Metoprolol-ratiopharm 0.K. 50 mg Retardtabletten

Abbildung Metoprolol-ratiopharm 0.K. 50 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.2001
ATC Code C07

Zulassungsinhaber

Ratiopharm GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoprolol acis 100 mg Metoprolol acis Arzneimittel GmbH
Metoprolol Sandoz 200mg Retardtabletten Metoprolol Hexal Aktiengesellschaft
Metoprololsuccinat YES 95 mg Retardtabletten Metoprolol Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Metoprololsuccinat STADA 95 mg Retardtabletten Metoprolol STADAPHARM
Metoprolol AbZ 100 mg Tabletten Metoprolol AbZ-Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg sind sogenannte ‚ÄěRetard‚Äú-Tabletten, die den Wirkstoff verz√∂gert freigeben. Dieser blockiert bestimmte Beta-Rezeptoren im K√∂rper (Beta1-selektiver Beta-Rezeptorenblocker) und f√ľhrt so zu einer Verlangsamung der

Herzschlagfolge und einer Senkung des Blutdrucks

Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg wird angewendet:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg einnehmen

wenn Sie an geringgradigen Erregungsleitungsstörungen des Herzens (AV-Block I. Grades) leiden

  • wenn Sie an einer Zuckerkrankheit mit stark schwankenden Blutzuckerwerten leiden. Kontrollieren Sie regelm√§√üig Ihre Blutzuckerwerte (siehe 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).
  • wenn Sie an einer instabilen und Insulin-abh√§ngigen Zuckerkrankheit leiden
  • bei l√§ngerem strengen Fasten und schwerer k√∂rperlicher Belastung (Zust√§nde mit stark erniedrigtem Blutzucker sind m√∂glich)
  • wenn bei Ihnen ein hormonproduzierender Tumor des Nebennierenmarks vorliegt
  • wenn bei Ihnen die Leber- oder Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist
  • wenn bei Ihnen oder in Ihrer Familie einmal eine Schuppenflechte (Psoriasis) aufgetreten ist
  • wenn bei Ihnen eine Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie; Vorsicht, schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen) durchgef√ľhrt wird oder wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bereits eine schwere √úberempfindlichkeitsreaktion aufgetreten ist.
  • wenn Sie Kontaktlinsen tragen.
    Der Tränenfluss könnte vermindert sein.
  • wenn Sie an einer peripheren arteriellen Durchblutungsst√∂rung leiden
  • wenn Sie Schilddr√ľsenprobleme haben
  • wenn Ihr Puls pl√∂tzlich stark abf√§llt und dadurch √§rztliche Behandlung notwendig ist oder bei anderen Komplikationen.
  • wenn Sie an Atembeschwerden durch verengte Atemwege (z. B. Bronchialasthma oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung) leiden
  • wenn bei Ihnen eine Operation durchgef√ľhrt werden soll. Informieren Sie den Narkosearzt √ľber die Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg.

Kinder und Jugendlichen

Aufgrund unzureichender Therapieerfahrung sollte Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg nicht bei dieser Patientengruppe eingesetzt werden.

Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Blutzuckersenkende Arzneimittel und/oder Insulin
    Verstärkte blutzuckersenkende Wirkung dieser Arzneimittel. Zeichen einer verminderten Blutzuckerkonzentration (beschleunigter Puls, Zittern) können verschleiert werden.
  • Blutdrucksenkende Arzneimittel oder Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen (harntreibende Arzneimittel, gef√§√üerweiternde Arzneimittel, Calciumantagonisten [Nifedipin-, Verapamil- oder Diltiazem-Typ], herzwirksame
    Glykoside, Reserpin, alpha-Methyldopa, Guanfacin, Hydralazin oder Clonidin)
    Verstärkter Blutdruckabfall, stark verminderte Herzschlagfolge, Ausbildung einer Herzmuskelschwäche in Einzelfällen (bei Calciumantagonisten)
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen (Arzneimittel gegen Depressionen [z.B. MAO-Hemmer, Paroxetin, Fluoxetin, Sertralin],

Phenothiazine, Barbiturate)

Verstärkter Blutdruckabfall

  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Disopyramid) Verst√§rkter Blutdruckabfall, stark verminderte Herzschlagfolge, Herzrhythmusst√∂rungen
  • Arzneimittel gegen Migr√§ne, die Ergotamin enthalten stark verminderte Durchblutung der Arme oder Beine
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose), Cimetidin (Arzneimittel zur Senkung der Magens√§ureproduktion), Lidocain (Arzneimittel zur lokalen
    Betäubung bzw. zur Therapie von Herzrhythmusstörungen)
    verstärkte (Cimetidin, Lidocain) oder verminderte (Rifampicin) blutdrucksenkende Wirkung
  • Arzneimittel zur Behandlung von Erk√§ltungen, die schleimhautabschwellende Wirkstoffe enthalten (sog. sympathomimetisch wirksame Substanzen [Adrenalin-
    Noradrenalin-ähnlich] in Hustenmittel, Nasen- und Augentropfen) starker Blutdruckanstieg
  • Narkotika
    verstärkte blutdrucksenkende Wirkung
  • Arzneimittel zur Herabsetzung der Muskelspannung w√§hrend einer Operation (z.

B. Suxamethonium, Tubocurarin) verstärkte Wirkung dieser Arzneimittel

  • Entz√ľndungs- bzw. schmerzhemmende Arzneimittel (z. B. Indomethacin oder
    andere Hemmer der Prostaglandinsynthese) verminderte blutdrucksenkende Wirkung
  • Adrenalin zur Behandlung einer schweren allergischen Reaktion verminderte Ansprechbarkeit auf Adrenalin

Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol

W√§hrend der Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Metoprolol darf in der Schwangerschaft (insbesondere w√§hrend der ersten 3 Monate) nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abw√§gung durch den behandelnden Arzt angewendet werden, da bislang keine ausreichend gut dokumentierten Studien zu einer Anwendung an schwangeren Frauen existieren. Metoprolol passiert die Plazenta und reduziert die plazentare Durchblutung, wodurch das ungeborene Kind gesch√§digt werden kann. Metoprolol sollte 48-72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin abgesetzt werden. Wenn dies nicht m√∂glich ist, m√ľssen die Neugeborenen f√ľr die Dauer von 48-72 Stunden nach der Geburt sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Stillzeit:

Metoprolol geht in die Muttermilch √ľber. Obwohl nach therapeutischen Dosierungen nicht mit unerw√ľnschten Wirkungen zu rechnen ist, sollten gestillte S√§uglinge auf

m√∂gliche Arzneimittelwirkungen hin beobachtet werden. Stillen Sie fr√ľhestens 3-4 Stunden nach der Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg. Dadurch kann die aufgenommene Menge an Metoprolol in der Muttermilch verringert werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen:

Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen jedoch so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg enth√§lt Sucrose (Zucker)

Bitte nehmen Sie Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung sollte individuell ‚Äď vor allem nach dem Behandlungserfolg ‚Äď festgelegt werden und darf ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden

Die empfohlene Dosis beträgt:

  • Arterieller Bluthochdruck (Hypertonie)
    Starke Brustschmerzen (Angina pectoris)
    1 bis 2 Retardtabletten einmal täglich (entsprechend jeweils 50 bis 100 mg Metoprololtartrat).
  • Dauerbehandlung nach Herzinfarkt
    200 mg Metoprololtartrat einmal t√§glich. F√ľr diese Dosierung sind Darreichungsformen mit geeigneterem Wirkstoffgehalt verf√ľgbar. Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf die entsprechende Dosisst√§rke verordnen.0.K. 50 mg
  • Herzrhythmusst√∂rungen
    2 Retardtabletten einmal täglich (entsprechend 100 mg Metoprololtartrat).
  • Vorbeugende Behandlung der Migr√§ne
    2 Retardtabletten einmal t√§glich (entsprechend 100 mg Metoprololtartrat). Die empfohlene Dosierung liegt bei 100 bis 200 mg Metoprololtartrat einmal t√§glich. F√ľr h√∂here Dosierungen (z. B. 200 mg Metoprololtartrat) sind
    Darreichungsformen mit geeigneterem Wirkstoffgehalt einzusetzen. Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf die entsprechende Dosisstärke verordnen.

√Ąltere Patienten, Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion und/oder Blutw√§sche: Die Dosis sollte sehr vorsichtig angepasst werden.

Eingeschränkte Leberfunktion:

Bei eingeschr√§nkter Leberfunktion sollte die Dosis wegen der h√∂heren Bioverf√ľgbarkeit individuell vermindert werden.

Art der Anwendung Retardtabletten zum Einnehmen.

Die Retardtabletten werden einmal t√§glich, vorzugsweise morgens, eingenommen. Nehmen Sie die Retardtabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit

(vorzugsweise ein Glas Wasser) ein. Sie können die Retardtabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen; bei Bedarf können Sie die Retardtabletten in zwei gleiche Hälften teilen.

Dauer der Anwendung

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anordnung erfolgen.

Die Dauer der Behandlung bestimmt der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg eingenommen haben als Sie sollten

Bei Auftreten von Nebenwirkungen infolge einer √úberdosierung empfiehlt sich der Gang zum Arzt, der √ľber eventuelle Gegenma√ünahmen entscheidet. Bei Verdacht auf eine √úberdosierung verst√§ndigen Sie sofort einen Arzt/Notarzt, damit dieser √ľber das weitere Vorgehen entscheiden kann!

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung kann es zu starkem Blutdruckabfall, verminderter Herzschlagfolge bis hin zum Herzstillstand, Herzmuskelschwäche und Schock, ausgelöst durch Versagen der Herzfunktion, kommen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Verengung der Atemmuskulatur, Erbrechen, Bewußtseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.

Bei √úberdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzfrequenz und/oder des Blutdruckes muss die Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg abgebrochen werden.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg abbrechen

Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Einnahme von Metoprolol- ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg sollten Sie in jedem Falle mit Ihrem Arzt absprechen. Abruptes Absetzen kann zur Minderdurchblutung des Herzmuskels mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris oder zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdruckes f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):

Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie M√ľdigkeit (insbesondere zu Beginn der Behand- lung).

Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen
  • Herabsetzung der Pulsfrequenz, Herzklopfen
  • Verst√§rkter Blutdruckabfall auch beim √úbergang vom Liegen zum Stehen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit, K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen
  • Atemnot bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege, insbeson- dere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen
  • √úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen (meist vor√ľberge- hend).

Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):

  • Gewichtszunahme
  • Depressive Verstimmungszust√§nde, Konzentrationsst√∂rungen, Schlafst√∂rungen bzw. Schl√§frigkeit, verst√§rkte Traumaktivit√§t
  • Kribbeln in den Gliedma√üen
  • Herzrhythmusst√∂rungen (√úberleitungsst√∂rungen von den Herzvorh√∂fen zu den Herzkammern), Verst√§rkung einer Herzmuskelschw√§che mit krankhaften Fl√ľssig- keitsansammlungen (√Ėdemen) an den Gliedma√üen und/oder Atemnot bei Belas- tung, Schmerzen in der Herzgegend.
  • Verengung der Atemwege bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege, insbesondere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen
  • Allergische Hautreaktionen wie R√∂tung, Juckreiz, Hautausschl√§ge und √ľberm√§√üi- ges Schwitzen
  • Muskelkr√§mpfe

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

  • Eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mel- litus) kann erkennbar werden oder eine bereits bestehende Zuckerkrankheit sich verschlechtern
  • Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit
  • Augenbindehautentz√ľndung, verminderter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Sehst√∂rungen, gereizte Augen
  • Leitungsst√∂rungen am Herz, Arrhythmien
  • allergischer Schnupfen
  • Mundtrockenheit
  • Ver√§nderte Leberfunktionswerte
  • Haarausfall
  • Libido- und Potenzst√∂rungen, bindegewebige Verh√§rtung der Schwellk√∂rper des Penis (Induratio penis plastica)

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen, Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen (z. B. Gef√ľhlsschwankungen, kurz dauernder Ge- d√§chtnisverlust), Verwirrtheit, Halluzinationen, Ged√§chtnisst√∂rungen / Erinne- rungsschwierigkeiten.
  • H√∂rst√∂rungen, Ohrger√§usche
  • Bei Patienten mit Angina pectoris eine Verst√§rkung der Anf√§lle
  • Verst√§rkung (bis zum Absterben von Gewebe) bereits bestehender peripherer Durchblutungsst√∂rungen, Verst√§rkung der Beschwerden bei Patienten mit intermit- tierendem Hinken (Claudicatio intermittens) oder mit Gef√§√ükr√§mpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom)
  • Leberentz√ľndung
  • Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hautausschl√§gen nach Lichteinwirkung, Schuppenflechte, Schuppenflechte-√§hnliche Hautausschl√§ge
  • Gelenkschmerzen, Muskelschw√§che

Weitere Nebenwirkungen (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Bei Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergi- schen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) kann es zu √ľberschie- √üenden anaphylaktischen Reaktionen kommen (siehe auch 2. ‚ÄěWas m√ľssen Sie vor der Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg beachten?‚Äú)

  • Maskierung der Beschwerden einer schweren Schilddr√ľsen√ľberfunktion
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel: Meist normales Gesamtcholesterin, Verminderung des HDL-Cholesterins, Erh√∂hung der Triglyzeride im Blut.
  • Nach l√§ngerem strengen Fasten oder schwerer k√∂rperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Therapie mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg zu Zust√§nden mit erniedrigtem Blutzucker kommen. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers, insbesondere erh√∂hte Herzschlagfolge und Zittern der Finger k√∂nnen verschleiert

werden.

Sollten Sie Anzeichen einer der oben geschilderten Nebenwirkungen bei sich beobachten, verständigen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt. Dieser wird Ihnen eventuelle Gegenmaßnahmen empfehlen oder gegebenenfalls die Behandlung mit

Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg abbrechen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen :

Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg enth√§lt:

Der Wirkstoff ist: Metoprololtartrat (Ph.Eur.)

1 Retardtablette enthält 50,0 mg Metoprololtartrat (Ph.Eur.)

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Ethylcellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hyprolose, Triethylcitrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose, Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E 171).

Zuckerpellets:

Sucrose, Maisstärke, Stärkehydrolysat.

Wie Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg aussieht und Inhalt der Packung:

Tablette weiß, länglich, beidseitig gewölbt mit beidseitiger Bruchkerbe

Die Retardtablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Retardtabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH Graf-Arco-Str. 3 89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark: Metoprolol ratiopharm

Deutschland: Metoprolol-ratiopharm¬ģ 0.K. 50 mg Retardtabletten Estland: Metoprolol-ratiopharm retard 50 mg

Lettland: Metoprolol - ratiopharm retard 50mg ilgstoŇ°ńĀs darbńębas tabletes

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im

Juli 2013

Versionscode Z03

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Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.2001
ATC Code C07

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden