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Autor: Novartis

Kurzinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Neo Citran bringt Erleichterung bei Grippe- und Erkältungsbeschwerden, lindert Beschwerden wie Frösteln, Gliederschwere, Fieber, Kopfschmerzen und Schnupfen und wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren. Die Wirkstoffe sind: Paracetamol, Pheniramin Maleat, Phenylephrin Hydrochlorid und Ascorbinsäure.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier enthaltenen Wirkstoffe auf Sie zutrifft, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre: 1 Beutel bis zu 3 Mal täglich.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Müdigkeit,
  • Benommenheit,
  • Schwindel, Mundtrockenheit

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.


Langinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Neo Citran bringt Erleichterung bei Grippe- und Erkältungsbeschwerden, lindert Beschwerden wie Frösteln, Gliederschwere, Fieber, Kopfschmerzen und Schnupfen und wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren.

Neo Citran enthält bewährte Wirkstoffe:

  • Paracetamol wirkt fiebersenkend und schmerzstillend
  • Pheniramin Maleat und Phenylephrin bewirken eine Abschwellung der Nasenschleimhaut, bringen dadurch Erleichterung  bei Schnupfen und ermöglichen freies Durchatmen
  • Vitamin C hilft den während Fieber und Grippe erhöhten Vitamin C-Bedarf zu decken
  • möglichst frühzeitig bei Beginn der Erkrankung anwenden

Wenden Sie sich erneut an einen Arzt, wenn sich die Krankheitssymptome innerhalb von 5 Tagen nicht bessern, bei hohem Fieber oder von Fieber, das 3 Tage anhält und von einem Hautausschlag oder anhaltenden Kopfschmerzen begleitet ist.

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Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

NEO CITRAN darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Pheniramin, Phenylephrin, Ascorbinsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen
  • bei Lungenerkrankungen einschließlich akutem Asthma bronchiale
  • wenn bei Ihnen schon einmal durch Schmerzmittel und Entzündungshemmer, wie z.B. Acetylsalicylsäure ein Asthmaanfall ausgelöst wurde
  • bei Tumoren des Nebennierenmarks (Phäochromozytom),
  • wenn Sie an genetisch bedingtem „Glucose-6-Phosphat–Dehydrogenase–Mangel“
  • (eine erbliche Stoffwechselerkrankung) leiden (Symptom: hämolytische Anämie)
  • bei Blutkrankheiten (Granulozytopenie)
  • bei hohem Blutdruck
  • bei Schilddrüsenerkrankungen
  • bei schweren Herz- und Gefäßveränderungen
  • bei Herzrhythmusstörungen
  • bei Prostataleiden
  • bei grünem Star
  • bei Engwinkel-Glaukom
  • vor, während und bis zu 14 Tagen nach einer Behandlung mit MAO-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung einer Depression)
  • bei chronischem Alkoholgenuss
  • bei Epilepsie
  • bei Verschluss des Zwölffingerdarms
  • bei Magen- und Darmgeschwüren
  • bei Einnahme von trizyklischen Antidepressiva
  • bei Einnahme von Betablockern (Arzneimittel zur Behandlung des hohen Blutdrucks und von Herzproblemen)
  • bei Einnahme von anderen Sympathomimetika, z.B. Nasensprays, Appetithemmern
  • von Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren

 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Neo Citran einnehmen.
  • bei Leber- oder Nierenschädigung
  • bei akuter Leberentzündung (Hepatitis)
  • bei älteren Patienten
  • bei Patienten mit Herz- oder Kreislauferkrankungen
  • bei Patienten mit chronischer Unterernährung und Austrocknung
  • Neo Citran ist nicht zur Langzeitbehandlung geeignet. Die Langzeitanwendung von Schmerzmitteln, besonders in der Kombination von verschiedenen schmerzstillenden Substanzen, kann zu einer bleibenden Nierenschädigung führen. Eine lange Anwendung von Schmerzmitteln kann Kopfschmerzen hervorrufen, die ihrerseits wieder den Gebrauch von Schmerzmitteln erfordern.
  • Phenylephrin kann bei Doping-Tests zu falsch positiven Ergebnissen führen

 

Kinder und Jugendliche
Nicht für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren (siehe Neo Citran darf nicht eingenommen werden)

 

Einnahme von Neo Citran zusammen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Wirkung und Verträglichkeit von Neo Citran können durch gewisse andere Medikamente (z.B. Antibiotika, andere Grippemittel, Mittel die die Blutgerinnung beeinflussen, zentraldämpfende, herzwirksame Medikamente etc.) reduziert oder verstärkt werden.


Die Wirkung von Alkohol, Schlaf- und Beruhigungsmitteln kann durch Neo Citran verstärkt werden.

 

Schwangerschaft und Stillzeit
Neo Citran darf während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden.

 


Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Die allgemeine Reaktionsfähigkeit, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, kann beeinträchtigt werden. Deshalb ist besondere Vorsicht z.B. beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen geboten.

 

Neo Citran enthält
Zucker
Wegen des hohen Zuckergehaltes ist Neo Citran für Diabetiker nicht geeignet. Ca. 22 g Zucker pro Beutel entsprechen 340 kJ (=82 kcal) und ca.1,8 Broteinheiten (BE).
Bitte nehmen Sie Neo Citran erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Natrium
Jeder Beutel enthält ca. 28,1 mg Natrium. Dies sollte bei Patienten mit einer kochsalzarmen Diät berücksichtigt werden.

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Wie wird es angewendet?

Inhalt eines Beutels in einem Glas mit heißem Wasser auflösen und trinkheiß einnehmen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre: 1 Beutel bis zu 3 Mal täglich.


Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis, es soll 6 Stunden nicht unterschreiten.


Die maximale Tagesdosis von 3 Beuteln (entsprechend 1500 mg Paracetamol) darf nicht überschritten werden.
Sofern nach 3 Tagen keine wesentliche Besserung eingetreten ist, bitte den Arzt aufsuchen, die Behandlungsdauer soll 5 Tage nicht überschreiten.


Prinzipiell sind Schmerzmittel so gering wie für eine ausreichende Wirkung nötig zu dosieren und nur so lange wie erforderlich anzuwenden, um das Risiko des Auftretens unerwünschter Wirkungen möglichst klein zu halten.


Wenn Sie eine größere Menge von Neo Citran eingenommen haben, als Sie sollten
Bei Überdosierung können schwere Leberschäden, Kopfschmerzen, Erbrechen, ZNS-Erregung und Krämpfe bis zum Koma, Herzrhythmusstörungen, Halluzinationen auftreten.


Bei empfindlichen Patienten oder bei chronischem Alkoholgenuss können Überdosierungssymptome bereits bei therapeutischen Dosen auftreten.


Wenden Sie sich sofort an den nächsten Arzt.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Neo Citran wird im Allgemeinen gut vertragen.

In der empfohlenen Dosierung können folgende Nebenwirkungen auftreten:
Die Häufigkeiten werden wie folgt festgelegt:

Sehr häufig (≥ 1/10),

häufig (≥ 1/100, <1/10),

gelegentlich (≥ 1/1.000, <1/100),

selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000),

sehr selten (< 1/10.000),

nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

 

Häufig
Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Mundtrockenheit

 

Gelegentlich
Unruhe, Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit; Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen; nesselartige Hautreaktionen, unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg („drug fever“) und Schleimhautveränderungen, sowie rote Flecken

 

Selten
Allergische Reaktionen, Blutarmut, schwere Blutschäden; allergische Hautreaktionen, Atemnot und Bronchospasmus (Verkrampfen der Muskeln, welche die Atemwege umspannen), Schweißausbruch, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen; Kopfschmerz; trockener Mund; Anstieg der Leberenzyme; Unwohlsein

 

Sehr selten
Verlangsamte oder schnellere Herztätigkeit, Blutdruckanstieg oder –abfall, Blutdruckabfall bis hin zum Schock, Herzklopfen; schwere Leberschäden; schwerwiegende Hautreaktionen; Störungen der Nierenfunktion

 

Nicht bekannt
allergische Reaktionen, Steven Johnson Syndrom (allergisch bedingte Hauterkrankung mit Störungen des Allgemeinbefindens, Fieber und Schnupfen), toxische epidermale Nekrolyse (Syndrom der verbrühten Haut mit blasiger Ablösung); Pupillenvergrößerung;

 

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, ÖSTERREICH, Fax: +43 (0) 50 555 36207, Website: http/www.basg.gv.at anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenem Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Neo Citran enthält
- Die Wirkstoffe sind: 500 mg Paracetamol, 20 mg Pheniramin Maleat, 10 mg Phenylephrin Hydrochlorid und 50 mg Ascorbinsäure
- Die sonstigen Bestandteile sind: ca. 22 g Saccharose (Zucker), Chinolingelb (E104), Erythrosin (E127), Titandioxid (E171), Grapefruit Aroma, Apfelsäure, ca. 122 mg Natriumcitrat Dihydrat, tribasisches Calciumphosphat, Zitronen- Aroma, Zitronensäure wasserfrei

 

Wie Neo Citran aussieht und Inhalt der Packung
Neo Citran ist ein weißes Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen.
Im Umkarton befinden sich 10 kindersichere Beutel aus laminierten Polyethylen-Harzen mit einer Aluminium-Schicht.

 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Novartis Pharma GmbH, Wien
Z.Nr.: 1-19371
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.


Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2019.

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