OMEP Plus Amoxicillin + Clarithromycin

Abbildung OMEP Plus Amoxicillin + Clarithromycin
Wirkstoff(e) Omeprazol Clarithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.12.2009
ATC Code A02BD05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Hexal Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
OMKAP BASICS 20 mg magensaftresistente Hartkapseln Omeprazol Basics GmbH
Omeprazol Bluefish 40 mg magensaftresistente Hartkapseln Omeprazol Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)
Omeprazol Sandoz 40mg magensaftresistente Hartkapseln Omeprazol Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Omeprazol-CT 20 mg magensaftresistente Hartkapseln Omeprazol AbZ-Pharma GmbH
Ulnor 20 mg Hartkapseln Omeprazol Sandoz Pharmaceuticals GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

OMEP Plus ist ein Kombinationsarzneimittel bestehend aus

  • Omeprazol (selektiver Protonenpumpenhemmer)
  • Amoxicillin (Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline)
  • Clarithromycin (Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide).

OMEP Plus wird angewendet

zur Kombinationstherapie zur Beseitigung von Helicobacter pylori bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren mit einem K√∂rpergewicht von mindestens 40 kg mit peptischen Geschw√ľren, mit dem Ziel der Verringerung der H√§ufigkeit eines durch diesen Erreger bedingten Wiederauftretens von Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren (Ulcera duodeni) und Magengeschw√ľren (Ulcera ventriculi).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

OMEP Plus darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Omeprazol, andere Protonenpumpenhemmer (z. B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol), Amoxicillin, andere Penicilline, Clarithromycin, andere Makrolid-Antibiotika, wie z.B. Erythromycin, oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion (√úberempfindlichkeitsreaktion) gegen irgendein anderes Antibiotikum hatten. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht oder Hals gehandelt haben.
  • wenn Sie leber- oder nierenkrank sind und die Funktionsf√§higkeit dieser Organe eingeschr√§nkt ist.
  • wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
    • Arzneimittel zur Behandlung der Migr√§ne bzw. bestimmter Kreislaufst√∂rungen wie
      Dihydroergotamin oder Ergotamin (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von OMEP Plus zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)
    • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion wie Atazanavir oder Nelfinavir
    • Astemizol oder Terfenadin (Arzneimittel zur Behandlung von Allergien, Antihistaminika), Cisaprid oder Domperidon (Arzneimittel zur Anregung der Darmbewegung) oder Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter seelischer Erkrankungen), da bei diesen Arzneimitteln in Kombination mit Omep Plus lebensbedrohliche Herzrhythmusst√∂rungen auftreten k√∂nnen
    • Ticagrelor (Arzneimittel zur Hemmung der Thrombozytenaggregation) oder Ranolazin (Arzneimittel zur Behandlung von koronaren Herzerkrankungen)
    • Arzneimittel zur Beruhigung oder zur Behandlung von Schlafst√∂rungen (orales
      Midazolam)
    • Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels (HMG-CoA-Reduktase- Inhibitoren, Statine) wie Lovastatin oder Simvastatin. Es besteht ein zunehmendes Risiko einer Muskelerkrankung (Myopathie), einschlie√ülich Muskelzerfall (Rhabdomyolyse).
    • Colchicin (zur Behandlung von Gicht). Bei gleichzeitiger Einnahme von Colchicin kann es zu Colchicin-Vergiftungen, insbesondere bei √§lteren Patienten oder Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rungen, kommen. Es wurde √ľber Todesf√§lle bei einigen solcher Patienten berichtet.
    • andere Arzneimittel, die zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusst√∂rungen f√ľhren k√∂nnen.
  • wenn Sie oder eine mit Ihnen verwandte Person unter bestimmten
    Herzrhythmusst√∂rungen leiden/leidet oder gelitten haben/hat (ventrikul√§re Arrhythmien einschlie√ülich ‚ÄěTorsade de pointes‚Äú) oder bei einem EKG √Ąnderungen der
    Herzaktivit√§t gemessen wurden, die als ‚ÄěVerl√§ngerung des QT-Intervalls‚Äú bezeichnet werden.
  • wenn Ihr Kaliumspiegel im Blut zu niedrig ist.

Nehmen Sie OMEP Plus nicht ein, wenn eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft. Sprechen Sie vor der Einnahme von OMEP Plus mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie OMEP Plus einnehmen

  • falls bei Ihnen ein Verdacht auf eine Leberfunktionsst√∂rung besteht oder Sie Nierenprobleme haben. Brechen Sie die Einnahme von OMEP Plus sofort ab, wenn Anzeichen und Symptome einer Hepatitis wie Appetitlosigkeit (Anorexie), Gelbsucht (Ikterus), dunkler Urin, Juckreiz (Pruritus) oder Bauchschmerzen (empfindliches Abdomen) auftreten.
  • falls Sie w√§hrend oder bis zu 2 Monate nach Ende der Behandlung anhaltend schwere Durchf√§lle entwickeln, sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren, da dies ein Zeichen f√ľr eine unter Umst√§nden lebensbedrohliche Darmentz√ľndung sein kann (pseudomembran√∂se Kolitis).
  • da ein verringerter S√§uregehalt im Magen, wie er auch durch Omeprazol hervorgerufen wird, das Risiko, an einer Infektion des Magen-Darm-Trakts zu erkranken, geringgradig erh√∂ht.
  • wenn Sie schwerkrank sind und Seh- oder H√∂rst√∂rungen haben
  • bei der Anwendung von antimikrobiellen Therapien (wie z. B. Clarithromycin und Amoxicillin) zur Behandlung von H.-pylori-Infektionen kann es zur Selektion von antibiotikaresistenten Organismen kommen.
  • bei der gleichzeitigen Anwendung mit Triazolobenzodiazepinen (Schlafmittel) wie
    Triazolam und Midazolam ist Vorsicht geboten (siehe ‚ÄěEinnahme von OMEP Plus zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Ihr Magnesiumspiegel im Blut zu niedrig ist.
  • wenn Sie unter einer koronaren Herzkrankheit, schwerer Herzinsuffizienz Herzrhythmusst√∂rungen (Bradykardie, Herzschlag unter 50 Schl√§ge pro Minute) leiden
    oder bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen Arzneimitteln, die die QT-Zeit verl√§ngern k√∂nnen (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von OMEP Plus zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú). In diesen F√§llen sollte OMEP Plus aufgrund des Risikos einer Verl√§ngerung der QT-Zeit mit Vorsicht angewendet werden.
  • bei gleichzeitiger Anwendung mit Arzneimitteln, die zur Induktion des Cytochrom-P
    (CYP) 3A4-Enzyms f√ľhren (siehe ‚ÄěEinnahme von OMEP Plus mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • bei gleichzeitiger Einnahme/Anwendung von oralen Antidiabetika (z. B. Sulfonylharnstoffe) und/oder Insulin, da das Risiko einer erheblichen Unterzuckerung besteht.
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (orale Antikoagulanzien) wie z.B. Warfarin oder Phenprocoumon, da das Risiko einer schwerwiegenden Blutung besteht.
  • wenn Sie Pfeiffersches Dr√ľsenfieber haben (Fieber, Halsschmerzen, geschwollene Dr√ľsen und extreme M√ľdigkeit).
  • wenn Sie nur unregelm√§√üig urinieren.
  • bei gleichzeitiger Einnahme anderer Makrolid-Antibiotika wie z. B. Erythromycin sowie Lincomycin und Clindamycin. Aufgrund einer Kreuzresistenz der Erreger kann es zu einer gegenseitigen Wirkungsminderung kommen, eine gleichzeitige Einnahme mehrerer Pr√§parate aus dieser Substanzgruppe erscheint deshalb nicht empfehlenswert.
  • wenn Sie unter Krampfanf√§llen (Epilepsie) leiden: Das Risiko f√ľr Krampfanf√§lle kann erh√∂ht sein.
  • wenn Sie einen Blasenkatheter tragen: Trinken Sie in diesem Fall reichlich Fl√ľssigkeit, um einer Kristallbildung im Urin vorzubeugen.
  • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.
  • wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit OMEP Plus vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magens√§ure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
    Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit OMEP Plus eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitssch√§dliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erw√§hnen.

Bei Patienten mit Magengeschw√ľr sollte die M√∂glichkeit der B√∂sartigkeit vor Beginn einer Therapie mit OMEP Plus ausgeschlossen werden, da insbesondere sein Bestandteil Omeprazol die Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken kann.

Sprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Arzt wenn eine der folgenden Angaben vor oder während der Einnahme von OMEP Plus auf Sie zutrifft:

  • Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund zu viel Gewicht und haben Probleme mit dem Schlucken.
  • Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsst√∂rungen.
  • Sie erbrechen Nahrung oder Blut.
  • Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (Blut im Stuhl).

Sprechen Sie vor der Einnahme von OMEP Plus mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.

Blut- und Urin-Untersuchungen

Wenn bei Ihnen

  • Urin-Tests (Glucose) oder Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Leberwerte
  • Estriol-Tests (werden w√§hrend der Schwangerschaft verwendet um die Entwicklung des

Babies zu kontrollieren)

vorgenommen werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker dar√ľber, dass Sie OMEP Plus einnehmen. Dies ist notwendig, weil OMEP Plus die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.

Kinder und Jugendliche

Geben Sie OMEP Plus nicht Kindern unter 12 Jahren oder Kindern oder Jugendlichen mit einem Gewicht von weniger als 40 Kilogramm, da der Wirkstoffgehalt der Substanzen, die in OMEP Plus enthalten sind, zu hoch ist.

Einnahme von OMEP Plus zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Folgende Arzneimittel d√ľrfen NICHT gleichzeitig mit OMEP Plus eingenommen/angewendet werden:

  • Dihydroergotamin und Ergotamin (Mittel zur Behandlung der Migr√§ne sowie bestimmter Kreislaufst√∂rungen)
  • Atazanavir und Nelfinavir (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • Terfenadin und Astemizol (Mittel zur Behandlung von Allergien). Es besteht das
    Risiko lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre
    Rhythmusst√∂rungen, insbesondere ‚ÄěTorsade de pointes‚Äú).
  • Cisaprid und Domperidon (Mittel, das die Darmbewegung anregt)
  • Pimozid (Mittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen)
  • Ticagrelor (Mittel zur Hemmung der Bildung von Blutgerinnseln)
  • Ranolazin (bei unzureichender Blutversorgung des Herzens, Angina pectoris)
  • Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels (HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren) wie Lovastatin oder Simvastatin
  • Colchicin (Mittel zur Behandlung der Gicht)
  • Arzneimittel zur Beruhigung oder zur Behandlung von Schlafst√∂rungen (orales
    Midazolam)
  • Arzneimittel, von denen bekannt ist schwerwiegende Herzrhythmusst√∂rungen zu verursachen (siehe Abschnitt ‚ÄěOMEP Plus darf nicht eingenommen werden‚Äú)

Nachfolgend genannte Arzneistoffe bzw. Präparategruppen können bei gleichzeitiger Behandlung mit OMEP Plus in ihrer Wirkung beeinflusst werden bzw. die Wirkung von OMEP Plus beeinflussen:

  • Zidovudin, Ritonavir, Saquinavir, Nevirapin, Efavirenz, Etravirin (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion). Bei gleichzeitiger Anwendung von OMEP Plus und Zidovudin soll eine um 4 Stunden versetzte Einnahme eingehalten werden.
  • Wenn Sie gleichzeitig sogenannte Protease-Inhibitoren einnehmen, sollte eine Tagesdosis von 1 g Clarithromycin nicht √ľberschritten werden.
  • Digoxin, Verapamil, Amlodipin und Diltiazem (Herzmittel): Die Aufnahme dieser Arzneimittel in den K√∂rper kann erh√∂ht sein.
  • Insulin und andere Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes) (wie Nateglinid, Repaglinid). Ihr Arzt wird bei gleichzeitiger Einnahme mit OMEP Plus Ihre Blutzuckerspiegel √ľberwachen.
  • Chinidin, Disopyramid (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen). Bei der
    gleichzeitigen Einnahme von OMEP Plus und diesen Arzneistoffen wurde √ľber lebensbedrohliche Herzrhythmusst√∂rungen (‚ÄěTorsade de pointes‚Äú) berichtet. Bei gleichzeitiger Einnahme sollten Ihr Elektrokardiogramm (QTc-Verl√§ngerung), die Konzentrationen dieser Wirkstoffe in Ihrem Blut sowie Ihre Blutzuckerspiegel kontrolliert werden.
  • Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin oder andere Vitamin K- Blocker, Phenprocoumon, Acenocoumarol). M√∂glicherweise sind zus√§tzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
  • Clopidogrel (angewendet, um Blutgerinnseln vorzubeugen)
  • Triazolam, Alprazolam, Midazolam, Hexobarbital, Diazepam (Mittel zur Angst- /Spannungsl√∂sung bzw. Schlafmittel)
  • Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin, Valproins√§ure (Mittel zur Behandlung der Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt Sie √ľberwachen, wenn Sie die Einnahme von OMEP Plus beginnen oder beenden.
  • Ziprasidon und Quetiapin (Mittel zur Behandlung seelischer Erkrankungen)
  • Eletriptan (Mittel zur Behandlung der Migr√§ne)
  • Bromocriptin (Mittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und zur Hemmung der Milchproduktion)
  • Ciclosporin, Sirolimus und Tacrolimus (Mittel zur Unterdr√ľckung einer Immunreaktion)
  • Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Fluconazol und Voriconazol (Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Lipidsenker wie z. B. Atorvastatin, Cerivastatin, Rosuvastatin
  • Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil (Mittel zur Behandlung der Impotenz)
  • Theophyllin (Mittel zur Behandlung von Asthma)
  • Tolterodin (Mittel zur Behandlung der Harninkontinenz)
  • Aprepitant (Mittel gegen √úbelkeit und Erbrechen)
  • Halofantrin (Mittel zur Behandlung der Malaria)
  • Methylprednisolon (Mittel zur Behandlung von entz√ľndlichen Erkrankungen)
  • Ibrutinib oder Vinblastin (krebshemmendes Arzneimittel)
  • Arzneimittel, die auch eine √Ąnderung der im EKG gemessenen Herzaktivit√§t hervorrufen k√∂nnen, welche als ‚ÄěVerl√§ngerung des QT-Intervalls‚Äú bezeichnet wird
  • Cilostazol (angewendet zur Behandlung der sogenannten Schaufensterkrankheit
    [Claudicatio intermittens])
  • Erlotinib (zur Behandlung von Krebs)
  • Methotrexat (verwendet in der Krebsbehandlung und bei schwerer Psoriasis). OMEP Plus kann die Nebenwirkungen verst√§rken. Wenn Sie Methotrexat in hoher Dosis einnehmen, setzt Ihr Arzt Ihre Behandlung mit OMEP Plus m√∂glicherweise vor√ľbergehend ab.
  • Johanniskraut-haltige Arzneimittel ([Hypericum perforatum], Mittel zur Behandlung von leichten Depressionen)
  • Probenecid (zur Behandlung der Gicht)
  • Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin (Mittel zur Behandlung der Tuberkulose)
  • andere Antibiotika (wie Tetracycline). OMEP Plus kann weniger wirksam sein.

Es gab auch Berichte √ľber Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) bei gleichzeitiger Verabreichung von Clarithromycin und Fibraten (cholesterinsenkende Mittel), Colchicin oder Allopurinol (Gichtmittel). Die gleichzeitige Einnahme von nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Pr√§parategruppen kann das Auftreten von allergischen Hautreaktionen beg√ľnstigen:

Wenn Sie Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit OMEP Plus einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie eine allergische Hautreaktion haben werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Eine Einnahme von OMEP Plus w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Drittel einer Schwangerschaft, sollte nur nach strenger Indikationsstellung erfolgen. Daher wird die Einnahme w√§hrend der Schwangerschaft ohne vorherige sorgf√§ltige Nutzen-Risiko- Abw√§gung durch den Arzt nicht empfohlen. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie OMEP Plus nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Stillzeit

Die Wirkstoffe von OMEP Plus treten in die Muttermilch √ľber.

Beim gestillten S√§ugling ist die M√∂glichkeit einer Antik√∂rperbildung nach Kontakt mit Clarithromycin (Sensibilisierung) zu ber√ľcksichtigen. Es kann bei gestillten S√§uglingen zu Ver√§nderungen der Darmflora mit Durchf√§llen und Sprosspilzbesiedlung (Hefen und hefe√§hnliche Pilze) kommen, so dass das Stillen eventuell unterbrochen werden muss.

Stillende sollten OMEP Plus nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bekannte Nebenwirkungen von OMEP Plus k√∂nnen auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch zu Einschr√§nkungen der Fahrt√ľchtigkeit und der F√§higkeit, Maschinen zu bedienen, f√ľhren (z. B. allergische Reaktionen, Schwindel, Benommenheit, M√ľdigkeit, Verwirrtheit, Desorientierung, Seh- und H√∂rst√∂rungen, Kr√§mpfe). Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn eine dieser Angaben auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht wohlf√ľhlen. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol.

OMEP Plus enthält Sucrose und Natrium

Bitte nehmen Sie OMEP Plus erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tagesdosis, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Kombinationspackung besteht aus 7 Blisterstreifen mit je 4 Filmtabletten und 2 magensaftresistenten Hartkapseln. 1 Blisterstreifen enthält eine Tagesgesamtdosis.

Die empfohlene Dosis beträgt

F√ľr Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren mit einem K√∂rpergewicht von mindestens 40 kg ist die empfohlene Dosis von jedem Wirkstoff 1 Kapsel bzw. Tablette morgens und abends, also morgens und abends jeweils 1 wei√üe Kapsel, 1 cremefarbene Filmtablette und 1 hellgelbe Filmtablette.

WirkstoffAnzahl Tabletten oder KapselnEinnahmezeitpunkt Dauer: 7 Tage
Omeprazol 20 mg (Hartkapsel weiß)1morgens und abends
Amoxicillin 1000 mg (Filmtablette cremefarben)1morgens und abends
Clarithromycin 500 mg (Filmtablette hellgelb)1morgens und abends

Art der Anwendung

Nehmen Sie die weiße Hartkapsel und die hellgelbe Filmtablette ungeteilt und unzerkaut als Ganzes ein. Die cremefarbene Filmtablette kann - um das Schlucken zu erleichtern - durch die Bruchkerbe geteilt in zwei Hälften eingenommen werden.

Die Einnahme soll morgens 1 Stunde vor dem Fr√ľhst√ľck und abends 1 Stunde vor dem Abendessen mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) erfolgen.

Dauer der Anwendung
OMEP Plus wird im Regelfall √ľber 7 Tage gegeben; die Behandlung kann maximal auf bis zu 2 Wochen verl√§ngert werden.

Wenn Sie eine größere Menge von OMEP Plus eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Kapseln/Filmtabletten eingenommen haben, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt oder an ein Krankenhaus. Zeigen Sie dort die Packung von OMEP Plus. Symptome

Omeprazol (Hartkapsel weiß)

Im Falle einer √úberdosierung wurde √ľber √úbelkeit, Erbrechen, Schwindel, Bauchschmerzen, Durchfall und Kopfschmerzen berichtet. Die Symptome sind vor√ľbergehend.

Amoxicillin (Filmtablette cremefarben)

Wenn Sie zu viel Amoxicillin eingenommen haben, kann es zu Magenproblemen (√úbelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Kristallbildung im Urin kommen, was sich durch tr√ľben Urin oder Probleme beim Urinieren bemerkbar machen kann.

Clarithromycin (Filmtablette hellgelb)

Eine √úberdosierung von Clarithromycin f√ľhrt in der Regel zu Beschwerden im Magen-Darm- Bereich.

Wenn Sie die Einnahme von OMEP Plus vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Bitte achten Sie unbedingt auf eine regelm√§√üige Einnahme √ľber die gesamte vorgesehene Behandlungsdauer. Sie tragen damit wesentlich zum Behandlungserfolg bei. Sollten Sie

dennoch die Einnahme unterbrochen haben, setzen Sie die Behandlung zum nächsten Einnahmezeitpunkt fort und/oder informieren Sie Ihren behandelnden Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von OMEP Plus abbrechen

Nehmen Sie OMEP Plus so lange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, auch wenn Sie sich bereits besser f√ľhlen. Sie ben√∂tigen f√ľr die Bek√§mpfung Ihrer Infektion alle verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien √ľberleben, k√∂nnen diese dazu f√ľhren, dass die Infektion erneut auftritt.

Bei vorzeitigem Abbruch einer Behandlung zur Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori wird au√üerdem die Entstehung von gegen die Behandlung unempfindlichen Erregern beg√ľnstigt (Resistenzentwicklung).

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme von OMEP Plus und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Sie könnten dringend medizinische Versorgung benötigen:

  • allergische Reaktionen, die Symptome k√∂nnen sein: pl√∂tzlich auftretende pfeifende Atmung/Atembeschwerden, Juckreiz der Haut oder Ausschlag, (schmerzhafte) Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Halses, des K√∂rpers, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden. Diese k√∂nnen schwerwiegend sein und es kam gelegentlich zum Tod.
  • Hautausschlag oder stecknadelkopfgro√üe flache rote runde Punkte unter der Hautoberfl√§che oder kleinfl√§chige Hautblutungen der Haut. Das tritt bei allergischen Reaktionen aufgrund von Entz√ľndungen der Blutgef√§√üw√§nde auf. Damit verbunden k√∂nnen Gelenkschmerzen (Arthritis) und Nierenprobleme sein.
  • eine verz√∂gerte allergische Reaktion kann gew√∂hnlich 7 - 12 Tage nach der Einnahme auftreten, einige Symptome sind: Hautausschl√§ge, Fieber, Gelenksschmerzen und Vergr√∂√üerung der Lymphknoten, vor allem unter den Armen.
  • eine Hautreaktion bekannt als ‚ÄúErythema multiforme‚ÄĚ, bei der bei Ihnen auftreten
    kann: juckende rötlich-violette Flecken auf der Haut, vor allem auf den
    Handfl√§chen oder auf den Fu√üsohlen, ‚Äěwabenartige‚Äú erh√∂hte geschwollene
    Bereiche auf der Haut, empfindliche Bereiche auf Mundoberfl√§che, Augen und Intimbereich. Sie k√∂nnen Fieber haben und sehr m√ľde sein.
  • andere schwere Hautreaktionen k√∂nnen sein: Ver√§nderung der Hautfarbe, Beulen unter der Haut, Bl√§schenbildung, Pusteln, Absch√§len der Haut, R√∂tung, Schmerzen, Juckreiz, Schuppenbildung. Damit verbunden k√∂nnen Fieber, Kopfschmerzen und K√∂rperschmerzen sein.
  • grippe√§hnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber und geschwollenen Dr√ľsen und anomale Blutwerte (einschlie√ülich erh√∂hter Spiegel der wei√üen Blutzellen [Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])
  • R√∂tung der Haut mit Blasenbildung oder Abl√∂sen der Haut. Es k√∂nnen auch
    schwerwiegende Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den Geschlechtsteilen auftreten. Dies k√∂nnte das ‚ÄěStevens- Johnson-Syndrom‚Äú oder eine ‚Äětoxisch epidermale Nekrolyse‚Äú sein.
  • Durchf√§lle:
      • Eine Antibiotikabehandlung ver√§ndert die normale Darmflora, wodurch ein √ľberm√§√üiges Wachstum von bestimmten Bakterien (Clostridium difficile) m√∂glich ist. Dies kann zu leichtem Durchfall bis hin zu einer t√∂dlich verlaufenden Darmentz√ľndung f√ľhren. Die Durchf√§lle k√∂nnen auch noch 2 Monate nach Ende der Behandlung auftreten.
      • Ihr Arzt wird die Beendigung der Behandlung mit OMEP Plus erw√§gen und, falls erforderlich, sofort eine angemessene Behandlung einleiten. Arzneimittel gegen Durchf√§lle, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, d√ľrfen nicht eingenommen werden.
    • schwere Nebenwirkungen der Leber k√∂nnen auftreten. Das betrifft haupts√§chlich Personen, die √ľber lange Zeit behandelt wurden, M√§nner und √§ltere Personen. Sie m√ľssen Ihren Arzt dringend aufsuchen, wenn Sie folgendes bekommen:
        • schwere blutige Durchf√§lle
        • Blasen, R√∂tung oder kleinfl√§chige Hautblutungen
        • dunklerer Urin oder blasserer Stuhl
        • M√ľdigkeit
        • Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen im Auge (Gelbsucht).

Das kann passieren, während Sie das Arzneimittel einnehmen oder bis zu einigen Wochen danach.

  • extremer Schwindel oder Kollaps
  • Entz√ľndungen des Dickdarms (Colon) mit Durchfall, der manchmal Blut enth√§lt, Schmerzen und Fieber.
  • starke Bauch- oder R√ľckenschmerzen, die durch eine Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse verursacht werden
  • starke oder geringe Harnausscheidung, Benommenheit, Verwirrtheit und √úbelkeit, verursacht durch eine Entz√ľndung der Nieren
  • Fieber, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen oder andere Symptome einer Infektion, oder wenn Sie leicht blaue Flecken bekommen. Das k√∂nnen Zeichen daf√ľr sein, dass Sie ein Problem mit den Blutzellen haben.
  • schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • allergische Reaktion verbunden mit Gelenkschmerzen, Hautausschlag und Fieber (kutaner Lupus erythematodes)

Manchmal können weniger schwere Hautreaktionen auftreten wie:

ein leichter juckender Ausschlag (runde, rosarote Flecken), ‚Äěwabenartige‚Äú geschwollene Bereiche auf den Unterarmen, Beinen, Handfl√§chen und Fu√üsohlen. Das tritt gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) auf.

Wenn Sie irgendetwas davon bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da die Einnahme von OMEP Plus beendet werden muss.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Magenschmerzen, √úbelkeit (Nausea), Erbrechen, Bl√§hbauch (Meteorismus), weiche St√ľhle, Durchfall
  • meist vor√ľbergehende Beeintr√§chtigung des Geschmackssinns

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Beeintr√§chtigung des Geruchssinns (vor√ľbergehend), Appetitlosigkeit, trockener Mund, Ausschlag im Mund (Enanthem)

  • Schl√§frigkeit, Schlafst√∂rungen, Schlaflosigkeit
  • Schwindel und Kopfschmerzen. Diese Beschwerden bessern sich normalerweise unter fortgesetzter Therapie.
  • Leberfunktionsst√∂rungen und Ver√§nderungen der Leberenzyme (diese bilden sich nach Beendigung der Therapie zur√ľck)
  • Verstopfung, Bl√§hungen mit Windabgang (Flatulenz [unter Umst√§nden mit Bauchschmerzen]), Verdauungsst√∂rungen. In der Mehrzahl der F√§lle verbessern sich diese Symptome bei fortgesetzter Behandlung.
  • Hautausschlag
  • allergische Hautreaktionen wie Exantheme, Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), masern√§hnlicher Hautausschlag 5-11 Tage nach Behandlungsbeginn
  • Erweiterung der Blutgef√§√üe (Vasodilatation)
  • vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • gutartige Magenpolypen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Blutprobleme, wie z. B. Verminderung oder Erh√∂hung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen (Zellen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind). Dies kann Schw√§che und blaue Flecken verursachen oder das Auftreten von Infektionen wahrscheinlicher machen. Weitere spezielle St√∂rungen (Eosinophilie, abnormes Albumin-Globulin- Verh√§ltnis, erh√∂hte alkalische Phosphatase im Blut, erh√∂hte Laktatdehydrogenase im Blut)
  • Ver√§nderungen im EKG (QT-Intervallverl√§ngerung), Herzstolpern (Extrasystole), Herzklopfen (Palpitation)
  • Herzstillstand, Vorhofflimmern
  • Lungenembolie
  • Benommenheit, √Ąngstlichkeit, Nervosit√§t, Zittern, Kraftlosigkeit/Ersch√∂pfung
  • Bewusstseinsverlust, Bewusstsseinsst√∂rungen
  • Bewegungsst√∂rungen, Muskelkr√§mpfe, Muskelschmerzen (Myalgie), Steifigkeit des Bewegungsapparates, Brustschmerzen
  • erh√∂hte Serumkreatinin-Werte, erh√∂hter Ureaspiegel im Blut
  • Nasenbluten
  • Sch√ľttelfrost
  • Asthma
  • Entz√ľndung der Schleimhaut der Speiser√∂hre
  • gastro√∂sophageale Refluxkrankheit
  • Analbeschwerden (Proktalgie)
  • Cholestase (Gallestauung), Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • H√∂rst√∂rungen (z. B. Ohrger√§usche [Tinnitus]), Schwerh√∂rigkeit, H√∂rverlust. Diese Zust√§nde bilden sich in der Regel nach der Behandlung zur√ľck.
  • √úberempfindlichkeitserscheinungen mit Haut- und Schleimhautreaktionen wie R√∂tungen mit und ohne Juckreiz, anaphylaktoide Reaktion, blasenbildender Hautausschlag (bull√∂se Dermatitis), fleckig-knotiger Ausschlag
  • Besiedlung der Schleimh√§ute und Hautfalten durch resistente Keime oder Pilze, eine als Soor bezeichnete Infektion, die den Darm beeintr√§chtigen kann und durch einen Pilz hervorgerufen wird. Sie k√∂nnen eine Behandlung gegen Soor von Ihrem Arzt bekommen.
  • Empfindungsst√∂rungen (z. B. Kribbeln, Par√§sthesien)
  • generelles Unwohlsein und Antriebsarmut, Wassereinlagerungen in den Beinen (periphere √Ėdeme), die sich nach der Behandlung zur√ľckbildeten, Schwellung der F√ľ√üe und Kn√∂chel
  • die Zunge kann sich gelb, braun oder schwarz f√§rben und ein haariges Aussehen haben
  • Krampfanf√§lle
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • Magen-Darm-Entz√ľndung (Gastritis, Gastroenteritis)
  • Infektion, vaginale Infektion
  • Fieber
  • verringerter Appetit
  • Entz√ľndungen der Mundschleimhaut und Zunge (Stomatitis und Glossitis)
  • Aufsto√üen
  • Cellulitis

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Blutarmut (An√§mie, auch h√§molytische)
  • allergische Reaktionen, manchmal sehr schwerwiegende, einschlie√ülich Schwellung der Lippen, Zunge und des Rachens, Fieber, pfeifende Atmung
  • allergischer Schock (Anaphylaxie)
  • pl√∂tzliches Auftreten von schwerem Hautausschlag oder Blasenbildung oder Abl√∂sen der Haut. Dies kann mit hohem Fieber oder Gelenkschmerzen verbunden sein (Stevens- Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse, exfoliative Dermatitis, Lyell-Syndrom, Erythema multiforme)
  • Haut- oder Schleimhautschwellungen (z. B. Angio√∂dem)
  • Gef√ľhl der Aufregung, Depression, Verwirrtheit und Halluzinationen sowie aggressive Reaktionen, meist bei schwerkranken oder √§lteren Patienten
  • Haarausfall (Alopezie), Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung
  • vor√ľbergehende St√∂rungen wie Albtr√§ume und Psychosen
  • Sehst√∂rungen, wie verschwommenes Sehen
  • Verf√§rbung der Z√§hne, die durch zahn√§rztliche Reinigung in der Regel wieder entfernt werden kann.
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis), Kristallbildung im Urin, die sich durch tr√ľben Urin oder Probleme oder Beschwerden beim Harnlassen bemerkbar machen kann. Achten Sie darauf ausreichend viel zu trinken, um das Risiko diese Symptome zu bekommen zu reduzieren.
  • Auftreten von bestimmten Formen einer Leberentz√ľndung (d. h. hepatozellul√§re und/oder cholestatische Hepatitis) mit oder ohne Gelbsucht (Ikterus). Diese
    Leberfunktionsst√∂rungen, die auch schwerwiegend sein k√∂nnen, sind normalerweise vor√ľbergehender Natur (siehe auch Abschnitt 2 unter ‚ÄěOMEP Plus darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • niedrige Natriumkonzentration im Blut. Dies kann zu Schw√§che, √úbelkeit (Erbrechen) und Kr√§mpfen f√ľhren.
  • pl√∂tzliches Gef√ľhl pfeifend zu atmen oder kurzatmig zu sein (Bronchialkrampf)
  • √úberaktivit√§t
  • Lichtempfindlichkeit der Haut

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Muskelschw√§che
  • Ver√§nderungen des Blutbildes
    • reversibles Absinken der Zahl aller Blutzellen (Panzytopenie)
    • mangelnde Bildung wei√üer Blutk√∂rperchen (Agranulozytose)
    • Das Blut kann l√§nger brauchen als normalerweise, um zu gerinnen. Sie k√∂nnten das bemerken, wenn Sie Nasenbluten haben oder sich schneiden.
    • Ein √ľberm√§√üiger Zerfall von roten Blutk√∂rperchen, der eine Form der Blutarmut (An√§mie) bewirkt. Symptome sind: M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Bl√§sse und Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen im Auge
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • schwere Darmentz√ľndung (pseudomembran√∂se Kolitis, siehe unter Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • allergische Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis)
  • schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Gehirnentz√ľndung f√ľhren
  • Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brustdr√ľse (Gyn√§komastie)
  • Serumkrankheit
  • Hypersensitivit√§tssyndrom (DRESS)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Herzrhythmusst√∂rungen (ventrikul√§re Tachykardien, Kammerflimmern, Torsade de pointes)
  • St√∂rung der Blutgerinnung (erh√∂hte INR-Werte, Verl√§ngerung der Blutungs- und Prothrombinzeit, thrombozytopenische Purpura). Dadurch kann es zu Symptomen wie Fieber, Halsschmerzen, Hautausschlag, Nasenbluten oder Bluterg√ľssen kommen.
  • Blutungen
  • Manie
  • akutes Nierenversagen mit Ausscheidung von Harnkristallen
  • allergische Nierenentz√ľndung (allergische Nephritis)
  • Langfristige und/oder wiederholte Anwendung kann zu Superinfektionen und Kolonisation mit resistenten Bakterien oder Pilzen f√ľhren.
  • Akne
  • Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) (siehe unter Abschnitt 2 ‚ÄěOMEP Plus darf nicht eingenommen werden‚Äú), Muskelerkrankung (Myopathie)
  • √úbererregbarkeit, Angst, Verlust/Ver√§nderung des Pers√∂nlichkeitsgef√ľhls (Depersonalisation), Orientierungslosigkeit (Desorientierung)
  • niedrige Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesi√§mie), die zu niedrigen Kalziumwerten (Hypokalz√§mie) und auch zu niedrigen Kaliumwerten (Hypokali√§mie) f√ľhren k√∂nnen
  • Hautr√∂tung (Erysipel)
  • Geschmacksverlust, Riechverlust
  • abnorme Urinfarbe
  • Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken
  • Entz√ľndung der Hirnhaut (Aseptische Meningitis)

In sehr seltenen F√§llen kann OMEP Plus die wei√üen Blutk√∂rperchen beeinflussen, was zu einer Immunschw√§che f√ľhrt. Wenn Sie eine Infektion mit Krankheitsanzeichen wie Fieber mit einem stark herabgesetzten Allgemeinzustand oder Fieber mit Krankheitsanzeichen einer lokalen Infektion wie Schmerzen im Nacken, Rachen oder Mund oder Schwierigkeiten beim Harnlassen haben, m√ľssen Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich aufsuchen, sodass ein Fehlen der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose) durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann. Es ist wichtig f√ľr Sie, dass Sie den Arzt √ľber die derzeitige Einnahme dieses Arzneimittels informieren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú bzw. ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das

Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Die Wirkstoffe sind Omeprazol, Amoxicillin, Clarithromycin.

Jeder Wirkstoff liegt in einer eigenen Darreichungsform vor:

  • Jede magensaftresistente Hartkapsel (wei√ü) enth√§lt 20 mg Omeprazol.
  • Jede Filmtablette (cremefarben) enth√§lt 1.148 mg Amoxicillin-Trihydrat, entsprechend 1.000 mg Amoxicillin.
  • Jede Filmtablette (hellgelb) enth√§lt 500 mg Clarithromycin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Omeprazol
1 magensaftresistente Hartkapsel (weiß) enthält:
Kapselinhalt: Zucker-Stärke-Pellets (Sucrose und Maisstärke), Hypromellose, Natriumdocecylsulfat, Povidon K 25, Talkum, schweres Magnesiumoxid, Methacrylsäure- Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-Dispersion 30 % (Ph.Eur.), Triethylcitrat

Kapselh√ľlle (Kapselober- und -unterteil): Gelatine, Titandioxid (E 171)

Amoxicillin
1 Filmtablette (cremefarben) enthält:
Tablettenkern: Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Povidon K 25

Film√ľberzug: Hypromellose, Talkum, Titandioxid (E 171)

Clarithromycin
1 Filmtablette (hellgelb) enthält:
Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Povidon K 30, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum

Film√ľberzug: Hyprolose, Hypromellose, Propylenglycol, Sorbitanoleat, Vanillin, Chinolingelb (E 104), Titandioxid (E 171)

Wie OMEP Plus aussieht und Inhalt der Packung

Die magensaftresistenten Hartkapseln bestehen aus einem wei√üen Oberteil und einem wei√üen Unterteil und sind gef√ľllt mit fast wei√üen bis hellbraunen magensaftresistent √ľberzogenen Pellets.

Die weißen bis cremefarbenen Filmtabletten sind oval, beidseitig gewölbt mit beidseitiger Bruchkerbe.

Die hellgelben Filmtabletten sind oval.

OMEP Plus ist in Packungen mit 7 Alu/Alu-Blisterstreifen zu je 4 Filmtabletten und 2 magensaftresistenten Hartkapseln erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Deutschland

oder

Lek Pharmaceuticals d.d. Verovskova 57

1526 Ljubljana Slowenien

oder

LEK S.A.

16, Podlipie Str.

95-010 Stryków

Polen

oder

S.C. SANDOZ S.R.L.

7A ‚ÄúLivezeni‚ÄĚ Str.

540472, T√Ęrgu MureŇü

Rumänien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.08.2022

Quelle: OMEP Plus Amoxicillin + Clarithromycin - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Omeprazol Clarithromycin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.12.2009
ATC Code A02BD05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden