InfluASS - Tabletten

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Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Paracetamol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.09.2000
ATC Code N02BE51; N02BA51
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Die Wirkstoffe Acetylsalicyls√§ure (ASS) und Paracetamol in InfluASS - Tabletten haben eine rasch einsetzende schmerzstillende, fiebersenkende und entz√ľndungshemmende Wirkung.

Das ebenfalls enthaltene Coffein soll die Abgeschlagenheit und M√ľdigkeit, als h√§ufige Begleiterscheinungen von Erk√§ltungskrankheiten, mildern.

InfluASS-Tabletten eignen sich zur Behandlung von

Fieber- und Schmerzzuständen bei Erkältungskrankheiten bzw. grippalen Infekten sowie akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab dem vollendeten 12. Lebensjahr.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

InfluASS-Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Wirkstoffe Acetylsalicyls√§ure (ASS), Paracetamol und Coffein oder Salicylate sowie einen der sonstigen Bestandteile von InfluASS-Tabletten sind.
  • von Personen, die nach der Anwendung von Salicylaten oder anderen entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln (nicht-steroidalen Anti-Rheumatika [NSAR]) Symptome wie Asthma, Flie√üschnupfen, pl√∂tzlich auftretende Schwellungen v.a. im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge unter Umst√§nden mit Atemnot und Schluckbeschwerden oder Nesselausschlag (juckende rote Flecken auf der Haut) entwickelten
  • bei bestehenden Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren
  • bei erh√∂hter Blutungsneigung bzw. Blutgerinnungsst√∂rungen
  • bei starken Blutungen oder Blutungsrisiko (z.B. im Rahmen von Operationen, siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • bei Bluthochdruck
  • bei schweren Herzrhythmusst√∂rungen, Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe, Herzmuskelschw√§che
  • bei schwerer Leberfunktionsst√∂rung
  • bei √ľberm√§√üigem bzw. chronischem Alkoholgenuss
  • bei schwerer Nierenfunktionsst√∂rung
  • bei Behandlung mit Methotrexat (Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf das Immunsystem oder gegen Krebs) mit einer Dosierung von 15 mg pro Woche oder mehr
  • bei Glukose-6-phosphat-Dehydrogenasemangel (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung; siehe dieser Abschnitt unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • von Schwangeren im letzten Schwangerschaftsdrittel (siehe dieser Abschnitt unter ‚ÄěSchwangerschaft,Stillzeit und Fortpflanzungst√§tigkeit‚Äú)
  • von Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe (Influenza) wegen des Risikos der Entwicklung des sogenannten ‚ÄěReye-Syndroms‚Äú durch die in InfluASS-Tabletten enthaltene ASS ‚Äď einer sehr seltenen, aber unter Umst√§nden lebensbedrohlichen Krankheit (siehe auch dieser Abschnitt unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • von Kindern unter 12 Jahren

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie InfluASS-Tabletten einnehmen, bei

  • chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zw√∂lffingerdarmbeschwerden
  • Geschw√ľr, Blutung oder Durchbruch eines Geschw√ľrs im Magen-Darmtrakt in der Vorgeschichte
  • Bronchialasthma, allergischem Schnupfen und chronischer Nasenschleimhautschwellung (Nasenpolypen)
  • √úberempfindlichkeit gegen entz√ľndungshemmende Schmerz- und Rheumamittel (NSAR)
  • gleichzeitiger Anwendung von gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin), Mittel zur Vorbeugung von Blutgerinnselbildung, oder Arzneimittel, die Blutgerinnsel aufl√∂sen
  • eingeschr√§nkter Leberfunktion
  • eingeschr√§nkter Nierenfunktion
  • Fl√ľssigkeitsmangel
  • niedrigem Blutdruck
  • Schilddr√ľsen√ľberfunktion
  • Zuckerkrankheit
  • Neigung zu bestimmen Nierensteinen (Oxalatsteine)
  • Gilbert-Meulengracht-Syndrom (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung)

InfluASS-Tabletten sollen in all diesen Fällen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Wenden Sie sich daher bitte an Ihren Arzt, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zugetroffen hat.

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens (spätestens nach 3-4 Tagen) ärztliche Beratung erforderlich.

Achten auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-Darmtrakt:

W√§hrend der Behandlung k√∂nnen jederzeit Blutungen und/oder Geschw√ľre/Durchbruch von Geschw√ľren im Magen-Darmbereich auftreten - auch ohne vorherige Warnsymptome oder entsprechende Magen-Darmerkrankungen in der Vorgeschichte. Bei √§lteren Personen, Personen mit niedrigem K√∂rpergewicht und bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln oder Arzneimitteln, die die Blutgerinnselbildung hemmen, behandelt werden, besteht ein erh√∂htes Risiko (siehe dieser Abschnitt unter ‚ÄěEinnahme von InfluASS-Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Falls Sie Anzeichen einer Nebenwirkung im Magen-Darm-Trakt bemerken (z.B. Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Magenschmerzen, Bauchschmerzen, teer√§hnlicher Stuhl), setzen Sie bitte InfluASS-Tabletten sofort ab und fragen Sie unverz√ľglich einen Arzt um Rat.

Blutungsrisiko bei Operationen:

Da die in InfluASS-Tabletten enthaltene ASS bereits in sehr niedrigen Dosierungen und mehrere Tage lang anhaltend die Blutgerinnselbildung hemmt, kann die Blutgerinnung beeinträchtigt sein.

Vor einer Operation - selbst bei geringf√ľgigen chirurgischen Eingriffen (z.B. eine Zahnextraktion) ‚Äď informieren Sie daher bitte den behandelnden Arzt √ľber die Einnahme von InfluASS-Tabletten.

Stoffwechselerkrankungen:

in bestimmten Fällen von schwerem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung) können höhere Dosen von ASS eine Blutarmut durch den Zerfall von roten Blutkörperchen auslösen.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei l√§ngerer Anwendung von Schmerzmitteln ‚Äď vor allem in hoher Dosierung ‚Äďk√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen dieser Arzneimittel behandelt werden d√ľrfen. Falls Sie meinen, dass dies bei Ihnen der Fall ist, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten.

Gewöhnungseffekte:

Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach langfristiger Anwendung hoher Dosen kann Entzugserscheinungen ausl√∂sen (z.B. Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Nervosit√§t), die typischerweise innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf nur nach entsprechender Anordnung des Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Unverträglichkeit / Asthma nach Einnahme von Schmerzmittel:

Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit √úberempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung dieses Arzneimittels durch Asthmaanf√§lle gef√§hrdet (so genannte Analgetika-Intoleranz / Analgetika-Asthma). Falls dies auf Sie zutrifft, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt. Das Gleiche gilt f√ľr Patienten, die auch auf andere Stoffe allergisch reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.

Schmerzbehandlung bei weiterbestehender Grunderkrankung:

InfluASS-Tabletten d√ľrfen bei Schmerzen nicht l√§nger als 3-4 Tage ohne √§rztliche Anordnung eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber w√§hrend dieser Zeit bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, wenn neue Symptome auftreten (z.B. eine R√∂tung bzw. Schwellung, oder eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens), ist unverz√ľglich ein Arzt aufzusuchen, da dies Zeichen einer schweren Erkrankung sein kann.

Nierensch√§digung infolge Schmerzmitteleinnahme (sogenannte ‚ÄěAnalgetikanephropathie‚Äú):

Der gewohnheitsm√§√üige Gebrauch von Schmerzmitteln, speziell bei gleichzeitiger Anwendung von unterschiedlichen schmerzhemmenden Wirkstoffen, kann zu Nierensch√§den f√ľhren, die mit dem Risiko eines Nierenversagens einhergehen.

Harnsäure:

ASS kann die Ausscheidung von Harnsäure verringern und bei empfänglichen Patienten einen Gichtanfall auslösen.

Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Grippe oder Windpocken:

Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf ASS ausschlie√ülich nach √§rztlicher Anweisung ‚Äď und nur, wenn andere Ma√ünahmen keine Wirkung zeigen ‚Äď angewendet werden. Besonders bei jungen Patienten besteht das Risiko f√ľr die Entwicklung des sehr seltenen, jedoch lebensbedrohlichen Reye-Syndroms, das unbedingt sofortiger √§rztlicher Intensivbehandlung bedarf. Es kamen allerdings auch F√§lle bei Erwachsenen vor. Das Reye-Syndrom ist charakterisiert durch eine Erkrankung des Gehirns und Leberversagen, es tritt typischerweise nach dem Abklingen der ersten Anzeichen einer fieberhaften Erkrankung (insbesondere bei Windpocken und grippe√§hnlichen Erkrankungen) auf. Auch nach einer Impfung gegen Windpocken soll 6 Wochen lang kein ASS- h√§ltiges Arzneimittel angewendet werden. Alarmsignale sind langanhaltendes, heftiges Erbrechen, Kopfschmerzen und Bewusstseinstr√ľbung. Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn diese Symptome auftreten.

Fix kombinierte Arzneimittel:

Um die Gefahr einer Überdosierung zu vermeiden, sollte der mögliche Gehalt an ASS und/oder Paracetamol (sowie Coffein) in anderen verwendeten Arzneimitteln (bzw. Genussmitteln) beachtet werden.

Laborkontrollen:

Je nach Dauer der Behandlung sind Kontrollen (z.B. Leberfunktion, Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt. Beachten Sie daher entsprechende Empfehlungen bzw. Anordnungen Ihres Arztes.

Hinweis:

Schwindel und Ohrenklingen k√∂nnen, insbesondere bei Kindern und √§lteren Patienten, Beschwerden einer √úberdosierung sein (siehe auch Abschnitt 3 unter ‚ÄěWenn Sie eine gr√∂√üere Menge von InfluASS- Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten). In diesen F√§llen benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.

Einnahme von InfluASS-Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben ober beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Werden InfluASS-Tabletten gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet, so können sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.

Acetylsalicylsäure (ASS):

Entz√ľndungshemmende Schmerz-

Wechselseitige Verminderung der Wirksamkeit bei

und Rheumamittel (NSAR)

verstärktem Risiko einer Magen-Darmschädigung (Kombination wird nicht empfohlen)

¬† ‚ÄěDigitalis‚Äú (herzst√§rkende Gef√§hrliche Erh√∂hung von deren Wirksamkeit ‚Äď
  Arzneimittel) entsprechende Kontrolle durch den Arzt ist erforderlich
     
  Bestimmte Arzneimittel gegen  
  Infektionen (Antibiotika wie Verstärkung der Wirkung bzw. Nebenwirkungen
  Sulfonamide, Cotrimoxazol)  
     
  Bestimmtes Arzneimittel gegen Störung der Aufnahme in den Körper bei gleichzeitiger
  Infektionen (das Antibiotikum Einnahme (Einnahmeabstand von 1-3 Stunden wird
¬† ‚ÄěTetrazyklin‚Äú) empfohlen)
     
¬† ‚ÄěKortison‚Äú Erh√∂hung des Risikos eines Magen-Darmgeschw√ľrs oder
¬† einer ‚Äďblutung
   
     
¬† Schilddr√ľsenhormone Wirkungsverst√§rkung
     
    ASS kann die Wirkung von blutgerinnungshemmenden
  Arzneimittel mit hemmender Arzneimitteln verstärken; erhöhtes Blutungsrisiko möglich
  (Kontrolle der Gerinnungswerte wird empfohlen)
  Wirkung auf die Blutgerinnung
   
    Erhöhung des Risikos einer Magen-Darmblutung
     
  Valproinsäure (Arzneimittel zur ASS kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von
¬† Valproins√§ure f√ľhren und in der Folge die (Neben)wirkungen
  Behandlung von Epilepsie)
  dieser Substanz verstärken
   
     
  Arzneimittel zur Behandlung von Erhöhung des Risikos einer Magen-Darmblutung
¬† Depressionen (‚ÄěSSRI‚Äú)
   
     
¬† Lithium (Arzneimittel zur Erh√∂hung der Lithium-Blutspiegel ‚Äď eine Kontrolle und
  Behandlung psychischer
  gegebenenfalls Dosisanpassung wird empfohlen
  Erkrankungen)
   
     
  Harnsäuresenkende Arzneimittel Wirkungsverminderung
     
  Entwässerungmittel Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung
  (Blutdruckkontrollen werden empfohlen)
   
     
  Blutdrucksenkende Arzneimittel Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung
  (Blutdruckkontrollen werden empfohlen)
   
     
    ASS kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von Methotrexat
¬† Methotrexat (Arzneimittel mit f√ľhren und in der Folge die sch√§digende Wirkung dieser
¬† hemmender Wirkung auf das Substanz verst√§rken (Kombination ist zu vermeiden ‚Äď
  Immunsystem oder gegen Krebs) alternativ wird eine strikte Kontrolle von Blutbild, Leber-
    und Nierenfunktion empfohlen)
     
  Blutzuckersenkende Arzneimittel Blutzuckerschwankungen sind möglich
  zum Einnehmen (vermehrte Blutzuckerkontrollen werden empfohlen)
     
    Erhöhte Gefahr des Auftretens und der Verstärkung von
  Alkohol Magen-Darmblutungen (Kombination sollte vermieden
    werden)
     
Paracetamol:  
     
  Kombination von Paracetamol Mögliche Reaktionen:
  mit:
   
     
  Arzneimittel, die Leberenzyme Erhöhung der leberschädigenden Wirkung von Paracetamol;
  beeinflussen, wie z.B. Glutethimid
  Leberschäden bereits durch sonst unschädliche Dosen
  (Schlaf- und Beruhigungsmittel), möglich
  Phenytoin, Phenobarbital, (beides
   
Arzneimittel zur Behandlung von  
Epilepsie), Carbamazepin  
(Arzneimittel zur Behandlung  
depressiver Erkrankungen),  
Rifampicin (Arzneimittel zur  
Behandlung von Tuberkulose)  
   
Chloramphenicol (Antibiotikum) Erhöhte schädigende Wirkung des Chloramphenicol durch
deutlich verzögerte Ausscheidung
 
   
  Paracetamol kann bei längerer Einnahme die Wirkung von
Blutgerinnungshemmende blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln verstärken;
Arzneimittel erhöhtes Blutungsrisiko möglich (Kontrolle der
  Blutgerinnungswerte wird empfohlen)
   
Zidovudin (Arzneimittel zur Erhöhte Neigung zu Veränderungen des Blutbildes
 
Behandlung von AIDS) (Kombination sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen)
 
   
Probenecid (harnsäure-senkendes  
Arzneimittel) und Salicylamid Erhöhte schädigende Wirkung von Paracetamol durch
(entz√ľndungshemmendes verz√∂gerte Ausscheidung
Schmerzmittel)  
   
Metoclopramid (Arzneimittel Erhöhung der Aufnahme von Paracetamol
gegen Erbrechen und √úbelkeit)
 
   
Alkohol Erhöhtes Risiko einer Leberschädigung
   

Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und Fl√ľssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit vergr√∂√üerter Anionenl√ľcke), die dringend behandelt werden m√ľssen. Diese k√∂nnen insbesondere bei schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren und zu Organsch√§den f√ľhren), Mangelern√§hrung, chronischem Alkoholismus und bei Anwendung der maximalen Tagesdosen von Paracetamol auftreten.

Coffein:

Kombination von Coffein mit: Mögliche Reaktionen:
   
Beruhigungsmittel Verminderung der dämpfenden Wirkung
   
Schilddr√ľsenhormone Verst√§rkung der herzschlagbeschleunigenden Wirkung
   

Beeinflussung von Labortests

ASS kann in höheren Dosierungen verschiedene Laborergebnisse beinflussen.

Paracetamol kann die Bestimmung der Harnsäurewerte und der Blutzuckerwerte mittels bestimmer Labortests beeinträchtigen.

Vor Laboruntersuchungen informieren Sie bitte den Arzt √ľber die Einnahme von InfluASS-Tabletten.

Einnahme von InfluASS-Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Kombination von InfluASS-Tabletten mit alkoholischen Getr√§nken erh√∂ht das Risiko von Blutungen im Magen-Darm-Trakt und sollte daher vermieden werden. Beim Genuss coffeingeh√§ltiger Getr√§nke sollte ber√ľcksichtigt werden dass es zur √úberdosierung von Coffein kommen k√∂nnte.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

‚ąí Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

Wie andere Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf die Bildung bestimmter Gewebshormone (Prostaglandine) können InfluASS-Tabletten die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes nachteilig beeinflussen.

Wenn nicht unbedingt notwendig, sollten InfluASS-Tabletten daher während des ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittels nicht angewendet werden. Bei Anwendung von InfluASS-Tabletten bei Frauen mit Schwangerschaftswunsch oder während des ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittels sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.

‚ąí Letztes Schwangerschaftsdrittel:

Im letzten Schwangerschaftsdrittel d√ľrfen InfluASS-Tabletten nicht eingenommen werden, da ein erh√∂htes Risiko von Komplikationen f√ľr die Mutter und Kind besteht (Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionst√∂rung beim Kind, erh√∂hte Blutungsgefahr bei Mutter und Kind unter der Geburt, Geburtsverz√∂gerung durch Beeintr√§chtigung der Wehen)

Eine l√§nger dauernde Einnahme von hohen Coffein-Dosen kann bei Schwangeren zu Fehl- und Fr√ľhgeburten f√ľhren.

Stillzeit

Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch √ľber. Eine St√∂rung der Blutgerinnung beim S√§ugling durch ASS ist m√∂glich. Das Allgemeinbefinden und Verhalten des S√§uglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeintr√§chtigt werden.

Während der Einnahme von InfluASS-Tabletten sollte daher nicht gestillt werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

ASS hemmt die Bildung bestimmter Gewebshormone (Prostaglandine), kann damit die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen und wird daher Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

InfluASS-Tabletten haben keinen oder vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Falls allerdings Nebenwirkungen auftreten, welche die Aufmerksamkeit beeintr√§chtigen (z.B. Schwindel, M√ľdigkeit oder Sehst√∂rungen), d√ľrfen Sie keine Fahrzeuge lenken und keine gef√§hrlichen Maschinen bzw. Werkzeuge bedienen.

InfluAss-Tabletten enthalten Lactose

Die Tabletten enthalten Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie InfluAss- Tabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie InfluASS-Tabletten immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Tabletten haben eine Bruchkerbe und können in gleiche Dosen geteilt werden.

M√∂gliche unerw√ľnschte Wirkungen k√∂nnen dadurch gering gehalten werden, dass die kleinste noch wirksame Dosis f√ľr die k√ľrzeste notwendige Dauer eingenommen wird.

Die empfohlene Dosis beträgt

‚ąí Erwachsenen und Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr:

1-1 ¬Ĺ Tabletten bis zu 3 mal t√§glich (in der Regel im Abstand von 4-8 Stunden).

‚ąí Besonderen Patientengruppen:

Nierenfunktionsstörungen:

Es gibt keine speziellen Dosierungsempfehlungen; es wird empfohlen, den Dosierungsabstand zu verlängern. Falls Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen d√ľrfen InfluASS-Tabletten nicht eingenommen werden.

Leberfunktionsstörungen:

Es gibt keine speziellen Dosierungsempfehlungen; es wird empfohlen, den Dosierungsabstand zu verlängern. Falls Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen d√ľrfen InfluASS-Tabletten nicht eingenommen werden

√Ąltere Personen (ab 65 Jahren):

Bei √§lteren Personen ist wegen eventueller Begleiterkrankungen (siehe Abschnitt 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von InfluASS-Tabletten beachten?) bzw. Untergewicht besondere Vorsicht angezeigt (siehe Abschnitt 2 unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äě). Es wird empfohlen, dass insbesonders √§ltere und untergewichtige Personen die niedrigste wirksame Dosis einnehmen.

  • Kinder unter 12 Jahren:

√úber die Anwendung der fixen Kombination in InfluASS-Tabletten bei Kindern liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Aus diesem Grund sowie wegen des Coffeinanteils d√ľrfen InfluASS- Tabletten Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr nicht verabreicht werden.

Art der Anwendung: Zum Einnehmen

InfluASS-Tabletten mit reichlich Fl√ľssigkeit einnehmen oder die Tabletten in Fl√ľssigkeit zerfallen lassen und reichlich Fl√ľssigkeit nachtrinken.

Dauer der Anwendung:

InfluASS-Tabletten sollen ohne ärztliche Anweisung nicht länger als 3-4 Tage hintereinander und nicht in höherer Dosierung angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von InfluASS-Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Anzeichen einer Paracetamol-√úberdosierung:

Bei Paracetamol-√úberdosierung k√∂nnen anfangs (1.Tag) √úbelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Benommenheit und allgemeines Krankheitsgef√ľhl, aber auch Schwindel und Ohrger√§usche, insbesondere bei Kindern und √§lteren Patienten auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Lebersch√§digung bis hin zum t√∂dlichen Leberversagen am 3. Tag kommen. Unabh√§ngig davon sind auch Nierensch√§digungen beschrieben worden.

Anzeichen einer ASS-√úberdosierung:

Akute √úberdosierung:

Neben Störungen des Salz-und Wasserhaushaltes im Körper, Hautausschlägen sowie Magen-Darm- Blutungen werden beschleunigte Atmung, Ohrgeräusche, Übelkeit, Erbrechen, Beeinträchtigung von

Sehen und H√∂ren, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheitszust√§nde beobachtet. Bei schweren Vergiftungen k√∂nnen Bewusstseinsst√∂rungen, Zittern, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Fl√ľssigkeitsverlust, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur und Bewusstseinsverlust (Koma) auftreten. Bei Kindern ist ein Blutzuckerabfall (Hypoglyk√§mie) m√∂glich.

Chronische √úberdosierung:

Unterschieden wird davon die √úberdosierung von ASS bei Langzeiteinnahme mit √ľberwiegenden St√∂rungen von Gehirnfunktionen.

Anzeichen einer Coffein-√úberdosierung:

Vergiftungssymptome durch Coffein (Störung von Gehirnfunktionen, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Herzmuskelschäden) können bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit auftreten.

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber die aufgenommenen Wirkstoffe informieren kann.

F√ľr den Arzt:

ZUR THERAPIE BEI INTOXIKATION FINDEN SIE HINWEISE AM ENDE DIESER PACKUNGSBEILAGE !

Wenn Sie die Einnahme von InfluASS-Tabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie statt dessen einfach die √ľbliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

In (sehr) seltenen F√§llen kann einer der Wirkstoffe von InfluASS-Tabletten eine Nebenwirkung verursachen, die ein Absetzen der Tabletten und sofortige √§rztliche Hilfe erfordert. Alarmsignale f√ľr eine solche m√∂glicherweise gef√§hrliche Nebenwirkung sind:

  • Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Bauchschmerzen oder teer√§hnlicher Stuhl
  • St√∂rung des Allgemeinbefindens mit Atemnot, Hautr√∂tung oder ‚Äďjucken, ev. mit erniedrigtem Blutdruck und Schwellungen im Kopfbereich
  • Hautausschl√§ge mit Blasenbildung bzw. Hautblutungen, ev. mit Geschw√ľren im Mund
  • Bl√§sse mit Abgeschlagenheit, Fieber, vermehrte Blutungsneigung (Hautblutungen, Nasenbluten!), Halsschmerzen, Wunden im Mund
  • Kopfschmerzen und Bewussteinseintr√ľbung, ev. mit Kr√§mpfen oder Erbrechen oder Ver√§nderungen des Verhaltens
  • Starke Abgeschlagenheit mit ausgepr√§gter Appetitlosigkeit oder Verminderung der Harnausscheidung

Wenden Sie sich in all diesen F√§llen bitte unverz√ľglich an einen Arzt.

Folgende Nebenwirkungen können während der Behandlung mit InfluASS-Tabletten auftreten:

Durch den Acetylsalicylsäure-Anteil bedingt:

Die Liste der Nebenwirkungen von ASS erstreckt sich auch auf Beobachtungen von Patienten mit rheumatischen Beschwerden, die √ľber einen langen Zeitraum mit hohen Dosen behandelt wurden.

ASS kann Oberbauchbeschwerden, Magen-Darmgeschw√ľre und Magenschleimhautentz√ľndung mit Schleimhautdefekten (erosive Gastritis) verursachen, die zu schwerwiegenden Magen-Darmblutungen f√ľhren k√∂nnen. Die Wahrscheinlichkeit f√ľr das Auftreten dieser Nebenwirkungen steigt bei Verabreichung h√∂herer Dosen, obwohl sie auch bei Anwendung niedrigerer Dosen auftreten k√∂nnen. Bei Anwendung von ASS √ľber einen l√§ngeren Zeitraum kann es als Folge von Magen-Darmblutungen zur Blutarmut wegen Eisenmangel kommen.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • erh√∂htes Blutungsrisiko (z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Schleimhautblutungen) m√∂glicherweise mit verl√§ngerter Blutungszeit wegen der gerinnungshemmenden Wirkung, die auch nach Beendigung der Behandlung f√ľr einige Tage (bis zu 8 Tage) andauert.
  • Hautreaktionen (z.B. Nesselauschlag)
  • Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien (mit Atemnot)
  • allergische Hautreaktionen

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • insbesondere bei Patienten mit nicht-kontrolliertem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wurden schwere Blutungen wie Hirnblutungen berichtet. Dies kann unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein.
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen, einschlie√ülich Blutdruckabfall, Atemnot, pl√∂tzlich auftretende Schwellungen, v.a. im Gesichtsbereich (bei Beteiligung von Kehlkopf und Zunge unter Umst√§nden mit Atemnot), Schluckbeschwerden und Kreislaufversagen
  • Magen-Darmgeschw√ľre und Blutungen
  • schwerwiegende entz√ľndliche Hauterkrankungen mit Blasenbildung und Hautabsch√§lung, Hautblutungen, allergische Gef√§√üentz√ľndung
  • Einschr√§nkung der Nierenfunktion

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen, der wei√üen Blutzellen oder aller Blutzellen, Blutarmut infolge verminderter Bildung von roten Blutk√∂rperchen im Knochenmark
  • Blutzuckermangel, St√∂rung des S√§ure-Basen-Haushaltes
  • Durchbruch von Geschw√ľren im Magen-Darmbereich
  • Erh√∂hung bestimmter Leberwerte, Einschr√§nkung der Leberfunktion
  • Bindegewebsentz√ľndung mit Gewebssch√§digung - wurde im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR) berichtet
  • akutes Nierenversagen
  • Reye-Syndrom (seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung, die bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen - insbesondere bei Windpocken und grippe√§hnlichen Erkrankungen ‚Äď auftritt (siehe auch Abschnitt 2 unter ‚ÄěInfluASS-Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)

Nebenwirkungen, deren H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden k√∂nnen

Durch den Paracetamol-Anteil bedingt:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Nervosität, Unruhe, Kopfschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Gallestau

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Erh√∂hung bestimmter Leberwerte
  • Hautr√∂tung
  • Einschr√§nkung der Nierenfunktion

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen des Blutbildes einschlie√ülich Verminderung der Blutpl√§ttchen, der wei√üen Blutzellen oder aller Blutzellen
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen einschlie√ülich Hautr√∂tung, Temperaturanstieg (‚Äědrug fever‚Äú), Nesselausschlag, √úbelkeit, pl√∂tzlich auftretende Schwellungen, v.a. im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Kehlkopf und Zunge unter Umst√§nden mit Atemnot und Schluckbeschwerden, Schwitzen, Atemnot und Kreislaufversagen
  • Blutzuckermangel
  • schwerwiegende Hautreaktionen
  • Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien (h√§ufiger bei Personen mit Allergie gegen entz√ľndungshemmende Schmerz- und Rheumamittel [NSAR])
  • akutes Nierenversagen

Durch den Coffein-Anteil bedingt:

Coffein kann Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Zittern, Verdauungsbeschwerden und eine beschleunigte Herzschlagfolge verursachen.

Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: InfluASS - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS) Paracetamol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.09.2000
ATC Code N02BE51; N02BA51
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

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