Salbutamol GSK Dosier-Aerosol

Abbildung Salbutamol GSK Dosier-Aerosol
Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
BetÀubungsmittel Nein
ATC Code R03AC02
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Volmac 8 mg retard Retardtabletten Salbutamol Dexcel Pharma GmbH
Salbuhexal Easyhaler 0.1mg/Dosis Salbutamol Orion Corporation
Salbutamol 4 mg GSK Salbutamol GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Sultanol forte Fertiginhalat Salbutamol GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Salbutamol-TEVA 5 mg/2,5 ml Lösung fĂŒr einen Vernebler Salbutamol TEVA GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

WAS IST SALBUTAMOL GSK DOSIER-AEROSOL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ist ein Arzneimittel (Sympathomimetikum, Broncholytikum/Antiasthmatikum) zur Erweiterung der Bronchien.
Salbutamol GSK Dosier-Aerosol wird angewendet
- zur VerhĂŒtung und Behandlung von Atemwegserkrankungen mit Verengung der Atemwege durch KrĂ€mpfe der Bronchialmuskulatur (obstruktive Atemwegserkrankungen), wie z. B. Asthma bronchiale, chronische Bronchitis und BlĂ€hlunge (Lungenemphysem).
Hinweis:
Eine lĂ€ngerfristige Behandlung soll symptomorientiert und nur in Verbindung mit einer entzĂŒndungshemmenden Dauerbehandlung erfolgen.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Salbutamol GSK Dosier-Aerosol darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie ĂŒberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Salbutamol oder den sonstigen Bestandteil Norfluran sind.
- bei gleichzeitiger Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern, weil Beta-Rezeptorenblocker schwere BronchialkrÀmpfe auslösen können (siehe bei Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol mit anderen Arzneimitteln).
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ist erforderlich bei,
- Überempfindlichkeit gegen andere Sympathomimetika,
- schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt, koronarer Herzkrankheit (Erkrankung der HerzkranzgefĂ€ĂŸe), hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie (eine chronische Herzmuskelerkrankung), Tachykardie (Anstieg der Herzfrequenz ĂŒber 100 SchlĂ€ge pro Minute) und tachykarden Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfrequenz),
- schwerer und unbehandelter Hypertonie (Bluthochdruck) und Aneurysmen (krankhafte Ausweitungen der GefĂ€ĂŸwand),
- Einnahme von Herzglykosiden,
- Hyperthyreose/Thyreotoxikose (Überfunktion der SchilddrĂŒse),
- unausgeglichener diabetischer Stoffwechsellage,
- PhÀochromozytom (bestimmte Erkrankung des Nebennierenmarks).
Spezielle Therapiehinweise:
Die Behandlung von Asthma sollte dem Schweregrad entsprechend stufenweise erfolgen. Der Erfolg der Therapie sollte durch regelmĂ€ĂŸige Ă€rztliche Untersuchungen ĂŒberprĂŒft werden.
Es ist fĂŒr den Patienten möglicherweise gefĂ€hrlich, den Gebrauch von Beta2-Sympathomimetika, wie Salbutamol GSK Dosier-Aerosol, selbst zu erhöhen.
Verschlimmert sich die Atemnot nach der Inhalation akut (paradoxe Bronchospastik), so sollte die Behandlung sofort abgesetzt und der Behandlungsplan vom Arzt ĂŒberprĂŒft werden.
Salbutamol sollte nicht als einzige Therapie bei Patienten mit persistierendem Asthma eingesetzt werden.
Ein ansteigender Bedarf von Beta2-Sympathomimetika, wie Salbutamol GSK Dosier-Aerosol, ist ein Anzeichen fĂŒr eine Verschlechterung der Erkrankung. Kommt es trotz Behandlung zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung des Leidens, muss der Therapieplan durch den Arzt ĂŒberdacht und gegebenenfalls durch eine Kombination mit entzĂŒndungshemmenden Arzneimitteln, eine Dosisanpassung einer bereits bestehenden entzĂŒndungshemmenden Behandlung oder die zusĂ€tzliche Gabe weiterer Arzneimittel neu festgesetzt werden. Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot muss unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Eine erhebliche Überschreitung, insbesondere der vorgegebenen Einzeldosen beim akuten Anfall, aber auch der Tagesdosis kann gefĂ€hrlich sein wegen der Nebenwirkungen auf das Herz, insbesondere in Verbindung mit Elektrolytverschiebungen (Erniedrigung des Kaliumspiegels) und muss deshalb vermieden werden.
Bei der Anwendung von Sympathomimetika, einschließlich Salbutamol, können Effekte am Herz-Kreislaufsystem (kardiovaskulĂ€re Effekte) auftreten. Aufgrund von Daten aus der Marktbeobachtung nach Zulassung sowie aus publizierter Literatur gibt es Hinweise auf das seltene Auftreten von Sauerstoffmangel am Herzmuskel (myokardialer IschĂ€mie) im Zusammenhang mit Salbutamol. Patienten mit einer zugrunde liegenden schweren Herzerkrankung, die Salbutamol erhalten, sollten dringend Ă€rztlichen Rat suchen, wenn sie Schmerzen in der Brust oder Symptome einer sich verschlimmernden Herzerkrankung feststellen.
Zur Beurteilung von Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg ist eine tĂ€gliche Selbstkontrolle nach Ă€rztlicher Anleitung wichtig. Dies erfolgt z. B. durch regelmĂ€ĂŸige Messung der maximalen AtemstoßstĂ€rke mittels Peak-flow-Meter.
Wenn eine Narkose unter Verwendung von halogenierten AnÀsthetika geplant ist, sollte darauf geachtet werden, dass Salbutamol GSK Dosier-Aerosol innerhalb von mindestens 6 Stunden vor Narkosebeginn möglichst nicht mehr angewendet wird.
Bei der Inhalation von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol in hohen Dosen kann der Blutzuckerspiegel ansteigen. Bei Diabetikern sollten engmaschige Blutzuckerkontrollen durchgefĂŒhrt werden.
Bei hochdosierter Behandlung mit Salbutamol GSK Dosier-Aerosol kann eine HypokaliĂ€mie (Senkung des Blutkaliumspiegels) auftreten. Diese kann bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, insbesondere Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), Kortikoiden (kortisonartige Arzneimittel), Diuretika (entwĂ€ssernde Arzneimittel) oder Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung der HerzschwĂ€che), oder bei gleichzeitig bestehender HypoxĂ€mie (Sauerstoffmangel) noch verstĂ€rkt werden. Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit gegebenenfalls Kalium zugefĂŒhrt werden kann.
FrĂŒh-, Neugeborene, SĂ€uglinge und Kleinkinder
Die besonderen Dosierungsempfehlungen fĂŒr Kinder sind zu beachten (siehe auch 3. Wie ist Salbutamol GSK Dosier-Aerosol anzuwenden?).
Ältere Menschen
Die Dosierung muss bei Àlteren Menschen nicht speziell angepasst werden.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen fĂŒhren. Eine missbrĂ€uchliche Anwendung des Arzneimittels Salbutamol GSK Dosier-Aerosol zu Dopingzwecken kann die Gesundheit gefĂ€hrden.
Bei Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol mit anderen Arzneimitteln
Die Wirkung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol kann bei gleichzeitiger Behandlung mit nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. PrÀparategruppen beeinflusst werden:
Beta-Rezeptorenblocker (Mittel zur Blutdrucksenkung)
Die gleichzeitige Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol und Beta-Rezeptorenblockern fĂŒhrt zu einer gegenseitigen WirkungsabschwĂ€chung, wobei die Gabe von Beta-Rezeptorenblockern bei Patienten mit Asthma bronchiale das Risiko der Auslösung schwerer Bronchospasmen (BronchialkrĂ€mpfe) birgt.
Antidiabetika (Mittel gegen Zuckerkrankheit)
Weiterhin kann die Blutzucker senkende Wirkung von Antidiabetika bei Behandlung mit Salbutamol GSK Dosier-Aerosol vermindert werden. Hiermit ist jedoch im Allgemeinen erst bei höheren Dosen zu rechnen, wie sie bei systemischer Gabe (als Tabletten oder Injektion/Infusion) ĂŒblich sind.
Digitalisglykoside (Herzglykoside) und Antiarrhythmika
Ein erhöhtes Risiko fĂŒr unerwĂŒnschte Wirkungen ist möglich bei gleichzeitiger Gabe von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol und Antiarrhythmika (z. B. Digitalis/Chinidin).
AnÀsthetika (Narkosemittel)
Bei der Anwendung halogenierter AnĂ€sthetika (Narkosemittel zur Vollnarkose), wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran, muss bei Patienten, die mit Salbutamol GSK Dosier-Aerosol behandelt werden, mit einem erhöhten Risiko fĂŒr schwere Herzrhythmusstörungen und Blutdrucksenkung gerechnet werden (siehe 2. Was mĂŒssen Sie bei der Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol beachten?).
Sympathomimetika (Mittel zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems)
Eine wechselseitige WirkungsverstĂ€rkung und ein erhöhtes Risiko fĂŒr unerwĂŒnschte Wirkungen sind möglich bei gleichzeitiger Gabe von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol und Theophyllin oder anderen Sympathomimetika.
Auch Substanzen, die ihrerseits sympathomimetische Effekte verstÀrken, wie z. B. L-Dopa, L-Thyroxin, Oxytocin oder Alkohol, können die Herz-Kreislauf-Regulation im Zusammenwirken mit Salbutamol GSK Dosier-Aerosol beeinflussen.
Die durch Salbutamol GSK Dosier-Aerosol möglicherweise ausgelöste HypokaliÀmie (Senkung des Blutkaliumspiegels) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), Kortikoiden, Diuretika oder Digitalisglykosiden noch verstÀrkt werden.
Eine gleichzeitige Behandlung mit Substanzen vom Typ der Mutterkornalkaloide, wie z. B. Ergotamin, und Salbutamol GSK Dosier-Aerosol sollte nur mit Vorsicht erfolgen, da die wechselseitige Beeinflussung der Vasomotorik (GefĂ€ĂŸweiten-Regulation) individuell schwer voraussagbar ist und diese ebenso zu vasokonstriktorischen wie -dilatatorischen Reaktionen (GefĂ€ĂŸverengung oder
-erweiterung) fĂŒhren kann.
Die gleichzeitige Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol und Monoaminooxidasehemmern oder trizyklischen Antidepressiva kann eine verstÀrkte Wirkung von Salbutamol auf das Herz-Kreislauf-System auslösen.
Bei der gleichzeitigen Gabe von Procarbazin kann es zu hypertonen (blutdrucksteigernden) Reaktionen kommen.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch fĂŒr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Salbutamol passiert die Plazentaschranke. FĂŒr den Menschen liegen ĂŒber eine Anwendung wĂ€hrend der Schwangerschaft unzureichende Erfahrungen vor.
Ein Anstieg der Herzfrequenz (Tachykardie) und ein erniedrigter Blutzuckerspiegel (HypoglykĂ€mie) des Neugeborenen sind bei der Anwendung von Salbutamol als Tokolytikum beschrieben worden. Tierexperimentelle Studien haben bei der Ratte in sehr hoher Dosierung ReproduktionstoxizitĂ€t gezeigt. Das potentielle Risiko fĂŒr den Menschen ist nicht bekannt.
Salbutamol GSK Dosier-Aerosol sollte in der Schwangerschaft, insbesondere wĂ€hrend der ersten drei Monate, nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden. Das Gleiche gilt wegen der wehenhemmenden Wirkung fĂŒr die Anwendung am Ende der Schwangerschaft.
Da Salbutamol wahrscheinlich in die Muttermilch ĂŒbergeht, wird die Anwendung in der Stillzeit nur nach sorgfĂ€ltiger Nutzen-Risiko-AbwĂ€gung empfohlen.
VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen, insbesondere bei höherer Dosierung, kann die FĂ€higkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintrĂ€chtigt werden. Dies gilt im verstĂ€rkten Maß bei Behandlungsbeginn sowie bei Zusammenwirken mit Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmitteln.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST SALBUTAMOL GSK DOSIER-AEROSOL ANZUWENDEN?
Wenden Sie Salbutamol GSK Dosier-Aerosol immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet ist die ĂŒbliche Dosis:
Dosierung
Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.
Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, gelten fĂŒr Erwachsene einschließlich Ă€ltere Personen und Jugendliche sowie fĂŒr Kinder unter 12 Jahren folgende Empfehlungen:
Erwachsene (einschließlich Ă€ltere Personen und Jugendliche)
1 Einzeldosis = 1 bis 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe (entsprechend 100 bis 200 Mikrogramm Salbutamol)
Kinder (unter 12 Jahren)
1 Einzeldosis = 1 SprĂŒhstoß (entsprechend 100 Mikrogramm Salbutamol)
- Zur Akutbehandlung plötzlich auftretender BronchialkrĂ€mpfe und anfallsweise auftretender Atemnot wird eine Einzeldosis (Erwachsene einschließlich Ă€ltere Personen und Jugendliche: 1 bis 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe; Kinder (unter 12 Jahren): 1 SprĂŒhstoß) inhaliert.
- Bei Auftreten von Atemnot werden von Erwachsenen (einschließlich Ă€lteren Personen und Jugendlichen) 1 bis 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe, von Kindern (unter 12 Jahren) 1 SprĂŒhstoß inhaliert.
- Zur gezielten Vorbeugung bei Anstrengungsasthma oder vorhersehbarem Allergenkontakt wird eine Einzeldosis (Erwachsene einschließlich Ă€ltere Personen und Jugendliche: 1 bis 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe; Kinder (unter 12 Jahren): 1 SprĂŒhstoß), wenn möglich 10 bis 15 Minuten vorher, inhaliert.
- Bei einem akuten Anfall von Luftnot fĂŒhrt in den meisten FĂ€llen bereits das einmalige Inhalieren zu einer raschen Erleichterung der Atmung. Sollte sich die Atemnot 4 Minuten nach Inhalation der ersten Einzeldosis (Erwachsene, Ă€ltere Personen und Jugendliche: 1 bis 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe; Kinder (unter 12 Jahren): 1 SprĂŒhstoß) nicht spĂŒrbar gebessert haben, kann eine weitere Einzeldosis genommen werden. Kann ein schwerer Anfall von Luftnot auch durch eine zweite Einzeldosis nicht behoben werden, können weitere Einzeldosen erforderlich werden. In diesen FĂ€llen muss unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
- Sollte eine Behandlung ĂŒber Tage hinweg durchgefĂŒhrt werden mĂŒssen (akute Exazerbation), so sind die empfohlenen Dosen:
fĂŒr Erwachsene (einschließlich Ă€ltere Personen und Jugendliche) 1 bis 2 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe 3- bis 4-mal pro Tag, fĂŒr Kinder (unter 12 Jahren) 1 SprĂŒhstoß 3- bis 4-mal pro Tag.
Der Abstand der einzelnen Inhalationen soll mindestens 3 Stunden betragen.
Die Tagesgesamtdosis soll 12 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe bei Erwachsenen einschließlich Ă€lteren Personen und Jugendlichen bzw. 6 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe bei Kindern (unter 12 Jahren) nicht ĂŒberschreiten, da eine höhere Dosierung im Allgemeinen keinen zusĂ€tzlichen Nutzen erwarten lĂ€sst, aber die Wahrscheinlichkeit des Auftretens auch schwerwiegender Nebenwirkungen erhöht werden kann.
Art der Anwendung
Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ist ausschließlich zur Inhalation bestimmt.
Kinder sollten dieses Arzneimittel nur unter Aufsicht eines Erwachsenen und nach Vorschrift des Arztes anwenden. JĂŒngere Kinder sollten mit Hilfe Erwachsener inhalieren. Diese mĂŒssen das Kind ermuntern (wie unten beschrieben) auszuatmen und sofort bei Beginn des Einatmens einen SprĂŒhstoß auszulösen.
Bedienungsanleitung:
Bitte beachten Sie alle Punkte der Bedienungsanleitung sorgfÀltig.

1. Durch leichtes ZusammendrĂŒcken der SeitenflĂ€chen die Schutzkappe vom Mundrohr entfernen.
2. Das Mundrohr inklusive des WirkstoffbehĂ€lters auf das Vorhandensein von losen Fremdkörpern prĂŒfen.
3. Das Dosieraerosol krĂ€ftig schĂŒtteln, um sicherzustellen, dass mögliche Fremdkörper entfernt werden und der Inhalt gleichmĂ€ĂŸig durchmischt wird.
4. Halten Sie das Dosieraerosol zwischen Daumen und Zeigefinger, wie auf der Abbildung gezeigt, aufrecht mit dem BehÀlterboden nach oben.
Das Dosieraerosol ist bei der Inhalation senkrecht, mit dem Boden nach oben zu halten, unabhÀngig von der Körperposition. Nach Möglichkeit sollte die Anwendung im Sitzen oder Stehen erfolgen.
5. Langsam so tief wie möglich ausatmen, dann das Mundrohr mit den Lippen fest umschließen, aber nicht auf das Mundrohr beißen.
6. Tief und gleichmĂ€ĂŸig durch das Mundrohr einatmen. Kurz nach Beginn des Einatmens den WirkstoffbehĂ€lter einmal fest nach unten drĂŒcken; wĂ€hrenddessen weiter gleichmĂ€ĂŸig und tief einatmen.
7. Den Atem so lange wie möglich anhalten. Das Mundrohr absetzen und den Zeigefinger vom oberen Ende des Dosieraerosols nehmen.
8. Wenn ein weiterer SprĂŒhstoß inhaliert werden soll, das Dosieraerosol weiterhin aufrecht halten und ca. eine halbe Minute warten, bevor die Schritte 3 bis 7 wiederholt werden.
9. Die Schutzkappe wieder auf das Mundrohr aufsetzen, indem diese bis zum Einrasten fest auf das Mundrohr gedrĂŒckt wird.
Wichtig:
Die Schritte 5, 6 und 7 nicht hastig durchfĂŒhren. Es ist wichtig, mit dem Einatmen zu beginnen, bevor der SprĂŒhstoß ausgelöst wird.

Die Dauer der Behandlung wird vom behandelnden Arzt jeweils entsprechend dem Gesundheitszustand des Patienten festgelegt.
Hinweis:
Falls mit Hilfe des VolumaticÂź InhalationsgerĂ€tes inhaliert werden soll, beachten Sie bitte die Bedienungsanleitung fĂŒr dieses GerĂ€t.
FĂŒr SĂ€uglinge und Kleinkinder steht der BabyhalerÂź zur VerfĂŒgung, eine Inhalationshilfe zur vereinfachten Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol.
Reinigung des Mundrohres:
Das Mundrohr sollte mindestens einmal in der Woche gereinigt werden. SpĂŒlen Sie das Mundrohr nach Herausnehmen des BehĂ€lters grĂŒndlich in warmem fließendem Wasser. Anschließend trocknen Sie es bitte sorgfĂ€ltig von innen und außen. Der BehĂ€lter wird erst dann in das vollstĂ€ndig getrocknete Mundrohr wieder eingesetzt. Bitte achten Sie darauf, dass der BehĂ€lter nicht ins Wasser gelegt wird.
Dauer der Behandlung
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung und ist vom Arzt individuell zu entscheiden.
Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol angewendet haben, als Sie sollten
Die Symptome bzw. Anzeichen einer Überdosierung entsprechen den Nebenwirkungen. Diese treten dann sehr schnell und gegebenenfalls in verstĂ€rktem Umfang in Erscheinung.
Symptome bzw. Anzeichen einer Überdosierung sind:
Herzrasen, Herzklopfen, unregelmĂ€ĂŸiger und/oder beschleunigter Herzschlag, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Brustschmerzen und heftiges Zittern insbesondere an den HĂ€nden, aber auch am ganzen Körper. Gelegentlich sind nach exzessiven Salbutamol-Dosen psychotische Reaktionen beobachtet worden.
Magen-Darm-Beschwerden, einschließlich Übelkeit, sind ebenfalls beobachtet worden.
Bei Überdosierung von Salbutamol kann es verstĂ€rkt zu Verschiebung von Kalium in den Intrazellularraum mit der Folge einer HypokaliĂ€mie (Senkung des Blutkalium-Spiegels) sowie zu HyperglykĂ€mie (erhöhter Blutzuckerspiegel), HyperlipidĂ€mie (Erhöhung von Serumlipiden) und HyperketonĂ€mie (Erhöhung der Konzentration von Ketonkörpern im Blut) kommen.
Treten diese Beschwerden auf, soll unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Wenn Sie die Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol vergessen haben,
sollten Sie in keinem Fall die Dosis beim nÀchsten Mal erhöhen!
Eine nachtrÀgliche Anwendung ist nicht erforderlich. Salbutamol GSK Dosier-Aerosol sollte möglichst nur bei Bedarf angewendet werden.
Wenn Sie die Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol abbrechen
könnte sich Ihre Krankheit hierdurch verschlechtern. Bitte brechen Sie die Behandlung mit Salbutamol GSK Dosier-Aerosol nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ab.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Salbutamol GSK Dosier-Aerosol Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.
Bei den HĂ€ufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr hÀufig: mehr als 1 Behandelter von 10
HĂ€ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Bisher wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:
Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Schwellung im Mund-Rachenbereich (Quincke-Ödem), Hautausschlag (Exanthem), Bronchialkrampf (Bronchospasmus), Blutdruckabfall und Kollaps.
Stoffwechsel- und ErnÀhrungsstörungen
HÀufig: HyperglykÀmie.
Senkung des Blut-Kaliumspiegels (HypokaliÀmie).
Unter der Therapie mit Beta-Rezeptorenblockern (Beta2-Agonisten) kann es möglicherweise zu einer sehr ausgeprÀgten Senkung des Blutkalium-Spiegels kommen.
Erkrankungen des Nervensystems
HĂ€ufig: Zittern (Tremor), Kopfschmerzen.
Gelegentlich: Unruhe.
FeinschlĂ€giger Tremor und Unruhe sowie Kopfschmerzen und MuskelkrĂ€mpfe können sich bei FortfĂŒhrung der Behandlung im Verlaufe von 1 bis 2 Wochen zurĂŒckbilden.
Herzerkrankungen
HĂ€ufig: Herzrasen (Tachykardie).
Herzrhythmusstörungen einschließlich Vorhofflimmern, Anstieg der Herzfrequenz (supraventrikulĂ€re Tachykardie) und unregelmĂ€ĂŸiger Puls (ventrikulĂ€re Extrasystolie), Brustenge (pektanginöse Beschwerden) und Herzklopfen (Palpitationen).
Mangelnde Durchblutung des Herzmuskels (Myokardiale IschÀmie) (siehe auch 2. unter Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ist erforderlich bei).
GefĂ€ĂŸerkrankungen
Periphere Erweiterung der BlutgefĂ€ĂŸe.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Bronchialkrampf (paradoxer Bronchospasmus).
Wie bei anderen Inhalationstherapien kann nach der Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ein Bronchialkrampf auftreten mit einer sofortigen Zunahme des Giemens (Keuchens). In diesem Fall sollte sofort ein bronchienerweiterndes Arzneimittel mit schnellem Wirkungseintritt inhaliert werden. Die Behandlung mit Salbutamol GSK Dosier-Aerosol soll unverzĂŒglich abgebrochen und der behandelnde Arzt informiert werden. Dieser entscheidet, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Gelegentlich: Reizung im Mund oder Rachenbereich und Änderung des Geschmackempfindens.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich: MuskelkrÀmpfe.
Selten kann es zu Miktionsstörungen, Sodbrennen sowie Blutdrucksteigerungen oder senkungen kommen.
Vereinzelt ist ĂŒber zentralnervös stimulierende Wirkungen nach Inhalation von Salbutamol berichtet worden, die sich in Übererregbarkeit, hyperaktiven VerhaltensauffĂ€lligkeiten, Schlafstörungen sowie Halluzinationen Ă€ußerten. Diese Beobachtungen wurden ĂŒberwiegend (zu 90%) bei Kindern im Alter bis zu 12 Jahren gemacht.
Einige der genannten Nebenwirkungen können unter UmstÀnden akut lebensbedrohlich sein (wie z. B. lebensbedrohliche Tachykardien). Darum sollten Sie sofort einen Arzt informieren, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgefĂŒhrt sind oder wenn Sie Erfahrungen gemacht haben mit einer der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen, die schwerwiegend sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

WIE IST SALBUTAMOL GSK DOSIER-AEROSOL AUFZUBEWAHREN?
Die Schutzkappe wieder auf das Mundrohr aufsetzen, indem diese bis zum Einrasten fest auf das Mundrohr gedrĂŒckt wird.
Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf der Ă€ußeren UmhĂŒllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.
Nicht ĂŒber 30 °C lagern.
BehĂ€lter steht unter Druck. Vor Hitze, direkter Sonnenbestrahlung und Frost schĂŒtzen. Nicht gegen Flammen oder auf glĂŒhende GegenstĂ€nde sprĂŒhen. Nicht durchbohren, gewaltsam öffnen oder verbrennen.
Nur völlig entleert wegwerfen.
Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich aufbewahren!
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Bitte fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schĂŒtzen.

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Weitere Informationen

Was Salbutamol GSK Dosier-Aerosol enthÀlt
- Der Wirkstoff ist:
Salbutamol
1 SprĂŒhstoß enthĂ€lt 120 Mikrogramm Salbutamolsulfat (Ph. Eur.), entsprechend 100 Mikrogramm Salbutamol (abgegeben aus dem Ventil). Dies entspricht einer aus dem Mundrohr abgegebenen Menge von 90 Mikrogramm Salbutamol.
- Der sonstige Bestandteil ist:
Norfluran (HFA 134a)
Wie Salbutamol GSK Dosier-Aerosol aussieht und Inhalt der Packung
Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ist ein InhaliergerĂ€t, das aus einem, mit einem Dosierventil versehenen Aluminium-DruckbehĂ€lter und einem entsprechenden Kunststoff-Bedienteil besteht, in das der mit dem Arzneimittel gefĂŒllte AluminiumbehĂ€lter eingesetzt wird.
Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ist als Packung mit 18,0 g Druckgasinhalation, Suspension zur Inhalation (mind. 200 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe) (N1), als Doppelpackung mit 2 x 1 Dosieraerosol mit 18,0 g Druckgasinhalation, Suspension zur Inhalation (2 x mind. 200 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe) (N2), als Dreierpackung mit 3 x 1 Dosieraerosol mit 18,0 g Druckgasinhalation, Suspension zur Inhalation (3 x mind. 200 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe) (N3) und als Klinikpackung mit 10 x 1 Dosieraerosol mit 18,0 g Druckgasinhalation, Suspension zur Inhalation (10 x mind. 200 SprĂŒhstĂ¶ĂŸe) erhĂ€ltlich. Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen vermarktet.
Zur vereinfachten Anwendung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol sind außerdem erhĂ€ltlich:
- Volumatic InhalationsgerÀt CE
- Babyhaler Inhalationshilfe fĂŒr SĂ€uglinge/Kleinkinder CE.
Pharmazeutischer Unternehmer
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, 80700 MĂŒnchen; Service-Tel.: 0180 34 56 400;
Hersteller
Glaxo Wellcome S.A., Severo Ochoa, 2, 28760 Tres Cantos, Madrid, Spanien
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Mai 2011.
Ihre Ärztin/Ihr Arzt, Ihre Apotheke und HEXAL wĂŒnschen gute Besserung!
Liebe Patientin, lieber Patient,
Ihr Salbutamol GSK Dosier-Aerosol ist jetzt FCKW-frei und schont damit unsere Umwelt. Gleichzeitig wurde der Name in Salbutamol GSK Dosier-Aerosol geÀndert. Wirksamkeit und VertrÀglichkeit des Arzneimittels werden dadurch nicht beeinflusst. Der hohe QualitÀtsstandard bleibt erhalten.
Hinweis zur sachgerechten Entsorgung von Salbutamol GSK Dosier-Aerosol

1. Trennen Sie bitte den leeren AluminiumbehÀlter vom Kunststoff-Bedienteil.
2. Den leeren AluminiumbehÀlter bringen Sie bitte zur Entsorgung in die Apotheke.
3. Die Faltschachtel und Gebrauchsinformation können Sie der Altpapiererfassung zufĂŒhren. Das Mundrohr können Sie, soweit vorhanden, in die örtliche Kunststoffsammlung (gelbe Tonne) geben.

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Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
BetÀubungsmittel Nein
ATC Code R03AC02
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden