Citalopram-ratiopharm 10 mg Filmtabletten

Abbildung Citalopram-ratiopharm 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Citalopram
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.06.2002
ATC Code N06AB04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Citalopram Interpharm 40 mg - Filmtabletten Citalopram Inter Pharm Arzneimittel
Citalopram Arcana 20 mg - Filmtabletten Citalopram Arcana Arzneimittel GmbH
Citalostad 40 mg Filmtabletten Citalopram STADA Arzneimittel GmbH
Citalopram Sandoz 10 mg - Filmtabletten Citalopram Sandoz GmbH
Citalopram Hexal 30 mg - Filmtabletten Citalopram Hexal Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Citalopram geh√∂rt zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin-Wiederaufnahme- Hemmer (SSRIs) genannt werden. Jeder hat eine Substanz mit dem Namen Serotonin im Gehirn. Es wird angenommen, dass niedrige Serotoninwerte eine Ursache f√ľr die Entstehung von Depressionen sein k√∂nnen. Der Wirkungsmechanismus von Citalopram ist noch nicht vollst√§ndig gekl√§rt, aber es wirkt wahrscheinlich durch den Anstieg der Serotoninmenge im Gehirn.

Citalopram-ratiopharm wird angewendet zur Behandlung von: ‚ąí Depression (Episoden einer Major Depression)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Citalopram-ratiopharm darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Citalopram oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie sogenannte Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, z.B. Moclobemid; werden neben anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen angewendet) einnehmen bzw. unl√§ngst eingenommen haben. Bevor Sie mit der Einnahme von Citalopram-ratiopharm beginnen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, denn Sie m√ľssen bis zu 14 Tage damit warten, nachdem Sie die Einnahme eines MAO-Hemmers beendet haben. Der MAO-Hemmer Selegilin (zur Behandlung von Parkinson) darf eingenommen werden, jedoch nicht in Dosierungen h√∂her als 10 mg t√§glich. Bei Wechsel von Citalopram-ratiopharm auf einen MAO-Hemmer m√ľssen Sie mindestens 7 Tage abwarten, bevor Sie mit der Einnahme des MAO-Hemmers beginnen.
  • wenn Sie eine angeborene Herzrhythmusst√∂rung haben oder schon einmal an einer Herzrhythmusst√∂rung gelitten haben (ersichtlich im EKG; einer Untersuchung zur Herzfunktion).
  • wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder solche, die einen Einfluss auf den Herzrhythmus haben k√∂nnen. Siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln)
  • wenn Sie Linezolid (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) anwenden, ausgenommen Sie werden von Ihrem Arzt engmaschig √ľberwacht und Ihr Blutdruck wird kontrolliert.

Bevor sie mit der Einnahme von Citalopram-ratiopharm beginnen, verständigen Sie bitte Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Zustände auf Sie zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Citalopram-ratiopharm einnehmen:

  • wenn Sie andere Arzneimittel anwenden (siehe ‚ÄěEinnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie derzeit oder fr√ľher Herzprobleme oder erst k√ľrzlich einen Herzanfall hatten.
  • wenn Sie einen niedrigen Ruhepuls haben und/oder vermuten, dass Sie einen Salzmangel haben, entweder augrund eines l√§nger anhaltenden und schweren Durchfalls oder Erbrechens oder weil Sie Diuretika (Wassertabletten) einnehmen.
  • wenn Sie einen schnellen oder unregelm√§√üigen Puls haben, an Ohnmacht, Kollaps oder Schwindel beim Aufstehen leiden, was auf eine abnormale Herzfrequenz hindeuten kann.
  • wenn Sie Diabetiker sind, da Ihr Arzt unter Umst√§nden die Dosierung von Insulin oder anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln anpassen muss.
  • wenn Sie an Epilepsie leiden oder in der Vorgeschichte Kr√§mpfe bei Ihnen auftraten oder wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm Anf√§lle auftreten. Falls ein Anfall auftritt, wird sich Ihr Arzt unter Umst√§nden zu einem Abbruch der Behandlung mit Citalopram- ratiopharm entschlie√üen.
  • wenn Sie eine Elektrokrampftherapie (EKT) erhalten.
  • wenn Sie an Episoden einer Manie/Hypomanie (Hyperaktivit√§t oder hyperaktive Gedanken) leiden. Wenn bei Ihnen eine manische Phase auftritt, wird sich Ihr Arzt unter Umst√§nden zu einem Abbruch der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm entschlie√üen.
  • wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen hatten oder leicht bluten oder wenn Sie schwanger sind (siehe ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú) oder wenn Sie Arzneimittel, die m√∂glicherweise die Blutungsneigung erh√∂hen, einnehmen (siehe ‚ÄěEinnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie an anderen psychiatrischen Erkrankungen (Psychose) leiden.
  • wenn Sie an einer eingeschr√§nkten Leber- oder Nierenfunktion leiden. Ihr Arzt wird unter Umst√§nden die Dosis von Citalopram-ratiopharm vermindern.
  • wenn Sie √§lter als 65 Jahre sind.
  • wenn Sie Probleme mit den Augen haben, wie eine bestimmte Form des Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck).

Arzneimittel wie Citalopram-ratiopharm (so genannte SSRI/SNRI) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva - Therapie beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit wirken.

Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko von suizidalen Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die j√ľnger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mittzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Citalopram-ratiopharm sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch (Versuch, sich das Leben zu nehmen), suizidale Gedanken (Gedanken sich das Leben zu nehmen) und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram-ratiopharm verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram-ratiopharm verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram-ratiopharm einnimmt, sich eines der oben aufgef√ľhrten Beschwerden entwickelt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram-ratiopharm in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive (geistige) Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Gef√ľhl der Ruhelosigkeit/psychomotorische Unruhe

Achten Sie besonders darauf, ob Sie Krankheitszeichen entwickeln wie innere Unruhe und psychomotorische Unruhe wie Unverm√∂gen zu sitzen oder stillzustehen, was √ľblicherweise als qu√§lend empfunden wird (Akathisie). Diese Krankheitszeichen treten am ehesten innerhalb der ersten Behandlungswochen auf. Eine Dosissteigerung von Citalopram-ratiopharm kann diese Beschwerden verschlechtern (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěNebenwirkungen‚Äú).

Serotonin-Syndrom

Verständigen Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen während der Behandlung mit Citalopram- ratiopharm eines der folgenden Krankheitszeichen auftritt, denn dann könnten Sie ein sogenanntes Serotonin-Syndrom haben. Krankheitszeichen können sein: hohes Fieber, Zittern (Tremor), Muskelzuckungen und Unruhe. Falls ein Serotonin-Syndrom auftritt, wird Ihr Arzt die Behandlung mit Citalopram-ratiopharm sofort abbrechen.

Verminderte Natriumwerte im Blut

Citalopram-ratiopharm kann in seltenen F√§llen, vorwiegend bei √§lteren Patienten, zu verminderten Natriumwerten im Blut und einer au√üer der Norm liegenden Ausscheidung eines Hormons im Gehirn, das den Wasserhaushalt des K√∂rpers steuert (Syndrom der inad√§quaten Sekretion des antidiuretischen Hormons ADH, das sogenannte SIADH), f√ľhren. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich w√§hrend der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm krank und unwohl f√ľhlen bzw. wenn Sie eine Muskelschw√§che haben oder verwirrt sind.

Absetzerscheinungen bei Beendigung der Behandlung

Nach Beendigung der Behandlung treten Absetzerscheinungen häufig auf, besonders wenn das Absetzen plötzlich erfolgt. Die Gefahr von Absetzerscheinungen kann von verschiedenen Faktoren abhängig sein, einschließlich der Behandlungsdauer und Dosierung und der Geschwindigkeit der Dosisverminderung.

Es wurden Schwindel, Gef√ľhlsst√∂rungen (einschlie√ülich Par√§sthesie und stromschlagartige Empfindungen), Schlafst√∂rungen (einschlie√ülich Schlaflosigkeit und intensive Tr√§ume), Unruhe oder √Ąngstlichkeit, √úbelkeit und/oder Erbrechen, Zittern, Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Herzklopfen, Gef√ľhlsschwankungen, Reizbarkeit und Sehst√∂rungen berichtet. Diese Beschwerden sind im Allgemeinen leicht oder mittelgradig ausgepr√§gt, k√∂nnen jedoch bei einigen Patienten auch stark ausgepr√§gt sein. Sie treten normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Ende der Behandlung auf, aber in sehr seltenen F√§llen wurde von solchen Beschwerden bei Patienten nach unbeabsichtigtem Auslassen einer Dosis berichtet. Im Allgemeinen sind diese Beschwerden selbstlimitierend und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab, auch wenn sie bei einzelnen Personen l√§nger andauern k√∂nnen (zwei bis drei Monate oder l√§nger nach Ende der Behandlung). Es wird daher empfohlen, die Behandlung mit Citalopram ausschleichend durch schrittweise Verringerung der Dosis √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten, je nach

Bedarf, zu beenden.

Falls unertr√§gliche Beschwerden nach Dosisverminderung im Rahmen des Behandlungsabbruches auftreten, kann die neuerliche Einnahme der zuvor verschriebenen Dosis in Betracht gezogen werden. Anschlie√üend wird Ihr Arzt die Dosisverminderung in kleineren Schritten weiterf√ľhren.

Einnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Citalopram-ratiopharm nicht ein, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können,

einnehmen, wie z. B. Klasse IA oder Klasse III Antiarrhythmika, Antipsychotika (z.B. Phenothiazin- Derivate, Pimozid, Haloperidol), trizyklische Antidepressiva, bestimmte Antibiotika (z.B. Sparfloxacin, Moxifloxacin, Erythromycin IV, Pentamidin, Antimalaria-Mittel ‚Äď im Speziellen Halofantrin), bestimme Antihistaminika (Astemizol, Mizolastin). Wenn Sie diesbez√ľglich Fragen haben, sprechen Sie unbedingt mit lhrem Arzt dar√ľber.

Wenn Sie eines der in der unten angef√ľhrten Liste aufgelisteten Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, und Sie haben dies nicht bereits mit Ihrem Arzt besprochen, suchen Sie bitte nochmals Ihren Arzt auf, und fragen Sie ihn was zu tun ist. Unter Umst√§nden ist eine Dosis√§nderung erforderlich oder Sie ben√∂tigen ein anderes Arzneimittel.

  • Monoaminooxidase-Hemmer und Linezolid (siehe ‚ÄěCitalopram-ratiopharm darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Selegelin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit)
  • Buspiron (Arzneimittel zur Behandlung von Angstst√∂rungen)
  • Arzneimittel, die Triptane genannt werden, wie Sumatriptan (zur Behandlung von Migr√§ne)
  • Tramadol, Buprenorphin (Arzneimittel zur Behandlung von starken Schmerzen)
  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, Dipyridamol und Ticlopidin (beides blutverd√ľnnende Arzneimittel)
  • Acetylsalicyls√§ure, nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen (schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel)
  • Neuroleptika (Phenothiazine [z.B. Thioridazin], Thioxanthene, Butyrophenone [z.B. Haloperidol]), atypische Neuroleptika, z.B. Risperidon (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen)
  • trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) -haltige pflanzliche Arzneimittel
  • Cimetidin, Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol (Arzneimittel, welche die Magens√§uresekretion vermindern)
  • Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von Manie) und Tryptophan (Serotonin-Vorstufe)
  • Imipramin, Desipramin, Clomipramin, Nortryptilin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
  • Fluvoxamin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression und Zwangsst√∂rung)
  • Mefloquin (Arzneimittel zur Behandlung von Malaria)
  • Bupropion (Arzneimittel zur Behandlung von Depression und zur Unterst√ľtzung bei Raucherentw√∂hnung)
  • Flecainid, Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Metoprolol (Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschw√§che)
  • Arzneimittel, die zu niedrigen Blutwerten von Kalium und Magnesium f√ľhren k√∂nnen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, ob das/die Arzneimittel, das/die Sie gemeinsam mit Citalopram-ratiopharm einnehmen/anwenden zu dieser Gruppe geh√∂rt/geh√∂ren.

Einnahme von Citalopram-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Es wird empfohlen während der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm keinen Alkohol zu konsumieren.

Citalopram-ratiopharm kann unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie d√ľrfen Citalopram-ratiopharm nicht einnehmen wenn Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden, es sei denn Ihr Arzt h√§lt es f√ľr unbedingt erforderlich.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Citalopram-ratiopharm einnehmen. W√§hrend der Schwangerschaft, besonders w√§hrend der letzten drei Monate der Schwangerschaft, kann die Einnahme von Citalopram-ratiopharm das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei S√§uglingen erh√∂hen. Diese Komplikation f√ľhrt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bl√§ulich aussehen. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, sollen Sie sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt kontaktieren.

Wenn Sie Citalopram-ratiopharm gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen aufweisen. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme sollte dar√ľber informiert werden, dass Sie Citalopram-ratiopharm einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Falls Sie Citalopram-ratiopharm während den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft und bis zum Geburtszeitpunkt eingenommen haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, da Ihr Kind bei der Geburt folgende Beschwerden zeigen könnte:

Krampfanfälle, wechselnde Körpertemperatur, Schwierigkeiten beim Trinken, Erbrechen, niedriger Blutzucker, steife oder schlaffe Muskeln, heftige Reflexe, Zittern, starke Nervosität oder nervöses Zittern, Reizbarkeit, Teilnahmslosigkeit, ständiges Schreien, Schläfrigkeit oder Schlafstörungen. Benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt, falls Ihr Kind nach der Geburt eines dieser Krankheitsanzeichen aufweist.

Wenn Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Sie sollten Ihr Baby w√§hrend der Einnahme von Citalopram-ratiopharm nicht stillen, da Citalopram in geringen Mengen in die Muttermilch √ľbergeht.

In Tierstudien hat sich gezeigt, dass Citalopram die Qualität der Spermien beeinträchtigt. Das könnte theoretisch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Bis jetzt wurden aber keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Menschen beobachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und die Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Citalopram-ratiopharm hat einen geringen bis m√§√üigen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Dennoch können Arzneimittel mit Einfluss auf das zentrale Nervensystem das Urteils- und Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen, wie Sie durch Citalopram-ratiopharm beeinflusst werden. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung bei Erwachsenen

Die √ľbliche Dosis betr√§gt 20 mg t√§glich. Diese Dosis kann von Ihrem Arzt bis zur H√∂chstdosis von 40 mg pro Tag gesteigert werden.

Anwendung bei älteren Patienten (älter als 65 Jahre)

Die Anfangsdosis ist auf die H√§lfte der empfohlenen Dosis zu reduzieren, z.B. 10-20 mg pro Tag. √Ąltere Patienten sollten nicht √ľblicherweise nicht mehr als 20 mg t√§glich erhalten.

Anwendung bei Patienten mit speziellen Risiken

Patienten mit Leberbeschwerden d√ľrfen nicht mehr als 20 mg pro Tag einnehmen.

Citalopram-ratiopharm sollte einmal t√§glich, entweder morgens oder abends, eingenommen werden. Die Filmtablette(n) kann/k√∂nnen unabh√§ngig von einer Mahlzeit, jedoch mit Fl√ľssigkeit eingenommen werden.

Die Wirkung von Citalopram-ratiopharm setzt nicht sofort ein. Es dauert mindestens zwei Wochen bevor Sie eine Verbesserung bemerken. Wenn Sie beschwerdefrei sind, muss Citalopram-ratiopharm weitere 4-6 Monate eingenommen werden.

Beendigung der Behandlung

Citalopram-ratiopharm sollte langsam abgesetzt werden, um das Risiko von Absetzerscheinungen gering zu halten. Ihr Arzt wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einen Zeitraum von mindestens 1-2 Wochen vermindern (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie glauben, dass Sie oder eine andere Person zu viele Filmtabletten eingenommen haben, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder die n√§chste Notfallabteilung eines Krankenhauses.

Die folgenden Krankheitsanzeichen können auftreten: Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Veränderungen des Herzrhythmus, Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Benommenheit, Bewusstlosigkeit, Herzrasen, Zittern, erhöhter oder erniedrigter Blutdruck, Unruhe, Schwindel, erweiterte Pupillen, bläuliche Verfärbung der Haut, beschleunigte Atmung.

Ein Serotonin-Syndrom kann ebenfalls auftreten (Krankheitszeichen siehe unter Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram-ratiopharm vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram-ratiopharm abbrechen

Beenden Sie die Behandlung mit Citalopram-ratiopharm nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt. Citalopram-ratiopharm sollte langsam abgesetzt werden; es wird empfohlen, die Dosis schrittweise √ľber eine Zeitraum von mindestens 1-2 Wochen zu vermindern. Es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes befolgen. Die Beendigung der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm kann ‚Äď insbesonders wenn dies pl√∂tzlich erfolgt ‚Äď zum Auftreten von Absetzerscheinungen f√ľhren (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú). Wenn bei Ihnen nach Beendigung der Einnahme von Citalopram-ratiopharm solche Absetzerscheinungen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bedeutsame Nebenwirkungen:

Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen, d√ľrfen Sie Citalopram-ratiopharm nicht weiter einnehmen. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf:

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  • Schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag, Ohnmacht. Dies k√∂nnen Symptome f√ľr eine lebensbedrohliche Herzrhythmusst√∂rung sein, die Torsade de Pointes genannt wird.
  • Atemnot.
  • Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen. Dies kann Schwierigkeiten beim Schlucken und Atembeschwerden verursachen.
  • Starker Juckreiz der Haut (mit Blasenbildung).

In seltenen F√§llen wurde bei Patienten, die mit Arzneimittel gegen depressive Erkrankungen vom Typ der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer behandelt wurden, ein Serotonin-Syndrom berichtet. Verst√§ndigen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Citalopram-ratiopharm eines der folgenden Krankheitsanzeichen auftritt: hohes Fieber, Zittern (Tremor), pl√∂tzliche Muskelzuckungen und Unruhe, weil diese Symptome auf die Entwicklung dieser Erkrankung hindeuten k√∂nnen. Die Behandlung mit Citalopram-ratiopharm ist sofort abzusetzen.

Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen, suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, da die Dosis von Citalopram-ratiopharm reduziert oder die Behandlung beendet werden muss:

  • Krampfanf√§lle oder h√§ufigeres Auftreten von Anf√§llen bei einer bereits bestehenden Erkrankung.
  • Verhaltens√§nderungen, wie √ľberaktives Verhalten oder √ľberaktive Gedanken.
  • M√ľdigkeit, Verwirrtheit und Unwohlsein mit Muskelschw√§che. Diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines niedrigen Natrium-Blutspiegels sein.

Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Citalopram-ratiopharm oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf.

Nebenwirkungen, die bei Citalopram-ratiopharm beobachtet wurden, sind in der Regel mild und vor√ľbergehend. Sie treten vor allem zu Beginn der Behandlung auf und lassen mit Besserung der depressiven Beschwerden gew√∂hnlich nach.

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten)

  • Schl√§frigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen.
  • √úbelkeit, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen.
  • Schw√§che oder Kraftlosigkeit (Asthenie).
  • St√∂rungen der Scharfeinstellung des Auges.

Häufig (betrifft bis zu 1 von 10 Behandelten)

M√ľdigkeit.

Gelegentlich (betrifft bis zu 1 von 100 Behandelten)

  • Appetitzunahme, Gewichtszunahme.
  • Aggression, Sehen und H√∂ren von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen), √ľberaktives Verhalten oder √ľberaktive Gedanken (Manie), St√∂rungen des Ich-Erlebens (Depersonalisation), Euphorie.
  • Pl√∂tzlicher Bewusstseinsverlust (kann von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten dauern [Synkope]).
  • Erweiterte Pupillen.
  • Beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag.
  • Nesselsucht, Haarausfall, Hautausschlag, Hautblutungen (Purpura), Lichtempfindlichkeit.
  • Blasenentleerungsst√∂rungen.
  • Verl√§ngerte und abnormal starke Menstruationsblutungen; Blutungen aus der Scheide in unregelm√§√üigen Abst√§nden.
  • Schwellungen der Arme und Beine (√Ėdeme).

Selten (betrifft bis zu 1 von 1.000 Behandelten)

  • Verminderter Natriumspiegel im Blut, √ľberwiegend bei √§lteren, weiblichen Patienten.
  • Gesteigertes sexuelles Verlangen.
  • Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Bewegungen.
  • Blutungen.
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis).
  • Husten.
  • Fieber.
  • Allgemeines Krankheitsgef√ľhl (Malaise).

Sehr selten (betrifft bis zu 1 von 10.000 Behandelten)

Unregelmäßiger Herzschlag.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen, wodurch das Risiko f√ľr Blutungen oder blaue Flecken zunehmen kann.
  • Verminderte Kaliumkonzentration im Blut.
  • Panikattacken.
  • Z√§hneknirschen.
  • Ungew√∂hnliche Muskelbewegungen oder Muskelsteifheit.
  • Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Unverm√∂gen stillzusitzen oder stillzustehen, unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Sehst√∂rungen.
  • Ver√§nderungen im Elektrokardiogramm (EKG).
  • Blutdrucksenkung beim pl√∂tzlichen Wechsel vom Liegen zum Stehen (manchmal mit Schwindel verbunden).
  • Nasenbluten.
  • Blutungsst√∂rungen (im Magen-Darm-Trakt und Enddarm, Haut- und Schleimhautblutungen).
  • Ungew√∂hnliche Leberfunktionstests.
  • Pl√∂tzliche Schwellung der Haut oder Schleimh√§ute bedingt durch Wassereinlagerungen.
  • Unregelm√§√üige Blutungen aus der Geb√§rmutter
  • Schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), siehe weitere Informationen unter ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú in Abschnitt 2
  • Schmerzhafte Erektionen bei M√§nnern.
  • Milchige Absonderungen aus der Brustdr√ľse bei Frauen, die nicht stillen, und bei M√§nnern.
  • Suizidgedanken/suizidales Verhalten (siehe ‚ÄěWarnhinweis eund Vorsichtsma√ünahmen‚Äú). Bei Patienten wurden F√§lle berichtet, bei denen Suizidgedanken oder suizidales Verhalten w√§hrend der Einnahme von Citalopram oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung aufgetreten sind.

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Knochenbr√ľchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.

Die Nebenwirkungen, die auftreten können, verschwinden in der Regel nach einigen Tagen wieder. Sollten diese Nebenwirkungen jedoch länger anhalten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Absetzerscheinungen nach Beendigung der Behandlung

Siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Citalopram-ratiopharm enthält

Der Wirkstoff ist Citalopram.

Jede Filmtablette enthält 10 mg Citalopram (als Hydrobromid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mannitol, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat Film√ľberzug: Hypromellose, Macrogol 6000, Titandioxid (E 171)

Wie Citalopram-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Runde, weiße Filmtabletten mit einem Durchmesser von 6 mm.

Packungen mit 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 98, 100, 100x1, 250 und 500 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER

TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0 Fax-Nr.:+43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

HERSTELLER

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Finnland: Citalopram-Ratiopharm 10 mg tabletti, Kalvopäällysteinen
Deutschland: Citalopram-ratiopharm 10 mg Filmtabletten
Niederlande: Citalopram ratiopharm 10 mg, filmomhulde tabletten

Z.Nr.: 1-24577

 

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Citalopram-ratiopharm 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Citalopram
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.06.2002
ATC Code N06AB04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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