Metrissa 2 mg Filmtabletten

Abbildung Metrissa 2 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Dienogest
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gynial GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 17.05.2019
ATC Code G03DB08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Gestagene

Zulassungsinhaber

Gynial GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Visanne 2 mg Tabletten Dienogest Bayer Austria GmbH
Endovelle 2 mg Tabletten Dienogest Exeltis Germany GmbH
Larissa 0,03 mg/2 mg Filmtabletten Ethinylestradiol Dienogest Gynial GmbH
LARISSA GYNIAL 0,03 mg/2 mg Filmtabletten Ethinylestradiol Dienogest Gynial GmbH
Zafrilla 2 mg Tabletten Dienogest Gedeon Richter Plc

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metrissa ist ein Präparat zur Behandlung von Endometriose (schmerzhafte Symptome durch fehlplatzierte Gebärmutterschleimhaut).

Metrissa enthält ein Hormon, das Gestagen Dienogest.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metrissa darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • allergisch gegen Dienogest oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • an Blutgerinnseln (thromboembolische Erkrankung) in den Venen leiden. Diese k√∂nnen z. B. in den Blutgef√§√üen der Beine (tiefe Venenthrombose) oder der Lunge (Lungenembolie) auftreten. Siehe auch unter ‚ÄěMetrissa und Blutgerinnsel in den Venen‚Äú.
  • schwere Erkrankungen der Arterien, inklusive Herz-Kreislauf-Erkrankung, wie z. B.
    Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzerkrankung, die zu einer verringerten Blutzufuhr f√ľhren (Angina pectoris), haben oder jemals hatten. Siehe auch unter ‚ÄěMetrissa und Blutgerinnsel in den Arterien‚Äú.
  • zuckerkrank (Diabetes mellitus) sind mit Sch√§digung der Blutgef√§√üe.
  • schwere Lebererkrankungen (solange sich Ihre Leberwerte nicht wieder normalisiert haben) haben oder jemals hatten. Symptome einer Lebererkrankung k√∂nnen z. B. das Gelbwerden der Haut und/oder Juckreiz am ganzen K√∂rper sein.
  • gutartige oder b√∂sartige Lebertumoren haben oder jemals hatten.
  • an einem geschlechtshormonabh√§ngigen b√∂sartigen Tumor wie etwa Brustkrebs oder Krebs der Genitalorgane erkrankt sind oder waren oder bei Verdacht darauf.
  • jegliche unerkl√§rliche Blutung aus der Scheide haben.

Wenn w√§hrend der Einnahme von Metrissa eine der oben genannten Erkrankungen oder Umst√§nde das erste Mal auftritt, m√ľssen Sie Metrissa sofort absetzen und Ihren Arzt informieren.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

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W√§hrend der Einnahme von Metrissa d√ľrfen Sie keine hormonellen Verh√ľtungsmittel jeglicher Form (Tabletten, Pflaster, intrauterine Systeme) verwenden.

Metrissa ist KEIN Verh√ľtungsmittel. Wenn Sie nicht schwanger werden wollen, m√ľssen Sie Kondome oder andere, nicht-hormonale Verh√ľtungsmittel verwenden.

In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metrissa erforderlich, und es k√∂nnen regelm√§√üige Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig sein. Wenn einer der nachfolgenden F√§lle auf Sie zutrifft, m√ľssen Sie Ihren Arzt informieren.

Wenn Sie:

  • jemals ein Blutgerinnsel gehabt haben (ven√∂se Thromboembolie) oder jemand in Ihrer nahen Familie in relativ fr√ľhem Alter ein Blutgerinnsel hatte
  • einen nahen Verwandten haben, der Brustkrebs hatte
  • jemals unter Depressionen gelitten haben
  • einen hohen Blutdruck haben oder unter der Einnahme von Metrissa einen hohen Blutdruck entwickeln
  • eine Lebererkrankung unter der Einnahme von Metrissa entwickeln. Symptome einer Lebererkrankung k√∂nnen z. B. das Gelbwerden der Haut oder der Augen oder Juckreiz am ganzen K√∂rper sein. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei einer fr√ľheren Schwangerschaft aufgetreten sind.
  • zuckerkrank (Diabetes mellitus) sind oder w√§hrend einer zur√ľckliegenden Schwangerschaft vor√ľbergehend zuckerkrank waren
  • jemals ein Chloasma hatten (gold-braune Flecken auf der Haut, vorwiegend im Gesicht). In diesem Fall meiden Sie zu viel Sonnenbestrahlung oder ultraviolettes Licht.
  • w√§hrend der Einnahme von Metrissa an Schmerzen im Unterleib leiden.

Die Chance, während der Einnahme von Metrissa schwanger zu werden, ist verringert, da Metrissa den Eisprung beeinflussen kann.

Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Metrissa schwanger werden, haben Sie ein geringf√ľgig erh√∂htes Risiko einer extrauterinen Schwangerschaft (der Embryo entwickelt sich au√üerhalb der Geb√§rmutter). Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Metrissa beginnen, wenn Sie in der Vergangenheit eine extrauterine Schwangerschaft hatten oder wenn die Funktion Ihrer Eileiter beeintr√§chtigt ist.

Metrissa und schwerwiegende Blutungen der Gebärmutter

Blutungen der Geb√§rmutter k√∂nnen unter Einnahme von Metrissa verst√§rkt werden; so beispielsweise bei Frauen mit einer Erkrankung, bei der die Geb√§rmutterschleimhaut (Endometrium) in die Muskelschicht der Geb√§rmutter hineinw√§chst, auch als Adenomyosis uteri bezeichnet, oder bei Frauen mit gutartigen Geb√§rmuttertumoren - manchmal Geb√§rmuttermyom (Uterusleiomyom) genannt. Wenn die Blutungen stark sind und l√§ngere Zeit andauern, kann dies zu einem Mangel an roten Blutk√∂rperchen f√ľhren (An√§mie), der in einigen F√§llen schwerwiegend sein kann. Wenn bei Ihnen eine An√§mie auftritt, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie Metrissa absetzen sollen.

Metrissa und Veränderungen des Blutungsmusters

Bei den meisten Patientinnen treten unter der Behandlung mit Metrissa Ver√§nderungen des Blutungsmusters auf (siehe Abschnitt 4, ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Metrissa und Blutgerinnsel in den Venen

Einige Untersuchungen zeigen einen geringen, statistisch nicht bedeutsamen Anstieg des Risikos eines

Blutgerinnsels in den Beinen (ven√∂se Thromboembolie) im Zusammenhang mit der Einnahme von gestagenhaltigen Pr√§paraten wie Metrissa. Sehr selten k√∂nnen Blutgerinnsel bleibende Behinderungen verursachen oder sogar zum Tode f√ľhren.

Das Risiko f√ľr ein ven√∂ses Blutgerinnsel steigt:

  • mit zunehmendem Alter.
  • wenn Sie √ľbergewichtig sind.

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  • wenn Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten in fr√ľhem Alter ein Blutgerinnsel im Bein (Thrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder einem anderen Organ hatte(n).
  • wenn Sie sich einer Operation unterziehen m√ľssen, wenn Sie einen schweren Unfall hatten oder wenn Sie l√§ngere Zeit strenge Bettruhe einhalten m√ľssen. Es ist wichtig, Ihren Arzt im Voraus zu informieren, dass Sie Metrissa einnehmen, da Sie die Einnahme m√∂glicherweise beenden m√ľssen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Metrissa beginnen k√∂nnen, normalerweise ungef√§hr 2 Wochen nachdem Sie keine Bettruhe mehr einhalten m√ľssen.

Metrissa und Blutgerinnsel in den Arterien

Es liegen wenig Hinweise f√ľr einen Zusammenhang zwischen gestagenhaltigen Pr√§paraten wie Metrissa und einem erh√∂hten Risiko f√ľr Blutgerinnsel beispielsweise in den Blutgef√§√üen des Herzens (Herzinfarkt) oder des Gehirns (Schlaganfall) vor. Bei Frauen mit Bluthochdruck kann sich das Risiko f√ľr einen Schlaganfall durch die Einnahme solcher Pr√§parate leicht erh√∂hen.

Das Risiko f√ľr ein arterielles Blutgerinnsel steigt:

  • wenn Sie rauchen. Es wird Ihnen dringend geraten, mit dem Rauchen aufzuh√∂ren, wenn Sie Metrissa einnehmen, besonders, wenn Sie √§lter als 35 Jahre sind.
  • wenn Sie √ľbergewichtig sind.
  • wenn einer Ihrer nahen Verwandten in jungem Alter einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte.
  • wenn Sie hohen Blutdruck haben.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Metrissa einnehmen.

Beenden Sie sofort die Einnahme von Metrissa und suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf, wenn Sie m√∂gliche Anzeichen eines Blutgerinnsels an sich bemerken, wie z. B.:

  • starke Schmerzen und/oder Schwellungen in einem Ihrer Beine
  • pl√∂tzliche starke Schmerzen in der Brust, m√∂glicherweise in den linken Arm ausstrahlend
  • pl√∂tzliche Atemnot
  • pl√∂tzlicher Husten ohne klare Ursache
  • jeder ungew√∂hnliche, starke oder langanhaltende Kopfschmerz oder Verschlechterung einer Migr√§ne
  • teilweiser oder kompletter Sehverlust oder Doppeltsehen
  • Schwierigkeiten beim Sprechen oder Unf√§higkeit zu sprechen
  • Schwindel oder Ohnmacht
  • Schw√§che, seltsames Gef√ľhl oder Taubheit in irgendeinem K√∂rperteil.

Metrissa und Krebs

Ob Metrissa das Risiko eines Brustkrebses erh√∂ht oder nicht, ist mit den derzeit zur Verf√ľgung stehenden Daten nicht eindeutig erkennbar. Brustkrebs wird bei Frauen, die Hormone einnehmen, etwas h√§ufiger festgestellt als bei Frauen, die keine Hormone nehmen. Es ist aber nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. M√∂glicherweise werden Tumore h√§ufiger und fr√ľher entdeckt, da Frauen, die Hormone einnehmen, h√§ufiger von einem Arzt untersucht werden. Das Auftreten von Brusttumoren nimmt nach Absetzen von Hormonbehandlungen langsam ab. Es ist wichtig, dass Sie regelm√§√üig Ihre Br√ľste untersuchen. Wenn Sie Knoten tasten, m√ľssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.

In seltenen Fällen wurden gutartige Lebertumore und noch seltener bösartige Lebertumore bei Anwenderinnen von Hormonen festgestellt. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie ungewöhnlich starke Bauchschmerzen haben.

Metrissa und Osteoporose

Veränderung der Knochendichte (BMD)

Die Anwendung von Metrissa kann Auswirkungen auf die St√§rke der Knochen bei Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren haben. Wenn Sie unter 18 Jahren sind, wird Ihr behandelnder Arzt daher individuell f√ľr Sie sorgf√§ltig Nutzen und Risiko einer Behandlung mit Metrissa gegeneinander

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abw√§gen und dabei Risikofaktoren f√ľr eine Verringerung der Knochendichte (Osteoporose) einbeziehen.

Wenn Sie Metrissa einnehmen, k√∂nnen Sie Ihre Knochen mit einer ausreichenden Zufuhr an Kalzium und Vitamin D √ľber Ihre Ern√§hrung oder mit Nahrungserg√§nzungsmitteln unterst√ľtzen.

Wenn bei Ihnen ein erh√∂htes Osteoporose-Risiko besteht (Schw√§chung der Knochen durch Verlust von Knochenmineralien) wird Ihr Arzt den Nutzen und das Risiko einer Behandlung mit Metrissa sorgf√§ltig abw√§gen, da Metrissa zu einer m√§√üig starken Senkung der Produktion von Estrogen (ein anderes weibliches Hormon) in Ihrem K√∂rper f√ľhrt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, d√ľrfen Sie Metrissa nicht einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei Patientinnen, die mit Metrissa behandelt wurden, wurden keine Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beobachtet.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von Metrissa kann Auswirkungen auf die St√§rke der Knochen bei Jugendlichen zwischen 12 und unter 18 Jahren haben. Wenn Sie unter 18 Jahren sind, wird Ihr behandelnder Arzt daher individuell f√ľr Sie sorgf√§ltig Nutzen und Risiko einer Behandlung mit Metrissa gegeneinander abw√§gen und dabei Risikofaktoren f√ľr eine Verringerung der Knochendichte (Osteoporose) einbeziehen.

Metrissa enthält Lactose und Natrium

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Bitte nehmen Sie Metrissa erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h., es ist nahezu ‚Äúnatriumfrei‚ÄĚ.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Metrissa einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Bei Erwachsenen betr√§gt die √ľbliche Dosis 1 Filmtablette t√§glich.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten f√ľr Metrissa die folgenden Angaben. Bitte folgen Sie diesen Anweisungen, da Sie ansonsten von Metrissa nicht den vollst√§ndigen Nutzen haben.

Mit der Einnahme von Metrissa k√∂nnen Sie an jedem Tag Ihres nat√ľrlichen Zyklus beginnen.

Bei Erwachsenen: Nehmen Sie 1 Filmtablette t√§glich m√∂glichst immer zur gleichen Zeit, gegebenenfalls zusammen mit etwas Fl√ľssigkeit ein. Wenn Sie alle Filmtabletten aus einer Packung eingenommen haben, beginnen Sie ohne Unterbrechung mit der Einnahme aus der n√§chsten Packung. Setzen Sie die Einnahme der Filmtabletten auch an den Tagen Ihrer Monatsblutung fort.

Wenn Sie eine größere Menge Metrissa eingenommen haben, als Sie sollten

Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen Metrissa Filmtabletten auf einmal vor. Wenn Sie jedoch besorgt sind, suchen Sie Rat bei Ihrem Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Metrissa vergessen haben oder an Erbrechen und/oder Durchfall leiden

Metrissa ist weniger wirksam, wenn Sie die Einnahme einer Filmtablette vergessen haben. Wenn Sie eine oder mehrere Filmtabletten vergessen haben, holen Sie die Einnahme von nur einer Filmtablette nach, sobald Sie es bemerkt haben. Nehmen Sie am nächsten Tag die Filmtablette dann wieder zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme von Metrissa erbrechen oder wenn schwerer Durchfall auftritt, besteht das Risiko, dass der Wirkstoff der Filmtablette m√∂glicherweise noch nicht vollst√§ndig von Ihrem K√∂rper aufgenommen wurde. Diese Situation ist √§hnlich wie das Vergessen einer Filmtablette. Nach Erbrechen oder Durchfall in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme von Metrissa m√ľssen Sie so schnell wie m√∂glich eine weitere Filmtablette einnehmen.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Filmtablette auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Metrissa abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Metrissa abbrechen, k√∂nnen Ihre urspr√ľnglichen Symptome einer Endometriose wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Metrissa zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie immer Ihren Arzt, welche Arzneimittel oder pflanzlichen Produkte Sie bereits anwenden, k√ľrzlich angewendet haben oder beabsichtigen anzuwenden. Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt (oder den Apotheker), dass Sie Metrissa einnehmen.

Einige Arzneimittel können die Blutspiegel von Metrissa beeinflussen und machen Metrissa weniger wirksam oder können Nebenwirkungen verursachen.

Diese umfassen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von
    • Epilepsie (z. B. Phenytoin, Barbiturate, Primidon, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat und Felbamat)
    • Tuberkulose (z. B. Rifampicin)
    • HIV- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen: so genannte Protease-Hemmer und nicht- nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer (z. B. Ritonavir, Nevirapin, Efavirenz)
    • Pilzerkrankungen (Griseofulvin, Ketoconazol)
  • das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Einnahme von Metrissa zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Behandlung mit Metrissa sollten Sie keinen Grapefruitsaft trinken, da dies die Konzentration von Metrissa in Ihrem Blut erhöhen kann. Dies kann das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen.

Laboruntersuchungen

Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgef√ľhrt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder das Laborpersonal dar√ľber, dass Sie Metrissa einnehmen, da Metrissa die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen kann.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Nebenwirkungen treten h√§ufiger w√§hrend der ersten Monate nach Beginn der Behandlung mit Metrissa auf und klingen bei weiterer Einnahme gew√∂hnlich wieder ab. Sie werden eventuell ein ver√§ndertes Blutungsmuster, wie z. B. Schmierblutungen, unregelm√§√üige Blutungen oder das Ausbleiben Ihrer Blutung, bemerken.

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Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen):

  • Gewichtszunahme
  • Depressive Stimmung, Schlafst√∂rungen, Nervosit√§t, Verlust des Interesses an Sex, Stimmungswandel
  • Kopfschmerzen, Migr√§ne
  • √úbelkeit, Bauchschmerzen, Bl√§hungen, aufgebl√§hter Bauch, Erbrechen
  • Akne, Haarausfall
  • R√ľckenschmerzen
  • Brustbeschwerden, Eierstockzysten, Hitzewallungen
  • Blutungen aus der Geb√§rmutter oder Scheide, einschlie√ülich Schmierblutungen
  • Schw√§che oder Reizbarkeit.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Anwenderinnen betreffen):

  • Mangel an roten Blutk√∂rperchen (An√§mie)
  • Gewichtsabnahme, Appetitzunahme
  • Angst, Depression, Stimmungsschwankungen
  • Ungleichgewicht des autonomen Nervensystems (kontrolliert die unbewussten K√∂rperfunktionen, wie z. B. Schwei√übildung), Aufmerksamkeitsst√∂rung
  • Augentrockenheit
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Unspezifische Durchblutungsst√∂rungen, ungew√∂hnliches Herzklopfen
  • Niedriger Blutdruck
  • Kurzatmigkeit
  • Durchfall, Verstopfung, Bauchbeschwerden, Magen-Darm-Entz√ľndung, Zahnfleischentz√ľndung (Gingivitis)
  • Trockene Haut, extremes Schwitzen, starker Juckreiz am ganzen K√∂rper, m√§nnliches Behaarungsmuster (Hirsutismus), br√ľchige N√§gel, Schuppen, Dermatitis, abnormales Haarwachstum, Licht√ľberempfindlichkeit, St√∂rungen der Hautpigmentierung
  • Knochenschmerzen, Muskelkr√§mpfe, Schmerzen und/oder Schweregef√ľhl in den Armen und H√§nden oder Beinen und F√ľ√üen
  • Harnwegsentz√ľndung
  • Pilzinfektion der Scheide, Trockenheit des Genitalbereiches, Ausfluss aus der Scheide, Beckenschmerzen, Entz√ľndung des √§u√üeren Genitales mit Ausfluss (atrophische Vulvovaginitis), Knoten in der Brust
  • Schwellungen durch Wassereinlagerungen.

Zusätzliche Nebenwirkung bei Jugendlichen (12 bis unter 18 Jahren): Verringerung der Knochendichte.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

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Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Folienstreifen und dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú bzw. ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Metrissa enthält

  • Der Wirkstoff ist: Dienogest.
    Jede Filmtablette enthält 2 mg Dienogest.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern:
    Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Maltodextrin, Magnesiumstearat.
    Film√ľberzug:
    Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Titandioxid (E171), Macrogol 4000, Natriumcitrat.

Wie Metrissa aussieht und Inhalt der Packung

Metrissa sind wei√üe Filmtabletten mit Pr√§gung ‚Äúm‚ÄĚ auf einer Seite.

Sie sind verpackt in PVC/F/PVdC/Aluminium-Blisterpackungen.

Die Packungen enthalten Blister mit 28, 84 oder 168 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Gynial GmbH Ungargasse 37/4/1 1030 Wien √Ėsterreich

Tel.: + 43 1 890 14 54

E-Mail: qm@gynial.com

Hersteller

mibe GmbH Arzneimittel M√ľnchener Stra√üe 15 06796 Brehna Deutschland

Z.Nr.: 138899

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Dienogest acis 2 mg Filmtabletten

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√Ėsterreich: Metrissa 2 mg Filmtabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Metrissa 2 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Dienogest
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gynial GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 17.05.2019
ATC Code G03DB08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden