Bisoprolol Sandoz 10 mg - Filmtabletten

Abbildung Bisoprolol Sandoz 10 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.01.2009
ATC Code C07AB07
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bisoprolol Sandoz geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Betablocker bezeichnet werden. Diese Arzneimittel sch√ľtzen das Herz vor √ľberm√§√üiger Aktivit√§t.

Bisoprolol Sandoz wird angewendet zur Behandlung von:

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bisoprolol Sandoz darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Bisoprololfumarat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie einen kardiogenen Schock erleiden (eine schwere Herzkrankheit mit schnellem, schwachem Puls, niedrigem Blutdruck, kaltschwei√üiger Haut, Schw√§che und Bewusstlosigkeit)
  • wenn Sie eine stark keuchende Atmung oder starkes Bronchialasthma haben oder schon einmal hatten: In diesem Fall kann die Einnahme von Bisoprolol Ihre Atmung beeinflussen.
  • wenn Sie einen langsamen Puls haben (weniger als 60 Schl√§ge pro Minute). Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben
  • wenn Sie starke Durchblutungsst√∂rungen haben, so dass Ihre Finger und Zehen manchmal kribbeln oder blass oder blau werden
  • wenn Sie unter bestimmten Formen von schweren Herzrhythmusst√∂rungen leiden
  • wenn Sie an einer erst k√ľrzlich aufgetretenen Herzschw√§che leiden oder wenn Ihre Herzschw√§che nicht stabil ist oder eine station√§re Behandlung erfordert
  • wenn Sie unter einer √úbers√§uerung des K√∂rpers leiden, einer sogenannten metabolischen Azidose. Hierzu kann Ihr Arzt Sie beraten.
  • wenn Sie an einem bestimmten Tumor in der Nebenniere, bekannt als Ph√§ochromozytom, leiden und deswegen nicht behandelt werden

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich √ľber einen der oben genannten Punkte nicht im Klaren sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Bisoprolol Sandoz einnehmen,

‚ÄĘ wenn Sie unter keuchender Atmung und Kurzatmigkeit (Asthma) leiden. Eine begleitende bronchienerweiternde Therapie sollte erfolgen. Eine Dosiserh√∂hung des2- ő≤

Sympathikomimetikums kann erforderlich sein.

  • wenn Sie zuckerkrank sind: Die Tabletten k√∂nnen die Anzeichen einer Unterzuckerung verschleiern (wie z. B. eine erh√∂hte Herzschlagrate, Herzklopfen oder Schwitzen).
  • wenn Sie fasten und dabei keine feste Nahrung zu sich nehmen
  • wenn Sie wegen √úberempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) in Behandlung sind: Bisoprolol Sandoz kann Ihre √úberempfindlichkeit gegen√ľber Substanzen, auf die Sie allergisch reagieren, erh√∂hen und die Schwere der allergischen Reaktionen steigern. Eine Behandlung mit Adrenalin (Epinephrin) f√ľhrt in diesem Fall m√∂glicherweise nicht zum gew√ľnschten Erfolg und muss eventuell h√∂her als √ľblich dosiert werden.
  • wenn Sie einen Herzblock ersten Grades (eine bestimmte Reizleitungsst√∂rung des Herzens) haben
  • wenn Sie an einer sog. Prinzmetal-Angina leiden (d. h. an Herzschmerzen, die durch zeitweilige Verkrampfungen der Herzkranzgef√§√üe, die den Herzmuskel versorgen, verursacht werden)
  • wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen (z. B. in H√§nden und F√ľ√üen) haben
  • im Fall einer Operation unter Narkose: wenn Sie beim Arzt, im Krankenhaus oder beim Zahnarzt unter Narkose operiert werden m√ľssen: Informieren Sie in diesem Fall bitte die √Ąrzte dar√ľber, welche Medikamente Sie einnehmen.
  • wenn Sie gleichzeitig Calciumantagonisten, wie Verapamil und Diltiazem, einnehmen. Die gleichzeitige Verwendung wird nicht empfohlen, siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Bisoprolol Sandoz mit anderen Arzneimitteln‚Äú
  • wenn Sie eine Psoriasis (wiederkehrende Hauterkrankung mit Schuppenbildung und trockenem Hautausschlag) haben oder schon einmal hatten
  • wenn Sie an einem Ph√§ochromozytom (bestimmter Tumor des Nebennierenmarks) leiden: Bevor Ihr Arzt Ihnen Bisoprolol Sandoz verschreibt, muss zuerst diese Erkrankung behandelt werden.
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsenfunktionsst√∂rung haben: Die Tabletten k√∂nnen die Anzeichen einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion verschleiern.

Bisher gibt es zu Bisoprolol Sandoz noch keine Erfahrungen zur Behandlung einer Herzschwäche bei Patienten mit den folgenden Krankheiten und Beschwerden:

  • Zuckerkrankheit, die mit Insulin behandelt wird (Diabetes Typ I)
  • schwere Nierenerkrankung
  • schwere Lebererkrankung
  • bestimmte Herzkrankheiten
  • Herzinfarkt innerhalb der letzten drei Monate

Die Behandlung mit Bisoprolol Sandoz erfordert eine regelmäßige medizinische Kontrolle. Dies ist unbedingt notwendig, besonders zu Beginn und am Ende der Behandlung.

Die Behandlung mit Bisoprolol Sandoz darf ohne zwingenden Grund nicht plötzlich abgebrochen werden.

Bei Patienten mit Bluthochdruck und Angina pectoris mit begleitender Herzschwäche sollte die Behandlung nicht plötzlich abgebrochen werden. Die Dosis sollte langsam durch eine wöchentliche Halbierung der Dosis herabgesetzt werden.

Die Anwendung von Bisoprolol Sandoz kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn einer der genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft oder fr√ľher einmal auf Sie zugetroffen hat.

Einnahme von Bisoprolol Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bestimmte Arzneimittel d√ľrfen nicht gleichzeitig mit Bisoprolol angewendet werden, w√§hrend bei Anderen eventuell bestimmte √Ąnderungen, z. B. eine Dosis√§nderung, erforderlich werden.

Informieren Sie grundsätzlich Ihren Arzt, wenn Sie eines der im Folgenden genannten Arzneimittel zusätzlich zu Bisoprolol Sandoz anwenden oder erhalten:

  • Arzneimittel zur Behandlung des Blutdrucks oder Arzneimittel gegen Herzkrankheiten (wie Amiodaron, Amlodipin, Clonidin, Digitalisglykoside, Diltiazem, Disopyramid, Felodipin, Flecainid, Lidocain, Methyldopa, Moxonidin, Phenytoin, Propafenon, Chinidin, Rilmenidin, Verapamil)
  • Beruhigungsmittel oder Arzneimittel gegen Psychosen (eine bestimmte Art seelischer Erkrankungen), z. B. Barbiturate (die auch bei Epilepsien angewendet werden), Phenothiazine (die auch bei Erbrechen und √úbelkeit angewendet werden)
  • Arzneimittel gegen Depressionen, z. B. trizyklische Antidepressiva oder MAO-A-Hemmer
  • Arzneimittel, die f√ľr die Narkose w√§hrend einer Operation verwendet werden (siehe auch ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • bestimmte Schmerzmittel (z. B. Acetylsalicyls√§ure, Diclofenac, Indometacin, Ibuprofen oder Naproxen)
  • Arzneimittel gegen Asthma oder verstopfte Nase sowie Arzneimittel, die bei bestimmten Augenerkrankungen wie Glaukom (erh√∂htem Augeninnendruck) oder zur Dilatation (Erweiterung) der Pupille angewendet werden
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung eines Schocks (z. B. Adrenalin, Dobutamin, Noradrenalin)
  • Mefloquin, ein Arzneimittel gegen Malaria
  • das Antibiotikum Rifampicin
  • Ergotaminderivate gegen Migr√§ne

Alle diese Arzneimittel können, genauso wie Bisoprolol Sandoz, den Blutdruck oder die Herztätigkeit beeinflussen.

Insulin oder andere Mittel gegen Diabetes (Zuckerkrankheit). Die blutzuckersenkende Wirkung dieser Arzneimittel kann durch Bisoprolol verstärkt werden. Warnzeichen einer Unterzuckerung können verschleiert werden.

Einnahme von Bisoprolol Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Bisoprolol Sandoz kann Benommenheit und Schwindelgef√ľhl ausl√∂sen und diese Beschwerden k√∂nnen durch Alkohol verst√§rkt werden. Wenn Sie darunter leiden, sollten Sie vermeiden, Alkohol zu trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bisoprolol Sandoz kann sch√§dliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft und/oder das ungeborene Kind haben. Das Risiko f√ľr eine Fr√ľhgeburt oder Fehlgeburt oder f√ľr einen erniedrigten Blutzuckerspiegel und verlangsamten Puls beim Kind ist erh√∂ht. Das Wachstum des Babys kann beeintr√§chtigt sein. Aus diesen Gr√ľnden sollte Bisoprolol Sandoz in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Es ist nicht bekannt, ob Bisoprolol in die Muttermilch √ľbertritt. Deshalb ist die Einnahme von Bisoprolol Sandoz w√§hrend der Stillzeit nicht zu empfehlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Die Einnahme dieses Arzneimittels kann zu M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit oder Schwindelgef√ľhl f√ľhren. Wenn Sie derartige Nebenwirkungen bei sich feststellen, d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken und/oder keine Maschinen bedienen. Denken Sie vor allem zu Beginn und bei √Ąnderungen der Behandlung sowie bei gleichzeitigem Alkoholgenuss daran, dass diese Nebenwirkungen auftreten k√∂nnen.

Bisoprolol Sandoz enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Bisoprolol Sandoz erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten Sie einnehmen sollen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel morgens, vor, zu oder nach dem Fr√ľhst√ľck ein. Nehmen Sie die Tablette(n) mit etwas Wasser ein und zerkauen oder zerkleinern Sie diese nicht.

Bluthochdruck/Angina pectoris

Erwachsene

Die Dosierung ist individuell festzulegen.

Die empfohlene Anfangsdosis ist einmal täglich 5 mg.

Die √ľbliche Dosis f√ľr Erwachsene betr√§gt einmal t√§glich 10 mg. Ihr Arzt kann entscheiden, die Dosis zu erh√∂hen oder zu erniedrigen.

Die Höchstdosis beträgt einmal täglich 20 mg.

Schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen

Wenn Sie unter einer schweren Nieren- oder schweren Leberfunktionsstörung leiden, beträgt die maximale Dosis 10 mg pro Tag.

√Ąltere Patienten

Im Allgemeinen ist keine Dosisanpassung erforderlich. Ihr Arzt wird die Behandlung mit der niedrigstmöglichen Dosis beginnen.

Herzschwäche (verminderte Pumpleistung des Herzens)

Bevor Sie mit der Einnahme von Bisoprolol Sandoz beginnen, sollten Sie bereits eine Therapie mit einem ACE-Hemmer, einem Diuretikum und eventuell einem Herzglykosid (Herz-/ Blutdruckmittel) erhalten.

Die Dosis wird schrittweise erh√∂ht, bis die f√ľr Sie geeignete Dosis erreicht worden ist:

1,25 mg einmal t√§glich f√ľr eine Woche. Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf: 2,5 mg einmal t√§glich w√§hrend der n√§chsten Woche. Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf:

3,75 mg einmal täglich während der nächsten Woche. Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf:

5 mg einmal täglich während der nächsten 4 Wochen. Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf:

7,5 mg einmal täglich während der nächsten 4 Wochen. Wenn diese Dosis gut vertragen wird, Steigerung auf:

10 mg einmal täglich als Erhaltungsdosis.

Die Höchstdosis beträgt einmal täglich 10 mg.

Ihr Arzt legt die f√ľr Sie geeignete Dosis unter anderem aufgrund der m√∂glichen Nebenwirkungen fest.

Nach der allerersten Dosis von 1,25 mg wird der Arzt Blutdruck und Pulsfrequenz messen und Sie auf mögliche Störungen der Herztätigkeit hin untersuchen.

Leber- oder Nierenfunktionsstörungen

Ihr Arzt wird bei der Steigerung der Dosis besonders sorgfältig vorgehen.

√Ąltere Patienten

In der Regel ist keine besondere Dosisanpassung erforderlich.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bisoprolol Sandoz zu stark oder aber nicht ausreichend stark ist, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Legen Sie die Tablette mit der Bruchrille nach oben auf eine feste, ebene Unterlage. Dr√ľcken Sie mit dem Daumen auf die Mitte der Tablette und die Tablette zerbricht in zwei H√§lften. Dr√ľcken Sie mit dem Daumen auf die Mitte jeder H√§lfte, dann erhalten Sie vier Teile.

Dauer der Behandlung

Bisoprolol Sandoz wird gewöhnlich zur Dauerbehandlung angewendet.

Kinder und Jugendliche

Es gibt keine Erfahrungen mit Bisoprolol Sandoz bei Kindern und Jugendlichen, daher wird die Anwendung in dieser Altersgruppe nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Bisoprolol Sandoz eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich mehr als die verschriebene Dosis eingenommen haben, nehmen Sie bitte sofort R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker auf. Nehmen Sie die restlichen Tabletten oder diese Packungsbeilage mit, so dass das medizinische Personal genau wei√ü, was Sie eingenommen haben. M√∂gliche Anzeichen einer √úberdosierung sind Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, M√ľdigkeit, Atemnot und/oder keuchende Atmung. Au√üerdem k√∂nnen eine verlangsamte Pulsfrequenz, erniedrigter Blutdruck, ungen√ľgende

Herzt√§tigkeit und ein niedriger Blutzuckerspiegel (mit Hungergef√ľhl, Schwei√üausbruch und Herzklopfen) auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol Sandoz vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie daran denken, und fahren Sie dann mit der √ľblichen Dosis am n√§chsten Tag fort.

Wenn Sie die Einnahme von Bisoprolol Sandoz abbrechen

Die Behandlung mit Bisoprolol Sandoz darf nicht abrupt abgebrochen werden, denn wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels pl√∂tzlich beenden, kann sich Ihr Zustand verschlechtern. Vielmehr m√ľssen Sie die Dosis entsprechend der Anordnung des Arztes schrittweise √ľber mehrere Wochen verringern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Um ernste Folgen zu vermeiden, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, wenn eine Nebenwirkung schwer ist, plötzlich auftritt oder sich schnell verschlechtert.

Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen betreffen die Herzfunktion:

  • verlangsamte Herzfrequenz (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • Verschlechterung der Herzinsuffizienz (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • langsamer oder unregelm√§√üiger Herzschlag (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Wenn Sie sich benommen oder schwach f√ľhlen oder Atemprobleme auftreten, kontaktieren Sie bitte sobald wie m√∂glich Ihren Arzt.

Kontaktieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, wenn bei Ihnen schwerere allergische Reaktionen auftreten, die ein Anschwellen von Gesicht, Hals, Zunge, Mund oder Rachen oder Atembeschwerden umfassen k√∂nnen.

Nachstehend sind weitere Nebenwirkungen entsprechend ihrer Häufigkeit aufgelistet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Abgeschlagenheit. Bei der Behandlung von Bluthochdruck oder Angina pectoris kommt diese Nebenwirkung gelegentlich vor.
  • Schwindelgef√ľhl, M√ľdigkeit und Kopfschmerzen (vor allem zu Beginn der Behandlung bei Patienten mit Bluthochdruck und Angina pectoris; diese Anzeichen sind meistens leicht und gehen oft innerhalb von 1 ‚Äď 2 Wochen zur√ľck)
  • K√§lte- oder Taubheitsgef√ľhl in den Gliedma√üen (Finger oder Zehen, Ohren und Nase); vermehrtes Auftreten von krampfartigen Schmerzen in den Beinen beim Gehen
  • sehr niedriger Blutdruck (Hypotonie), besonders bei Patienten mit Herzschw√§che
  • √úbelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Erschöpfung. Bei der Behandlung einer Herzschwäche kommt diese Nebenwirkung häufig vor.

  • Blutdruckabfall, vor allem bei schnellem Aufstehen, welcher Schwindelgef√ľhl, leichte Kopfschmerzen oder Ohnmacht verursachen kann
  • Schlafst√∂rungen
  • Depressionen
  • unregelm√§√üiger Herzschlag
  • erschwerte Atmung bei Patienten mit Asthma oder vorbestehenden Atembeschwerden
  • Muskelschw√§che und Muskelkr√§mpfe

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Albtr√§ume
  • Halluzinationen (Sinnest√§uschungen)
  • Kreislaufkollaps (Synkope)
  • H√∂rst√∂rungen
  • Entz√ľndung der Nasenschleimhaut (laufende, brennende Nase)
  • allergische Hautraktionen (wie z. B. Juckreiz, Hautr√∂tung, Hautausschlag)
  • trockene Augen aufgrund von vermindertem Tr√§nenfluss (dies kann erhebliche Beschwerden verursachen wenn Sie Kontaktlinsen tragen)
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis) mit Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit sowie manchmal auch Gelbsucht mit Gelbf√§rbung des Augenwei√ü¬ī und der Haut, Dunkelf√§rbung des Urins
  • St√∂rung des Sexuallebens (Potenzst√∂rung)
  • erh√∂hte Blutfettwerte (Triglyzeride) und/oder Leberenzymwerte

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel, wenn es in einem Tablettenbeh√§ltnis verpackt ist, nach dem ersten √Ėffnen der Flasche nicht l√§nger als 6 Monate.

Blister:

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Tablettenbehältnis:

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Nach dem ersten √Ėffnen: Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Bisoprolol Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Bisoprololfumarat. Jede Filmtablette enthält 10 mg Bisoprololfumarat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Calciumhydrogenphosphat wasserfrei, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid wasserfrei, Magnesiumstearat, Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Macrogol 4000, Titandioxid (E 171), Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid rot (E 172)

Wie Bisoprolol Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Bisoprolol Sandoz 10 mg - Filmtabletten sind apricotfarbene, runde Filmtabletten mit kreuzf√∂rmiger Bruchkerbe und einseitiger Pr√§gung ‚ÄěBIS 10". Die Filmtabletten k√∂nnen in vier gleiche Dosen geteilt werden.

Sie sind erhältlich in Blisterpackungen (OPA-Alu-PVC-Alu) oder HDPE-Tablettenbehältnissen in einem Umkarton.

Packungsgrößen:

Blister: 7, 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 98, 100, 10 x 30, 500 Filmtabletten Tablettenbehältnis: 10, 20, 30, 50, 60, 100, 250, 500 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

ROWA Pharmaceuticals Limited, Newtown, Bantry, Co. Cork, Irland

Lek Pharmaceuticals d.d, 1526 Laibach, Slowenien

Lek S.A, 02-672 Warschau und 95-010 Strykow, Polen

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und dem Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Bisoprolol Sandoz 10 mg filmomhulde tabletten
Dänemark: Bisoprolol Sandoz
Finnland: Bisoprolol Sandoz
Frankreich: BISOPROLOL Sandoz 10 mg, comprimé pelliculé sécable
Ungarn: Bisoprolol Sandoz 10 mg filmtabletta
Italien: Bisoprololo Sandoz 10 mg compresse rivestite con film
Niederlande: Bisoprololfumaraat Sandoz Tablet 10 mg, filmomhulde tabletten
Norwegen: Bisoprolol Sandoz
Polen: Bibloc
Schweden: Bisoprolol Sandoz
 

Slowenien: Byol 10 mg filmsko obloŇĺene tablete

Spanien: Bisoprolol Cor Sandoz 10 mg comprimidos recubiertos con película EFG Nordirland: Bisoprolol Fumarate 10 mg film-coated Tablets

Z.Nr.: 1-27966

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2022.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Bisoprolol Sandoz 10 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Bisoprolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.01.2009
ATC Code C07AB07
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden