Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

Abbildung Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten
Wirkstoff(e) Paracetamol Acetylsalicylsäure (ASS) Ascorbinsäure (Vitamin C)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Boehringer Ingelheim
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.12.1992
ATC Code N02BA51
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Boehringer Ingelheim

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
WICK MediNait Erk√§ltungssirup f√ľr die Nacht Doxylamin Ephedrin Paracetamol WICK Pharma Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Mexalen 200 mg/5 ml - Sirup Paracetamol Teva B.V.
Paracetamol Accord 10 mg/ml Infusionslösung Paracetamol Accord Healthcare B.V.
ben-u-ron 125 mg Zäpfchen Paracetamol Sigmapharm Arzneimittel GmbH
Mexalen 250 mg - Zäpfchen Paracetamol Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Die in Thomapyrin mit Ascorbins√§ure enthaltenen Wirkstoffe Acetylsalicyls√§ure und Paracetamol haben eine rasch einsetzende, schmerzstillende, fiebersenkende und entz√ľndungshemmende Wirkung. Acetylsalicyls√§ure vermindert die Aufnahme von Ascorbins√§ure (Vitamin C) um etwa ein Drittel, was durch die Zugabe von Ascorbins√§ure (Vitamin C) ausgeglichen wird.

Thomapyrin mit Ascorbinsäure wird angewendet bei Schmerzzuständen (wie z. B. bei Kopf- und Gliederschmerzen) und Fieberzuständen bei Erkältungskrankheiten.

Wenn Sie sich nach 3-4 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Thomapyrin mit Ascorbinsäure darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure und Paracetamol oder Salicylate sowie gegen einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie an einer seltenen ererbten Stoffwechselerkrankung leiden, die zur Unvertr√§glichkeit gegen einen der Bestandteile des Arzneimittels f√ľhrt (siehe ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure enth√§lt Lactose‚Äú);
  • wenn bei Ihnen bereits einmal nach der Behandlung mit Salicylaten oder anderen entz√ľndungshemmenden Schmerz- oder Rheumamitteln (nicht-steroidale Anti-Rheumatika = ‚ÄěNSAR‚Äú) Symptome von √úberempfindlichkeit aufgetreten sind wie z. B. Atembeschwerden (Asthma), Nasenpolypen, Haut- und/oder Schleimhautschwellungen (vor allem im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge unter Umst√§nden mit Atemnot und Schluckbeschwerden) oder Nesselausschlag (juckende rote Flecken auf der Haut);

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  • wenn Sie an einer der nachfolgenden Erkrankungen leiden:

    • Geschw√ľre, Blutungen oder Durchbr√ľche des Magens oder Darms
    • krankhaft erh√∂hte Blutungsneigung oder Blutgerinnungsst√∂rung
    • erhebliche Einschr√§nkung der Leber- oder Nierenfunktion
    • schwere Herzmuskelschw√§che
  • wenn bei Ihnen fr√ľher einmal eine Magen-Darm-Blutung oder ein Magen-Darm-Durchbruch aufgetreten ist, der durch entz√ľndungshemmende Schmerz- oder Rheumamittel (NSAR) hervorgerufen wurde
  • wenn bei Ihnen fr√ľher wiederholt (mehr als einmal) Geschw√ľre, Blutungen oder Durchbr√ľche des Magens oder des Darms aufgetreten sind
  • wenn bei Ihnen bestimmte Harnsteine (Oxalatsteine) aufgetreten sind
  • wenn bei Ihnen St√∂rungen der Eisenaufnahme im K√∂rper (Eisenspeicherst√∂rungen) festgestellt wurden
  • wenn bei Ihnen starke Blutungen auftreten oder ein erh√∂htes Blutungsrisiko besteht (z. B. wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist ‚Äď informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt √ľber die Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure - Brausetabletten)
  • wenn Sie mit Methotrexat (Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf das Immunsystem oder gegen Krebs) in einer Dosierung von 15 mg pro Woche oder mehr behandelt werden (siehe ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú);
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien) und hohe Dosen von Thomapyrin anwenden (siehe ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)
  • wenn bei Ihnen eine bestimmte erbliche, sehr seltene Stoffwechselerkrankung (Mangel an Glukose-6-phospat-Dehydrogenase) vorliegt
  • wenn Sie regelm√§√üig oder gr√∂√üere Mengen Alkohol trinken (siehe ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol‚Äú)
  • von Schwangeren im letzten Schwangerschaftsdrittel (siehe ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú);
  • von Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder grippe√§hnlichen Erkrankungen wegen des Risikos der Entwicklung eines ‚ÄěReye-Syndroms‚Äú ‚Äď einer sehr seltenen, aber unter Umst√§nden lebensbedrohlichen Krankheit (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú);
  • von Kindern unter 12 Jahren

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Thomapyrin mit Ascorbinsäure einnehmen,

  • wenn Sie an chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zw√∂lffingerdarmbeschwerden leiden;
  • wenn bei Ihnen bereits fr√ľher Magen-Darm-Geschw√ľre, -Blutungen oder -Durchbr√ľche aufgetreten sind;
  • wenn Sie an Asthma bronchiale, allergischem Schnupfen, chronischer Nasenschleimhautschwellung (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen oder Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) leiden. Bei manchen Patienten kann das Auftreten von Asthmaanf√§llen auf eine Allergie gegen Acetylsalicyls√§ure oder andere NSAR zur√ľckzuf√ľhren sein; in diesem Fall darf Thomapyrin mit Ascorbins√§ure nicht eingenommen werden (siehe ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen entz√ľndungshemmende Schmerz- oder Rheumamitteln (nichtsteroidale Antirheumatika = ‚ÄěNSAR‚Äú ‚Äď siehe ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht eingenommen werden‚Äú) sind
  • wenn bei Ihnen gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien), Arzneimittel zur Vermeidung oder Aufl√∂sung eines Blutgerinnsels (Thrombozytenaggregationshemmer, Heparin, Thrombolytika) oder bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (sogenannte selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer =

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‚ÄěSSRI‚Äú) angewendet werden (siehe ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)

  • wenn Sie an Herzmuskelschw√§che und/oder Bluthochdruck leiden ‚Äď in Zusammenhang mit der Anwendung von einem der Wirkstoffe in Thomapyrin mit Ascorbins√§ure (Acetylsalicyls√§ure) wurde √ľber Fl√ľssigkeitseinlagerung und Schwellungen berichtet
  • wenn Sie einen chronisch niedrigen Blutdruck haben
  • wenn Ihre Leberfunktion eingeschr√§nkt ist (z. B. nach einer Leberentz√ľndung)
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist oder durch fr√ľhere Erkrankungen Nierensch√§den bestehen
  • wenn Sie am Gilbert-Syndrom (einer seltenen erblichen Stoffwechselerkrankung) leiden
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden
  • wenn bei Ihnen Mangelern√§hrung oder Austrocknung (z. B. bei zu geringer Trinkmenge) vorliegen
  • wenn bei Ihnen eine Operation ‚Äď einschlie√ülich ‚ÄěZ√§hneziehen‚Äú ‚Äď geplant ist (informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt √ľber die Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure)
  • wenn bei Ihnen verst√§rkte, verl√§ngerte oder unregelm√§√üige Menstruationsblutungen auftreten

Thomapyrin mit Ascorbinsäure darf in diesen Fällen nur nach ärztlicher Anordnung und unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden. Wenden Sie sich daher bitte an Ihren Arzt, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Thomapyrin mit Ascorbins√§ure darf bei Schmerzen nicht l√§nger als 3-4 Tage (maximal 10 Tage) und bei Fieber nicht l√§nger als 3 Tage ohne √§rztliche Anordnung eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, oder wenn neue Beschwerden auftreten (z. B. R√∂tung bzw. Schwellung oder eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens), suchen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt auf, da dies Anzeichen einer schweren Erkrankung sein k√∂nnen.

Die entz√ľndungshemmenden Wirkstoffe in Thomapyrin mit Ascorbins√§ure k√∂nnen die Anzeichen (Symptome) einer Infektion verschleiern. Bei Anzeichen einer Infektion wie z. B. R√∂tung, Schwellung oder Anhalten von Beschwerden wie Schmerzen oder Fieber √ľber mehr als drei Tage muss √§rztlicher Rat eingeholt werden.

Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (bis hin zum Versagen des Herz-Kreislauf-Systems = anaphylaktischer Schock) können auftreten. Brechen Sie die Behandlung beim ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion ab.

Blutungsrisiko bei Operationen

Da die in Thomapyrin mit Ascorbins√§ure enthaltene Acetylsalicyls√§ure bereits in sehr niedrigen Dosierungen und mehrere Tage lang anhaltend die Blutgerinnung hemmt, kann die Blutstillung nach Operationen beeintr√§chtigt sein. Vor einer Operation ‚Äď selbst bei geringf√ľgigen chirurgischen Eingriffen (z. B. ‚ÄěZ√§hneziehen‚Äú) ‚Äď m√ľssen Sie daher bitte den behandelnden Arzt bzw. Zahnarzt √ľber die Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure informieren.

Situationen mit erhöhtem Nebenwirkungsrisiko

W√§hrend der Behandlung k√∂nnen jederzeit Blutungen, Geschw√ľre oder ein Durchbruch von Geschw√ľren im Magen-Darm-Trakt, auch mit t√∂dlichem Ausgang, auftreten ‚Äď auch ohne vorangehende Beschwerden oder entsprechende Magen-Darm- Erkrankungen in der Vorgeschichte. Wenn Sie √§lter sind, ein geringes K√∂rpergewicht haben oder mit einem blutgerinnungshemmenden Arzneimittel (Antikoagulanzien wie Warfarin oder Thrombozytenaggregationshemmer) behandelt werden, besteht ein erh√∂htes Risiko (siehe auch ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Vorsicht ist ebenfalls erforderlich, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko einer Magenschädigung oder von Blutungen erhöhen, wie z. B. andere Schmerz- oder Rheumamittel

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(NSAR), kortisonh√§ltige Arzneimittel (Kortikosteroide), oder bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer = SSRI) (siehe auch ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Das Risiko f√ľr Blutungen, Geschw√ľre oder ein Durchbruch von Geschw√ľren im Magen-Darm-Trakt erh√∂ht sich mit ansteigender Dosis, bei Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere in Verbindung mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht eingenommen werden‚Äú) und f√ľr √§ltere Patienten. Wenn Sie zu diesen Patientengruppen geh√∂ren, sollten Sie die Behandlung mit der niedrigsten m√∂glichen Dosis beginnen und mit Ihrem Arzt √ľber eine Behandlung zusammen mit magensch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonen- Pumpen-Hemmer) sprechen.

Falls Sie Anzeichen einer Nebenwirkung im Magen-Darm-Trakt bemerken (z. B. Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Magenschmerzen, Bauchschmerzen, teer√§hnlicher Stuhl), setzen Sie bitte Thomapyrin mit Ascorbins√§ure sofort ab und fragen Sie unverz√ľglich einen Arzt um Rat.

Patienten mit erhöhtem Nebenwirkungsrisiko

In bestimmten Fällen von schwerem Glukose-6-phosphat-Dehydrogenasemangel (eine erbliche, sehr seltene Stoffwechselerkrankung) können höhere Dosen von Acetylsalicylsäure Blutarmut durch den Zerfall von roten Blutkörperchen auslösen. Die Anwendung von Thomapyrin bei Glukose-6-phosphat- Dehydrogenasemangel muss daher unter ärztlicher Überwachung erfolgen.

Einer der Wirkstoffe in Thomapyrin mit Ascorbinsäure (Acetylsalicylsäure) kann die Ausscheidung von Harnsäure verringern und bei empfänglichen Patienten einen Gichtanfall auslösen.

Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen d√ľrfen Acetylsalicyls√§ure-haltige Arzneimittel ausschlie√ülich nach √§rztlicher Anweisung ‚Äď und nur, wenn andere Ma√ünahmen keine Wirkung zeigen ‚Äď gegeben werden. Besonders bei jungen Patienten besteht das Risiko f√ľr das Auftreten des seltenen, jedoch lebensbedrohlichen Reye-Syndroms (siehe ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht eingenommen werden‚Äú), das unbedingt sofortiger √§rztlicher Intensivbehandlung bedarf. Es kamen allerdings auch F√§lle bei Erwachsenen vor. Beim Reye- Syndrom handelt es sich um eine nicht ansteckende Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie) mit gleichzeitigem Leberversagen. Es treten typischerweise nach dem Abklingen die ersten Anzeichen einer fieberhaften Erkrankung (insbesondere bei Windpocken und grippe√§hnlichen Erkrankungen) auf. Alarmsignale sind lang andauerndes, heftiges Erbrechen, Kopfschmerzen und Bewusstseinstr√ľbung. Brechen Sie die Behandlung mit Thomapyrin mit Ascorbins√§ure sofort ab, und wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn diese Symptome auftreten.

Aus diesem Grund soll auch nach einer Impfung gegen Windpocken vorsichtshalber 6 Wochen lang kein Acetylsalicylsäure-haltiges Arzneimittel eingenommen werden.

Ascorbinsäure (Vitamin C) darf in höheren Dosen bei bestimmten Harn- bzw. Nierensteinen und bei bestimmten Störungen der Eisenaufnahme im Körper (Eisenspeicherkrankheit) nicht eingenommen werden. Wenn Sie bereits einmal unter Harn- bzw. Nierensteinen litten, wenden Sie sich vor der Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbinsäure an Ihren Arzt. Größere Mengen von Vitamin C können die Bildung bestimmter Harn- bzw. Nierensteine (Calciumoxalatsteine) fördern.

Thomapyrin mit Ascorbins√§ure ist nicht geeignet f√ľr Personen mit einem K√∂rpergewicht unter 30 kg.

Folgen längerer Anwendung von Schmerzmitteln

Bei l√§ngerer Anwendung von Schmerzmitteln ‚Äď vor allem in hoher Dosierung ‚Äď k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen desselben Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Falls Sie meinen, dass bei Ihnen derartige Kopfschmerzen vorliegen, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten.

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Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach l√§ngerer Anwendung in hoher Dosierung kann Entzugssymptome ausl√∂sen (z. B. Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Muskelschmerzen oder Nervosit√§t), die gew√∂hnlich innerhalb weniger Tage abklingen. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf nur nach entsprechender Anordnung des Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Eine gewohnheitsm√§√üige Langzeitanwendung von Schmerzmitteln kann zu dauerhafter Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Weitere Warnhinweise

Thomapyrin mit Ascorbins√§ure bzw. NSAR im Allgemeinen k√∂nnen die Wirkung eines Intrauterinpessars (‚Äě die Spirale‚Äú) abschw√§chen; eine Wirkung, die vermutlich auf ihrem entz√ľndungshemmenden Effekt beruht.

Thomapyrin mit Ascorbins√§ure kann in h√∂heren Dosierungen verschiedene klinisch-chemische Bestimmungsmethoden bzw. deren Ergebnisse beeinflussen (siehe ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Die Einnahme von NSAR k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Es sind zu wenige Daten vorhanden, um dieses Risiko f√ľr Thomapyrin mit Ascorbins√§ure bzw. Acetylsalicyls√§ure bei einer t√§glichen Dosis von nicht mehr als 3 g auszuschlie√üen.

Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbinsäure zusammen mit anderen Arzneimitteln

Um die Gefahr einer √úberdosierung zu vermeiden, sollten Sie keine anderen Paracetamol-haltigen Arzneimittel zusammen mit Thomapyrin einnehmen Bitte beachten Sie auch den m√∂glichen Gehalt an Acetylsalicyls√§ure oder Ascorbins√§ure in anderen von Ihnen verwendeten Arzneimitteln. Eine √úberschreitung der empfohlenen Tagesh√∂chstdosis an Paracetamol kann zu Lebersch√§den f√ľhren (siehe auch ‚ÄěWenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure eingenommen haben, als Sie sollten‚Äú).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wird Thomapyrin mit Ascorbins√§ure gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet, so k√∂nnen die einzelnen Wirkstoffe sich wie in der nachstehenden Tabelle aufgef√ľhrt beeinflussen:


Acetylsalicylsäure

 


 

 


Kombination von

Mögliche Reaktionen:


Acetylsalicylsäure mit:


 


 

Wechselseitige Verminderung der Wirksamkeit bei


Entz√ľndungshemmende Schmerz-

verst√§rktem Risiko einer Magen-Darmsch√§digung ‚Äď diese


Kombination wird nicht empfohlen, wenn Ihr Arzt sie f√ľr


und Rheumamittel (NSAR)


erforderlich h√§lt, m√ľssen Sie die Gebrauchsinformation der


 


 

verwendeten NSAR genau beachten


‚ÄěDigitalis‚Äú (herzst√§rkende

Erh√∂hung von deren Blutspiegel und Wirkung ‚Äď eine


entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung


Arzneimittel)


durch den Arzt ist erforderlich


 


Bestimmte Arzneimittel gegen

Verstärkung der Wirkung bzw. der Nebenwirkungen


Infektionen (Sulfonamide)


 


‚ÄěKortison‚Äú (Kortikosteroide)

Erh√∂hung des Risikos eines Magen-Darm-Geschw√ľrs oder


einer -Blutung


 


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Schilddr√ľsenhormone

durch Acetylsalicylsäure kann die Aufnahme von

 


Schilddr√ľsenhormonen gehemmt werden

 


 

 


 

erhöhtes Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt (siehe auch

 


Arzneimittel zur Vermeidung eines

‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und ‚ÄěWelche

 


Blutgerinnsels

Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú) ‚Äď m√∂glicherweise wird Ihr

 


 

Arzt die Blutgerinnungswerte √ľberpr√ľfen

 


 

Acetylsalicylsäure kann die Wirkung von

 


 

blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln verstärken; erhöhtes


 

Blutungsrisiko (siehe auch ‚ÄěWarnhinweise und

 


 

Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind

 


 

m√∂glich?‚Äú) ‚Äď m√∂glicherweise wird Ihr Arzt die

 


Blutgerinnungshemmende

Blutgerinnungswerte √ľberpr√ľfen.

 


Arzneimittel

Blutgerinnungshemmende Arzneimitteln d√ľrfen nicht

 


 

 


 

zusammen mit hohen Dosen von Thomapyrin mit

 


 

Ascorbinsäure (Acetylsalicylsäure) angewendet werden (siehe


 

‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht eingenommen

 


 

werden“)

 

 


Arzneimittel zur Auflösung von

erh√∂htes Blutungsrisiko (siehe auch ‚ÄěWarnhinweise und

 


Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind

 


Blutgerinnseln

 


möglich?“)

 

 


 

 

 


Valproinsäure (Arzneimittel zur

Acetylsalicylsäure kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von


Valproins√§ure f√ľhren und in der Folge die Wirkung bzw.

 


Behandlung von Epilepsie)

 


Nebenwirkungen dieser Substanz verstärken

 


 

 


Bestimmte Arzneimittel zur

 

 

 


Behandlung von Depressionen

Erhöhung des Risikos einer Magen-Darmblutung (siehe auch

 


(sogenannte selektive Serotonin-

‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und ‚ÄěWelche

 


Wiederaufnahme-Hemmer =

Nebenwirkungen sind möglich?“)

 


‚ÄěSSRI‚Äú)

 

 

 


Lithium (Arzneimittel zur

Erh√∂hung der Lithium-Blutspiegel ‚Äď eine entsprechende

 


Behandlung psychischer

Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung durch den Arzt


Erkrankungen)

ist erforderlich

 

 


Pentoxifyllin (Arzneimittel zur

Erh√∂htes Blutungsrisiko ‚Äď √§rztliche √úberwachung mit

 


Behandlung von

 


häufigeren Kontrollen der Blutungszeit werden empfohlen

 


Durchblutungsstörungen)

 


 

 

 


 

Bei gleichzeitiger Einnahme von Acetylsalicylsäure und

 


Bestimmte Arzneimittel gegen

Tetrazyklinen kann es zur Bildung von Verbindungen

 


kommen, die der Körper nicht aufnehmen kann. Daher soll

 


bakterielle Infektionen (Antibiotika

 


zwischen der Anwendung von Thomapyrin mit Ascorbinsäure


vom Tetrazyklin-Typ)


und Tetrazyklin-Antibiotika ein Zeitraum von mindestens 1 bis


 


 

3 Stunden liegen

 


Harnsäuresenkende Arzneimittel

Wirkungsverminderung

 


Entwässernde Arzneimittel

Abschw√§chung von deren blutdrucksenkender Wirkung ‚Äď

 


Blutdruckkontrollen werden empfohlen

 


 

 


Bestimmte entwässernde

 

 

 


(kaliumsparende) Arzneimittel -

Wirkungsverminderung

 


sogenannte Aldosteronantagonisten

 


 

 

 


(z. B. Spironolacton)

 

 

 


Blutdrucksenkende Arzneimittel

Abschw√§chung von deren blutdrucksenkender Wirkung ‚Äď

 


Blutdruckkontrollen werden empfohlen

 


 

 


Methotrexat (Arzneimittel mit

Acetylsalicylsäure kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von


hemmender Wirkung auf best.

Methotrexat f√ľhren und in der Folge die sch√§digende Wirkung


Immunreaktionen oder gegen

dieser Substanz verst√§rken ‚Äď diese Kombination soll vermieden

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Krebs)

werden; falls doch erforderlich, ist eine strikte Kontrolle von

 

 

Blutbild, Leber- und Nierenfunktion durch den Arzt nötig. Bei

 

einer Dosierung von Methotrexat von 15 mg oder mehr pro

 

 

Woche darf Thomapyrin nicht gleichzeitig angewendet werden

 

(siehe auch ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht

 

 

eingenommen werden“)

 

Blutzuckersenkende Arzneimittel

Blutzuckerschwankungen sind möglich

 

zum Einnehmen

‚Äď vermehrte Blutzuckerkontrollen werden empfohlen

 

Bestimmte blutdrucksenkende

verminderte Nierenausscheidung, achten Sie auf eine

 

Arzneimittel (vom Typ der ACE-

 

ausreichende Fl√ľssigkeitsaufnahme

 

Hemmer)

 

 

 

 

Lokal wirksame Magen-Darm-

 

 

 

Präparate (Magnesium-,

erhöhte Ausscheidung von Salicylaten durch den Urin

 

Aluminium- und Kalziumsalze, -

 

 

 

 

oxide und -hydroxide)

 

 

 

Paracetamol

 

 

 

 

 

 

Kombination von Paracetamol mit:

Mögliche Reaktionen:

 

Arzneimittel, die die Leberfunktion

 

 

 

beeinflussen wie z. B.

 

 

 

Gluthethimid (Schlaf- und

 

 

 

Beruhigungsmittel), Phenytoin

 

 

 

(Arzneimittel zur Behandlung von

 

 

 

Epilepsie), Barbiturate

Erhöhung von der leberschädigenden Wirkung von

 

(Narkosemittel), Carbamazepin

Paracetamol; Leberschäden bereits durch sonst untoxische

 

(Arzneimittel zur Behandlung

Dosen möglich

 

 

depressiver Erkrankungen),

 

 

 

Rifampicin (Arzneimittel zur

 

 

 

Behandlung von Infektionen) und

 

 

 

andere leberschädigende

 

 

 

Wirkstoffe

 

 

 

Chloramphenicol (bestimmtes

erhöhte schädigende Wirkung des Chloramphenicol durch

 

Antibiotikum = Arzneimittel gegen

 

verzögerte Ausscheidung

 

Infektionen )

 

 

 

 

 

Die Bedeutung von Wechselwirkungen zwischen Paracetamol

 

und Warfarin bzw. Cumarin ist noch unklar. Eine längere

 

Warfarin und Cumarin

Einnahme von Paracetamol (√ľber einen Zeitraum von 7 Tagen

 

oder mehr) zusammen mit Warfarin bzw. Cumarin sollte nur

 

 

unter ärztlicher Kontrolle erfolgen

 

 

erhöhtes Risiko einer Verminderung bestimmter weißer

 

Zidovudin

Blutk√∂rperchen (Neutropenie) ‚Äď diese Kombination sollte nur

 

auf ärztlichen Rat erfolgen

 

Probenecid (harnsäuresenkendes

erhöhte schädigende Wirkung von Paracetamol durch

 

Arzneimittel) und Salicylamid

 

verzögerte Ausscheidung, bei gleichzeitiger Einnahme von

 

(entz√ľndungshemmendes

 

Probenecid sollte die Paracetamol-Dosis verringert werden

 

Schmerzmittel)

 

 

 

 

Cholestyramin (bestimmtes

 

 

 

Arzneimittel zur

verminderte Aufnahme von Paracetamol

 

Cholesterinsenkung)

 

 

 

Arzneimittel, die die

Erhöhung der Aufnahme von Paracetamol, dadurch

 

Magenentleerung beschleunigen

beschleunigter Wirkeintritt.

 

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(z. B. Metoclopramid [gegen

 

 

 

Erbrechen und √úbelkeit])

 

 

 

Arzneimittel, die die

Verminderung der Aufnahme von Paracetamol, dadurch

 

Magenentleerung verlangsamen

verzögerter Wirkeintritt

 

Beeinflussung von Labortests

Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure (Vitamin C) können in höheren Dosierungen die Ergebnisse verschiedener Laboruntersuchungen beeinflussen. Paracetamol kann bestimmte Laboruntersuchungen zur Bestimmung der Harnsäurewerte und der Blutzuckerwerte beeinträchtigen.

Bitte informieren Sie daher den Arzt vor Laboruntersuchungen √ľber die Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure.

Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbinsäure zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Gleichzeitiger Alkoholkonsum erh√∂ht die Gefahr von Nebenwirkungen, insbesondere im Magen- Darm-Trakt (z. B. Blutungen), im zentralen Nervensystem sowie die Gefahr einer Lebersch√§digung bei normalerweise harmlosen Paracetamol-Dosen und soll daher vermieden werden! Dies gilt insbesondere f√ľr Alkoholmissbrauch.

Bitte beachten Sie den möglichen Gehalt an Ascorbinsäure (Vitamin C) in Genuss- und Nahrungsmitteln, um die Gefahr einer Überdosierung zu vermeiden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel

Thomapyrin mit Ascorbins√§ure darf w√§hrend der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nur auf ausdr√ľckliche √§rztliche Anweisung eingenommen werden. Dabei muss die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie m√∂glich gehalten werden.

Letztes Schwangerschaftsdrittel

Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf Thomapyrin mit Ascorbins√§ure nicht eingenommen werden, da ein erh√∂htes Risiko von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind besteht (Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsst√∂rung beim Ungeborenen, erh√∂hte Blutungsgefahr bei Mutter und Kind w√§hrend der Geburt, Geburtsverz√∂gerung durch Beeintr√§chtigung der Wehen).

Stillzeit

Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch √ľber. Eine St√∂rung der Blutgerinnung beim S√§ugling kann nicht ausgeschlossen werden.

Während der Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbinsäure soll daher nicht gestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen durchgef√ľhrt. Einige der m√∂glichen Nebenwirkungen k√∂nnen die Aufmerksamkeit oder die Reaktionsf√§higkeit beeintr√§chtigen (z. B. Schwindel, Drehschwindel). Wenn Sie diese Nebenwirkungen bemerken, d√ľrfen Sie bis zum Abklingen der Symptome keine Fahrzeuge lenken und keine gef√§hrlichen Maschinen bzw. Werkzeuge bedienen.

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Thomapyrin mit Ascorbinsäure enthält Lactose, Fructose und Natrium

Bitte nehmen Sie Thomapyrin mit Ascorbins√§ure - Brausetabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckerarten leiden.

Eine Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetablette enthält 200 mg Lactose-Monohydrat (Milchzucker), das entspricht 1200 mg Lactose-Monohydrat bei Einnahme von 6 Brausetabletten. Wenn Sie an einer seltenen ererbten Stoffwechselerkrankung (Galactose-Unverträglichkeit, Lapp- Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Verwertungsstörung) leiden, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Eine Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetablette enthält 2,6 mg Fructose (entspricht 15,6 mg Fructose bei Einnahme von 6 Brausetabletten). Patienten mit seltenen hereditären Störungen wie Fructose-Intoleranz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Thomapyrin mit Ascorbins√§ure - Brausetabletten sind f√ľr Diabetiker geeignet (1 Brausetablette enth√§lt 0,2 g Kohlenhydrate entsprechend 0,017 Broteinheiten [BE]).

Eine Thomapyrin mit Ascorbins√§ure - Brausetabletten enth√§lt 425 mg Natrium (entspricht 2.550 mg Natrium bei Einnahme von 6 Brausetabletten). Diesen Natriumgehalt m√ľssen Sie ber√ľcksichtigen, wenn Ihnen eine kontrollierte Natriumdi√§t verordnet wurde.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren:

1-2 Brausetabletten, bis zu 6 Brausetabletten t√§glich, eine Tagesdosis von 6 Tabletten (entsprechend 1,8 g Acetylsalicyls√§ure, 1,2 g Paracetamol und 1,8 g Ascorbins√§ure) soll nicht √ľberschritten werden.

Jugendliche von 12 bis 14 Jahren:

¬Ĺ-1 Brausetablette, bis zu 3 Brausetabletten t√§glich, eine Tagesdosis von 3 Tabletten (entsprechend 900 mg Acetylsalicyls√§ure, 600 mg Paracetamol und 900 mg Ascorbins√§ure) soll nicht √ľberschritten werden.

Der Abstand zwischen den einzelnen Einnahmen soll mindestens 4 Stunden betragen.

M√∂gliche unerw√ľnschte Wirkungen k√∂nnen dadurch minimiert werden, dass die kleinste noch wirksame Dosis f√ľr die k√ľrzeste notwendige Dauer verabreicht wird.

Besondere Patientengruppen

√Ąltere Personen (ab 65 Jahren)

Bei √§lteren Personen ist wegen eventueller Begleiterkrankungen bzw. Untergewicht besondere Vorsicht angezeigt (siehe ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú). √Ąltere und untergewichtige Personen sollten daher immer nur die niedrigste wirksame Dosis anwenden.

Kinder unter 12 Jahren

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03.06.2014 / Mes

GI

Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

Version 3.0 C


Thomapyrin mit Ascorbins√§ure darf Kindern unter 12 Jahren nicht gegeben werden (siehe ‚ÄěThomapyrin mit Ascorbins√§ure darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Leberfunktionsstörungen

Falls Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Er wird Ihnen möglicherweise empfehlen, das Dosierungsintervall (den Abstand zwischen 2 Einnahmen) zu verlängern. Bei schweren Leberfunktionsstörungen darf Thomapyrin mit Ascorbinsäure nicht eingenommen werden.

Nierenfunktionsstörungen

Falls Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Er wird Ihnen möglicherweise empfehlen, das Dosierungsintervall (den Abstand zwischen 2 Einnahmen) zu verlängern. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen darf Thomapyrin mit Ascorbinsäure nicht eingenommen werden.

Art der Anwendung

Die Brausetabletten werden in einem Glas Wasser gelöst und getrunken.

Die Brausetablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Thomapyrin mit Ascorbins√§ure darf bei Schmerzen nicht l√§nger als 3-4 Tage (maximal 10 Tage) und bei Fieber nicht l√§nger als 3 Tage ohne √§rztliche Anordnung eingenommen werden (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Thomapyrin mit Ascorbinsäure eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die vorgeschriebene Dosis angewendet haben, oder ein Kind Brausetabletten gegessen oder aufgel√∂ste Brausetabletten getrunken hat, verst√§ndigen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt. Er wird √ľber eventuell notwendige Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber die aufgenommenen Wirkstoffe informieren kann.

Bei älteren Personen, Kleinkindern, Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Mangelernährung sowie Patienten, die gleichzeitig mit den Leberstoffwechsel anregenden Arzneimitteln behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko einer Vergiftung, einschließlich tödlichem Ausgang.

Anzeichen einer Paracetamol-Vergiftung

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine √úberdosierung von etwa 6 g oder mehr als Einzeldosis bei Erwachsenen oder 140 mg/kg K√∂rpergewicht als Einzeldosis bei Kindern f√ľhrt zu bleibenden Lebersch√§den, die in weiterer Folge zu Leberversagen, Blut√ľbers√§uerung und Enzephalopathie (nichtentz√ľndliche Erkrankungen des Gehirns) f√ľhren k√∂nnen. Diese wiederum k√∂nnen zum Koma, auch mit t√∂dlichem Ausgang, f√ľhren. Klinische Symptome der Lebersch√§den werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach

4-6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren Lebersch√§den vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen, St√∂rungen der Herzfunktion und Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung kommen.

Anzeichen einer akuten Acetylsalicylsäure-Vergiftung

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Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

Version 3.0 C


Überdosierungen oder Vergiftungen können tödlich sein. Bei Kindern kann eine Einzeldosis von 100 mg/kg Körpergewicht bereits tödlich sein.

Die Symptome einer leichten Acetylsalicyls√§ure-Vergiftung sind beschleunigte oder heftige Atmung, Ohrensausen, √úbelkeit, Erbrechen, Seh- und H√∂rst√∂rungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Verwirrungszust√§nde. In F√§llen schwerer Vergiftung sind unter anderem Bewusstseinsst√∂rungen, Muskelzittern, Kr√§mpfe, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Blutungen, Temperaturerh√∂hung und Bewusstlosigkeit beobachtet worden.

Anzeichen einer Ascorbinsäure-Vergiftung

Ascorbinsäure (Vitamin C) kann in Dosierungen von 3 g und mehr Durchfall verursachen. Bei Überdosierung wurde auch der Zerfall roter Blutkörperchen berichtet; bei Patienten mit bereits bestehender Nierenschädigung oder Harnsteinkrankheit kann es zur Bildung von Harn- bzw.

Nierensteinen kommen.

F√ľr den Arzt:

Informationen zur Behandlung einer Vergiftung mit Thomapyrin mit Ascorbinsäure sind am Ende dieser Gebrauchsinformation zu finden!

Wenn Sie die Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbinsäure vergessen haben

Setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten werden nur bei Bedarf eingenommen.

Wenn Sie die Einnahme von Thomapyrin mit Ascorbinsäure abbrechen

Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten werden nur bei Bedarf eingenommen und sollen nach Abklingen der Beschwerden abgesetzt werden.

Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach langfristiger Anwendung hoher Dosen kann Entzugserscheinungen ausl√∂sen (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nebenwirkungen, bei denen sofortige ärztliche Hilfe erforderlich ist

In (sehr) seltenen F√§llen kann einer der Wirkstoffe von Thomapyrin mit Ascorbins√§ure eine Nebenwirkung verursachen, die ein Absetzen und sofortige √§rztliche Hilfe erfordert. Signale f√ľr eine solche m√∂glicherweise gef√§hrliche Nebenwirkung sind:

  • Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Bauchschmerzen oder teer√§hnlicher Stuhl;
  • St√∂rung des Allgemeinbefindens mit Atemnot, Hautr√∂tung oder ‚Äďjucken, m√∂glicherweise mit erniedrigtem Blutdruck und Schwellungen im Kopfbereich;
  • Hautausschl√§ge mit Blasenbildung bzw. Hautblutungen, m√∂glicherweise mit Geschw√ľren im Mund;
  • Bl√§sse mit Abgeschlagenheit, Fieber, vermehrte Blutungsneigung (Hautblutungen, Nasenbluten!), Halsschmerzen, Wunden im Mund;

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Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

Version 3.0 C


  • Kopfschmerzen und Bewusstseinseintr√ľbung, m√∂glicherweise mit Kr√§mpfen, Erbrechen oder Ver√§nderungen des Verhaltens;
  • Starke Abgeschlagenheit mit ausgepr√§gter Appetitlosigkeit oder Verminderung der Harnausscheidung.

Angaben √ľber die H√§ufigkeit des Auftretens von Nebenwirkungen:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Nebenwirkungen, die bei der Pr√ľfung einer Kombination von Acetylsalicyls√§ure und Paracetamol (ohne Ascorbins√§ure) an einer begrenzten Zahl von Patienten beobachtet wurden

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

  • Angst, St√∂rungen von Wahrnehmung oder Denkvorg√§ngen
  • Schwindel, Schwitzen
  • Drehschwindel
  • Bauchschmerzen, √úbelkeit, Durchfall, Bl√§hungen, Erbrechen
  • Hautst√∂rungen (siehe auch nachfolgend: ‚ÄěNebenwirkungen, die bei der Anwendung von Acetylsalicyls√§ure oder Paracetamol beobachtet wurden‚Äú)
  • Schw√§che

Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol beobachtet wurden

Die Liste der Nebenwirkungen umfasst auch Beobachtungen, die bei der Behandlung von rheumatischen Beschwerden mit hohen Dosen von Acetylsalicyls√§ure √ľber einen langen Zeitraum gemacht wurden.

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

  • Sodbrennen

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (einschlie√ülich Blutdruckabfall, Atemnot, Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien und pl√∂tzlich auftretender Haut- und/oder Schleimhautschwellungen ‚Äď vor allem im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge [Angio√∂dem] unter Umst√§nden mit Atemnot und Schluckbeschwerden; Hautr√∂tung, √úbelkeit und Schwitzen mit Versagen des Herz-Kreislauf-Systems [anaphylaktischer Schock])
  • Magen- Darm-Geschw√ľre und -Blutungen (bei Anwendung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum kann es als Folge von Magen-Darm-Blutungen zur Blutarmut aufgrund von Eisenmangel [Eisenmangelan√§mie] kommen)
  • Erh√∂hung bestimmter Leberwerte
  • Einschr√§nkung der Leberfunktion ‚Äď bei Patienten mit juveniler Arthritis (Gelenksschmerzen im jugendlichen Alter), rheumatischem Fieber, systemischem Lupus erythematodes und Lebersch√§digung in der Vorgeschichte sollten Leberfunktionskontrollen durchgef√ľhrt werden

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Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

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  • Hautreaktionen (einschlie√ülich schwerwiegender entz√ľndlicher Hauterkrankungen mit Blasenbildung und Hautabsch√§lung)
  • Hautblutungen
  • Entz√ľndungen der Blutgef√§√üe
  • Einschr√§nkung der Nierenfunktion

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • Ver√§nderungen des Blutbildes, wie Verminderung von Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), von wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukozytopenie oder Agranulozytose) oder allen Blutzellen (Panzytopenie); Blutarmut infolge verminderter Bildung von roten Blutk√∂rperchen im Knochenmark (aplastische An√§mie)
  • Unterzuckerung (Blutzuckermangel, Hypoglyk√§mie)
  • Magen-Darm-Durchbr√ľche
  • Reye-Syndrom (seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung - siehe auch ‚ÄěThomapyrin darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • akutes Nierenversagen‚Äď schwerwiegende Hautreaktionen (wie z. B. Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP))

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • schwerwiegende Blutungen, z. B. Gehirnblutungen, die im Einzelfall auch lebensbedrohlich sein k√∂nnen, insbesondere bei Patienten mit unkontrolliertem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (siehe auch ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und ‚ÄěEinnahme von Thomapyrin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol‚Äú)
  • Blutungen, z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten (das Blutungsrisiko kann wegen der gerinnungshemmenden Wirkung, die auch nach Beendigung der Behandlung f√ľr einige Tage (bis zu 8 Tage) andauert, erh√∂ht sein)
  • Entz√ľndungen der Magenschleimhaut
  • Sehst√∂rungen
  • Einschr√§nkung des H√∂rverm√∂gens
  • Ohrger√§usche (‚ÄěOhrensausen‚Äú)
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schl√§frigkeit
  • Verwirrung
  • Nervosit√§t
  • Unruhe
  • Desorientierung
  • Oberbauchbeschwerden
  • Schwellungen, Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che wurden im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet

Nebenwirkungen, die mit Ascorbinsäure (Vitamin C) beobachtet wurden

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • √úberempfindlichkeit; bei hohen Dosen: Aufl√∂sung der roten Blutk√∂rperchen (H√§molysen, insbesondere bei Glukose-6-phosphat-Dehydrogenasemangel), Durchf√§lle, Oxalatharnsteine

Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch die fixe Kombination der 3 Wirkstoffe der Umfang und die Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder in ihrer Art erweitert werden.

Meldung von Nebenwirkungen

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Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

Version 3.0 C


Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬ļC lagern.

R√∂hre fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis als ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten enthalten

  • Die Wirkstoffe sind: 300 mg Acetylsalicyls√§ure, 200 mg Paracetamol, 300 mg Ascorbins√§ure (Vitamin C)
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Natriumhydrogencarbonat, Saccharin- Natrium, Zitronens√§ure, Povidon 25, Fumars√§ure, Lemon-Aroma (Maltodextrin, Zucker, modifizierte St√§rke (E1450), Ascorbins√§ure E300)

Wie Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brauesetabletten aussehen und Inhalt der Packung

Runde, weiße Brausetabletten mit abgeschrägten Kanten und Bruchrille. Die Brausetablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Polypropylenröhren mit Air-sec-Verschluss zu je 10 Brausetabletten, Packung zu 20 Brausetabletten (= 2 Röhren)

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

Dr. Boehringer-Gasse 5-11, 1121 Wien

Hersteller

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

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Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

Version 3.0 C


Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co KG

Ingelheim am Rhein, Deutschland

Z.Nr.: 1-19874

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2014.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Bei älteren Personen, Kleinkindern und Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Mangelernährung sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit enzyminduzierenden Arzneimitteln behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko einer Intoxikation einschließlich tödlichen Ausgangs.

Symptome:

Paracetamol

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine √úberdosierung von etwa 6 g oder mehr als Einzeldosis bei Erwachsenen oder 140 mg/kg K√∂rpergewicht als Einzeldosis bei Kindern f√ľhrt zu Leberzellnekrosen, die zu vollst√§ndiger, irreversibler Nekrose und in weiterer Folge zu hepatozellul√§rer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie f√ľhren k√∂nnen. Diese wiederum k√∂nnen zum Koma, auch mit t√∂dlichem Ausgang, f√ľhren.

Gleichzeitig wurden erhöhte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), der Laktatdehydrogenase und des Bilirubins in Kombination mit einer erhöhten Prothrombinzeit beobachtet, die 12-48 Stunden nach Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der Leberschäden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4-6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Paracetamol- Überdosierung beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.

Acetylsalicylsäure

Die Symptome einer akuten Acetylsalicyls√§ure-Vergiftung sind Hyperventilation, Tinnitus, √úbelkeit, Erbrechen, Seh- und H√∂rst√∂rungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Verwirrungszust√§nde. In F√§llen schwerer Vergiftung sind Delirium, Tremor, Konvulsionen, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Blutungen, Dehydratation, St√∂rungen des S√§ure-Base-Haushaltes und der Elektrolytbalance im Plasma, Temperaturerh√∂hung und Koma beobachtet worden.

Ascorbinsäure

Ascorbinsäure kann in Dosierungen von 3 g und mehr osmotische Diarrhoe verursachen. Hämolysen wurden berichtet. Bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz oder vorbestehender Oxalose kann es zu Harn- bzw. Nierensteinbildung kommen.

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

03.06.2014 / Mes

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Thomapyrin mit Ascorbinsäure - Brausetabletten

Version 3.0 C


Therapie:

Paracetamol

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intraven√∂se Gabe von Schwefelwasserstoff-Donatoren wie z. B. N-Acetylcystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10-48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall sollte eine l√§ngerfristige Einnahme erfolgen. Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol und Leberfunktionstests sind empfehlenswert. Die weiteren Therapiem√∂glichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausma√ü, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den √ľblichen Ma√ünahmen in der Intensivmedizin.

Acetylsalicylsäure

Die Behandlung sollte mit allgemeinen Ma√ünahmen begonnen werden (z. B. Aktivkohle, Magensp√ľlung). Eine forcierte Diurese sollte nicht durchgef√ľhrt werden, da es dadurch zu keiner Erh√∂hung der Salicylat-Ausscheidung kommt und Lungen√∂deme verursacht werden k√∂nnen. Infusionen mit Natriumhydrogencarbonat und Kaliumchlorid k√∂nnen verabreicht werden. Die Plasmakonzentration von Acetylsalicyls√§ure kann durch Dialyse verringert werden.

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Wirkstoff(e) Paracetamol Acetylsalicylsäure (ASS) Ascorbinsäure (Vitamin C)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Boehringer Ingelheim
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.12.1992
ATC Code N02BA51
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden