Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Bayer Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.07.1993
ATC Code B01AC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

Bayer Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Herzinfarkt und Schlaganfall sind zumeist Folgen einer plötzlich auftretenden Minderdurchblutung des Herzens bzw. des Gehirns. Eine häufige Ursache sind Blutgerinnsel (Thromben), die wichtige Blutgefäße im Herzen oder Gehirn verstopfen. Dadurch entsteht ein Sauerstoffmangel und Herz und Gehirn werden geschädigt.

Aspiricor enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS). Dieser hemmt bereits in niedriger Dosierung das Zusammenkleben von Blutplättchen (Thrombozyten- aggregation) und wirkt so der Entstehung von Thromben entgegen.

Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten werden angewendet bei Erwachsenen:

  • zur Vorbeugung von Schlaganf√§llen nach √ľberstandenem Schlaganfall und wenn Vorl√§uferstadien aufgetreten sind (transitorisch isch√§mische Attacken,TIA),
  • zur Vorbeugung von Blutgerinnselbildung (Thrombosen) in den Herzkranzgef√§√üen nach √ľberstandenem Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe),
  • Zur Vorbeugung von arteriellen Thrombosen nach gef√§√üchirurgischen Eingriffen (z.B. nach Verfahren zur Erweiterung verengter Herzkranzgef√§√üe wie perkutane transluminale koronare Angioplastie, PTCA),

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  • Zur Vorbeugung von kardio-vaskul√§ren (Herz und Gef√§√üsystem betreffenden) Ereignissen wie Angina pectoris oder Herzinfarkt bei Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und hohem kardiovaskul√§ren Risiko.
    (Voraussetzungen f√ľr die Anwendung von Aspiricor 100 mg Filmtabletten siehe Abschnitt Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • Aspiricor 100 mg - Filmtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure, andere Salicylate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte schmerzlindernde Arzneimittel - Acetylsalicyls√§ure oder Substanzen mit √§hnlichem Wirkmechanismus (nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer) - mit Asthmaanf√§llen oder in anderer Weise √ľberempfindlich reagiert haben,
  • wenn Sie unter akuten Magen-Darm-Geschw√ľren leiden,
  • wenn Sie in der Vorgeschichte im Magen-Darmbereich Blutungen, Geschw√ľre oder einen Durchbruch hatten, die durch eine vorherige Therapie mit NSARs (nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer) bedingt waren;
  • wenn Sie an aktiven Magen-Darmgeschw√ľren/Blutung leiden oder bei Ihnen bereits in der Vorgeschichte im Magen-Darmbereich Blutungen, Geschw√ľre oder ein Durchbruch aufgetreten sind;
  • wenn Sie unter gesteigerter Blutungsneigung (h√§morrhagische Diathese) leiden,
  • wenn Sie an schwerer Leberschw√§che leiden;
  • wenn Sie an schwerer Nierenschw√§che leiden;
  • wenn Sie an schwerer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden;
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) pro Woche einnehmen
  • wenn Sie gleichzeitig Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur ‚ÄěBlutverd√ľnnung‚Äú) einnehmen, wenn Salicylate hochdosiert verwendet werden;
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
  • wenn Sie an Hyperoxalurie (bestimmte Erkrankung mit Neigung zur Bildung von Nierensteinen) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bevor Sie mit der Behandlung von Aspiricor beginnen, muss Ihr Arzt die Zweckmäßigkeit der Anwendung in Ihrem speziellen Fall feststellen.

Holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztliche Beratung ein, wenn sich w√§hrend der Einnahme von Aspiricor Ihre Herz/Kreislaufsituation oder Ihre Gehirnfunktion verschlechtert oder wenn schwere oder unerwartete Nebenwirkungen auftreten.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten ist erforderlich bei

  • √úberempfindlichkeit gegen Schmerzmittel, bestimmte Arzneimittel gegen Entz√ľndungen oder Rheuma oder bei Vorliegen anderer Allergien.
  • Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschw√§che in der Krankengeschichte. Im Zusammenhang mit Acetylsalicyls√§ure-Behandlung wurde √ľber Fl√ľssigkeitseinlagerungen und Schwellungen berichtet.

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  • - gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln.
  • bekannten Magen-Darm-Geschw√ľren, einschlie√ülich chronischer oder wieder auftretender Magen-Darm-Geschw√ľren, oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte;
  • eingeschr√§nkter Leberfunktion;
  • anstehenden Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. zahn√§rztlichen Eingriffen): es kann zu verst√§rkter Blutungsneigung kommen. Informieren Sie bitte vor s√§mtlichen Operationen Ihren Arzt, wenn Sie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten eingenommen haben.
  • einige nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer, wie Ibuprofen und Naproxen (Schmerzmittel) k√∂nnen die Wirkung von Acetylsalicyls√§ure, den Wirkstoff in Aspiricor, schw√§chen. Sie sollten vor einer geplanten Einnahme einen Arzt konsultieren (Siehe auch unter Einnahme von Aspiricor 100 mg - Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln).
  • Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion oder eingeschr√§nktem kardiovaskul√§rem Kreislauf (Nierengef√§√üerkrankung, dekompensierte Herzinsuffizienz, Volumenverlust, gr√∂√üere Operationen, Sepsis oder schwerwiegenden h√§morrhagischen Ereignissen), da Acetylsalicyls√§ure das Risiko einer Nierenfunktionsst√∂rung und aktuen Nierenversagens steigern kann.

Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, m√ľssen Sie Ihren Arzt informieren

  • wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden,
  • wenn Sie stillen,
  • wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, insbesondere Arzneimittel, die Acetylsalicyls√§ure enthalten oder Mittel gegen Schmerzen und Rheuma,
  • wenn Sie an anderen Krankheiten oder Allergien leiden.

Blutungsneigung:

Acetylsalicyls√§ure (der Wirkstoff von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten) hemmt (auch bereits bei sehr niedrigen Dosierungen) das Aneinanderhaften von Blutpl√§ttchen. Es besteht daher eine erh√∂hte Blutungsgefahr w√§hrend und nach Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. das Ziehen eines Zahnes), die noch mehrere Tage nach Beendigung der Einnahme anhalten kann.

Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, insbesondere bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Blutgerinnungshemmern berichtet worden. In Einzelfällen können diese möglicherweise lebensbedrohlich sein.

Magen-Darm-Erkrankungen:

W√§hrend der Behandlung k√∂nnen jederzeit schwerwiegende ‚Äď auch lebensbedrohliche ‚Äď Blutungen, Geschw√ľre und/oder Durchbr√ľche auftreten, auch ohne vorangehende Beschwerden oder entsprechende Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte. Achten Sie daher w√§hrend der Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-Darm-Trakt.

Das Risiko erh√∂ht sich mit steigender Dosis, bei √§lteren Personen, Personen mit Magengeschw√ľren in der Krankengeschichte (insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen und Durchbr√ľche), sowie bei Personen mit niedrigem K√∂rpergewicht und bei Patienten die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. Kortison, Blutgerinnungshemmer, bestimmte

Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (selektive Serotonin- Wiederaufnahme- Hemmer).

Diese Patienten sollen die geringstmögliche Dosis erhalten und jede ungewöhnliche Beschwerde im Magen-Darm-Bereich (vor allem Blutungen), insbesondere zu Beginn einer Behandlung, melden.

Eine Behandlung mit Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten in Kombination mit Magenschutzmittel soll in diesen √§llen in Erw√§gung gezogen werden.

Wenn bei Ihnen Blutungen oder Geschw√ľre im Magen-Darm-Trakt auftreten, muss die Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure abgebrochen werden.

Anzeichen f√ľr Nebenwirkungen einer Magen-Darm-Erkrankung k√∂nnen sein:

Bauchschmerzen, Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzf√§rbung des Stuhls. In diesen √§llen unterbrechen Sie bitte sofort die Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten und suchen Sie unverz√ľglich √§rztlichen Rat.

√úberempfindlichkeitsreaktionen:

Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten k√∂nnen Kr√§mpfe der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmen), Asthmaanf√§lle oder andere √úberempfindlichkeitsreaktionen ausl√∂sen. Als Risikofaktoren hierf√ľr gelten vorbestehendes Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen.

Das Gleiche gilt f√ľr Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber).

Gichtanfall:

Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten erh√∂hen durch Hemmung der Harns√§ureausscheidung den Harns√§urespiegel im Blut. Bei Patienten, die bereits zu geringer Harns√§ureausscheidung neigen, kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.

Kinder und Jugendliche:

Es gibt keine Indikation f√ľr die Anwendung von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten bei Kindern und Jugendlichen. Sehr selten wird bei Kindern und Jugendlichen ‚Äď insbesondere bei Fieberbehandlung von Grippe oder Windpocken ‚Äď unter der Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure (Wirkstoff von Aspiricor) eine schwere lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirns und der Leber beobachtet (das sogenannte ‚ÄěReye-Syndrom‚Äú), das m√∂glicherweise mit Acetylsalicyls√§ure in Zusammenhang steht. Es kommt auch bei jungen Erwachsenen vor.

Acetylsalicyls√§ure-h√§ltige Arzneimittel wie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten d√ľrfen daher Kindern unter 12 Jahren sowie Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf √§rztliche Verordnung und nur dann verabreicht werden, wenn andere Ma√ünahmen nicht wirken. Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstr√ľbung und/oder abnormales Verhalten (auch nach anf√§nglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge der Behandlung auftreten, muss die Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten sofort abgebrochen und unverz√ľglich √§rztliche Hilfe aufgesucht werden.

Auch nach der Windpocken-Impfung wird zur Sicherheit ein 6-w√∂chiger Verzicht auf die Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten empfohlen.

Kopfschmerzen durch Schmerzmittel:

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen.

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden!

Nierenschäden durch Schmerzmittel:

Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierensch√§digung (Nephropathie) f√ľhren, die bis zu einem Nierenversagen fortschreiten kann. Dieses Risiko ist besonders gro√ü, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Laborkontrollen:

Bei l√§nger dauernder Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten sind Kontrollen (z.B. Leberfunktion, Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt.

Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel:

Bei bestimmten Personen mit einem sogenannten ‚ÄěGlucose-6-phosphat-dehydrogenase- Mangel‚Äú (eine angeborene Stoffwechselkrankheit) k√∂nnen hohe Dosen von Acetylsalicyls√§ure einen Zerfall der roten Blutk√∂rperchen ausl√∂sen. Die Verabreichung von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten bei G-6--Mangel muss daher unter √§rztlicher √úberwachung erfolgen.

Gefäßerkrankungen:

Die Anwendung von Arzneimitteln wie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der H√∂he der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die empfohlene Dosierung.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr diese Umst√§nde vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erh√∂hte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber diese Behandlung.

Fruchtbarkeit

Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten k√∂nnen die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen (siehe Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsf√§higkeit.)

Einnahme von Aspiricor 100 mg - Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneimittel bzw. Pr√§parategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten beeinflusst werden.

Wenn Sie Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr einnehmen, d√ľrfen Sie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten nicht einnehmen.

Wenn Sie Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur ‚ÄěBlutverd√ľnnung‚Äú) einnehmen, d√ľrfen Sie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten in hoher Dosierung nicht einnehmen.

Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern:

  • Methotrexat in Dosen unter 15 mg/Woche (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) - es besteht die Gefahr von verst√§rkten (Neben-) Wirkungen von Methotrexat.
  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, blutgerinnselaufl√∂sende Arzneimittel/andere Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer) / Arzneimittel zur Hemmung der Blutstillung

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(H√§mostaseinhibitoren) - es kann durch Wirkungsverst√§rkung zu Blutungen kommen. Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten k√∂nnen das Blutungsrisiko erh√∂hen, wenn es vor einer Behandlung eingenommen wurde, die Blutgerinnsel aufl√∂sen soll. Daher m√ľssen Sie aufmerksam auf Zeichen √§u√üerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) achten, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgef√ľhrt werden soll. Eine √§rztliche Kontrolle ist unbedingt erforderlich.

  • Andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika) bei hohen Dosierungen von Acetylsalicyls√§ure: erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich, auch eine √úberdosierung ist m√∂glich.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer): das Risiko f√ľr Blutungen im oberen Magen-Darm-Bereich steigt.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschw√§che und zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusst√∂rungen (Digoxin): Verst√§rkung der Wirkung bis hin zu erh√∂htem Nebenwirkungsrisiko. Eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung durch den Arzt wird empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid, Benzbromaron). Wirkungsabschw√§chung der Gichtmittel m√∂glich.
  • Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (z.B. Insulin, Sulfonylharnstoffe): es kann durch Wirkungsverst√§rkung zu einer Unterzuckerung kommen. H√§ufigere Blutzuckerselbstkontrollen werden empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Entw√§sserung und Blutdrucksenkung (Diuretika): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Fl√ľssigkeitszufuhr zu achten. Bei bestimmten Entw√§sserungsmitteln (z.B. Furosemid) kann es zur Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung kommen, daher werden Blutdruckkontrollen empfohlen.
  • Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder Hydrocortison bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva) und/oder Herzmuskelschw√§che (‚ÄěACE-Hemmer‚Äú, Aldosteronantagonisten): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung, au√üerdem kann die blutdrucksenkende Wirkung vermindert sein. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Fl√ľssigkeitszufuhr zu achten. Blutdruckkontrollen werden empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproins√§ure): Es besteht die Gefahr verst√§rkter (Neben-)wirkungen der Valproins√§ure.
  • Einige nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer, wie Ibuprofen und Naproxen, k√∂nnen die Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure auf das Verklumpen von Blutpl√§ttchen verringern und k√∂nnen damit die Schutzwirkung von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten auf das Herz begrenzen (Siehe auch unter Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen)

Bitte beachten Sie ferner, dass:

Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten in h√∂heren Dosierungen die Ergebnisse von Laboruntersuchungen ver√§ndern k√∂nnen, informieren Sie daher Ihren Arzt √ľber die Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten.

Einnahme von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten zusammen mit Alkohol

Bitte vermeiden Sie den Genuss von Alkohol w√§hrend der Behandlungszeit mit Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten, es k√∂nnten die Nebenwirkungen des Arzneimittels verst√§rkt werden (Risiko einer Blutung im Magen-Darm-Trakt, verl√§ngerte Blutungszeit).

Schwangerschaft ,Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein, oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft:

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

W√§hrend der ersten sechs Monate der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch d√ľrfen Sie Aspiricor 100 mg-Filmtabletten nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Dabei soll die Dosis so niedrig und die Behandlung so kurz wie m√∂glich gehalten werden.

Drittes Schwangerschaftsdrittel:

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht einnehmen.

Es besteht aufgrund des Acetylsalicylsäure Bestandteils die Gefahr von Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen (Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsstörung bis zum Nierenversagen).

Bei der Geburt kann es zu verstärkten Blutungen bei Mutter und Kind und zur Verzögerung /Verlängerung des Geburtsvorganges kommen.

Stillzeit:

Der Wirkstoff Acetylsalicyls√§ure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Bei kurzfristiger Anwendung von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten und niedriger Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein. Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollen Sie jedoch abstillen.

Fortpflanzungsfähigkeit:

Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten geh√∂ren zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels umkehrbar.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten haben keinen bzw. vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die √§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Dennoch lenken Sie keine Fahrzeuge bzw. benutzen Sie keine gef√§hrlichen Werkzeuge oder Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit beeintr√§chtigt ist ‚Äď wie z.B. durch m√∂gliche Nebenwirkungen wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel oder Verwirrtheit.

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Wie wird es angewendet?

WIE SIND ASPIRICOR 100 mg ‚Äď FILMTABLETTEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie ‚Äďdieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis f√ľr

  • Erwachsene:
    1 x täglich 100 mg (1 Filmtablette Aspiricor 100 mg)

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  • Kinder und Jugendliche:
    Es gibt keine Indikation f√ľr die Anwendung von Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten bei Kindern und Jugendlichen.

Art der Anwendung: Zum Einnehmen.

Die magensaftresistenten Filmtabletten sollen unzerkaut, vorzugsweise mindestens 30 Minuten vor der Mahlzeit, mit reichlich Wasser eingenommen werden.

Die magensaftresistenten Filmtabletten d√ľrfen nicht zerkleinert, gebrochen oder gekaut werden, um die Freisetzung im Darm sicherzustellen.

√úblicherweise werden Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten als Langzeitvorsorge angewendet.

Hinweis:

√ľr die Anwendung von Acetylsalicyls√§ure bei Schmerzen und/oder Fieber stehen h√∂her dosierte Pr√§parate zur Verf√ľgung.

Besondere Patientengruppen:

√Ąltere Personen (ab 65 Jahren) und untergewichtige Personen:

Bei √§lteren Patienten ist wegen eventueller Begleiterkrankungen bzw. Untergewicht besondere Vorsicht angezeigt (siehe Abschnitte ‚ÄěAspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú). Insbesondere wird empfohlen, bei √§lteren und untergewichtigen Personen die niedrigste wirksame Dosis zu verwenden.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen:

Wenn Sie an Leberfunktionsst√∂rungen leiden, wird empfohlen, den zeitlichen Abstand zwischen zwei Einnahmen zu verl√§ngern. Bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen d√ľrfen Sie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten nicht einnehmen. Aspiricor 100 mg Filmtabletten sollen mit besonderer Vorsicht angewendet werden, wenn Sie eine beeintr√§chtigte Leberfunktion haben.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen:

Wenn Sie an Nierenfunktionsst√∂rungen leiden, wird empfohlen den zeitlichen Abstand zwischen zwei Einnahmen zu verl√§ngern. Bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen d√ľrfen Sie Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten nicht einnehmen. Aspiricor 100 mg Filmtabletten sollen mit besonderer Vorsicht angewendet werden, wenn Sie eine beeintr√§chtigte Nierenfunktion haben.

Wenn Sie eine größere Menge von Aspiricor 100 mg-Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

√úberdosierungen k√∂nnen eine Gefahr insbesondere f√ľr √§ltere Patienten und vor allem f√ľr kleine Kinder sein (√úberdosierung im Zuge der Behandlung oder versehentliche Vergiftungen k√∂nnen t√∂dlich verlaufen).

Beschwerden bei mäßiger Vergiftung:

Ohrensausen, Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel.

Beschwerden bei schwerer Vergiftung:

Fieber, beschleunigte Atmung, Bewusstlosigkeit (Koma), lebensgefährlicher Schock, Atemversagen, schwerer Blutzuckerabfall.

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Aspiricor 100 mg-Filmtabletten benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer √úberdosierung / Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Eine Vergiftung mit Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten kann lebensbedrohlich sein.

Wenn Sie die Einnahme von Aspiricor 100 mg-Filmtabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Aspiricor 100 mg-Filmtabletten abbrechen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung mit Aspiricor 100 mg- Filmtabletten vorzeitig beenden wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen f√ľr medizinisches Fachpersonal enth√§lt der entsprechende Abschnitt am Ende der Gebrauchsinformation.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen sind m√∂glich und nach ihrer H√§ufigkeit aufgef√ľhrt:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Bauch- schmerzen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen. Hautrötung, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Überempfindlichkeitsreaktionen des Atemtrakts, des Magen-Darm-Trakts und des Herz-Kreislauf- Systems, vor allem bei Asthma-Patienten. Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion können sein: Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, lebensgefährlicher Schock oder Schwellungen von Haut und Schleimhaut.

Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung, Blasenbildung und Hautabschälung.

Magen-Darm-Entz√ľndung, Magen-Darm- Geschw√ľre, Magen-Darm- Blutung, die sehr selten zu einer Blutarmut durch Eisenmangel f√ľhren k√∂nnen.

Durchbruch eines Magen-Darmgeschw√ľrs, insbesondere bei √§lteren Patienten.

Setzen Sie bei Bauchschmerzen, Schwarzf√§rbung des Stuhls, Bluterbrechen oder kaffeesatzartigem Erbrechen Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten ab und informieren Sie sofort den Arzt.

Selten bis sehr selten:

Schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Blutgerinnungshemmern sind berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): Blutzuckerabfall.

Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§ureausscheidung. Bei hierf√ľr gef√§hrdeten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Blutarmut durch Blutverlust bzw. Blutzerfall, Zerfall der roten Blutk√∂rperchen. Arzneimittel√ľberempfindlichkeit, allergische Schwellung und Schwellungen von Haut und Schleimhaut, schwere allergische Reaktion bis hin zum lebensgef√§hrlichen Schock.

Hirnblutung und Schädelblutung.

Schwindel, Kopfschmerzen, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen und geistige Verwirrung können bereits Anzeichen einer Überdosierung sein.

Durch Herzerkrankung bedingte Atemnot.

Blutungen mit verl√§ngerter Blutungszeit wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen, Blutungen der Harn- und Geschlechtsorgane (Urogenitaltrakt), operative Blutungen, Bluterg√ľsse oder Muskelblutungen. Diese Wirkung kann √ľber 4 bis 8 Tage nach Beendigung der Einnahme der Aspiricor 100 mg ‚Äď Filmtabletten anhalten.

Asthma, Schnupfen, verstopfte Nase.

Verdauungsstörungen, Schmerzen im Magen-Darm-Bereich, Schmerzen im Oberbauch.

Leberfunktionsst√∂rung, Erh√∂hungen der Leberwerte. Pl√∂tzliche, r√ľckbildungsf√§hige schwere lebersch√§digende Episoden wurden berichtet, insbesondere bei Patienten mit Lebersch√§den in der Vorgeschichte und bei Rheumapatienten, wie z.B. bei Patienten mit juveniler Arthritis, rheumatischem Fieber oder systemischem Lupus erythematodes. (Bei diesen Patienten wird der Arzt die Leberfunktion regelm√§√üig kontrollieren).

Einschränkung der Nierenfunktion, akutes Nierenversagen.

Schwellungen durch Wasseransammlung im Gewebe, Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che wurden im Zusammenhang mit nichtsteroidaler Entz√ľndungshemmer (NSAID) ‚Äď Behandlung berichtet.

Meldungen von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe folgende Details). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Aspiricor 100 mg - Filmtabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Acetylsalicylsäure

Eine Filmtablette enthält 100 mg Acetylsalicylsäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Cellulosepulver, Maisstärke.

Tabletten√ľberzug: Metacryls√§ure-Copolymer Typ C, Natriumlaurylsulfat, Polysorbat 80, Talkum, Triethylcitrat.

Wie Aspiricor 100 mg - Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Weiße, runde Filmtabletten

Sie erhalten die Filmtabletten in Packungen zu 30 und 60 St√ľck.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer

Bayer Austria Ges.m.b.H. Herbststra√üe 6 ‚Äď 10 1160 Wien

Hersteller

Bayer Bitterfeld GmbH,

OT Greppin, Salegaster Chaussee 1, 06803 Bitterfeld-Wolfen, Deutschland

Z.Nr.: 1-20088

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2017.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Acetylsalicylsäure:

Mit einer Intoxikation muss bei älteren Personen und vor allem bei Kleinkindern gerechnet werden (therapeutische Überdosierung oder versehentliche Intoxikationen können bei ihnen tödlich wirken).

Symptomatologie:

Mäßige Intoxikation:

Tinnitus, H√∂rst√∂rungen, Schwitzen, √úbelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel werden in allen √§llen von √úberdosierung festgestellt und k√∂nnen durch Reduzierung der Dosierung r√ľckl√§ufig sein.

Schwere Intoxikation:

Fieber, Hyperventilation, Ketose, respiratorische Alkalose, metabolische Azidose, Koma, kardiovaskulärer Schock, Atemversagen, schwere Hypoglykämie.

Behandlung im Notfall:

  • Schnelle Einweisung in ein Krankenhaus;
  • Magensp√ľlung, Verabreichung von Aktivkohle, Kontrolle des S√§ure-Basen- Haushaltes;
  • Alkalische Diurese (pH-Sollwert des Harns zwischen 7,5 und 8). Ist die Plasma- Salicylat-Konzentration bei Erwachsenen h√∂her als 500 mg/l (3,6 mmol/l), bei Kindern h√∂her als 300 mg/l (2,2 mmol/l) sollte eine forcierte Diurese erwogen werden;
  • H√§modialyse bei schwerer Vergiftung;
  • √úberwachung der Serum-Elektrolyte, Ausgleich des Fl√ľssigkeitsverlusts;
  • Weitere symptomatische Therapie.

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Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Bayer Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.07.1993
ATC Code B01AC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

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