Wirkstoff(e) Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code C07BB07
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und Thiazide

Zulassungsinhaber

Mepha Pharma AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bisoprolol-HCT-Mepha ist eine Kombination von zwei Wirkstoffen, die sich gegenseitig ergänzen. Bisoprolol-HCT-Mepha senkt den erhöhten Blutdruck (Hypertonie).

Bisoprolol senkt den erhöhten Blutdruck und vermindert bei einer eventuell bestehenden koronaren Herzkrankheit (Angina pectoris) die Häufigkeit und Schwere der Schmerzanfälle. Gleichzeitig werden vom Nervensystem kommende Reize gedämpft, wodurch Überreaktionen des Herzens, wie Pulsjagen und Herzklopfen, vermieden werden.

Hydrochlorothiazid regt die Harnausscheidung an, wodurch unter anderem der Natriumchlorid- und Wassergehalt im Körper vermindert und der Blutdruck gesenkt werden.

Bisoprolol-HCT-Mepha darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Sie k√∂nnen den Behandlungserfolg in vielen F√§llen deutlich unterst√ľtzen, wenn Sie Ihre Bewegungs- und Essgewohnheiten nach den Empfehlungen Ihres Arztes ausrichten.

Das Auftreten von Nebenwirkungen (z.B. stark verlangsamter Herzschlag, zu niedriger Blutdruck oder andere Krankheitszeichen wie zunehmende Atemnot, die auf eine Verschlechterung der Herzschw√§che hinweisen) kann zum Abbruch der Behandlung mit Bisoprolol-HCT-Mepha f√ľhren.

Während der Therapie mit Bisoprolol-HCT-Mepha sollte eine regelmässige Kontrolle des Salz- und Wasserhaushaltes (insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium), sowie der Blutfette erfolgen. Patienten, die zuckerkrank sind, sollten regelmässig, speziell zu Behandlungsbeginn, ihren Blutzucker kontrollieren, weil die Wirkung der blutzuckersenkenden Arzneimittel durch Bisoprolol-HCT-Mepha verstärkt werden kann. Bei Patienten, die an Gicht leiden, muss regelmässig eine Kontrolle der Harnsäure erfolgen.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Bisoprolol-HCT-Mepha Vorsicht geboten?

  • Falls Sie schon einmal Hautkrebs hatten oder falls Sie w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautver√§nderung bemerken. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid (einem der Wirkstoffe von Bisoprolol-HCT-Mepha), insbesondere √ľber l√§ngere Zeit und in h√∂herer Dosierung, kann zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr bestimmte Arten von Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozyt√§rer, ‚Äöweisser' Hautkrebs) f√ľhren. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonnenlicht und UV-Strahlen, solange Sie Bisoprolol-HCT-Mepha anwenden, und kontrollieren Sie Ihre Haut regelm√§ssig, um Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin unerwartete Ver√§nderungen zeigen zu k√∂nnen.
  • Bisoprolol-HCT-Mepha darf nur mit besonderer Vorsicht eingenommen werden bei gleichzeitiger Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), gewissen St√∂rungen der Herzfunktion (z.B. AV-Block 1. Grades), gewissen Durchblutungsst√∂rungen des Herzens (z.B. Prinzmetal-Angina), Leberfunktionsst√∂rungen, peripheren, arteriellen Durchblutungsst√∂rungen, Schuppenflechte (Psoriasis) sowie bei strengem Fasten. Bei gleichzeitiger Desensibilisierungstherapie wegen Allergie/Heuschnupfen ist Vorsicht geboten.
  • Falls Sie einen Sehkraftverlust bemerken oder Augenschmerzen auftreten, kann dies auf eine Fl√ľssigkeitsansammlung im Gef√§ssbett des Auges zur√ľckf√ľhrbar sein (Aderhauterguss) oder auf eine Druckzunahme im Auge. Dies kann nach Einnahme von Bisoprolol-HCT-Mepha innerhalb von Stunden bis Wochen auftreten und kann zu einem permanenten Sehkraftverlust f√ľhren, falls nicht rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet wird. Falls Sie eine Penicillin- oder Sulfonamid-Allergie haben, ist das Risiko einen Aderhauterguss zu erleiden m√∂glicherweise erh√∂ht. Kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Er bzw. sie wird Ihnen gegebenenfalls empfehlen die Behandlung abzusetzen.
  • Beim Auftreten von Hautreaktionen nach Sonnenlichtbestrahlung wird empfohlen, die exponierten Hautstellen entsprechend zu sch√ľtzen. In schweren F√§llen sollte die Therapie abgebrochen werden.
  • Bei bestimmten Tumoren des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom) darf Bisoprolol-HCT-Mepha erst nach vorheriger Gabe von Alpha-Rezeptoren-Blockern angewendet werden.
  • Falls bei Ihnen in der Vergangenheit nach der Einnahme von Hydrochlorothiazid Atem- oder Lungenprobleme (einschliesslich Entz√ľndungen oder Fl√ľssigkeitsansammlungen in der Lunge) aufgetreten sind. Sollten Sie nach der Einnahme von Bisoprolol-HCT-Mepha schwere Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden entwickeln, suchen Sie sofort einen Arzt bzw. eine √Ąrztin auf.
  • Bei schweren Atemwegserkrankungen (mit Verengung der Atemwege, welche Symptome wie Atemnot verursachen k√∂nnen, z.B. COPD).
  • Bei Asthma kann eine Dosisanpassung von bronchienerweiternden Arzneimitteln notwendig werden.
  • Bei Diabetikern mit stark schwankenden Blutzuckerwerten, bei der Kombination mit oralen Antidiabetika oder Insulin ist Vorsicht geboten. Bisoprolol-HCT-Mepha kann die Symptome eines stark erniedrigten Blutzuckerspiegels (Hypoglyk√§mie), unter anderem den erh√∂hten Herzschlag, verschleiern oder vermindern.
  • Die Symptome einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) k√∂nnen durch Bisoprolol-HCT-Mepha verdeckt werden.
  • Eine Langzeitanwendung von Bisoprolol-HCT-Mepha kann zu einer Kalzium-Anreicherung (Hyperkalz√§mie) im Blut f√ľhren.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Zahlreiche andere Arzneimittel und Alkohol k√∂nnen bei gleichzeitiger Einnahme mit Bisoprolol-HCT-Mepha die blutdrucksenkende Wirkung verst√§rken oder abschw√§chen bzw. unerw√ľnschte Wirkungen ausl√∂sen oder verst√§rken. Bitte informieren Sie daher Ihren Arzt, Ihre √Ąrztin √ľber alle Arzneimittel, die Sie einnehmen.

  • Die gleichzeitige Anwendung von Narkosemitteln kann eine verst√§rkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Bisoprolol-HCT-Mepha kann Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln eingehen. Der Narkosearzt muss deshalb vor einer Narkose √ľber die Behandlung mit Bisoprolol-HCT-Mepha informiert werden.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Lithium kann Bisoprolol-HCT-Mepha die Ausscheidung von Lithium verringern und so die unerw√ľnschten Wirkungen von Lithium auf Herz und Nerven verst√§rken.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von gewissen anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, wie z.B. zentral wirksame blutdrucksenkende Arzneimittel, Kalzium-Antagonisten oder ACE-Hemmer, wurde eine verst√§rkte Blutdrucksenkung beobachtet.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Bisoprolol-HCT-Mepha und Mitteln gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika) kann die d√§mpfende Wirkung auf das Herz verst√§rkt werden. Dies ist insbesondere bei Verapamil und Diltiazem zu beachten. Ein gleichzeitiger Kaliummangel beg√ľnstigt das Auftreten von Herzrhythmusst√∂rungen.
  • Die Kombination mit zu Kaliumverlusten f√ľhrenden Arzneimitteln, wie gewisse Antibiotika (z.B. Amphotericin B), Abf√ľhrmittel oder Kortison, verst√§rkt das Risiko eines Kaliummangels und beg√ľnstigt das Auftreten von Herzrhythmusst√∂rungen. Kortison kann die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol-HCT-Mepha vermindern.
  • Bei gleichzeitiger Therapie mit Digitalispr√§paraten beg√ľnstigt ein Kaliummangel das Auftreten von Digitalis-bedingten Nebenwirkungen wie z.B. Herzrhythmusst√∂rungen.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol-HCT-Mepha kann durch die gleichzeitige Gabe von bestimmten Schmerz- und Rheumamitteln vermindert werden.
  • Bestimmte andere blutdrucksenkende Arzneimittel, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Arzneimittel zur Behandlung einer Depression, Alkohol sowie Augentropfen zur lokalen Behandlung des gr√ľnen Stars k√∂nnen zu verst√§rktem Blutdruckabfall f√ľhren.
  • Bei Patienten mit hohen Harns√§urewerten kann das Risiko eines Gichtanfalls erh√∂ht werden. Die Wirkung von Gichtmitteln kann durch Bisoprolol-HCT-Mepha abgeschw√§cht werden.
  • Bei Kombination von Bisoprolol-HCT-Mepha und Mefloquin-haltigen Malariamitteln ist das Risiko f√ľr eine Pulsverlangsamung erh√∂ht.
  • Eine gleichzeitige Einnahme von gewissen Lipidsenkern (z.B. Colestyramin, Colestipol) kann die Wirkung von Bisoprolol-HCT-Mepha abschw√§chen.
  • Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen auf die Blutdrucksenkung kann die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Masse bei Behandlungsbeginn, bei einem Wechsel des Arzneimittels sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Bisoprolol-HCT-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Bisoprolol-HCT-Mepha sollte w√§hrend der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig. Stillende M√ľtter sollten auf die Anwendung von Bisoprolol-HCT-Mepha verzichten.

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Wie wird es angewendet?

Allgemeine Dosierungshinweise

Die Behandlung mit Bisoprolol-HCT-Mepha wird vom Arzt bzw. der √Ąrztin individuell dem Patienten angepasst. Die Lactab sollten morgens n√ľchtern oder zum Fr√ľhst√ľck unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit eingenommen werden. Es ist auf eine ausreichende Fl√ľssigkeitsaufnahme zu achten. Die √ľbliche Dosierung betr√§gt 1 Lactab Bisoprolol-HCT-Mepha 5/12.5 mg resp. 1 Lactab Bisoprolol-HCT-Mepha 10/25 mg pro Tag.

Bisoprolol-HCT-Mepha 5/12.5 mg: Die Lactab sind nicht zur Dosierung der halben Dosis durch Teilen geeignet. Sie d√ľrfen nur zum Zweck der erleichterten Einnahme geteilt werden, und sind nachher gesamthaft einzunehmen.

Bisoprolol-HCT-Mepha 10/25 mg: Die Lactab ist mit einer Bruchkerbe versehen und ist zur Einnahme einer halben Dosis teilbar.

Spezielle Dosierungshinweise

Die Anwendung und Sicherheit von Bisoprolol-HCT-Mepha bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht gepr√ľft worden. Deshalb wird Bisoprolol-HCT-Mepha f√ľr die Behandlung von Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen. F√ľr √§ltere Patienten ist keine Dosisanpassung notwendig. F√ľr Patienten mit leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsst√∂rungen ist die niedrigere Dosierung Bisoprolol-HCT-Mepha 5/12.5 mg zu bevorzugen.

Vorgehen bei vergessenen Lactab

Falls Sie die Einnahme von Bisoprolol-HCT-Mepha vergessen haben, so d√ľrfen Sie das nicht durch die Einnahme der doppelten Menge Lactab kompensieren. Sie f√ľhren die Therapie wie gewohnt und von Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin verordnet fort.

Beendigung der Behandlung

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Bisoprolol-HCT-Mepha nicht ohne vorherige Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin. Besonders bei Patienten mit gewissen Durchblutungsst√∂rungen des Herzens (koronare Herzkrankheit, Angina pectoris) sollte die Behandlung nicht pl√∂tzlich, sondern schrittweise beendet werden, um eine m√∂gliche Verschlechterung des Zustandes durch das Absetzen von Bisoprolol-HCT-Mepha zu vermeiden.

Vorgehen bei √úberdosierung

Bei einer √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Diese k√∂nnen entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Massnahmen entscheiden.

Die h√§ufigsten Zeichen einer √úberdosierung mit Bisoprolol-HCT-Mepha sind verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), pl√∂tzlich auftretende Atemprobleme (Bronchialverkrampfung), starker Blutdruckabfall, pl√∂tzlich auftretende Herzprobleme (akute Herzmuskelschw√§che) und bei Diabetikern Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie). Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin wird Sie √ľber die weitere Behandlung genau orientieren.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Bisoprolol-HCT-Mepha nicht eingenommen / angewendet werden?

Bisoprolol-HCT-Mepha darf nicht eingenommen werden bei bestimmten Herzfunktionsstörungen (z.B. AV-Block 2. oder 3. Grades ohne Herzschrittmacher, Sinusknoten-Syndrom, sinuatrialer Block), bei akuter Herzmuskelschwäche, bei plötzlicher Verschlechterung einer Herzmuskelschwäche, bei stark verlangsamtem und unregelmässigem Herzschlag vor Therapiebeginn (Puls unter 50 Schlägen/Minute), bei schweren Formen von peripheren Durchblutungsstörungen (z.B. der Beine und Hände) infolge Arterienverengung, bei Schockzuständen (mit tiefem Blutdruck und Kreislaufversagen einhergehend), bei unbehandelten Tumoren des Nebennierenmarks (Phäochromozytom), bei gewissen Störungen des Stoffwechsels (metabolische Azidose), bei schweren Störungen des Salz- und Wasserhaushalts (z.B. therapieresistenter Kaliummangel), bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, bei schwerem Asthma, bei Gicht und bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck.

Bei bekannter √úberempfindlichkeit auf Bisoprolol, Hydrochlorothiazid, einen Hilfsstoff von Bisoprolol-HCT-Mepha, andere Thiazide oder Sulfonamide soll Bisoprolol-HCT-Mepha nicht angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen kann Bisoprolol-HCT-Mepha haben?

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Erhöhung der Blutfettwerte, der Blutharnsäurewerte sowie der Blutzuckerwerte, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes (z.B. Verminderung der Kalium- und Natriumwerte im Blut), Erschöpfungszustände (Fatigue), Schwindel, Kopfschmerzen und Schwitzen. Diese Erscheinungen treten insbesondere zu Behandlungsbeginn auf, sind meist leichter Natur und verschwinden im weiteren Verlauf der Behandlung.

Kribbeln und K√§ltegef√ľhl in den Extremit√§ten, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Allgemeine Schw√§che (Asthenie), Schlafst√∂rungen, Depression, Magen-Darm-Beschwerden, Appetitverlust, Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe, verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), verst√§rkter Blutdruckabfall, erh√∂hter Atemwiderstand bei Patienten mit Asthma und chronischen Atemwegserkrankungen, Entz√ľndungen der Bauchspeicheldr√ľse.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Gesteigerte Traumaktivität, Halluzinationen, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Jucken, Rötung, Ausschlag, Gesichts- oder Halsschwellung (Angioödem) oder Sonnenallergie, reduzierter Tränenfluss (bei Kontaktlinsenträgern zu beachten), Sehstörungen, Kreislaufkollaps, allergischer Schnupfen, Gelbsucht, Hepatitis, Potenzstörungen, Hörstörungen, Blutbildveränderungen (Leukopenie, Thrombozytopenie).

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Reduzierung der S√§ure im Blut (metabolische Alkalose), Mundtrockenheit, Schmerzen in der Brust, akute Atemnot (Anzeichen sind starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schw√§che und Verwirrtheit), Bindehautentz√ľndung des Auges (Konjunktivitis), kreisrunder Haarausfall, Ausl√∂sung bzw. Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Immunkrankheiten der Haut (kutaner Lupus erythematodes), Verminderung der weissen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose), Entz√ľndung der Gef√§sse (Vaskulitis).

Häufigkeit unbekannt

Lungenfibrose (interstitielle Lungenerkrankung), Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozytärer, ‚weisser' Hautkrebs), Aderhauterguss.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

Dar√ľber hinaus sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin umgehend jegliche unerwarteten Ver√§nderungen der Haut zeigen, die Sie w√§hrend der Behandlung mit Bisoprolol-HCT-Mepha beobachten.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung nicht √ľber 30¬įC lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Bisoprolol-HCT-Mepha enthalten?

Wirkstoffe

Bisoprolol-HCT-Mepha 5/12.5 mg Lactab (mit Bruchkerbe):

5 mg Bisoprololfumarat und 12.5 mg Hydrochlorothiazid

Bisoprolol-HCT-Mepha 10/25 mg Lactab (mit Bruchkerbe, teilbar):

10 mg Bisoprololfumarat und 25 mg Hydrochlorothiazid

Hilfsstoffe

Tablettenkern:

Maisstärke, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid Calciumhydrogenphosphat, Magnesiumstearat.

Tablettenfilm:

Hypromellose, Macrogol 400, Polysorbat 80, Brilliantblau FCF (E133), Chinolingelb (E104), Titandioxid (E171).

Bisoprolol-HCT-Mepha 5/12.5 mg: enthält zusätzlich Indigocarmin (E132).

Zulassungsnummer

60215 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Bisoprolol-HCT-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind jeweils Packungen mit 30 oder 100 Lactab erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Interne Versionsnummer: 9.1

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Wirkstoff(e) Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
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Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden