Metoprolol-ratiopharm NK 200 mg Retardtabletten

Abbildung Metoprolol-ratiopharm NK 200 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.2001
ATC Code C07AB02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Ratiopharm GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Metoprolol acis 100 mg Metoprolol acis Arzneimittel GmbH
Prelis 100mg Metoprolol mibe GmbH Arzneimittel
Metoprolol-Actavis 200 mg Retardtabletten Metoprolol Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Metoprololsuccinat YES 95 mg Retardtabletten Metoprolol Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Metoprolol-CT ZERO 100 mg Retardtabletten Metoprolol CT Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg sind Tabletten, die den Wirkstoff verz√∂gert freigeben. Dieser blockiert bestimmte Beta-Rezeptoren im K√∂rper (Beta1-selektiver Beta-Rezeptorenblocker) und

f√ľhrt so zu einer Verlangsamung der Herzschlagfolge und einer Senkung des Blutdrucks

Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg wird angewendet Erwachsene:

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche:

Bluthochdruck

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Metoprololtartrat, anderen Beta-Rezeptorblockern oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie unter einem Schock leiden
  • bei einem k√ľrzlich erlittenen Herzinfarkt unter bestimmten Bedingungen. Befragen Sie hierzu Ihren Arzt.
  • wenn Sie an einer unbehandelten Herzmuskelschw√§che leiden
  • wenn Sie an bestimmten Erregungsleitungsst√∂rungen des Herzens leiden ( AV-Block II. oder III. Grades, sinuatrialem Block)
  • wenn bei Ihnen vor Behandlungsbeginn ein Ruhepuls unter 50 Schl√§gen pro Minute vorliegt
  • wenn Sie an einem erkrankten Sinusknoten im Herzen (Sick-Sinus-Syndrom) leiden
  • wenn bei Ihnen ein stark erniedrigter Blutdruck (Hypotonie: systolisch unter 90 mmHg) vorliegt
  • wenn bei Ihnen eine stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes festgestellt wurde
  • wenn Sie zu starken Bronchialverkrampfungen (z. B. schweres Bronchialasthma oder schwere, chronisch obstruktive Lungenerkrankung) neigen
  • wenn Sie an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit im Sp√§tstadium leiden
  • wenn Sie gleichzeitig mit MAO-Hemmstoffen (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) (Ausnahme: MAO-B-Hemmstoffe) behandelt werden

Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ oder andere Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (wie Disopyramid) d√ľrfen bei Patienten, die mit Metoprolol- ratiopharm¬ģ NK 200 mg behandelt werden, nicht als Spritze verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg einnehmen,

  • wenn Sie an geringgradigen Erregungsleitungsst√∂rungen des Herzens (AV-Block I. Grades) leiden
  • wenn Sie an einer Zuckerkrankheit mit stark schwankenden Blutzuckerwerten leiden. Da die Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers verschleiert werden k√∂nnen, sind regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen erforderlich (siehe 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).
  • wenn Sie an einer instabilen und Insulin-abh√§ngigen Zuckerkrankheit leiden
  • bei l√§ngerem strengen Fasten und schwerer k√∂rperlicher Belastung (Zust√§nde mit stark erniedrigtem Blutzucker sind m√∂glich)
  • wenn bei Ihnen ein hormonproduzierender Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom) vorliegt
  • wenn bei Ihnen die Leber- oder Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist
  • wenn bei Ihnen oder in Ihrer Familie einmal eine Schuppenflechte (Psoriasis) aufgetreten ist
  • wenn bei Ihnen eine Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie; Vorsicht, schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen) durchgef√ľhrt wird oder wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bereits eine schwere √úberempfindlichkeitsreaktion aufgetreten ist.
  • wenn Sie Kontaktlinsen tragen.
    Der Tränenfluss könnte vermindert sein.
  • wenn Sie an Atembeschwerden durch verengte Atemwege (z. B. Bronchialasthma oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung) leiden
  • wenn bei Ihnen eine Operation durchgef√ľhrt werden soll. Informieren Sie den Narkosearzt √ľber die Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg.

Kinder:

Die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren wurden nicht untersucht.

Eine Anwendung bei dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.

√Ąltere Patienten

Die Dosis sollte sehr vorsichtig angepasst werden.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Die Dosis sollte sehr vorsichtig angepasst werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Der Arzt wird die Dosis in Abhängigkeit von der verminderten Leberfunktion verringern.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Blutzuckersenkende Arzneimittel und/oder Insulin
    Verstärkte blutzuckersenkende Wirkung dieser Arzneimittel. Zeichen einer verminderten Blutzuckerkonzentration (beschleunigter Puls, Zittern) können verschleiert werden.
  • Blutdrucksenkende Arzneimittel oder Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen (harntreibende Arzneimittel, gef√§√üerweiternde Arzneimittel, Calciumantagonisten [Nifedipin-, Verapamil- oder Diltiazem-Typ], herzwirksame Glykoside, Reserpin, alpha-Methyldopa, Guanfacin, Hydralazin oder Clonidin)
    Verstärkter Blutdruckabfall, stark verminderte Herzschlagfolge, Ausbildung einer Herzmuskelschwäche in Einzelfällen (bei Calciumantagonisten)
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen (Arzneimittel gegen Depressionen [z.B. MAO-Hemmer, Paroxetin, Fluoxetin, Sertralin], Phenothiazine, Barbiturate)
    Verstärkter Blutdruckabfall
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Disopyramid)
    Verstärkter Blutdruckabfall, stark verminderte Herzschlagfolge, Herzrhythmusstörungen
  • Arzneimittel gegen Migr√§ne, die Ergotamin enthalten stark verminderte Durchblutung der Extremit√§ten
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose), Cimetidin (Arzneimittel zur Senkung der Magens√§ureproduktion), Lidocain (Arzneimittel zur lokalen Bet√§ubung bzw. zur Therapie von Herzrhythmusst√∂rungen)
    verstärkte (Cimetidin, Lidocain) oder verminderte (Rifampicin) blutdrucksenkende Wirkung
  • Arzneimittel zur Behandlung von Erk√§ltungen, die schleimhautabschwellende Wirkstoffe enthalten (sog. sympathomimetisch wirksame Substanzen [Adrenalin- Noradrenalin-√§hnlich] in Hustenmittel, Nasen- und Augentropfen)
    starker Blutdruckanstieg
  • Narkotika
    verstärkte blutdrucksenkende Wirkung
  • Arzneimittel zur Herabsetzung der Muskelspannung w√§hrend einer Operation (z. B. Suxamethonium, Tubocurarin)
    verstärkte Wirkung dieser Arzneimittel
  • Entz√ľndungs- bzw. schmerzhemmende Arzneimittel (z. B. Indomethacin oder andere Hemmer der Prostaglandinsynthese)
    verminderte blutdrucksenkende Wirkung
  • Adrenalin zur Behandlung einer schweren allergischen Reaktion verminderte Ansprechbarkeit auf Adrenalin

Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol

W√§hrend der Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Metoprolol soll während der Schwangerschaft (insbesondere während der ersten 3 Monate) und Stillzeit nur bei strenger Indikationsstellung und nach Abwägung von Nutzen und möglichem Risiko angewendet werden.

Schwangerschaft:

Metoprolol darf in der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abw√§gung durch den behandelnden Arzt angewendet werden, da bislang keine ausreichend gut dokumentierten Studien zu einer Anwendung an schwangeren Frauen existieren. Metoprolol passiert die Plazenta und reduziert die plazentare Durchblutung, wodurch das ungeborene Kind gesch√§digt werden kann. Metoprolol sollte 48-72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin abgesetzt werden. Wenn dies nicht m√∂glich ist, m√ľssen die Neugeborenen f√ľr die Dauer von 48-72 Stunden nach der Geburt sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Stillzeit:

Metoprolol geht in die Muttermilch √ľber. Obwohl nach therapeutischen Dosierungen nicht mit unerw√ľnschten Wirkungen zu rechnen ist, sollten gestillte S√§uglinge auf m√∂gliche Arzneimittelwirkungen hin beobachtet werden. Die durch die Muttermilch aufgenommene Menge an Metoprolol kann verringert werden, wenn erst 3-4 Stunden nach Einnahme des Medikamentes gestillt wird.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen:

Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen jedoch so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg enth√§lt Sucrose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Sucrose (Zucker). Bitte nehmen Sie Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung sollte individuell ‚Äď vor allem nach dem Behandlungserfolg ‚Äď festgelegt werden und darf ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden

Die empfohlene Dosis beträgt: Erwachsene

Arterieller Bluthochdruck (Hypertonie)

Die empfohlene Dosierung liegt bei 50 bis 200 mg Metoprololtartrat einmal t√§glich. Metoprolol- ratiopharm¬ģ NK 200 mg wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen keine ausreichende Wirkung erzielt wurde. Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf die entsprechende Dosisst√§rke verordnen. 1 Retardtablette einmal t√§glich (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat).

Die empfohlene Dosierung liegt bei 50 bis 200 mg Metoprololtartrat einmal t√§glich. Metoprolol- ratiopharm¬ģ NK 200 mg wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen keine ausreichende Wirkung erzielt wurde. Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf die entsprechende Dosisst√§rke verordnen. 1 Retardtablette einmal t√§glich (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat).

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Im Anschluss an die Behandlung der Akutphase des Herzinfarktes erfolgt die Erhaltungstherapie mit 100-200 mg Metoprololtartrat einmal täglich.

Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (100 mg Metoprololtartrat) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde. Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf die entsprechende Dosisst√§rke verordnen. 1 Retardtablette einmal t√§glich (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat).

Bei behandlungsbed√ľrftigem Abfall von Herzfrequenz und/oder anderen Komplikationen ist Metoprololtartrat sofort abzusetzen.

Die empfohlene Dosierung liegt bei 100 bis 200 mg Metoprololtartrat einmal t√§glich. Metoprolol- ratiopharm¬ģ NK 200 mg wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (100 mg Metoprololtartrat) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde. Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf die entsprechende Dosisst√§rke verordnen.

1 Retardtablette einmal täglich (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat).

Vorbeugende Behandlung der Migräne

Die empfohlene Dosierung liegt bei 100 bis 200 mg Metoprololtartrat einmal t√§glich. Metoprolol- ratiopharm¬ģ NK 200 mg wird angewendet, sofern mit niedrigeren Dosen (100 mg Metoprololtartrat) keine ausreichende Wirkung erzielt wurde. Ihr Arzt wird Ihnen bei Bedarf die entsprechende Dosisst√§rke verordnen.

1 Retardtablette einmal täglich (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat)

√Ąltere Patienten:

Bei älteren Patienten sollte die Dosis sehr vorsichtig angepasst werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion:

Bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Blutwäsche zur Entgiftung des Blutes sollte die Dosis sehr vorsichtig angepasst werden.

Eingeschränkte Leberfunktion:

Bei eingeschr√§nkter Leberfunktion sollte die Dosis wegen der h√∂heren Bioverf√ľgbarkeit individuell vermindert werden.

Kinder und Jugendliche:

Ôāß Bluthochdruck:

Die Dosis von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen richtet sich nach dem K√∂rpergewicht Ihres Kindes bzw. des Jugendlichen. Ihr Arzt wird die richtige Dosis berechnen.

Eine Anwendung von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen.

Art der Anwendung Retardtabletten zum Einnehmen.

Die Retardtabletten werden einmal täglich, vorzugsweise morgens, eingenommen.

Nehmen Sie die Retardtabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (vorzugsweise ein Glas Wasser) ein. Sie k√∂nnen die Retardtabletten unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen; bei Bedarf k√∂nnen Sie die Retardtabletten in zwei gleiche H√§lften teilen.

Dauer der Anwendung

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anordnung erfolgen. Die Dauer der Behandlung bestimmt der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg eingenommen haben als Sie sollten

Bei Auftreten von Nebenwirkungen infolge einer √úberdosierung empfiehlt sich der Gang zum Arzt, der √ľber eventuelle Gegenma√ünahmen entscheidet. Bei Verdacht auf eine √úberdosierung verst√§ndigen Sie sofort einen Arzt/Notarzt, damit dieser √ľber das weitere Vorgehen entscheiden kann!

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung kann es zu starkem Blutdruckabfall, verminderter Herzschlagfolge bis hin zum Herzstillstand, Herzmuskelschwäche und Schock, ausgelöst durch Versagen der Herzfunktion, kommen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Verengung der Atemmuskulatur, Erbrechen, Bewußtseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.

Bei √úberdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzfrequenz und/oder des Blutdruckes muss die Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg abgebrochen werden.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg vergessen haben

Sollten Sie einmal die Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg vergessen haben, nehmen Sie nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern fahren Sie in der Dosierung fort, wie sie vom Arzt verordnet wurde.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg abbrechen

Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg sollten Sie in jedem Falle mit Ihrem Arzt absprechen. Abruptes Absetzen kann zur Minderdurchblutung des Herzmuskels mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris oder zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdruckes f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000

Blut und Lymphsystem

Sehr selten: Verminderung der Blutplättchen, Verminderung der weißen Blutkörperchen.

Immunsystem

Bei Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) kann es zu √ľberschie√üenden anaphylaktischen Reaktionen kommen (siehe auch 2. ‚ÄěWas m√ľssen Sie vor der Einnahme von Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg beachten?‚Äú).

Hormone

Maskierung der Beschwerden einer schweren Schilddr√ľsen√ľberfunktion.

Stoffwechsel und Ernährung

Gelegentlich: Gewichtszunahme

Selten: Eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann erkennbar werden oder eine bereits bestehende Zuckerkrankheit sich verschlechtern.

Sehr selten: Geschmacksstörungen

Störungen im Fettstoffwechsel: Meist normales Gesamtcholesterin, Verminderung des HDL- Cholesterins, Erhöhung der Triglyzeride im Blut.

Nach l√§ngerem strengen Fasten oder schwerer k√∂rperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Therapie mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg zu Zust√§nden mit erniedrigtem Blutzucker kommen. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers, insbesondere erh√∂hte Herzschlagfolge und Zittern der Finger k√∂nnen verschleiert werden.

Psyche

Gelegentlich: Depressive Verstimmungszustände, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen bzw. Schläfrigkeit, verstärkte Traumaktivität.

Selten: Nervosit√§t, √Ąngstlichkeit.

Sehr selten: Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen (z. B. Gef√ľhlsschwankungen, kurz dauernder Ged√§chtnisverlust), Verwirrtheit, Halluzinationen, Ged√§chtnisst√∂rungen / Erinnerungsschwierigkeiten.

Nervensystem

Sehr h√§ufig: Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie M√ľdigkeit (insbesondere zu Beginn der Behandlung). H√§ufig: Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen.

Gelegentlich: Kribbeln in den Gliedmaßen.

Augen

Selten: Augenbindehautentz√ľndung, verminderter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Sehst√∂rungen, gereizte Augen.

Ohr und Innenohr

Sehr selten: Hörstörungen, Ohrgeräusche.

Herz

Häufig: Herabsetzung der Pulsfrequenz, Herzklopfen.

Gelegentlich: Herzrhythmusstörungen (Überleitungsstörungen von den Herzvorhöfen zu den Herzkammern), Verstärkung einer Herzmuskelschwäche mit krankhaften

Fl√ľssigkeitsansammlungen (√Ėdemen) an den Gliedma√üen und/oder Atemnot bei Belastung, Schmerzen in der Herzgegend.

Selten: Leitungsstörungen am Herz, Arrhythmien.

Sehr selten: Bei Patienten mit Angina pectoris eine Verstärkung der Anfälle

Blutgefäße

H√§ufig: Verst√§rkter Blutdruckabfall auch beim √úbergang vom Liegen zum Stehen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit, K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen.

Sehr selten: Verstärkung (bis zum Absterben von Gewebe) bereits bestehender peripherer Durchblutungsstörungen, Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit intermittierendem Hinken (Claudicatio intermittens) oder mit Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom).

Atemwege

Häufig: Atemnot bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege, insbesondere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen

Gelegentlich: Verengung der Atemwege bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege, insbesondere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen.

Selten: allergischer Schnupfen.

Magen-Darm-Trakt

H√§ufig: √úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen (meist vor√ľbergehend).

Selten: Mundtrockenheit.

Leber und Galle

Selten: Ver√§nderte Leberfunktionswerte (Erh√∂hung der Leberenzyme [GOT, GPT] im Blut). Sehr selten: Leberentz√ľndung.

Haut  
Gelegentlich: Allergische Hautreaktionen wie R√∂tung, Juckreiz, Hautausschl√§ge und √ľberm√§√üiges
  Schwitzen.
Selten: Haarausfall
Sehr selten: Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hautausschlägen nach Lichteinwirkung,
  Schuppenflechte, Schuppenflechte-ähnliche Hautausschläge.

Muskulatur, Bindegewebe und Knochen

Gelegentlich: Muskelkrämpfe.

Sehr selten: Gelenkschmerzen, Muskelschwäche.

Geschlechtsorgane

Selten: Libido- und Potenzstörungen, bindegewebige Verhärtung der Schwellkörper des Penis (Induratio penis plastica).

Gegenmaßnahmen

Sollten Sie Anzeichen einer der oben geschilderten Nebenwirkungen bei sich beobachten, verst√§ndigen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt. Dieser wird Ihnen eventuelle Gegenma√ünahmen empfehlen oder gegebenenfalls die Behandlung mit Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg abbrechen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker/Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg- Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:

Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg enth√§lt:

Der Wirkstoff ist: Metoprololtartrat (Ph.Eur.)

1 Retardtablette enthält 200,0 mg Metoprololtartrat (Ph.Eur.)

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Ethylcellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hyprolose, Triethylcitrat, Sucrose, Maisstärke, Stärkehydrolysat, hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose, Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E 171).

Wie Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg aussieht und Inhalt der Packung:

Tablette weiß, länglich, beidseitig gewölbt mit beidseitiger Bruchkerbe. Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Metoprolol-ratiopharm¬ģ NK 200 mg ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Retardtabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH Graf-Arco-Str. 3 89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2014

Versionscode Z07

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Wirkstoff(e) Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.2001
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden