Xylocitin-Ioc 2 % 2 ml

Abbildung Xylocitin-Ioc 2 % 2 ml
Wirkstoff(e) Lidocain
Zulassungsland Deutschland
Hersteller mibe GmbH Arzneimittel
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N01BB02
Pharmakologische Gruppe Lokalanästhetika

Zulassungsinhaber

mibe GmbH Arzneimittel

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Xylocain Gel 2% Lidocain Aspen Pharma Trading Limited
Xylonor Spray N 15% Dentallösung Lidocain Septodont GmbH
Lidocain Röwo 0,5% Maxi Lidocain ASCONEX Arzneimittelvertriebs GmbH
LidoPosterine Salbe Lidocain Dr.Kade Pharmazeutische Fabrik GmbH
Xylocitin-cor 2 % 5 ml Lidocain mibe GmbH Arzneimittel

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Xylocitin-loc 2 % 2 ml ist ein Arzneimittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetikum vom Säureamid-Typ).
Xylocitin-loc 2 % 2 ml wird angewendet zur lokalen und regionalen Nervenblockade.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Xylocitin-loc 2 % 2 ml darf nicht angewendet werden,
wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Lokalan√§sthetika vom S√§ureamid-Typ oder einen der sonstigen Bestandteile von Xylocitin-loc 2 % 2 ml sind
bei schweren Störungen des Herz-Reizleitungssystems
bei akutem Versagen der Herzleistung
bei kardiogenem oder hypovolämischem Schock
in der Geburtshilfe.
Zus√§tzlich sind die speziellen Gegenanzeigen f√ľr die Spinal- und Periduralan√§sthesie zu beachten, wie z.¬†B.
nicht korrigierter Mangel an Blutvolumen
erhebliche Störungen der Blutgerinnung
erhöhter Hirndruck.
Zur Durchf√ľhrung einer r√ľckenmarksnahen An√§sthesie unter den Bedingungen einer Blutgerinnungsprophylaxe siehe im nachfolgenden Abschnitt "Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml ist erforderlich".
Hinweis:
Das Risiko postspinaler Kopfschmerzen, das bei Jugendlichen und Erwachsenen bis ca. 30 Jahren bei der Durchf√ľhrung der Spinalan√§sthesie gegeben ist, l√§sst sich durch die Wahl geeigneter d√ľnner Injektionskan√ľlen deutlich senken.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2 ml ist erforderlich,
falls Sie an
Nieren- oder Lebererkrankungen
Myasthenia gravis leiden oder
die Injektion in ein entz√ľndetes Gebiet vorgenommen werden soll.
Der anwendende Arzt wird vor der Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2 ml
grunds√§tzlich auf eine gute Auff√ľllung des Kreislaufes achten
eine intraven√∂se Injektion oder Infusion nur unter sorgf√§ltiger Kreislauf√ľberwachung vornehmen und alle Ma√ünahmen zur Beatmung, Therapie von Krampfanf√§llen und zur Wiederbelebung zur Verf√ľgung haben.
Ferner wird der anwendende Arzt folgende Hinweise beachten:
Ist eine Allergie gegen Lidocainhydrochlorid 1 H2O bekannt, so muss mit einer Kreuzallergie gegen andere Säureamid-Lokalanästhetika gerechnet werden.
Bei Lösen der Blutsperre im Rahmen der intravenösen Regionalanästhesie ist das Risiko von Nebenwirkungen erhöht. Daher sollte das Lokalanästhetikum fraktioniert abgelassen werden.
Bei Anwendung im Hals-Kopf-Bereich besteht ein h√∂herer Gef√§hrdungsgrad, weil das Risiko f√ľr zentralnerv√∂se Vergiftungszeichen erh√∂ht ist.
Zur Vermeidung von Nebenwirkungen sollten folgende Punkte beachtet werden:
Bei Risikopatienten und bei Verwendung h√∂herer Dosierungen (mehr als 25 % der maximalen Einzeldosis bei einzeitiger Gabe) intraven√∂sen Zugang f√ľr Infusion anlegen (Volumensubstitution)
Dosierung so niedrig wie möglich wählen
in der Regel keinen gefäßverengenden Zusatz verwenden (siehe Abschnitt 3. "WIE IST Xylocitin-loc 2 % 2 ml ANZUWENDEN?")
korrekte Lagerung des Patienten beachten
vor Injektion sorgf√§ltig in zwei Ebenen aspirieren (Drehung der Kan√ľle)
Vorsicht bei Injektion in infizierte Bereiche (aufgrund verstärkter Resorption bei herabgesetzter Wirksamkeit)
Injektion langsam vornehmen
Blutdruck, Puls und Pupillenweite kontrollieren
allgemeine und spezielle Gegenanzeigen sowie Wechselwirkungen mit anderen Mitteln beachten.
Es ist zu beachten, dass unter Behandlung mit Blutgerinnungshemmern (Antikoagulanzien, wie z.¬†B. Heparin), nicht-steroidalen Antirheumatika oder Plasmaersatzmitteln nicht nur eine versehentliche Gef√§√üverletzung im Rahmen der Schmerzbehandlung zu ernsthaften Blutungen f√ľhren kann, sondern dass allgemein mit einer erh√∂hten Blutungsneigung gerechnet werden muss. Entsprechende Laboruntersuchungen sind vor der Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml durchzuf√ľhren. Diese Untersuchungen sollten bei Risikopatienten auch im Falle einer Low-dose-Heparinprophylaxe (vorsorgliche Behandlung mit dem Blutgerinnungshemmer Heparin in niedriger Dosis) vor der Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2 ml durchgef√ľhrt werden. Gegebenenfalls ist die Antikoagulanzientherapie zeitig genug abzusetzen.
Eine An√§sthesie bei gleichzeitiger Vorsorgetherapie zur Vermeidung von Thrombosen (Thromboseprophylaxe) mit niedermolekularem Heparin sollte nur unter besonderer Vorsicht durchgef√ľhrt werden.
Bei bestehender Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika (z.¬†B. Acetylsalicyls√§ure) wird in den letzten f√ľnf Tagen vor der geplanten r√ľckenmarksnahen Injektion eine Bestimmung der Blutungszeit als notwendig angesehen.
Kinder
F√ľr Kinder sind Dosierungen individuell unter Ber√ľcksichtigung von Alter und Gewicht zu berechnen. F√ľr die Anwendung zur An√§sthesie bei Kindern sollten niedrig konzentrierte Lidocainhydrochlorid-1-H2O-L√∂sungen (0,5 %)gew√§hlt werden. Zur Erreichung von vollst√§ndigen motorischen Blockaden kann die Verwendung von h√∂her konzentrierten Lidocainhydrochlorid-1-H2O-L√∂sungen (1 %) erforderlich sein.
√Ąltere Menschen
F√ľr √§ltere Menschen sind Dosierungen individuell unter Ber√ľcksichtigung von Alter und Gewicht zu berechnen.
Vornehmlich bei älteren Patienten kann eine plötzliche arterielle Hypotension als Komplikation bei Periduralanästhesie mit Xylocitin-loc 2 % 2 ml auftreten.
Bei Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2 ml mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Gabe gef√§√üverengender Arzneimittel f√ľhrt zu einer l√§ngeren Wirkdauer von Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml.
Bei gleichzeitiger Gabe von Xylocitin-loc 2 % 2 ml und Secale-Alkaloiden (wie z. B. Ergotamin) oder Epinephrin kann ein ausgeprägter Blutdruckabfall auftreten.
Vorsicht ist geboten bei Einsatz von Beruhigungsmitteln, die ebenfalls die Funktion des Zentralnervensystems (ZNS) beeinflussen und die schädigende Wirkung von Lokalanästhetika verändern können. Es besteht ein Wechselspiel zwischen Lokalanästhetika einerseits und Beruhigungsmitteln andererseits. Die letztgenannte Arzneimittelgruppe hebt die Krampfschwelle des ZNS an.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Aprindin und Xylocitin-loc 2 % 2 ml ist eine Verstärkung der Nebenwirkungen möglich. Aprindin hat aufgrund der chemischen Strukturähnlichkeit mit Lokalanästhetika ähnliche Nebenwirkungen.
Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Therapie mit bestimmten Herzmedikamenten (Propranolol, Diltiazem und Verapamil). Durch eine Abnahme der Lidocainhydrochlorid-1-H2O-Ausscheidung kommt es zu einer deutlichen Verlängerung der Ausscheidungszeit mit der Gefahr der Anreicherung von Lidocain im Körper.
Kombinationen verschiedener Lokalanästhetika rufen additive Wirkungen an Herz-Kreislauf-System und ZNS hervor.
Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe des H2-Blockers Cimetidin. Durch eine Abnahme der Leberdurchblutung und Hemmung des Abbaus können bereits nach Interkostalblockade schädigende Lidocain-Blutkonzentrationen auftreten.
Die Wirkung nicht depolarisierender Muskelrelaxanzien (bestimmte Arzneimittel zur Muskelerschlaffung) wird durch Xylocitin-loc 2 % 2 ml verlängert.
Wichtigste Inkompatibilitäten
Xylocitin-loc 2 % 2 ml ist inkompatibel mit alkalischen Lösungen, wie Natriumhydrogencarbonat-haltigen Lösungen, sowie mit Amphotericin B, Methohexital, Phenytoin und Sulfadiazinen und darf daher nicht mit diesen gemischt werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Lidocain soll in der Schwangerschaft nur bei strenger Indikationsstellung angewendet werden.
Lidocain passiert die Plazenta rasch. Bei Neugeborenen mit hohen Plasmakonzentrationen kann Lidocain eine Dämpfung des ZNS und damit eine Senkung des Apgar-Score bewirken.
Lidocain darf in Konzentrationen √ľber 1 % nicht in der Geburtshilfe angewendet werden (siehe Abschnitt " Xylocitin-loc 2 % 2 ml darf nicht angewendet werden ").
Ebenfalls kontraindiziert ist die Epiduralanästhesie mit Lidocain in der Geburtshilfe in Konzentrationen von 1 % und niedriger bei drohenden oder bestehenden Blutungen.
Die Anwendung von Lidocain zur √∂rtlichen Bet√§ubung im Bereich des Geb√§rmutterhalses (Parazervikalblockade) kann zu Herzrasen (Tachykardie) oder verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie) beim Fetus f√ľhren. Eine versehentliche Injektion in die Unterhaut des Fetus w√§hrend einer √∂rtlichen Bet√§ubung im Bereich des Geb√§rmutterhalses oder des Dammes (Parazervikal- oder Perinealblockade) kann zu Atemnot (Apnoe), zu niedrigem Blutdruck und Krampfanf√§llen f√ľhren und stellt ein lebensbedrohendes Risiko f√ľr das Neugeborene dar.
Stillzeit
Lidocain geht in geringer Menge in die Muttermilch √ľber. Eine Gef√§hrdung des S√§uglings bei Anwendung von Lidocain in den empfohlenen Dosierungen in der Stillzeit erscheint unwahrscheinlich.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei operativer, zahn√§rztlicher oder gro√üfl√§chiger Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml muss vom Arzt im Einzelfall entschieden werden, ob Sie aktiv am Stra√üenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen d√ľrfen.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml
Xylocitin-loc 2 % 2 ml enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle (2 ml Injektionslösung), d.h. es ist praktisch "natriumfrei".

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Wie wird es angewendet?

WIE IST Xylocitin-loc 2 % 2 ml ANZUWENDEN?
Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml wird im Allgemeinen durch einen Arzt angewendet. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich √ľber die Anwendung nicht ganz im Klaren sind.
Grunds√§tzlich gilt, dass nur die kleinste Dosis verabreicht werden darf, mit der die gew√ľnschte ausreichende An√§sthesie erreicht wird. Die Dosierung ist entsprechend den Besonderheiten des Einzelfalles vorzunehmen.
Bei Applikation in Gewebe, aus denen eine schnelle Resorption von Wirkstoffen erfolgt, sollte eine Einzeldosierung von 300¬†mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O ohne gef√§√üverengenden Zusatz oder 500¬†mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O mit gef√§√üverengenden Zusatz nicht √ľberschritten werden.
Bei Kindern und älteren Patienten muss eine Dosisanpassung vorgenommen werden (siehe unter Abschnitt 2. "Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2 ml ist erforderlich").
F√ľr dieses Arzneimittel gelten die nachfolgenden Dosierungsempfehlungen:
F√ľr die einzelnen Anwendungsarten gelten als Einzeldosen f√ľr Jugendliche √ľber 15 Jahren und Erwachsene mit einer durchschnittlichen K√∂rpergr√∂√üe folgende Empfehlungen f√ľr die verschieden konzentrierten Lidocainhydrochlorid-1-H2O-haltigen Injektionsl√∂sungen:
_____________________________________________________________________________
Lidocainhydrochlorid 1 H2O
______________________________________________________________________________
Oberflächenanästhesie bis zu 300 mg
Hautquaddeln
pro Quaddel bis zu 20 mg 0,5 - 1 %
Infiltration bis zu 300 mg 0,5 - 2 %
Infiltrations- und
Leitungsanästhesie
in der Zahnheilkunde bis zu 300 mg 2 %
periphere Nerven-
blockade bis zu 300 mg 1 - 2 %
Stellatum-Blockade bis zu 100 mg 1 %
Grenzstrang-Blockade bis zu 300 mg 1 %
Paravertebral-
anästhesie bis zu 300 mg 1 %
Epiduralanästhesie bis zu 300 mg 0,5 - 2 %
Feldblock bis zu 500 mg 0,5 - 2 %
intravenöse Regional-
anästhesie bis zu 300 mg 0,5 %
_________________________________________________________________________
F√ľr niedrigere Konzentrationen bei den entsprechenden Indikationen kann Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml mit isotonischer Natriumchloridl√∂sung verd√ľnnt werden.
Bei der Periduralanästhesie ist altersabhängig zu dosieren.
F√ľr den Lumbalbereich gelten folgende Richtwerte:
Art der Anwendung
Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml wird in Abh√§ngigkeit vom jeweiligen An√§sthesieverfahren intrakutan, subkutan, zur Regionalan√§sthesie intraven√∂s oder zur r√ľckenmarksnahen Leitungsan√§sthesie peridural injiziert, in einem umschriebenen Bezirk in das Gewebe eingespritzt (Infiltration) oder in Abh√§ngigkeit von den anatomischen Verh√§ltnissen nach gezielter Punktion lokal appliziert.
Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml sollte nur von Personen mit entsprechenden Kenntnissen zur erfolgreichen Durchf√ľhrung der jeweiligen An√§sthesieverfahren angewendet werden.
Grundsätzlich gilt, dass bei kontinuierlicher Anwendung nur niedrig konzentrierte Lösungen von Lidocainhydrochlorid 1 H2O appliziert werden.
Die Injektionsl√∂sung ist nur zur einmaligen Entnahme vorgesehen. Die Anwendung muss unmittelbar nach √Ėffnung des Beh√§ltnisses erfolgen. Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen.
Wenn eine größere Menge Xylocitin-loc 2 % 2 ml angewendet wurde als empfohlen
Symptome einer √úberdosierung
Xylocitin-loc 2 % 2 ml wirkt in niedrigen schädigenden Dosierungen als zentrales Nervenstimulans, in hohen schädigenden Dosisbereichen kommt es zur Dämpfung der zentralen Funktionen.
Eine schwere Überdosierung verläuft in 2 Phasen:
Sie werden unruhig, klagen √ľber Schwindel, akustische und visuelle St√∂rungen sowie Kribbeln, vor allem an Zunge und Lippenbereich. Die Sprache ist verwaschen, Sch√ľttelfrost und Muskelzuckungen sind Vorboten eines drohenden generalisierten Krampfanfalls. Das Herz schl√§gt schneller, der Blutdruck ist erh√∂ht und eine R√∂tung der Haut tritt auf.
Bei fortschreitender Überdosierung kommt es zu einer zunehmenden Funktionsstörung des Hirnstammes mit den Symptomen Atemdepression und Koma bis hin zum Tod.
Ein Blutdruckabfall ist häufig das erste Zeichen eines toxischen Effekts auf das kardiovaskuläre System. Die Hypotension wird hauptsächlich durch eine Hemmung bzw. Blockade der kardialen Reizleitung verursacht. Die toxischen Wirkungen sind jedoch klinisch von relativ untergeordneter Bedeutung.
Notfallmaßnahmen und Gegenmittel
werden durch den behandelnden Arzt entsprechend der Krankheitszeichen sofort eingeleitet werden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Xylocitin-loc 2 % 2¬†ml Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufigmehr als 1 Behandelter von 10
Häufig1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr seltenweniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekanntH√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen:
Die möglichen Nebenwirkungen nach Anwendung von Xylocitin-loc 2 % 2 ml entsprechen weitgehend denen anderer Lokalanästhetika vom Säureamid-Typ.
Unerw√ľnschte Wirkungen f√ľr den gesamten K√∂rper k√∂nnen bei h√∂heren Blutspiegeln auftreten (√ľber 5 bis 10 ¬Ķg Lidocain pro¬†ml) und betreffen das Zentralnerven- und das Herzkreislaufsystem.
Bei Blutspiegeln, wie sie bei regelrechter Anwendung im Allgemeinen erreicht werden, wird der Blutdruck in der Regel nur gering von Xylocitin-loc 2 % 2 ml beeinflusst.
Ein Blutdruckabfall kann ein erstes Zeichen f√ľr eine relative √úberdosierung im Sinne einer herzsch√§digenden Wirkung sein.
Die Ausl√∂sung eines schweren Fieberanfalls (maligne Hyperthermie) ist, wie bei anderen Lokalan√§stetika, auch f√ľr Lidocainhydrochlorid 1 H2O nicht auszuschlie√üen. Im Allgemeinen wird jedoch der Einsatz von Lidocainhydrochlorid 1¬†H2O bei Patienten mit einer solchen Erkrankung in der Vorgeschichte f√ľr sicher gehalten, auch wenn √ľber das Auftreten einer malignen Hyperthermie bei einem Patienten, der Lidocainhydrochlorid 1 H2O zur Epiduralan√§sthesie erhalten hatte, berichtet wurde.
Allergische Reaktionen auf Xylocitin-loc 2 % 2 ml in Form von Juckreiz, Schwellung des Gewebes durch Wassereinlagerung, Verkrampfungen der Atemwege oder eines Atemnotsyndroms sowie Kreislaufreaktionen werden gelegentlich beschrieben.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Ampulle nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Ampullen in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen!
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Xylocitin-loc 2 % 2 ml enthält
Der Wirkstoff ist Lidocainhydrochlorid 1 H2O.
1 Ampulle enthält 2 ml Injektionslösung.
1 ml Injektionslösung enthält 20 mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Natriumchlorid, Natriumhydroxid, Wasser f√ľr Injektionszwecke
Wie Xylocitin-loc 2 % 2 ml aussieht und Inhalt der Packung:
Die Injektionsl√∂sung ist eine klare farblose Fl√ľssigkeit.
Xylocitin-loc 2 % 2 ml ist in Packungen mit
5 Ampullen mit je 2 ml Injektionslösung (N 1),
10 Ampullen mit je 2 ml Injektionslösung (N 2) und
100 Ampullen mit je 2 ml Injektionslösung (auch als Klinikpackung) erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
mibe GmbH Arzneimittel
M√ľnchener Str. 15
06796 Brehna
Tel.: 0349547-0
Fax: 0349547-100
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2008.

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Wirkstoff(e) Lidocain
Zulassungsland Deutschland
Hersteller mibe GmbH Arzneimittel
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N01BB02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden