Lafene 50 Mikrogramm/h transdermales Pflaster

Abbildung Lafene 50 Mikrogramm/h transdermales Pflaster
Wirkstoff(e) Fentanyl
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Ja
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.02.2011
ATC Code N02AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Gebro Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Name Ihres Arzneimittels ist Lafene.

Die Pflaster helfen starke und lang anhaltende Schmerzen zu behandeln:

  • bei Erwachsenen, die eine kontinuierliche Schmerzbehandlung ben√∂tigen
  • bei Kindern √ľber 2 Jahren, die bereits Opioide erhalten und eine kontinuierliche Schmerzbehandlung ben√∂tigen

Lafene enthält einen Wirkstoff namens Fentanyl. Dieser gehört zu einer Gruppe stark wirksamer Schmerzmittel, genannt Opioide.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lafene darf nicht angewendet werden, wenn

  • Sie allergisch gegen Fentanyl oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • Sie nur kurzzeitige Schmerzen haben (wie pl√∂tzlich einsetzende Schmerzen oder Schmerzen nach einer Operation)
  • Sie Atemprobleme mit langsamer und flacher Atmung haben

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn etwas von oben erwähntem auf Sie oder Ihr Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor Anwendung von Lafene mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

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  • Lafene kann lebensbedrohliche Nebenwirkungen bei Personen haben, die nicht bereits regelm√§√üig verordnete opioidhaltige Arzneimittel anwenden.
  • Lafene ist ein Arzneimittel, das f√ľr Kinder lebensbedrohlich sein kann, auch wenn die Pflaster bereits benutzt wurden. Bedenken Sie, dass ein Klebepflaster (benutzt oder unbenutzt) f√ľr ein Kind verlockend sein kann; wenn es auf der Haut eines Kindes klebt oder es in den Mund genommen wird, kann dies t√∂dliche Folgen haben.
  • Bewahren Sie das Arzneimittel an einem Ort, der f√ľr andere nicht zug√§nglich ist, sicher auf ‚Äď f√ľr weitere Informationen siehe Abschnitt 5.

Haften des Pflasters auf einer anderen Person

Das Pflaster darf ausschlie√ülich auf der Haut der Person zur Anwendung kommen, f√ľr die es √§rztlich verordnet wurde. Es wurde von F√§llen berichtet, bei denen Pflaster nach engerem K√∂rperkontakt oder w√§hrend der gemeinsamen Nutzung eines Bettes mit einem Pflastertr√§ger, unbeabsichtigt auf der Haut eines Familienmitgliedes haftete. Ein Pflaster, welches auf anderen Personen (insbesondere Kindern) klebt, kann dazu f√ľhren, dass der im Pflaster enthaltene Wirkstoff durch die Haut der anderen Person aufgenommen wird und schwere Nebenwirkungen wie Atemprobleme mit langsamer und flacher Atmung bewirkt, welche t√∂dlich sein k√∂nnen. Wenn das Pflaster auf der Haut einer anderen Person klebt, muss das Pflaster sofort entfernt und medizinische Hilfe eingeholt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung von Lafene

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn einer der unten genannten Punkte auf Sie zutrifft ‚Äď Ihr Arzt wird genauer nachfragen, wenn Sie:

  • jemals Probleme mit Ihrer Lunge oder dem Atmen hatten
  • jemals Probleme mit Ihrem Herz, Leber, Nieren oder niedrigem Blutdruck hatten
  • jemals einen Hirntumor hatten
  • jemals andauernde Kopfschmerzen oder eine Kopfverletzung hatten
  • √§lter sind ‚Äď Sie k√∂nnten auf die Wirkungen des Pflasters empfindlicher reagieren.
  • eine Krankheit namens Myasthenia Gravis haben, bei der die Muskeln schwach werden und schnell erm√ľden.
  • oder jemand in Ihrer Familie jemals Alkohol, verschreibungspflichtige Arzneimittel oder illegale Drogen missbraucht haben oder davon abh√§ngig waren (‚ÄěSucht‚Äú).
  • Raucher sind.
  • jemals Probleme mit Ihrer Stimmung hatten (Depression, Angstzust√§nde oder eine Pers√∂nlichkeitsst√∂rung) oder von einem Psychiater wegen einer anderen psychischen Krankheit behandelt wurden.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lafene anwenden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie im Schlaf Atemprobleme haben, während Sie das Pflaster anwenden. Opioide wie Lafene können schlafbezogene Atemprobleme hervorrufen, beispielsweise Schlafapnoe (Aussetzen der Atmung im Schlaf) und schlafbezogene Hypoxämie (niedriger Sauerstoffgehalt im Blut). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie, Ihr(e) Partner/in oder Pflegeperson folgendes bemerken:

  • Atempausen w√§hrend des Schlafes,
  • n√§chtliches Aufwachen aufgrund von Atemnot,
  • Schwierigkeiten beim Durchschlafen,
  • √ľberm√§√üige Schl√§frigkeit tags√ľber.

Möglicherweise entscheidet Ihr Arzt, Ihre Dosis zu ändern.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie während der Anwendung des Pflasters eine Veränderung der Schmerzempfindung bemerken, und zwar wenn Sie bemerken, dass:

  • das Pflaster die Schmerzen nicht mehr lindert,
  • die Schmerzen zunehmen,
  • Sie die Schmerzen anders wahrnehmen (zum Beispiel wenn Sie in einem anderen K√∂rperteil Schmerzen empfinden),

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Sie aufgrund einer Ber√ľhrung Schmerzen empfinden, von der Sie nicht erwarten w√ľrden, dass

sie Schmerzen auslöst.

Verändern Sie die Dosis nicht selbstständig. Möglicherweise wird Ihr Arzt entscheiden, die Dosis oder Behandlung zu ändern.

Nebenwirkungen und Lafene

  • Lafene kann Sie ungew√∂hnlich schl√§frig machen und eine langsame oder flache Atmung verursachen. Sehr selten k√∂nnen diese Atemschwierigkeiten lebensbedrohlich oder sogar t√∂dlich sein, insbesondere bei Personen, die bisher keine starken Opioid-Schmerzmittel (wie Lafene oder Morphin) angewendet haben. Wenn Sie oder Ihr Partner oder eine Pflegeperson bemerken, dass die Person, die das Pflaster tr√§gt, ungew√∂hnlich schl√§frig ist mit langsamer oder schwacher Atmung, dann:
    • Entfernen Sie das Pflaster
    • Verst√§ndigen Sie einen Arzt oder gehen Sie direkt ins n√§chstgelegene Krankenhaus
    • Halten Sie die Person m√∂glichst viel zum Bewegen und Sprechen an
  • Wenn Sie Fieber w√§hrend der Lafene-Anwendung bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt - das Fieber kann die Menge des √ľber die Haut aufgenommenen Wirkstoffs erh√∂hen
  • Lafene kann Verstopfung verursachen; sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wie Verstopfung vermieden oder behandelt werden kann
  • Die wiederholte Langzeit-Anwendung der Pflaster kann das Arzneimittel weniger wirksam machen (Sie gew√∂hnen sich daran oder k√∂nnten schmerzempfindlicher werden) oder zur Abh√§ngigkeit f√ľhren. Eine Erh√∂hung der Pflasterdosis kann helfen, die Schmerzen eine Zeit lang zu reduzieren, sie kann Ihnen aber auch schaden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie feststellen, dass Ihr Arzneimittel weniger wirksam wird. Ihr Arzt wird entscheiden, ob es f√ľr Sie besser ist, die Dosis zu erh√∂hen oder Ihre Anwendung von Lafene schrittweise zu reduzieren.

Sie können sich ebenfalls an Ihren Arzt wenden, wenn Sie Bedenken haben, dass Sie abhängig werden könnten.

F√ľr eine vollst√§ndige Auflistung der m√∂glichen Nebenwirkungen siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie das Pflaster tragen, setzen Sie das Pflaster keinen direkten Wärmequellen aus, wie zum Beispiel Heizkissen, Heizdecken, Wärmflaschen, geheizte Wasserbetten, Wärme- oder Bräunungsstrahler. Nehmen Sie keine Sonnenbäder, ausgedehnte heiße Bäder oder Saunagänge oder heiße Whirlpool-Bäder. Wenn Sie es dennoch tun, kann sich die aus dem Pflaster freigesetzte Menge an Arzneimittel erhöhen.

Entzugssymptome beim Absetzen von Lafene

Setzen Sie das Arzneimittel nicht abrupt ab. Es k√∂nnen Entzugserscheinungen wie Unruhe, Schlafst√∂rungen, Reizbarkeit, Erregungs- und Angstzust√§nde, starkes Herzklopfen (Palpitationen), erh√∂hter Blutdruck, √úbelkeit oder Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust, Zittern, Sch√ľttelfrost oder Schwitzen auftreten. Wenn Sie das Arzneimittel absetzen m√∂chten, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird Sie dar√ľber informieren, wie Sie dies tun k√∂nnen; In der Regel erfolgt dies durch eine schrittweise Verringerung der Dosis, sodass unangenehme Entzugserscheinungen auf ein Minimum reduziert werden.

Anwendung von Lafene zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel (einschlie√ülich rezeptfreie und pflanzliche Arzneimittel) einzunehmen. Sie sollten Ihrem Apotheker auch mitteilen, dass Sie Lafene anwenden, wenn Sie andere Arzneimittel in einer Apotheke kaufen.

Ihr Arzt wei√ü, welche Arzneimittel sicher w√§hrend der Anwendung von Lafene eingenommen werden k√∂nnen. Sie m√ľssen eventuell engmaschig √ľberwacht werden, wenn Sie einige der unten aufgef√ľhrten Arzneimittel einnehmen oder wenn Sie aufh√∂ren, einige der unten aufgef√ľhrten Arzneimittel einzunehmen, da dies Auswirkungen auf die von Ihnen ben√∂tigte St√§rke von Lafene haben kann.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker insbesondere mit, wenn Sie folgendes einnehmen:

andere Schmerzmittel, wie andere Opioid-Schmerzmittel (wie Buprenorphin, Nalbuphin oder Pentazocin) und einige Schmerzmittel gegen Nervenschmerzen (Gabapentin und Pregabalin)

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  • Schlafmittel (wie Temazepam, Zaleplon oder Zolpidem)
  • Beruhigungsmittel (Tranquilizer, wie Alprazolam, Clonazepam, Diazepam, Hydroxyzin oder Lorazepam) und Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen (Antipsychotika, wie Aripiprazol, Haloperidol, Olanzapin, Risperidon oder Phenothiazine)
  • Arzneimittel zur Entspannung Ihrer Muskeln (wie Cyclobenzaprin oder Diazepam)
  • einige Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die SSRIs oder SNRIs genannt werden (wie Citalopram, Duloxetin, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin oder Venlafaxin) ‚Äď weitere Informationen siehe unten
  • einige Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson-Krankheit, die MAO-Hemmer genannt werden (wie Isocarboxazid, Phenelzin, Selegilin oder Tranylcypromin). Sie d√ľrfen fr√ľhestens 14 Tage nach Absetzen dieser Arzneimittel mit der Anwendung von Lafene beginnen; weitere Informationen siehe unten
  • einige Antihistaminika, besonders solche, die Sie m√ľde machen (wie Chlorpheniramin, Clemastin, Cyproheptadin, Diphenhydramin oder Hydroxyzin)
  • einige Antibiotika zur Behandlung von Infektionen (wie Erythromycin oder Clarithromycin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (wie Itraconazol, Ketoconazol, Fluconazol oder Voriconazol)
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (wie Ritonavir)
  • Arzneimittel zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag (wie Amiodaron, Diltiazem oder Verapamil)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (wie Rifampicin)
  • einige Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (wie Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin)
  • einige Arzneimittel zur Behandlung von √úbelkeit oder Reisekrankheit (wie Phenothiazine)
  • einige Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschw√ľren (wie Cimetidin)
  • einige Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris oder hohem Blutdruck (wie Nicardipin)
  • einige Arzneimittel zur Behandlung von Blutkrebs (wie Idelalisib)

Lafene mit Antidepressiva

Das Risiko von Nebenwirkungen steigt, wenn Sie andere Arzneimittel, wie bestimmte Antidepressiva, einnehmen. Lafene und diese Arzneimittel k√∂nnen sich gegenseitig beeinflussen und Sie k√∂nnen √Ąnderungen Ihres geistigen Zustands erfahren wie Unruhezust√§nde, Sehen, F√ľhlen, H√∂ren oder Riechen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen) und andere Wirkungen wie √Ąnderung des Blutdruckes, schneller Herzschlag, hohe K√∂rpertemperatur, √ľberaktive Reflexe, Koordinationsst√∂rungen, Muskelsteifheit, √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall (dies k√∂nnten Anzeichen eines Serotonin-Syndroms sein). Bei gleichzeitiger Anwendung wird Ihr Arzt Sie gegebenenfalls auf solche Nebenwirkungen engmaschiger √ľberwachen wollen, insbesondere am Anfang der Behandlung oder bei einer √Ąnderung der Dosis Ihres Arzneimittels.

Verwendung mit Zentralnervensystem-Depressiva, einschließlich Alkohol und einigen

Betäubungsmitteln

Die gleichzeitige Anwendung von Lafene und Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepine oder verwandten Arzneimittel erh√∂ht das Risiko f√ľr Schl√§frigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte die gleichzeitige Anwendung nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsm√∂glichkeiten gibt.

Wenn Ihr Arzt jedoch Lafene zusammen mit sedierenden Arzneimitteln verschreibt, sollten die Dosis und die Dauer der begleitenden Behandlung von Ihrem Arzt begrenzt werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle sedierenden Arzneimittel, die Sie einnehmen und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Es k√∂nnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte dar√ľber zu informieren, bei Ihnen auf die oben genannten Anzeichen und Symptome zu achten. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten.

Trinken Sie keinen Alkohol, w√§hrend Sie Lafene anwenden, au√üer Sie haben zuerst mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen.

5 Operationen

Wenn Sie meinen, dass Sie eine Betäubung erhalten werden, teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Lafene anwenden.

Die Anwendung von Lafene kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Fentanyl-Pflastern als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Lafene darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, außer Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen.

Lafene soll nicht während der Geburt angewendet werden, weil das Arzneimittel die Atmung des Neugeborenen beeinträchtigen kann.

Die Anwendung von Lafene √ľber einen l√§ngeren Zeitraum w√§hrend der Schwangerschaft kann bei Ihrem Neugeborenen Entzugssymptome (wie schrillem Schreien, Unruhe, Kr√§mpfen, Schwierigkeiten beim Stillen und Durchfall) hervorrufen, die lebensbedrohlich sein k√∂nnen, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden. Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass Ihr Baby Entzugssymptome haben k√∂nnte.

Wenden Sie Lafene nicht an, wenn Sie stillen. Sie sollen nach Entfernen des Lafene-Pflasters f√ľr 3 Tage nicht stillen, weil der Wirkstoff in die Muttermilch √ľbergehen kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Lafene kann Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen oder Werkzeugen beeinflussen, weil es Sie schl√§frig oder schwindelig machen kann. Wenn dies geschieht, f√ľhren Sie kein Fahrzeug oder benutzen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

F√ľhren Sie w√§hrend der Anwendung dieses Arzneimittels kein Fahrzeug, solange Sie nicht wissen, wie es Sie beeinflusst. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich unsicher sind, ob es f√ľr Sie sicher ist, ein Fahrzeug zu f√ľhren, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel anwenden.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Abh√§ngig von der St√§rke Ihrer Schmerzen, von Ihrem Allgemeinzustand und der Art der bisher erhaltenen Schmerztherapie wird Ihr Arzt entscheiden, welche St√§rke von Lafene f√ľr Sie am besten geeignet ist.

Anwendung und Wechsel der Pflaster

  • In jedem Pflaster ist genug Wirkstoff f√ľr 3 Tage (72 Stunden) enthalten.
  • Sie sollten Ihr Pflaster jeden dritten Tag wechseln, au√üer Ihr Arzt hat Ihnen etwas anderes gesagt.
  • Entfernen Sie immer zuerst das alte Pflaster, bevor Sie ein neues aufkleben.
  • Wechseln Sie Ihr Pflaster alle 3 Tage immer zur gleichen Tageszeit (alle 72 Stunden).
  • Wenn Sie mehr als ein Pflaster anwenden, wechseln Sie alle Pflaster zur gleichen Zeit.
  • Machen Sie sich eine Notiz √ľber den Wochentag, das Datum und die Uhrzeit an dem Sie ein Pflaster aufgeklebt haben, um sich an das Wechseln des Pflasters zu erinnern.

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Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wann Sie Ihr Pflaster wechseln sollen:

  Anwendung des Pflasters am   Wechsel des Pflasters am
  Montag   Donnerstag
  Dienstag   Freitag
  Mittwoch   Samstag
  Donnerstag   Sonntag
  Freitag   Montag
  Samstag   Dienstag
  Sonntag   Mittwoch
Wo das Pflaster aufgeklebt werden soll:    

Erwachsene

  • Kleben Sie das Pflaster auf einen flachen Bereich Ihres Oberk√∂rpers oder Oberarmes (nicht auf ein Gelenk)

Kinder

  • Kleben Sie das Pflaster immer auf den oberen Bereich des R√ľckens, damit es f√ľr Ihr Kind schwierig ist, das Pflaster zu erreichen oder zu entfernen.
  • Pr√ľfen Sie regelm√§√üig, ob das Pflaster noch richtig auf der Haut klebt.
  • Es ist wichtig, dass Ihr Kind das Pflaster nicht entfernt und sich in den Mund steckt, da dies lebensbedrohlich oder sogar t√∂dlich sein kann.
  • Beobachten Sie Ihr Kind besonders sorgf√§ltig f√ľr 48 Stunden, nachdem:
    • Das erste Pflaster aufgeklebt wurde
    • Ein h√∂her dosiertes Pflaster aufgeklebt wurde
  • Es kann einige Zeit dauern, bis das Pflaster voll wirksam wird. Daher kann Ihr Kind bis zum Eintritt der Wirksamkeit noch andere Schmerzmittel ben√∂tigen. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.

Erwachsene und Kinder

Kleben Sie das Pflaster nicht auf:

  • Dieselbe Stelle zweimal in Folge
  • Bereiche, die Sie viel bewegen (Gelenke) oder Hautstellen, die gereizt sind oder kleine Verletzungen aufweisen.
  • Hautstellen, die stark behaart sind. Vorhandene Haare sollten nicht abrasiert werden (Rasieren f√ľhrt zu Hautirritationen). Stattdessen sollten die Haare so kurz wie m√∂glich abgeschnitten werden.

Aufkleben eines Pflasters

Schritt 1: Vorbereitung der Haut

  • Bevor Sie das Pflaster aufkleben, muss Ihre Haut komplett trocken, sauber und k√ľhl sein
  • Wenn Ihre Haut gereinigt werden muss, verwenden Sie nur kaltes Wasser
  • Verwenden Sie keine Seife oder andere Reinigungsmittel, Cremes, Hautpflegemittel, √Ėle oder Puder vor Aufkleben des Pflasters
  • Kleben Sie das Pflaster nicht sofort nach einem hei√üen Bad oder einer hei√üen Dusche auf

Schritt 2: √Ėffnen des Beutels

  • Jedes Pflaster ist einzeln in einem Beutel eingeschwei√üt
  • Rei√üen oder schneiden Sie den Beutel an der mit einem Pfeil gekennzeichneten Kerbe auf
  • Rei√üen oder schneiden Sie vorsichtig den ganzen Rand des Beutels auf (wenn Sie eine Schere verwenden, schneiden Sie nah am verschwei√üten Rand des Beutels, um eine Besch√§digung des Pflasters zu vermeiden)

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  • Greifen Sie beide Seiten des ge√∂ffneten Beutels und ziehen Sie ihn auseinander
  • Nehmen Sie das Pflaster heraus und kleben es sofort auf
  • Heben Sie den leeren Beutel auf, um das benutzte Pflaster sp√§ter zu entsorgen
  • Benutzen Sie jedes Pflaster nur einmal
  • Nehmen Sie das Pflaster erst aus dem Beutel, wenn Sie bereit f√ľr die Anwendung sind
  • Pr√ľfen Sie das Pflaster auf Besch√§digungen
  • Kleben Sie das Pflaster nicht auf, wenn es geteilt, zerschnitten oder besch√§digt ist
  • Zerteilen oder zerschneiden Sie das Pflaster niemals

Schritt 3: Abziehen und Aufdr√ľcken

  • Achten Sie darauf, dass das Pflaster von lockerer Kleidung bedeckt ist und nicht unter einem straffen oder elastischen Teil feststeckt
  • Entfernen Sie die gl√§nzende Schutzfolie von der bedruckten Seite des Pflasters
  • Ziehen Sie vorsichtig eine Ecke des Pflasters von der gl√§nzenden Folie, welche die klebende Seite des Pflasters bedeckt, ab. Achten Sie darauf, die Klebefl√§che des Pflasters nicht zu ber√ľhren
  • Dr√ľcken Sie die Klebefl√§che des Pflasters auf die Haut
  • Dr√ľcken Sie f√ľr mindestens 30 Sekunden. Vergewissern Sie sich, dass das Pflaster gut klebt, besonders an den R√§ndern

Schritt 4: Entsorgen des Pflasters

  • Sofort wenn Sie ein Pflaster entfernen, falten Sie es fest in der Mitte zusammen, so dass es mit der Klebefl√§che aneinanderklebt
  • Stecken Sie es in den Originalbeutel und entsorgen Sie den Beutel wie von Ihrem Apotheker angegeben
  • Bewahren Sie benutzte Pflaster f√ľr Kinder unzug√§nglich auf ‚Äď da auch benutzte Pflaster noch etwas Wirkstoff enthalten, kann das f√ľr Kinder gef√§hrlich und sogar t√∂dlich sein

Schritt 5: Hände waschen

Waschen Sie sich nach jedem Umgang mit dem Pflaster die Hände ausschließlich mit klarem Wasser

Weitere Informationen √ľber die Anwendung von Lafene

Alltagsaktivitäten während Sie die Pflaster anwenden

  • Die Pflaster sind wasserdicht
  • Sie k√∂nnen duschen oder baden w√§hrend Sie ein Pflaster tragen, sollten aber nicht direkt √ľber das Pflaster reiben
  • Wenn Ihr Arzt damit einverstanden ist, k√∂nnen Sie sich k√∂rperlich bet√§tigen oder Sport treiben w√§hrend Sie das Pflaster tragen
  • Sie k√∂nnen auch schwimmen gehen w√§hrend Sie das Pflaster tragen, aber:
    • Nutzen Sie keine hei√üen (Whirlpool-)B√§der
    • Tragen Sie das Pflaster nicht unter einem straffen oder elastischen Teil
  • Wenn Sie das Pflaster tragen, setzen Sie das Pflaster keinen direkten W√§rmequellen aus, wie Heizkissen, Heizdecken, W√§rmeflaschen, geheizte Wasserbetten, W√§rme- oder Br√§unungsstrahler. Nehmen Sie keine Sonnenb√§der, ausgedehnte hei√üe B√§der oder Saunag√§nge. Wenn Sie es dennoch tun, kann sich die aus dem Pflaster freigesetzte Menge an Arzneimittel erh√∂hen.

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Wie schnell wirken die Pflaster?

  • Es kann einige Zeit dauern, bis Ihr erstes Pflaster vollst√§ndig wirkt
  • Ihr Arzt kann Ihnen beispielsweise f√ľr den ersten Tag zus√§tzliche Schmerzmittel verordnen
  • Danach sollte das Pflaster helfen, die Schmerzen dauerhaft zu bek√§mpfen, so dass Sie keine weiteren Schmerzmittel mehr ben√∂tigen. Jedoch kann Ihr Arzt Ihnen von Zeit zu Zeit weiterhin zus√§tzliche Schmerzmittel verordnen

Wie lange werden die Pflaster angewendet?

Lafene Pflaster sind f√ľr die Anwendung bei langanhaltenden Schmerzen bestimmt. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie die Pflaster voraussichtlich anwenden.

Wenn sich Ihre Schmerzen verschlimmern

  • Wenn Ihre Schmerzen nach dem Aufkleben des letzten Pflasters pl√∂tzlich st√§rker werden, m√ľssen Sie das Pflaster √ľberpr√ľfen. Wenn es nicht mehr gut klebt oder abgefallen ist, sollten Sie das Pflaster ersetzen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěWenn sich ein Pflaster abl√∂st‚Äú).
  • Wenn Ihre Schmerzen mit der Zeit st√§rker werden, w√§hrend Sie diese Pflaster anwenden, kann Ihr Arzt eine h√∂here Pflasterst√§rke ausprobieren oder Ihnen zus√§tzliche Schmerzmittel verordnen (oder beides).
  • Wenn eine Erh√∂hung der Wirkst√§rke des Pflasters nicht hilft, kann Ihr Arzt entscheiden, die Anwendung der Pflaster abzubrechen.

Wenn Sie eine größere Menge von Lafene angewendet haben, als Sie sollten (mehr Pflaster oder

die falsche Pflasterstärke)

Wenn Sie mehr Pflaster oder eine falsche Pflasterstärke aufgeklebt haben, entfernen Sie die Pflaster und informieren Sie sofort einen Arzt.

Zeichen einer √úberdosierung schlie√üen Atemschwierigkeiten oder flache Atmung, M√ľdigkeit, starke Schl√§frigkeit, Denkschwierigkeiten, anomales Gehen oder Sprechen und Gef√ľhl von Ohnmacht, Schwindel oder Verwirrtheit ein.

Wenn Sie den Wechsel Ihres Pflasters vergessen haben

  • Wenn Sie es vergessen haben, wechseln Sie Ihr Pflaster sofort, wenn Sie sich daran erinnern und notieren Sie den Tag und die Uhrzeit. Wechseln Sie das Pflaster wie gewohnt wieder nach
    3 Tagen (72 Stunden).
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie erst sehr sp√§t bemerken, dass Sie das Wechseln des Pflasters vergessen haben, da Sie m√∂glicherweise in diesem Fall zus√§tzliche Schmerzmittel ben√∂tigen; kleben Sie kein zus√§tzliches Pflaster auf.

Wenn sich ein Pflaster ablöst

  • Wenn sich ein Pflaster vor dem geplanten Wechsel abl√∂st, dann kleben Sie sofort ein neues auf und notieren sich Tag und Uhrzeit. Nutzen Sie einen neuen Hautbereich auf:
    • Ihrem Oberk√∂rper oder Arm
    • Dem oberen R√ľcken Ihres Kindes
  • Informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber und tragen Sie das Pflaster weitere 3 Tage (72 Stunden) oder wie von Ihrem Arzt vorgeschrieben, bevor Sie das neue Pflaster wie gewohnt wechseln
  • Wenn sich Pflaster erneut abl√∂sen, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal

Wenn Sie die Anwendung von Lafene abbrechen wollen

  • Setzen Sie das Arzneimittel nicht abrupt ab
  • Wenn Sie das Arzneimittel absetzen m√∂chten, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird Sie dar√ľber informieren, wie Sie dies tun k√∂nnen; In der Regel erfolgt dies durch eine schrittweise Verringerung der Dosis, sodass unangenehme Entzugserscheinungen auf ein Minimum reduziert werden. Siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěEntzugssymptome beim Absetzen von Lafene‚Äú.

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Wenn Sie aufgehört haben, die Pflaster anzuwenden, beginnen Sie nicht wieder mit der Anwendung, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Es kann sein, dass Sie eine andere Pflasterstärke benötigen, wenn Sie wieder mit der Anwendung beginnen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie oder Ihr Partner oder eine Pflegeperson irgendetwas von dem Folgenden an der Person, die das Pflaster trägt, bemerken, entfernen Sie das Pflaster und verständigen Sie sofort einen Arzt oder gehen Sie direkt in das nächstgelegene Krankenhaus. Sie könnten dringend medizinische Behandlung benötigen.

  • Anomales Gef√ľhl von Schl√§frigkeit, eine langsamere oder flachere Atmung als gew√∂hnlich. Folgen Sie den oben aufgef√ľhrten Anweisungen und halten Sie die Person, die das Pflaster getragen hat, m√∂glichst viel zum Bewegen und Sprechen an. Sehr selten k√∂nnen diese Atemschwierigkeiten lebensbedrohlich oder sogar t√∂dlich sein, insbesondere bei Personen, die bisher keine starken opioidhaltigen Schmerzmittel (wie Lafene oder Morphin) angewendet haben. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Pl√∂tzliche Schwellung des Gesichts oder des Rachens, schwere Reizung, R√∂tung oder Blasenbildung Ihrer Haut. Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein (die H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).
  • (Krampf-)Anf√§lle. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Reduzierter Bewusstseinsgrad oder Bewusstlosigkeit. (Gelegentlich, dies kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Folgende Nebenwirkungen wurden ebenfalls berichtet

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Allergische Reaktionen
  • Schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag (Palpitationen, Tachykardie)
  • Bluthochdruck
  • Appetitlosigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Schlaflosigkeit
  • Depression
  • Angstzust√§nde oder Verwirrtheitszustand
  • Sehen, f√ľhlen, H√∂ren oder Riechen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen)
  • Ungew√∂hnliches Gef√ľhl auf der Haut, wie Kribbeln oder Krabbeln (Par√§sthesie)
  • Gef√ľhl sich zu drehen (Drehschwindel)
  • Muskelzittern oder -kr√§mpfe
  • Bauchschmerzen oder Verdauungsst√∂rung
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Unf√§higkeit zu urinieren oder die Blase komplett zu leeren
  • Durchfall
  • K√§ltegef√ľhl
  • Verst√§rktes Schwitzen
  • Sich sehr m√ľde, schwach oder allgemein unwohl f√ľhlen

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  • Geschwollene H√§nde, Kn√∂chel oder F√ľ√üe (periphere √Ėdeme)
  • Juckreiz, Hautausschlag oder Hautr√∂tung

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Unruhezust√§nde, Desorientiertheit
  • Sich sehr gl√ľcklich f√ľhlen (Euphorie)
  • Grippe√§hnliche Erkrankung
  • Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie) oder niedriger Blutdruck
  • Herabgesetztes Gef√ľhl oder herabgesetzte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hyp√§sthesie)
  • Blauf√§rbung der Haut aufgrund von Sauerstoffmangel im Blut (Zyanose)
  • Ged√§chtnisschwund
  • Juckender Hautausschlag (Ekzem), allergische Reaktion oder andere Hauterkrankungen an der Stelle, wo das Pflaster klebt
  • Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten (Impotenz) oder Probleme beim Sex
  • Verlust der Darmt√§tigkeit (Ileus)
  • Muskelzucken
  • Gef√ľhl von K√∂rpertemperaturschwankungen
  • Fieber
  • Verschwommenes Sehen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Verengung der Pupille (Miosis)
  • Zeitweises Aussetzen der Atmung (Apnoe)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Mangel an m√§nnlichen Geschlechtshormonen (Androgenmangel)
  • Delirium (die Symptome k√∂nnen eine Kombination aus gesteigerter k√∂rperlicher Erregbarkeit [Agitiertheit], Unruhe, Orientierungsst√∂rung, Verwirrtheit, Furcht, Sehen oder H√∂ren von nicht vorhandenen Dingen, Schlafst√∂rung und Alptr√§umen umfassen)

Sie k√∂nnen im Bereich des Pflasters Ausschl√§ge, R√∂tungen oder einen leichten Juckreiz der Haut bemerken. Dies ist normalerweise leicht ausgepr√§gt und verschwindet wieder, nachdem Sie das Pflaster entfernt haben. Wenn dies nicht geschieht oder das Pflaster zu schweren Hautreizungen f√ľhrt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Die wiederholte Anwendung der Pflaster kann das Arzneimittel weniger wirksam machen (Sie gew√∂hnen sich daran oder Sie werden m√∂glicherweise schmerzempfindlicher) oder zur Abh√§ngigkeit f√ľhren.

Wenn Sie von einem anderen Schmerzmittel auf Lafene wechseln oder die Anwendung von Lafene pl√∂tzlich abbrechen, k√∂nnen Sie Entzugserscheinungen wie √úbelkeit, Krankheitsgef√ľhl, Durchfall, Angstzust√§nde oder Zittern bemerken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.

Es wurde berichtet, dass es durch längerfristige Anwendung von Lafene während der Schwangerschaft zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen gekommen ist.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das folgende nationale Meldesystem anzeigen: Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5 1200 WIEN

11 √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wo sollen die Pflaster aufbewahrt werden

Bewahren Sie alle Pflaster (benutzt und unbenutzt) f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel an einem sicheren und gesch√ľtzten Ort auf, zu dem andere Personen keinen Zugang haben. Das Arzneimittel kann Menschen ernsthaft schaden und t√∂dlich sein, f√ľr Menschen, die es versehentlich anwenden oder mit Absicht anwenden, obwohl es ihnen nicht verschrieben wurde.

Wie lange kann Lafene aufbewahrt werden

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Beutel nach ‚ÄěEXP:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Wenn die Pflaster abgelaufen sind, bringen Sie sie zur Apotheke zur√ľck.

Die Chargennummer bzw. Chargenbezeichnung wird nach der Abk√ľrzung ‚ÄěLot.‚Äú angef√ľhrt.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Im Originalbeutel aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Wie sind benutzte oder unbenutzte Pflaster zu entsorgen

Wenn ein benutztes oder unbenutztes Pflaster versehentlich auf einer anderen Person haftet, insbesondere auf einem Kind, kann dies tödlich sein.

Benutzte Pflaster sollen fest in der Mitte gefaltet werden, so dass die Klebefl√§chen aneinanderkleben. Dann sollen sie zur√ľck in den Originalbeutel gesteckt und f√ľr andere Personen, insbesondere Kinder, unzug√§nglich aufbewahrt werden, bis sie sicher entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lafene enthält

  • Der Wirkstoff ist Fentanyl.
    • 1 Lafene 12 Mikrogramm/h transdermales Pflaster enth√§lt 1,375 mg Fentanyl in einem Pflaster von 5 cm2, mit einer Freisetzungsrate von 12 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.
    • 1 Lafene 25 Mikrogramm/h transdermales Pflaster enth√§lt 2,75 mg Fentanyl in einem Pflaster von 10 cm2, mit einer Freisetzungsrate von 25 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.
    • 1 Lafene 50 Mikrogramm/h transdermales Pflaster enth√§lt 5,5 mg Fentanyl in einem Pflaster von 20 cm2, mit einer Freisetzungsrate von 50 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.
    • 1 Lafene 75 Mikrogramm/h transdermales Pflaster enth√§lt 8,25 mg Fentanyl in einem Pflaster von 30 cm2, mit einer Freisetzungsrate von 75 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.
    • 1 Lafene 100 Mikrogramm/h transdermales Pflaster enth√§lt 11,0 mg Fentanyl in einem Pflaster von 40 cm2, mit einer Freisetzungsrate von 100 Mikrogramm Fentanyl pro Stunde.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

12

  • Schutzfolie
    Poly(ethylenterephthalat)folie mit Fluorkohlenstoff-Freisetzungsbeschichtung
  • Tr√§gerfolie
    Pigmentierter Poly(ethylenterephthalat)/Ethylenvinylacetat-Copolymerfilm
  • Wirkstoffhaltige Klebeschicht Silikonklebstoff (Dimeticon, Silikatharz) Dimeticon
  • Kontrollmembran Ethylenvinylacetat-Copolymerfilm
  • Hautklebeschicht
    Silikonklebstoff (Dimeticon, Silikatharz) Dimeticon
  • Trennfolie
    Poly(ethylenterephthalat)folie mit Fluorkohlenstoff-Freisetzungsbeschichtung
  • Drucktinte
    Beige und orange oder rote oder gr√ľne oder blaue oder graue Tinte.

Wie Lafene aussieht und Inhalt der Packung

Lafene transdermales Pflaster ist rechteckig mit abgerundeten Ecken und folgender Bedruckung auf der Pflasteroberseite:

  • Beige, diagonale Streifen mit orangem, sich wiederholendem Aufdruck ‚ÄěFentanyl‚Äú. Abwechselnd mit orangen, diagonalen Streifen mit beigem, sich wiederholendem Aufdruck ‚Äě12 ¬Ķg/h‚Äú.
  • Beige, diagonale Streifen mit rotem, sich wiederholendem Aufdruck ‚ÄěFentanyl‚Äú. Abwechselnd mit roten, diagonalen Streifen mit beigem, sich wiederholendem Aufdruck ‚Äě25 ¬Ķg/h‚Äú.
  • Beige, diagonale Streifen mit gr√ľnem, sich wiederholendem Aufdruck ‚ÄěFentanyl‚Äú. Abwechselnd mit gr√ľnen, diagonalen Streifen mit beigem, sich wiederholendem Aufdruck ‚Äě50 ¬Ķg/h‚Äú.
  • Beige, diagonale Streifen mit blauem, sich wiederholendem Aufdruck ‚ÄěFentanyl‚Äú. Abwechselnd mit blauen, diagonalen Streifen mit beigem, sich wiederholendem Aufdruck ‚Äě75 ¬Ķg/h‚Äú.
  • Beige, diagonale Streifen mit grauem, sich wiederholendem Aufdruck ‚ÄěFentanyl‚Äú. Abwechselnd mit grauen, diagonalen Streifen mit beigem, sich wiederholendem Aufdruck ‚Äě100 ¬Ķg/h‚Äú.

Jedes Pflaster hat eine klebende Unterseite, damit es auf die Haut geklebt werden kann. Das Pflaster liegt zwischen zwei durchsichtigen Schutzh√ľllen, die vor der Anbringung entfernt werden m√ľssen.

Lafene ist in Packungsgrößen mit 3, 4, 5, 8, 9, 10, 16, 19 oder 20 transdermalen Pflastern erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Gebro Pharma GmbH 6391 Fieberbrunn √Ėsterreich

Hersteller

LAVIPHARM SA Agias Marinas str. 19002 Peania, Attika Griechenland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich Lafene 12/25/50/75/100 Mikrogramm/h transdermales Pflaster
Spanien Durfenta 12/25/50/75/100 őľg/h Parche transd√©rmico

13

Irland Fentadur 12/25/50/75/100 micrograms/hour transdermal patch
Dänemark Lafene
Portugal Fentanilo Lavipharm 12, 25, 50, 75, 100 őľg/h sistema transdermico
Rumänien Fentanyl Lavipharm 12, 25, 50, 75, 100 micrograme/h plasture transdermic
Vereinigtes Opiodur 12, 25, 50, 75, 100 őľg/h transdermal patch
Königreich  

Lafene 12 Mikrogramm/h transdermales Pflaster: Z.Nr.: 1-31160

Lafene 25 Mikrogramm/h transdermales Pflaster: Z.Nr.: 1-30081

Lafene 50 Mikrogramm/h transdermales Pflaster: Z.Nr.: 1-30082

Lafene 75 Mikrogramm/h transdermales Pflaster: Z.Nr.: 1-30083

Lafene 100 Mikrogramm/h transdermales Pflaster: Z.Nr.: 1-30084

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2022.

Lafene ist in √Ėsterreich in Packungsgr√∂√üen mit 5 bzw. 10 transdermalen Pflastern erh√§ltlich.

Unter Lizenz von Lavipharm.

Hergestellt von Lavipharm S.A.

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Wirkstoff(e) Fentanyl
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Ja
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.02.2011
ATC Code N02AB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe gegen besondere aerztliche Verschreibung, Suchtgifte
Pharmakologische Gruppe Opioide

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden