Paracetamol Genericon 500 mg Tabletten

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Wirkstoff(e) Paracetamol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.06.1989
ATC Code N02BE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Genericon Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Paracetamol Sandoz 500 mg - Tabletten Paracetamol Sandoz GmbH
Mexalen 125 mg - Zäpfchen Paracetamol Teva B.V.
Paracetamol Basi 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen Paracetamol Laboratorios Basi - Industria Farmaceutica
Gewadal-Pamol 500 mg Filmtabletten Paracetamol Takeda Austria GmbH
Trimedil 500 mg - Kautabletten Paracetamol Novartis

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Paracetamol Genericon enthält den schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkstoff Paracetamol.

Paracetamol Genericon wird angewendet bei:

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Paracetamol Genericon darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer schweren Beeintr√§chtigung der Leberfunktion leiden.
  • wenn Sie an einer bestimmten erblich bedingten Stoffwechselst√∂rung leiden (Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase).
  • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind.
  • von Kindern unter 6 Jahren (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWie sind Paracetamol 500 mg Tabletten einzunehmen?‚Äú)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Paracetamol Genericon einnehmen,

  • bei √ľberm√§√üigem Alkoholgenuss (Verst√§rkung der lebersch√§digenden Wirkung).
  • wenn Sie an einer Beeintr√§chtigung der Leberfunktion leiden, wie zum Beispiel Leberentz√ľndung oder einer angeborenen Erkrankung mit Gelbsucht (Gilbert-Syndrom).
  • bei ausgepr√§gter Nierenfunktionsst√∂rung.
  • bei chronischer Fehl- bzw. Unterern√§hrung.
  • bei Auftreten bestimmter Harnsteine (durch Vermehrung von Oxals√§ure im Harn).

Da in diesen Fällen eine ärztliche Kontrolle während der Anwendung von Paracetamol Genericon 500 mg Tabletten erforderlich ist, informieren Sie bitte gegebenenfalls den Arzt entsprechend.

Um das Risiko f√ľr eine √úberdosierung zu vermeiden, muss sichergestellt werden, dass gleichzeitig eingenommene Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Eine √úberschreitung der empfohlenen Dosis kann zu Nierensch√§den und sehr schweren Lebersch√§den f√ľhren. Die Gabe eines Gegenmittels muss dann so rasch wie m√∂glich erfolgen (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWie sind Paracetamol 500 mg Tabletten einzunehmen?‚Äú).

Bei Patienten mit Glutathionmangel (bestimmte Stoffwechselst√∂rung) kann die Anwendung von Paracetamol das Risiko f√ľr eine metabolische Azidose (√úbers√§uerung des K√∂rpers) erh√∂hen.

Allgemeine Hinweise zu Schmerzmitteln:

Mögliche Begleiterkrankungen:

Bei Weiterbestehen von Fieber, Anzeichen einer (Zweit-)Infektion oder Anhalten der Beschwerden √ľber mehr als drei Tage ist √§rztliche Kontrolle erforderlich.

Schmerzmittelkopfschmerz:

Bei l√§ngerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen.

Nierenschädigung:

Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Absetzen von Schmerzmitteln:

Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosierten (nicht bestimmungsgem√§√üen) Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosit√§t und vegetative Symptome (wie z.B. verst√§rktes Schwitzen, Schwindelgef√ľhl, Zittern, Herzklopfen) auftreten. Diese Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben, und die erneute Einnahme nicht ohne √§rztlichen Rat erfolgen.

Einnahme von Paracetamol Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Kombination von Paracetamol (dem   Mögliche Wechselwirkungen
Wirkstoff in Paracetamol Genericon)  
   
     
Arzneimittel, die auf Grund ihrer    
Eigenschaften einen Einfluss auf die Leber   Leberschädigung
haben, wie z.B. Tuberkulosemittel  
   
(Rifampicin) oder Mittel gegen Epilepsie    
     
blutgerinnungshemmende Mittel   Die blutgerinnungshemmende Wirkung kann bei
(‚ÄěAntikoagulanzien‚Äú) wie zum Beispiel ¬† l√§nger dauernder Anwendung (mehr als eine
Warfarin oder Fluindion   Woche) verstärkt werden.
     
bestimmte Mittel gegen Schmerzen und   verzögerte Ausscheidung von Paracetamol
Fieber (Salicylamid)  
   
     
 
bestimmtes Arzneimittel gegen Gicht Der Abbau von Paracetamol kann verlangsamt
sein; die Dosis von Paracetamol soll daher
(Probenecid)
verringert werden.
 
   
bestimmtes Antibiotikum = Arzneimittel Der Abbau des Antibiotikums kann verzögert
gegen Infektionen (Chloramphenicol) sein (verstärkte Nebenwirkungen möglich).
   
  Die Neigung zur verminderten Bildung weißer
bestimmtes Arzneimittel gegen eine HIV- Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt.
Paracetamol Genericon ist daher nur nach
Infektion (Zidovudin)
ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin
 
  einzunehmen.
   
bestimmtes Arzneimittel gegen Magen-Darm- erhöhte Blutspiegel von Paracetamol im Körper
Geschw√ľre (Nizatidin) ¬†
   
bestimmtes Arzneimittel gegen Magen- steigert die Verf√ľgbarkeit von Paracetamol im
Darm-Beschwerden (Cisaprid) Körper
   
bestimmtes Arzneimittel gegen Epilepsie oder verminderte die Verf√ľgbarkeit von Lamotrigin
Depressionen (Lamotrigin)  
   
Arzneimittel zur Verzögerung der Aufnahme und Wirkungseintritt von
Magenentleerung (z.B. Propanthelin) Paracetamol können verzögert werden
   
Arzneimittel, die zur Beschleunigung der Aufnahme und Wirkungseintritt von
Magenentleerung f√ľhren (z.B.
Paracetamol können beschleunigt werden
Metoclopramid)
 
   
bestimmtes Mittel zur Senkung erhöhter Aufnahme und Wirksamkeit von Paracetamol
Blutfettwerte (Colestyramin) können verringert sein
   
¬† Lebersch√§digung (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas
Alkohol sollten Sie vor der Einnahme von Paracetamol
  Genericon beachten?“)
   
¬† schwerwiegendes Risiko f√ľr Blut- und
¬† Fl√ľssigkeitsanomalien (metabolische Azidose
¬† mit vergr√∂√üerter Anionenl√ľcke), die dringend
¬† behandelt werden m√ľssen. Diese k√∂nnen
Flucloxacillin (Antibiotikum) insbesondere bei schwerer Niereninsuffizienz,
Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut
 
¬† zirkulieren und zu Organsch√§den f√ľhren),
  Mangelernährung, chronischem Alkoholismus
  und bei Anwendung der maximalen Tagesdosen
  von Paracetamol auftreten.
   

Auswirkungen auf Laboruntersuchungen

Die Einnahme von Paracetamol Genericon kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung beeinflussen.

Einnahme von Paracetamol Genericon zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

W√§hrend der Einnahme von Paracetamol Genericon d√ľrfen Sie keinen Alkohol trinken. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verz√∂gerten Wirkungseintritt f√ľhren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Falls erforderlich, kann Paracetamol Genericon ist nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko- Verhältnisses während der Schwangerschaft einzunehmen. Über eine Anwendung während der Schwangerschaft entscheidet daher Ihr Arzt.

Nehmen Sie Paracetamol Genericon w√§hrend der Schwangerschaft nicht √ľber einen l√§ngeren Zeitraum, in h√∂heren Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung f√ľr diese F√§lle nicht belegt ist.

Stillzeit:

Paracetamol geht in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Die Dosierung ist jedoch m√∂glichst niedrig und die Anwendungsdauer m√∂glichst kurz zu halten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Paracetamol, der Wirkstoff in Paracetamol Genericon hat keinen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels wegen m√∂glicher Nebenwirkungen immer Vorsicht geboten.

Paracetamol Genericon enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Prinzipiell sollen Schmerzmittel so gering wie f√ľr eine ausreichende Wirkung n√∂tig ist, dosiert werden, um das Risiko f√ľr das Auftreten unerw√ľnschter Wirkungen m√∂glichst klein zu halten. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Einnahmen soll mindestens 6 Stunden betragen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren (und mindestens 43 kg Körpergewicht):

1 Tablette bis höchstens 4-mal täglich.

Die Tagesh√∂chstdosis von 4 Tabletten (entsprechend 2000 mg Paracetamol) darf nicht √ľberschritten werden.

Kinder ab dem vollendeten 6. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr

¬Ĺ Tablette bis zu 3-mal t√§glich.

Kinder unter 6 Jahren

Paracetamol Genericon sind nicht geeignet f√ľr Kinder unter 6 Jahren. F√ľr sie stehen geeignete andere Darreichungsformen mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verf√ľgung.

Lassen Sie sich bitte diesbez√ľglich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahre)

Es ist keine spezielle Dosisanpassung auf Grund des Alters erforderlich. Im Fall von Untergewicht und Organfunktionsstörungen bitte entsprechende Hinweise beachten.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom (eine angeborene Erkrankung) muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall (= der Zeitabstand zwischen 2 Einnahmen) verlängert werden.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Bei schwerer Nierenfunktionsstörung muss ein Dosisintervall (= der Zeitabstand zwischen 2 Einnahmen) von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Fl√ľssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser) ein. Beschr√§nken Sie die Anwendungsdauer auf die Erkrankungsdauer.

Suchen Sie, falls die Beschwerden länger als 3 Tage anhalten, ein Arzt auf.

Wenn Sie eine größere Menge Paracetamol Genericon eingenommen haben, als Sie sollten

Um das Risiko f√ľr eine √úberdosierung zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass andere gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten!

Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf.

Ein Vergiftungsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die eine Wirkung auf die Leberfunktion haben.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Paracetamol Genericon eingenommen haben als empfohlen, rufen Sie unverz√ľglich einen Arzt zu Hilfe!

F√ľr √Ąrzte: Informationen zur Behandlung einer √úberdosierung mit Paracetamol sind am Ende dieser Gebrauchsinformation zu finden!

Wenn Sie die Einnahme von Paracetamol Genericon vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige vergessen haben. Nehmen Sie die n√§chste Dosis zur √ľblichen Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion (z.B. Atembeschwerden, Hautreaktion) d√ľrfen Paracetamol Genericon nicht nochmals eingenommen werden, und es ist sofort ein Arzt um Rat zu fragen.

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Anstieg bestimmter Leberwerte

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Ver√§nderungen des Blutbildes (Verminderung aller Blutzellen, Verminderung der Anzahl von Blutpl√§ttchen, oder starke Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen), bestimmte St√∂rung des roten Blutfarbstoffes (Meth√§moglobin√§mie), bei empfindlichen Personen asthmaartige Verengung der Atemwege, √úberempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautr√∂tung oder Urtikaria (Nesselausschlag) bis hin zur Schockreaktion mit Kreislaufversagen, schwerwiegende entz√ľndliche Hautreaktionen mit Blasenbildung wie akute generalisierte exanthemat√∂se Pustulose (AGEP), Erythema exsudativum multiforme (Stevens-Johnson-Syndrom) und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Leberschädigung, Hautausschlag

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

AT-1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Paracetamol Genericon enthält

  • Der Wirkstoff ist: Paracetamol. Jede Tablette enth√§lt 500 mg Paracetamol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Polyvinylpyrrolidon, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Carboxymethylst√§rke-Natrium.

Wie Paracetamol Genericon aussieht und Inhalt der Packung

Die Tabletten sind weiß, rund und weisen eine Kreuzbruchkerbe auf.

Die Tabletten sind in Aluminium/Polyvinylchlorid-Blisterpackungen verpackt, die in eine Faltschachtel eingeschoben sind.

Paracetamol Genericon ist in Packungen mit 10,20 und 60 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H

A-8054 Graz

E-Mail: genericon@genericon.at

Hersteller:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz

Zulassungsnummer: 1-18726

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2022.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung:

Symptome

Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei √§lteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterern√§hrung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion f√ľhren.

In diesen F√§llen kann eine √úberdosierung zum Tod f√ľhren.

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe und Bauchschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine √úberdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg K√∂rpergewicht als Einzeldosis bei Kindern f√ľhrt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen irreversiblen Nekrose und sp√§ter zu hepatozellul√§rer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie f√ľhren k√∂nnen. Diese wiederum k√∂nnen zu Koma, auch mit t√∂dlichem Ausgang, f√ľhren. Gleichzeitig wurden erh√∂hte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), Laktatdehydrogenase und des Bilirubins in Kombination mit einer erh√∂hten Prothrombinzeit beobachtet, die 12 bis 48 Stunden nach der Anwendung auftreten k√∂nnen. Klinische Symptome der Lebersch√§den werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Überdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.

Therapie

  • intraven√∂se Gabe von SH-Gruppen-Donatoren schon bei Verdacht
  • Dialyse
  • Bestimmungen des Plasmaspiegels

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z.B. N-Acetylcystein sinnvoll.

N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine längerfristige Einnahme.

Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.

Die weiteren Therapiem√∂glichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausma√ü, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den √ľblichen Ma√ünahmen in der Intensivmedizin.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Paracetamol Genericon 500 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Paracetamol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.06.1989
ATC Code N02BE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden