Herzschutz ASS "ratiopharm" 100 mg - Tabletten

Abbildung Herzschutz ASS "ratiopharm" 100 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) AcetylsalicylsÀure (ASS)
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 16.02.1995
ATC Code B01AC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg enthĂ€lt den Wirkstoff AcetylsalicylsĂ€ure. Dieser hemmt bereits in niedriger Dosierung das Zusammenkleben der BlutplĂ€ttchen und wirkt so der Entstehung von Thromben (Blutgerinnseln) entgegen.

HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg wird angewendet:

  • zur Verminderung des Herzinfarktrisikos bei Patienten mit bestimmten Herzerkrankungen
  • zur Verhinderung eines neuerlichen Herzinfarkts
  • zur Vorbeugung von SchlaganfĂ€llen nach Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • zur Vorbeugung einer Blutpfropfbildung nach gefĂ€ĂŸchirurgischen Eingriffen wie z.B.
  • Bypassoperationen
  • bei frischem Herzinfarkt
  • zur Intervallbehandlung bei MigrĂ€ne

FĂŒr die Anwendung von AcetylsalicylsĂ€ure bei Schmerzen, Fieber und entzĂŒndlichen Erkrankungen stehen höher dosierte PrĂ€parate zur VerfĂŒgung. Lassen Sie sich diesbezĂŒglich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen AcetylsalicylsĂ€ure, andere Salicylate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte schmerzlindernde Arzneimittel - AcetylsalicylsĂ€ure oder Substanzen mit Ă€hnlichem Wirkmechanismus (nichtsteroidale EntzĂŒn- dungshemmer) - mit AsthmaanfĂ€llen oder in anderer Weise ĂŒberempfindlich reagiert haben,
  • wenn Sie unter akuten Magen-Darm-GeschwĂŒren leiden,
  • wenn Sie in der Vorgeschichte im Magen-Darmbereich Blutungen, GeschwĂŒre oder einen Durchbruch hatten, die durch eine vorherige Therapie mit NSARs (nichtsteroidale EntzĂŒn- dungshemmer) bedingt waren;
  • wenn Sie an aktiven Magen-DarmgeschwĂŒren/Blutung leiden oder bei Ihnen bereits in der Vor- geschichte im Magen-Darmbereich Blutungen, GeschwĂŒre oder ein Durchbruch aufgetreten sind;
  • wenn Sie unter gesteigerter Blutungsneigung (hĂ€morrhagische Diathese) leiden,
  • wenn Sie an schwerer LeberschwĂ€che leiden;
  • wenn Sie an schwerer NierenschwĂ€che leiden;
  • wenn Sie an schwerer HerzmuskelschwĂ€che (Herzinsuffizienz) leiden;
  • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebs- erkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) pro Woche einnehmen
  • wenn Sie gleichzeitig Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur „BlutverdĂŒnnung“) einnehmen, wenn Salicylate hochdosiert verwendet werden;
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
  • wenn Sie an Hyperoxalurie (bestimmte Erkrankung mit Neigung zur Bildung von Nierenstei- nen) leiden.

HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg dĂŒrfen Kindern unter einem Jahr nicht gegeben werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg einnehmen.

Bevor Sie mit der Behandlung von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg beginnen, muss Ihr Arzt die ZweckmĂ€ĂŸigkeit der Anwendung in Ihrem speziellen Fall feststellen.

Holen Sie bitte unverzĂŒglich Ă€rztliche Beratung ein, wenn sich wĂ€hrend der Einnahme von Herz- schutzASS „ratiopharm“ 100 mg Ihre Herz/Kreislaufsituation oder Ihre Gehirnfunktion ver- schlechtert oder wenn schwere oder unerwartete Nebenwirkungen auftreten.

  • Überempfindlichkeit gegen Schmerzmittel, bestimmte Arzneimittel gegen EntzĂŒndungen oder Rheuma oder bei Vorliegen anderer Allergien.
  • Bluthochdruck und/oder HerzmuskelschwĂ€che in der Krankengeschichte. Im Zusammenhang mit AcetylsalicylsĂ€ure-Behandlung wurde ĂŒber FlĂŒssigkeitseinlagerungen und Schwellungen berichtet.
  • gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln.
  • bekannten Magen-Darm-GeschwĂŒren, einschließlich chronischer oder wieder auftretender Magen-Darm-GeschwĂŒren, oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte;
  • eingeschrĂ€nkter Nieren- und/oder Leberfunktion;
  • anstehenden Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. zahnĂ€rztlichen Eingriffen): es kann zu verstĂ€rkter Blutungsneigung kommen. Informieren Sie bitte vor sĂ€mtlichen Opera- tionen Ihren Arzt, wenn Sie HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg eingenommen haben.
  • gleichzeitige Anwendung von Metamizol (schmerz- und fiebersenkendes Arzneimmittel) oder entzĂŒndungshemmenden Schmerzmitteln, wie Ibuprofen und Naproxen: diese Arzneimittel können die Wirkung von niedrig dosierter AcetylsalicylsĂ€ure, dem Wirkstoff in Herzschutz- ASS, herabsetzen. Sie sollten vor der Einnahme einen Arzt konsultieren.
  • Patienten mit eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion oder eingeschrĂ€nktem kardiovaskulĂ€rem Kreis- lauf (NierengefĂ€ĂŸerkrankung, dekompensierte Herzinsuffizienz, Volumenverlust, grĂ¶ĂŸere Operationen, Sepsis oder schwerwiegenden hĂ€morrhagischen Ereignissen), da Acetylsalicyl- sĂ€ure das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und aktuen Nierenversagens steigern kann.

Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, mĂŒssen Sie Ihren Arzt informieren

  • wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden,
  • wenn Sie stillen,
  • wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, insbesondere Arzneimittel, die Acetylsalicyl- sĂ€ure enthalten oder Mittel gegen Schmerzen und Rheuma,
  • wenn Sie an anderen Krankheiten oder Allergien leiden.

Blutungsneigung:

AcetylsalicylsĂ€ure (der Wirkstoff von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg hemmt (auch bereits bei sehr niedrigen Dosierungen) das Aneinanderhaften von BlutplĂ€ttchen. Es besteht daher eine erhöhte Blutungsgefahr wĂ€hrend und nach Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. das Ziehen eines Zahnes), die noch mehrere Tage nach Beendigung der Einnahme anhalten kann.

Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, insbesonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Blutgerin- nungshemmern berichtet worden. In EinzelfÀllen können diese möglicherweise lebensbedrohlich sein.

Magen-Darm-Erkrankungen:

WĂ€hrend der Behandlung können jederzeit schwerwiegende – auch lebensbedrohliche – Blutungen, GeschwĂŒre und/oder DurchbrĂŒche auftreten, auch ohne vorangehende Beschwerden oder entspre- chende Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte. Achten Sie daher wĂ€hrend der Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-Darm-Trakt.

Das Risiko erhöht sich mit steigender Dosis, bei Ă€lteren Personen, Personen mit MagengeschwĂŒren in der Krankengeschichte (insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen und DurchbrĂŒche), sowie bei Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei Patienten die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die das Risiko fĂŒr GeschwĂŒre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. Kortison, Blutgerin- nungshemmer (wie z. B. Aspirin in geringen Dosen zur Behandlung von Herz- und GefĂ€ĂŸerkrankun- gen), bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (selektive Serotonin- Wiederaufnah- me-Hemmer).

Diese Patienten sollen die geringstmögliche Dosis erhalten und jede ungewöhnliche Beschwerde im Magen-Darm-Bereich (vor allem Blutungen), insbesondere zu Beginn einer Behandlung, melden. Eine Behandlung mit HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg in Kombination mit Magenschutzmittel soll in diesen FĂ€llen in ErwĂ€gung gezogen werden.

Wenn bei Ihnen Blutungen oder GeschwĂŒre im Magen-Darm-Trakt auftreten, muss die Behandlung mit AcetylsalicylsĂ€ure abgebrochen werden.

Anzeichen fĂŒr Nebenwirkungen einer Magen-Darm-Erkrankung können sein:

Bauchschmerzen, Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, SchwarzfÀrbung des Stuhls.

In diesen FĂ€llen unterbrechen Sie bitte sofort die Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg und suchen Sie unverzĂŒglich Ă€rztlichen Rat.

Überempfindlichkeitsreaktionen:

HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg können KrĂ€mpfe der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmen), AsthmaanfĂ€lle oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Als Risikofaktoren hierfĂŒr gel- ten vorbestehendes Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen.

Das Gleiche gilt fĂŒr Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren (z. B. mit Hautreakti- onen, Juckreiz, Nesselfieber).

Gichtanfall:

HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg erhöhen durch Hemmung der HarnsĂ€ureausscheidung den Harn- sĂ€urespiegel im Blut. Bei Patienten, die bereits zu geringer HarnsĂ€ureausscheidung neigen, kann dies unter UmstĂ€nden einen Gichtanfall auslösen.

Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen:

Sehr selten wird bei Kindern und Jugendlichen – insbesondere bei Fieberbehandlung von Grippe oder Windpocken – unter der Behandlung mit AcetylsalicylsĂ€ure (Wirkstoff von HertschutzASS „rati- opharm“ 100 mg) eine schwere lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirns und der Leber beobachtet (das sogenannte „Reye-Syndrom“), das möglicherweise mit AcetylsalicylsĂ€ure in Zusammenhang steht. Es kommt auch bei jungen Erwachsenen vor.

AcetylsalicylsĂ€ure-hĂ€ltige Arzneimittel wie HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg dĂŒrfen daher Kin- dern unter 12 Jahren sowie Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf Ă€rztliche Verordnung und nur dann verabreicht werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.

Falls langandauerndes Erbrechen, BewusstseinstrĂŒbung und/oder abnormales Verhalten (auch nach anfĂ€nglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge der Behandlung auftreten, muss die Ein- nahme von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg sofort abgebrochen und unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe aufgesucht werden.

Auch nach der Windpocken-Impfung wird zur Sicherheit ein 6-wöchiger Verzicht auf die Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg empfohlen.

Kinder:

Es gibt keine Indikation fĂŒr die Anwendung von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg bei Kindern. AcetylsalicylsĂ€ure-hĂ€ltige Arzneimittel dĂŒrfen Kindern unter 12 Jahren nur auf Ă€rztliche Verschrei- bung gegeben werden.

Kopfschmerzen durch Schmerzmittel:

Bei lĂ€ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dĂŒrfen.

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg hĂ€ufig unter Kopfschmerzen leiden!

NierenschÀden durch Schmerzmittel:

Die gewohnheitsmĂ€ĂŸige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften NierenschĂ€digung (Nephropathie) fĂŒhren, die bis zu einem Nierenversagen fortschreiten kann. Dieses Risiko ist beson- ders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Laborkontrollen:

Bei lĂ€nger dauernder Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg sind Kontrollen (z.B. Leber- funktion, Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt.

Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel:

Bei bestimmten Personen mit einem sogenannten „Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel“ (eine angeborene Stoffwechselkrankheit) können hohe Dosen von AcetylsalicylsĂ€ure einen Zerfall der roten Blutkörperchen auslösen. Die Verabreichung von HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg bei G-6-F- Mangel muss daher unter Ă€rztlicher Überwachung erfolgen.

GefĂ€ĂŸerkrankungen:

Die Anwendung von Medikamenten wie HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg könnte mit einem ge- ringfĂŒgig erhöhten Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden verbunden sein. Jedes Risi- ko steigt mit der Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die empfoh- lene Dosierung und Behandlungsdauer von 3-4 Tagen.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko fĂŒr diese UmstĂ€nde vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt ĂŒber diese Behandlung.

Fruchtbarkeit:

HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg können die Fruchtbarkeit von Frauen beeintrĂ€chtigen (siehe Ab- schnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/GebĂ€rfĂ€higkeit.)

Schwangerschaft, Stillzeit und FortpflanzungsfÀhigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein, oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

WĂ€hrend der ersten sechs Monate der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch dĂŒrfen Sie Herz- schutzASS „ratiopharm“100 mg nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Dabei soll die Dosis so niedrig und die Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden.

Drittes Schwangerschaftsdrittel:

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dĂŒrfen Sie HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen fĂŒr Mutter und Kind nicht einnehmen.

Es besteht aufgrund des AcetylsalicylsÀure Bestandteils die Gefahr von Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen (Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsstörung bis zum Nie- renversagen).

Bei der Geburt kann es zu verstÀrkten Blutungen bei Mutter und Kind und zur Verzögerung / VerlÀn- gerung des Geburtsvorganges kommen.

Stillzeit:

Der Wirkstoff AcetylsalicylsĂ€ure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Mutter- milch ĂŒber. Bei kurzfristiger Anwendung von HerzschutzASS „ratiopharm“und niedriger Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein. Bei lĂ€ngerer Anwendung bzw. Einnahme ho- her Dosen sollten Sie jedoch abstillen.

FortpflanzungsfÀhigkeit:

HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintrĂ€chtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg hat keinen bzw. vernachlĂ€ssigbaren Einfluss auf die Verkehrs- tĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Dennoch lenken Sie keine Fahrzeuge bzw. benutzen Sie keine gefĂ€hrlichen Werkzeuge oder Maschi- nen, wenn Ihre Aufmerksamkeit beeintrĂ€chtigt ist – wie z.B. durch mögliche Nebenwirkungen wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel oder Verwirrtheit.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg einzunehmen?

Nehmen Sie HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Folgende Dosierung bei Erwachsenen wird empfohlen: 1 mal tÀglich 50 bis 100 mg AcetylsalicylsÀure*).

*) Zur genauen Dosierung steht AcetylsalicylsĂ€ure in den StĂ€rken 50 mg und 75 mg zur VerfĂŒgung.

Kinder

Es gibt keine Indikation fĂŒr die Anwendung von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg bei Kindern. Generell dĂŒrfen Arzneimittel, die AcetylsalicylsĂ€ure enthalten, Kindern unter 12 Jahren nur nach Ă€rztlicher Verordnung gegeben werden (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnah- men“).

Art der Anwendung:

Die Tabletten sollen unzerkaut möglichst nach der Mahlzeit mit reichlich FlĂŒssigkeit (vorzugsweise ein Glas Wasser) eingenommen werden.

Nicht auf nĂŒchternen Magen einnehmen!

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Bei etwaiger mĂ€ĂŸiger Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten: OhrgerĂ€usche, Hörstörung, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit.

Bei etwaiger schwerer Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten: Fieber, gesteigerte Atmung, Störungen im Stoffwechsel (z.B. ÜbersĂ€uerung, schwere

Unterzuckerung), Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislauf-Schock, Störung der Lungenfunktion.

Vergiftungen können eine Gefahr fĂŒr Ă€ltere Patienten und vor allem fĂŒr kleine Kinder sein. Therapeutische Überdosierung oder hĂ€ufige zufĂ€llige Vergiftungen können tödlich sein.

Falls Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, nehmen Sie sofort Kontakt mit einem Arzt oder dem nĂ€chsten Krankenhaus auf. Nehmen Sie die restlichen Tabletten oder die Verpackung mit, damit sich der Arzt ĂŒber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

FĂŒr den Arzt:

Zur Therapie bei Überdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Packungsbeilage!

Wenn Sie die Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die ĂŒbliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg abbrechen

Setzen Sie bitte das Arzneimittel nicht plötzlich und ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ab.

Bei Auftreten von Nebenwirkungen wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, welche Gegenmaßnahmen es hierfĂŒr gibt und ob andere Arzneimittel fĂŒr die Behandlung in Frage kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrz- lich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneimittel bzw. PrĂ€parategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg beeinflusst werden.

Wenn Sie Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr einnehmen, dĂŒrfen Sie Herz- schutzASS „ratiopharm“100 nicht einnehmen.

Wenn Sie Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur „BlutverdĂŒnnung“) einnehmen, dĂŒrfen Sie Herz- schutzASS „ratiopharm“100 in hoher Dosierung nicht einnehmen.

Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern:

  • Methotrexat in Dosen unter 15 mg/Woche (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkran- kungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) - es besteht die Gefahr von ver- stĂ€rkten (Neben-) Wirkungen von Methotrexat.
  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, blutgerinnselauflösende Arzneimittel/andere Arznei- mittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von BlutplĂ€ttchen hemmen (Thrombozy- tenaggregationshemmer) / Arzneimittel zur Hemmung der Blutstillung (HĂ€mostaseinhibitoren) - es kann durch WirkungsverstĂ€rkung zu Blutungen kommen.

HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg können das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Behandlung eingenommen wurde, die Blutgerinnsel auflösen soll. Daher mĂŒssen Sie aufmerk- sam auf Zeichen Ă€ußerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) achten, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgefĂŒhrt werden soll. Eine Ă€rztliche Kontrolle ist unbedingt er- forderlich.

  • Andere schmerz- und entzĂŒndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antiphlogisti- ka/Antirheumatika) bei hohen Dosierungen von AcetylsalicylsĂ€ure: erhöhtes Risiko fĂŒr Ge- schwĂŒre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich, auch eine Überdosierung ist möglich.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer): das Risiko fĂŒr Blutungen im oberen Magen-Darm-Bereich steigt.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der HerzmuskelschwĂ€che und zur Behandlung be- stimmter Herzrhythmusstörungen (Digoxin): VerstĂ€rkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko. Eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung durch den Arzt wird empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid, Benzbromaron). WirkungsabschwĂ€- chung der Gichtmittel möglich.
  • Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (z.B. Insulin, Sulfonylharnstoffe): es kann durch Wir- kungsverstĂ€rkung zu einer Unterzuckerung kommen. HĂ€ufigere Blutzuckerselbstkontrollen werden empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel zur EntwĂ€sserung und Blutdrucksenkung (Diuretika): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsstörung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausrei- chend FlĂŒssigkeitszufuhr zu achten. Bei bestimmten EntwĂ€sserungsmitteln (z.B. Furosemid)

kann es zur AbschwÀchung der blutdrucksenkenden Wirkung kommen, daher werden Blut- druckkontrollen empfohlen.

  • Arzneimittel, die Kortison oder kortisonĂ€hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder Hydrocortison bei der Kortisonersatzthe- rapie bei Morbus Addison): erhöhtes Risiko fĂŒr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva) und/oder Herzmuskel- schwĂ€che („ACE-Hemmer“, Aldosteronantagonisten): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsstörung, außerdem kann die blutdrucksenkende Wirkung vermindert sein. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend FlĂŒssigkeitszufuhr zu achten. Blutdruckkontrollen werden empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (ValproinsĂ€ure): Es besteht die Gefahr verstĂ€rkter (Neben-)wirkungen der ValproinsĂ€ure.
  • entzĂŒndunghemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen und Naproxen: bei gleichzeitiger An- wendung kann die die Wirkung von AcetylsalicylsĂ€ure auf die BlutverdĂŒnnung vermindert sein. Eine Behandlung mit entzĂŒndunghemmenden Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Na- proxen kann den Effekt von AcetylsalicylsĂ€ure auf das Herz begrenzen (siehe auch unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
  • Metamizol (schmerz-und fiebersenkendes Arzneimittel): bei gleichzeitiger Anwendung kann Metamizol die Wirkung von AcetylsalicylsĂ€ure auf die BlutverdĂŒnnung durch Verminderung der Verklumpung der BlutplĂ€ttchen herabsetzen (siehe auch unter „Warnhinweise und Vor- sichtsmaßnahmen“). Bitte sprechen Sie vor der gleichzeitigen Einnahme mit Ihrem Arzt.

Bitte beachten Sie ferner, dass:

HerzschutzASS „ratiopharm“100 mg in höheren Dosierungen die Ergebnisse von Laboruntersuchun- gen verĂ€ndern können, informieren Sie daher Ihren Arzt ĂŒber die Einnahme von HerzschutzASS „rati- opharm“100 mg.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bevor Sie HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg einnehmen. Wenn Sie HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg regelmĂ€ĂŸig einnehmen, wenden Sie sich an Ihren Arzt bevor Sie andere, auch rezeptfreie PrĂ€parate zusĂ€tzlich einnehmen.

Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg zusammen mit Alkohol

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol kann es zu verstĂ€rkten Nebenwirkungen im Bereich des Magen-/Darmtraks (erhöhtes Risiko von Magen-Darm-Blutungen), des Zentralnervensystems sowie zu Blutgerinnungsstörungen (verlĂ€ngerte Blutungszeit) kommen. Daher wird empfohlen, wĂ€hrend der Anwendung von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg auf Alkoholkonsum zu verzichten.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Die Liste der Nebenwirkungen von ASS erstreckt sich auch auf Beobachtungen von Patienten mit rheumatischen Beschwerden, die ĂŒber einen langen Zeitraum mit hohen Dosen behandelt wurden.

ASS kann Oberbauchbeschwerden, Magen-DarmgeschwĂŒre und MagenschleimhautentzĂŒndung mit Schleimhautdefekten (erosive Gastritis) verursachen, die zu schwerwiegenden Magen-Darmblutungen fĂŒhren können. Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Auftreten dieser Nebenwirkungen steigt bei Verabrei- chung höherer Dosen, obwohl sie auch bei Anwendung niedrigerer Dosen auftreten können. Bei An- wendung von ASS ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum kann es als Folge von Magen-Darmblutungen zur Blutarmut wegen Eisenmangel kommen.

Wassereinlagerung (Ödeme), Bluthochdruck und Herzinsuffizienz (HerzschwĂ€che) wurden im Zu- sammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Die Anwendung von Medikamenten wie HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg könnte mit einem ge- ringfĂŒgig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Es können Blutungen mit verlĂ€ngerter Blutungszeit wie Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutun- gen auftreten. Die Beschwerden können noch 4 bis 8 Tage nach Beendigung der HerzschutzASS „ra- tiopharm“ 100 mg bestehen. Daraus könnte ein Blutungsrisiko bei Operationen entstehen.

Informieren Sie daher bitte den Arzt ĂŒber die Einnahme von HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg, falls bei Ihnen eine Operation (auch in der Zahnarztpraxis) geplant ist.

Nebenwirkungen können mit folgender HÀufigkeit auftreten:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, DurchfĂ€lle, Verdauungsbeschwerden

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Schnupfen, Atemnot
  • Magen- oder Darmblutungen sowie Magen- oder DarmgeschwĂŒre, die sehr selten zu einem Durchbruch fĂŒhren können; bestehende oder versteckte Magen-Darmblutungen (d.h. mit oder ohne Bluterbrechen oder Blutstuhl), die eine Blutarmut infolge Eisenmangel verursachen kön- nen (hĂ€ufiger bei höherer Dosierung).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der BlutplĂ€ttchen, bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose) oder aller Blutzellen
  • schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht einge- stelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln berichtet worden, die in manchen FĂ€llen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (sehr selten bis hin zu Erythema exsudativum multiforme und toxischer epidermaler Nekrolyse [Lyell-Syndrom], das sind schwerwiegende Hauterkrankungen mit blasiger Abhebung und AbschĂ€lung der Haut), unter UmstĂ€nden mit Blutdruckabfall, AnfĂ€llen von Atemnot, allgemeinen Herz-Kreislauf- Reaktionen oder Quincke-Ödem (plötzlich auftretende Schwellungen, v.a. im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Zunge und Kehlkopf unter UmstĂ€nden mit Schluckbeschwerden und Atemnot), vor allem bei Asthmatikern.
  • Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit. Diese Nebenwirkungen können, insbesondere bei Ă€lteren Menschen Zeichen einer Überdosierung sein.
  • Verminderte HörfĂ€higkeit, OhrgerĂ€usche. Diese Nebenwirkungen können, insbesondere bei Ă€lteren Menschen Zeichen einer Überdosierung sein.
  • GefĂ€ĂŸentzĂŒndung (hĂ€morrhagische Vaskulitis)
  • Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien, Asthmaattacken

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 behandelten betreffen)

  • zu niedriger Blutzuckerspiegel (HypoglykĂ€mie)
  • Erhöhung der Leberwerte, LeberfunktionseinschrĂ€nkung
  • Nierenfunktionsstörungen, akutes Nierenversagen
  • Reye-Syndrom (seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung, die bei Kindern und Jugendli- chen mit fieberhaften Erkrankungen - insbesondere bei Windpocken und grippeĂ€hnlichen Er- krankungen - auftritt (siehe auch Abschnitt 2 unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnah- men“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkun- gen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht ĂŒber 25° C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebe- nen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg enthĂ€lt

  • Der Wirkstoff ist: AcetylsalicylsĂ€ure (ASS) Eine Tablette enthĂ€lt 100 mg AcetylsalicylsĂ€ure (ASS).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, MaisstÀrke, Cellulosepulver.

Wie HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg aussieht und Inhalt der Packung

HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg sind weiße, runde, bikonvexe Tabletten mit Kreuzbruchkerbe auf der Oberseite und PrĂ€gung „100“ auf der Unterseite.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette fĂŒr ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen.

HerzschutzASS „ratiopharm“ 100 mg ist in Blisterpackungen aus PVC-/Aluminiumfolie mit 30 und 100 Tabletten erhĂ€ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

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Hersteller:

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-20789

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im September 2019.

Die folgenden Informationen sind fĂŒr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Behandlung im Notfall

  • Schnelle Einweisung in ein Krankenhaus
  • MagenspĂŒlung, Verabreichung von Aktivkohle, Kontrolle des SĂ€ure-Basen-Haushaltes
  • Alkalische Diurese (pH-Sollwert des Harns zwischen 7,5 und 8). Ist die Plasma-Salicylat-
  • Konzentration bei Erwachsenen höher als 500 mg/l (3,6 mmol/l), bei Kindern höher als 300 mg/l (2,2 mmol/l) sollte eine forcierte Diurese erwogen werden
  • HĂ€modialyse bei schwerer Vergiftung
  • Ausgleich des FlĂŒssigkeitsverlusts
  • Symptomatische Therapie

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Wirkstoff(e) AcetylsalicylsÀure (ASS)
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 16.02.1995
ATC Code B01AC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden