Larissa 0,03 mg/2 mg Filmtabletten

Abbildung Larissa 0,03 mg/2 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Dienogest
Zulassungsland Österreich
Hersteller Gynial GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.02.2012
ATC Code G03AA16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Gynial GmbH

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Larissa ist ein Arzneimittel zur hormonalen SchwangerschaftsverhĂŒtung, ein sogenanntes kombiniertes orales Kontrazeptivum bzw. eine kombinierte Pille. Die enthaltenen Wirkstoff sind: Ethinylestradiol und Dienogest.

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, dĂŒrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

HĂ€ufig auftretende Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen
  • Brustschmerzen einschließlich Brustbeschwerden und Brustspannen

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht ĂŒber 30°C lagern. Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle fĂŒr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen Überblick ĂŒber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus GrĂŒnden der Lesbarkeit bewusst verkĂŒrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus FalkenstÀtter, BSc

Markus FalkenstÀtter, BSc
Autor

Markus FalkenstÀtter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der UniversitÀt Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der UniversitÀt Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Wichtige Informationen ĂŒber kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

  • Bei korrekter Anwendung zĂ€hlen sie zu den zuverlĂ€ssigsten reversiblen VerhĂŒtungsmethoden.
  • Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos fĂŒr ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Anzeichen eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an ihren Arzt, wenn Sie vermuten, dieses zu haben (siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“).

Larissa ist ein Arzneimittel zur hormonalen SchwangerschaftsverhĂŒtung, ein sogenanntes kombiniertes orales Kontrazeptivum bzw. eine kombinierte Pille.

Jede Filmtablette enthĂ€lt eine Kombination von zwei verschiedenen weiblichen Hormonen, und zwar Dienogest als Gelbkörperhormon-Ă€hnliche Substanz und Ethinylestradiol als Östrogen.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allgemeine Hinweise

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Anwendung von Larissa beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Beschwerden eines Blutgerinnsels zu lesen (siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“).

Larissa darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgefĂŒhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgefĂŒhrten Punkte auf Sie zutrifft, mĂŒssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung fĂŒr Sie besser geeignet ist.

Larissa darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Dienogest oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten, einnehmen (siehe Abschnitt „Einnahme von Larissa zusammen mit anderen Arzneimitteln“)
  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem BlutgefĂ€ĂŸ der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten).
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Blutgerinnseln in Arterien (z. B. Herzinfarkt) oder bei Vorstadien solcher durch Blutgerinnsel in den Arterien bedingten Erkrankungen (z.B. anfallsartiges EngegefĂŒhl im Brustkorb – so genannte Angina pectoris – oder anfallsweise auftretende, durch Mangeldurchblutung des Gehirns bedingte Störungen wie Sehstörungen oder MuskellĂ€hmung).
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischĂ€mische Attacke /TIA – vorĂŒbergehende Beschwerden eines Schlaganfalls) haben (oder frĂŒher einmal hatten).
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise Protein- C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden, APC-Resistenz, HyperhomocysteinĂ€mie oder Antiphospholipid-Antikörper (Antikardiolipinantikörper, Lupusantikoagulans).
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten.
  • wenn Sie operiert werden mĂŒssen oder lĂ€ngere Zeit bettlĂ€gerig sind (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen können:

    • schwerer Diabetes (Zuckerkrankheit) mit SchĂ€digung der BlutgefĂ€ĂŸe oder wenn Sie an nicht beherrschbaren starken Blutzuckerschwankungen leiden.
    • sehr hoher Blutdruck
    • sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride)
    • eine Krankheit, die als HyperhomocysteinĂ€mie (Stoffwechselstörung) bekannt ist.
  • wenn Sie rauchen (beachten sie dazu Abschnitt 2 „Die Pille“ und „GefĂ€ĂŸerkrankungen“).
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von MigrĂ€ne (sog. „MigrĂ€ne mit Aura“) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben bzw. diese mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- oder Bewegungsstörungen einhergeht.
  • bei bestehender oder vorausgegangener EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse, wenn diese mit einer schweren Fettstoffwechselstörung einhergeht.
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Leberfunktionsstörungen, solange sich die Leberwerter im Blut nicht wieder normalisiert haben (auch beim Dubin-Johnson- und Rotor-Syndrom).
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen LebergeschwĂŒlsten (gutartig oder bösartig).
  • bei vermuteten, bestehenden oder vorausgegangenen Krebserkrankungen (z.B. der Brust oder der GebĂ€rmutterschleimhaut), die von Geschlechtshormonen beeinflusst werden.
  • bei Blutungen aus der Scheide, deren Ursache nicht geklĂ€rt ist.
  • bei Ausbleiben der Abbruchblutung, wenn die Ursache dafĂŒr nicht geklĂ€rt ist.

Wenn ein schwerwiegender Risikofaktor oder mehrere Risikofaktoren fĂŒr die Bildung von Blutgerinnseln vorliegen, kann dies eine Gegenanzeige darstellen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Larissa einnehmen.

Wenn wĂ€hrend der Einnahme von Larissa eine der unter „Larissa darf nicht eingenommen werden“ genannten Erkrankungen oder UmstĂ€nde das erste Mal auftritt, mĂŒssen Sie Larissa absetzen.

Sie sollten die Einnahme von Larissa auch sofort beenden,

  • wenn Sie den Verdacht oder die Gewissheit haben, schwanger zu sein,
  • wenn bei Ihnen Anzeichen fĂŒr eine VenenentzĂŒndung oder ein Blutgerinnsel auftreten (siehe Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“),
  • wenn Ihr Blutdruck stĂ€ndig auf Werte ĂŒber 140 mmHg ansteigt (die neuerliche Einnahme der „Pille“ kann erwogen werden, sobald sich die Blutdruckwerte unter blutdrucksenkender Behandlung normalisiert haben.),
  • wenn eine Operation geplant ist (mindestens 4 Wochen vorher) oder bei lĂ€ngerer Ruhigstellung (siehe auch Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“),
  • wenn MigrĂ€ne zum ersten Mal auftritt oder sich verschlechtert,
  • wenn es zu ungewohnt hĂ€ufigen, anhaltenden oder starken Kopfschmerzen kommt, auch plötzlich mit Zeichen einer so genannten Aura auftretend,
  • wenn starke Schmerzen im Oberbauch auftreten (siehe auch Abschnitt 2 „Die ‚Pille‘ und Krebs“),
  • wenn sich Ihre Haut und das Augenweiß gelb verfĂ€rben, Ihr Urin braun und Ihr Stuhlgang sehr hell werden (so genannte Gelbsucht), oder wenn Ihre Haut am ganzen Körper juckt,
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) und Ihre Blutzuckerwerte plötzlich erhöht sind,
  • wenn Sie an einer bestimmten, in SchĂŒben auftretenden Störung der Blutfarbstoffbildung (Porphyrie) leiden und diese unter der Anwendung von Larissa erneut auftritt.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat.

Wenn die Krankheit ausbricht oder sich wÀhrend der Anwendung von Larissa verschlimmert, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren.

  • wenn Sie herz- oder nierenkrank sind,
  • wenn Sie eine Neigung zu EntzĂŒndungen in oberflĂ€chlichen Venen (Phlebitis) oder ausgeprĂ€gte Krampfadern haben,
  • wenn bei Ihnen Durchblutungsstörungen an HĂ€nden/FĂŒĂŸen bestehen,
  • bei Auftreten von Blutgerinnsel, Herzinfarkt oder Schlaganfall, auch in der Vergangenheit, sowie bei nahen Verwandten,
  • wenn bei Ihnen ein Blutdruckwert ĂŒber 140 mmHg gemessen wurde,
  • erhöhte Blutfettspiegel (HypertriglyceridĂ€mie) oder wenn diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. HypertriglyceridĂ€mie wurde mit einem erhöhten Risiko fĂŒr eine Pankreatitis (EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse) verbunden.,
  • wenn Sie SichelzellenanĂ€mie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben,
  • wenn bei Ihnen frĂŒher einmal eine Lebererkrankung aufgetreten ist,
  • wenn bei Ihnen eine Erkrankung der Gallenblase bekannt ist,
  • bei Gelbsucht oder Juckreiz infolge Stauung der GallenflĂŒssigkeit,
  • wenn Sie unter MigrĂ€ne leiden,
  • wenn Sie unter Depressionen leiden,
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) oder wenn bei Ihnen die FĂ€higkeit, Glucose abzubauen, eingeschrĂ€nkt ist (verminderte Glucosetoleranz). Es kann sein, dass sich unter der Anwendung von Larissa die erforderliche Dosis von Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit Ă€ndert.
  • wenn Sie rauchen (bitte beachten Sie dazu Abschnitt 2 „Die ‚Pille‘ und GefĂ€ĂŸerkrankungen“),
  • wenn Sie an Epilepsie erkrankt sind. Bei einer Zunahme epileptischer AnfĂ€lle unter Larissa sollte die Anwendung anderer empfĂ€ngnisverhĂŒtender Methoden in Betracht gezogen werden.
  • wenn Sie an einer bestimmten Form des Veitstanzes (Chorea minor Sydenham) erkrankt sind,
  • wenn Sie einen BlĂ€schenausschlag wĂ€hrend einer frĂŒheren Schwangerschaft hatten (Herpes gestationis),
  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzĂŒndliche Darmerkrankung) haben,
  • wenn Sie ein hĂ€molytisch-urĂ€misches Syndrom (HUS - eine Störung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen fĂŒhrt) haben,
  • bei einer bestimmten Störung der Bildung des Blutfarbstoffes (Porphyrie),
  • wenn Sie an einer gutartigen Geschwulst in der Muskelschicht der GebĂ€rmutter (Uterusmyom) leiden,
  • bei Brustkrebs bei nahen Verwandten,
  • wenn Sie an einer bestimmten Form der Schwerhörigkeit leiden (Otosklerose),
  • wenn Sie operiert werden mĂŒssen oder lĂ€ngere Zeit bettlĂ€gerig sind (siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“),
  • wenn Sie stark ĂŒbergewichtig sind,
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko fĂŒr Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Larissa beginnen können.
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natĂŒrliches Abwehrsystem beeintrĂ€chtigt) haben,
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine EntzĂŒndung haben (oberflĂ€chliche Thrombophlebitis).
  • wenn Sie 40 Jahre oder Ă€lter sind,
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben.

Psychiatrische Erkrankungen:

Manche Frauen, die hormonelle VerhĂŒtungsmittel wie Larissa anwenden, berichten ĂŒber Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken fĂŒhren. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt medizinisch beraten.

BLUTGERINNSEL

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Larissa ist Ihr Risiko fĂŒr die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden. In seltenen Ă€llen kann ein Blutgerinnsel BlutgefĂ€ĂŸe verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.

Blutgerinnsel können auftreten

  • in Venen (sog. „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE)
  • in den Arterien (sog „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE).

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollstÀndig. Selten kann es zu schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschÀdlichen Blutgerinnsels aufgrund von Larissa gering ist.

SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL

Suchen Sie dringend Àrztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Beschwerden bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie leiden?
  • Schwellung eines Beins oder lĂ€ngs einer Vene im Bein oder
Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:
- Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der
möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt
wird.
- ErwÀrmung des betroffenen Beins.
- Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende
BlÀsse, Rot- oder BlaufÀrbung.
Tiefe Beinvenenthrombose
‱ plötzliche unerklĂ€rliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung;
‱ plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut
ausgehustet werden kann;
‱ stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;
‱ starke Benommenheit oder SchwindelgefĂŒhl;
‱ schneller oder unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag;
‱ starke Magenschmerzen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt,
da einige dieser Beschwerden wie Husten oder Kurzatmigkeit
mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer EntzĂŒndung der
Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt
werden können.
Lungenembolie
Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:
‱ sofortiger Verlust des Sehvermögens oder
‱ schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem
Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.
Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im
Auge)
‱ Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, SchweregefĂŒhl
‱ Enge- oder VöllegefĂŒhl in Brust, Arm oder unterhalb des
Brustbeins;
‱ VöllegefĂŒhl, Verdauungsstörungen oder ErstickungsgefĂŒhl;
‱ in den RĂŒcken, Kiefer, Hals, Arm und Magen
ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper;
‱ Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder SchwindelgefĂŒhl;
‱ extreme SchwĂ€che, Angst oder Kurzatmigkeit;
‱ schnelle oder unregelmĂ€ĂŸige HerzschlĂ€ge
Herzinfarkt

‱ plötzliche SchwĂ€che oder TaubheitsgefĂŒhl des Gesichtes,
Arms oder Beins, die auf einer Köperseite besonders
ausgeprÀgt ist;
‱ plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder VerstĂ€ndnisschwierigkeiten;
‱ plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;
‱ plötzliche Gehschwierigkeiten, SchwindelgefĂŒhl,
Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;
‱ plötzliche schwere oder lĂ€nger anhaltende Kopfschmerzen
unbekannter Ursache;
‱ Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne
Krampfanfall.

In manchen FÀllen können die Beschwerden eines
Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen
und vollstÀndigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in Àrztliche Behandlung begeben, da Sie
erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Schlaganfall
‱ Schwellung und leicht blĂ€uliche VerfĂ€rbung einer
‱ ExtremitĂ€t;
‱ starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)
Blutgerinnsel, die andere
BlutgefĂ€ĂŸe verstopfen.

BLUTGERINNSEL IN EINER VENE

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet?

  • Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko fĂŒr Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf.
  • Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT) verursachen.
  • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine Lungenembolie verursachen.
  • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge (Thrombose einer Netzhautvene) bilden.

Wann ist das Risiko fĂŒr die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am grĂ¶ĂŸten?
Das Risiko fĂŒr die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am grĂ¶ĂŸten. Das Risiko kann außerdem erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wiederaufnehmen.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfĂŒgig höher als wenn kein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet wĂŒrde.

Wenn Sie die Anwendung von Larissa beenden, kehrt das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zurĂŒck.

Wie groß ist das Risiko fĂŒr die Bildung eines Blutgerinnsels?
Das Risiko ist abhĂ€ngig von Ihrem natĂŒrlichen Risiko fĂŒr VTE und der Art des von Ihnen angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums.

Das Gesamtrisiko fĂŒr ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit Larissa ist gering.

  • UngefĂ€hr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • UngefĂ€hr 5-7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel, Norethisteron oder ein Norgestimat enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • Bisher ist nicht bekannt, wie hoch das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel mit Larissa im Vergleich zu einem Levonorgestrel enthaltenden kombinierten hormonalen Kontrazeptivum ist.
  • Das Risiko fĂŒr die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt „Faktoren, die das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“).
  Risiko fĂŒr die Bildung eines Blutgerinnsels pro Jahr
Frauen, die kein kombiniertes hormonales PrÀparat in Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden und nicht schwanger sind ungefÀhr 2 von 10.000 Frauen
Frauen, die eine Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat enthaltende kombinierte hormonale Pille anwenden ungefÀhr 5-7 von 10.000 Frauen
Frauen, die Larissa anwenden. Bisher nicht bekannt.

Faktoren, die das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen

Das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel mit Larissa ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen und Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht:

  • wenn Sie stark ĂŒbergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI ĂŒber 30 kg/m2);
  • wenn bei einem Ihrer nĂ€chsten Angehörigen in jungen Jahren (d. h. jĂŒnger als 50 Jahre) ein Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung;
  • wenn Sie operiert werden mĂŒssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit lĂ€ngere Zeit bettlĂ€gerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass die Anwendung von Larissa mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschrĂ€nkter Beweglichkeit beendet werden muss. Wenn Sie die Anwendung von Larissa beenden mĂŒssen, fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung wiederaufnehmen können.
  • wenn Sie Ă€lter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefĂ€hr 35 Jahren);
  • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben.

Das Risiko fĂŒr die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen und Risikofaktoren.

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel vorĂŒbergehend erhöhen, insbesondere, wenn bei Ihnen weitere der aufgefĂŒhrten Faktoren vorliegen.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Larissa abzusetzen.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwÀhnten Punkte wÀhrend der Anwendung von Larissa zu einer VerÀnderung kommt, zum Beispiel, wenn bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

BLUTGERINNSEL IN EINER ARTERIE
Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet?

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.

Faktoren, die das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko fĂŒr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Anwendung von Larissa sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:

  • mit zunehmendem Alter (Ă€lter als 35 Jahre);
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Larissa wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können und Ă€lter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von VerhĂŒtungsmittel anzuwenden;
  • wenn Sie ĂŒbergewichtig sind;
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;
  • wenn einer Ihrer nĂ€chsten Angehörigen in jungen Jahren (jĂŒnger als 50 Jahre) einen
    Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko fĂŒr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
  • wenn Sie oder einer Ihrer nĂ€chsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
  • wenn Sie MigrĂ€ne und insbesondere MigrĂ€ne mit Aura haben;
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens Vorhofflimmern);
  • wenn Sie Zucker (Diabetes) haben.

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko fĂŒr die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusĂ€tzlich erhöht sein.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwÀhnten Punkte wÀhrend der Anwendung von Larissa zu einer VerÀnderung kommt, zum Beispiel, wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

Suchen Sie unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe auf

  • wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe den Abschnitt „Blutgerinnsel [Thrombose]“ unten).

FĂŒr eine Beschreibung der Beschwerden dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den Abschnitt „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“.

Die „Pille“ und Krebs
Bei Anwenderinnen der „Pille“ wurde ein leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt im Vergleich zu Frauen gleichen Alters, die nicht mit der „Pille“ verhĂŒten. Nach Absetzen der „Pille“ verringert sich dieses Risiko allmĂ€hlich wieder, und nach 10 Jahren ist zwischen ehemaligen Anwenderinnen der „Pille“ und anderen Frauen gleichen Alters kein Unterschied mehr feststellbar.

Da Brustkrebs bei Frauen unter 40 Jahren selten auftritt, ist die Anzahl zusĂ€tzlicher BrustkrebsfĂ€lle bei Frauen, die zurzeit die „Pille“ anwenden oder frĂŒher angewendet haben, klein im Vergleich zu ihrem Gesamtrisiko fĂŒr Brustkrebs.


Sehr selten können gutartige, aber dennoch gefĂ€hrliche Lebertumoren auftreten, die aufbrechen und lebensgefĂ€hrliche innere Blutungen verursachen können. Studien haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr die Entwicklung von Leberzellkrebs bei einer Langzeitanwendung der „Pille“ gezeigt; allerdings ist diese Krebserkrankung sehr selten.


Einige Studien weisen darauf hin, dass die Langzeitanwendung hormonaler Mittel zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung einen Risikofaktor fĂŒr die Entwicklung von GebĂ€rmutterhalskrebs darstellt bei Frauen, deren GebĂ€rmutterhals mit einem bestimmten sexuell ĂŒbertragbaren Virus infiziert ist (humanes Papillomavirus).

Es ist jedoch bislang nicht geklĂ€rt, in welchem Ausmaß dieses Ergebnis durch andere Faktoren (z. B. Unterschiede in der Anzahl an Sexualpartnern oder in der Anwendung mechanischer VerhĂŒtungsmethoden) beeinflusst wird.

Sonstige Erkrankungen

Bluthochdruck
Über eine Erhöhung des Blutdrucks bei Frauen, die die „Pille“ einnehmen, wurde berichtet. Dies tritt hĂ€ufiger bei Ă€lteren Anwenderinnen und bei fortgesetzter Einnahme auf. Die HĂ€ufigkeit vonBluthochdruck nimmt mit dem Gehalt an Gelbkörperhormon zu. Wenden Sie eine andere
VerhĂŒtungsmethode an, wenn es bei Ihnen durch Bluthochdruck bereits zu Krankheiten gekommen ist oder Sie an bestimmten Nierenerkrankungen leiden (Fragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt; siehe auch Abschnitt 2 „Larissa darf nicht eingenommen werden“, „Sie sollten die Einnahme von Larissa auch sofort beenden“ und „Eine besondere Ă€rztliche Überwachung ist erforderlich“).


Pigmentflecken
Auf der Haut können gelegentlich gelblich braune Pigmentflecken (Chloasmen) auftreten, insbesondere bei Frauen, die diese bereits wĂ€hrend einer Schwangerschaft hatten. Frauen mit dieser Veranlagung sollten sich daher wĂ€hrend der gesamten Einnahmephase der „Pille“ nicht direkt der Sonne oder ultraviolettem Licht (z. B. im Solarium) aussetzen.

Erbliches Angioödem
Wenn Sie an einem erblichen Angioödem leiden, können Arzneimittel, die Estrogene enthalten, Beschwerden eines Angioödems auslösen oder verschlimmern. Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Beschwerden eines Angioödems an sich bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckschwierigkeiten oder Hautausschlag zusammen mit
Atemproblemen.

UnregelmĂ€ĂŸige Blutungen
Bei allen „Pillen“ kann es, insbesondere in den ersten Monaten, zu unregelmĂ€ĂŸigen Blutungen (Schmieroder Durchbruchblutungen) kommen. Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, wenn diese unregelmĂ€ĂŸigen Blutungen nach 3 Monaten weiterhin vorkommen oder wenn sie erneut auftreten, nachdem zuvor ein regelmĂ€ĂŸiger Zyklus bestanden hat.

Es ist möglich, dass es bei einigen Anwenderinnen im einnahmefreien Intervall nicht zu einer Abbruchblutung kommt. Wenn Larissa wie unter Abschnitt 3. „Wie ist Larissa einzunehmen?“ beschrieben, eingenommen wurde, ist eine Schwangerschaft unwahrscheinlich. Wenn die Einnahme jedoch vor der ersten ausgebliebenen Abbruchblutung nicht vorschriftsmĂ€ĂŸig erfolgt ist oder bereits zum zweiten Mal die Abbruchblutung ausgeblieben ist, muss eine Schwangerschaft mit Sicherheit ausgeschlossen werden, bevor die Einnahme von Larissa fortgesetzt wird.

Nach dem Absetzen der „Pille“ kann es lĂ€ngere Zeit dauern, bis wieder ein normaler Zyklus ablĂ€uft.

Verminderte Wirksamkeit
Die schwangerschaftsverhĂŒtende Wirkung kann durch das Vergessen der Einnahme, Erbrechen, Darmkrankheiten mit schwerem Durchfall oder die gleichzeitige Einnahme anderer Arzneimittel verringert werden.

Wenn Larissa und johanniskrauthaltige PrĂ€parate gleichzeitig eingenommen werden, wird eine zusĂ€tzliche Barrieremethode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung (z. B. Kondom) empfohlen.

Bitte beachten Sie auch „Bei Einnahme von Larissa mit anderen Arzneimitteln“ und Abschnitt 3 „Was ist zu beachten, wenn Sie an Erbrechen oder Durchfall leiden?“

Medizinische Beratung/Untersuchung
Bevor Sie Larissa anwenden, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgfĂ€ltig zu Ihrer Krankenvorgeschichte und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Es wird eine grĂŒndliche allgemeinĂ€rztliche und frauenĂ€rztliche Untersuchung einschließlich Untersuchung der Brust und Abstrich vom GebĂ€rmutterhals durchgefĂŒhrt. Eine Schwangerschaft muss ausgeschlossen werden. Wenn Sie die „Pille“ einnehmen,
sollten diese Untersuchungen regelmĂ€ĂŸig wiederholt werden. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, ob Sie rauchen und ob Sie andere Arzneimittel einnehmen.

Larissa schĂŒtzt Sie nicht vor HIV-Infektionen oder anderen sexuell ĂŒbertragbaren Krankheiten.

Einnahme von Larissa zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie auch jeden anderen Arzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt (oder Apotheker), dass Sie Larissa einnehmen. Diese können Ihnen sagen, ob Sie zusĂ€tzliche empfĂ€ngnisverhĂŒtende Maßnahmen anwenden mĂŒssen (z.B. Kondom) und wenn ja, wie lange.
Wechselwirkungen zwischen Larissa und anderen Arzneimitteln können zum Verlust der empfĂ€ngnisverhĂŒtenden Wirksamkeit von Larissa und/oder zu Durchbruchblutungen fĂŒhren.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Larissa beeintrÀchtigen:

  • Arzneimittel, die die Darmbeweglichkeit erhöhen (z. B. Metoclopramid),
  • Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie wie Hydantoine (z. B. Phenytoin), Barbiturate, Barbexaclon, Primidon, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat und Felbamat,
  • einige Antibiotika zur Behandlung von Tuberkulose (z. B. Rifampicin, Rifabutin) oder Pilzinfektionen (z. B. Griseofulvin),
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (z. B. Ritonavir, Nevirapin),
  • Modafinil (Mittel zur Behandlung von Narkolepsie, einer Störung des Nervensystems),
  • pflanzliche PrĂ€parate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten.

Wenn Sie mit einem der oben genannten Arzneimittel behandelt werden, sollte zusĂ€tzlich zu Larissa eine Barrieremethode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung (z. B. Kondom) angewendet werden. Bei einigen der oben genannten Arzneimittel sind diese zusĂ€tzlichen empfĂ€ngnisverhĂŒtenden Maßnahmen nicht nur wĂ€hrend der gleichzeitigen Anwendung, sondern in AbhĂ€ngigkeit vom Arzneimittel auch noch 7 bis 28 Tage darĂŒber hinaus anzuwenden. Fragen Sie gegebenenfalls Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn die Barrieremethode lĂ€nger angewendet werden muss, als „Pillen“ in der aktuellen Blisterpackung sind, dann sollte die Einnahme der „Pillen“ aus der nĂ€chsten Larissa Blisterpackung ohne eine 7-tĂ€gige Unterbrechung angeschlossen werden.

Ist eine lĂ€ngerfristige Behandlung mit einem der oben genannten Arzneimittel erforderlich, sollten Sie vorzugsweise eine nichthormonale Methode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung wĂ€hlen.

Larissa kann die Wirksamkeit bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen, z.B.

  • Arzneimittel, die Cyclosporin enthalten
  • Das Arzneimittel Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten HĂ€ufigkeit von KrampfanfĂ€llen fĂŒhren)

Bitte beachten Sie auch die Packungsbeilagen aller anderen von Ihnen angewendeten PrÀparate.

Bei Diabetikerinnen (Frauen mit Zuckerkrankheit) kann sich der Bedarf an Blutzucker senkenden Mitteln (z. B. Insulin) verÀndern.

Larissa darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten, da diese die Ergebnisse eines Leberfunktionsbluttests erhöhen können (Ansteigen der ALT Leberenzyme).

Ihr Arzt wird ein anderes VerhĂŒtungsmittel vor Beginn der Behandlung mit diesem Arzneimittel verschreiben. Zwei Wochen nach Beendigung der Behandlung kann mit Larissa wieder begonnen werden. Siehe Abschnitt „Larissa darf nicht eingenommen werden“.

Wechselwirkungen mit Laboruntersuchungen
Die Anwendung der „Pille“ kann die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen, u. a. die Werte der Leber-, Nebennierenrinden-, Nieren- und SchilddrĂŒsenfunktion sowie die Menge bestimmter Eiweiße (Proteine) im Blut, so z. B. von Proteinen, die den Fettstoffwechsel, den Kohlenhydratstoffwechsel oder die Gerinnung und Fibrinolyse beeinflussen. Im Allgemeinen bleiben diese VerĂ€nderungen jedoch
innerhalb des Normbereichs.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Larissa darf wĂ€hrend der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Vor Beginn der Anwendung von Larissa dĂŒrfen Sie nicht schwanger sein. Tritt unter der Anwendung eine Schwangerschaft ein, mĂŒssen Sie die Einnahme von Larissa sofort beenden und Ihren Arzt aufsuchen.

Stillzeit
Wenden Sie Larissa nicht in der Stillzeit an, da es die Milchproduktion verringern kann und geringe Wirkstoffmengen in die Muttermilch ĂŒbergehen. Verwenden Sie wĂ€hrend der Stillzeit nichthormonale Methoden der EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen durchgefĂŒhrt

Larissa enthÀlt Lactose-Monohydrat
Dieses Arzneimittel enthĂ€lt 57,17 mg Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Larissa erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ein Blisterstreifen enthĂ€lt 21 Filmtabletten. Nehmen Sie jeweils 1 Tablette an 21 aufeinanderfolgenden Tagen etwa zur gleichen Zeit, in der auf dem Blisterstreifen angegebenen Reihenfolge, ein. Nehmen Sie die Pille unzerkaut, gegebenenfalls zusammen mit etwas FlĂŒssigkeit ein.
Dem mit dem Wochentag des Einnahmebeginns beschrifteten Feld des Blisterstreifens (z. B. „Mo“ fĂŒr Montag) wird die erste Pille entnommen und eingenommen. In Pfeilrichtung wird nun tĂ€glich eine weitere Pille entnommen, bis die Blisterpackung aufgebraucht ist.

WÀhrend der nÀchsten 7 Tage nehmen Sie keine Pille ein. In diesen 7 Tagen Einnahmepause sollte die Monatsblutung (Entzugsblutung) 2 bis 4 Tage nach Einnahme der letzten Pille einsetzen.

Beginnen Sie mit der Einnahme aus dem nÀchsten Blisterstreifen am 8. Tag, auch wenn die Blutung noch anhÀlt. Das bedeutet, dass Sie jede neue Larissa-Packung am gleichen Wochentag beginnen, wie die erste Packung, und Ihre Monatsblutung jeden Monat ungefÀhr am gleichen Wochentag beginnt.

Der EmpfÀngnisschutz besteht auch wÀhrend der 7-tÀgigen Einnahmepausen.

Beginn der Einnahme

Wenn Sie wĂ€hrend des vergangenen Monats keine hormonalen VerhĂŒtungsmittel eingenommen haben:
Beginnen Sie mit der Einnahme von Larissa am ersten Tag Ihres Zyklus, d.h. am ersten Tag Ihrer Monatsblutung. Nehmen Sie eine mit diesem Wochentag gekennzeichnete Tablette ein. Wenn Ihre Monatsblutung z.B. an einem Freitag beginnt, nehmen Sie die 1. Tablette der Kalenderpackung aus dem mit „Fr“ (fĂŒr Freitag) bezeichneten Feld heraus, indem Sie dieses durch die Aluminiumfolie drĂŒcken.
Dann nehmen Sie der Reihe nach Tag fĂŒr Tag eine Tablette ein. Bei korrekter Anwendung besteht EmpfĂ€ngnisschutz vom ersten Tag der Einnahme. Wenn Sie mit der Einnahme zwischen Tag 2 und 5 Ihres Zyklus beginnen, mĂŒssen Sie zusĂ€tzlich wĂ€hrend
der ersten 7 Tage der Einnahme der Pille eine Barrieremethode (z.B. Kondom) zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung verwenden.

Wenn Sie von einer anderen kombinierten Pille (mit zwei hormonalen Wirkstoffen), einem Vaginalring oder einem VerhĂŒtungspflaster auf Larissa wechseln:
Beginnen Sie mit der Einnahme von Larissa nach der ĂŒblichen Einnahmepause bzw. nach dem Placebotabletten-Intervall der bisher verwendeten Pille. Wenn Sie bisher einen Vaginalring oder ein Pflaster angewendet haben, beginnen Sie die Einnahme von
Larissa vorzugsweise am Tag der Entfernung, spÀtestens jedoch zum Zeitpunkt, an dem die nÀchste Anwendung erfolgen sollte.

Wenn Sie von einem reinen GestagenprÀparat, das nur ein Hormon (Gelbkörperhormon) enthÀlt (sog. Minipille), zu Larissa wechseln:
Sie können die „Minipille“ an jedem beliebigen Tag absetzen. Beginnen Sie mit der Einnahme von Larissa am darauf folgenden Tag. WĂ€hrend der ersten 7 Tage muss eine zusĂ€tzliche, nichthormonale Methode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung (z. B. Kondom) angewendet werden.

Wenn Sie von einem PrĂ€parat zur Injektion (sog. „Dreimonatsspritze“), einem Implantat oder der „Spirale“ zu Larissa wechseln:
Beginnen Sie mit der Einnahme der Pille zu dem Zeitpunkt, an dem normalerweise die nĂ€chste Injektion erfolgen mĂŒsste, bzw. an dem Tag, an dem das Implantat oder die „Spirale“ entfernt wird. Benutzen Sie wĂ€hrend der ersten 7 Tage eine zusĂ€tzliche, nichthormonale Methode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung (z. B. Kondom).

Wenn Sie nach einer Geburt Larissa verwenden wollen:
Falls Sie bald nach einer Entbindung mit der Einnahme von Larissa beginnen wollen, wird Ihnen Ihr Arzt zumeist empfehlen, bis zur ersten normalen Monatsblutung zu warten. Beginnen Sie die Einnahme nicht frĂŒher als 21 bis 28 Tage nach der Geburt. WĂ€hrend der ersten 7 Tage soll zusĂ€tzlich eine Barrieremethode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung (z. B. Kondom) angewendet werden. Wenn Sie bereits
Geschlechtsverkehr hatten, muss vor Beginn der Einnahme dieser Pille eine Schwangerschaft ausgeschlossen oder die erste Monatsblutung abgewartet werden. Manchmal können Sie auch vorher damit beginnen. Ihr Arzt wird Ihnen darĂŒber Auskunft geben. Wenn Sie noch stillen, wird Larissa nicht empfohlen; befragen Sie dazu Ihren Arzt.

Wenn Sie nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch Larissa verwenden wollen:
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Larissa eingenommen haben, als Sie sollten:
Es liegen keine Meldungen ĂŒber schwerwiegende Auswirkungen einer Überdosierung vor. Mögliche Anzeichen einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen (in der Regel nach 12 bis 24 Stunden, ggf. bis einige Tage anhaltend), Brustspannen, Benommenheit, Bauchschmerzen, SchlĂ€frigkeit/MĂŒdigkeit; bei Frauen und MĂ€dchen können Blutungen aus der Scheide auftreten. Bei Einnahme grĂ¶ĂŸerer Mengen
mĂŒssen Sie einen Arzt aufsuchen, damit die Beschwerden behandelt werden können.

Wenn Sie die Einnahme von Larissa vergessen haben:
- Wenn Sie den ĂŒblichen Einnahmezeitpunkt einmalig um weniger als 12 Stunden ĂŒberschritten haben, ist die empfĂ€ngnisverhĂŒtende Wirkung von Larissa noch gegeben. Sie mĂŒssen die Einnahme der vergessenen Tablette sofort nachholen und alle darauffolgenden Tabletten wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen.
- Wenn Sie die Einnahme der Tablette um mehr als 12 Stunden versÀumt haben, ist möglicherweise kein vollstÀndiger EmpfÀngnisschutz mehr gegeben. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass die Pille nicht mehr wirkt. Das Risiko schwanger zu werden ist besonders hoch, wenn Sie Tabletten am Anfang oder Ende des Blisterstreifens vergessen. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten.

Sie haben mehr als 1 Tablette von einem Blisterstreifen vergessen:
Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Sie haben in der 1. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:

Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerkt nhaben - auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Tabletten einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein.


WĂ€hrend der nĂ€chsten 7 Tage ist zusĂ€tzlich ein mechanisches VerhĂŒtungsmittel (z.B.: Kondom) anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt mit.

Sie haben in der 2. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:
Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken - auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Tabletten einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Tabletten wieder zur gewohnten Zeit ein. Die Wirkung der Pille bleibt erhalten, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den 7 Tagen vor dem Vergessen der Tabletteneinnahme korrekt
erfolgt ist. Sie mĂŒssen keine zusĂ€tzlichen mechanischen VerhĂŒtungsmittel anwenden. Wenn Sie jedoch mehr als 1 Tablette vergessen haben, mĂŒssen Sie zusĂ€tzliche Schutzmaßnahmen (z.B.: Kondom) ĂŒber 7 Tage anwenden.

Sie haben in der 3. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:
Sie können eine von zwei folgenden Möglichkeiten wĂ€hlen, ohne zusĂ€tzliche VerhĂŒtungsmittel verwenden zu mĂŒssen, vorausgesetzt, Sie haben an den 7 der vergessenen Tabletten vorausgegangenen

Tagen die Pille korrekt eingenommen:
1. Nehmen Sie die vergessenen Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Tabletten einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein. Mit der Einnahme aus dem nĂ€chsten Blisterstreifen beginnen Sie unmittelbar nach dem Ende der letzten Packung, d.h. ohne
Einhaltung der Einnahmepause. Es wird dabei nicht zur ĂŒblichen Entzugsblutung kommen; bis zum Aufbrauchen dieser zweiten Packung können aber gehĂ€uft Zwischenblutungen auftreten.

ODER:
2. Sie nehmen keine weiteren Tabletten mehr ein. Nach einer Pause von höchstens 7 Tagen, einschließlich jenes Tages, an dem die Einnahme vergessen wurde, setzen Sie die Einnahme der Tabletten aus dem nĂ€chsten Blisterstreifen fort. Bei dieser Methode kann der Beginn der Pilleneinnahme auch auf den bisher gewohnten Wochentag gelegt werden. Wenn Sie mit der
Einnahme aus der neuen Packung zu Ihrem gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie eine Einnahmepause von weniger als 7 Tagen einschieben.

Wenn Sie Tabletten vergessen haben und keine Monatsblutung wÀhrend der Einnahmepause eintritt,
besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt, ehe Sie mit der Pilleneinnahme aus dem nÀchsten Blisterstreifen beginnen.

WAS SOLLTEN SIE BEACHTEN, WENN EINER DER FOLGENDEN PUNKTE AUF SIE ZUTRIFFT?

Wenn Sie Magen-Darm-Beschwerden haben:
Bei schweren Magen-Darm-Störungen (z.B. Erbrechen oder Durchfall) sind die wirksamen Bestandteile der Tablette möglicherweise noch nicht vollstÀndig vom Körper aufgenommen worden. Die Wirkung kann daher, Àhnlich wie beim Vergessen einer Tablette, vermindert sein.
ZusĂ€tzliche VerhĂŒtungsmaßnahmen sind erforderlich. Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme von Larissa erbrechen oder Durchfall auftritt, nehmen Sie so rasch wie möglich eine neue (Ersatz-)Tablette ein. Die neue Tablette ist möglichst innerhalb von 12 Stunden nach der ĂŒblichen Einnahmezeit einzunehmen. (Falls Sie Ihren gewohnten

Einnahmerhythmus jedoch beibehalten wollen, können Sie auch eine Ersatztablette aus einem anderen Blisterstreifen entnehmen und diesen spĂ€ter als Reservepackung weiter verwenden.) Wenn dies nicht möglich ist oder 12 Stunden ĂŒberschritten wurden, folgen sie den Anweisungen unter dem Absatz „Wenn Sie die Einnahme von Larissa vergessen haben“.
Wenn die Magen-Darm-Beschwerden ĂŒber mehrere Tage anhalten oder wiederkehren, wenden Sie oder Ihr Partner zusĂ€tzlich eine Barrieremethode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung (z. B. Kondom) an und informieren Sie Ihren Arzt.


Wenn Sie Ihre Monatsblutung verschieben möchten:
Sie können Ihre Monatsblutung verschieben, indem Sie mit der Einnahme aus dem nĂ€chsten Blisterstreifen beginnen, ohne eine Einnahmepause einzulegen, also sobald Sie den aktuellen Blisterstreifen beendet haben. Sie können mit der Einnahme so lange fortfahren, bis Sie möchten, dass Ihre Monatsblutung einsetzt. Beenden Sie die Pilleneinnahme jedoch spĂ€testens bis dieser zweite Blisterstreifen leer ist. WĂ€hrend der Einnahme aus dem zweiten Blisterstreifen kann es zu Zwischenblutungen kommen. Beginnen Sie mit dem nĂ€chsten Blisterstreifen nach der ĂŒblichen 7-tĂ€gigen Einnahmepause.

Wenn Sie den ersten Tag Ihrer Monatsblutung auf einen anderen Wochentag verlegen möchten:
Wenn Sie die Tabletten nach Anleitung einnehmen, werden Sie Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungefĂ€hr dem gleichen Tag haben. Wenn Sie diesen Ă€ndern wollen, verkĂŒrzen (niemals verlĂ€ngern) Sie einfach die Einnahmepause beliebig. Wenn Ihre Monatsblutung fĂŒr
gewöhnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag wĂŒnschen (3 Tage frĂŒher), dann nehmen Sie die erste Tablette aus dem neuen Blisterstreifen drei Tage frĂŒher als gewöhnlich. Je kĂŒrzer das Intervall wird (z.B. 3 Tage oder weniger), desto grĂ¶ĂŸer ist die Möglichkeit, dass es in dieser einen verkĂŒrzten Einnahmepause zu keiner Entzugsblutung kommt. Zwischenblutungen sind jedoch möglich.

Wenn Sie unerwartete Blutungen (Zwischenblutungen) haben:

Bei allen Pillen kann es, insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme, zu Blutungen außer der Reihe
(Zwischenblutungen) kommen. Es kann sein, dass Sie Binden oder Tampons benötigen, jedoch muss die Einnahme von Larissa nicht unterbrochen werden. Leichte Zwischenblutungen gehen im Allgemeinen zurĂŒck, sobald sich der Körper an die Einnahme der Pille gewöhnt hat, was normalerweise innerhalb von 3 Monaten der Fall ist. Bei einer stĂ€rkeren, der normalen Monatsblutung Ă€hnlichen oder einer ĂŒber
mehrere Tage andauernden leichten Zwischenblutung sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Ihre normale Monatsblutung ausbleibt:
Wenn Sie Ihre Tabletten korrekt eingenommen haben, kein Erbrechen oder starken Durchfall gehabt haben sowie keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie schwanger sind, Ă€ußerst gering. Nehmen Sie Larissa wie gewohnt ein.

Bleibt die Blutung zweimal hintereinander aus, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Suchen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt auf. Nehmen Sie Larissa so lange nicht ein, bis Ihr Arzt eine Schwangerschaft ausgeschlossen hat.

Wenn Sie die Einnahme von Larissa abbrechen
Sie können die Einnahme von Larissa jederzeit nach Aufbrauchen eines Blisterstreifens beenden. Wenn Sie nicht schwanger werden möchten, fragen Sie Ihren Arzt nach anderen zuverlĂ€ssigen VerhĂŒtungsmethoden. Wenn Sie Larissa absetzen, weil Sie schwanger werden möchten, sollten Sie vor der EmpfĂ€ngnis eine normale Monatsblutung abwarten. Dies erleichtert die Bestimmung des Geburtstermins.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen zwischen Larissa und anderen Arzneimitteln können zum Verlust der empfĂ€ngnisverhĂŒtenden Wirksamkeit von Larissa und/oder zu Durchbruchblutungen fĂŒhren.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Larissa beeintrÀchtigen:

  • Arzneimittel, die die Darmbeweglichkeit erhöhen (z. B. Metoclopramid),
  • Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie wie Hydantoine (z. B. Phenytoin), Barbiturate, Barbexaclon, Primidon, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat und Felbamat,
  • einige Antibiotika zur Behandlung von Tuberkulose (z. B. Rifampicin, Rifabutin) oder Pilzinfektionen (z. B. Griseofulvin),
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (z. B. Ritonavir, Nevirapin),
  • Modafinil (Mittel zur Behandlung von Narkolepsie, einer Störung des Nervensystems),
  • pflanzliche PrĂ€parate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten.

Wenn Sie mit einem der oben genannten Arzneimittel behandelt werden, sollte zusĂ€tzlich zu Larissa eine Barrieremethode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung (z. B. Kondom) angewendet werden. Bei einigen der oben genannten Arzneimittel sind diese zusĂ€tzlichen empfĂ€ngnisverhĂŒtenden Maßnahmen nicht nur wĂ€hrend der gleichzeitigen Anwendung, sondern in AbhĂ€ngigkeit vom Arzneimittel auch noch 7 bis 28 Tage darĂŒber hinaus anzuwenden. Fragen Sie gegebenenfalls Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn die Barrieremethode lĂ€nger angewendet werden muss, als „Pillen“ in der aktuellen Blisterpackung sind, dann sollte die Einnahme der „Pillen“ aus der nĂ€chsten Larissa Blisterpackung ohne eine 7-tĂ€gige Unterbrechung angeschlossen werden.

Ist eine lĂ€ngerfristige Behandlung mit einem der oben genannten Arzneimittel erforderlich, sollten Sie vorzugsweise eine nichthormonale Methode zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung wĂ€hlen.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verĂ€ndert, und Sie dieses auf Larissa zurĂŒckfĂŒhren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle Thromboembolie [ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2, „Was sollten Sie vor der Anwendung von Larissa beachten?“.

FĂŒr alle Frauen, die ein kombiniertes orales Kontrazeptivum einnehmen, besteht ein erhöhtes Risiko fĂŒr venöse Thrombosen (siehe Abschnitt 2).

Die mit der „Pille“ in Zusammenhang gebrachten schweren Nebenwirkungen sind unter Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahme“ aufgefĂŒhrt. Dort erhalten Sie ausfĂŒhrlichere Informationen. Bitte suchen Sie gegebenenfalls unverzĂŒglich Ihren Arzt auf.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet:

HĂ€ufig auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Kopfschmerzen
  • Brustschmerzen einschließlich Brustbeschwerden und Brustspannen

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • EntzĂŒndung der Genitalien (Vaginitis/Vulvovaginitis), Vaginale Pilzinfektionen (Candidose, vulvovaginale Infektionen)
  • Erhöhung des Appetits
  • Depressive Verstimmung
  • Schwindel
  • MigrĂ€ne
  • Benommenheit
  • NervositĂ€t
  • Hoher oder niedriger Blutdruck, in seltenen FĂ€llen erhöhter diastolischer Blutdruck (unterer Blutdruckwert)
  • Bauchschmerzen (einschließlich Schmerzen im Ober- und Unterbauch, Beschwerden/BlĂ€hungen)
  • Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
  • Akne
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Hautausschlag (einschließlich fleckenartiger Hautausschlag)
  • Juckreiz (teilweise ĂŒber den gesamten Körper)
  • IrregulĂ€re Abbruchblutungen einschließlich starke Blutungen (Menorrhagie), schwache Blutungen (Hypomenorrhoe), seltene Blutungen (Oligomenorrhoe) und Ausbleiben der Blutung (Amenorrhoe)
  • Zwischenblutungen (vaginale HĂ€morrhagie und Metrorrhagie)
  • Schmerzhafte Monatsblutungen (Dysmenorrhoe), Beckenschmerzen
  • BrustvergrĂ¶ĂŸerung einschließlich Brustanschwellung, Brustödeme
  • Ausfluss aus der Scheide
  • VerĂ€nderungen der vaginalen Sekretion
  • Eierstockzysten
  • Erschöpfung einschließlich SchwĂ€che, ErmĂŒdung und generellen Unwohlseins
  • GewichtsverĂ€nderungen (Erhöhung, Abnahme oder Schwankung)

Selten auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • EntzĂŒndung im Eileiter oder Eierstock
  • EntzĂŒndung am GebĂ€rmutterhals (Zervizitis)
  • EntzĂŒndungen der GebĂ€rmutterschleimhaut
  • Harnwegsinfektionen, BlasenentzĂŒndung (Zystitis)
  • BrustentzĂŒndung (Mastitits)
  • Pilzinfektionen (z.B. Candida), Virusinfektionen, Lippenherpes
  • Grippe (Influenza), Bronchitis, Infektionen der oberen Atemwege, NasennebenhöhlenentzĂŒndung (Sinusitis)
  • Asthma
  • Erhöhung der Atemfrequenz (Hyperventilation)
  • Gutartige Wucherungen in der GebĂ€rmutter (Myome)
  • Gutartige Wucherungen im Fettgewebe der Brust (Brustlipom)
  • Blutarmut (AnĂ€mie)
  • Allergische Reaktionen (HypersensitivitĂ€t)
  • VermĂ€nnlichung (Virilismus)
  • Appetitsverlust (Anorexie)
  • Depression, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Aggression, GleichgĂŒltigkeit
  • Schlaflosigkeit, Schlafstörungen
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns oder des Herzens, Schlaganfall
  • Dystonie (Muskelstörung, die z.B. eine abnorme Körperhaltung verursachen kann)
  • Trockene oder gereizte Augen
  • Sehstörungen
  • BindehautentzĂŒndung
  • plötzlicher Hörsturz, BeeintrĂ€chtigung des Hörvermögens
  • Tinnitus
  • Gleichgewichtsstörungen
  • schneller Herzrhythmus
  • gesundheitsschĂ€dliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel:

-In einem Bein oder Fuß (d.h. VTE) -In einer Lunge (d.h. LE) -Herzinfarkt

-Schlaganfall

-Mini-Schlaganfall oder vorĂŒbergehende, einem Schlaganfall Ă€hnelnde Symptome, die als transitorische ischĂ€mische Attacke (TIA) bezeichnet werden.

-Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge

Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2).

  • VenenentzĂŒndung (Thrombophlebitits)
  • Krampfadern (Varikose), Venenbeschwerden oder –schmerzen, HĂ€matome
  • Schwindel oder Ohnmacht beim Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen (orthostatische Dysregulation)
  • Hitzewallungen
  • EntzĂŒndung der Magenschleimhaut (Gastritis), DarmentzĂŒndung (Enteritis)
  • Magenverstimmung (Dyspepsie)
  • Hautreaktionen/ Hautbeschwerden einschließlich allergischer Hautreaktion, Neurodermatitis/atopischer Dermatitis, Ekzem, Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Starkes Schwitzen
  • Goldbraune Pigmentflecken (so genannte Schwangerschaftsflecken) insbesondere im Gesicht (Chloasma), Pigmentstörungen/ verstĂ€rkte Pigmentierung
  • Fettige Haut (Seborrhoe)
  • Kopfschuppen
  • MĂ€nnliche Behaarung (Hirsutismus)
  • Orangenhaut (Cellulite)
  • SpinnennĂ€vus (Netzförmige BlutgefĂ€ĂŸe mit einem zentralen roten Fleck auf der Haut)
  • RĂŒckenschmerzen, Brustkorbschmerzen
  • Beschwerden an Knochen und Muskeln, Muskelschmerzen (Myalgie), Schmerzen in Armen und Beinen
  • Zervikale Dysplasie (abnormes Wachstum von Zellen auf der OberflĂ€che des GebĂ€rmutterhalses)
  • Schmerzen oder Zysten an den Adnexen (Eileitern und Eierstöcken)
  • Zysten in der Brust, gutartige Wucherungen in der Brust (fibrozystische Mastopathie), Schwellung von angeborenen zusĂ€tzlichen BrustdrĂŒsen außerhalb der BrĂŒste (akzessorische BrĂŒste)
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Menstruationsstörungen
  • Periphere Ödeme (FlĂŒssigkeitsansammlungen im Körper)
  • Grippeartige Erkrankungen, EntzĂŒndung, Pyrexie (Fieber)
  • Erhöhung der Triglyzerid- und Cholesterolwerte im Blut (HypertriglyzeridĂ€mie, HypercholesterolĂ€mie)

Andere Nebenwirkungen, die bei Anwenderinnen der Pille beobachtet wurden, deren genaue HĂ€ufigkeit aber nicht bekannt ist, sind:

Erhöhtes oder vermindertes sexuelles Verlangen (Libido), KontaktlinsenunvertrĂ€glichkeit, Nesselsucht, entzĂŒndliche Reaktionen der Haut oder Schleimhaut (Erythema nodosum oder multiforme), BrustdrĂŒsensekretion, Brustausfluss, FlĂŒssigkeitseinlagerung (Störung des Wasserhaushalts).

Wenn Sie an einem erblichen Angioödem leiden, können Arzneimittel, die Estrogene enthalten, Beschwerden eines Angioödems auslösen oder verschlimmern (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht ĂŒber 30°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf. Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf der Blisterpackung nach „Verwendbar bis:“ bzw. “Verw. bis:” angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Larissa enthÀlt

Die Wirkstoffe sind 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Dienogest.

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, MaisstĂ€rke, Povidon 30, CarboxymethylstĂ€rke-Natrium, Magnesiumstearat
  • FilmĂŒberzug: AquaPolish (white 014.17MS) bestehend aus: Hypromellose, Hydroxypropylcellulose, Talkum, gehĂ€rtetes Baumwollöl, Titandioxid (E 171)

Wie Larissa aussieht und Inhalt der Packung

Larissa ist eine weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtablette.

Larissa ist in Packungen mit 21, 3 x 21 und 6 x 21 Filmtabletten erhÀltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Gynial GmbH

Hernalser GĂŒrtel 1 / Top 8

A-1170 Wien

Tel.: +43 664 430 68 54

Hersteller

Haupt Pharma MĂŒnster GmbH

SchleebrĂŒggenkamp 15

48159 MĂŒnster

Deutschland

Z.Nr.: 1-30999

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Dezember 2018.

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Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Dienogest
Zulassungsland Österreich
Hersteller Gynial GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.02.2012
ATC Code G03AA16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden