Gemcitabin onkovis 40 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Abbildung Gemcitabin onkovis 40 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Wirkstoff(e) Gemcitabin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller onkovis GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 23.12.2015
ATC Code L01BC05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antimetaboliten

Zulassungsinhaber

onkovis GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Gemcitabin onkovis geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ‚ÄěZytostatika‚Äú genannt werden. Diese Arzneimittel zerst√∂ren sich teilende Zellen, einschlie√ülich Krebszellen.

Gemcitabin onkovis kann abhängig von der Krebsart alleine oder in Kombination mit anderen Zytostatika gegeben werden.

Gemcitabin onkovis wird zur Behandlung von folgenden Krebsarten angewendet:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gemcitabin onkovis darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Gemcitabin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bei Ihnen werden vor der ersten Infusion Blutuntersuchungen durchgef√ľhrt um zu √ľberpr√ľfen, ob Ihre Nieren- und Leberfunktion ausreichend ist. Vor jeder Infusion werden Blutuntersuchungen durchgef√ľhrt um zu √ľberpr√ľfen, ob Sie gen√ľgend Blutzellen haben, um Gemcitabin onkovis zu erhalten. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise die Dosis √§ndern oder die Behandlung unterbrechen, sofern es Ihr Allgemeinzustand erfordert und wenn Ihre Blutzellwerte zu niedrig sind. Periodisch werden Blutuntersuchungen durchgef√ľhrt um Ihre Nieren- und Leberfunktion zu √ľberpr√ľfen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Gemcitabin onkovis anwenden, wenn:

  • Sie eine Lebererkrankung, Herzerkrankung, Gef√§√üerkrankung oder Probleme mit den Nieren haben oder zuvor hatten.
  • Sie k√ľrzlich eine Strahlentherapie hatten oder eine solche Therapie bei Ihnen geplant ist.
  • Sie k√ľrzlich geimpft wurden.
  • Sie Atemprobleme bekommen, sich sehr schwach f√ľhlen oder sehr blass werden (kann ein Zeichen von Nierenversagen sein oder von Lungenproblemen).
  • Sie w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanf√§lle, Sehst√∂rungen oder Sehver√§nderungen bemerken, informieren Sie sofort Ihren Arzt. Es k√∂nnte sich um eine sehr selten vorkommende Nebenwirkung des Nervensystems handeln, die Posteriores Reversibles Enzephalopathisches Syndrom genannt wird.
  • Sie allgemeine Schwellungen, Kurzatmigkeit oder Gewichtszunahme entwickeln, da dies Zeichen daf√ľr sein k√∂nnen, dass Fl√ľssigkeit aus den Blutgef√§√üen in das Gewebe austritt.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel ist f√ľr die Verabreichung an Kinder unter 18 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Anwendung von Gemcitabin onkovis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, einschlie√ülich Impfungen und nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel oder wenn Sie k√ľrzlich eine Strahlentherapie erhalten haben oder wenn Sie eine Strahlentherapie erhalten werden

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Die Anwendung von Gemcitabin onkovis sollte während der Schwangerschaft vermieden werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen das mögliche Risiko einer Anwendung von Gemcitabin onkovis während der Schwangerschaft besprechen.

Stillzeit
Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie stillen.

Wenn Sie mit Gemcitabin onkovis behandelt werden, m√ľssen Sie abstillen.

Fortpflanzungsfähigkeit
M√§nnern wird empfohlen, w√§hrend der Behandlung mit Gemcitabin onkovis und bis zu 6 Monate danach kein Kind zu zeugen. Wenn Sie w√§hrend der Behandlung oder bis zu 6 Monate danach ein Kind zeugen wollen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. M√∂glicherweise sollten Sie sich vor Behandlungsbeginn √ľber die M√∂glichkeit der Spermaeinlagerung beraten lassen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Gemcitabin onkovis kann dazu f√ľhren, dass Sie sich m√ľde f√ľhlen.

F√ľhren Sie kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie sicher sind, dass die Gemcitabin onkovis-Behandlung Sie nicht m√ľde macht.

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Wie wird es angewendet?

Die empfohlene Dosis von Gemcitabin onkovis betr√§gt 1000-1250 mg pro Quadratmeter Ihrer K√∂rperoberfl√§che. Ihre K√∂rpergr√∂√üe und Gewicht werden gemessen, um Ihre K√∂rperoberfl√§che zu berechnen. Ihr Arzt wird die K√∂rperoberfl√§che verwenden, um die richtige Dosis f√ľr Sie zu berechnen. Die Dosis wird m√∂glicherweise in Abh√§ngigkeit von Ihren Blutzellzahlen und Ihrem Allgemeinzustand angepasst oder die Behandlung verschoben.

Wie h√§ufig Sie Ihre Gemcitabin onkovis-Infusion erhalten, h√§ngt von der Krebsart ab, f√ľr die sie behandelt werden.

Ein Krankenhausapotheker oder ein Arzt wird das Gemcitabin onkovis Konzentrat verd√ľnnen, bevor es bei Ihnen angewendet wird.

Sie werden Gemcitabin onkovis immer als Infusion in eine Ihrer Venen erhalten. Die Infusion dauert etwa 30 Minuten.

Dieses Arzneimittel ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 18 Jahren empfohlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sie m√ľssen Ihren Arzt sofort informieren, wenn Sie folgendes bei sich bemerken:

  • Fieber oder Infektion (h√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): wenn Sie eine K√∂rpertemperatur von 38¬įC oder dar√ľber haben, schwitzen oder andere Anzeichen einer Infektion haben (weil Sie dann m√∂glicherweise weniger wei√üe Blutzellen als normal haben, was sehr h√§ufig ist)
  • Unregelm√§√üigen Puls (Arrhythmie) (gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen))
  • Schmerzen, R√∂tung, Schwellung oder Wundsein im Mund versp√ľren (h√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen))
  • Allergische Reaktionen: wenn Sie einen Hautausschlag (sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)) / Juckreiz (h√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)) oder Fieber (sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) entwickeln
  • Anaphylaktische Reaktionen (schwere √úberempfindlichkeit oder allergische Reaktionen); Hautausschlag einschlie√ülich ger√∂teter juckender Haut, Schwellung von H√§nden, F√ľ√üen, Kn√∂cheln, Gesicht, Lippen, Mund oder Hals (was zu Beschwerden beim Schlucken oder Atmen f√ľhren kann), keuchen, schneller Herzschlag (Tachykardie) und es kann sein, dass Sie sich f√ľhlen als w√ľrden Sie in Ohnmacht fallen (pl√∂tzlicher Verlust des Bewusstseins verursacht durch die verminderte Durchblutung des Gehirns) (sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen))
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt) (selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen))
  • H√§molytisches Ur√§misches Syndrom: extreme M√ľdigkeit und Schw√§che, Purpura oder kleine Bereiche von Einblutungen in die Haut (blaue Flecken), akutes Nierenversagen (verminderte Urinausscheidung/oder keine Ausscheidung von Urin), Anzeichen einer Infektion. Dies kann t√∂dlich sein (sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen))
  • M√ľdigkeit, sich schwach f√ľhlen, rasch in Atemnot geraten oder blass aussehen (weil Sie dann m√∂glicherweise weniger H√§moglobin als normal haben, was sehr h√§ufig ist (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • Bluten des Zahnfleisches, aus der Nase oder des Mundes oder eine andere Blutung, die nicht zum Stillstand kommt, einen r√∂tlichen oder rosafarbenen Urin oder unerwartete Bluterg√ľsse

(weil Sie dann möglicherweise weniger Blutplättchen haben als normal, was sehr häufig ist (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen))

  • Atemnot (eine leichte Atemnot unmittelbar nach der Gemcitabin-Infusion ist sehr h√§ufig, die aber rasch abklingt, allerdings k√∂nnen gelegentlich oder selten schwerere Lungenprobleme auftreten)
  • Kopfschmerzen mit Sehver√§nderungen, Verwirrung, Krampfanf√§lle oder Anf√§lle (Posteriores Reversibles Enzephalopathisches Syndrom) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • Generalisierte Schwellungen, Kurzatmigkeit oder Gewichtszunahme, da Fl√ľssigkeit aus Ihren Blutgef√§√üen in das Gewebe austritt (Kapillarlecksyndrom) (sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen))
  • Potentiell lebensbedrohliche Hautreaktionen (Toxische Epidermale Nekrolyse (TEN), Stevens- Johnson Syndrome (SJS)): starker Hautausschlag mit Jucken, Blasenbildung oder Absch√§lung der Haut. Hautreaktionen werden h√§ufig von grippe√§hnlichen Symptomen begleitet (sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)).

Sie m√ľssen unverz√ľglich einen Arzt kontaktieren, wenn Sie Folgendes bemerken:

Extreme M√ľdigkeit und Schw√§che, Purpura oder kleine Blutungen in der Haut (Bluterg√ľsse), akute Niereninsuffizienz (geringe Urinausscheidung oder keine Urinausscheidung) und Anzeichen einer Infektion. Dabei kann es sich um Merkmale einer thrombotischen Mikroangiopathie (Gerinnsel, die sich in kleinen Blutgef√§√üen bilden) und eines h√§matolytisch-ur√§mischen Syndroms handeln, die t√∂dlich sein k√∂nnen.

Andere Nebenwirkungen mit Gemcitabin onkovis können sein:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Niedrige Anzahl wei√üer Blutzellen
  • Atemnot
  • Erbrechen
  • √úbelkeit
  • Haarausfall
  • Ver√§nderung von Leberwerten: Blutwerte au√üerhalb des Normbereichs
  • Blut im Urin
  • Von der Norm abweichender Urintest: Protein im Urin
  • Grippe√§hnliche Symptome einschlie√ülich Fieber
  • √Ėdeme (Schwellung der Kn√∂chel, Finger, F√ľ√üe, Gesicht)

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Anorexie (verminderter Appetit)
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Schl√§frigkeit
  • Husten
  • Laufende Nase
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Schmerzen, R√∂tung, Schwellung oder Wundsein im Mund
  • Juckreiz
  • Schwitzen
  • Muskelschmerzen
  • R√ľckenschmerzen
  • Fieber
  • Schw√§che
  • Sch√ľttelfrost

Infektionen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schlaganfall
  • Herzversagen
  • Interstitielle Pneumonitis (Vernarbung der Lungenbl√§schen)
  • Kr√§mpfe in den Atemwegen (Keuchen)
  • Von der Norm abweichende R√∂ntgenaufnahme/Computertomographie der Brust (Vernarbung der Lunge)
  • Schwere Lebersch√§digung, einschlie√ülich Leberversagen, das lebensbedrohlich sein kann
  • Nierenversagen

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Niedriger Blutdruck
  • Gangr√§n der Finger oder Zehen
  • Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge
  • Akutes Atemnotsyndrom beim Erwachsenen (schwere Lungenentz√ľndung f√ľhrt zu Lungenversagen)
  • Abschuppung der Haut, Geschw√ľr oder Blasenbildung
  • Reaktionen an der Injektionsstelle
  • Strahlensch√§den ‚Äď Vernarbung der Lungenbl√§schen in Zusammenhang mit einer Strahlentherapie
  • Radiation Recall (eine Hautr√∂tung wie bei einem schweren Sonnenbrand) was bei Hautstellen auftreten kann, die zuvor einer Strahlentherapie ausgesetzt waren

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Erh√∂hte Anzahl von Blutpl√§ttchen
  • Isch√§mische Kolitis (Entz√ľndung der Dickdarmschleimhaut, hervorgerufen durch verminderte Blutzufuhr)
  • Thrombotische Mikroangiopathie: Gerinnsel, die sich in kleinen Blutgef√§√üen bilden

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Sepsis: Wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut zirkulieren und beginnen, die Organe zu sch√§digen
  • Pseudocellullitis: Hautr√∂tung mit Schwellungen

Sie k√∂nnen einige dieser Symptome und/oder Begleitumst√§nde haben. Sie m√ľssen Ihren Arzt unverz√ľglich informieren, wenn Sie Anzeichen f√ľr diese Nebenwirkungen bemerken.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger- Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen . Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht angebrochene Durchstechflasche:

Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC ‚Äď 8 ¬įC).

Nach dem ersten √Ėffnen:

Die chemisch-physikalische In-use-Stabilit√§t wurde √ľber 28 Tage bei 25 ¬įC gezeigt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt direkt verbraucht werden, es sei denn die Methode des √Ėffnens schlie√üt das Risiko mikrobiologischer Kontamination aus. Andere Aufbewahrungszeiten und - Bedingungen liegen in der Verantwortung des Anwenders.

Infusionslösung

Die chemische und physikalische Stabilit√§t der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde √ľber 28 Tage bei 2 ¬įC bis 8 ¬įC gezeigt. Nach Verd√ľnnung in 0,9%iger Natriumchloridl√∂sung (5,2 mg/ml und 9 mg/ml Gemcitabin) zu einer finalen Konzentration zwischen 2 - 25 mg/ ml (2,0 mg/ml, 12 mg/ml und 25 mg/ml), wurde die chemische und physikalische Stabilit√§t f√ľr 28 Tage bei 25 ¬įC nachgewiesen. Die verd√ľnnte L√∂sung ist stabil, wenn sie entweder in PVC- oder F-Infusionsbeuteln verpackt wird. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Infusionsl√∂sung direkt verbraucht werden. Wenn sie nicht direkt verbraucht wird liegen die Anwendungszeiten und -bedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollte nicht l√§nger als 24 Stunden bei 2 ¬įC bis 8 ¬įC sein, au√üer die Verd√ľnnung findet unter kontrollierten und validiert aseptischen Bedingungen statt.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Partikel in der L√∂sung bemerken.

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Weitere Informationen

Was Gemcitabin onkovis enthält

Der Wirkstoff ist Gemcitabin (als Gemcitabinhydrochlorid). Jeder ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 40 mg Gemcitabin (als

Gemcitabinhydrochlorid).

Jede 5 ml Durchstechflasche enthält 200 mg Gemcitabin (als Gemcitabinhydrochlorid). Jede 25 ml Durchstechflasche enthält 1 g Gemcitabin (als Gemcitabinhydrochlorid). Jede 50 ml Durchstechflasche enthält 2 g Gemcitabin (als Gemcitabinhydrochlorid).

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Salzs√§ure (zur pH-Wert Einstellung) und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Gemcitabin onkovis aussieht und Inhalt der Packung

Das Gemcitabin onkovis Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist eine klare, farblose oder blassgelbe Lösung.

Farblose Durchstechflasche aus Typ-I-Glas mit Bromobutyl-Kautschukstopfen und verschlossen mit einer Aluminiumkappe mit Polypropylenscheibe. Die Durchstechflasche wird mit oder ohne eine Plastikschutzfolie verpackt.

Packungsgrößen

1 x 5 ml Durchstechflasche

1 x 25 ml Durchstechflasche

1 x 50 ml Durchstechflasche

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer onkovis GmbH

Grube 45 82377 Penzberg Deutschland

Hersteller

Actavis Italy S.p.A. ‚Äď Nerviano Plant

Via Pasteur 10

20014 Nerviano (MI)

Italien

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt geändert im März 2019.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte oder medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Gebrauchsanweisung

Gemcitabin onkovis 40 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Zytotoxisch

Handhabung

Bei der Zubereitung und Entsorgung der Infusionsl√∂sung m√ľssen die √ľblichen Vorsichtsma√ünahmen f√ľr Zytostatika beachtet werden. Schwangere Frauen sollten nicht mit diesem Arzneimittel umgehen. Die Handhabung der Infusionsl√∂sung sollte in einer Sicherheitsbox geschehen. Es sollten ein Schutzkittel und Handschuhe getragen werden. Steht keine Sicherheitsbox zur Verf√ľgung, sollten eine Maske und Sicherheitsgl√§ser getragen werden.

Bei Kontakt der Zubereitung mit den Augen kann es zu schwerwiegenden Reizungen kommen. Die Augen sollten sofort und gr√ľndlich ausgewaschen werden. Kommt es zu einer bleibenden Reizung, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wenn L√∂sung auf die Haut ger√§t, sollten Sie gr√ľndlich mit Wasser sp√ľlen.

Anleitung f√ľr die Verd√ľnnung

Das einzige zugelassene L√∂sungsmittel zur Verd√ľnnung von Gemcitabin onkovis Konzentrat zur Herstellung einer Infusionsl√∂sung ist Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionsl√∂sung (ohne Konservierungsmittel).

  1. Verwenden Sie w√§hrend der Zubereitung und weiteren Verd√ľnnungen von Gemcitabin zur intraven√∂sen Anwendung eine aseptische Technik.
  2. Die verd√ľnnte L√∂sung ist eine klare, farblose oder leicht strohfarbene L√∂sung
  3. Parenterale Arzneimittel sind vor der Anwendung visuell auf Partikel und
    Verf√§rbungen zu √ľberpr√ľfen. Werden Partikel gefunden, darf die L√∂sung nicht verabreicht werden.
  4. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

Lagerung

Nach dem ersten √Ėffnen:

Die chemisch-physikalische In-Gebrauch-Stabilit√§t wurde √ľber 28 Tage bei 25 ¬įC gezeigt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt direkt verbraucht werden, es sei denn die Methode des

√Ėffnens schlie√üt das Risiko mikrobiologischer Kontamination aus. Andere Aufbewahrungszeiten und - bedingungen liegen in der Verantwortung des Anwenders.

Infusionslösung

Die chemische und physikalische Stabilit√§t der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde √ľber 28 Tage bei 2 ¬įC bis 8 ¬įC gezeigt. Nach Verd√ľnnung in 0,9%iger Natriumchloridl√∂sung (5,2 mg/ml und

9 mg/ml Gemcitabin) zu einer finalen Konzentration zwischen 2 - 25 mg/ ml (2,0 mg/ml, 12 mg/ml und 25 mg/ml), wurde die chemische und physikalische Stabilit√§t f√ľr 28 Tage bei 25¬įC nachgewiesen. Die verd√ľnnte L√∂sung ist stabil, wenn sie entweder in PVC- oder F-Infusionsbeuteln verpackt wird.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Infusionsl√∂sung direkt verbraucht werden. Wenn sie nicht direkt verbraucht wird liegen die Anwendungszeiten und -bedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollte nicht l√§nger als 24 Stunden bei 2 ¬įC bis 8 ¬įC sein, au√üer die Verd√ľnnung findet unter kontrollierten und validiert aseptischen Bedingungen statt.

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Wirkstoff(e) Gemcitabin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller onkovis GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 23.12.2015
ATC Code L01BC05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antimetaboliten

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden