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.06.2006
ATC Code N02AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Takeda Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Name Ihres Arzneimittels ist Matrifen.

Die Pflaster helfen, starke und langanhaltende Schmerzen zu behandeln:

  • bei Erwachsenen, die eine kontinuierliche Schmerzbehandlung ben√∂tigen
  • bei Kindern √ľber 2 Jahren, die bereits Opioide erhalten und eine kontinuierliche Schmerzbehandlung ben√∂tigen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Matrifen beachten? Matrifen darf nicht angewendet werden, wenn

  • Sie allergisch gegen Fentanyl oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • Sie Schmerzen haben, die nur kurze Zeit andauern, wie pl√∂tzlich einsetzende Schmerzen oder Schmerzen nach einer Operation
  • Sie Atemprobleme mit langsamer und flacher Atmung haben

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn etwas vom oben erwähnten auf Sie oder Ihr Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor Anwendung von Matrifen mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Matrifen kann lebensbedrohliche Nebenwirkungen bei Personen haben, die nicht bereits regelm√§√üig verordnete opioidhaltige Arzneimittel anwenden.
  • Matrifen ist ein Arzneimittel, das f√ľr Kinder lebensbedrohlich sein kann, auch wenn die Pflaster

bereits benutzt wurden. Bedenken Sie, dass ein Klebepflaster (benutzt oder unbenutzt) f√ľr ein Kind verlockend sein kann; wenn es auf der Haut eines Kindes klebt oder es in den Mund genommen wird, kann dies t√∂dliche Folgen haben.

Haften des Pflasters auf einer anderen Person

Das Pflaster darf ausschlie√ülich auf der Haut der Person zur Anwendung kommen, f√ľr das es √§rztlich verordnet wurde. Es wurde von F√§llen berichtet, bei denen Pflaster nach engerem K√∂rperkontakt oder w√§hrend der gemeinsamen Nutzung eines Bettes mit einem Pflastertr√§ger, unbeabsichtigt auf der Haut eines Familienmitgliedes haftete. Das Haften eines Pflasters auf einer anderen Person (insbesondere einem Kind) kann dazu f√ľhren, dass der im Pflaster enthaltene Wirkstoff durch die Haut der anderen Person aufgenommen wird und schwere Nebenwirkungen wie Atemprobleme mit langsamer und flacher Atmung bewirkt, welche t√∂dlich sein k√∂nnen. Wenn das Pflaster auf der Haut einer anderen Person klebt, muss das Pflaster sofort entfernt und medizinische Hilfe eingeholt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung von Matrifen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn einer der unten genannten Punkte auf Sie zutrifft ‚Äď Ihr Arzt wird genauer nachfragen, wenn Sie:

  • jemals Probleme mit Ihrer Lunge oder dem Atmen hatten
  • jemals Probleme mit Ihrem Herz, Leber, Nieren oder niedrigem Blutdruck hatten
  • jemals einen Hirntumor hatten
  • jemals andauernde Kopfschmerzen oder eine Kopfverletzung hatten
  • √§lter sind ‚Äď Sie k√∂nnten auf die Wirkungen des Pflasters empfindlicher reagieren.
  • eine Krankheit namens Myasthenia Gravis haben, bei der die Muskeln schwach werden und schnell erm√ľden.
  • jemals Alkohol, verschreibungspflichtige Arzneimittel oder illegale Drogen missbraucht haben oder davon abh√§ngig waren.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Matrifen anwenden.

Nebenwirkungen und Matrifen

Matrifen kann Sie ungewöhnlich schläfrig machen und eine langsame oder flache Atmung verursachen. Sehr selten können diese Atemschwierigkeiten lebensbedrohlich oder sogar tödlich sein, insbesondere bei Personen, die bisher keine starken Opioid-Schmerzmittel (wie Matrifen oder Morphin) angewendet haben. Wenn Sie oder Ihr Partner oder eine Pflegeperson bemerken, dass die Person, die das Pflaster trägt, ungewöhnlich schläfrig ist mit langsamer oder schwacher

Atmung, dann:

  • Entfernen Sie das Pflaster
  • Verst√§ndigen Sie einen Arzt oder gehen Sie direkt ins n√§chstgelegene Krankenhaus
  • Halten Sie die Person m√∂glichst viel zum Bewegen und Sprechen an
  • Wenn Sie Fieber w√§hrend der Matrifen-Anwendung bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt ‚Äď das Fieber kann die Menge des √ľber die Haut aufgenommenen Wirkstoffs erh√∂hen
  • Matrifen kann Verstopfung verursachen; sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wie Verstopfung vermieden oder behandelt werden kann.
  • Die wiederholte Langzeit-Anwendung der Pflaster kann das Arzneimittel weniger wirksam machen (Sie werden  Ľtolerant ľ) oder zur Abh√§ngigkeit f√ľhren.

F√ľr eine vollst√§ndige Auflistung der m√∂glichen Nebenwirkungen siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie das Pflaster tragen, setzten Sie das Pflaster keinen direkten Wärmequellen aus, wie zum Beispiel Heizkissen, Heizdecken, Wärmflaschen, geheizte Wasserbetten, Wärme- oder Bräunungsstrahler. Nehmen Sie keine Sonnenbäder, ausgedehnte heiße Bäder oder Saunagänge oder

heiße Whirlpool-Bäder. Wenn Sie es dennoch tun, kann sich die aus dem Pflaster freigesetzte Menge an Arzneimittel erhöhen.

Die Anwendung des Arzneimittels Matrifen kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Anwendung von Matrifen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel (einschlie√ülich rezeptfreie und pflanzliche Arzneimittel) einzunehmen. Sie sollten Ihrem Apotheker auch mitteilen, dass Sie Matrifen anwenden, wenn Sie andere Arzneimittel in einer Apotheke kaufen.

Ihr Arzt wei√ü, welche Arzneimittel sicher w√§hrend der Anwendung von Matrifen eingenommen werden k√∂nnen. Sie m√ľssen eventuell engmaschig √ľberwacht werden, wenn Sie einige der unten aufgef√ľhrten Arzneimittel einnehmen oder wenn Sie aufh√∂ren, einige der unten aufgef√ľhrten Arzneimittel einzunehmen, da dies Auswirkungen auf die von Ihnen ben√∂tigte St√§rke von Matrifen haben kann.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker insbesondere mit, wenn Sie folgendes einnehmen:

  • Andere Schmerzmittel, wie andere Opioid-Schmerzmittel (wie Buprenorphin, Nalbuphin oder Pentazocin).
  • Schlafmittel (wie Temazepam, Zaleplon oder Zolpidem).
  • Beruhigungsmittel (Tranquilizer, wie Alprazolam, Clonazepam, Diazepam, Hydroxyzin oder Lorazepam) und Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen (Antipsychotika, wie Aripiprazol, Haloperidol, Olanzapin, Risperidon oder Phenothiazine).
  • Arzneimittel zur Entspannung Ihrer Muskeln (wie Cyclobenzaprin oder Diazepam).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die SSRIs oder SNRIs genannt werden wie Citalopram, Duloxetin, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin oder

Venlaflaxin). ‚Äď weitere Informationen siehe unten

  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson-Krankheit, die MAO- Hemmer genannt werden (wie Isocarboxazid, Phenelzin, Selegilin oder Tranylcypromin). Sie d√ľrfen fr√ľhestens 14 Tage nach Absetzen dieser Arzneimittel mit der Anwendung von Matrifen beginnen. ‚Äď weitere Informationen siehe unten
  • Einige Antihistaminika, besonders solche, die Sie m√ľde machen (wie Chlorpheniramin, Clemastin, Cyproheptadin, Diphenhydramin oder Hydroxyzin).
  • Einige Antibiotika zur Behandlung von Infektionen (wie Erythromycin oder Clarithromycin).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (wie Itraconazol, Ketoconazol, Fluconazol oder Voriconazol).
  • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (wie Ritonavir).
  • Arzneimittel zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag (wie Amiodaron, Diltiazem oder Verapamil).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (wie Rifampicin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (wie Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von √úbelkeit oder Reisekrankheit (wie Phenothiazine).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschw√ľren (wie Cimetidin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris oder hohem Blutdruck (wie Nicardipin).
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Blutkrebs (wie Idelalisib).

Matrifen mit Beruhigungsmitteln

Die gleichzeitige Anwendung von Matrifen und beruhigenden Arzneimitteln wie Benzodiazepinen oder verwandten Arzneimitteln erhöht das Risiko von Schläfrigkeit, Atembeschwerden

(Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund ist eine gleichzeitige Anwendung nur dann in Betracht zu ziehen, wenn andere Behandlungsm√∂glichkeiten nicht m√∂glich sind. Falls Ihr Arzt Matrifen zusammen mit beruhigenden Arzneimitteln verschreibt, sind Dosis und Dauer der begleitenden Behandlung vom Arzt zu begrenzen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle beruhigenden Medikamente, die Sie einnehmen, und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Es k√∂nnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte √ľber die oben genannten Anzeichen und Symptome zu informieren. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten.

Matrifen mit Antidepressiva

Das Risiko von Nebenwirkungen steigt, wenn Sie andere Arzneimittel wie bestimmte Antidepressiva einnehmen. Matrifen und diese Arzneimittel k√∂nnen sich gegenseitig beeinflussen und Sie k√∂nnen √Ąnderungen Ihres geistigen Zustands erfahren wie Unruhezust√§nde, Sehen, F√ľhlen, H√∂ren oder Riechen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen) und andere Wirkungen wie √Ąnderung des Blutdruckes, schneller Herzschlag, hohe K√∂rpertemperatur, √ľberaktive Reflexe, Koordinationsst√∂rungen, Muskelsteifheit, √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Operationen

Wenn Sie meinen, dass Sie eine Betäubung erhalten werden, teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Matrifen anwenden.

Anwendung von Matrifen zusammen mit Alkohol

Trinken Sie keinen Alkohol w√§hrend Sie Matrifen anwenden, au√üer Sie haben zuerst mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen.

Matrifen kann Sie schl√§frig machen oder zu verlangsamter Atmung f√ľhren. Alkoholgenuss kann diese Wirkungen verst√§rken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Matrifen darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, außer Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen.

Matrifen soll nicht während der Geburt angewendet werden, weil das Arzneimittel die Atmung des Neugeborenen beeinträchtigen kann.

Wenden Sie Matrifen nicht an, wenn Sie stillen. Sie sollen nach Entfernen des Matrifen Pflasters f√ľr 3 Tage nicht stillen, weil der Wirkstoff in die Muttermilch √ľbergehen kann

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Matrifen kann Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen oder Werkzeugen beeinflussen, weil es Sie schl√§frig oder schwindelig machen kann. Wenn dies geschieht, f√ľhren Sie kein Fahrzeug oder benutzen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen. F√ľhren Sie w√§hrend der Anwendung dieses Arzneimittels kein Fahrzeug, solange Sie nicht wissen, wie es Sie beeinflusst.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich unsicher sind, ob es f√ľr Sie sicher ist, ein Fahrzeug zu f√ľhren, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Matrifen enthält Dipropylenglycol

Dipropylenglycol kann die Haut reizen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Abh√§ngig von der St√§rke Ihrer Schmerzen, von Ihrem Allgemeinzustand und der Art der bisher erhaltenen Schmerztherapie wird Ihr Arzt entscheiden, welche St√§rke von Matrifen f√ľr Sie am besten geeignet ist.

Anwendung und Wechsel der Pflaster

  • In jedem Pflaster ist genug Wirkstoff f√ľr 3 Tage (72 Stunden) enthalten.
  • Sie sollten Ihr Pflaster jeden dritten Tag wechseln, au√üer Ihr Arzt hat Ihnen etwas anderes gesagt.
  • Entfernen Sie immer zuerst das alte Pflaster, bevor Sie ein neues aufkleben.
  • Wechseln Sie Ihr Pflaster alle 3 Tage immer zur gleichen Tageszeit (alle 72 Stunden).
  • Wenn Sie mehr als ein Pflaster anwenden, wechseln Sie alle Pflaster zur gleichen Zeit.
  • Machen Sie sich eine Notiz √ľber den Wochentag, das Datum und die Uhrzeit an dem Sie ein Pflaster aufgeklebt haben, um sich an das Wechseln des Pflasters zu erinnern.
  • Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wann Sie Ihr Pflaster wechseln sollen:
Anwendung des Pflasters amWechsel des Pflasters am
MontagDonnerstag
DienstagFreitag
MittwochSamstag
DonnerstagSonntag
FreitagMontag
SamstagDienstag
SonntagMittwoch

Wo das Pflaster aufgeklebt werden soll

Erwachsene

‚ÄĘ Kleben Sie das Pflaster auf einen flachen Bereich Ihres Oberk√∂rpers oder Oberarmes (nicht auf ein Gelenk).

Kinder

  • Kleben Sie das Pflaster immer auf den oberen Bereich des R√ľckens, damit es f√ľr Ihr Kind schwierig ist, das Pflaster zu erreichen oder zu entfernen.
  • Pr√ľfen Sie regelm√§√üig, ob das Pflaster noch richtig auf der Haut klebt.
  • Es ist wichtig, dass Ihr Kind das Pflaster nicht entfernt und sich in den Mund steckt, da dies lebensbedrohlich oder sogar t√∂dlich sein kann.
  • Beobachten Sie Ihr Kind besonders sorgf√§ltig f√ľr 48 Stunden, nachdem:
  • Das erste Pflaster aufgeklebt wurde
  • Ein h√∂her dosiertes Pflaster aufgeklebt wurde

Es kann einige Zeit dauern, bis das Pflaster voll wirksam wird. Daher kann Ihr Kind bis zum Eintritt der Wirksamkeit noch andere Schmerzmittel benötigen. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.

Erwachsene und Kinder

Kleben Sie das Pflaster nicht auf:

  • Dieselbe Stelle zweimal in Folge.
  • Bereiche, die Sie viel bewegen (Gelenke) oder Hautstellen, die gereizt sind oder kleine Verletzungen aufweisen.
  • Hautstellen, die stark behaart sind. Vorhandene Haare sollten nicht abrasiert werden (Rasieren f√ľhrt zu Hautirritationen). Stattdessen sollten die Haare so kurz wie m√∂glich abgeschnitten

werden.

Aufkleben eines Pflasters

Schritt 1: Vorbereitung der Haut

  • Bevor Sie das Pflaster aufkleben, muss Ihre Haut komplett trocken, sauber und k√ľhl sein.
  • Wenn Ihre Haut gereinigt werden muss, verwenden Sie nur kaltes Wasser.
  • Verwenden Sie keine Seife oder andere Reinigungsmittel, Cremes, Hautpflegemittel, √Ėle oder Puder vor Aufkleben des Pflasters.
  • Kleben Sie das Pflaster nicht sofort nach einem hei√üen Bad oder einer hei√üen Dusche auf.

Schritt 2: √Ėffnen des Beutels

  • Jedes Pflaster ist einzeln in einem Beutel eingeschwei√üt.
  • Rei√üen oder schneiden Sie den Beutel an der mit einem Pfeil gekennzeichneten Kerbe auf.
  • Rei√üen oder schneiden Sie vorsichtig den ganzen Rand des Beutels auf (wenn Sie eine Schere verwenden, schneiden Sie nah am verschwei√üten Rand des Beutels, um eine Besch√§digung des Pflasters zu vermeiden).
  • Greifen Sie beide Seiten des ge√∂ffneten Beutels und ziehen Sie ihn auseinander.
  • Nehmen Sie das Pflaster heraus und kleben es sofort auf.
  • Heben Sie den leeren Beutel auf, um das benutzte Pflaster sp√§ter zu entsorgen.
  • Benutzen Sie jedes Pflaster nur einmal.
  • Nehmen Sie das Pflaster erst aus dem Beutel, wenn Sie bereit f√ľr die Anwendung sind
  • Pr√ľfen Sie das Pflaster auf Besch√§digungen.
  • Kleben Sie das Pflaster nicht auf, wenn es geteilt, zerschnitten oder besch√§digt ist.
  • Zerteilen oder zerschneiden Sie das Pflaster niemals.

Schritt 3: Abziehen und Aufdr√ľcken

  • Achten Sie darauf, dass das Pflaster von lockerer Kleidung bedeckt ist und nicht unter einem straffen oder elastischen Teil feststeckt.
  • Ziehen Sie vorsichtig eine H√§lfte der durchsichtigen Plastikfolie von der Mitte des Pflasters ab. Achten Sie darauf, die Klebefl√§che des Pflasters nicht zu ber√ľhren.
  • Dr√ľcken Sie die Klebefl√§che des Pflasters auf die Haut.
  • Entfernen Sie die zweite H√§lfte der Plastikfolie und dr√ľcken Sie das ganze Pflaster mit der flachen Hand auf die Haut.
  • Dr√ľcken Sie f√ľr mindestens 30 Sekunden. Vergewissern Sie sich, dass das Pflaster gut klebt, besonders an den R√§ndern.

Schritt 4: Entsorgen des Pflasters

  • Sofort wenn Sie ein Pflaster entfernen, falten Sie es fest in der Mitte zusammen, so dass es mit der Klebefl√§che aneinander klebt.
  • Stecken Sie es in den Originalbeutel und entsorgen Sie den Beutel wie von Ihrem Apotheker angegeben.
  • Bewahren Sie benutzte Pflaster f√ľr Kinder unzug√§nglich auf ‚Äď da auch benutzte Pflaster noch etwas Wirkstoff enthalten, kann das f√ľr Kinder gef√§hrlich und sogar t√∂dlich sein.

Schritt 5: Hände waschen

Waschen Sie sich nach jedem Umgang mit dem Pflaster die Hände ausschließlich mit klarem Wasser

Wie lange werden die Pflaster angewendet?

  • Matrifen Pflaster sind f√ľr die Anwendung bei langanhaltenden Schmerzen bestimmt. Ihr Arzt

wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie die Pflaster voraussichtlich anwenden.

Wenn sich Ihre Schmerzen verschlimmern

  • Wenn Ihre Schmerzen st√§rker werden, w√§hrend Sie diese Pflaster anwenden, kann Ihr Arzt eine h√∂here Pflasterst√§rke ausprobieren oder Ihnen zus√§tzliche Schmerzmittel verordnen (oder beides).
  • Wenn eine Erh√∂hung der Wirkst√§rke des Pflasters nicht hilft, kann Ihr Arzt entscheiden, die Anwendung der Pflaster abzubrechen.

Wenn Sie eine größere Menge von Matrifen angewendet haben, als Sie sollten (mehr Pflaster oder die falsche Pflasterstärke)

Wenn Sie mehr Pflaster oder eine falsche Pflasterstärke aufgeklebt haben, entfernen Sie die Pflaster und informieren Sie sofort einen Arzt.

Zeichen einer √úberdosierung schlie√üen Atemschwierigkeiten oder flache Atmung, M√ľdigkeit, starke Schl√§frigkeit, Denkschwierigkeiten, anomales Gehen oder Sprechen und Gef√ľhl von Ohnmacht, Schwindel oder Verwirrtheit ein.

Wenn Sie den Wechsel Ihres Pflasters vergessen haben

  • Wenn Sie es vergessen haben, wechseln Sie Ihr Pflaster sofort, wenn Sie sich daran erinnern und notieren Sie den Tag und die Uhrzeit. Wechseln Sie das Pflaster wie gewohnt wieder nach 3 Tagen (72 Stunden).
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie erst sehr sp√§t bemerken, dass Sie das Wechseln des Pflasters vergessen haben, da Sie m√∂glicherweise in diesem Fall zus√§tzliche Schmerzmittel ben√∂tigen; kleben Sie kein zus√§tzliches Pflaster auf.

Wenn sich ein Pflaster ablöst

Wenn sich ein Pflaster vor dem geplanten Wechsel ablöst, dann kleben Sie sofort ein neues auf

und notieren sich Tag und Uhrzeit. Nutzen Sie einen neuen Hautbereich auf:

  • Ihrem Oberk√∂rper oder Arm
  • Dem oberen R√ľcken Ihres Kindes
  • Informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber und tragen Sie das Pflaster weitere 3 Tage (72 Stunden) oder wie von Ihrem Arzt vorgeschrieben, bevor Sie das neue Pflaster wie gewohnt wechseln
  • Wenn sich Pflaster erneut abl√∂sen, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal

Wenn Sie die Anwendung von Matrifen abbrechen wollen

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Anwendung der Pflaster abbrechen
  • Wenn Sie die Pflaster eine Zeit lang angewendet haben, kann sich Ihr K√∂rper daran gew√∂hnt haben. Wenn Sie pl√∂tzlich aufh√∂ren, die Pflaster anzuwenden, k√∂nnen Sie sich daher unwohl

f√ľhlen

Wenn Sie aufgehört haben, die Pflaster anzuwenden, beginnen Sie nicht wieder mit der Anwendung, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Es kann sein, dass Sie eine andere Pflasterstärke benötigen, wenn Sie wieder mit der Anwendung beginnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie oder Ihr Partner oder eine Pflegeperson irgendetwas von dem Folgenden an der Person, die das Pflaster trägt, bemerken, entfernen Sie das Pflaster und verständigen Sie sofort einen Arzt oder gehen Sie direkt in das nächstgelegene Krankenhaus. Sie könnten dringend medizinische Behandlung benötigen.

  • Anomales Gef√ľhl von Schl√§frigkeit, eine langsamere oder flachere Atmung als gew√∂hnlich. Folgen Sie den oben aufgef√ľhrten Anweisungen und halten Sie die Person, die das Pflaster getragen hat, m√∂glichst viel zum Bewegen und Sprechen an. Sehr selten k√∂nnen diese Atemschwierigkeiten lebensbedrohlich oder sogar t√∂dlich sein, insbesondere bei Personen, die bisher keine starken opioidhaltigen Schmerzmittel (wie Matrifen oder Morphin) angewendet haben. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • Pl√∂tzliche Schwellung des Gesichts oder des Rachens, schwere Reizung, R√∂tung oder Blasenbildung Ihrer Haut. Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein (die H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).
  • (Krampf-)Anf√§lle. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • Reduzierter Bewusstseinsgrad oder Bewusstlosigkeit. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).

Folgende Nebenwirkungen wurden ebenfalls berichtet

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Allergische Reaktion
  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Depression
  • Angstzust√§nde oder Verwirrtheitszustand
  • Sehen, F√ľhlen, H√∂ren oder Riechen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen)
  • Muskelzittern oder -kr√§mpfe
  • Ungew√∂hnliches Gef√ľhl auf der Haut, wie Kribbeln oder Krabbeln (Par√§sthesie)
  • Gef√ľhl, sich zu drehen (Drehschwindel)
  • Schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag (Palpitationen, Tachykardie)
  • Bluthochdruck
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • Bauchschmerzen oder Verdauungsst√∂rung
  • Verst√§rktes Schwitzen
  • Juckreiz, Hautausschlag oder Hautr√∂tung
  • Unf√§higkeit zu urinieren oder die Blase komplett zu leeren
  • Sich sehr m√ľde, schwach oder allgemein unwohl f√ľhlen
  • K√§ltegef√ľhl
  • Geschwollene H√§nde, Kn√∂chel oder F√ľ√üe (periphere √Ėdeme)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Unruhezust√§nde, Desorientiertheit
  • Sich sehr gl√ľcklich f√ľhlen (Euphorie)
  • Herabgesetztes Gef√ľhl oder herabgesetzte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hyp√§sthesie)
  • Ged√§chtnisschwund
  • Verschwommenes Sehen
  • Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie) oder niedriger Blutdruck
  • Blauf√§rbung der Haut aufgrund von Sauerstoffmangel im Blut (Zyanose)
  • Verlust der Darmt√§tigkeit (Ileus)
  • Juckender Hautausschlag (Ekzem), allergische Reaktion oder andere Hauterkrankungen an der Stelle, wo das Pflaster klebt
  • Grippe√§hnliche Erkrankung
  • Gef√ľhl von K√∂rpertemperaturschwankungen
  • Fieber
  • Muskelzucken
  • Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten (Impotenz) oder Probleme beim Sex

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Verengung der Pupille (Miosis)
  • Zeitweises Aussetzen der Atmung (Apnoe)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Mangel an m√§nnlichen Geschlechtshormonen (Androgenmangel)
  • Delirium (die Symptome k√∂nnen eine Kombination aus gesteigerter k√∂rperlicher Erregbarkeit (Agitiertheit), Unruhe, Orientierungsst√∂rung, Verwirrtheit, Furcht, Sehen oder H√∂ren von nicht vorhandenen Dingen, Schlafst√∂rung und Alptr√§umen umfassen)

Sie k√∂nnen im Bereich des Pflasters Ausschl√§ge, R√∂tungen oder einen leichten Juckreiz der Haut bemerken. Dies ist normalerweise leicht ausgepr√§gt und verschwindet wieder, nachdem Sie das Pflaster entfernt haben. Wenn dies nicht geschieht oder das Pflaster zu schweren Hautreizungen f√ľhrt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Die wiederholte Anwendung der Pflaster kann das Arzneimittel weniger wirksam machen (Sie werden

‚Äětolerant‚Äú) oder zur Abh√§ngigkeit f√ľhren.

Wenn Sie von einem anderen Schmerzmittel auf Matrifen wechseln oder die Anwendung von Matrifen pl√∂tzlich abbrechen, k√∂nnen Sie Entzugserscheinungen wie √úbelkeit, Krankheitsgef√ľhl,

Durchfall, Angstzustände oder Zittern bemerken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.

Es wurde berichtet, dass es durch längerfristige Anwendung von Matrifen während der Schwangerschaft zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen gekommen ist.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

√Ėsterreich

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN

√ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wo sollen die Pflaster aufbewahrt werden

Bewahren Sie alle Pflaster (benutzt und unbenutzt) f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Wie lange kann Matrifen aufbewahrt werden

Sie d√ľrfen Matrifen nach dem auf der Faltschachtel und dem Beutel nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Wenn die Pflaster abgelaufen sind, bringen Sie sie zur Apotheke zur√ľck.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Wie sind benutzte oder unbenutzte Pflaster zu entsorgen

Wenn ein benutztes oder unbenutztes Pflaster versehentlich auf einer anderen Person haftet, insbesondere auf einem Kind, kann dies tödlich sein.

Benutzte Pflaster sollen fest in der Mitte gefaltet werden, so dass die Klebefl√§chen aneinanderkleben. Dann sollen sie zur√ľck in den Originalbeutel gesteckt und f√ľr andere Personen, insbesondere Kinder, unzug√§nglich aufbewahrt werden, bis sie sicher entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Weitere Informationen √ľber die Anwendung von Matrifen

Alltagsaktivitäten während Sie die Pflaster anwenden

  • Die Pflaster sind wasserdicht.
  • Sie k√∂nnen duschen oder baden w√§hrend Sie ein Pflaster tragen, sollten aber nicht direkt √ľber das Pflaster reiben.
  • Wenn Ihr Arzt damit einverstanden ist, k√∂nnen Sie sich k√∂rperlich bet√§tigen oder Sport treiben w√§hrend Sie das Pflaster tragen.
  • Sie k√∂nnen auch schwimmen gehen w√§hrend Sie das Pflaster tragen, aber:
  • Nutzen Sie keine hei√üen (Whirlpool-)B√§der
  • Tragen Sie das Pflaster nicht unter einem straffen oder elastischen Teil

Wenn Sie das Pflaster tragen, setzten Sie das Pflaster keinen direkten Wärmequellen aus, wie Heizkissen, Heizdecken, Wärmeflaschen, geheizte Wasserbetten, Wärme- oder Bräunungsstrahler. Nehmen Sie keine Sonnenbäder, ausgedehnte heiße Bäder oder Saunagänge. Wenn Sie es dennoch tun, kann sich die aus dem Pflaster freigesetzte Menge an Arzneimittel erhöhen.

Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Matrifen enthält

Der Wirkstoff ist: Fentanyl

Es gibt 5 verschiedene Stärken des Pflasters (siehe Tabelle unten):

Name des PflastersJedes Pflaster enthält:Jedes Pflaster gibt folgende Dosis ab:Aktive Fläche jedes Pflasters:
Matrifen 12 g/h - transdermales Pflaster1,38 mg12,5 Mikrogramm/Stunde4,2 cm²
Matrifen 25 g/h - transdermales Pflaster2,75 mg25 Mikrogramm/Stunde8,4 cm²
Matrifen 50 g/h - transdermales Pflaster5,5 mg50 Mikrogramm/Stunde16,8 cm²
Name des PflastersJedes Pflaster enthält:Jedes Pflaster gibt folgende Dosis ab:Aktive Fläche jedes Pflasters:
Matrifen 12 g/h - transdermales Pflaster1,38 mg12,5 Mikrogramm/Stunde4,2 cm²
Matrifen 25 g/h - transdermales Pflaster2,75 mg25 Mikrogramm/Stunde8,4 cm²
Matrifen 50 g/h - transdermales Pflaster5,5 mg50 Mikrogramm/Stunde16,8 cm²

Die sonstigen Bestandteile sind:

Dipropylenglycol, Hydroxypropylcellulose, Dimeticon, Siliconadh√§siva (Amin-resistent), Ethylen- Vinylacetat (EVA, Freisetzungsmembran), Polyethylenterephthalatfilm (PET, Film auf der R√ľckseite), Fluorpolymerbedeckter Polyesterfilm (entfernbarer Schutzfilm) sowie Drucktinte.

Wie Matrifen aussieht und Inhalt der Packung

Matrifen ist ein duchsichtiges und rechteckiges transdermales Pflaster. Jedes Pflaster ist einzeln in einem versiegelten Beutel aus Papier, Aluminium und Acrylnitril Methyl Acrylat Butadien (AMAB) verpackt. Die transdermalen Pflaster sind mit einem farbigen Aufdurck mit dem Handelsnamen, dem Wirkstoff und der Stärke gekennzeichnet:

12 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: brauner Aufdruck

25 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: roter Aufdruck

50 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: gr√ľner Aufdruck

75 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: hellblauer Aufdruck

100 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: grauer Aufdruck

Die Pflaster sind in Kartons verpackt, die 1, 3, 4, 5, 8, 9, 10, 18, 19 und 20 Pflaster enthalten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Takeda Austria GmbH St. Peter Str. 25 A-4020 Linz √Ėsterreich

Hersteller

LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

Lohmannstrasse 2

D ‚Äď 56626 Andernach

Deutschland

Z.Nr.: Matrifen 12 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: 1-26526

Z.Nr.: Matrifen 25 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: 1-26527

Z.Nr.: Matrifen 50 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: 1-26528

Z.Nr.: Matrifen 75 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: 1-26533

Z.Nr.: Matrifen 100 ¬Ķg/h - transdermales Pflaster: 1-26534

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Matrifen 12, 25, 50, 75, 100 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflaster

Schweden: Fentanyl Takeda 12, 25, 50, 75, 100 microgram/timme depotplåster

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2020.

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Wirkstoff(e) Fentanyl
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Takeda Austria GmbH
Suchtgift Ja
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.06.2006
ATC Code N02AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Pharmakologische Gruppe Opioide

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