Seropram 20 mg - Konzentrat zur Infusionsbereitung

Abbildung Seropram 20 mg - Konzentrat zur Infusionsbereitung
Wirkstoff(e) Citalopram
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Lundbeck Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.09.1992
ATC Code N06AB04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Lundbeck Austria GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Citalopram Bluefish 40 mg Filmtabletten Citalopram Bluefish Pharmaceuticals AB
Citalopram Genericon 40 mg Filmtabletten Citalopram Genericon Pharma GmbH
Citalopram Ranbaxy 40 mg Filmtabletten Citalopram Basics GmbH
Seropram 40 mg - Konzentrat zur Infusionsbereitung Citalopram Lundbeck Austria GmbH
Citalopram G.L. 40 mg - Filmtabletten Citalopram G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Wie wirkt Seropram

Seropram gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken auf das Serotonin- System im Gehirn, indem sie den Serotonin-Spiegel erhöhen.

Wof√ľr wird Seropram angewendet

Seropram enthält Citalopram und wird zur Behandlung einer Major Depression angewendet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Seropram darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Citalopram oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der sogenannten Monoaminooxidase- Hemmer (MAO-Hemmer) geh√∂ren, einschlie√ülich Selegilin (zur Behandlung der Parkinson`schen Erkrankung), Moclobemid (zur Behandlung von Depression) und Linezolid (ein Antibiotikum). Auch wenn Sie die Einnahme von MAO-Hemmern beendet haben, m√ľssen Sie noch 2 Wochen warten, um mit der Seropram Behandlung beginnen zu k√∂nnen (siehe auch ‚ÄěAnwendung von Seropram zusammen mit anderen Arzneimittel‚Äú).
    Nach Beendigung einer Behandlung mit Seropram m√ľssen Sie 1 Woche warten bis Sie einen MAO-Hemmer einnehmen d√ľrfen. Bitte fragen Sie diesbez√ľglich auch Ihren Arzt.
  • wenn Sie gleichzeitig Pimozid, ein Arzneimittel zur Behandlung von schweren psychischen St√∂rungen einnehmen.
  • wenn Sie an einem angeborenen Herzrhythmusfehler leiden oder eine Episode eines abnormalen Herzrhythmus gehabt haben (sichtbar am EKG; eine Untersuchung um die Herzfunktion zu √ľberpr√ľfen)
  • wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder Arzneimittel die den Herzrhythmus beeinflussen (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěAnwendung von Seropram zusammen mit anderen Arzneimittel‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie gesundheitliche Probleme haben, da Ihr Arzt die Behandlung dann möglicherweise anpassen wird.

Im Besonderen informieren Sie Ihren Arzt,

  • wenn Sie manische/hypomanische Phasen hatten. Einige Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung k√∂nnen in eine manische Phase geraten. Dies ist gekennzeichnet durch ungew√∂hnliche und sich rasch √§ndernde Ideen, √ľbertriebene Fr√∂hlichkeit und exzessive k√∂rperliche Aktivit√§t. In solchen F√§llen suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
  • wenn Sie Symptome einer subjektiv unangenehmen oder qu√§lenden Ruhelosigkeit, einer psychomotorischen Unruhe und eines Bewegungsdrangs (oft begleitet von der Unf√§higkeit,

ruhig zu sitzen oder zu stehen) entwickeln (sogenannte Akathisie): Diese Symptome können vor allem während der ersten Wochen der Behandlung auftreten. Benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt, wenn Sie solche Symptome bemerken.

  • wenn Sie an Panikst√∂rungen leiden. Es kann zu Beginn der Behandlung zu einer Zunahme der Angstsymptome kommen (siehe ‚ÄěBesondere Informationen zu Ihrer Erkrankung‚Äú).
  • wenn sie unter einer Lebererkrankung oder Nierenerkrankung leiden. Ihr Arzt wird die Dosis m√∂glicherweise anpassen.
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden. Die Behandlung mit Seropram kann den Blutzuckerspiegel beeinflussen. M√∂glicherweise muss die Insulindosis und/oder die Dosis der Tabletten zur Senkung des Blutzuckerspiegels angepasst werden.
  • wenn Sie an Epilepsie leiden. Die Behandlung mit Seropram soll beendet werden,

wenn Kr√§mpfe zum ersten Mal auftreten oder die H√§ufigkeit der Krampfanf√§lle zunimmt (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚Äú).

  • wenn bei Ihnen eine verst√§rkte Neigung zu Blutungen oder Bluterg√ľssen besteht oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungs- f√§higkeit‚Äú).
  • wenn Sie eine Elektrokrampftherapie erhalten.
  • wenn Sie an einer schweren psychischen Erkrankung mit depressiven Episoden leiden.
  • wenn Sie zu bestimmten Erkrankungen neigen (Verl√§ngerung des sogenannten QT-Intervalls im EKG) oder der Verdacht auf ein angeborenes ‚ÄěLong-QT-Syndrom‚Äú besteht oder wenn Ihr Kalium- und Magnesiumgehalt im Blut gering ist.
  • Serotonin-Syndrom: Citalopram darf nicht gleichzeitig mit serotonerg wirkenden Arzneimitteln (das sind Arzneimittel, die Serotonin, einen bestimmten Botenstoff des Nervensystems, beeinflussen) wie Sumatriptan oder andere Triptane, Tramadol, Oxitriptan und Tryptophan eingenommen werden (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚Äú).
  • Absetzsymptomatik: Nach l√§ngerer Verabreichung kann es beim pl√∂tzlichen Absetzen von Citalopram zu Absetzsymptomen kommen. Um das Auftreten von Absetzsymptomen zu vermeiden, wird Ihr Arzt die Dosis schrittweise √ľber ein bis zwei Wochen herabsetzen.
  • Natriummangel: √úbelkeitsgef√ľhl und Unwohlsein mit Muskelschw√§che oder Verwirrtheit k√∂nnen Anzeichen f√ľr einen seltenen Zustand der Hyponatri√§mie (au√üergew√∂hnlich niedriger Natriumspiegel im Blut) sein, der sich unter Einnahme dieses Typs von Antidepressiva (SSRI) bei vorwiegend √§lteren weiblichen Patienten entwickeln kann.
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden oder gelitten haben oder wenn Sie k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten.
  • wenn Sie einen niedrigen Herzschlag haben und/oder Sie wissen dass Sie unter Salzmangel leiden in Folge eines verl√§ngerten schweren Durchfalls oder Erbrechen (krank sein) oder nach der Einnahme von Diuretika (Wassertabletten).
  • wenn Sie einen unregelm√§√üigen Herzschlag haben, unter Ohnmachtsanf√§llen leiden, kollabieren oder beim Aufstehen unter Schwindel leiden, was eine abnormale Funktion des Herzschlages anzeigt.
  • wenn Sie Augenprobleme haben oder fr√ľher hatten, wie z. B. betimmte Arten eines Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck).

Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder begeben Sie sich in das nächste Krankenhaus, wenn Sie beunruhigende Gedanken oder Erlebnisse haben oder wenn ein oder mehrere der oben genannten Symptome während der Behandlung auftreten.

Bitte fragen Sie Ihren Arzt auch dann, wenn dies irgendwann in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat.

Manchmal sind Sie sich der genannten Symptome vielleicht nicht bewusst, daher kann es hilfreich sein, einen Freund oder Verwandten zu bitten, auf diese möglichen Anzeichen einer Verhaltensänderung bei Ihnen zu achten.

Arzneimittel wie Seropram (so genannte SSRI/SNRI) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Bitte beachten Sie

Besondere Information zu Ihrer Erkrankung

Wie auch bei anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung von Depression oder damit zusammenhängenden Erkrankungen angewendet werden, wird nicht sofort eine Besserung erreicht. Nach Beginn der Seropram-Behandlung kann es mehrere Wochen dauern, bevor Sie eine Besserung bemerken. Bei der Behandlung einer Panikstörung wird die maximale Wirksamkeit nach ca. 3 Monaten erreicht. Zu Beginn der Therapie kann es bei einigen Patienten zu einer Verstärkung der Angst kommen, die aber im Laufe der fortgesetzten Behandlung abklingt. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Arztes halten und nicht die Behandlung abbrechen oder die Dosis verändern, ohne Ihren Arzt zu fragen.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder Angstst√∂rungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verst√§rkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva ‚ÄďTherapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch l√§nger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die j√ľnger als 25 Jahre sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten haben, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein, einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauenspersonen diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Personen auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denken, dass sich Ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt sind.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Seropram soll normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Seropram verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Seropram verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Seropram einnimmt/anwendet, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Seropram in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht untersucht worden.

Anwendung von Seropram zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Einige medizinische Produkte k√∂nnten die Wirkung eines anderen beeinflussen und das kann in bestimmten F√§llen zu schweren Nebenwirkungen f√ľhren.

Sagen Sie Ihrem Arzt wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel, bzw. Arzneimittel mit folgenden Wirkstoffen einnehmen:

  • Seropram darf nicht angewendet werden, wenn Sie den MAO-Hemmer Selegilin in einer Dosis von mehr als 10 mg pro Tag einnehmen.
  • Seropram darf nicht zusammen mit Pimozid (einem Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen) angewendet werden.
  • Seropram darf nicht gemeinsam mit dem Antibiotikum Linezolid angewendet werden.
  • Antidepressiva aus der Gruppe der Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer). Seropram darf fr√ľhestens 14 Tage nach Beendigung einer Therapie mit einem sogenannten ‚Äěirreversiblen MAO-Hemmer‚Äú angewendet werden. Nach Absetzen eines sogenannten ‚Äěreversiblen MAO-Hemmers‚Äú (z.B. Moclobemid) muss der in der entsprechenden Gebrauchsinformation des reversiblen MAO-Hemmers vorgeschriebene Zeitraum eingehalten werden, bevor Sie mit der Einnahme von Seropram beginnen. Nach Beendigung einer Seropram-Therapie d√ľrfen Sie fr√ľhestens nach 7 Tagen einen MAO-Hemmer einnehmen.
  • Lithium (zur Vorbeugung und f√ľr die Behandlung von manisch-depressiven St√∂rungen) und Tryptophan.
  • Imipramin und Desipramin (beides Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
  • Sumatriptan und √§hnliche Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von Migr√§ne) bzw. Tramadol und √§hnliche Arzneimittel (Opioide, die bei starken Schmerzen eingesetzt werden). Diese erh√∂hen das Risiko von Nebenwirkungen.
  • Cimetidin, Lansoprazol und Omeprazol (zur Behandlung von Magengeschw√ľren), Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Fluvoxamin (Antidepressivum) und Ticlopidin (zur

Reduzierung des Schlaganfallrisikos). Diese können einen Anstieg der Konzentration von Citalopram im Blut verursachen.

  • Arzneimittel, die die Funktion der Blutpl√§ttchen beeinflussen, z.B. Acetylsalicyls√§ure und nicht-steroidale Antirheumatika (Arzneimittel zur Schmerzlinderung) oder Dipyridamol und Ticlopidin (Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung) sowie einige Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen oder Depressionen erh√∂hen das Blutungsrisiko.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) - eine Heilpflanze, die bei Depressionen verwendet wird. Bei gleichzeitiger Anwendung von Seropram k√∂nnen verst√§rkt Nebenwirkungen auftreten.
  • Mefloquin (ein Malaria-Mittel), Bupropion (zur Behandlung von Depressionen) und Tramadol (ein starkes Schmerzmittel) aufgrund des m√∂glichen Risikos, die Krampfschwelle zu senken.
  • Neuroleptika, z.B. Phenothiazin, Thioxanthen, Butyrophenon (Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie und Psychosen) aufgrund des m√∂glichen Risikos, die Krampfschwelle zu senken, sowie Antidepressiva.
  • Flecainid, Propafenon und Metoprolol (zur Behandlung von hohem Blutdruck und/oder Herzerkrankungen) sowie Desipramin, Clomipramin und Nortryptilin (Antidepressiva), au√üerdem Risperidon, Thioridazin und Haloperidol (Antipsychotika). Die Dosierung von Seropram muss m√∂glicherweise angepasst werden.
  • Arzneimittel, die das QT-Intervall im EKG verl√§ngern, oder Arzneimittel, die den Kalium- bzw. Magnesiumgehalt im Blut senken.

Nehmen Sie Seropram nicht, wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen oder Arzneimittel die den Herzrhythmus beeinflussen, einnehmen, zum Beispiel Klasse IA und III Antiarrhythmika, Antipsychotika (zum Beispiel Fentiazin Derivate, Pinozid, Haloperidol) trizyklische Antidepressiva, spezielle antimikrobielle Substanzen (zum Beispiel Sparfloxazin, Moxifloxazin, Erythromycin IV, Pentamidin, Antimalaria Behandlung vor allem Halofrantrin), spezielle Antihistamine (Astemizol, Mizolastin). Sollten Sie weitere Fragen haben wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Anwendung von Seropram zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Es konnten keine Wechselwirkungen zwischen Seropram und Alkohol nachgewiesen werden. Vom gleichzeitigen Alkoholkonsum während einer Therapie mit Seropram wird dennoch abgeraten.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Seropram bei Ihnen während der letzten drei Monate Ihrer Schwangerschaft angewendet wird, dann sollten Sie wissen, dass Ihr Neugeborenes folgende Anzeichen zeigen könnte: Probleme bei der Atmung, bläuliche Haut, Krampfanfälle, Schwankungen der Körpertemperatur, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Erbrechen, niedriger Blutzuckerspiegel, steife oder schwache Muskeln, impulsive Reflexe, Zittern, Nervosität, Reizbarkeit, Lethargie, anhaltendes Weinen, Schläfrigkeit und Schlafschwierigkeiten. Wenn Ihr Neugeborenes eines dieser Anzeichen zeigt, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihre √Ąrztin/Ihr Arzt wissen, dass Sie Seropram erhalten haben. W√§hrend der Schwangerschaft, besonders w√§hrend der letzten drei Monate der Schwangerschaft, kann die Anwendung von Seropram das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, erh√∂hen. Diese

Komplikation f√ľhrt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bl√§ulich aussehen. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, rufen Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin.

Wenn Sie Seropram gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen aufweisen. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme sollte dar√ľber informiert werden, dass Sie Seropram einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Das abrupte Absetzen während der Schwangerschaft soll vermieden werden.

Stillzeit

Der Wirkstoff Citalopram geht in die Muttermilch √ľber. Sie d√ľrfen Seropram deshalb nicht w√§hrend der Stillzeit anwenden, es sei denn, Ihr Arzt h√§lt die Behandlung nach sorgf√§ltiger Abw√§gung des Nutzens gegen m√∂gliche Risiken f√ľr unbedingt erforderlich.

Fortpflanzungsfähigkeit

In Tierstudien hat sich gezeigt, dass Citalopram die Qualität der Spermien beeinträchtigt. Das könnte theoretisch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Bis jetzt wurden aber keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Menschen beobachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wie alle Arzneimittel, die auf die Psyche wirken, können die Urteils- und die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt sein. Es ist daher nicht ratsam, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, ehe Sie wissen, wie Sie auf Seropram reagieren.

Seropram enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel wird Ihnen Ihr Arzt verabreichen. Seropram wird jeden Tag verabreicht.

Seropram Konzentrat zur Infusionsbereitung wird mit 250 ml einer geeigneten L√∂sung (0,9 % sterile Kochsalzl√∂sung oder 5 % sterile Zuckerl√∂sung) vermischt und danach langsam √ľber eine Tropfinfusion in Ihre Vene eingeleitet. Sie werden √ľblicherweise 20 mg Seropram pro Stunde erhalten.

Depression:

Erwachsene:

Die √ľbliche Dosis betr√§gt 20 mg. Diese kann von Ihrem Arzt schrittweise auf bis zu maximal 40 mg t√§glich erh√∂ht werden.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre):

Die Anfangsdosis betr√§gt 10 mg t√§glich. √Ąltere Patienten sollen nicht mehr als 20 mg t√§glich erhalten.

Patienten mit Leber- und/oder Nierenerkrankungen:

Bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Lebererkrankungen betr√§gt die Anfangsdosis 10 mg t√§glich. Nach 2 Wochen kann die Dosis von Ihrem Arzt auf maximal 20 mg t√§glich erh√∂ht werden. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsst√∂rung ist eine besonders vorsichtige Dosiseinstellung n√∂tig. Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsst√∂rung ist keine Anpassung der Dosis erforderlich. F√ľr Patienten mit schweren Nierenerkrankungen liegen keine Erfahrungen vor, hier ist daher besondere Vorsicht n√∂tig.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Seropram soll bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden. F√ľr weitere Informationen lesen Sie bitte Abschnitt 2, ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Seropram beachten?‚Äú

Dauer der Behandlung

Die normale Dauer der Behandlung mit Seropram Konzentrat zur Infusionsbereitung beträgt 10-14 Tage.

Die weitere Behandlung wird √ľblicherweise mit Seropram Filmtabletten durchgef√ľhrt.

Es kann einige Tage bis Wochen dauern, bis Sie beginnen, sich besser zu f√ľhlen. Dies ist bei diesen Arzneimitteln bekannt. Es ist jedoch wichtig, dass Sie den Behandlungszyklus genau einhalten, so wie von Ihrem Arzt verschrieben.

Wenn bei Ihnen eine größere Menge von Seropram angewendet wurde, als vorgesehen

Ihr Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht.

Im unwahrscheinlichen Fall, dass Sie zu viel Seropram erhalten haben, können bei Ihnen folgende Anzeichen einer Überdosierung auftreten:

Anzeichen einer Überdosierung können beschleunigte oder verlangsamte Herztätigkeit, Krampfanfälle, Veränderungen des Herzrhythmus, Herzstillstand, Schläfrigkeit, Koma, Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg, Erbrechen, Übelkeit, Zittern, Serotonin-Syndrom (siehe Abschnitt 4), Aufregung, Schwindel, Bewegungsstörungen, erweiterte Pupillen, Schwitzen, blaue Verfärbung der Haut und schnelle Atmung sein. Eine Überdosierung kann lebensbedrohend sein.

Hinweise f√ľr den Arzt zur Behandlung einer √úberdosierung finden sich am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Anwendung von Seropram abbrechen

Beenden Sie die Anwendung von Seropram niemals, ohne mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen zu haben.

Wenn die Anwendung von Seropram abgebrochen wird, vor allem, wenn dies abrupt geschieht, können Absetzsymptome auftreten. Absetzsymptome können sein:

Schwindel, Gef√ľhle √§hnlich wie Nadelstiche, Schlafst√∂rungen (besonders lebhafte Tr√§ume, Albtr√§ume und Schlaflosigkeit), Angstzust√§nde, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, vermehrtes Schwitzen, Ruhelosigkeit und Erregungszust√§nde, Muskelzittern, Verwirrtheitszust√§nde, Aufgew√ľhltheit oder Reizbarkeit, Durchfall, Beeintr√§chtigung des Sehverm√∂gens und Herzklopfen. Wenn Sie eine l√§ngere

Behandlung abgeschlossen haben, sollten Sie die Dosis von Seropram gem√§√ü den Anweisungen des Arztes schrittweise √ľber mehrere Wochen herabsetzen, anstatt die Einnahme abrupt zu beenden.

Das Risiko daf√ľr ist h√∂her, wenn Seropram √ľber einen l√§ngeren Zeitraum oder in hohen Dosen eingenommen bzw. angewendet wurde oder wenn die Dosis zu schnell reduziert wird. Sie treten normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Absetzen der Behandlung auf. Bei den meisten Patienten sind die Symptome leicht und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab. Bei einigen Patienten k√∂nnen sie jedoch auch mit st√§rkerer Intensit√§t oder √ľber einen l√§ngeren Zeitraum auftreten (2 bis 3 Monate oder l√§nger). Wenn Sie schwerwiegende Absetzsymptome nach Beendigung der Seropram-Behandlung bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Einige Patienten haben die folgenden schweren Nebenwirkungen berichtet.

Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen, sollten Sie die Anwendung von Seropram beenden und sofort Ihren Arzt aufsuchen:

  • Serotonin-Syndrom:
    Hohes Fieber, Erregung, Verwirrtheit, Zittern und abrupte Muskelkontraktionen; Diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines ‚ÄěSerotonin-Syndroms‚Äú sein, das bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln auftritt, die ebenfalls Serotonin, einen bestimmten Botenstoff des Nervensystems, beeinflussen (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Allergie:
    Wenn Schwellungen der Haut, Zunge, Lippen oder des Gesichts und Atemprobleme oder Schluckbeschwerden auftreten (allergische Reaktionen).
  • Blutungen:
    Wenn Sie ungewöhnliche Blutungen, inklusive Magen-Darm-Blutungen feststellen.
  • Natriummangel:
    √úbelkeitsgef√ľhl und Unwohlsein mit Muskelschw√§che oder Verwirrtheit; diese Symptome k√∂nnen Anzeichen f√ľr einen seltenen Zustand der Hyponatri√§mie (au√üergew√∂hnlich niedriger Natriumgehalt im Blut) sein, der sich unter Einnahme dieses Typs von Antidepressiva (SSRI) selten bei vorwiegend √§lteren, weiblichen Patienten entwickeln kann.
  • Schnelle unregelm√§√üige Herzschl√§ge, Ohnmachtsanf√§lle, die Zeichen eines lebensbedrohlichen Symptomes sein k√∂nnen bekannt als Torsade de Pointes.

Die folgenden Nebenwirkungen klingen normalerweise nach einigen Behandlungstagen wieder ab. Bitte beachten Sie, dass einige der unten angef√ľhrten Symptome auch Teil Ihrer Krankheit sein k√∂nnen und daher nachlassen, wenn Sie sich besser f√ľhlen.

Wenn Nebenwirkungen f√ľr Sie belastend sind oder mehr als einige Tage andauern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Ein trockener Mund erhöht das Risiko von Karies. Daher sollten Sie Ihre Zähne öfter als sonst putzen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Verminderter Appetit, Gewichtsverlust
  • Erregtheit, √Ąngstlichkeit, Konzentrationsst√∂rungen, Verwirrtheitszustand, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Schwindel, Aufmerksamkeitsst√∂rungen, Geschmacksst√∂rungen, Ged√§chtnisst√∂rungen, Kribbeln der Haut
  • Klingeln im Ohr (Tinnitus)
  • Sehst√∂rungen, erweiterte Pupillen
  • Beschleunigte Herzt√§tigkeit, Blutdruckabfall
  • G√§hnen, Schnupfen
  • Durchfall, Erbrechen, Bl√§hungen, Bauchschmerzen, vermehrter Speichelfluss, Verdauungsst√∂rungen
  • Juckreiz
  • Harnverhalten
  • Schmerzen in den Muskeln und Gelenken
  • Ejakulations- und Erektionsst√∂rungen, Impotenz beim Mann
  • Orgasmusst√∂rungen bei Frauen
  • Verminderter sexueller Antrieb
  • Kribbeln oder Gef√ľhllosigkeit in H√§nden und F√ľ√üen
  • M√ľdigkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Vermehrter Appetit, Gewichtszunahme
  • Aggression, Pers√∂nlichkeitsst√∂rungen, Halluzinationen, gesteigerter Antrieb (Manie)
  • Ohnmacht, Krampfanf√§lle, St√∂rungen des Bewegungsablaufs
  • Verlangsamte Herzt√§tigkeit
  • Hautblutungsst√∂rungen
  • Erweiterte Pupillen
  • Beschleunigter Herzschlag
  • Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit, Haarausfall
  • Husten
  • Verst√§rkte Menstruationsblutung
  • Geschwollene Arme und Beine
  • Unwohlsein
  • Abnormaler Leberfunktionstest
  • Schwierigkeiten beim Urinieren

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):

Unwillk√ľrliche Muskelbewegungen (Akathisie), ‚ÄěSerotonin-Syndrom‚Äú

  • Magen-Darmblutungen (inklusive rektaler Blutungen)
  • Andere Blutungen
  • Kr√§mpfe
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Hepatitis
  • Erniedrigter Natriumgehalt im Blut
  • Ungen√ľgende Aussch√ľttung des antidiuretischen Hormons (ADH)

Sehr Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):

  • Grand mal Krampfanf√§lle, St√∂rung von Bewegungsabl√§ufen
  • Leberentz√ľndung
  • Schwellungen von Haut und Schleimhaut

Häufigkeit der Nebenwirkungen nicht bekannt (auf Grundlage vorhandener Daten nicht abschätzbar):

  • Gedanken sich selbst zu verletzen oder Gedanken sich das Leben zu nehmen, siehe auch Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú
  • Panikattacken, Unruhe, Z√§hneknirschen
  • Verminderung der Anzahl der Blutpl√§ttchen, wodurch die Gefahr von Blutungen und Bluterg√ľssen erh√∂ht ist
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Ausschlag)
  • Schwerwiegende allergische Reaktionen, welche zu Atembeschwerden oder Schwindel f√ľhren kann (Anaphylaxie)
  • Hypokali√§mie: niedrige Kaliumwerte im Blut k√∂nnen zu Muskelschw√§che, Zucken oder Herzrhythmusst√∂rungen f√ľhren
  • Bewegungsst√∂rungen
  • Verl√§ngerung des QT-Intervalls im EKG
  • Nasenbluten
  • Verst√§rkte, zyklusunabh√§ngige Blutungen aus der Geb√§rmutter
  • Schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), siehe weitere Informationen unter ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit‚Äú in Abschnitt 2.
  • Schmerzvolle Erektionen
  • Erh√∂htes Risiko f√ľr Knochenbr√ľche bei Patienten die diese Art von Arzneimitteln einnehmen
  • Milchfluss bei M√§nnern und Frauen die nicht stillen
  • Abnormaler Herzrhythmus
  • Erh√∂hung der ausgeschiedenen Harnmenge
  • Ungew√∂hnliche Muskelbewegungen oder Steifheit
  • Sehst√∂rungen
  • Niedriger Blutdruck
  • Pl√∂tzliche Schwellung der Haut oder der Schleimhaut
  • Abnormaler Leberfunktionstest

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

√Ėsterreich

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Normalerweise wird Ihr Arzt oder Ihre Krankenschwester das Arzneimittel f√ľr Sie aufbewahren.

Wenn Sie es zu Hause aufbewahren:

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Lagern Sie Seropram unter 25¬įC. Lagern Sie die Ampullen in der Originalverpackung (um sie vor Licht zu sch√ľtzen).

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegeben Verfalldatumnicht mehr verwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

  • Der Wirkstoff ist : Citalopram (als Hydrochlorid)
  • Jeder ml von Seropram-Konzentrat zur Infusionsbereitung enth√§lt 20 mg Citalopram (als Citalopram Hydrochlorid).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid und Wasser zur Injektion

Wie Seropram aussieht und Inhalt der Packung

Seropram - Konzentrat zur Infusionsbereitung 20 mg/0,5 ml ist in farblosen Glasampullen erhältlich. Die Ampullen gibt es in Packungsgrößen zu 2 und 5 Ampullen.

Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Klare, fast farblose Lösung.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Lundbeck Austria GmbH

Spaces Square One

Leopold Ungar Platz 2

1190 Wien

Tel: +43 1 253 621 6033

Hersteller:

H. Lundbeck A/S

Ottiliavej 9

2500 Valby

Dänemark

Z.Nr.: 1-19815

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2022

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie der √úberdosierung

Ein spezielles Antidot zu Citalopram ist nicht bekannt. Die Therapie muss symptomatisch und supportiv sein. Eventuell k√∂nnen eine Magensp√ľlung sowie die Gabe von Aktivkohle und osmotisch wirksamer Abf√ľhrmittel (zum Beispiel Natriumsulfate) unter Aspirationsschutz in Erw√§gung gezogen werden. Wenn das Bewusstsein gest√∂rt ist, sollte der Patient intubiert werden. EKG und Vitalparameter sind zu √ľberwachen.

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Wirkstoff(e) Citalopram
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Lundbeck Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.09.1992
ATC Code N06AB04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden