Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code R03AC02
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Salbutamol 8 mg GSK Salbutamol GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Salbuhexal Easyhaler 0.1mg/Dosis Salbutamol Orion Corporation
Salbutamol STADA Fertiginhalat 1,25 mg/Einzeldosis L√∂sung f√ľr einen Vernebler Salbutamol STADAPHARM
Sultanol Dosier-Aerosol Salbutamol GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Salbubronch Fertiginhalat Salbutamol InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Alle Formen von Atemwegserkrankungen, die auf einer Verengung der Atemwege beruhen, wie z. B. Bronchialasthma, chronische Entz√ľndung der Bronchialschleimhaut (chronische Bronchitis), Lungenbl√§hung (Emphysem).
Hinweis:
Loftan 4 mg ist f√ľr Patienten, die nicht symptomorientiert mit inhalativen Beta2-Sympathomimetika behandelt werden k√∂nnen, geeignet. Eine Behandlung mit Loftan 4 mg sollte in Erg√§nzung zu einer entz√ľndungshemmenden Dauertherapie mit Kortikoiden oder anderen entz√ľndungshemmend wirkenden Substanzen erfolgen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen
Loftan 4 mg darf nicht angewendet werden bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose/ Thyreotoxikose), Herzfrequenz von √ľber 100 Schl√§gen pro Minute mit und ohne unregelm√§√üigem Herzschlag (tachykarde Arrhythmie/Tachykardie), muskul√§rer Einengung im Bereich der Herzklappen zur Hauptschlagader (idiopathische hypertrophe subvalvul√§re Aortenstenose) und bei bekannter √úberempfindlichkeit gegen Salbutamol oder einen anderen Bestandteil des Pr√§parates.
Vorsicht ist geboten bei frischem Herzinfarkt, schwerwiegender Erkrankung der Herzkranzgefäße (schwere koronare Herzkrankheit) und unausgeglichener diabetischer Stoffwechsellage.
Das gleiche gilt f√ľr Patienten mit Ph√§ochromozytom und Aneurysmen (krankhafte Ausweitung der Gef√§√üwand) sowie Patienten mit schwerem und unbehandeltem Bluthochdruck (Hypertonie).
Bei Kindern unter 3 Jahren liegen bisher keine ausreichenden Erfahrungen vor.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit
Loftan 4 mg sollte in der Schwangerschaft, insbesondere w√§hrend der ersten drei Monate, und w√§hrend der Stillzeit nur nach besonders kritischer Indikationsstellung angewendet werden. Salbutamol passiert die Plazentaschranke und geht wahrscheinlich in die Muttermilch √ľber.
Am Ende der Schwangerschaft ist bei Salbutamol-Behandlung ein wehenhemmender Effekt möglich.
Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Anwendung und Warnhinweise
Hinweis
Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt besonders bei Behandlungsbeginn sowie im Zusammenwirken mit Alkohol, Beruhigungs- oder Schlafmitteln.
Bei der Anwendung von Sympathomimetika, einschließlich Salbutamol, können Effekte am Herz-Kreislaufsystem (kardiovaskuläre Effekte) auftreten. Aufgrund von Daten aus der Marktbeobachtung nach Zulassung sowie aus publizierter Literatur gibt es Hinweise auf das seltene Auftreten von Suaerstoffmangel am Herzmuskel (myokardialer Ischämie) im Zusammenhang mit Salbutamol. Patienten mit einer zugrunde liegenden schweren Herzerkrankung, die Salbutamol erhalten, sollten dringend ärztlichen Rat suchen, wenn sie Schmerzen in der Brust oder Symptome einer sich verschlimmernden Herzerkrankung feststellen.

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Wie wird es angewendet?

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, nehmen Kinder von 3 bis 12 Jahren morgens und abends je 1 Retardtablette ein.
Begleitend sollte eine entz√ľndungshemmende Dauertherapie, z. B. mit inhalativen Kortikoiden, durchgef√ľhrt werden.
Kinder √ľber 12 Jahre sollten mit Loftan 8 mg behandelt werden.
Art der Anwendung
Die Tabletten werden unabh√§ngig von den Mahlzeiten unzerkaut mit Fl√ľssigkeit eingenommen. Sie d√ľrfen nicht geteilt oder zerdr√ľckt werden.
Spezielle Therapiehinweise:
Die Behandlung von Bronchialasthma sollte dem Schweregrad entsprechend stufenweise erfolgen. Der Erfolg der Therapie sollte durch regelm√§√üige √§rztliche Untersuchungen √ľberpr√ľft werden.
Es ist f√ľr den Patienten m√∂glicherweise gef√§hrlich, den Gebrauch von Beta2-Sympathomimetika wie Loftan 4 mg selbst zu erh√∂hen.
Eine pl√∂tzliche und zunehmende Verschlechterung der Asthmabeschwerden kann lebensbedrohlich sein, deshalb muss unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Ein ansteigender Bedarf an Beta2-Sympathomimetika wie Loftan 4 mg ist ein Anzeichen f√ľr eine Verschlechterung der Erkrankung. In dieser Situation muss der Therapieplan durch den Arzt √ľberdacht und gegebenenfalls durch eine Kombination mit entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (z.¬†B. Kortikoiden), eine Dosisanpassung einer bereits bestehenden entz√ľndungshemmenden Therapie oder die zus√§tzliche Gabe weiterer Arzneimittel neu festgesetzt werden.
Zur √§rztlichen Beurteilung des Krankheitsverlaufes sowie des Therapieerfolges der atemwegserweiternden und entz√ľndungshemmenden Behandlung ist eine t√§gliche Selbstkontrolle nach √§rztlicher Anleitung wichtig. Diese erfolgt z. B. durch die Aufzeichnung des mit dem Peak-Flow-Meter gemessenen Atemsto√ües.
Anwendungsfehler und √úberdosierung
Im Falle einer Überdosierung können die bereits genannten Nebenwirkungen sehr schnell und ggf. in verstärktem Umfang in Erscheinung treten.
Typische Anzeichen sind:
Pulsbeschleunigung (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen), Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Brustschmerzen und heftiges Zittern insbesondere an den Händen, aber auch am ganzen Körper.
Vor allem können Magen-Darm Beschwerden einschließlich Übelkeit auftreten.
Es kann zu Verschiebungen des Kaliumspiegels im Sinne eines Absinkens des Spiegels (Hypokaliämie) sowie zur Erhöhung des Zuckerspiegels (Hyperglykämie) kommen.
Beim Auftreten dieser Anzeichen ist umgehend der Arzt aufzusuchen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Die gleichzeitige Gabe von Loftan 4 mg und Theophyllin kann die bronchialerweiternde Wirkung verst√§rken, es muss aber auch mit einer Zunahme unerw√ľnschter Wirkungen, z. B. Herzrhythmusst√∂rungen, gerechnet werden. √Ąhnliches gilt auch, wenn gleichzeitig andere Sympathomimetika (Katecholamine) oder Antiarrhythmika (z. B. Digitalis/Chinidin) angewendet werden. An eine Beeinflussung der Herz-Kreislauffunktion muss gedacht werden, wenn zus√§tzlich Substanzen verabreicht werden, die ihrerseits sympathomimetische Effekte haben (z. B. L-Dopa, L-Thyroxin, Oxytocin oder Alkohol).
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), Kortikoiden, entwässernden Arzneimitteln (Diuretika) und bestimmten Herzmedikamenten (Digitalisglykosiden) können die Auswirkungen einer Hypokaliämie verstärkt werden.
Die Wirkung von blutzuckersenkenden Mitteln (Antidiabetika) kann vermindert sein. Der behandelnde Arzt √ľberpr√ľft, ob eine Dosis√§nderung der blutzuckersenkenden Arzneimittel erforderlich ist.
Beta-Blocker können die Wirkung von Loftan 4 mg aufheben; ihre Anwendung ist aber bei Asthma nicht ratsam, weil sie einen Bronchialkrampf auslösen können.
Die gleichzeitige Anwendung von Salbutamol und Monoaminooxidasehemmern oder tricyclischen Antidepressiva kann die Wirkung von Salbutamol auf das Herz-Kreislauf-System verstärken.
Bei der Anwendung halogenierter An√§sthetika, wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran, muss bei Patienten, die mit Salbutamol behandelt werden, mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr schwere Herzrhythmusst√∂rungen und Blutdrucksenkung gerechnet werden. Deshalb sollte, wenn eine Narkose unter Verwendung von halogenierten An√§sthetika geplant ist, Loftan 4 mg 24 Stunden vor Narkosebeginn m√∂glichst nicht mehr eingenommen werden.
Nebenwirkungen
Vereinzelt wurde √ľber Miktionsst√∂rungen und Sodbrennen berichtet.
Es kann zu einer Erweiterung der √§u√üeren (peripheren) Gef√§√üe kommen. Sehr selten (< 0,1 %) ist √ľber Herzrhythmusst√∂rungen (u. a. Vorhofflimmern, Anstieg der Herzfrequenz (supraventrikul√§re Tachykardie) und unregelm√§√üigen Puls (Extrasystolie)) √ľberwiegend bei daf√ľr pr√§disponierten Patienten sowie mangelnde Durchblutung des Herzmuskels (Myokardiale Isch√§mie) berichtet worden. Der Blutzuckerwert kann unter der Therapie ansteigen.
Gelegentlich, insbesondere bei besonderer Empfindlichkeit und/oder h√∂herer Dosierung, k√∂nnen feinschl√§giges H√§nde- und Fingerzittern (Tremor) sowie Herzklopfen (Palpitationen) und selten Unruhegef√ľhl auftreten. Diese Symptome klingen jedoch bei Fortf√ľhrung der Therapie nach 1 2¬†Wochen meistens wieder ab.
Ferner wurden gelegentlich Kopfschmerzen sowie sehr selten Muskelkr√§mpfe und akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Anaphylaxie, Quincke-√Ėdem, Hautausschlag, Bronchialkrampf, Blutdruckabfall, Kollaps) beobachtet.
Die Kaliumkonzentration im Blut kann unter der Behandlung absinken. Dieses Absinken der Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) kann zum Teil stark ausgeprägt sein, wurde jedoch hauptsächlich nach Anwendung von Salbutamol mittels Injektion oder nach Inhalation mit einem elektrischen Aerosolgerät beobachtet.
Selten tritt bei Kindern eine auffällige Aktivität (Hyperaktivität) auf.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind, teilen sie dies bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Arzneimittel soll nach Ablauf des auf dem Beh√§ltnis und der √§u√üeren Umh√ľllung angegebenen Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.
Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren!
Stand der Information: April 2007
Außerdem ist erhältlich:
Loftan¬ģ 8 mg:
Packungen mit: 20 Retardtabletten
50 Retardtabletten
100 Retardtabletten
Ein Originalprodukt der GlaxoSmithKline Forschung
GSK-Logo

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Weitere Informationen

Zusammensetzung
Arzneilich wirksamer Bestandteil
Eine Retardtablette enthält 4,82 mg Salbutamolsulfat, entsprechend 4 mg Salbutamol.
Sonstige Bestandteile:
Natriumchlorid, Povidon, Siliciumdioxid-Gel, Magnesiumstearat, Titan(IV)-oxid, Hypromellose, Hyprolose, Cellulosepolyacetat, Croscarmellose-Natrium, Indigocarmin.
Darreichungsform und Inhalt
Packungen mit 20, 50, 100 Retardtabletten
Stoff- oder Indikationsgruppe
Bronchospasmolytikum/Beta2-Sympathomimetikum
Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers und des Herstellers
Pharmazeutischer Unternehmer
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
80700 M√ľnchen
http://www.glaxosmithkline.de
Hersteller
Glaxo Wellcome GmbH & Co.; 23840 Bad Oldesloe
GlaxoSmithKline Manufacturing S.p.A.; Via Alessandro Fleming; 2; 37135 Verona; Italien

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden