Salbutamol-CT Dosieraerosol

Abbildung Salbutamol-CT Dosieraerosol
Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEVA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.03.2001
ATC Code R03AC02
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

Zulassungsinhaber

TEVA GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Salbutamol-ratiopharm Fertiginhalat Salbutamol Ratiopharm GmbH
Salbutamol AL Fertiginhalat Salbutamol ALIUD PHARMA GmbH
Salbutamol GSK Dosier-Aerosol Salbutamol GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Epaq 100 ¬Ķg Dosieraerosol Druckgasinhalation, Suspension Salbutamol TEVA GmbH
Salbubronch Inhalationslösung Salbutamol InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Salbutamol-CT Dosieraerosol ist ein Broncholytikum/Antiasthmatikum/Beta2-Sympathomimetikum.

Salbutamol-CT Dosieraerosol wird angewendet zur Verh√ľtung und Behandlung von Atemwegserkrankungen mit reversibler (r√ľckbildungsf√§higer) Verengung der Atemwege durch Kr√§mpfe der Bronchialmuskulatur (obstruktive Atemwegserkrankungen), wie z. B. Asthma bronchiale oder chronische Bronchitis.

Salbutamol-CT Dosieraerosol wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren (f√ľr die Anwendung bei Kleinkindern und Kindern unter 5 Jahren siehe Abschnitt 3).

Hinweis:

Eine l√§ngerfristige Behandlung soll symptomorientiert und nur in Verbindung mit einer entz√ľndungshemmenden Dauertherapie erfolgen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

SALBUTAMOL-CT DOSIERAEROSOL darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Salbutamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Salbutamol-CT Dosieraerosol nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden d√ľrfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fr√ľher einmal zutrafen.

Sie d√ľrfen Salbutamol-CT Dosieraerosol erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt anwenden bei:

  • schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt, koronarer Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe), hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie (eine chronische Herzmuskelerkrankung) und tachykarden Arrhythmien (Herzrhythmusst√∂rungen mit erh√∂hter Herzschlagfrequenz)
  • Einnahme von Herzglykosiden (Digitoxin, Digoxin, etc.) (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschw√§che)
  • schwerer und unbehandelter Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Aneurysmen (krankhafte Ausweitungen der Gef√§√üwand)
  • Hyperthyreose/Thyreotoxikose (√úberfunktion der Schilddr√ľse)
  • schwer kontrollierbarem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Ph√§ochromozytom (bestimmte Erkrankung des Nebennierenmarks)
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Ein ansteigender Bedarf von Beta2-Sympathomimetika, wie Salbutamol-CT Dosieraerosol, ist ein Anzeichen f√ľr eine Verschlechterung der Erkrankung.

Verschlimmert sich die Atemnot nach der Inhalation akut (paradoxe Bronchospastik), so sollte die Behandlung sofort abgesetzt und der Behandlungsplan vom Arzt √ľberpr√ľft werden.

Wenn eine Narkose unter Verwendung von halogenierten Anästhetika (Form der Vollnarkose) geplant ist, sollte darauf geachtet werden, dass Salbutamol-CT Dosieraerosol innerhalb von mindestens 6 Stunden vor Narkosebeginn möglichst nicht mehr angewendet wird.

Bei der Inhalation von Salbutamol-CT Dosieraerosol in hohen Dosen kann der Blutzuckerspiegel ansteigen. Bei Diabetikern sollten engmaschige Blutzuckerkontrollen durchgef√ľhrt werden.

Wie andere Beta-Agonisten kann Salbutamol bei manchen Patienten eine bedeutende Hypokali√§mie (Senkung des Blutkalium-Spiegels) herbeif√ľhren.

Bei hoch dosierter Therapie mit Salbutamol-CT Dosieraerosol kann eine Hypokali√§mie (Senkung des Blutkaliumspiegels) auftreten. Diese kann bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, insbesondere Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), Kortikoiden (kortisonartige Arzneimittel), Diuretika (entw√§ssernde Arzneimittel) oder Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung der Herzschw√§che), oder bei gleichzeitig bestehender Hypox√§mie (Sauerstoffmangel) noch verst√§rkt werden. Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.

Bei Patienten mit tachykarden Herzrhythmusstörungen (beschleunigter und/oder unregelmäßiger Herzschlag) darf die Anwendung von Salbutamol-CT Dosieraerosol nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen (z. B. Überwachung) erfolgen.

Wie bei anderen Inhalationstherapien kann nach der Anwendung von Salbutamol-CT Dosieraerosol ein Bronchialkrampf (paradoxer Bronchospasmus) auftreten mit einer sofortigen Zunahme des Giemens (Keuchens). In diesem Fall sollte sofort ein bronchienerweiterndes Arzneimittel mit schnellem Wirkungseintritt inhaliert werden. Die Behandlung mit Salbutamol-CT Dosieraerosol soll unverz√ľglich abgebrochen und der behandelnde Arzt informiert werden. Dieser entscheidet, ob weitere Ma√ünahmen erforderlich sind.

Siehe auch unter Abschnitt ‚ÄěWie ist Salbutamol-CT Dosieraerosol anzuwenden‚Äú.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Salbutamol-CT Dosieraerosol kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Salbutamol-CT Dosieraerosol als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Anwendung von SALBUTAMOL-CT DOSIERAEROSOL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die gleichzeitige Anwendung von Salbutamol-CT Dosieraerosol und Beta-Rezeptorenblockern f√ľhrt zu einer gegenseitigen Wirkungsabschw√§chung, wobei die Gabe von Beta-Rezeptorenblockern bei Patienten mit Asthma bronchiale das Risiko der Ausl√∂sung schwerer Bronchospasmen (Bronchialkr√§mpfe) birgt.

Weiterhin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika bei Behandlung mit Salbutamol- CT Dosieraerosol vermindert werden. Hiermit ist jedoch im Allgemeinen erst bei h√∂heren Dosen zu rechnen, wie sie bei systemischer Gabe (als Tabletten oder Injektion/Infusion) √ľblich sind.

Eine wechselseitige Wirkungsverst√§rkung und ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen sind m√∂glich bei gleichzeitiger Gabe von Salbutamol-CT Dosieraerosol und Methylxanthinen (wie z. B. Theophyllin) oder anderen Sympathomimetika.

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen ist m√∂glich bei gleichzeitiger Gabe von Salbutamol- CT Dosieraerosol und Digitalisglykosiden.

Die gleichzeitige Anwendung von Salbutamol-CT Dosieraerosol und Monoaminooxidasehemmern, trizyklischen Antidepressiva oder Digoxin kann eine verstärkte Wirkung von Salbutamol auf das Herz-Kreislauf-System auslösen.

Bei der Anwendung halogenierter An√§sthetika (Narkosemittel zur Vollnarkose), wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran, muss bei Patienten, die mit Salbutamol-CT Dosieraerosol behandelt werden, mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr schwere Herzrhythmusst√∂rungen und Blutdrucksenkung gerechnet werden (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

In den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft soll Salbutamol nur bei strenger Indikationsstellung angewendet werden.

Obwohl nicht völlig auszuschließen, ist eine wehenhemmende Wirkung am Ende der Schwangerschaft bei inhalativer Anwendung von Salbutamol unwahrscheinlich.

Salbutamol-CT Dosieraerosol darf nicht zur Behandlung vorzeitiger Wehen angewendet werden.

Da Salbutamol in die Muttermilch √ľbergeht, sollte eine Anwendung w√§hrend der Stillzeit nur auf ausdr√ľckliche Verordnung durch den behandelnden Arzt erfolgen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen, insbesondere bei höherer Dosierung, kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn sowie bei Zusammenwirken mit Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmitteln.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie Salbutamol-CT Dosieraerosol immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren:

Erwachsene und Jugendliche:

1 Einzeldosis = 1-2 Spr√ľhst√∂√üe entspr. 0,1-0,2 mg Salbutamol.

Kinder ab 5 Jahren:

1 Einzeldosis = 1 Spr√ľhsto√ü entspr. 0,1 mg Salbutamol.

  • Zur Akutbehandlung pl√∂tzlich auftretender Bronchialkr√§mpfe und anfallsweise auftretender Atemnot wird eine Einzeldosis inhaliert.
  • Im Zusammenhang mit einer Dauerbehandlung sollte vorzugsweise die jeweilige Einzelanwendung hinsichtlich Zeitpunkt und Dosis entsprechend Auftreten und Schwere der Atemnot (symptomorientiert) unter Ber√ľcksichtigung der folgenden Dosierungsempfehlungen und in Erg√§nzung zu einer entz√ľndungshemmenden Dauertherapie mit Kortikoiden zur Inhalation oder anderen entz√ľndungshemmend wirkenden Substanzen erfolgen. Bei Auftreten von Atemnot wird eine Einzeldosis inhaliert.
  • Zur gezielten Vorbeugung bei Anstrengungsasthma oder vorhersehbarem Allergenkontakt wird eine Einzeldosis, wenn m√∂glich etwa 10-15 Minuten vorher, inhaliert.
  • Bei einem akuten Anfall von Luftnot f√ľhrt in den meisten F√§llen bereits das einmalige Inhalieren zu einer raschen Erleichterung der Atmung. Sollte sich die Atemnot 5-10 Minuten nach Inhalation der ersten Einzeldosis nicht sp√ľrbar gebessert haben, kann eine weitere Einzeldosis genommen werden. Kann ein schwerer Anfall von Luftnot auch durch eine zweite Einzeldosis nicht behoben werden, k√∂nnen weitere Einzeldosen erforderlich werden. In diesen F√§llen muss unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
  • Falls eine Dauerbehandlung mit Salbutamol-CT Dosieraerosol f√ľr notwendig befunden wird, betr√§gt die Dosierung 1 Einzeldosis 3-4-mal pro Tag. Sie sollte von einer entz√ľndungshemmenden Dauertherapie begleitet werden. Der Abstand der einzelnen Inhalationen soll mindestens 4 Stunden betragen.
  • Die Tagesgesamtdosis soll 10 Spr√ľhst√∂√üe (entsprechend 1 mg Salbutamol) nicht √ľberschreiten, da eine h√∂here Dosierung im Allgemeinen keinen zus√§tzlichen therapeutischen Nutzen erwarten l√§sst, aber die Wahrscheinlichkeit des Auftretens auch schwerwiegender Nebenwirkungen erh√∂ht werden kann.

Anwendung bei Kindern

Die Sicherheit von Salbutamol-CT Dosieraerosol bei Kindern unter 5 Jahren ist mit derjenigen bei Kindern √ľber 5 Jahren vergleichbar. Eine Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt.

Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zum Inhalieren bestimmt.

Art der Anwendung

Um eine falsche Anwendung zu vermeiden, sollten Sie sich vom Arzt gr√ľndlich in den korrekten Gebrauch des Ger√§tes einweisen lassen. Kinder sollten dieses Arzneimittel nur unter Aufsicht eines Erwachsenen und nach Vorschrift des Arztes anwenden.

Salbutamol-CT Dosieraerosol ist ausschließlich zum Inhalieren bestimmt.

Gemäß Bedienungsanleitung inhalieren:

  1. Die Schutzkappe vom Mundst√ľck abnehmen.
  2. Das Dosieraerosol senkrecht halten und kr√§ftig sch√ľtteln. Langsam und so tief wie m√∂glich ausatmen.
  3. Das Dosieraerosol zwischen Daumen und Zeige- bzw. Mittelfinger mit dem Beh√§ltnisboden nach oben halten und das Mundst√ľck mit den Lippen fest umschlie√üen.
  4. Langsam und tief einatmen und dabei mit Beginn der Einatmung den Aluminiumbeh√§lter des Dosieraerosols kr√§ftig nach unten dr√ľcken (Spr√ľhsto√ü nicht vor Beginn der Einatmung ausl√∂sen!). Halten Sie den Atem f√ľr ca. 10 Sekunden an. Nehmen Sie das Mundst√ľck aus dem Mund und atmen Sie dann langsam durch die Nase aus.
    Gegebenenfalls die Inhalation wiederholen. Danach die Schutzkappe wieder aufsetzen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Abh√§ngig von der Dosierung und der individuellen Empfindlichkeit k√∂nnen gelegentlich auftreten: Feinschl√§giger Tremor (Zittern der Finger oder H√§nde), √úbelkeit, Missempfindungen im Mund- und Rachenbereich, Schwitzen, Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel sowie selten Muskelkr√§mpfe (diese Nebenwirkungen k√∂nnen sich bei Fortf√ľhrung der Behandlung im Verlaufe von 1-2 Wochen zur√ľckbilden).

  • Weiterhin werden beobachtet:
    Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Tachyarrhythmie (Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfrequenz), Palpitationen (Herzklopfen) sowie in seltenen Fällen ventrikuläre Extrasystolen (Herzrhythmusstörungen mit Extraschlägen des Herzmuskels), Angina pectoris (anfallsweiser Brustschmerz infolge Verengung der Herzkranzgefäße) und Beeinflussung des Blutdrucks (Senkung oder Steigerung).
    Metabolische Veränderungen (Beeinflussung des Stoffwechsels), wie Hypokaliämie (Senkung des Blutkaliumspiegels), Hyperglykämie (Erhöhung des Blutzuckerspiegels), Anstieg des Blutspiegels von Insulin, freien Fettsäuren, Glycerol und Ketonkörpern.
  • Vereinzelt ist √ľber zentralnerv√∂s stimulierende (anregende) Wirkungen nach Inhalation von Salbutamol berichtet worden, die sich in √úbererregbarkeit, hyperaktiven Verhaltensauff√§lligkeiten (Verhaltensst√∂rungen mit krankhaft vermehrter Aktivit√§t), Schlafst√∂rungen sowie Halluzinationen (Sinnest√§uschungen) √§u√üerten. Diese Beobachtungen wurden √ľberwiegend bei Kindern im Alter bis zu 12 Jahren gemacht.
  • Es liegen Berichte √ľber das Auftreten unerwarteter Anf√§lle von Atemnot (paradoxe Bronchospasmen) nach inhalativer Gabe von Beta-Sympathomimetika vor (siehe auch 2. unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Sehr selten sind √úberempfindlichkeitsreaktionen, wie z. B. Juckreiz, Exanthem (Hautausschlag), Blutdruckabfall, Thrombopenie (Verminderung der Blutpl√§ttchen), Gesichts√∂dem (Gesichtsschwellung) und Nephritis (Entz√ľndung der Nieren), beschrieben worden.
  • Mit nicht bekannter H√§ufigkeit kann es zu einer √úbers√§uerung des Blutes (Laktatazidose), Myokardisch√§mie (Minderdurchblutung des Herzmuskels) und Vorhofflimmern kommen.
  • Nach Inhalation kann es zu einer Reizung im Rachenbereich und Husten kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Behälter steht unter Druck!

Vor Hitze, direkter Sonneneinstrahlung und Frost sch√ľtzen!

Nicht gegen Flammen oder auf gl√ľhende Gegenst√§nde spr√ľhen!

Nicht gewaltsam öffnen oder verbrennen!

Entsorgen Sie Arzneimittel gemäß den örtlichen Anforderungen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was SALBUTAMOL-CT DOSIERAEROSOL enthält

  • Der Wirkstoff ist: 0,1 mg Salbutamol/Spr√ľhsto√ü.
    Jeder Spr√ľhsto√ü zu 0,025 ml Suspension und Treibmittel enth√§lt 0,12 mg Salbutamolsulfat. Dies entspricht einer vom Mundrohr abgegebenen Menge von 0,09 mg Salbutamol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Norfluran, Ethanol.

Inhalt der Packung

Packung mit 1 Dosieraerosol mit 8,5 g Suspension und Treibmittel (entsprechend 200 Spr√ľhst√∂√üen zu je 0,1 mg Salbutamol)

Packung mit 2 Dosieraerosolen mit 8,5 g Suspension und Treibmittel (entsprechend 200 Spr√ľhst√∂√üen zu je 0,1 mg Salbutamol)

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

oder

Norton (Waterford) Limited

T/A Ivax Pharmaceuticals Ireland

T/A Teva Pharmaceuticals Ireland

Unit 301 IDA Industrial Park

Cork Road

Waterford

Irland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2016.

Versionscode: Z14

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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2022

Quelle: Salbutamol-CT Dosieraerosol - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEVA GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.03.2001
ATC Code R03AC02
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden