Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.02.2002
ATC Code B01AC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Thrombostad enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Dieser hemmt bereits in niedriger Dosierung das Zusammenkleben der Blutplättchen und wirkt so der Entstehung von Thromben (Blutgerinnseln) entgegen.

Thrombostad wird angewendet:

  • zur Verminderung des Herzinfarktrisikos bei Patienten mit bestimmten Herzerkrankungen
  • zur Verhinderung eines neuerlichen Herzinfarkts
  • zur Vorbeugung von Schlaganf√§llen nach Durchblutungsst√∂rungen des Gehirns
  • zur Vorbeugung einer Blutpfropfbildung nach gef√§√üchirurgischen Eingriffen wie z.B. Bypassoperationen
  • bei frischem Herzinfarkt
  • zur Intervallbehandlung bei Migr√§ne

F√ľr die Anwendung von Acetylsalicyls√§ure bei Schmerzen, Fieber und entz√ľndlichen Erkrankungen stehen h√∂her dosierte Pr√§parate zur Verf√ľgung. Lassen Sie sich diesbez√ľglich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Thrombostad darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure, andere Salicylate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte schmerzlindernde Arzneimittel - Acetylsalicyls√§ure oder Substanzen mit √§hnlichem Wirkmechanismus (nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer) - mit Asthmaanf√§llen oder in anderer Weise √ľberempfindlich reagiert haben,
  • wenn Sie in der Vorgeschichte im Magen-Darmbereich Blutungen, Geschw√ľre oder einen Durchbruch hatten, die durch eine vorherige Therapie mit NSARs (nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer) bedingt waren;
  • wenn Sie an aktiven Magen-Darmgeschw√ľren/Blutung leiden oder bei Ihnen bereits in der Vorgeschichte im Magen-Darmbereich Blutungen, Geschw√ľre oder ein Durchbruch oder andere Arten von Blutungen wie z.B. bei einem Schlaganfall aufgetreten sind;
  • wenn Sie unter gesteigerter Blutungsneigung (h√§morrhagische Diathese) oder anderen Blutgerinnungsst√∂rungen (wie z.B. der Bluterkrankheit oder einer starken Verminderung der Blutpl√§ttchen, wodurch ein erh√∂htes Risiko einer Blutung und Neigung zu Bluterg√ľssen besteht) leiden;

Acetylsalicylsäure das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und akuten Nierenversagens steigern kann.

Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, m√ľssen Sie Ihren Arzt informieren

  • wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden,
  • wenn Sie stillen,
  • wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, insbesondere Arzneimittel, die Acetylsalicyls√§ure enthalten oder Mittel gegen Schmerzen und Rheuma,

In diesen F√§llen unterbrechen Sie bitte sofort die Einnahme von Thrombostad und suchen Sie unverz√ľglich √§rztlichen Rat.

Gichtanfall:

Thrombostad erhöht durch Hemmung der Harnsäureausscheidung den Harnsäurespiegel im Blut. Bei Patienten, die bereits zu geringer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Hautreaktionen:

Selten wurden schwere Hautreaktionen, inklusive Steven-Johnson-Syndrom (eine schwere Hauterkrankung mit Störung des Allgemeinbefindens, Fieber und schmerzhafter Blasenbildung besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich) unter Behandlung mit Acetylsalicylsäure beobachtet. Brechen Sie die Einnahme von Acetylsalicylsäure beim ersten Auftreten eines Hautausschlags, Verletzungen der Schleimhaut oder jedem anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeit ab und wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Kopfschmerzen durch Schmerzmittel:

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen.

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Thrombostad häufig unter Kopfschmerzen leiden!

Nierenschäden durch Schmerzmittel:

Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierensch√§digung (Nephropathie) f√ľhren, die bis zu einem Nierenversagen fortschreiten kann. Dieses Risiko ist besonders gro√ü, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Es gibt keine Indikation f√ľr die Anwendung von Thrombostad bei Kindern. Acetylsalicyls√§ure-h√§ltige Arzneimittel d√ľrfen Kindern unter 12 Jahren nur auf √§rztliche Verschreibung gegeben werden.

Sehr selten wird bei Kindern und Jugendlichen ‚Äď insbesondere bei Fieberbehandlung von Grippe oder Windpocken ‚Äď unter der Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure (Wirkstoff von Thrombostad) eine schwere lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirns und der Leber beobachtet (das sogenannte ‚ÄěReye-Syndrom‚Äú), das m√∂glicherweise mit Acetylsalicyls√§ure in Zusammenhang steht. Es kommt auch bei jungen Erwachsenen vor.

Acetylsalicyls√§ure-h√§ltige Arzneimittel wie Thrombostad d√ľrfen daher Kindern unter 12 Jahren sowie Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf √§rztliche Verordnung und nur dann verabreicht werden, wenn andere Ma√ünahmen nicht wirken.

Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstr√ľbung und/oder abnormales Verhalten (auch nach anf√§nglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge der Behandlung auftreten, muss die Einnahme von Thrombostad sofort abgebrochen und unverz√ľglich √§rztliche Hilfe aufgesucht werden.

Ihnen eine solche Behandlung durchgef√ľhrt werden soll. Eine √§rztliche Kontrolle ist unbedingt erforderlich.

  • Andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika) bei hohen Dosierungen von Acetylsalicyls√§ure: erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich, auch eine √úberdosierung ist m√∂glich.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer): das Risiko f√ľr Blutungen im oberen Magen-Darm-Bereich steigt.
  • Arzneimittel zur Eisenbindung (Deferasirox): das Risiko f√ľr Blutungen im Magen- Darm-Bereich kann erh√∂ht sein.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschw√§che und zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusst√∂rungen (Digoxin) und bestimmte Arzneimittel zur Behandlung manisch-depressiver Erkrankungen (Lithium): Verst√§rkung der Wirkung bis hin zu erh√∂htem Nebenwirkungsrisiko. Eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung durch den Arzt wird empfohlen.
  • Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (z.B. Insulin, Sulfonylharnstoffe): es kann durch Wirkungsverst√§rkung zu einer Unterzuckerung kommen. H√§ufigere Blutzuckerselbstkontrollen werden empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Entw√§sserung und Blutdrucksenkung (Diuretika): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Fl√ľssigkeitszufuhr zu achten. Bei bestimmten Entw√§sserungsmitteln (z.B. Furosemid) kann es zur Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung kommen, daher werden Blutdruckkontrollen empfohlen.
  • Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder Hydrocortison bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva) und/oder Herzmuskelschw√§che (‚ÄěACE-Hemmer‚Äú, Aldosteronantagonisten): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung, au√üerdem kann die blutdrucksenkende Wirkung vermindert sein. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Fl√ľssigkeitszufuhr zu achten. Blutdruckkontrollen werden empfohlen.
  • Arzneimittel zur Behandlung des erh√∂hten Augeninnendrucks [Glaukom] (Acetazolamid): Acetylsalicyls√§ure kann die Acetazolamid-Konzentration im Blut erh√∂hen und so das Risiko einer √úbers√§uerung (Azidose) erh√∂hen.
  • Bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproins√§ure):
    Valproinsäure: Es besteht die Gefahr verstärkter (Neben-)wirkungen der Valproinsäure.
  • Arzneimittel gegen die Absto√üung von Organen nach einer Transplantation (Ciclosporin, Tacrolimus): die gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicyls√§ure und Ciclosporin oder Tacrolimus kann die nierensch√§digende Wirkung von Ciclosporin und Tacrolimus erh√∂hen. Die √úberwachung der Nierenfunktion wird bei gleichzeitiger Einnahme empfohlen.
  • Bestimmte Arzneimittel mit Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt (Magnesium-, Aluminium und Kalziumsalze, -oxide und -hydroxide): es kann zu einer Wirkungsabschw√§chung von Thrombostad kommen.
  • Einige nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer, wie Ibuprofen und Naproxen, k√∂nnen die Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure auf das Verklumpen von Blutpl√§ttchen verringern und k√∂nnen damit die Wirkung von Thrombostad 100 mg Tabletten vermindern (siehe auch unter Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen).
  • Metamizol (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Fieber) kann die Wirkung von Acetylsalicyls√§ure auf die Thrombozytenaggregation (Verklumpung von Blutpl√§ttchen und Bildung eines Blutgerinnsels) verringern, wenn es gleichzeitig eingenommen wird. Daher sollte diese Kombination mit Vorsicht bei Patienten

angewendet werden, die niedrig dosierte Acetylsalicylsäure zum Herzschutz einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Thrombostad hat keinen bzw. vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Dennoch lenken Sie keine Fahrzeuge bzw. benutzen Sie keine gef√§hrlichen Werkzeuge oder Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit beeintr√§chtigt ist ‚Äď wie z.B. durch m√∂gliche Nebenwirkungen wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel oder Verwirrtheit.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis:

Je nach Schweregrad und Lokalisation wird 1mal t√§glich ¬Ĺ bis 1 Tablette Thrombostad eingenommen. In den ersten Tagen der Einnahme k√∂nnen zur Aufs√§ttigung auch 1¬Ĺ bis 3 Tabletten Thrombostad gegeben werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Tabletten sind mit ausreichend Fl√ľssigkeit nach den Mahlzeiten einzunehmen. Nicht auf n√ľchternen Magen einnehmen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Es gibt keine Anwendungsgebiete von Thrombostad f√ľr Kinder.

Generell d√ľrfen Arzneimittel, die ASS enthalten, Kindern unter 12 Jahren nur nach √§rztlicher

Verordnung gegeben werden (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěKinder und Jugendliche‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Thrombostad eingenommen haben, als Sie sollten

Bei etwaiger mäßiger Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten: Ohrgeräusche, Hörstörung, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit und Magen-Darm- Beschwerden (wie z.B. Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen).

Bei etwaiger schwerer Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten:

Fieber, Schwei√üausbr√ľche, gesteigerte Atmung, St√∂rungen im Stoffwechsel (z.B. √úbers√§uerung, schwere Unterzuckerung), Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislauf-Schock, St√∂rung der Lungenfunktion, Ruhelosigkeit, Kr√§mpfe, Halluzinationen.

Vergiftungen k√∂nnen eine Gefahr f√ľr √§ltere Patienten und vor allem f√ľr kleine Kinder sein. Therapeutische √úberdosierung oder h√§ufige zuf√§llige Vergiftungen k√∂nnen t√∂dlich sein. Falls Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, nehmen Sie sofort Kontakt mit einem Arzt oder dem n√§chsten Krankenhaus auf. Nehmen Sie die restlichen Tabletten oder die Verpackung mit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Wenn Sie die Einnahme von Thrombostad vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Erh√∂hte Blutungsneigung
  • Verdauungsst√∂rungen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schnupfen
  • Atemnot
  • Nesselausschlag
  • Magen- oder Darmblutungen
  • Nicht erfassbare Magen-Darm-Blutungen, die bei l√§ngerer Anwendung in seltenen F√§llen zu einem Mangel an roten Blutk√∂rperchen f√ľhren k√∂nnen (√§u√üert sich durch: Bl√§sse von Haut und Schleimh√§uten, M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafst√∂rungen)
  • Magen-Darm-Geschw√ľre, die sehr selten zu einem Durchbruch f√ľhren k√∂nnen

Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen (Zeichen einer schweren Magenblutung) kontaktieren Sie sofort einen Arzt.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann √ľber 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten. Daraus k√∂nnte ein Blutungsrisiko bei Operationen entstehen. Informieren Sie daher Ihren Arzt √ľber die Einnahme von Thrombostad, falls bei Ihnen eine Operation (auch in einer Zahnarztpraxis) geplant ist.
  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder aller Blutzellen (aplastische An√§mie), Vermehrung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Granulozytose).
  • schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Blutgerinnungshemmern, die in Einzelf√§llen m√∂glicherweise lebensbedrohlich sein k√∂nnen.
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (in Einzelf√§llen bis hin zu Erythema exsudativum multiforme), unter Umst√§nden mit Blutdruckabfall, Anf√§llen von Atemnot, allergischen √Ėdemen (pl√∂tzlich auftretende, schmerzhafte Schwellungen wie beispielsweise ein Anschwellen der Lippen, des Gesichts oder des K√∂rpers), anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock, vor allem bei Asthmatikern.
  • Bei hohen Dosen kann es zu verminderter H√∂rf√§higkeit und/oder Ohrensausen (Tinnitus) kommen.
  • Gef√§√üentz√ľndungen (h√§morrhagische Vaskulitis).
  • Atemnot durch Verengung der Atemwege (Bronchospasmus), Asthmaanf√§lle.
  • Verl√§ngerte Monatsblutung.
  • √úberh√∂hte Dosen k√∂nnen zu Magen-Darm-Geschw√ľren mit schweren Blutungen und bei Anwendung √ľber l√§ngere Zeit zu Nierensch√§den f√ľhren.
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchf√§lle.

Schwere Hautreaktionen wie Ausschläge, auch Erythema multiforme genannt, und dessen lebensbedrohliche Formen Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom.

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglyk√§mie)
  • Erh√∂hung der Leberwerte
  • Reye-Syndrom (schwere lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirns und der Leber)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Leberfunktionsst√∂rung
  • Nierenfunktionsst√∂rung
  • Hoher Harns√§urespiegel im Blut. Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§ureausscheidung. Bei hierf√ľr gef√§hrdeten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.
  • Kopfschmerzen, Schwindel

Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, gestörtes Hörvermögen oder Ohrensausen (Tinnitus) können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Anzeichen einer Überdosierung sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Bewahren sie dieses Arzeimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Thrombostad enthält

Der Wirkstoff ist: Acetylsalicylsäure, 1 Tablette enthält 100 mg Acetylsalicylsäure.

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Die sonstigen Bestandteile sind:

Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Cellulosepulver.

Wie Thrombostad aussieht und Inhalt der Packung

Thrombostad sind weiße, runde Tabletten mit einseitiger Bruchrille. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Thrombostad sind in Packungen zu 20, 30, 50 oder 100 St√ľck erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-24347

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2019.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Vergiftungen k√∂nnen eine Gefahr f√ľr √§ltere Patienten und vor allem f√ľr kleine Kinder sein (therapeutische √úberdosierung oder h√§ufige akzidentielle Vergiftungen k√∂nnen t√∂dlich sein).

Symptome der mäßigen Intoxikation

Tinnitus, Hörstörungen, Kopfschmerzen, Drehschwindel, Verwirrtheitszustände und gastrointestinale Symptome (Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen).

Symptome der schweren Intoxikation

Hyperventilation, respiratorische Alkalose, respiratorische Azidose, metabolische Azidose, Hyperthermie, Schwei√üausbr√ľche, Dehydrierung, Gef√ľhl der Ruhelosigkeit, Kr√§mpfe, Halluzinationen und Hypoglyk√§mie. Eine Depression des Nervensystems kann zum Koma, Herz-Kreislauf-Kollaps oder Atemstillstand f√ľhren.

Behandlung im Notfall

  • Schnelle Einweisung in ein Krankenhaus
  • Magensp√ľlung, Gabe von Aktivkohle (Adsorbent) und Natriumsulfat (Laxans)
  • Alkalische Diurese, H√§modialyse bei schweren Vergiftungen
  • Andere Symptome sind symptomatisch zu behandeln.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Thrombostad 100 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.02.2002
ATC Code B01AC06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden