Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Levonorgestrel
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Kwizda
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code G03AA07
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Kwizda

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Madonella ist ein Kombinationspr√§parat aus den beiden Wirkstoffen Ethinylestradiol und Levonorgestrel. Es wird zur Empf√§ngnisverh√ľtung eingesetzt.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie Madonelle zu sich nehmen, sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die Tabletten sollten unzerkaut mit etwas Wasser eingenommen werden. Hier finden Sie genaue Informationen zur Anwendung.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Stimmungsver√§nderungen
  • Kopfschmerzen und √úbelkeit
  • Gewichtszunahme und unregelm√§√üige Monatsblutung

Hier finden Sie eine genaue Auflistung der möglichen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Lagern Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich und nicht √ľber 25 ¬įC.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Madonella ist ein Arzneimittel zur hormonalen Schwangerschaftsverh√ľtung, ein sogenanntes kombiniertes orales Kontrazeptivum (die ‚ÄěPille‚Äú). Jedes Dragee enth√§lt eine geringe Menge von zwei weiblichen Hormonen: ein √Ėstrogen (Ethinylestradiol) und ein Progestogen (Levonorgestrel). Madonella unterdr√ľckt den Eisprung und ver√§ndert die Schleimhaut des Geb√§rmutterhalses, dadurch werden die Spermien am Aufsteigen gehindert.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allgemeine Angaben

Bei korrekter Einnahme stellt die Pille eine wirksame und reversible Form der Empf√§ngnisverh√ľtung dar. Unter bestimmten Umst√§nden kann die Wirkung der Pille aber verringert sein. In manchen Situationen kann es auch notwendig sein, dass Sie die Pille absetzen sollten (siehe unten). In diesen F√§llen m√ľssen Sie entweder auf Geschlechtsverkehr verzichten oder beim Geschlechtsverkehr auf zus√§tzliche nicht-hormonelle Ma√ünahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung zur√ľckgreifen (beispielsweise Kondome oder eine andere Barrieremethode), um eine Empf√§ngnis sicher zu verhindern. Wenden Sie aber nicht die Kalendermethode oder die Temperaturmethode an. Diese Methoden k√∂nnen versagen, weil Madonella die monatlichen Schwankungen der K√∂rpertemperatur und die Zusammensetzung des Geb√§rmutterschleims im Vergleich zum normalen Zyklus ver√§ndert.

Bitte denken Sie daran, dass empf√§ngnisverh√ľtende hormonelle Kombinationspr√§parate, wie Madonella, keinen Schutz vor sexuell √ľbertragbaren Krankheiten (wie z.B. AIDS) bieten. Nur Kondome k√∂nnen diesen Schutz bieten.

Madonella darf NICHT eingenommen werden,

  • wenn Sie an bestehenden oder vorausgegangenen Erkrankungen des Kreislaufsystems leiden, insbesondere Erkrankungen, die durch Bildung von Blutgerinnseln in Arterien oder Venen (Thrombose) bedingt sind; diese Blutgerinnsel k√∂nnen in den Beinen (tiefe Venenthrombose), in der Lunge (Lungenembolie), im Herz (Herzinfarkt), im Gehirn oder in allen anderen Blutgef√§√üen auftreten (siehe auch Abschnitt ‚ÄěPille und Thrombose- Risiko‚Äú);
  • wenn Sie an bestehenden oder vorausgegangenen Gesundheitsst√∂rungen leiden, die Vorboten einer Thrombose sind wie z.B. Angina pectoris (anfallsartige Schmerzen in der Herzgegend mit starkem Engegef√ľhl) oder transitorische isch√§mische Attacken (eine Durchblutungsst√∂rung des Gehirns ohne bleibende Symptome).
  • wenn Sie an Migr√§ne mit sogenannten fokalen neurologischen Symptomen gelitten haben;
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit mit Gef√§√üver√§nderungen leiden;
  • wenn ein schwerwiegender oder mehrere Risikofaktoren f√ľr eine ven√∂se oder arterielle Thrombose vorliegen, wie Zuckerkrankheit mit Gef√§√üver√§nderungen, stark erh√∂hter Blutdruck, stark erh√∂hte Blutfettwerte (Cholesterin und/oder Triglyzeride) (siehe Abschnitt "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Madonella");
  • wenn Sie an bestehender oder vorausgegangener Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis) im Zusammenhang mit stark erh√∂hten Blutfettwerten (Hypertriglyzerid√§mie) leiden;
  • wenn Sie an bestehender oder vorausgegangener schwerer Lebererkrankung leiden, solange sich die Leberfunktionswerte noch nicht normalisiert haben;
  • wenn Sie an bestehenden oder vorausgegangenen gutartigen oder b√∂sartigen Tumoren der Leber leiden;
  • wenn Sie an bestehenden oder vermuteten b√∂sartigen Tumoren z.B. der Brust oder der Geschlechtsorgane leiden, die sexualhormonabh√§ngig sind;
  • wenn Sie unerkl√§rliche Blutungen aus der Scheide haben;
  • wenn eine Schwangerschaft besteht oder vermutet wird;
  • wenn Sie allergisch gegen Levonorgestrel oder Ethinylestradiol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn bei Ihnen eine angeborene oder erworbene Pr√§disposition (Neigung) f√ľr ven√∂se oder arterielle Thrombosen wie APC-Resistenz, Antithrombin-III-Mangel, Protein C- und Protein S-Mangel, Hyperhomocystein√§mie und Antiphospholipidantik√∂rper (Antikardiolipidantik√∂rper, Lupus Antikoagulans) besteht.

Sollte einer der oben angef√ľhrten Zust√§nde oder Erkrankungen erstmals auftreten, w√§hrend Sie ein orales Kontrazeptivum einnehmen, unterbrechen Sie sofort die Einnahme und

wenden Sie sich an Ihre √Ąrztin/Ihren Arzt. Bis zur Abkl√§rung Ihrer Symptome sollten Sie eine nicht-hormonale Verh√ľtungsmethode anwenden (siehe ‚ÄěAllgemeine Hinweise‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

BESONDERE VORSICHT bei der Einnahme von Madonella ist erforderlich

Bevor Sie mit der Einnahme von Madonella beginnen können, wird Ihr Arzt Ihnen einige Fragen zu Ihrer persönlichen Krankengeschichte und der Ihrer engen Verwandten stellen. Der

Arzt misst dar√ľber hinaus Ihren Blutdruck und je nach Ihrer pers√∂nlichen Situation kann er auch noch weitere Tests durchf√ľhren.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen/Zust√§nde auftritt, d√ľrfen Sie Madonella nur unter strenger medizinischer √úberwachung einnehmen, weil sich diese Erkrankungen/Zust√§nde durch Einnahme der Pille verschlimmern k√∂nnen. Informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Einnahme von Madonella, wenn

  • Sie oder nahe Verwandte an einer St√∂rung des Blutfett-(Lipid-)stoffwechsels leiden (wie z B erh√∂hte Cholesterin- oder Triglyceridwerte);
  • Sie an Bluthochdruck leiden;
  • Sie Herzklappenfehler haben oder an Herzrhythmusst√∂rungen leiden;
  • Sie an Krampfadern oder einer Entz√ľndung einer Vene (in der Regel in den Beinen) (Thrombophlebitis) leiden;
  • bei Auftreten von Blutgerinnseln, Herzinfarkt oder Schlaganfall bei nahen Verwandten (Geschwister oder Elternteil in relativ jungen Jahren), auch in der Vergangenheit;
  • Sie an Migr√§ne leiden;
  • Sie unter Epilepsie leiden;
  • Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden;
  • Brustkrebs bei einem nahen Verwandten auftritt oder fr√ľher aufgetreten ist;
  • Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entz√ľndliche Darmerkrankung) leiden;
  • Sie die ererbte Form von Taubheit, die als Otosklerose bekannt ist, haben;
  • Sie an depressiven Verstimmungen (Depression) leiden;
  • Sie die Bewegungsst√∂rung Sydenham-Chorea haben;
  • Sie an einer Leber- und/oder Gallenblasenerkrankung leiden;
  • Sie Ikterus (Gelbsucht) und/oder Pruritus (Juckreiz) im Zusammenhang mit Cholestase (Gallenstauung) haben;
  • Sie eine erbliche Bluterkrankung, Porphyrie, haben;
  • Sie an Sichelzellan√§mie leiden;
  • Sie am h√§molytischen ur√§mischen Syndrom leiden - HUS (eine Erkrankung des Blutgerinnungssystems, die ein Nierenversagen ausl√∂sen kann);
  • Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden ‚Äď SLE (eine immunologische, entz√ľndliche Erkrankung, mit Befall der Haut bzw. des gesamten K√∂rpers);
  • Sie Herpes gestationis (Bl√§schenausschlag) w√§hrend einer fr√ľheren Schwangerschaft hatten;
  • Sie braune Flecken auf Gesicht und K√∂rper (Chloasma) haben. In diesem Fall sind st√§rkere Sonnen- und UV-Bestrahlung (Solarien) zu meiden.
  • Sie angeborenes Quincke-√Ėdem haben, k√∂nnen Produkte die √Ėstrogene enthalten, Symptome des Quinke-√Ėdems hervorrufen oder verschlechtern. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Symptome eines Quinke-√Ėdems, wie geschwollenes Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Beschwerden beim Schlucken oder Nesselsucht mit Beschwerden beim Atmen auftreten.

Falls eine der oben angef√ľhrten Erkrankungen unter der Einnahme von Madonella das erste Mal oder erneut auftritt bzw. sich verschlechtert, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Einnahme von Madonella auch, wenn

  • Sie rauchen;
  • Sie starkes √úbergewicht (Adipositas) haben.

Die Pille und Thrombose

Eine Thrombose ist die Bildung eines Blutgerinnsels, das ein Blutgefäß verstopfen kann.

Die Anwendung von Pillen mit kombinierten Wirkstoffen einschlie√ülich Madonella wurde mit einem erh√∂hten Risiko im Vergleich zur Nichtanwendung f√ľr ven√∂se Thrombosen (Bildung eines Blutgerinnsels in den Venen) in Zusammenhang gebracht, wobei dieses Risiko im ersten Jahr einer erstmaligen Anwendung am h√∂chsten ist.

Das Risiko einer tiefen Venenthrombose kann bei Frauen, die eine Pille mit dem Wirkstoff Desogestrel oder Gestoden nehmen, geringf√ľgig h√∂her sein als f√ľr Frauen, die eine Pille mit dem Wirkstoff Levonorgestrel nehmen. Die absolute Zahl an Thrombosef√§llen ist jedoch sehr gering: Wenn 10.000 Frauen ein Jahr lang eine Pille mit dem Wirkstoff Levonorgestrel einnehmen, bekommen 2 Frauen eine Thrombose. Wenn 10.000 Frauen ein Jahr lang eine Pille mit dem Wirkstoff Desogestrel oder Gestoden einnehmen, bekommen etwa 3-4 Frauen eine Thrombose.

Die Anwendung von Pillen mit kombinierten Wirkstoffen wurde mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr arterielle Thrombosen (Verstopfung einer Arterie) z. B. in den Blutgef√§√üen des Herzens (Herzinfarkt) oder des Gehirns (Schlaganfall) in Zusammenhang gebracht.

Mit zunehmendem Alter und bei Rauchern steigt allgemein das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls. √Ąu√üerst selten kann es zu Blutgerinnseln in der Leber, dem Darm, den Nieren oder den Augen kommen. Wenn Sie die Pille nehmen, sollten Sie mit dem Rauchen aufh√∂ren, vor allem dann, wenn Sie √§lter als 35 Jahre sind.

Folgende Faktoren erh√∂hen allgemein das Risiko f√ľr Thrombosen:

  • zunehmendes Alter.
  • √úbergewicht.
  • Ein enger Familienangeh√∂riger hatte in j√ľngeren Jahren ein Blutgerinnsel (Thrombose) im Bein, in der Lunge oder einem anderen Organ.
  • Operationen (chirurgische Eingriffe), l√§ngerfristige Immobilit√§t oder ein schwerer Unfall. Es ist wichtig, Ihren Arzt vorher √ľber die Einnahme von Madonella zu informieren, da m√∂glicherweise die Einnahme beendet werden muss. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann Sie wieder mit Madonella beginnen k√∂nnen.
  • Rauchen.
  • Hohe Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyceride).
  • Bluthochdruck.
  • Migr√§ne.
  • Herzprobleme (Herzklappenfehler, Herzrhythmusst√∂rungen).

Durch die Einnahme einer Pille mit kombinierten Wirkstoffen kann sich dieses Risiko noch weiter erhöhen.

SETZEN Sie Madonella sofort AB und informieren Sie Ihren Arzt, wenn eines der folgenden Symptome einer Blutgerinnselbildung auftritt:

  • ungew√∂hnliche, starke oder lang anhaltende Kopfschmerzen oder Migr√§ne;
  • pl√∂tzliche Ver√§nderungen des Sehverm√∂gens (wie z.B. Sehverlust oder verschwommenes Sehen oder Doppeltsehen);
  • undeutliche Sprache oder andere Probleme beim Sprechen
  • Schwindel, Ohnmachtsanf√§lle oder epileptische Anf√§lle;
  • pl√∂tzliche Atemnot;
  • pl√∂tzlicher Husten ohne klare Ursache;
  • pl√∂tzliche starke Schmerzen in der Brust, die bis in den linken Arm ausstrahlen k√∂nnen;
  • starke Schmerzen und/oder Schwellung in einem Bein;
  • pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheitsgef√ľhl einer K√∂rperh√§lfte oder in einem K√∂rperteil;
  • Bewegungsst√∂rungen (gest√∂rte Motorik); oder
  • starke Bauchschmerzen (akutes Abdomen).

Die Pille und Krebs

Brustkrebs wurde bei Frauen, die die Pille nehmen, etwas h√§ufiger festgestellt als bei gleichaltrigen Frauen, die keine Pille nehmen. Wenn die Frauen die Pille absetzen, sinkt dieses Risiko wieder, so dass 10 Jahre nach Absetzen der Pille das Risiko f√ľr eine Brustkrebsdiagnose genau so hoch ist wie bei Frauen, die noch niemals die Pille eingenommen haben. Es ist nicht sicher, ob die Pille f√ľr dieses geringf√ľgig erh√∂hte Brustkrebsrisiko verantwortlich ist. Es kann sein, dass Frauen, die die Pille einnehmen, h√§ufiger untersucht werden, so dass Brustkrebs h√§ufiger und in einem fr√ľheren Stadium bemerkt wird.

Bei Anwenderinnen der Pille wurde von b√∂sartigen und gutartigen Lebertumoren berichtet. Lebertumore k√∂nnen zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen f√ľhren (Blutung im Bauch). Wenn Sie starke Schmerzen im Oberbauch haben, die nicht schnell wieder besser werden, m√ľssen Sie deshalb Ihren Arzt informieren.

Bei Frauen, die die Pille √ľber l√§ngere Zeit nehmen, treten h√§ufiger F√§lle von Geb√§rmutterhalskrebs auf. Der bedeutendste Risikofaktor daf√ľr ist eine bestehende Infektion mit einem bestimmten Virus (HPV). Das erh√∂hte Risiko kann auch mit dem Sexualverhalten (z.B. h√§ufiger Partnerwechsel) und anderen Faktoren im Zusammenhang stehen.

Einnahme von Madonella zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Diese k√∂nnen Ihnen sagen, ob Sie zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Vorsichtsma√ünahmen anwenden m√ľssen (z. B. Kondome) und wenn ja, wie lange.

Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Madonella beeintr√§chtigen, d.h. sie k√∂nnen zum Verlust der empf√§ngnisverh√ľtenden Wirkung oder zu unerwarteten Blutungen f√ľhren. Dazu geh√∂ren:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie , wie Hydantoine (z.B. Phenytoin), Primidon, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, , oder Barbiturate;
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (z.B. Rifampicin);
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (z. B. Ritonavir);
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Griseofulvin);
  • Johanniskraut (Hypericum)-haltige Arzneimittel. Wenn Sie diese Arzneimittel anwenden, sollten Sie w√§hrend dieser Zeit und f√ľr 28 Tage danach eine zus√§tzliche lokale Verh√ľtungsmethode anwenden (beispielsweise Kondom, Diaphragma).
  • Antibiotika zur Behandlung von bestimmten Infektionen (z.B. Ampicillin, Tetracyclin). Wenn Sie eines dieser Antibiotika f√ľr kurze Zeit anwenden, m√ľssen Sie w√§hrend dieser Zeit und f√ľr 7 Tage nach Absetzen der Antibiotika auch eine zus√§tzliche lokale Verh√ľtungsmethode anwenden (beispielsweise Kondom, Diaphragma).

Wenn diese zus√§tzlichen Verh√ľtungsmethode das Ende der Einnahme aus einer Packung √ľberschreiten, sollte die Einnahme aus der Folgepackung ohne Pause, also ohne Einhalten der √ľblichen siebent√§gigen tablettenfreien Phase, am n√§chsten Tag begonnen werden. Wahrscheinlich tritt Ihre Menstruationsblutung erst am Ende der zwei Packungen auf. Wenn Sie nach der zweiten Packung keine Menstruationsblutung haben, m√ľssen Sie mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie die n√§chste Packung anbrechen.

Madonella kann die Wirksamkeit bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen, z. B.:

  • Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der Gewebeabsto√üung nach einer Transplantation (z.B. Cyclosporin);
  • Lamotrigin (zur Behandlung von Epilepsie).

Informieren Sie vor Blut- oder Urinuntersuchungen Ihren Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die Pille nehmen, denn Madonella kann die Ergebnisse einiger Tests beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Sie d√ľrfen Madonella nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie schwanger

werden oder glauben schwanger zu sein, setzen Sie Madonella ab und sprechen umgehend mit Ihrem Arzt.

Madonella sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden. Wenn Sie stillen und die Pille einnehmen wollen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von Madonella einen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat.

Madonella enthält Laktose und Saccharose

Bitte nehmen Sie Madonella daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckerarten leiden.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Nachdem Sie mit der Einnahme von Madonella begonnen haben, wird Ihr Arzt Sie regelmäßig, mindestens einmal jährlich, untersuchen.

Suchen Sie Ihren Arzt so bald wie möglich auf, wenn:

  • Sie irgendwelche Ver√§nderungen in Ihrem Befinden bemerken, vor allem solche, die in den Abschnitten unter ‚ÄěWas m√ľssen Sie vor der Einnahme von Madonella beachten?‚Äú erw√§hnt werden. Vergessen Sie dabei auch Dinge nicht, die Ihre Familie betreffen;
  • Sie einen Knoten in Ihrer Brust sp√ľren;
  • Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen (s. auch Abschnitt ‚ÄěBei Einnahme von Madonella mit anderen Arzneimitteln‚Äú);
  • Sie l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind oder vor einer Operation stehen (befragen Sie Ihren Arzt mindestens vier Wochen vorher);
  • Sie ungew√∂hnliche, starke Zwischenblutungen (Blutungen au√üer der Reihe) haben;
  • Sie in der ersten Woche der Pilleneinnahme vergessen haben Dragees zu nehmen und in den sieben Tagen davor Geschlechtsverkehr hatten
  • Ihre Blutung trotz regelm√§√üiger Dragee-Einnahme zweimal hintereinander ausgeblieben ist, und Sie eine Schwangerschaft vermuten (setzen Sie die Pilleneinnahme nicht fort).

Bei Problemen können Sie Ihren Arzt jederzeit aufsuchen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Tagesdosis ist ein Dragee.

Sie sollten versuchen, Ihre Pille jeden Tag ungefähr zur selben Uhrzeit einzunehmen. Schlucken Sie die Pille stets unzerkaut und bei Bedarf mit Wasser.

Jede Packung Madonella enthält 1 Memo-Streifen mit 21 Dragees oder 3 Memo-Streifen mit je 21 Dragees. Die Memo-Packung soll Ihnen helfen, die Einnahme Ihrer Pillen nicht zu vergessen.

Auf der Packung ist der Wochentag markiert, an dem die Pille jeweils eingenommen werden soll. Folgen Sie der Richtung des auf der Packung aufgedruckten Pfeils und nehmen Sie 21 Tage lang jeden Tag eine Pille, bis der Streifen leer ist.

Dann folgt eine 7-tägige Pause, während der Sie keine Dragees einnehmen. In dieser 7- tägigen Einnahmepause sollte am zweiten oder dritten Tag eine menstruationsartige Entzugsblutung auftreten, d.h. Sie bekommen Ihre Menstruationsblutung.

Beginnen Sie mit der Einnahme aus dem nächsten Streifen am 8. Tag (nach den 7 Dragee-freien Tagen), auch wenn die Blutung noch anhält. Wenn Sie Madonella korrekt einnehmen, beginnen Sie mit jedem neuen Streifen am selben Wochentag und Ihre Menstruationsblutung tritt immer am selben Wochentag auf.

Beginn der Einnahme aus der ersten Packung

Wenn Sie im vorhergehenden Zyklus kein hormonales Verh√ľtungsmittel eingenommen/ angewendet haben:

Nehmen Sie die erste Pille am ersten Tag Ihrer Menstruationsblutung. Dies ist der erste Tag Ihres Zyklus ‚Äď der Tag, an dem die Blutung einsetzt. Nehmen Sie die Pille, die f√ľr den jeweiligen Wochentag vorgesehen ist (wenn Ihre Menstruationsblutung beispielsweise an einem Dienstag beginnt, nehmen Sie die Pille, f√ľr die auf der Packung Dienstag vermerkt ist). Folgen Sie der Richtung des Pfeils und nehmen Sie jeden Tag eine Pille, bis der Streifen leer ist.

Sie k√∂nnen auch am Tag 2-5 Ihrer Menstruationsblutung mit der Einnahme beginnen, dann m√ľssen Sie aber in den ersten 7 Tagen der Pilleneinnahme zus√§tzlich eine andere empf√§ngnisverh√ľtende Methode verwenden, wie z.B. ein Kondom. Dies gilt aber nur f√ľr die erste Packung.

W√§hrend der 7-t√§gigen Pause m√ľssen Sie keine andere Form der Empf√§ngnisverh√ľtung verwenden, vorausgesetzt Sie haben die 21 Pillen ordnungsgem√§√ü eingenommen und Sie beginnen rechtzeitig mit der Einnahme aus der Folgepackung.

Wenn Sie von einem anderen hormonalen Kombinationspräparat (kombiniertes orales Kontrazeptivum/Pille, Vaginalring oder Pflaster) auf Madonella wechseln:

Beginnen Sie mit der Einnahme von Madonella vorzugsweise am folgenden Tag nach der letzten Wirkstofftablette (der letzten wirkstoffhaltigen Tablette) der bisher verwendeten Pille, sp√§testens jedoch am Tag nach dem √ľblichen einnahmefreien Intervall bzw. der letzten inaktiven Tablette (Placebo) der bisher verwendeten Pille.

Bei der vorherigen Anwendung eines Vaginalringes oder Pflasters ist mit der Einnahme von Madonella vorzugsweise am Tag der Entfernung zu beginnen, spätestens jedoch zum Zeitpunkt, an dem die nächste Anwendung erfolgen sollte.

Wenn Ihnen etwas unklar ist oder Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie von einem reinen Gestagenpräparat (Minipille, Injektion, Implantat) oder von einem Gestagen-freisetzenden Intrauterinsystem (Hormonspirale) auf Madonella wechseln:

Die Umstellung von einer Minipille kann an jedem beliebigen Tag erfolgen, von einem Implantat oder Intrauterinsystem am Tag der Entfernung und von einem Injektionspr√§parat zum Zeitpunkt, an dem die n√§chste Injektion f√§llig w√§re. In all diesen F√§llen ist an den ersten 7 Tagen der Drageeeinnahme zus√§tzlich ein lokales Verh√ľtungsmittel (z. B. Kondom) anzuwenden.

Wenn Sie eine Fehlgeburt hatten:

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie gerade ein Kind bekommen haben:

Falls Sie sehr bald nach einer Entbindung mit der Einnahme von Madonella beginnen wollen, wird Ihnen Ihr Arzt zumeist empfehlen, bis zur ersten normalen Monatsblutung zu warten. Manchmal k√∂nnen Sie auch vorher damit beginnen. Ihr Arzt wird Ihnen dar√ľber Auskunft geben.

Wenn Sie stillen, d√ľrfen Sie Madonella nicht einnehmen (siehe Schwangerschaft und Stillzeit).

Wenn Sie eine größere Menge von Madonella eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Madonella eingenommen haben, als Sie sollten, ist eine schädigende Wirkung unwahrscheinlich. Es können Übelkeit, Erbrechen und bei jungen Mädchen leichte Blutungen aus der Scheide auftreten. Wenn eines dieser Symptome auftritt, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Er kann Ihnen sagen, was Sie gegebenenfalls tun sollen. Sollten Kinder Madonella eingenommen haben, ist der Arzt zu befragen.

Wenn Sie die Einnahme von Madonella vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Pille vergessen haben, befolgen Sie bitte diese Anweisungen.

Wenn die Einnahmezeit um weniger als 12 Stunden √ľberschritten wurde

Ihr Empf√§ngnisschutz besteht weiter, wenn Sie die vergessene Pille sofort einnehmen und Ihre n√§chsten Pillen zur gewohnten Zeit einnehmen. Das kann bedeuten, dass Sie an einem Tag zwei Pillen einnehmen m√ľssen.

Wenn die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden √ľberschritten wurde

Wenn die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden √ľberschritten wurde, kann der Empf√§ngnisschutz herabgesetzt sein. Je mehr Pillen Sie vergessen haben, desto h√∂her ist das Risiko, dass der Empf√§ngnisschutz herabgesetzt ist.

Das Risiko eines verminderten Schutzes vor Schwangerschaft ist am größten, wenn Sie Dragees am Anfang oder Ende des Blisterstreifens vergessen. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten:

Wenn Sie mehr als eine Pille vergessen haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie die Pille in der ersten Einnahmewoche vergessen

Die Einnahme des vergessenen Dragees sollte so schnell wie m√∂glich nachgeholt werden, auch wenn dies bedeutet, dass Sie 2 Dragees zur gleichen Zeit einnehmen m√ľssen. Danach sollten Sie die Dragees wieder zur gewohnten Zeit einnehmen. In den n√§chsten 7 Tagen m√ľssen Sie allerdings zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Schutzma√ünahmen, z.B. ein Kondom, anwenden. Wenn Sie in den vorausgegangenen 7 Tagen Geschlechtsverkehr hatten, besteht das Risiko einer Schwangerschaft. Je mehr Dragees Sie vergessen haben und je n√§her dieser Zeitpunkt am drageefreien Intervall lag, desto gr√∂√üer ist das Risiko einer Schwangerschaft.

Wenn Sie die Pille in der zweiten Einnahmewoche vergessen

Die Einnahme des vergessenen Dragees sollte so schnell wie m√∂glich nachgeholt werden, auch wenn dies bedeutet, dass Sie 2 Dragees zur gleichen Zeit einnehmen m√ľssen. Danach sollten Sie die Dragees wieder zur gewohnten Zeit einnehmen. Vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den 7 Tagen vor dem Vergessen der Drageeeinnahme korrekt erfolgt ist, m√ľssen Sie keine zus√§tzlichen Schutzma√ünahmen anwenden. Ist dies aber nicht der Fall oder wenn mehr als 1 Dragee vergessen wurde, sollten Sie 7 Tage lang eine zus√§tzliche schwangerschaftsverh√ľtende Methode (z.B. Kondom) anwenden.

Wenn Sie die Pille in der dritten Einnahmewoche vergessen

Da das einnahmefreien Intervall direkt bevor steht, ist das Risiko eines Versagens der empf√§ngnisverh√ľtenden Wirkung hoch. Die Verringerung des empf√§ngnisverh√ľtenden Schutzes kann jedoch durch Anpassung der Drageeeinnahme verhindert werden. Bei Einhalten einer der beiden folgenden Vorgehensweisen sind daher keine zus√§tzlichen Verh√ľtungsma√ünahmen notwendig, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den 7 Tagen vor dem Vergessen der Drageeeinnahme korrekt erfolgt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie die erste dieser 2 M√∂glichkeiten befolgen und zus√§tzliche Schutzma√ünahmen in den n√§chsten 7 Tagen anwenden:

1. Nehmen Sie das letzte vergessene Dragee sofort ein, sobald Sie sich daran erinnern - auch dann, wenn dadurch an einem Tag 2 Dragees gleichzeitig einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Dragees zur gewohnten Zeit ein. Mit der Einnahme aus dem n√§chsten Blisterstreifen beginnen Sie unmittelbar nach dem Ende des letzten Blisterstreifens, d.h. ohne Einhaltung der Einnahmepause. Es ist unwahrscheinlich, dass es dabei zur √ľblichen Entzugsblutung kommt; bis zum Aufbrauchen dieses zweiten Blisterstreifens k√∂nnen aber geh√§uft Schmier- bzw. Durchbruchblutungen auftreten.

ODER:

2. Sie können auch die Einnahme abbrechen. Nach einer Einnahmepause von höchstens 7 Tagen, die Tage der vergessenen Einnahme eingerechnet, setzen Sie die Einnahme der Dragees aus dem nächsten Blisterstreifen fort.

Wenn Sie die Tabletteneinnahme vergessen haben und in der ersten normalen tablettenfreien Pause keine Entzugsblutung auftritt, muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft in Betracht gezogen werden.

Befragen Sie daher Ihren Arzt, ehe Sie mit der Pilleneinnahme aus der nächsten Packung beginnen.

Was m√ľssen Sie beachten, wenn Sie erbrechen oder starken Durchfall haben:

Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme des Madonella Dragees erbrechen oder starken Durchfall haben, sind die wirksamen Bestandteile des Dragees m√∂glicherweise nicht vollst√§ndig vom K√∂rper aufgenommen worden. Die Wirkung kann daher, √§hnlich wie beim Vergessen eines Dragees, vermindert sein. Befolgen Sie deshalb die Ratschl√§ge ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Madonella vergessen‚Äú. Falls Sie den gewohnten Einnahmerhythmus nicht ver√§ndern wollen, m√ľssen Sie das (die) Ersatzdragee(s) aus einem anderen Blister einnehmen.

Verschieben der Blutungstage: Was m√ľssen Sie beachten

Auch wenn es nicht zu empfehlen ist, k√∂nnen Sie Ihre Monatsblutung verschieben, indem Sie anstelle einer Einnahmepause mit der Einnahme aus dem n√§chsten Blisterstreifen von Madonella beginnen. Sie k√∂nnen Ihre Monatsblutung bis zum Ende des zweiten Blisterstreifens verschieben. Beenden Sie die Pilleneinnahme jedoch sp√§testens wenn dieser zweite Blisterstreifen leer ist. W√§hrend der Verl√§ngerung der Einnahme kann es zu Zwischenblutungen kommen. Beginnen Sie mit dem n√§chsten Blisterstreifen nach der √ľblichen 7-t√§gigen Einnahmepause.

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu verschieben.

√Ąndern des Wochentags, an dem Ihre Monatsblutung einsetzt: Was m√ľssen Sie beachten

Wenn Sie die Dragees nach Anleitung einnehmen, werden Sie Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungef√§hr dem gleichen Tag haben. Wenn Sie diesen √§ndern wollen, verk√ľrzen (niemals verl√§ngern) Sie einfach die Einnahmepause beliebig. Wenn Ihre Monatsblutung f√ľr gew√∂hnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag w√ľnschen (3 Tage fr√ľher), dann nehmen Sie das erste Dragee aus dem n√§chsten Blisterstreifen drei Tage fr√ľher als gew√∂hnlich. Je k√ľrzer die Einnahmepause wird (z.B. 3 Tage oder weniger), desto gr√∂√üer ist die M√∂glichkeit, dass es nicht zu einer Entzugsblutung kommt. Zwischenblutungen sind jedoch m√∂glich.

Bei Auftreten von unerwarteten Blutungen (Zwischenblutungen)

Bei der Anwendung von Madonella kann es in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen (Durchbruch- oder Schmierblutungen) kommen. Wenn diese Blutungen nach einigen Monaten weiterhin auftreten oder wenn sie nach einigen Monaten beginnen, muss Ihr Arzt die Ursache ermitteln.

Wenn eine Menstruationsblutung ausbleibt

Wenn Sie alle Pillen korrekt eingenommen haben und Sie keine Magenbeschwerden oder schweren Durchfall hatten oder andere Medikamente eingenommen haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sehr gering. Nehmen Sie Madonella wie gewohnt weiter ein.

Wenn Ihre Menstruationsblutung zweimal hintereinander ausgeblieben ist, k√∂nnten Sie schwanger sein und sollten sofort Ihren Arzt aufsuchen. Sie d√ľrfen die Pille erst weiter einnehmen, wenn ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt wurde und Ihr Arzt Sie beraten hat.

Wenn Sie die Einnahme von Madonella abbrechen

Sie k√∂nnen Madonella jederzeit absetzen. Wenn Sie nicht schwanger werden wollen, fragen Sie Ihren Arzt √ľber andere Methoden der Empf√§ngnisverh√ľtung um Rat.

Wenn Sie Madonella absetzen, weil Sie schwanger werden wollen, sollten Sie eine andere Verh√ľtungsmethode anwenden, bis Sie eine echte Menstruationsblutung haben. Das macht es f√ľr Ihren Arzt leichter, den Geburtstermin zu berechnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Madonella Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende Reaktionen auf die Pilleneinnahme sowie damit verbundene Symptome werden im Abschnitt 2 unter ‚ÄěPille und Thrombose‚Äú, ‚ÄěPille und Krebs‚Äú beschrieben. Bitte lesen Sie diesen Abschnitt und befragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass etwas davon auf Sie zutrifft.

F√ľr alle Frauen, die ein kombiniertes orales Kontrazeptivum einnehmen, besteht ein erh√∂htes VTE-Risiko.

Wenn Sie angeborenes Quincke-√Ėdem haben, k√∂nnen Produkte, die √Ėstrogene enthalten, Symptome eines Quincke-√Ėdems hervorrufen oder verschlechtern.

Andere Nebenwirkungen, die unter Einnahme von kombinierten Pillenpräparaten aufgetreten, sind:

Sehr h√§ufige Nebenwirkungen (mehr als 1 Anwenderin von 10 kann betroffen sein): unregelm√§√üige Blutungen, √úbelkeit, Gewichtszunahme, Druckempfindlichkeit der Br√ľste und Kopfschmerzen.

Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Anwenderinnen können betroffen sein): Depression, Erregbarkeit, Akne, Menstruationsbeschwerden, keine oder verringerte Blutung, Brustschmerzen, Brustspannen, , Wasseransammlung, Veränderungen des sexuellen Verlangens (Zunahme oder Abnahme), Nervosität, Augenreizungen beim Tragen von Kontaktlinsen, Sehstörungen und Migräne.

Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen k√∂nnen betroffen sein): Erh√∂hte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Erbrechen, Durchfall, Ausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), braune Flecken in Gesicht und am K√∂rper (Chloasma), Ver√§nderung im Vaginalsekret, Beg√ľnstigung von Vaginalinfekten (z.B. Soor), Vergr√∂√üerung der Brust.

Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 von 10.000 Anwenderinnen können betroffen sein): Überempfindlichkeitsreaktionen, Gewichtsabnahme, Knotenrose (Erythema nodosum), Hautausschlag mit Pusteln oder Blasen (Erythema multiforme).

Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Anwenderin von 10.000 kann betroffen sein): Hörstörungen (Otosklerose), Verschlechterung einer Chorea (Bewegungsstörung),

Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Gallensteine, Verschlechterung eines vorher bestehenden Lupus Erythematodes (SLE, Bindegewebserkrankung).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

√Ėsterreich

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Madonella enthält

Die Wirkstoffe sind: Ethinylestradiol und Levonorgestrel.

Ein Dragee enthält 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 150 Mikrogramm Levonorgestrel. Die sonstigen Bestandteile sind:

Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Talkum, Maisstärke, Lactose-Monohydrat (33 mg), Saccharose, Calciumcarbonat, Titandioxid (E171), Copovidon, Macrogol 6000, Povidon, Carmellose-Natrium.

Wie Madonella aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, bikonvexe Dragees.

Jede Schachtel enthält 1 oder 3 Kalenderpackung(en) mit je 21 Dragees.

Madonella


Februar 2014

Gebrauchsinformation

 

 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Kwizda Pharma GmbH, 1160 Wien

Z.Nr.: 1-24754

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2014.

Madonella


Februar 2014

Gebrauchsinformation

 

 

Anzeige

Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Levonorgestrel
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Kwizda
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code G03AA07
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden