Bisostad 10 mg Filmtabletten

Abbildung Bisostad 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.07.2001
ATC Code C07AB07
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bisostad ist ein herzspezifischer Beta-Rezeptorenblocker, wirkt blutdrucksenkend und vermindert die Herzarbeit und damit den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels.

Bisostad wird angewendet zur Behandlung von:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisostad darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Bisoprolol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine akute Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) haben oder w√§hrend einer Verschlechterung einer bestehenden Herzmuskelschw√§che, die eine intraven√∂se Behandlung mit Substanzen erfordert, die die Herzkraft st√§rken.
  • wenn Sie einen Herz-Kreislauf-Schock erleiden, ausgel√∂st durch St√∂rungen der Herzfunktion.
  • wenn Sie bestimmte St√∂rungen der Erregungsleitung im Herzen haben ( AV Block II. oder III. Grades, ohne Herzschrittmacher).
  • wenn Sie bestimmte St√∂rungen der Herzt√§tigkeit haben (Sick Sinus Syndrom und Sinuatrialer Block).
  • wenn Sie einen stark verlangsamten Puls haben.
  • wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck haben.
  • wenn Sie schweres Bronchialasthma oder eine schwere, chronische Atemwegserkrankung mit Verengung der Atemwege haben.
  • wenn Sie fortgeschrittene Durchblutungst√∂rungen der Gliedma√üen haben oder wenn Sie Gef√§√üverengungen im Bereich der Finger und Zehen haben (Raynaud Syndrom).
  • wenn Sie unter einer stoffwechselbedingten √úbers√§uerung des K√∂rpers leiden (metabolische Azidose).
  • wenn Sie einen unbehandelten Tumor der Nebenniere haben, der einen Anstieg des Blutdrucks verursacht (Ph√§ochromocytom). Bevor der Arzt Ihnen Bisoprolol verschreibt, muss zuerst diese Erkrankung behandelt werden.
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Floctafenin (ein entz√ľndungshemmendes, schmerzstillendes Arzneimittel) oder Sultoprid (ein Arzneimittel zur Behandlung psychischer St√∂rungen) enthalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Bisostad einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bisostad ist erforderlich

  • wenn Sie eine Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) als Begleiterkrankung haben.
  • wenn Sie Atemprobleme haben, verursacht durch pl√∂tzliche Verengung der Atemwege im Zuge von Asthma oder anderen chronischen Atemwegserkrankungen (Bronchospasmen).
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) und Ihre Blutzuckerwerte stark schwanken (Symptome eines stark erniedrigten Blutzuckers k√∂nnen verschleiert sein). Ihr Arzt wird die Blutzuckerwerte w√§hrend der Behandlung regelm√§√üig messen.
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie eine Nierenerkrankung haben.
  • wenn Sie streng fasten.
  • wenn Sie wegen √úberempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) in Behandlung sind. Bisoprolol kann die √úberempfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Substanzen und die Schwere der allergischen Reaktion verst√§rken. Eine Behandlung mit Adrenalin (Epinephrin) f√ľhrt in diesem Fall m√∂glicherweise nicht zum gew√ľnschten Erfolg.
  • wenn Sie geringgradige Erregungsleitungsst√∂rungen des Herzens (AV Block I. Grades) haben.
  • wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen des Herzmuskels infolge von zeitweiligen krampfartigen Verengungen der Herzkranzgef√§√üe haben (Prinzmetal-Angina).
  • wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üe (in H√§nden und F√ľ√üen) haben. Die Beschwerden k√∂nnen sich vor allem zu Beginn der Behandlung verschlechtern.

Bisostad soll nicht zur Behandlung einer chronischen Herzmuskelschwäche verwendet werden.

Zu Beginn der Behandlung ist eine regelmäßige Überwachung erforderlich, insbesondere bei älteren Patienten.

Vor einer Vollnarkose muss der Narkosearzt √ľber eine Behandlung mit Bisostad informiert werden, da es zu m√∂glichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen kann. Falls es notwendig ist, Bisostad vor einer Operation abzusetzen, sollte dies schrittweise erfolgen und zirka 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein. Dies muss vom behandelnden Arzt entschieden werden.

Bei Patienten mit Bronchialasthma oder anderen chronischen Atemwegserkrankungen mit Verengung der Atemwege, die Beschwerden verursachen können, sollte eine begleitende bronchienerweiternde Behandlung erfolgen. Gelegentlich kann eine Zunahme des Atemwegwiderstandes bei Patienten mit Asthma auftreten und daher eine Dosiserhöhung Ihres Asthmamittels erforderlich machen.

Bei Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Anwendung von Beta-Rezeptorenblockern nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt erfolgen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Bisostad, falls dies zutrifft.

Bei Patienten mit einem Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) darf Bisoprolol erst nach Behandlung mit einem Alpha-Blocker verabreicht werden.

Die Behandlung mit Bisoprolol kann die Anzeichen einer √úberfunktion der Schilddr√ľse verschleiern.

Wenn Sie Kontaktlinsen verwenden, ber√ľcksichtigen Sie, dass Bisostad den Tr√§nenfluss vermindert und das Risiko einer Augenirritation erh√∂hen kann.

Bei Auftreten von Komplikationen seitens des Herzens, bei zu starkem Blutdruckabfall (Benommenheit, Schwindel), Atemnot oder bei versehentlicher Überdosierung, legen Sie sich nieder. Es ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen.

Die Anwendung des Arzneimittels Bisostad kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Bisostad zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln ist nicht erlaubt (kontraindiziert):

Sie d√ľrfen keine Arzneimittel gemeinsam mit Bisostad einnehmen, die Floctafenin (ein entz√ľndungshemmendes, schmerzstillendes Arzneimittel) oder Sultoprid (zur Behandlung psychischer St√∂rungen) enthalten.

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln wird nicht empfohlen:

  • Bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (Calciumantagonisten vom Verapamil-Typ und zu einem geringeren Teil vom Diltiazem-Typ)
  • Bestimmten blutdrucksenkenden Arzneimitteln (zentral wirksame Hypertensiva, z.B. Clonidin, Methyldopa, Moxonodin, Rilmenidin)

Die gleichzeitige Einnahme mit folgenden Arzneimitteln darf nur mit besonderer Vorsicht erfolgen:

  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag (Herzrhythmusst√∂rungen) z.B.Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon und Amiodaron (Klasse-I-Antiarrhythmika und Klasse-III- Antiarrhythmika)
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (Calciumantagonisten) wie Felodipin und Amlodipin
  • Parasympathomimetika (u.a. Arzneimittel gegen Darm- und Blasenschw√§che, angeborene Muskelschw√§che und Alzheimer)
  • lokale Betablocker, einschlie√ülich Augentropfen zur Behandlung des gr√ľnen Stars
  • Insulin und andere blutzuckersenkende Arzneimittel: die blutzuckersenkende Wirkung kann verst√§rkt werden und Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers - insbesondere schneller Puls - k√∂nnen verschleiert oder abgeschw√§cht sein. Regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen sind daher erforderlich.
  • Narkosemittel: Der Narkosearzt muss vor einer Vollnarkose √ľber die Behandlung mit Bisostad informiert werden.
  • Arzneimittel zur Unterst√ľtzung der Herzt√§tigkeit (Digitalisglykoside)
  • Bestimmte entz√ľndungshemmende und fiebersenkende Arzneimittel (NSAR) - die blutdrucksenkende Wirkung von Bisostad kann vermindert werden.
  • √ü-Sympathomimethika (blutgef√§√üverengende, abschwellende Arzneimittel) z.B. Isoprenalin, Dobutamin
  • Arzneimittel mit Wirkung auf das Nervensystem (Sympathomimetika mit őĪ- und √ü- mimetischer Wirkung, z.B. Adrenalin, Noradrenalin) - Ansteigen des Blutdrucks
  • Arzneimittel gegen Depressionen, Schlafmittel, stark beruhigende Arzneimittel und andere blutdrucksenkende Arzneimittel (z.B. trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine, Baclofen)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Migr√§ne (Ergotaminderivate)
  • Jodhaltige Kontrastmittel (werden bei bildgebenden Untersuchungen verwendet)
  • Epinephrin: Zur Behandlung von allergischen Reaktionen k√∂nnen h√∂here Dosen von Epinephrin notwendig sein.

Bei gleichzeitiger Einnahme mit folgenden Arzneimitteln ist zu beachten:

  • Mefloquin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Malaria): es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr langsamen Herzschlag (Bradykardien).Monoaminoxidase-Hemmer (ausgenommen MAO-B-Hemmer, Arzneimittel gegen Depressionen): es kann zu verst√§rktem Blutdruckabfall kommen, aber auch das Risiko f√ľr eine Bluthochdruckkrise ist erh√∂ht.
  • Kortikosteroide (entz√ľndungshemmende Arzneimittel): die blutdrucksenkende Wirkung wird verrringert.
  • Arzneimittel, die zur Aussch√ľttung k√∂rpereigener Arzneimittelabbauender Stoffe f√ľhren (z.B. Rifampicin) - die K√∂rperverweildauer des Wirkstoffes Bisoprolol kann geringf√ľgig verk√ľrzt werden (eine Dosiserh√∂hung ist im Allgemeinen nicht erforderlich)

.

Einnahme von Bisostad zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Bisostad kann Benommenheit und Schwindelgef√ľhl ausl√∂sen und diese Beschwerden k√∂nnen durch Alkohol verst√§rkt werden. Wenn Sie darunter leiden, sollten Sie vermeiden, Alkohol zu trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie Bisostad nicht einnehmen, au√üer Ihr Arzt entscheidet, dass es unbedingt notwendig ist. Bisoprolol kann zu Fehlgeburten, Wachstumsst√∂rungen und vorzeitigen Wehen f√ľhren. Wenn Sie Bisostad w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, m√ľssen der Fetus und das Neugeborene sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Bisoprolol in die Muttermilch √ľbergeht. Die Anwendung von Bisoprolol in der Stillzeit wird daher nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen

Zu Beginn der Behandlung, bei Dosisanpassung oder durch Alkoholgenuss kann es zu Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl und zu verminderter Reaktionsf√§higkeit kommen. Wenn Sie derartige

Nebenwirkungen bei sich feststellen, d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken und / oder keine Maschinen bedienen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Bitte halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Dosis bei Bluthochdruck oder Angina pectoris 1 x täglich 5 mg Bisoprolol.

Die Tablette kann in zwei Dosen geteilt werden.

Bei leichteren Formen des Bluthochdrucks kann 1 x täglich 2,5 mg Bisoprolol ausreichend sein.

Bei nicht ausreichender Wirkung kann der Arzt die Dosis auf 1 x täglich 10 mg erhöhen.

Eine weitere Dosiserhöhung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt. Die empfohlene Maximaldosis ist 20 mg Bisoprolol pro Tag.

Art der Einnahme Zum Einnehmen

Nehmen Sie Bisostad m√∂glichst morgens vor, w√§hrend oder nach dem Fr√ľhst√ľck unzerkaut mit einer ausreichenden Menge Fl√ľssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) ein.

Patienten mit Nierenfunktionsstörung

Bei Patienten mit leichten oder mittleren Nierenfunktionsst√∂rungen ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsst√∂rung soll die Dosis 10 mg Bisoprolol einmal t√§glich nicht √ľbersteigen. F√ľr Patienten, die eine Dialyse erhalten ist keine zus√§tzliche Dosis Bisostad notwendig, da eine Dialyse Bisoprolol nicht entfernt.

Patienten mit Leberfunktionsstörung

Bei Patienten mit leichten oder mittleren Leberfunktionsstörungen ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich.

Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsst√∂rung soll die Dosis 10 mg einmal t√§glich nicht √ľbersteigen.

√Ąltere Patienten (> 65 Jahre)

Gewöhnlich ist keine Dosisanpassung erforderlich. Es wird empfohlen mit der niedrigst möglichen Dosis zu beginnen.

Kinder und Jugendliche

Zu diesem Arzneimittel gibt es keine Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen, daher kann die Anwendung nicht empfohlen werden.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung wird durch den Arzt festgelegt. Die Behandlung mit Bisostad ist gewöhnlich eine Langzeittherapie.

Wenn Sie eine größere Menge von Bisostad eingenommen haben, als Sie sollten

Verst√§ndigen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Die h√§ufigsten

Anzeichen einer √úberdosierung sind ein langsamer Herzschlag, stark erniedrigter Blutdruck mit Schwindel und Benommenheit, Atemprobleme, ungen√ľgende Herzt√§tigkeit und ein niedriger Blutzuckerspiegel, der Benommenheit und Zittern verursachen kann.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal

Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Bisostad vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Bisostad abbrechen

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und h√∂ren Sie nicht pl√∂tzlich mit der Einnahme von Bisostad auf. Die Therapie muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden, ansonsten kann es zu einer vor√ľbergehenden Verschlechterung der Herzerkrankung kommen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Bisostad Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die beschriebenen Nebenwirkungen können im Allgemeinen bei allen Betablockern (bestimmte Arzneimittel zur Blutdrucksenkung) auftreten.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Häufig:

  • Schwindelgef√ľhl*, Kopfschmerz*, Schwitzen*
  • K√§ltegef√ľhl und Taubheit in den Gliedma√üen, anfallsweises Erblassen der Finger oder Zehen (Raynaud-Syndrom), Verschlechterung krampfartiger Schmerzen in den Beinen w√§hrend des Gehens (Claudicatio intermittens), Hypotonie
  • Beschwerden wie √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Verstopfung
  • M√ľdigkeit*

Gelegentlich:

  • Schlafst√∂rungen, Depressionen
  • St√∂rungen der Herzt√§tigkeit (AV-Erregungsst√∂rungen), Verschlechterung schon bestehender Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Verlangsamung der Herzt√§tigkeit
  • Benommenheit, Schwindel durch pl√∂tzlichen Blutdruckabfall beim Aufstehen nach l√§ngerem Liegen oder Sitzen (orthostatische Hypotonie)
  • Atemnot (Bronchospasmen) bei Patienten mit Asthma oder obstruktiven Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte
  • Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe, Gelenkserkrankung

Schw√§chegef√ľhl

Selten:

  • Auftreten von Abwehrstoffen (Antik√∂rpern) gegen k√∂rpereigenes Gewebe mit damit verbundenen Erscheinungen wie eine bestimmte Hauterkrankung (Lupus Syndrom), die nach Absetzen der Behandlung verschwinden.
  • Albtr√§ume, Halluzinationen
  • Ohnmacht
  • verminderter Tr√§nenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
  • H√∂rst√∂rungen
  • Allergischer Schnupfen
  • Entz√ľndung der Leber (Hepatitis)
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Jucken, Hautr√∂tung, Hautausschlag)
  • Potenzst√∂rungen
  • Erh√∂hung der Blutfettwerte (Triglyzeride), Erh√∂hung der Leberwerte (GOT, GPT), erniedrigte Blutzuckerwerte.
  • Einzelne F√§lle von erh√∂hten Blutzuckerwerten, erh√∂hten Bilirubinwerten, erh√∂htem Kaliumspiegel im Blut, verminderter Anzahl der Blutpl√§ttchen oder wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukozytopenie, Thrombozytopenie, Agranulozytose) wurden beobachtet.
  • Ein Fall von erh√∂hter Harns√§urekonzentration im Blut (Hyperurik√§mie) w√§hrend der Behandlung mit Bisoprolol ist aufgetreten.

Sehr selten:

  • * Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf. Sie sind leichterer Art und verschwinden in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Blisterpackung ohne Aluminiumbeutel:

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Blisterpackung mit Aluminiumbeutel:

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich‚Äú.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach Verwendbar bis bzw. Verw. bisangegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Bisostad enthält

Der Wirkstoff ist Bisoprololhemifumarat.

1 Filmtablette enthält 5 mg Bisoprololhemifumarat.

1 Filmtablette enthält 10 mg Bisoprololhemifumarat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

mikrokristalline Cellulose, Calciumhydrogenphosphat, vorverkleisterte Maisstärke, Crospovidon, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172), Eisenoxid rot (E 172)

Wie Bisostad aussieht und Inhalt der Packung

Hellrosa, runde, beidseitig gew√∂lbte Filmtabletten. Die Tabletten haben an beiden Seiten eine Bruchrille und haben die Pr√§gung ‚ÄěBSL5‚Äú auf einer Seite.

Gelb bis orange, rund, beidseitig gew√∂lbt, mit beidseitiger Bruchrille und der Pr√§gung ‚ÄěBSL10‚Äú auf einer Seite.

PVC/F/PVDC/Al Blisterpackung mit 20 oder 50 Tabletten.

PVC/F/PVDC/Al Blisterpackung mit 20 oder 50 Tabletten mit oder ohne Aluminium-Beutel

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-24131

Z.Nr.: 1-24130

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome einer √úberdosierung

Die h√§ufigsten Anzeichen der √úberdosierung eines ő≤-Blockers sind Bradykardie, Hypotonie, Bronchospasmen, akute Herzinsuffizienz, Erregungsleitungsst√∂rungen sowie Hypoglyk√§mie. Die Empfindlichkeit gegen√ľber hohen Bisoprolol-Einzeldosen zeigt eine gro√üe interindividuelle Streuung.

Therapie bei √úberdosierung

Bei einer √úberdosierung sollte die Behandlung mit Bisoprolol gestoppt und mit einer supportiven und symptomatischen Behandlung begonnen werden. Die Resorption von Bisoprolol im Gastrointestinaltrakt muss verhindert werden. Magensp√ľlung oder Gabe von Aktivkohle und ein Laxans k√∂nnen angewendet werden. Die Atmung muss √ľberwacht werden und, falls notwendig, ist eine k√ľnstliche Beatmung einzuleiten. Die wenigen zur Verf√ľgung stehenden Daten lassen auf eine sehr schlechte Dialysierbarkeit von Bisoprolol schlie√üen. Basierend auf den erwarteten pharmakologischen Wirkungen und den Empfehlungen f√ľr andere ő≤-Blocker, sollten die folgenden allgemeinen Ma√ünahmen ergriffen werden, falls klinisch erforderlich.

Bradykardie: Intraven√∂se Gabe von Atropin oder Orciprenalin langsam i.v.bis zum Wirkungseintritt. Bei unzureichender Wirkung kann vorsichtig Isoprenalin oder eine andere positiv chronotrop wirkende Substanz gegeben werden. Gegebenenfalls kann ein Herzschrittmacher notwendig sein. Hypotonie: Intraven√∂se Gabe von Fl√ľssigkeit und gef√§√üverengenden Substanzen. Auch die Gabe von Glucagon i.v. kann sinnvoll sein.

AV-Block (II. oder III. Grades): Die Patienten sollten sorgf√§ltig √ľberwacht und einer Infusionsbehandlung mit Isoprenalin unterzogen werden. Falls angebracht sollte ein Herzschrittmacher gelegt werden.

Akute Verschlechterung der Herzinsuffizienz: Intravenöse Gabe von Diuretika, positiv inotropen Arzneimitteln sowie Vasodilatatoren.

Bronchospasmen: Bronchialerweiternde Arzneimittel wie z.B. Isoprenalin, ß2-Sympathomimetika und/oder Aminophyllin.

Hypoglykämie: Intravenöse Gabe von Glucose.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Bisostad 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.07.2001
ATC Code C07AB07
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Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden