Elo-Mel semiton mit Glucose - Infusionslösung

Abbildung Elo-Mel semiton mit Glucose - Infusionslösung
Wirkstoff(e) Natriumchlorid Kaliumchlorid Calciumchlorid Magnesiumchlorid Glucose
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Fresenius Kabi Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.03.1991
ATC Code B05BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe I.V.-Lösungen

Zulassungsinhaber

Fresenius Kabi Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

ELO-MEL semiton mit Glucose ist eine halbisotone Infusionsl√∂sung, wobei die Elektrolyte in einem physiologischen Mengenverh√§ltnis zueinander stehen. Das physiologisch freie Wasser kommt vor allem bei Fl√ľssigkeitsmangel im Extrazellul√§rraum mit erh√∂hten Serumelektrolytspiegeln zum Einsatz.

Durch die Zufuhr von Glucose ist eine teilweise Energiezufuhr gegeben.

ELO-MEL semiton mit Glucose dient:

  • zum Ausgleich von Wasserverlusten (z.B. durch starkes Schwitzen, Nierenerkrankungen),
  • zur Fl√ľssigkeitszufuhr,
  • zur Deckung des t√§glichen Wasserbedarfs und Zufuhr geringer Energiemengen,
  • als Tr√§gerl√∂sung (es kann zum Verd√ľnnen oder Verabreichen zu anderen Arzneimitteln, die √ľber eine Infusion gegeben werden, hinzugegeben werden).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose beachten?

ELO-MEL semiton mit Glucose darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei Neugeborenen (j√ľnger als 28 Tage), die mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt werden,
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von K√∂rperwasserverlust (hypotone Dehydratation) leiden,
  • wenn Sie erh√∂hte Konzentrationen von Natrium (Hypernatri√§mie) im Blut haben,
  • wenn Sie erh√∂hte Konzentrationen von Chlorid (Hyperchlor√§mie) im Blut haben,
  • wenn Sie erh√∂hte Konzentrationen von Kalium (Hyperkali√§mie) im Blut haben,
  • wenn Sie erh√∂hte Konzentrationen von Calcium (Hypercalc√§mie) im Blut haben,
  • wenn Ihre Blutzuckerwerte zu hoch sind (Hyperglyc√§mie),
  • wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Herzmedikamenten (Digitalisglykoside) behandelt werden,
  • wenn Sie an schwerer Herzschw√§che leiden (dekompensierte Herzinsuffizienz),
  • wenn Sie Wasser in der Lunge haben,
  • wenn Sie an einer Hirnschwellung (Hirn√∂dem) leiden,
  • wenn Sie an Nierenfunktionsst√∂rungen mit verminderter Harnausscheidung leiden (Oligurie, Anurie),
  • wenn Sie an schwerem Bluthochdruck leiden,
  • wenn Sie an √úberw√§sserungszust√§nden leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor ELO-MEL semiton mit Glucose bei Ihnen angewendet wird.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten haben:

  • wenn Sie mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt werden (Siehe auch ‚ÄěAnwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú),
  • erh√∂hter Blutdruck,
  • jede Art von Herzerkrankung oder Herzschw√§che,
  • eingeschr√§nkte Nierenfunktion,
  • eingeschr√§nkte Nebennierenrindenfunktion,
  • Wasseransammlungen unter der Haut, insbesondere um die Kn√∂chel (periphere √Ėdeme) oder der Lunge,
  • Pr√§eklampsie (hoher Blutdruck in der Schwangerschaft),
  • Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erh√∂ht ist),
  • jede andere Erkrankung, die mit einer Natriumretention (wenn der K√∂rper zuviel Natrium zur√ľckbeh√§lt) einhergeht,
  • bestimmte Form von K√∂rperwasserverlust (akute Dehydratation),
  • ausgedehnte Gewebszerst√∂rung (z.B. als Folge schwerer Verbrennungen),
  • erh√∂hte Konzentrationen von Vitamin D (Sarkoidose),
  • verminderter Gehalt an Natrium im Blut,
  • verminderter Gehalt an Kalium im Blut,
  • einer Glucoseverwertungsst√∂rung,
  • einer Blut√ľbers√§uerung durch Milchs√§ure,
  • wenn Sie mit Vasopressin-Agonisten behandelt werden. Vasopressin ist ein Hormon der Hypophyse, das Einfluss auf den Wasserhaushalt des K√∂rpers und dadurch auf den Blutdruck hat (siehe auch Abschnitt ‚ÄěAnwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú),
  • bei Kindern, Frauen im geb√§rf√§higen Alter und Patienten mit verminderter cerebraler Compliance.

Im K√∂rper kann der Wasseranteil glucosehaltiger Fl√ľssigkeiten aufgrund des schnellen Transportes der Glucose in die Zellen einen Verd√ľnnungseffekt erzeugen. Daher kann die Infusion von glucosehaltigen L√∂sungen zu Elektrolytungleichgewichten f√ľhren, vor allem zu einem verringerten Natriumspiegel im Blut (Hyponatri√§mie).

Blutzuckerwerte sind regelmäßig zu kontrollieren, vor allem wenn eine Glucoseverwertungsstörung nicht sicher ausgeschlossen werden kann - bei Bedarf ist die Zufuhrmenge zu reduzieren bzw. eine Therapie mit Insulin notwendig.

Bei folgenden Patienten ist aufgrund des Risikos einer akuten Hyponatriämie eine besonders sorgfältige Überwachung erforderlich:

  • bei Patienten mit gest√∂rter Regulation des Wasserhaushaltes durch erh√∂hte Sekretion des antidiuretischen Hormons (ADH), z.B. bei akuten Krankheitszust√§nden, Schmerzen, postoperativem Stress, Infektionen, Verbrennungen und Erkrankungen des ZNS.
  • bei Patienten, die gleichzeitig mit Vasopressin-Agonisten behandelt werden
  • bei Patienten mit Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen

Eine akute Hyponatri√§mie kann zu einer Ansammlung von Wasser im Gehirn (Hirn√∂dem) f√ľhren, die durch Kopfschmerzen, √úbelkeit, Kr√§mpfe, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist. Patienten mit Hirn√∂dem unterliegen einem besonderen Risiko f√ľr schwere, irreversible und lebensbedrohliche Hirnsch√§digungen.

Kinder, Frauen im geb√§rf√§higen Alter und Patienten mit verminderter cerebraler Compliance (z.B. bei Hirnhautentz√ľndung, Hirnblutungen und Hirnkontusion (Sch√§delprellung)) unterliegen einem besonderen Risiko f√ľr eine schwere und lebensbedrohliche Schwellung des Gehirns aufgrund einer akuten Hyponatri√§mie.

Insbesondere kann eine zu schnelle Zufuhr von freiem Wasser zu Bewusstseinsst√∂rungen und bleibenden neurologischen Defiziten infolge eines Hirn√∂dems f√ľhren.

Ihr Arzt wird regelmäßig den Elektrolytgehalt Ihres Blutes, Ihren Säure-Basen-Haushalt und Ihre Wasserbilanz kontrollieren.

Calciumchlorid f√ľhrt zu lokaler Reizung, weshalb ein Austritt ins umliegende Gewebe w√§hrend der intraven√∂sen Anwendung vermieden werden sollte.

Bei gesteigerter Glucosezufuhr kann eine Erhöhung der täglichen Kaliumzufuhr notwendig sein.

Ein eventuelles Absinken des Phosphatspiegels ist zu beachten. Tritt bei Verabreichung von glucoseh√§ltigen L√∂sungen Muskelschw√§che, die bis zur Ateml√§hmung f√ľhren kann, auf, muss an einen larvierten Phosphatmangel gedacht werden. Dieser larvierte Phosphatmangel kann bis zur Bewusstlosigkeit f√ľhren.

Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen sind unter Umständen mit folgenden Arzneimitteln möglich:

Arzneimittel Reaktion
Kortikoide/Steroide Carbenoxolon Entstehung bzw. Verstärkung von Wassersucht und erhöhtem Blutdruck
Kalium-sparende Harn-treibende Medikamente (Amilorid, Spironolacton, Triamteren) allein oder in Kombination Hemmstoffe des Angiotensin converting Enzyms Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten Tacrolimus Ciclosporin Durch Erhöhung der Kaliumkonzentration im Plasma kann es zu einer lebensbedrohlichen Hyperkaliämie kommen
Digitalisglykoside Ihre Wirkung kann verstärkt werden und es kann zu ernsten, lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen
Bestimmte Harn-treibende Medikamente (Thiazid-Diuretika) Vitamin D k√∂nnen zu Hypercalc√§mie f√ľhren
Bisphosphonate Fluoride Fluorochinolone Tetrazykline Ihre Aufnahme kann vermindert werden
Arzneimittel Reaktion
Neuromuskuläre Blocker (Tubocurarin, Suxamethonium, Vercuronium) Ihre Wirkung kann verstärkt werden
Acetylcholin Seine Freisetzung kann vermindert werden, was zu neuromuskul√§rer Blockade f√ľhren kann

Ceftriaxon

Dieses Antibiotikum darf nur dann √ľber denselben Infusionsschlauch verabreicht werden, wenn dieser vorher gr√ľndlich gesp√ľlt wurde.

Arzneimittel, die zu einer erh√∂hten Vasopressin-Wirkung f√ľhren

Die im Folgenden aufgef√ľhrten Arzneimittel erh√∂hen die Vasopressin-Wirkung, was zu einer verminderten elektrolytfreien Wasserausscheidung der Nieren f√ľhrt und das Risiko einer im Krankenhaus erworbenen Hyponatri√§mie nach nicht ausreichend bilanzierter Behandlung mit i.v. Fl√ľssigkeiten erh√∂hen kann.

  • Arzneimittel, die die Freisetzung von Vasopressin anregen, z.B.: Chlorpropamid, Clofibrat, Carbamazepin, Vincristin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, 3,4-Methylendioxy-N- Methylamphetamin, Ifosfamid, Antipsychotika, Narkotika
  • Arzneimittel, die die Vasopressinwirkung verst√§rken, z.B.: Chlorpropamid, NSAR, Cyclophosphamid
  • Vasopressin-Analoga, z.B.: Desmopressin, Oxytocin, Vasopressin, Terlipressin

Andere Arzneimittel, die das Risiko einer Hyponatriämie erhöhen, sind zudem Diuretika im Allgemeinen und Antiepileptika, wie etwa Oxcarbazepin.

Wegen des Calciumgehaltes nicht mit phosphat- bzw. carbonathaltigen Lösungen mischen (Ausfällung möglich!).

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr mikrobieller Verunreinigung zu achten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Es liegen keine Daten √ľber die Anwendung bei schwangeren oder stillenden Frauen vor.

Aufgrund des Risikos einer Hyponatri√§mie soll ELO-MEL semiton mit Glucose jedoch bei Schwangeren w√§hrend der Entbindung nur mit besonderer Vorsicht verabreicht gegeben werden. Das Risiko einer Hyponatri√§mie ist insbesondere bei der Gabe in Kombination mit Oxytocin (Hormon, das gegeben werden kann, um die Geburt einzuleiten und Blutungen zu kontrollieren) zu ber√ľcksichtigen.

Über die Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose während der Schwangerschaft und in der Stillzeit entscheidet der Arzt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

ELO-MEL semiton mit Glucose hat keinen oder einen zu vernachl√§ssigenden Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

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Wie wird es angewendet?

ELO-MEL semiton mit Glucose wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht. Ihr Arzt entscheidet wie viel Sie ben√∂tigen und wann es verabreicht wird. Dies h√§ngt von Ihrem Fl√ľssigkeits- und Elektrolytbedarf ab oder einer eventuellen Begleittherapie.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

ELO-MEL semiton mit Glucose ist zur Infusion in eine Vene bestimmt und wird normalerweise √ľber einen Kunststoffschlauch und eine damit verbundene Nadel (Kan√ľle) in die Vene verabreicht. Meist wird f√ľr die Infusion eine Armvene verwendet.

Erwachsene

Die Dosierung richtet sich nach dem Fl√ľssigkeits- und Elektrolytbedarf. Im Allgemeinen sollen 30 - 40 ml/kg K√∂rpergewicht (KG) und Tag nicht √ľberschritten werden.

Unter normalen Stoffwechselbedingungen sollten beim Erwachsenen 4 - 6 g Glucose/kg KG und Tag (ca. 250 - 450 g pro Tag) nicht √ľberschritten werden.

Unter eingeschränkten Stoffwechselbedingungen (z.B. nach Operationen oder Traumen, bei Zuständen mit verminderter Sauerstoffsättigung des Blutes sowie bei Organversagen) ist die Tagesdosis auf 200 - 300 g Glucose zu reduzieren.

Sollte Ihre Nierenfunktion eingeschränkt sein, wird Ihr Arzt die Dosis entsprechend reduzieren.

Infusionsgeschwindigkeit Erwachsene:

Die √ľbliche Infusionsgeschwindigkeit betr√§gt 4 ml pro Minute entsprechend ca. 2 Stunden f√ľr 500 ml Infusionsl√∂sung.

Die maximale Infusionsgeschwindigkeit f√ľr Glucose betr√§gt f√ľr Erwachsene unter normalen Stoffwechselbedingungen 0,25 - 0,5 g Glucose/kg KG und Stunde. Bei eingeschr√§nkten Stoffwechselbedingungen (nach Operationen oder Traumen, bei Zust√§nden mit verminderter Sauerstoffs√§ttigung des Blutes, bei Organversagen) ist eine Reduzierung auf 0,125 - 0,25 g Glucose/kg KG und Stunde erforderlich.

ELO-MEL semiton mit Glucose ist nur zur einmaligen Entnahme bestimmt.

Die nach Infusion im Behältnis verbliebene Restmenge ist zu verwerfen.

Es d√ľrfen nur klare und farblose bis h√∂chstens leicht gelbliche L√∂sungen aus unversehrten Beh√§ltnissen verwendet werden.

Die Dosierungsrichtlinien der zus√§tzlich eingesetzten Wirkstoffe m√ľssen ber√ľcksichtigt werden.

Die Anwendungsdauer richtet sich nach den klinischen Erfordernissen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern wird empfohlen, 0,5 g Glucose/kg K√∂rpergewicht (KG) und Stunde nur in Ausnahmef√§llen zu √ľberschreiten.

F√ľr die Dosierung von ELO-MEL semiton mit Glucose ergeben sich bei Kindern folgende Richtwerte:

Alter maximale Tagesmenge ml/kg KG max. Infusionsgeschwindigkeit ml/(kg KG X h)
Säuglinge ca. 140 ca. 6,0
Alter maximale Tagesmenge ml/kg KG max. Infusionsgeschwindigkeit ml/(kg KG X h)
Säuglinge ca. 140 ca. 6,0

Wenn Sie eine größere Menge von ELO-MEL semiton mit Glucose erhalten haben, als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie bef√ľrchten, eine zu gro√üe Menge ELO-MEL semiton mit Glucose erhalten zu haben.

Falls Ihnen ELO-MEL semiton mit Glucose in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell verabreicht wurde, können möglicherweise folgende Beschwerden auftreten:

  • Appetitlosigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen
  • Durstgef√ľhl, verst√§rkter Harndrang
  • Ablagerung von Calcium in den Nieren, Nierensteine
  • Kalkgeschmack
  • Hitzegef√ľhl
  • Erweiterung der Blutgef√§√üe
  • Herzrhythmusst√∂rungen
  • Herzstillstand
  • Fl√ľssigkeitsansammlung (√Ėdeme)
  • Missempfindungen der Haut
  • Muskelschw√§che
  • L√§hmung
  • Verwirrtheit
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Muskelzucken und Steifheit
  • √úbers√§uerung des Blutes (Azidose) was zu M√ľdigkeit, Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit und erh√∂hter Atemfrequenz f√ľhrt
  • Bewusstlosigkeit.

Bei Verwendung als Trägerlösung hängen die Zeichen und Symptome einer Überdosierung vom jeweiligen Zusatz ab.

Bei einer versehentlichen Überinfusion muss die Behandlung abgebrochen werden und die jeweils geeigneten spezifischen oder supportiven und symptomatischen Maßnahmen sind zu ergreifen.

Auf Grund des Glucosegehalts k√∂nnen bei √úberschreiten der Dosierungsh√∂chstgrenzen Stoffwechselst√∂rungen wie erh√∂hte Blutspiegel von Glucose, Bilirubin, Milchs√§ure etc. sowie Glucoseverluste √ľber den Harn auftreten.

Wenn die Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose vergessen wurde

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenn Sie bef√ľrchten, eine Dosis wurde vergessen.

Wenn die Anwendung von ELO-MEL semiton mit Glucose abgebrochen wird

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird. Es sind keine Entzugserscheinungen bekannt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufigkeit nicht bekannt:

Ein Anstieg der Blutzuckerwerte und Glucoseverluste √ľber den Harn sind m√∂glich.

Eine im Krankenhaus erworbene Hyponatriämie (eine zu niedrige Natriumkonzentration im Blutserum)* kann auftreten.

Auch eine hyponatriämische Enzephalopathie (Hirnödem, das durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Krämpfe, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist)* ist möglich.

*Im Krankenhaus erworbene Hyponatri√§mie kann aufgrund der Entwicklung einer akuten hyponatri√§mischen Enzephalopathie zu irreversiblen Hirnsch√§digungen und zum Tod f√ľhren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Das Beh√§ltnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Die L√∂sung ist nicht klar und farblos bis h√∂chstens leicht gelblich und/oder das Beh√§ltnis ist besch√§digt.

ELO-MEL semiton mit Glucose muss nach dem √Ėffnen des Beh√§ltnisses sofort verwendet werden.

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr mikrobieller Verunreinigung zu achten.

Mischungen sind unter aseptischen Bedingungen herzustellen.

Es d√ľrfen nur solche Arzneimittel zugesetzt werden, f√ľr die die Vertr√§glichkeit sichergestellt ist.

Normalerweise sollte die Mischung innerhalb von 24 Stunden infundiert werden.

Aus mikrobiologischer Sicht m√ľssen L√∂sungen, die unter unkontrollierten und unvalidierten Bedingungen gemischt wurden, sofort angewendet werden.

Die Verantwortung f√ľr die Lagerzeit/Bedingungen der gebrauchsfertigen L√∂sung liegt beim Anwender.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ELO-MEL semiton mit Glucose enthält

- Die Wirkstoffe sind:

1000 ml Infusionslösung enthalten: Elektrolyte in mmol/1000 ml:
Natriumchlorid 4,091 g Na 70,00
Kaliumchlorid 0,186 g K+ 2,50
Calciumchlorid . 2H2O 0,184 g Ca++ 1,25
Magnesiumchlorid . 6H2O 0,153 g Mg++ 0,75
Glucose 50,00 g Cl- 76,50

Die sonstigen Bestandteile sind: Salzs√§ure, Natriumhydroxid, Wasser f√ľr Injektionszwecke. Osmolarit√§t: 428 mosmol/l pH-Wert: 3,5 - 5,5

Wie ELO-MEL semiton mit Glucose aussieht und Inhalt der Packung

ELO-MEL semiton mit Glucose ist eine klare und farblose bis höchstens leicht gelbliche Lösung.

Packungsgrößen:

Polyethylenflasche: 10 x 500 ml, 6 x 1000 ml, 10 x 1000 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Hersteller

Fresenius Kabi Deutschland GmbH, D- 61169 Friedberg

Z.Nr.: 1-19273

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2018.

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Wirkstoff(e) Natriumchlorid Kaliumchlorid Calciumchlorid Magnesiumchlorid Glucose
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Fresenius Kabi Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.03.1991
ATC Code B05BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden