Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller JensonR+ (Ireland) Limited
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 17.06.1998
ATC Code R03AC02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Inhalative Sympathomimetika

Zulassungsinhaber

JensonR+ (Ireland) Limited

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ipratropium/Salbutamol Cipla 0,5 mg/2,5 mg L√∂sung f√ľr einen Vernebler Ipratropiumbromid Salbutamol Cipla Europe NV
Salbubronch Elixier forte Salbutamol InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Salbutamol Noridem 1,25 mg L√∂sung f√ľr einen Vernebler Salbutamol Noridem Enterprises Ltd.
Bronchospray novo Salbutamol JensonR+ (Ireland) Limited
Pädiamol Fertiginhalat Salbutamol Pädia Arzneimittel

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Apsomol N ist ein Arzneimittel zur Erweiterung der Bronchien.

Apsomol N wird angewendet bei

  • symptomatischer Behandlung von Erkrankungen mit r√ľckbildungsf√§higer (reversibler) Verengung (Obstruktion) der Atemwege wie z. B. Asthma bronchiale oder chronisch obstruktive bronchiale Erkrankung (COPD) mit reversibler Komponente.
  • Verh√ľtung von durch Anstrengung oder Allergenkontakt verursachten Asthmaanf√§llen.

Hinweise:

1.) Eine l√§ngerfristige Behandlung soll symptomorientiert und nur in Verbindung mit einer entz√ľndungshemmenden Dauerbehandlung erfolgen.

2.) Apsomol N ist zur Akutbehandlung plötzlich auftretender Bronchialkrämpfe und anfallsweise auftretender Atemnot geeignet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Apsomol N darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Salbutamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Apsomol N anwenden. Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Apsomol N ist erforderlich bei

‚ÄĘ schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt, koronarer Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe), hypertropher obstruktiver

Kardiomyopathie (eine chronische Herzmuskelerkrankung) und tachykarden Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfrequenz),

  • Einnahme von Herzglykosiden (Digitoxin, Digoxin, etc.),
  • schwerer und unbehandelter Hypertonie (Bluthochdruck),
  • Aneurysmen (krankhafte Ausweitungen der Gef√§√üwand),
  • Hyperthyreose (√úberfunktion der Schilddr√ľse),
  • schwer kontrollierbarem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),
  • Ph√§ochromozytom (bestimmte Erkrankung des Nebennierenmarks)
    Verschlimmert sich die Atemnot nach der Inhalation akut (paradoxe Bronchospastik), so sollte die Behandlung sofort abgesetzt und der Behandlungsplan vom Arzt √ľberpr√ľft werden.
    Salbutamol sollte nicht als einzige Therapie bei Patienten mit persistierendem Asthma eingesetzt werden.
    Ein ansteigender Bedarf von ő≤2-Sympathomimetika wie Apsomol N ist ein Anzeichen f√ľr eine Verschlechterung der Erkrankung.
    Kommt es trotz Behandlung zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung des Leidens, muss der Therapieplan durch den Arzt √ľberdacht und ggf. durch eine Kombination mit entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln, eine Dosisanpassung einer bereits bestehenden entz√ľndungshemmenden Behandlung oder die zus√§tzliche Gabe weiterer Arzneimittel neu festgesetzt werden.
    Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot muss unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
    Eine erhebliche Überschreitung, insbesondere der vorgegebenen Einzeldosen beim akuten Anfall, aber auch der Tagesdosis kann gefährlich sein wegen der Nebenwirkungen auf das Herz insbesondere in Verbindung mit Elektrolyt- Verschiebungen (Erniedrigung des Kaliumspiegels) und muss deshalb vermieden werden.
    Bei der Anwendung von Sympathomimetika, einschließlich Salbutamol, können Effekte am Herz-Kreislaufsystem (kardiovaskuläre Effekte) auftreten. Aufgrund von Daten aus der Marktbeobachtung nach Zulassung sowie aus publizierter Literatur gibt es Hinweise auf das seltene Auftreten von Sauerstoffmangel am Herzmuskel (myokardialer Ischämie) im Zusammenhang mit Salbutamol. Patienten mit einer zugrunde liegenden schweren Herzerkrankung, die Salbutamol erhalten, sollten dringend ärztlichen Rat suchen, wenn sie Schmerzen in der Brust oder Symptome einer sich verschlimmernden Herzerkrankung feststellen.
    Es ist wiederholt √ľber ein erh√∂htes Risiko f√ľr schwere Komplikationen und Todesf√§lle bei der Behandlung des Asthma bronchiale mit Beta-Sympathomimetika zur Inhalation berichtet worden, ohne dass die urs√§chlichen Zusammenh√§nge bisher hinreichend gekl√§rt werden konnten.
    Zur Beurteilung von Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg ist eine tägliche Selbstkontrolle nach ärztlicher Anleitung wichtig. Dies erfolgt z. B. durch regelmäßige Messung der max. Atemstoßstärke mittels Peak-flow-Meter.
    Wenn eine Narkose unter Verwendung von halogenierten Anästhetika (Form der Vollnarkose) geplant ist, sollte darauf geachtet werden, dass Apsomol N innerhalb von mindestens 6 Stunden vor Narkosebeginn möglichst nicht mehr angewendet wird.
    Bei der Inhalation von Apsomol N in hohen Dosen kann der Blutzuckerspiegel ansteigen. Bei Diabetikern sollten engmaschige Blutzuckerkontrollen durchgef√ľhrt werden.
    Bei hochdosierter Behandlung mit Apsomol N kann eine Hypokaliämie (Senkung des Blutkaliumspiegels) auftreten. Diese kann bei gleichzeitiger Anwendung anderer

Arzneimittel, insbesondere Methylxanthinen (z.B. Theophyllin), Kortikoiden (Kortisonartige Arzneimittel), Diuretika (entwässernde Arzneimittel) oder Digitalisgly- kosiden (Arzneimittel zur Behandlung der Herzschwäche), oder bei gleichzeitig bestehender Hypoxämie (Sauerstoffmangel) noch verstärkt werden.

Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.

Sehr selten ist √ľber eine √úbers√§uerung des Blutes (Laktatazidose) in Verbindung mit hohen Dosen von Salbutamol berichtet worden, die √ľber einen Vernebler inhaliert wurden, haupts√§chlich bei Patienten, die wegen einer akuten Verschlimmerung des Asthmas behandelt wurden. Dies kann zu Atemnot und ausgleichender Beschleunigung der Atmung f√ľhren. Dies kann f√§lschlicherweise als ein Hinweis auf ein Versagen der Asthmatherapie missinterpretiert und zu unangemessener Erh√∂hung der Dosis f√ľhren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass dies bei Ihnen der Fall ist.

Es ist in einzelnen F√§llen √ľber die Ausl√∂sung von Glaukomanf√§llen bei Patienten mit Engwinkelglaukom (einer bestimmten Form des gr√ľnen Stars) berichtet worden, die mit einer Kombination von Salbutamol und Ipratropiumbromid bzw. Oxitropiumbromid behandelt wurden. Bei Vorliegen eines Engwinkelglaukoms sollte daher bei einer kombinierten Behandlung von Sulbutamol mit Anticholinergika besonders darauf geachtet werden, dass das Inhalat nicht mit den Augen in Ber√ľhrung kommt.

Die Anwendung von Apsomol N kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder

Die besonderen Dosierungsempfehlungen f√ľr Kinder sind zu beachten (s. a. Abschnitt 3 ‚ÄěWie ist Apsomol N anzuwenden?‚Äú)

√Ąltere Menschen

Die Dosierung muss bei älteren Patienten nicht speziell angepasst werden.

Anwendung von Apsomol N zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunnehmen/anzuwenden.

Die Wirkung von Apsomol N kann bei gleichzeitiger Behandlung mit nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Präparategruppen beeinflusst werden:

Beta-Rezeptorenblocker (Mittel zur Blutdrucksenkung)
Die gleichzeitige Anwendung von Apsomol N und Beta-Rezeptorenblockern f√ľhrt zu einer gegenseitigen Wirkungsabschw√§chung, wobei die Gabe vonő≤-Rezeptorenblockern bei Patienten mit Asthma bronchiale das Risiko der Ausl√∂sung schwerer Bronchospasmen (Bronchialkr√§mpfe) birgt.

Antidiabetika (Mittel gegen Zuckerkrankheit)

Weiterhin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika bei Behandlung mit Apsomol N vermindert werden. Hiermit ist jedoch im Allgemeinen erst bei h√∂heren Dosen zu rechnen, wie sie bei systemischer Gabe (als Tabletten oder Injektion/Infusion) √ľblich sind.

Sympathomimetika (Mittel zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems)

Eine wechselseitige Wirkungsverst√§rkung und ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen sind m√∂glich bei gleichzeitiger Gabe von Apsomol N und Methylxanthinen (wie z. B. Theophyllin) oder anderen Sympathomimetika.

Digitalisglykoside (Herzglykoside)

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen ist m√∂glich bei gleichzeitiger Gabe von Apsomol N und Digitalisglykosiden.

Anästhetika (Narkosemittel)

Bei der Anwendung halogenierter An√§sthetika (Narkosemittel zur Vollnarkose), wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran, muss bei Patienten, die mit Apsomol N behandelt werden, mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr schwere Herzrhythmusst√∂rungen und Blutdrucksenkung gerechnet werden (siehe auch Abschnitt 2.2).

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie sollten Apsomol N in der Schwangerschaft, insbesondere w√§hrend der ersten drei Monate, nur auf ausdr√ľckliche Anweisung Ihres Arztes einnehmen/anwenden und nur, wenn Ihr Arzt die Anwendung f√ľr ausdr√ľcklich erforderlich h√§lt. Das Gleiche gilt wegen der Wehen hemmenden Wirkung f√ľr die Anwendung am Ende der Schwangerschaft.

Stillzeit

Da Salbutamol, der Wirkstoff von Apsomol N, wahrscheinlich in die Muttermilch √ľbergeht, sollten Sie Apsomol N w√§hrend der Stillzeit nur auf ausdr√ľckliche Anweisung Ihres Arztes einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen, insbesondere bei höherer Dosierung, kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maß bei Behandlungsbeginn sowie bei Zusammenwirken mit Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmitteln.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie Apsomol N immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Um eine falsche Anwendung zu vermeiden, ist eine gr√ľndliche Einweisung des Patienten in den korrekten Gebrauch vorzunehmen. Kinder sollten dieses Arzneimittel nur unter Aufsicht eines Erwachsenen und nach Vorschrift des Arztes anwenden.

Vor dem ersten Gebrauch und wenn das Dosieraerosol zwei Wochen oder l√§nger nicht benutzt wurde, zun√§chst 4 Spr√ľhst√∂√üe in die Luft abgeben.

Gemäß Bedienungsanleitung inhalieren:

  1. Schutzkappe abnehmen.
  2. Gut sch√ľtteln (vgl. Abb. 1).

3. Tief ausatmen. Das offene Ende des Mundst√ľckes in den Mund einf√ľhren.

Der Boden des Wirkstoffbeh√§ltnisses muss dabei nach oben zeigen, unabh√§ngig von der K√∂rperposition, in der inhaliert wird. Nach M√∂glichkeit sollte die Anwendung im Sitzen oder Stehen erfolgen. Die Lippen m√ľssen das Mundst√ľck fest umschlie√üen (vgl. Abb. 2).

  1. Während Sie langsam und gleichmäßig tief durch den Mund einatmen, geben Sie bitte durch Druck auf den Boden des Wirkstoffbehältnisses eine Dosis frei. Der Wirkstoff muss unbedingt mit dem Einatmungsstrom möglichst tief in den Bronchialbereich gebracht werden.
  2. Den Atem f√ľr mindestens 10 Sekunden anhalten, bevor langsam ausgeatmet wird.

Sind mehrere aufeinander folgende Inhalationen erforderlich, wiederholen Sie bitte die Schritte 2 bis 5.

Nach abschließender Benutzung wird die Schutzkappe wieder aufgesetzt.

Reinigungsanleitung:

Reinigen Sie Ihr Apsomol N Dosieraerosol w√∂chentlich. Diese Reinigung ist sehr wichtig! Nur so l√§sst sich eine m√∂gliche Verstopfung der kleinen √Ėffnung im Innern des Mundst√ľcks vermeiden, durch die der Wirkstoff freigesetzt wird.

  • Nehmen Sie das Wirkstoffbeh√§ltnis aus dem Kunststoffgeh√§use des Apsomol N Dosieraerosol.
  • Das Wirkstoffbeh√§ltnis wird nicht gereinigt und sollte nicht unter Wasser gehalten werden.
  • Entfernen Sie die Schutzkappe vom Mundst√ľck.
  • Sp√ľlen Sie das Mundst√ľck und die Schutzkappe unter flie√üend warmen Wasser f√ľr mindestens 30 Sekunden. Lassen Sie das Wasser durch das Mundst√ľck laufen (vgl. Abb. A).

Drehen Sie das Mundst√ľck um und lassen Sie das Wasser durch die andere √Ėffnung des Mundst√ľcks laufen (vgl. Abb. B).

  • Sch√ľtteln Sie das Wasser ab und lassen Sie die Kunststoffteile vollst√§ndig an der Luft trocknen (vgl. Abb. C), falls m√∂glich √ľber Nacht.

Setzen Sie das Wirkstoffbeh√§ltnis erst wieder ein, wenn das Mundst√ľck trocken ist (vgl. Abb. D).

‚ÄĘ Setzen Sie die trockene Schutzkappe auf.

Falls Sie Ihr Apsomol N Dosieraerosol benutzen m√ľssen, bevor das Mundst√ľck vollst√§ndig getrocknet ist, sch√ľtteln Sie das Restwasser vom Mundst√ľck ab und setzen Sie das Wirkstoffbeh√§ltnis - wie in Abb. D dargestellt - ein.

Spr√ľhen Sie zweimal in die Luft, bevor Sie Ihre √ľbliche Dosis inhalieren. Sp√ľlen Sie anschlie√üend das Mundst√ľck erneut und lassen Sie es vollst√§ndig trocknen, wie in Abb. A, B und C dargestellt.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass das Mundst√ľck leicht durch Ablagerung des Wirkstoffes verstopfen kann, wenn das Mundst√ľck nach der Reinigung nicht sorgf√§ltig getrocknet wurde.

Abb. D zeigt das Innere Ihres Dosieraerosols mit richtig eingesetztem Wirkstoffbeh√§ltnis. Beachten Sie bitte, dass die Metalld√ľse (Ventilstift) in die vorgesehene kleine √Ėffnung eingesetzt werden muss.

Abb. E zeigt das Innere Ihres Dosieraerosols mit falsch eingesetztem Wirkstoffbeh√§ltnis. In diesem Fall wird durch Druck auf den Boden des Wirkstoffbeh√§ltnisses keine Dosis freigegeben, da die Metalld√ľse (Ventilstift) nicht in die vorgesehene kleine √Ėffnung eingesetzt wurde.

F√ľr den Fall, dass Ihr Dosieraerosol nicht richtig funktioniert, beachten Sie bitte Folgendes:

Wird durch Druck auf den Boden des Wirkstoffbeh√§ltnisses keine oder nur eine geringe Dosis freigegeben (vgl. Abb. F), kann dies folgende Gr√ľnde haben:

  • Das Mundst√ľck ist nicht sauber oder ist verstopft. Sp√ľlen und trocknen Sie das Mundst√ľck wie in Abb. A, B und C beschrieben.
  • Ihr Dosieraerosol k√∂nnte leer sein. Pr√ľfen Sie den F√ľllungszustand durch Entnahme und Sch√ľtteln des Wirkstoffbeh√§ltnisses. Das Wirkstoff-Treibmittel-Gemisch liegt im Wirkstoffbeh√§ltnis in fl√ľssiger Form vor. Enth√§lt das Wirkstoffbeh√§ltnis noch Fl√ľssigkeit, ist dies durch Sch√ľtteln wahrzunehmen.
  • Ihr Dosieraerosol k√∂nnte falsch zusammengebaut sein (vgl. Abb. E).
    Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung und ist vom Arzt individuell zu entscheiden.
    Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.
    Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Apsomol N nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Apsomol N sonst nicht richtig wirken kann!
    Die empfohlene Dosis betr√§gt f√ľr Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren: Erwachsene (einschlie√ülich √§ltere Personen und Jugendliche):
    1 Einzeldosis = 1 - 2 Spr√ľhst√∂√üe = 0,1 - 0,2 mg Salbutamol Kinder 4 - 12 Jahre:
    1 Einzeldosis = 1 Spr√ľhsto√ü = 0,1 mg Salbutamol

Die Tagesgesamtdosis f√ľr Erwachsene soll 0,8 mg Salbutamol nicht √ľberschreiten. F√ľr Kinder soll die Tagesgesamtdosis 0,4 mg Salbutamol nicht √ľberschreiten. Eine h√∂here Dosierung l√§sst im Allgemeinen keinen zus√§tzlichen therapeutischen Nutzen erwarten, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens auch schwerwiegender Nebenwirkungen kann aber erh√∂ht werden.

  • Zur Akutbehandlung pl√∂tzlich auftretender Bronchialkr√§mpfe und anfallsweise auftretender Atemnot wird eine Einzeldosis inhaliert. Sollte sich die Atemnot 5 - 10 Minuten nach Inhalation der ersten Einzeldosis nicht sp√ľrbar gebessert haben, kann eine weitere Einzeldosis genommen werden. Kann ein schwerer Anfall von Luftnot auch durch eine zweite Einzeldosis nicht behoben werden, k√∂nnen weitere Einzeldosen erforderlich werden. In diesen F√§llen muss unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
  • Zur gezielten Vorbeugung bei Anstrengungsasthma oder vorhersehbarem Allergenkontakt wird eine Einzeldosis, wenn m√∂glich etwa 10 - 15 Minuten vorher, inhaliert.

Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zum Inhalieren bestimmt.

Wenn Sie eine größere Menge von Apsomol N eingenommen haben, als Sie sollten

Die Symptome bzw. Anzeichen einer Überdosierung entsprechen den Nebenwirkungen. Diese treten dann sehr schnell und ggf. in verstärktem Umfang in Erscheinung.

Symptome bzw. Anzeichen einer √úberdosierung sind:

Herzklopfen, unregelmäßiger und/oder beschleunigter Herzschlag, heftiges Zittern, insbesondere an den Händen, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen und Brustschmerzen.

Treten diese Beschwerden auf, soll unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wenn Sie die Anwendung von Apsomol N vergessen haben

Wenn Sie zu wenig Apsomol N angewendet haben, sollten Sie in keinem Fall die Dosis beim nächsten Mal erhöhen!

Eine nachträgliche Anwendung ist nicht erforderlich. Apsomol N sollte möglichst nur bei Bedarf angewendet werden.

Wenn Sie die Anwendung von Apsomol N abbrechen

Bitte brechen Sie die Behandlung mit Apsomol N nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit k√∂nnte sich hierdurch verschlechtern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Salbutamolsulfat, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen:

Zittern der Finger oder H√§nde (Tremor), √úbelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Herzklopfen (Palpitationen). Diese Nebenwirkungen k√∂nnen sich bei Fortf√ľhrung der Behandlung im Verlaufe von 1 - 2 Wochen zur√ľckbilden.

Generalisierte Störungen:

Kopfschmerzen, Schwindel, Schwitzen, Überempfindlichkeitsreaktionen (u. a. Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag, Blutdruckabfall, Gesichtsödem).

Herz-Kreislaufsystem:

Herzklopfen (Palpitationen), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmien - einschließlich atrialer Fibrillationen), Extraschläge des Herzens (Extrasystolen), Beeinflussung des Blutdrucks (Senkung oder Steigerung), mangelnde Durchblutung des Herzmuskels (Myokardiale Ischämie).

Stoffwechsel/Elektrolyte:

Erniedrigter Blutkaliumspiegel (Hypokali√§mie), erh√∂hter Blutzuckerspiegel (Hyperglyk√§mie), Anstieg des Blutspiegels von Insulin. Es ist sehr selten √ľber eine √úbers√§uerung des Blutes (Lakatazidose) bei Patientn berichtet worden, die zur Behandlung einer akuten Verschlimmerung des Asthmas Salbutamol intraven√∂s oder vernebelt erhielten.

Nervensystem/Psyche:

Nervosität, Zittern der Finger oder Hände (Tremor) krankhaft gesteigerter Aktivität (Hyperaktivität), Schlafstörungen, Sinnestäuschungen (Halluzinationen) (insbesondere bei Kindern bis 12 Jahren).

Muskel- und Skelettsystem:

Muskelschmerzen und -krämpfe

Atmungssystem:

Missempfindungen im Mund-und Rachenbereich, Husten.

Anfälle von Atemnot bei/nach der Inhalation (paradoxe Bronchospasmen).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Gegenmaßnahmen

Einige der genannten Nebenwirkungen können unter Umständen akut lebensbedrohlich sein (wie z. B. lebensbedrohliche Tachykardien). Darum sollten Sie sofort einen Arzt informieren, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf Faltschachtel angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25¬įC aufbewahren! Beh√§lter steht unter Druck! Vor Hitze, direkter Sonnenbestrahlung und Frost sch√ľtzen! Nicht gegen Flammen oder auf gl√ľhende Gegenst√§nde spr√ľhen! Nicht gewaltsam √∂ffnen oder verbrennen!

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Weitere Informationen

Was Apsomol N enthält

Der Wirkstoff ist: Salbutamolsulfat

1 Spr√ľhsto√ü √† 30 mg Aerosol enth√§lt 0,12 mg Salbutamolsulfat entsprechend 0,1 mg Salbutamol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Ethanol, √Ėls√§ure, Norfluran.

Wie Apsomol N aussieht und Inhalt der Packung:

Aluminiumbeh√§lter mit Spr√ľhkopf, Adapter und Schutzkappe Apsomol N ist in

Packungen mit 200 Einzeldosen, als Doppelpackung mit 2 x 200 Einzeldosen und als Dreierpackung mit 3 x 200 Einzeldosen erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Pharmazeutischer Unternehmer

JENSONR+ (IRELAND) LIMITED, 104 Lower Baggot Street, Dublin 2, Irland

Hersteller

JENSONR+ (IRELAND) LIMITED,

WeWork 2 Dublin Landings,

N Wall Quay, North Dock,

Dublin 1,

Irland

Kindeva Drug Delivery Limited

Derby Road

Loughborough

LE11 5SF Großbritannien

Vertrieb

CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbHZiegelhof 24, 17489 Greifswald

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2020

Verschreibungspflichtig

Zul.-Nr. 41204.00.00

CHEPLAPHARM Arzneimittel w√ľnscht Ihnen gute Besserung und alles Gute f√ľr Ihre Gesundheit.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Apsomol N - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Salbutamol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller JensonR+ (Ireland) Limited
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 17.06.1998
ATC Code R03AC02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden