Metoprolol Teva succinat 190 mg Retardtabletten

Abbildung Metoprolol Teva succinat 190 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEVA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 25.07.2009
ATC Code C07AB02
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

TEVA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoprolol STADA 200mg Retardtabletten Metoprolol STADAPHARM
Metoprolol-Z AL 200 retard Metoprolol ALIUD PHARMA GmbH
Prelis 100mg Metoprolol mibe GmbH Arzneimittel
Metoprolol-ratiopharm NK 50mg Retardtabletten Metoprolol Ratiopharm GmbH
Metoprolol ZOT STADA 200 mg Retardtabletten Metoprolol STADAPHARM

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprololsuccinat, der Wirkstoff von Metoprolol Teva succinat 190 mg, gehört in die Arzneimittelgruppe der selektiven Beta-Rezeptorenblocker, die vorrangig am Herzen wirken. Dieses Arzneimittel beeinflusst die Antwort des Körpers auf bestimmte Nervenimpulse, vor allem am Herzen. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzleistung verbessert.

Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg wird angewendet

Kinder ab 6 Jahre und Jugendliche:

- zur Behandlung von Bluthochdruck

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere Beta-Rezeptorenblocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen vorliegen (AV-Block II. und III. Grades, h√∂hergradiger SA-Block)
  • wenn bei Ihnen eine verlangsamte Herzschlagfolge vorliegt (Puls < 50 Schl√§ge/Minute)
  • wenn Sie an einer Fehlfunktion des Sinusknotens im Herzen (Sick-Sinus-Syndrom) leiden
  • wenn Sie ein haupts√§chlich durch Versagen der Herzfunktion bedingtes Kreislaufversagen erlitten haben
  • wenn Sie an schweren Durchblutungsst√∂rungen der Arme und/oder der Beine leiden
  • wenn Sie unter einem krankhaft niedrigen Blutdruck leiden, d. h. wenn der systolische (der obere) Wert kleiner als 90 mmHg ist
  • wenn Sie an einem unbehandelten hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom) leiden
  • wenn Sie eine stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes aufweisen
  • wenn Sie unter einer schweren Form von Asthma bronchiale oder einer chronischen, die Bronchien verengenden Lungenkrankheit leiden
  • wenn Sie gleichzeitig mit MAO-Hemmstoffen (Arzneimittel gegen Depressionen; Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe) behandelt werden
  • wenn Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht und der Puls unter 45 Schl√§ge/Minute liegt, der obere Blutdruckwert < 100 mmHg ist und gewisse Formen der Herzrhythmusst√∂rungen vorliegen
  • wenn Sie andere Arzneimittel wie Verapamil und Diltiazem zur Senkung des Bluthochdrucks einnehmen
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen wie Disopyramid einnehmen.

Patienten mit chronischer Herzmuskelschw√§che d√ľrfen Metoprolol nicht einnehmen:

  • wenn sie an einer instabilen, dekompensierten Herzinsuffizienz leiden (die sich in Form von Fl√ľssigkeitsansammlungen in der Lunge, schlechte Kreislaufverh√§ltnisse oder niedrigem Blutdruck √§u√üern kann), es sei denn, diese Erkrankung ist durch eine medikament√∂se Behandlung stabil eingestellt
  • wenn sie kontinuierlich oder zeitweise Arzneimittel erhalten, die die Pumpf√§higkeit des Herzens erh√∂hen (z. B. Dobutamin)
  • wenn ihr systolischer Blutdruck (oberer Wert) konstant unter 100 mmHg liegt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker wenn Sie eines oder mehrere der nachfolgenden Anzeichen aufweisen oder während der Therapie entwickeln. Informieren Sie in diesen Fällen unbedingt Ihren Arzt.

  • wenn Sie an Asthma bronchiale leiden: Metoprolol kann die Beschwerden bei Asthma bronchiale verschlimmern. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma bronchiale kann beeinflusst werden. Bei einer schweren Form von Asthma bronchiale darf Metoprolol Teva succinat 190 mg nicht eingenommen werden.
  • wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden: Metoprolol kann die Symptome eines erniedrigten Blutzuckers verschleiern. Hier sind regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
  • wenn Sie eine schwach ausgepr√§gte Form einer bestimmten Herzrhythmusst√∂rung (AV-Block I. Grades) haben
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Schmerzen in der Brust (Angina), der so genannten Prinzmetal-Angina, leiden
  • wenn Sie an leichten oder mittelschweren Durchblutungsst√∂rungen in Armen/Beinen leiden
  • wenn Sie aufgrund eines hormonproduzierenden Tumors des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom) Bluthochdruck haben. Vor und w√§hrend der Therapie mit Metoprolol sollte ein Alpha-Rezeptorenblocker angewendet werden
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion aufweisen
  • wenn Sie operiert werden: vor einer Operation sollten Sie den Narkosearzt √ľber die Einnahme von Metoprolol Teva succinat 190 mg informieren
  • wenn Sie an einer Schuppenflechte leiden
  • wenn Sie zu allergischen Reaktionen neigen. Metoprolol kann sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere akuter allergischer Allgemeinreaktionen erh√∂hen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Metoprolol Teva succinat 190 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Die Anwendung von Metoprolol Teva succinat 190 mg als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei einer gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln mit Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg ist eine sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung angezeigt

  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen wie z. B. Calciumantagonisten vom Verapamil- bzw. Diltiazemtyp oder Klasse-I-Antiarrhythmika (wie z. B. Disopyramid). Calciumantagonisten vom Verapamiltyp d√ľrfen Ihnen nicht intraven√∂s gegeben werden (Ausnahme: Intensivmedizin).
  • andere Beta-Rezeptorenblocker (z. B. Augentropfen, die den Wirkstoff Timolol enthalten).

Weitere Wechselwirkungen

Narkosemittel zur Inhalation verstärken die pulsverlangsamende Wirkung von Metoprolol. Metoprolol kann die Wirkung von gleichzeitig eingenommenen blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin und Herzglykosiden) verstärken. Hier kann es z. B. zu einer starken Pulsverlangsamung kommen.

Folgende Stoffe können die Konzentration von Metoprolol im Blut steigern und somit die Wirkung von Metoprolol Teva succinat 190 mg:

  • Alkohol
  • Arzneimittel gegen zu viel Magens√§ure wie Cimetidin
  • Blutdruckmittel wie Hydralazin
  • gewisse Arzneimittel gegen Depressionen wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin
  • Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit wie Diphenhydramin
  • manche Arzneistoffe zur Behandlung von Gelenkerkrankungen wie Hydroxychloroquin und Celecoxib
  • manche Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (Terbinafin)
  • Neuroleptika (z. B. Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen)
  • manche Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen wie Amiodaron, Chinidin und m√∂glicherweise Propafenon
  • manche Arzneimittel zur Behandlung von Allergien.

Wenn Sie gleichzeitig entz√ľndungshemmende Arzneimittel (z. B. Indometacin oder andere Hemmer der Prostaglandinsynthese) anwenden, kann die blutdrucksenkende Wirkung von Beta- Rezeptorenblockern vermindert sein.

Rifampicin (ein Antibiotikum zur Behandlung von z. B. Tuberkulose) vermindert die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol.

Beta-Rezeptorenblocker können die Freisetzung von Insulin bei Typ II Diabetikern hemmen. Sie sollten Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Ihr Arzt wird Ihre blutzuckersenkende Therapie (Insulin und orale Antidiabetika) gegebenenfalls anpassen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol Teva succinat 190 mg und Noradrenalin oder Adrenalin (im K√∂rper nat√ľrlich vorkommende Botenstoffe, die anregend auf das Herz- Kreislaufsystem wirken und somit den Blutdruck steigern) oder anderen √§hnlich wirkenden Arzneimitteln, kann der Blutdruck erheblich ansteigen.

Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann beeinträchtigt werden.

Die Ausscheidung anderer Arzneimittel kann durch Metoprolol vermindert werden (z. B. Lidocain, ein lokal eingesetztes Betäubungsmittel).

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck) beendet werden muss, sollte Metoprolol Teva succinat 190 mg einige Tage fr√ľher abgesetzt werden.

Einnahme von Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol

Die dämpfenden Wirkungen von Metoprolol und Alkohol können sich gegenseitig verstärken. Während der Anwendung von Metoprolol sollten Sie deshalb möglichst keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Metoprolol darf nur bei strenger Indikationsstellung und nach einer sorgf√§ltigen Nutzen-Risiko- Abw√§gung des behandelnden Arztes angewendet werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Metoprolol die Durchblutung der Nachgeburt (Plazenta) vermindert und so zu Wachstumsst√∂rungen des Fetus f√ľhren kann.

Die Therapie mit Metoprolol sollte 48-72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht m√∂glich, muss das Neugeborene 48-72 Stunden nach der Entbindung sorgf√§ltig √§rztlich √ľberwacht werden.

Stillzeit
Metoprolol wird in der Muttermilch angereichert.

Obwohl nach therapeutischen Dosierungen nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, sollten gestillte S√§uglinge auf Anzeichen einer Arzneimittelwirkung √ľberwacht werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Behandlung mit Metoprolol Teva succinat 190 mg k√∂nnen Schwindel und M√ľdigkeit auftreten. Dadurch kann das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndert sein, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme im Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei gleichzeitigem Alkoholgenuss sowie bei einer Erh√∂hung der Dosis.

Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg enth√§lt Glucose und Sucrose

Bitte nehmen Sie Metoprolol Teva succinat 190 mg erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Anwendungsgebiet√ľbliche Dosis, jeweils 1-mal t√§glichwenn n√∂tig, kann die t√§gliche Dosis wie folgt erh√∂ht werden
Bluthochdruck1 Retardtablette zu 47,5 mg*maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg oder zusätzliche Gabe eines weiteren blutdrucksenkenden Arzneimittels
Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen (koronare Herzerkrankung, Angina pectoris)F√ľr den Beginn der Behandlung dieser Erkrankung stehen andere Wirkst√§rken zur Verf√ľgung.maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg oder zus√§tzliche Gabe eines weiteren blutdrucksenkenden Arzneimittels
schnelle Formen der Herzrhythmusst√∂rungenF√ľr den Beginn der Behandlung dieser Erkrankung stehen andere Wirkst√§rken zur Verf√ľgung.maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
funktionelle Herz- KreislaufbeschwerdenF√ľr den Beginn der Behandlung dieser Erkrankung stehen andere Wirkst√§rken zur Verf√ľgung.maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
Erhaltungstherapie nach Herzinfarkt1/2 bis 1 Retardtablette zu 190 mgmaximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
vorbeugende Behandlung der Migräne1/2 Retardtablette zu 190 mgmaximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
Behandlung der Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) NYHA-Klasse II Der behandelnde Arzt sollte Erfahrung in der Behandlung einer stabilen symptomatischen Herzmuskelschw√§che haben.Anfangsdosis W√§hrend der ersten zwei Wochen 1 Retardtablette zu 23,75 mg* Nach jeder Dosiserh√∂hung sollte der Zustand des Patienten sorgf√§ltig √ľberwacht werden!ab der 3. Woche 1 Retardtablette zu 47,5 mg* Die Dosis wird dann jede zweite Woche auf bis zu maximal 1 Retardtablette zu 190 mg (entsprechend 190 mg* Metoprololsuccinat) oder bis zur h√∂chsten vom Patienten vertragenen Dosis verdoppelt. 190 mg* Metoprololsuccinat ist auch die empfohlene Dosierung f√ľr eine Langzeitbehandlung der Herzmuskelschw√§che.
Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) NYHA-Klasse IIIAnfangsdosis Während der ersten Woche 11,88 mg* Metoprololsuccinat (entspricht 1/2 Retardtablette zu 23,75 mg)Die Dosis kann während der zweiten Woche auf 1 Retardtablette zu 23,75 mg* erhöht werden.

* Hierf√ľr stehen Retardtabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit schwerwiegender Einschr√§nkung der Leberfunktion, z. B. Patienten mit einer k√ľnstlichen Venenverbindung zur Druckentlastung (portokavaler Shunt), kann eine Dosisreduktion notwendig sein.

Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen
Bluthochdruck

Die Dosis von Metoprolol Teva succinat 190 mg zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen richtet sich nach dem Körpergewicht Ihres Kindes bzw. des Jugendlichen. Ihr Arzt wird die richtige Dosis berechnen.

Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt einmal t√§glich 0,48 mg pro kg K√∂rpergewicht, wobei 47,5 mg Metoprololsuccinat nicht √ľberschritten werden d√ľrfen. Mit Hilfe der unterschiedlichen Dosisst√§rken soll die Zieldosis so nah wie m√∂glich erreicht werden. In Abh√§ngigkeit vom Ansprechen des Blutdrucks wird Ihr Arzt die Dosis auf 1,9 mg pro kg K√∂rpergewicht steigern. Dosen √ľber 190 mg einmal t√§glich wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.

Metoprolol Teva succinat 190 mg wird nicht bei Kindern unter 6 Jahre empfohlen.

√Ąltere Menschen √ľber 80 Jahre

Es liegen nicht gen√ľgend Erfahrungen zur Anwendung von Metoprolol bei Patienten √ľber 80 Jahren vor. Die Dosissteigerung sollte bei diesen Patienten daher mit besonderer Vorsicht erfolgen.

Art der Anwendung

Die Retardtabletten sollten einmal t√§glich eingenommen werden, vorzugsweise mit dem Fr√ľhst√ľck. Die Retardtabletten sollten als Ganzes oder geteilt geschluckt werden, jedoch ohne sie zu kauen oder zu zerkleinern. Sie sollten mit Wasser genommen werden (mindestens ¬Ĺ Glas).

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung legt der behandelnde Arzt fest.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder einen Notarzt. Dieser kann entsprechend der eingenommenen Tablettenmenge √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit der Arzt wei√ü, welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben und die entsprechenden Ma√ünahmen einleiten kann.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: schwerer Blutdruckabfall, niedriger Puls, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche, Kreislaufversagen, Herzstillstand, Verengung/Verkrampfung der Atemmuskulatur, Bewusstlosigkeit (bis zum Koma), Übelkeit, Erbrechen und blau-rot gefärbte Haut und Schleimhäute (Zyanose).

Bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol oder gleichzeitiger Einnahme von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin (ein Mittel gegen Herzrhythmusstörungen) oder Barbituraten (Beruhigungsmittel) können die Symptome verschlimmert werden.

Die ersten Anzeichen einer √úberdosierung treten 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg abbrechen

Falls Sie die Behandlung mit Metoprolol Teva succinat 190 mg unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt.

Die Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern darf nicht abrupt abgesetzt werden. Wenn die Behandlung beendet werden soll, so sollte dies wann immer m√∂glich √ľber einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen ausschleichend erfolgen, indem die Dosis schrittweise um die H√§lfte reduziert wird, bis die niedrigste Dosis von ¬Ĺ Retardtablette 23,75 mg (entsprechend 11,88 mg Metoprololsuccinat) erreicht ist. Diese letzte Dosierung sollte vor der vollst√§ndigen Beendigung der Behandlung mindestens vier Tage angewendet werden. Falls Sie Beschwerden haben, sollte die Dosis langsamer verringert werden.

Ein abruptes Absetzen von Beta-Rezeptorenblockern kann zu einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz f√ľhren und das Risiko eines Herzinfarkts und pl√∂tzlichen Herztodes erh√∂hen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder einen Notarzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken:

  • Herzschmerzen
  • Atemnot
  • Gelbf√§rbung der Haut und/oder der Augen (dies kann auf eine Leberentz√ľndung hinweisen).

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1000
selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Sehr häufig

  • ausgepr√§gter Blutdruckabfall, auch beim √úbergang vom Liegen zum Stehen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit
  • M√ľdigkeit.

Häufig

Gelegentlich

  • vor√ľbergehende Verschlechterung der Beschwerden der Herzmuskelschw√§che, eine bestimmte Form der Herzrhythmusst√∂rungen (AV-Block I. Grades), Schmerzen in der Herzgegend
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder Ameisenlaufen (Par√§sthesien)
  • Atemwegsverkrampfungen
  • Erbrechen
  • Hautver√§nderungen, schuppenflechtenartige Hautausschl√§ge
  • vermehrtes Schwitzen
  • Muskelkr√§mpfe
  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen im Gewebe (√Ėdeme)
  • Depression, Konzentrationsst√∂rungen, Benommenheit oder Schlaflosigkeit, Alptr√§ume.

Selten

  • funktionelle Herzbeschwerden wie Herzstolpern oder Herzjagen, bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen (√úberleitungsst√∂rungen)
  • Sehst√∂rungen, trockene oder gereizte Augen, Bindehautentz√ľndung
  • Schnupfen
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Verschlimmerung einer Zuckerkrankheit, die vorher ohne die typischen Merkmale einherging (latenter Diabetes mellitus)
  • abweichende Werte bei Leberfunktionstests
  • Impotenz und andere Sexualst√∂rungen, bindegewebige Verh√§rtung der Schwellk√∂rper des Penis (Induratio penis plastica)
  • Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit.

Sehr selten

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus), H√∂rst√∂rungen
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Lichtempfindlichkeit, Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Neuauftreten einer Schuppenflechte, schuppenflechten√§hnliche Hautver√§nderungen
  • Gelenkschmerzen, Muskelschw√§che
  • Absterben von Gewebe (Nekrose) bei Patienten mit schweren Durchblutungsst√∂rungen in Armen und/oder Beinen vor der Behandlung, Verst√§rkung der Beschwerden bei Patienten mit zeitweiligem Hinken (Claudicatio intermittens) oder mit Gef√§√ükr√§mpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom)
  • Leberentz√ľndung
  • Vergesslichkeit oder Ged√§chtnisst√∂rungen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen (z. B. Ver√§nderung der Stimmung).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger- Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg enth√§lt

Der Wirkstoff ist Metoprololsuccinat (Ph.Eur.).

1 Retardtablette enthält 190 mg Metoprololsuccinat (Ph.Eur.), entsprechend 200 mg Metoprololtartrat. Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Sucrose, Maisst√§rke, Macrogol 6000, Polyacrylat-Dispersion 30 %, Talkum, Povidon K90, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], hochdisperses Siliciumdioxid, D-Glucose (siehe Abschnitt 2 unter ‚ÄěMetoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg enth√§lt Glucose und Sucrose‚ÄĚ).

Film√ľberzug: Hypromellose, Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E171).

Wie Metoprolol Teva¬ģ succinat 190 mg aussieht und Inhalt der Packung

Metoprolol Teva succinat 190 mg ist weiß, länglich, beidseitig gewölbt und hat eine Bruchkerbe auf beiden Seiten.

Metoprolol Teva succinat 190 mg ist in Aluminium/Aluminium-Blister Packungen mit 30, 50 und 100 Retardtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA GmbH Graf-Arco-Str. 3 89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH Ludwig-Merckle-Str. 3 89143 Blaubeuren

oder

Teva Pharma B.V. Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2014.

Versionscode: Z04

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Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEVA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 25.07.2009
ATC Code C07AB02
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden