Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
BetÀubungsmittel Nein
ATC Code R03AC02
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Salbutamol Trom Fertiginhalat Salbutamol Trommsdorff GmbH & Co. KG
Sultanol Inhalationslösung Salbutamol GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Salbuhexal Easyhaler 0.2 mg/Dosis Salbutamol Orion Corporation
Salbubronch Inhalationslösung Salbutamol InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Salbutamol AL Inhalat Salbutamol ALIUD PHARMA GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

WAS IST SULTANOL ROTADISK 400 ”g UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
1.1 Sultanol Rotadisk 400 ”g ist ein Arzneimittel (Sympathomimetikum, Broncholytikum/Antiasthmatikum) zur Erweiterung der Bronchien.
Sultanol Rotadisk 400 ”g wird angewendet zur VerhĂŒtung und Behandlung von
Atemwegserkrankungen mit Verengung der Atemwege durch KrÀmpfe der Bronchialmuskulatur (obstruktive Atemwegserkrankungen), wie z. B. Asthma bronchiale, chronische Bronchitis und BlÀhlunge (Lungenemphysem).

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sultanol Rotadisk 400 ”g darf nicht angewendet werden
- wenn Sie ĂŒberempfindlich (allergisch) gegen Salbutamol oder den sonstigen Bestandteil reagieren.
- bei gleichzeitiger Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern, weil BetaRezeptorenblocker schwere BronchialkrÀmpfe auslösen können (siehe 2.3 Wechselwirkungen mit anderen Mitteln).
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Sultanol Rotadisk 400 ”g ist erforderlich bei
- Überempfindlichkeit gegen andere Sympathomimetika;
- schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt, koronarer Herzkrankheit (Erkrankung der HerzkranzgefĂ€ĂŸe), hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie (chronische Herzmuskelerkrankung), Tachykardie (Anstieg der Herzfrequenz ĂŒber 100 SchlĂ€ge pro Minute) und tachykarden Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfrequenz), idiopathischer hypertropher subvalvulĂ€rer Aortenstenose (muskulĂ€re Einengung im Bereich der Herzklappen zur Hauptschlagader);
- Einnahme von Herzglykosiden (Digitoxin, Digoxin u.a.);
- schwere unbehandelte Hypertonie (Bluthochdruck) und Aneurysmen (krankhafte Ausweitungen der GefĂ€ĂŸwand);
- Hyperthyreose/Thyreotoxikose (Überfunktion der SchilddrĂŒse);
- unausgeglichene diabetische Stoffwechsellage;
- PhÀochromozytom (bestimmte Erkrankung des Nebennierenmarks).
a) Kinder
Sultanol 400 ”g Rotadisk ist nur fĂŒr die Behandlung Erwachsener vorgesehen.
b) Ältere Menschen
Die Dosierung muss bei Àlteren Menschen nicht besonders angepasst werden.
c) Schwangerschaft
Sie sollten Sultanol Rotadisk 400 ”g in der Schwangerschaft, insbesondere wĂ€hrend der ersten drei Monate, nur auf ausdrĂŒckliche Anweisung Ihres Arztes anwenden und nur, wenn Ihr Arzt die Anwendung fĂŒr ausdrĂŒcklich erforderlich hĂ€lt.
Am Ende der Schwangerschaft ist bei SalbutamolBehandlung ein wehenhemmender Effekt möglich. Bei inhalativer Anwendung von Sultanol Rotadisk 400 ”g ist eine wehenhemmende Wirkung nicht völlig auszuschließen, aber unwahrscheinlich.
d) Stillzeit
Da Salbutamol, der Wirkstoff von Sultanol Rotadisk 400 ”g, wahrscheinlich in die Muttermilch ĂŒbergeht, sollten Sie Sultanol Rotadisk 400 ”g wĂ€hrend der Stillzeit nur auf ausdrĂŒckliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
e) VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen, insbesondere bei höherer Dosierung, kann die FĂ€higkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintrĂ€chtigt werden. Dies gilt im verstĂ€rkten Maß bei Behandlungsbeginn sowie bei Zusammenwirken mit Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmitteln.
Spezielle Therapiehinweise:
Die Behandlung von Bronchialasthma sollte dem Schweregrad entsprechend stufenweise erfolgen. Der Erfolg der Therapie sollte durch regelmĂ€ĂŸige Ă€rztliche Untersuchungen ĂŒberprĂŒft werden.
Es ist fĂŒr den Patienten möglicherweise gefĂ€hrlich, den Gebrauch von Beta2-Sympathomimetika wie Sultanol Rotadisk 400 ”g selbst zu erhöhen.
Verschlimmert sich die Atemnot nach der Inhalation akut (paradoxe Bronchospastik), so sollte die Behandlung sofort abgesetzt und der Behandlungsplan vom Arzt ĂŒberprĂŒft werden.
Salbutamol sollte nicht als einzige Therapie bei Patienten mit persistierendem Asthma eingesetzt werden.
Ein ansteigender Bedarf von Beta2-Sympathomimetika wie Sultanol Rotadisk 400 ”g ist ein Anzeichen fĂŒr eine Verschlechterung der Erkrankung. Kommt es trotz Behandlung zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung des Leidens, muss der Therapieplan durch den Arzt ĂŒberdacht und ggf. durch eine Kombination mit entzĂŒndungshemmenden Arzneimitteln, eine Dosisanpassung einer bereits bestehenden entzĂŒndungshemmenden Behandlung oder die zusĂ€tzliche Gabe weiterer Arzneimittel neu festgesetzt werden. Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot muss unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Eine erhebliche Überschreitung, insbesondere der vorgegebenen Einzeldosen beim akuten Anfall, aber auch der Tagesdosis kann gefĂ€hrlich sein wegen der Nebenwirkungen auf das Herz, insbesondere in Verbindung mit Elektrolyt-Verschiebungen (Erniedrigung des Kaliumspiegels) und muss deshalb vermieden werden.
Bei der Anwendung von Sympathomimetika, einschließlich Salbutamol, können Effekte am Herz-Kreislaufsystem (kardiovaskulĂ€re Effekte) auftreten. Aufgrund von Daten aus der Marktbeobachtung nach Zulassung sowie aus publizierter Literatur gibt es Hinweise auf das seltene Auftreten von Sauerstoffmangel am Herzmuskel (myokardialer IschĂ€mie) im Zusammenhang mit Salbutamol. Patienten mit einer zugrunde liegenden schweren Herzerkrankung, die Salbutamol erhalten, sollten dringend Ă€rztlichen Rat suchen, wenn sie Schmerzen in der Brust oder Symptome einer sich verschlimmernden Herzerkrankung feststellen.
Es ist wiederholt ĂŒber ein erhöhtes Risiko fĂŒr schwere Komplikationen und TodesfĂ€lle bei der Behandlung des Asthma bronchiale mit Beta2-Sympathomimetika zur Inhalation berichtet worden, ohne dass die ursĂ€chlichen ZusammenhĂ€nge bisher hinreichend geklĂ€rt werden konnten.
Zur Beurteilung von Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg ist eine tĂ€gliche Selbstkontrolle nach Ă€rztlicher Anleitung wichtig. Dies erfolgt z. B. durch regelmĂ€ĂŸige Messung der max. AtemstoßstĂ€rke mittels Peak-flow-Meter.
Wenn eine Narkose unter Verwendung von halogenierten AnÀsthetika (Form der Vollnarkose) geplant ist, sollte darauf geachtet werden, dass Sultanol Rotadisk 400 ”g innerhalb von mindestens 6 Stunden vor Narkosebeginn möglichst nicht mehr angewendet wird.
Bei der Inhalation von Sultanol Rotadisk 400 ”g in hohen Dosen kann der Blutzuckerspiegel ansteigen. Bei Diabetikern sollten engmaschige Blutzuckerkontrollen durchgefĂŒhrt werden.
Bei hochdosierter Behandlung mit Sultanol Rotadisk 400 ”g kann eine HypokaliĂ€mie (Senkung des Blutkaliumspiegels) auftreten. Diese kann bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, insbesondere Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), Kortikoiden (kortisonartige Arzneimittel), Diuretika (entwĂ€ssernde Arzneimittel) oder Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung der HerzschwĂ€che), oder bei gleichzeitig bestehender HypoxĂ€mie (Sauerstoffmangel) noch verstĂ€rkt werden. Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit ggf. Kalium zugefĂŒhrt werden kann.
Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot muss unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine erhebliche Überschreitung, insbesondere der vorgegebenen Einzeldosen beim akuten Anfall, aber auch der Tagesdosis kann gefĂ€hrlich sein wegen der Wirkungen auf das Herz (Herzrhythmusstörungen, Blutdruckanstieg) in Verbindung mit VerĂ€nderungen der Salzkonzentrationen in KörperflĂŒssigkeiten (Elektrolytverschiebungen) und muss deshalb vermieden werden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST SULTANOL ROTADISK 400 ”g ANZUWENDEN?
Wenden Sie Sultanol Rotadisk 400 ”g immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Um eine falsche Anwendung zu vermeiden, ist eine grĂŒndliche Einweisung des Patienten in den korrekten Gebrauch vorzunehmen. Kinder sollten dieses Arzneimittel nur unter Aufsicht eines Erwachsenen und nach Vorschrift des Arztes anwenden.
Bitte beachten Sie alle Punkte der Bedienungsanleitung sorgfÀltig:
Der Diskhaler besteht aus den in der Abbildung aufgefĂŒhrten Einzelteilen.
Hinweis: Bitte die Rotadisk erst unmittelbar vor Gebrauch durchbohren.
Vorbereitung des Diskhalers
1. Ziehen Sie den Deckel ab. PrĂŒfen Sie, ob das MundstĂŒck innen und außen sauber ist (Abb. 1).
2. Fassen Sie das Innenteil neben dem MundstĂŒck an, und ziehen Sie das MundstĂŒck heraus, bis die Riffelung sichtbar wird (Abb. 2).
3. Fassen Sie mit Daumen und Zeigefinger auf die Riffelung, und drĂŒcken Sie das Innenteil etwas zusammen. Jetzt lĂ€sst es sich mit der Drehscheibe leicht aus dem GehĂ€use ziehen (Abb. 3).
4. Legen Sie die Rotadisk so auf die Drehscheibe, dass die Nummern obenauf lesbar sind. Schieben Sie das Innenteil samt Rotadisk ganz zurĂŒck in das GehĂ€use (Abb. 4).
5. Fassen Sie das innere Teil neben dem MundstĂŒck, und ziehen Sie das MundstĂŒck heraus, bis die Riffelung sichtbar wird. Dann schieben Sie die Teile wieder ineinander (Abb. 5).
6. Dies wiederholen Sie so oft, bis die Nummer “8” in dem Anzeigenfeld erscheint. Dadurch können Sie kontrollieren, wann Sie die Rotadisk auswechseln mĂŒssen, denn die Nummer im Anzeigenfeld gibt Ihnen an, wieviele Pulverinhalationen mit der eingelegten Rotadisk möglich sind: also zunĂ€chst 8, nach Inhalation und Vorbereitung zur nĂ€chsten Inhalation 7 usw. (Abb. 6).
Inhalationsvorbereitung
7. Halten Sie den Diskhaler waagerecht. Dann richten Sie die Klappe des GehĂ€uses senkrecht bis zum Anschlag auf. Sie verspĂŒren dabei einen Widerstand, der entsteht, wenn Sie mit dem Dorn die obere und untere Folie durchbohren. Gegen diesen Widerstand muss die Klappe senkrecht aufgerichtet werden (Abb. 7). Nun schließen Sie die Klappe des GehĂ€uses wieder. Jetzt ist der Diskhaler zur Inhalation bereit.
Wichtig: Das Pulver kann nur inhaliert werden, wenn beide Folien durchbohrt sind.
Vorsicht: Bitte heben Sie die Klappe nur an, wenn das innere Teil vollstÀndig im GehÀuse steckt, weil sonst der Dorn abbrechen könnte.
Inhalation
8. Halten Sie den Diskhaler waagerecht. Atmen Sie vollstĂ€ndig aus. Nehmen Sie den Diskhaler in den Mund, und umschließen Sie das Mundrohr fest mit den Lippen. Dabei dĂŒrfen die Luftlöcher an beiden Seiten nicht bedeckt sein. Atmen Sie rasch so tief wie möglich durch den Mund ein. Halten Sie den Atem so lange wie möglich an. Setzen Sie den Diskhaler ab, und atmen Sie dann langsam durch die Nase aus (Abb. 8).
Vorbereitung zur nÀchsten Inhalation
Siehe Punkt 5.
FĂŒr die nĂ€chste Inhalation werden die Punkte 7 und 8 wiederholt.
Nach Gebrauch wird der Deckel wieder ĂŒber das MundstĂŒck geschoben.
Auswechseln der Rotadisk
Jede Rotadisk enthÀlt 8 Pulverinhalationen. Erscheint die Nummer "8" erneut im Anzeigenfeld, ist die Rotadisk leer und muss erneuert werden.
Bitte werfen Sie nicht die weiße Drehscheibe mit der leeren Rotadisk weg.
Der Pinsel dient zur Reinigung des GerÀtes. Vor Einsetzen einer neuen Rotadisk sollten mit dem Pinsel eventuell vorhandene Pulverreste von allen zugÀnglichen Teilen des Diskhalers entfernt werden.
Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Sultanol Rotadisk 400 ”g nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Sultanol Rotadisk 400 ”g sonst nicht richtig wirken kann!
Sultanol Rotadisk 400 ”g ist ausschließlich zum Inhalieren mit dem Sultanol Diskhaler bestimmt.
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung und ist vom Arzt individuell zu entscheiden.
Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Sultanol Rotadisk 400 ”g angewendet haben, als Sie sollten
Die Symptome bzw. Anzeichen einer Überdosierung entsprechen den Nebenwirkungen. Diese treten dann sehr schnell und ggf. in verstĂ€rktem Umfang in Erscheinung.
Symptome bzw. Anzeichen einer Überdosierung sind:
Herzrasen, Herzklopfen, unregelmĂ€ĂŸiger und/oder beschleunigter Herzschlag, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Brustschmerzen und heftiges Zittern insbesondere an den HĂ€nden, aber auch am ganzen Körper.
Magen-Darm-Beschwerden, einschließlich Übelkeit, sind ebenfalls beobachtet worden.
Es kann zu Verschiebungen des Kaliumspiegels im Sinne einer HypokaliÀmie sowie zur HyperglykÀmie (erhöhter Blutzuckerspiegel) kommen. Entsprechende Blutkontrollen sollten gegebenenfalls erfolgen.
Treten diese Beschwerden auf, soll unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Sollten Sie eine Anwendung vergessen haben, sollten Sie in keinem Fall die Dosis beim nÀchsten Mal erhöhen!
Eine nachtrÀgliche Anwendung ist nicht erforderlich. Sultanol Rotadisk 400 ”g sollte möglichst nur bei Bedarf angewendet werden.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Sultanol Rotadisk 400 ”g abgebrochen wird
Bitte brechen Sie die Behandlung mit Sultanol Rotadisk 400 ”g nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung von Sultanol Rotadisk 400 ”g kann bei gleichzeitiger Behandlung mit nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. PrÀparategruppen beeinflusst werden:
Beta-Rezeptorenblocker (Mittel zur Blutdrucksenkung)
Die gleichzeitige Anwendung von Sultanol Rotadisk 400 ”g und Beta-Rezeptorenblockern fĂŒhrt zu einer gegenseitigen WirkungsabschwĂ€chung, wobei die Gabe von Beta-Rezeptorenblockern bei Patienten mit Asthma bronchiale das Risiko der Auslösung schwerer Bronchospasmen (BronchialkrĂ€mpfe) birgt.
Antidiabetika (Mittel gegen Zuckerkrankheit)
Weiterhin kann die Blutzucker senkende Wirkung von Antidiabetika bei Behandlung mit Sultanol Rotadisk 400 ”g vermindert werden. Hiermit ist jedoch im Allgemeinen erst bei höheren Dosen zu rechnen, wie sie bei systemischer Gabe (als Tabletten oder Injektion/Infusion) ĂŒblich sind.
Digitalisglykoside (Herzglykoside)
Ein erhöhtes Risiko fĂŒr unerwĂŒnschte Wirkungen ist möglich bei gleichzeitiger Gabe von Sultanol Rotadisk 400 ”g und Digitalisglykosiden.
AnÀsthetika (Narkosemittel)
Bei der Anwendung halogenierter AnĂ€sthetika, wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran, muss bei Patienten, die mit Sultanol Rotadisk 400 ”g behandelt werden, mit einem erhöhten Risiko fĂŒr schwere Herzrhythmusstörungen und Blutdrucksenkung gerechnet werden (siehe 2.2 Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Sultanol Rotadisk 400 ”g ist erforderlich bei).
Die gleichzeitige Gabe von Sultanol Rotadisk 400 ”g und Theophyllin kann die bronchienerweiternde Wirkung verstĂ€rken, es muss aber auch mit einer Zunahme unerwĂŒnschter Wirkungen, z. B. Herzrhythmusstörungen, gerechnet werden. Ähnliches gilt auch, wenn gleichzeitig andere Sympathomimetika (Katecholamine) oder Antiarrhythmika (z. B. Digitalis/Chinidin) angewendet werden. Auch Substanzen, die ihrerseits sympathomimetische Effekte verstĂ€rken, wie z. B. L-Dopa, L-Thyroxin, Oxytocin oder Alkohol, können die Herz-Kreislauf-Regulation im Zusammenwirken mit Sultanol Rotadisk 400 ”g beeinflussen.
Die durch Sultanol Rotadisk 400 ”g möglicherweise ausgelöste HypokaliÀmie (Senkung des Blutkaliumspiegels) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), Kortikoiden, Diurektika oder Digitalisglykosiden noch verstÀrkt werden.
Eine gleichzeitige Behandlung mit Substanzen vom Typ der Mutterkornalkaloide, wie z. B. Ergotamin, und Sultanol Rotadisk 400 ”g sollte nur mit Vorsicht erfolgen, da die wechselseitige Beeinflussung der Vasomotorik (GefĂ€ĂŸweiten-Regulation) individuell schwer voraussagbar ist und diese ebenso zu vasokonstriktorischen wie dilatatorischen Reaktionen (GefĂ€ĂŸverengung oder -erweiterung) fĂŒhren kann.
Die gleichzeitige Anwendung von Sultanol Rotadisk 400 ”g und Monaminooxidasehemmern oder trizyklischen Antidepressiva kann eine verstÀrkte Wirkung von Salbutamol auf das Herz-Kreislauf-System auslösen.
Bei der gleichzeitigen Gabe von Procarbazin kann es zu hypertonen (blutdrucksteigernden) Reaktionen kommen.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch fĂŒr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Sultanol Rotadisk 400 ”g Nebenwirkungen haben:
Nebenwirkungen
Lactose enthÀlt geringe Mengen an Milchproteinen und kann deshalb allergische Reaktionen hervorrufen.
Selten kann es wie bei anderen Beta-Sympathomimetika zu Miktionsstörungen, Sodbrennen sowie Blutdrucksteigerungen oder -senkungen kommen.
Weiterhin sind folgende Risiken möglich: Es kann zu einer Erweiterung der Ă€ußeren (peripheren) GefĂ€ĂŸe sowie zu Herzklopfen kommen, in einzelnen FĂ€llen zu Brustenge (pektanginösen Beschwerden).
Sehr selten (< 0,1 %) ist ĂŒber Herzrhythmusstörungen (u. a. Vorhofflimmern, Anstieg der Herzfrequenz (supraventrikulĂ€re Tachykardie) und unregelmĂ€ĂŸigen Puls (Extrasystolie)) ĂŒberwiegend bei dafĂŒr prĂ€disponierten Patienten berichtet worden. Der Blutzuckerwert kann unter der Therapie ansteigen. Ein Anstieg des Blutspiegels von Insulin wurde beschrieben.
Mangelnde Durchblutung des Herzmuskels (Myokardiale IschÀmie)
Selten tritt bei Kindern eine auffĂ€llige AktivitĂ€t (HyperaktivitĂ€t) auf und es wurde vereinzelt bei ihnen ĂŒber Schlafstörungen oder Halluzinationen berichtet.
Gelegentlich, insbesondere bei besonderer Empfindlichkeit und/oder höherer Dosierung, können feinschlĂ€giges HĂ€nde und Fingerzittern (Tremor) sowie Herzklopfen (Palpitationen) und UnruhegefĂŒhl auftreten, klingen jedoch bei FortfĂŒhrung der Therapie nach 1 bis 2 Wochen meistens wieder ab.
Ferner wurden gelegentlich Kopfschmerzen sowie sehr selten MuskelkrĂ€mpfe und akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Juckreiz, Quincke-Ödem, Hautausschlag, Bronchialkrampf, Blutdruckabfall, Kollaps) beobachtet.
Die Kaliumkonzentration im Blut kann unter der Behandlung absinken. Dieses Absinken der Kaliumkonzentration (HypokaliÀmie) kann zum Teil stark ausgeprÀgt sein, wurde jedoch hauptsÀchlich nach Anwendung von Salbutamol mittels Injektion oder nach Inhalation mit einem elektrischen AerosolgerÀt beobachtet.
Nach der Inhalation kann es zu einer Reizung im Mund- oder Rachenbereich kommen.
Über die Auslösung von BronchialkrĂ€mpfen (paradoxe Bronchospasmen) durch die Anwendung von Sultanol Rotadisk 400 ”g wurde berichtet. In diesem Fall soll die Therapie sofort abgesetzt werden. Sehr seltene TodesfĂ€lle im Zusammenhang mit ĂŒbermĂ€ĂŸigem Gebrauch sind wahrscheinlich durch Sauerstoffmangel im Blut (HypoxĂ€mie) und Herzstillstand erklĂ€rbar.
Gegenmaßnahmen
Einige der unter 4.1 genannten Nebenwirkungen können unter UmstÀnden akut lebensbedrohlich sein (wie z. B. lebensbedrohliche Tachykardien). Darum sollten Sie sofort einen Arzt informieren, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt.
4.3 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgefĂŒhrt sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

WIE IST SULTANOL ROTADISK 400 ”g AUFZUBEWAHREN?
Sultanol Rotadisk 400 ”g soll nach Ablauf des auf der Packung angegebenen Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.
Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich aufbewahren!
Stand der Information:
April 2007
Ein Originalprodukt der GlaxoSmithKline Forschung
[GSK-Logo]

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Weitere Informationen

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, 80700 MĂŒnchen;

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Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
BetÀubungsmittel Nein
ATC Code R03AC02
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden