Olfen retard Depotabs¬ģ

Abbildung Olfen retard Depotabs¬ģ
Wirkstoff(e) Diclofenac
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code M01AB05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Mepha Pharma AG

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Olfen retard ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum und wirkt entz√ľndungshemmend und schmerzlindernd. Olfen retard wird verschrieben bei:

  • Schmerzen nach Operationen oder Verletzungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Gelenksschmerzen wie z.B: bei Arthritis

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier in der Langbeschreibung aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie Olfen retard nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Zu Beginn der Behandlung beträgt die Tagesdosis im Allgemeinen 100 - 150 mg. In leichteren Fällen und zur Langzeitbehandlung sind 75 - 100 mg pro Tag ausreichend.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufig sind Beschwerden wie:

möglich. In der Langbeschreibung finden Sie nähere Informationen zu den anderen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

In der Originalverpackung, trocken und nicht √ľber 25¬įC lagern. F√ľr Kinder unerreichbar aufbewahren.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Olfen retard ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum und wirkt entz√ľndungshemmend und schmerzlindernd.

Die Einnahme von Olfen retard kann von den Symptomen einer Entz√ľndung wie Schmerz und Schwellung befreien, indem es die Synthese der Molek√ľle (Prostaglandine) blockiert, welche verantwortlich sind f√ľr Entz√ľndung, Schmerz und Fieber. Es kann jedoch nicht die Ursachen heilen.

Olfen retard eignet sich besonders f√ľr erwachsene Patientinnen und Patienten, bei denen die Tagesdosis von 75 mg dem Krankheitszustand entspricht. Die M√∂glichkeit der einmaligen Verabreichung pro Tag vereinfacht vor allem eine l√§nger dauernde Behandlung.

Olfen retard wird auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin angewendet zur Behandlung von rheumatischen Krankheiten wie z.B. Arthrosen, Weichteilrheumatismus, schmerzhaften Entz√ľndungszust√§nden, Schwellungen im R√ľcken und im Bereich der Gelenke, Entz√ľndungen und Schmerzen nach Verletzungen und operativen Eingriffen, schmerzhaften entz√ľndlichen Frauenleiden.

Olfen retard soll nicht zur ausschliesslichen Fiebersenkung verwendet werden.

Wenn Sie an einer Herzkrankheit leiden oder wesentliche Risiken f√ľr eine Herzkrankheit haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Fortsetzung der Behandlung mit Olfen in regelm√§ssigen Abst√§nden neu beurteilen, insbesondere wenn die Behandlung √ľber mehr als 4 Wochen dauert.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Olfen retard darf nicht angewendet werden, wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, sogenannten nichtsteroidalen entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln Atemnot oder allergie√§hnliche Hautreaktionen hatten z.B. Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Hals und/ oder an den Extremit√§ten (Zeichen eines Angio√∂dems), im letzten Drittel der Schwangerschaft, bei aktiven Magen- und/oder D√ľnndarm-Geschw√ľren (Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren), Magen-/Darm-Blutungen oder Perforation, oder bei Symptomen wie Blut im Stuhl oder schwarzem Stuhl, bei chronischen Darmentz√ľndungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), bei Leber- oder Nierenversagen, bei schwerer Herzleistungsschw√§che, zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine), bei Kindern unter 14 Jahren.

Falls einer dieser Zust√§nde bei Ihnen zutrifft, sagen Sie es Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin und nehmen Sie Olfen retard nicht ein. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird entscheiden, ob dieses Arzneimittel f√ľr Sie geeignet ist.

Wenn Sie glauben, dass Sie m√∂glicherweise allergisch sind, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin um Rat.

Wann ist bei der Einnahme von Olfen retard Vorsicht geboten?

W√§hrend der Behandlung mit Olfen retard k√∂nnen im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschw√ľre, selten Blutungen oder in Einzelf√§llen Perforationen (Magen-, Darmdurchbr√ľche) auftreten. Diese Komplikationen k√∂nnen w√§hrend der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, verschreibt Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin Ihnen die kleinste wirksame Dosis w√§hrend der k√ľrzest m√∂glichen Therapiedauer. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie an einer Herz- oder Blutgef√§sserkrankung leiden (sogenannte kardiovaskul√§re Krankheit, einschliesslich unkontrollierter Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, bestehende isch√§mische Herzkrankheit oder periphere arterielle Krankheit), da eine Behandlung mit Olfen √ľblicherweise nicht empfohlen ist.

Wenn Sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung (siehe oben) leiden oder bedeutende Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, abnormal hohe Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyzeride), Diabetes haben, oder falls Sie rauchen, und Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin sich entschliesst, Ihnen Olfen zu verschreiben, d√ľrfen Sie die Dosis nicht √ľber 100 mg pro Tag erh√∂hen, wenn Sie l√§nger als 4 Wochen behandelt werden.

Es ist generell wichtig, die niedrigste Dosis Olfen anzuwenden, die Ihre Schmerzen und/oder Schwellung lindert, und √ľber die k√ľrzest m√∂gliche Zeitdauer, um Ihre Risiken f√ľr kardiovaskul√§re Nebenwirkungen so gering wie m√∂glich zu halten.

F√ľr gewisse Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer, wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erh√∂htes Risiko f√ľr Herzinfarkt und Schlaganfall festgestellt. Ob dieses erh√∂hte Risiko auch f√ľr Olfen retard zutrifft, ist noch nicht bekannt. Falls Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie Risikofaktoren haben wie hoher Blutdruck, Diabetes (Zuckerkrankheit), hohe Blutfettwerte, Rauchen, wird Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin entscheiden, ob Sie Olfen retard trotzdem anwenden k√∂nnen. Informieren Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin dar√ľber.

Die Einnahme von Olfen retard kann die Funktion Ihrer Nieren beeintr√§chtigen, was zu einer Erh√∂hung des Blutdrucks und/oder Fl√ľssigkeitsansammlungen (√Ėdemen) f√ľhren kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie herzkrank oder nierenkrank sind, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erh√∂hten Fl√ľssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen.

In sehr seltenen F√§llen k√∂nnen Entz√ľndungshemmer (einschliesslich Olfen) schwerwiegende Hautreaktionen (z.B. Hautausschlag) ausl√∂sen. Bei den ersten Anzeichen einer Hautreaktion ist die Behandlung mit Olfen abzubrechen und den Arzt bzw. die √Ąrztin zu informieren.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen!

Insbesondere beim Auftreten von Schwindel, Sehst√∂rungen oder anderen zentralnerv√∂sen St√∂rungen sollten Sie auf das F√ľhren eines Motorfahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen verzichten und umgehend Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin aufsuchen.

Ferner ist besondere Vorsicht angezeigt, wenn Sie Olfen retard gleichzeitig mit anderen entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (wie Acetylsalicyls√§ure, Kortikosteroide), ¬ęBlutverd√ľnner¬Ľ oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI's) (Arzneimittel gegen Depression) einnehmen, wenn Sie Asthma, Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis), Leber- oder Nierenprobleme, Blutgerinnungsst√∂rungen haben, oder andere Schwierigkeiten mit dem Blut, einschliesslich ein seltenes Leberproblem bekannt als Porphyrie.

Wenn einer dieser Zust√§nde zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin bevor Sie Olfen retard einnehmen.

Falls Sie w√§hrend der Anwendung von Olfen irgendwelche Anzeichen oder Symptome von Schwierigkeiten mit Ihrem Herz oder Blutgef√§sse wie Brustkorbschmerzen, Kurzatmigkeit, Schw√§che oder undeutliches Sprechen wahrnehmen, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

Lithium oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI's) (zur Behandlung von Depressionen), Digoxin (bei Herzproblemen), Diuretika (zur Erh√∂hung der Harnausscheidung), ACE-Hemmer oder Betablocker (gegen Bluthochdruck und Herzprobleme), andere entz√ľndungshemmende Arzneimittel wie Acetylsalicyls√§ure oder Ibuprofen, Kortikosteroide, gerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulantien), Arzneimittel (z.B. Metformin) zur Behandlung von Diabetes ausgenommen Insulin, Methotrexat (bei Arthritis und Krebserkrankung), Ciclosporin oder Tacrolimus (bei Organtransplantation), Trimethoprim (bei Harnwegsinfektionen), Chinolon-Antibiotika (einige Arzneimittel gegen Infektionen), Voriconazol (ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektion) oder Phenytoin (ein Arzneimittel zur Behandlung von epileptischen Anf√§llen), Rifampicin (Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen).

Olfen retard kann die Anzeichen einer Infektion (z.B. Kopfschmerzen, hohe Körpertemperatur) abschwächen und somit das Aufdecken und die angemessene Behandlung der Infektion erschweren.

In sehr seltenen F√§llen k√∂nnen bei Patientinnen und Patienten, welche mit Olfen retard, wie auch mit anderen entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln behandelt werden, schwere allergische Reaktionen (z.B. Ausschlag) auftreten. Informieren Sie deshalb umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, falls eine solche Reaktion bei Ihnen auftritt.

Wenn Sie Olfen retard l√§ngere Zeit (mehr als 2-3 Wochen) einnehmen, sollten Sie die regelm√§ssigen von Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin angeordneten Kontrolluntersuchungen nicht vers√§umen.

Vorsicht ist bei älteren Patientinnen und Patienten geboten, insbesondere bei gebrechlichen oder solchen mit einem geringen Körpergewicht. Sie können auf die Wirkung von Olfen retard empfindlicher reagieren. Deswegen sollten sie vorsorglich die niedrigste wirksame Dosierung verwenden.

Bitte nehmen Sie Olfen retard erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) proDepotab, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Darf Olfen retard während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Diclofenac nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Olfen nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Olfen retard sollte w√§hrend der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin hat es Ihnen ausdr√ľcklich erlaubt.

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Wie wird es angewendet?

Die Dosierung und Anwendung wird vom Arzt oder der √Ąrztin je nach Anwendungsbereich und Auspr√§gung der Beschwerden individuell festgelegt; die Anweisungen sind sorgf√§ltig zu befolgen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Tagesdosis und Behandlungsdauer, die von Ihrem Arzt bzw. von Ihrer √Ąrztin verschrieben wurde.

Falls Sie Olfen l√§nger als wenige Wochen anwenden, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin f√ľr regul√§re Kontrollen aufsuchen, um sicher zu stellen, dass Sie nicht an unbemerkten Nebenwirkungen leiden.

Zu Beginn der Behandlung beträgt die Tagesdosis im Allgemeinen 100 - 150 mg. In leichteren Fällen und zur Langzeitbehandlung sind 75 - 100 mg pro Tag, also eine 75 mg Olfen retard Depotab oder eine 100 mg Retardkapsel, erhältlich unter dem Handelsnamen Olfen Depocaps morgens oder abends, in der Regel ausreichend.

Zur Vermeidung von Nachtschmerzen und/oder Morgensteifigkeit wird Olfen retard abends eingenommen.

Bei Bedarf kann die Tagesdosis auf 150 mg (2 Depotabs Olfen retard zu 75 mg oder 1 Retardkapsel zu 100 mg erh√§ltlich unter dem Handelsnamen Olfen Depocaps in Kombination mit Olfen Lactab zu 25 oder 50 mg) erh√∂ht werden, die vorzugsweise √ľber den Tag zu verteilen sind. Olfen retard Depotabs sollen ganz, am besten mit viel Fl√ľssigkeit, vorzugsweise zu der Mahlzeit eingenommen werden. Die Depotabs d√ľrfen nicht gekaut oder geteilt werden.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme/Anwendung von Olfen auftreten:

H√§ufig sind Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Bl√§hungen, verminderter Appetit, Hautausschlag, Fl√ľssigkeitsansammlung, Schwellung, erh√∂hter Blutdruck, Ver√§nderung der Leberfunktion (z.B. Erh√∂hung der Leberenzymkonzentration im Blut).

Gelegentlich, insbesondere bei Einnahme einer hohen Tagesdosis (150 mg) √ľber eine l√§ngere Zeitdauer: pl√∂tzliche und beklemmende Brustkorbschmerzen (Anzeichen von Herzmuskelinfarkt und Herzanfall); Atemnot, Atemschwierigkeiten beim Liegen, Schwellung der F√ľsse oder Beine (Anzeichen von Herzschw√§che).

Selten sind √úberempfindlichkeitsreaktion mit Schwellung im Gesicht, Mund, an den Gliedmassen (bis hin zu Blutdruckabfall und Schock), Asthma, Schl√§frigkeit, Entz√ľndungen und Geschw√ľre des Magendarmtraktes, Bluterbrechen, blutiger Durchfall, Gelbsucht (sehr selten Leberversagen), Leberentz√ľndung, gest√∂rte Leberfunktion, Nesselsucht, mit unbekannter H√§ufigkeit das pl√∂tzliche Auftreten von Brustschmerzen und allergischen Reaktionen (Zeichen eines Kounis Syndroms).

Sehr selten sind Ver√§nderung des Blutbildes un√ľbliche Blutung, Bluterguss, psychische Probleme (inkl. Schlaflosigkeit, Reizbarkeit), Missempfindung, Ged√§chtnisst√∂rung, Kr√§mpfe, Angstgef√ľhl, Zittern, Geschmackst√∂rung, Sehst√∂rung*, Sehschw√§che, Ohrger√§usch, vermindertes H√∂rverm√∂gen, starrer Nacken, Gef√§ss-, Lungen-, Dickdarmentz√ľndung, Verstopfung, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, der Mundschleimhaut, der Zunge, Ekzem, Juckreiz, entz√ľndliche Hautr√∂tung, Haarausfall, Hautblutung, akute Nierenprobleme, Blut im Urin.

*Sehst√∂rung: Falls w√§hrend der Behandlung mit Olfen Retard Symptome einer Sehschw√§che auftreten sollten, kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Eine Augenuntersuchung kann in Betracht gezogen werden, um andere Ursachen auszuschliessen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, falls Sie eine dieser Nebenwirkungen feststellen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit ‚ÄěEXP" bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, trocken und nicht √ľber 25¬įC lagern. F√ľr Kinder unerreichbar aufbewahren.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen


Was ist in Olfen retard enthalten?

Wirkstoffe

1 retard Depotabs enthält Diclofenac-Natrium 75 mg.

Hilfsstoffe

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Talkum, Magnesiumstearat.

Film√ľberzug: Titandioxid, Eisenoxid rot, Macrogol.

Zulassungsnummer

54702 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Olfen retard? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Olfen retard Depotabs: Packungen zu 20 und 100 Depotabs.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2018 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Diclofenac
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code M01AB05
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden