Dolo-Spedifen 200 - Tabletten

Abbildung Dolo-Spedifen 200 - Tabletten
Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Zambon Switzerland Ltd
Suchtgift Nein
ATC Code M01AE01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Zambon Switzerland Ltd

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ibuprofen Sandoz¬ģ Ibuprofen Sandoz Pharmaceuticals AG
Optifen¬ģ Dolo Junior Ibuprofen Spirig HealthCare AG
Ibuprofen N Zentiva¬ģ Ibuprofen Helvepharm AG
Irfen Lactab¬ģ Ibuprofen Mepha Pharma AG
Spedifen Ibuprofen Zambon Switzerland Ltd

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dolo-Spedifen 200 enthält den Wirkstoff Ibuprofen als Ibuprofenarginat.

Dieser hat schmerzlindernde, entz√ľndungshemmende und fiebersenkende Eigenschaften. Die Wirkung tritt etwa nach 30 Minuten ein und h√§lt etwa 6 Stunden an.

Dolo-Spedifen 200 eignet sich zur Kurzzeitbehandlung, d.h. zur maximal 3 Tage dauernden Behandlung von:

Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern;

R√ľckenschmerzen;

Kopfschmerzen;

Zahnschmerzen;

Schmerzen während der Monatsblutung;

Schmerzen nach Verletzungen;

Fieber bei grippalen Erkrankungen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Dolo-Spedifen 200 Vorsicht geboten?

W√§hrend der Behandlung mit Dolo-Spedifen 200 k√∂nnen im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschw√ľre, selten Blutungen oder in Einzelf√§llen Perforationen (Magen-, Darmdurchbr√ľche) auftreten. Diese Komplikationen k√∂nnen w√§hrend der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis w√§hrend der k√ľrzest m√∂glichen Therapiedauer angewendet werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.

√Ąltere Patienten k√∂nnen empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als j√ľngere Erwachsene. Es ist besonders wichtig, dass √§ltere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin melden.

In folgenden Situationen d√ľrfen Sie Dolo-Spedifen 200 nur auf √§rztliche Verschreibung und unter √§rztlicher √úberwachung einnehmen:

wenn Sie gegenwärtig wegen einer ernsthaften Krankheit in ärztlicher Behandlung sind;

wenn Sie fr√ľher an einem Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr erkrankt sind;

wenn Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie Risikofaktoren haben (wie hoher Blutdruck, Diabetes [Zuckerkrankheit], hohe Blutfettwerte, Rauchen); f√ľr gewisse √§hnlich wirkende Schmerzmittel, die so genannten COX-2-Hemmer, wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erh√∂htes Risiko f√ľr Herzinfarkt und Schlaganfall festgestellt. Ob dieses erh√∂hte Risiko auch f√ľr Dolo-Spedifen 200 zutrifft, ist nicht bekannt;

wenn Sie eine Herzkrankheit oder ein Nierenleiden haben, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erh√∂hten Fl√ľssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen; die Einnahme von Dolo-Spedifen 200 kann die Funktion Ihrer Nieren beeintr√§chtigen, was zu einer Erh√∂hung des Blutdrucks und/oder zu Fl√ľssigkeitsansammlungen (√Ėdemen) f√ľhren kann;

wenn Sie ein Leberleiden haben;

wenn Sie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Blutverd√ľnner, Antikoagulantien) behandelt werden oder an einer St√∂rung der Blutgerinnung leiden;

wenn Sie an Asthma leiden;

wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit, Arzneimittel zur Erhöhung der Urinausscheidung (harntreibende Mittel), Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Chinolon-Antibiotika), gegen AIDS (Zidovudin), Immunsuppressiva (Tacrolimus, Cyclosporin), Kortikosteroide, Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Antimykotika (Voriconazol, Fluconazol) oder Arzneimittel mit einer der folgenden Substanzen: Lithium, Digoxin, Methotrexat, Mifepriston, Baclofen, Phenytoin, Probenecid oder Sulfinpyrazon einnehmen;

wenn Sie bestimmte Erkrankungen der Haut (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose) haben;

wenn Sie an einer Infektion leiden. Dolo-Spedifen 200 kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es m√∂glich, dass sich durch Dolo-Spedifen 200 eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin.

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Bei Auftreten von Hautausschlag einschliesslich Fieber, L√§sionen der Schleimh√§ute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Dolo-Spedifen 200 einstellen und sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein k√∂nnen (siehe ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Dolo-Spedifen 200 haben?¬Ľ).

Acetylsalicylsäure, andere Schmerzmittel oder Cox-2-Hemmer sollten nicht gleichzeitig mit Ibuprofen eingenommen werden, da das Risiko von Nebenwirkungen erhöht werden kann.

Patienten, die w√§hrend der Dolo-Spedifen 200-Therapie Sehst√∂rungen erleiden, sollten die Behandlung abbrechen und umgehend einen Arzt oder eine √Ąrztin konsultieren.

Hilfsstoffe von besonderem Interesse

Dolo-Spedifen 200 Tabletten enthalten:

Natrium: 41,33¬†mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette zu 200 mg. Dies entspricht 2% der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden.

Darf Dolo-Spedifen 200 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Sie sollten Dolo-Spedifen 200 nicht einnehmen, es sei denn, es ist eindeutig notwendig und wird von einem Arzt/einer √Ąrztin verordnet. Bei Einnahme in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie m√∂glich gehalten werden.

Die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) ab der 20. Schwangerschaftswoche kann Ihrem ungeborenen Kind Schaden zuf√ľgen. Wenn Sie NSAR f√ľr mehr als 2 Tage einnehmen m√ľssen, muss Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin m√∂glicherweise die Fruchtwassermenge im Mutterleib und das Herz des ungeborenen Kindes √ľberwachen.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Dolo-Spedifen 200 nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Dolo-Spedifen 200 sollte w√§hrend der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin hat es Ihnen ausdr√ľcklich erlaubt.

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Wie wird es angewendet?

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Dolo-Spedifen 200, Tabletten: 1-2 Tabletten mit reichlich Fl√ľssigkeit einnehmen.

Vor der nächsten Einnahme ist ein Abstand von 4 bis 6 Stunden einzuhalten.

Bei Schmerzen während der Monatsblutung wird empfohlen, die Behandlung bereits bei den ersten Anzeichen der Beschwerden mit 2 Tabletten Dolo-Spedifen 200 zu beginnen.

Maximale Tagesdosis

Nehmen Sie nicht mehr als 6 Tabletten Dolo-Spedifen 200 innerhalb von 24 Stunden ein, ausser auf ärztliche Verschreibung.

Verwenden Sie Dolo-Spedifen 200 nicht l√§nger als 3 Tage und nur zur Behandlung der oben aufgef√ľhrten Beschwerden.

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte f√ľr die k√ľrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden.

Falls die Beschwerden trotz Einnahme von Dolo-Spedifen 200 zunehmen oder falls die schmerzende Stelle rot oder geschwollen wird, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Eine ernsthafte Krankheit kann die Ursache sein.

Auch wenn die Beschwerden nicht sp√§testens innert 3 Tagen bessern, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin konsultieren, damit der Grund abgekl√§rt werden kann. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Dolo-Spedifen 200 Vorsicht geboten?¬Ľ).

Falls Sie mehr Dolo-Spedifen 200 eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder eine √Ąrztin, um eine Einsch√§tzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.

Die Symptome k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.

Kinder unter 12 Jahren

Dolo-Spedifen 200 darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Die Anwendung und Sicherheit von Dolo-Spedifen 200 bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher nicht systematisch gepr√ľft worden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der √Ąrztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer √Ąrztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Dolo-Spedifen 200 nicht eingenommen werden?

Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, so genannten nicht-steroidalen entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln, Atemnot oder allergie√§hnliche Hautreaktionen hatten;

wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe auch ¬ęDarf Dolo-Spedifen 200 w√§hrend einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?¬Ľ);

bei aktiven Magen- und/oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren oder Magen-/Darm-Blutungen;

bei Magen-/Darm-Blutungen oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit sogenannten nicht-steroidalen entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln;

bei chronischen Darmentz√ľndungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa);

bei Hirnblutungen;

bei erhöhter Neigung zu Blutungen;

bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion;

bei schwerer Herzleistungsschwäche;

zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine);

bei Kindern unter 12 Jahren. Dolo-Spedifen 200 wurde f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren nicht gepr√ľft.

Welche Nebenwirkungen kann Dolo-Spedifen 200 haben?

Folgende Nebenwirkungen k√∂nnen bei Einnahme von Dolo-Spedifen 200 auftreten, die unter Umst√§nden einer √§rztlichen Behandlung bed√ľrfen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin sofort, wenn bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden Erscheinungen auftreten und nehmen Sie Dolo-Spedifen 200 nicht weiter ein:

Sehr häufige Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 10 Fällen auftreten können

Magen-Darm-Beschwerden wie Verdauungsbeschwerden, Durchfall

Häufige Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 100 Fällen aber weniger als 1 von 10 Fällen auftreten können

  • Magen-Darm-Beschwerden wie √úbelkeit, V√∂llegef√ľhl, Sodbrennen, Schmerzen im Oberbauch, Anorexie, Verstopfung, Bl√§hungen, Erbrechen, erosive Magenschleimhautentz√ľndung, Blutstuhl
  • Zentralnerv√∂se Nebenwirkungen wie Einschr√§nkung des Reaktionsverm√∂gens (besonders im Zusammenwirken mit Alkohol), Schl√§frigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel
  • Depression, Angst, Verwirrtheitszustand
  • Sehst√∂rungen (die Sehst√∂rungen sind normalerweise reversibel, wenn die Behandlung abgebrochen wird)
  • Ohrensausen, Schwerh√∂rigkeit
  • Akuter Hautausschlag

Gelegentliche Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 1'000 Fällen aber weniger als 1 von 100 Fällen auftreten können

  • Allergische Reaktionen, Schwellung im Gesicht
  • Asthma, Verkrampfung der Muskeln der Atemwege und Atemnot
  • Magengeschw√ľr, gastrointestinale Blutungen, Teerstuhl, Magenschleimhautentz√ľndung

Seltene Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 10'000 Fällen aber weniger als 1 von 1'000 Fällen auftreten können

  • Ver√§nderungen des Blutbildes
  • Symptome eines Lupus erythematodes (Schmetterlingsgeflecht), aseptische Meningitis (Hirnhautentz√ľndung) bei Patienten, die an einer Autoimmunkrankheit leiden
  • ¬ęKribbeln¬Ľ der Haut
  • Irreversible Sehst√∂rung oder Sehschw√§che
  • Bei Patienten mit Herzinsuffizienz besteht die Gefahr eines akuten Lungen√∂dems (Wasserlunge)
  • Magen- und Darmdurchbr√ľche, Erbrechen von Blut, Geschw√ľre der Mundschleimhaut, Verschlimmerung von Kolitis oder Morbus Crohn
  • Leberversagen, Leberfunktionsst√∂rungen
  • Blut im Urin
  • Verschiedene Erkrankungen der Nieren wie Nierentoxizit√§t, Nierenfunktionsst√∂rungen mit Wasseransammlungen im Gewebe

Sehr seltene Nebenwirkungen die in weniger als 1 von 10'000 Fällen auftreten können

  • Psychotische Zust√§nde
  • Schwere allergische Reaktionen der Haut mit Bildung von Blasen und/oder gr√∂ssfl√§chiger Abl√∂sung der Haut, Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlimmerung der Hautreaktionen
  • Akutes Nierenversagen

Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit:

  • An√§mie
  • Anaphylaktischer Schock
  • Herzinsuffizienz
  • Arterienthrombose, Blutdruckst√∂rungen
  • Rachenreizung
  • Hepatitis, Gelbsucht, Leberverletzung
  • Allgemeine Schwellungen
  • Schwere Hautreaktion: Bekannt als DRESS-Syndrom. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weissen Blutk√∂rperchen). Bekannt als akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem (AGEP); bei Behandlungsbeginn tritt ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden, auf. Beenden Sie die Anwendung von Dolo-Spedifen 200, wenn Sie diese Symptome entwickeln und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung (siehe auch ¬ęWann ist bei der Einnahme von Dolo-Spedifen 200 Vorsicht geboten?¬Ľ).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15‚Äď25¬†¬įC) und f√ľr Kindern unzug√§nglich aufzubewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Dolo-Spedifen 200 enthalten?

Wirkstoffe

1 Tablette enthält 200 mg Ibuprofen als Ibuprofenarginat.

Hilfsstoffe

Arginin, Natriumhydrogencarbonat, Crospovidon, Magnesiumstearat.

Zulassungsnummer

53616 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Dolo-Spedifen 200? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Folgende Packungen sind erhältlich:

20 Tabletten zu 200 mg.

Zulassungsinhaberin

Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino

Diese Packungsbeilage wurde im November 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Zambon Switzerland Ltd
Suchtgift Nein
ATC Code M01AE01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden