Acetalgin¬ģ 1 g Filmtabletten

Abbildung Acetalgin¬ģ 1 g Filmtabletten
Wirkstoff(e) Paracetamol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Streuli Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code N02BE01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

Streuli Pharma AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
SUN STORE Paracetamol, Tabletten Paracetamol Sun Store Health Care AG
Coop Vitality Paracetamol 500, Tabletten Paracetamol Coop Vitality Health Care GmbH
Panadol-S Paracetamol GSK Consumer Healthcare Schweiz AG
Paracetamol Stada¬ģ Paracetamol Spirig HealthCare AG
Amavita Paracetamol 500, Tabletten Paracetamol Amavita Health Care AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Acetalgin 1 g Filmtabletten enthält den Wirkstoff Paracetamol, der schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt.

Acetalgin 1¬†g Filmtabletten wird angewendet zur kurzfristigen Behandlung von Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und B√§ndern, R√ľckenschmerzen, Schmerzen w√§hrend der Monatsblutung, Schmerzen nach Verletzungen (z.B. Sportverletzungen), Schmerzen bei Erk√§ltungskrankheiten sowie gegen Fieber. Zus√§tzlich wird es zur Behandlung von Arthroseschmerzen verschrieben.

Acetalgin 1¬†g Filmtabletten ist nur auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin einzunehmen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Acetalgin 1 g Filmtabletten Vorsicht geboten?

Bei Erkrankungen der Niere oder der Leber sowie beim sogenannten ¬ęGlucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel¬Ľ (seltene erbliche Krankheit der roten Blutk√∂rperchen) sollten Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin konsultieren.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin ebenfalls, wenn Sie gleichzeitig blutverd√ľnnende Medikamente oder gewisse Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (Rifampicin, Isoniazid), Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin), Gicht (Probenecid), erh√∂hten Blutfettwerten (Cholestyramin) oder HIV-Infektionen (Zidovudin) einnehmen m√ľssen. Vorsicht ist auch geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Chloramphenicol, Salicylamid oder Phenobarbital.

Bei gleichzeitiger Anwendung eines Antibiotikums mit dem Wirkstoff Flucloxacillin ist Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin ebenfalls zu informieren, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose mit vergr√∂sserter Anionenl√ľcke) besteht. Eine engmaschige √§rztliche Kontrolle wird empfohlen, um das Auftreten einer metabolischen Azidose zu erkennen.

Während der Behandlung mit Acetalgin wird von Alkoholkonsum abgeraten. Besonders bei fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung.

Bei Essstörungen wie Anorexie, Bulimie und sehr starker Abmagerung sowie bei chronischer Mangelernährung ist Vorsicht geboten bei der Einnahme von Acetalgin.

Bei Fl√ľssigkeitsmangel und verminderten Mengen an Blut ist Vorsicht geboten bei der Einnahme von Acetalgin. Bei einer schweren Infektion (z.B. einer Blutvergiftung) ist ebenfalls Vorsicht geboten bei der Anwendung von Acetalgin.

Einzelne Personen mit √úberempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel k√∂nnen auch auf Paracetamol √ľberempfindlich reagieren (siehe ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Acetalgin 1g Filmtabletten haben?¬Ľ).

Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde, h√§ufige Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen entstehen oder bereits existierende Kopfschmerzen sich verschlimmern. Kontaktieren Sie in solchen F√§llen Ihren Arzt/ Ihre √Ąrztin. Die langfristige Einnahme¬†von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, soll sichergestellt werden, dass andere verabreichte Medikamente kein Paracetamol enthalten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder¬†Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Darf Acetalgin 1 g Filmtabletten während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Vorsichtshalber sollten Sie w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit m√∂glichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder Apotheker bzw. die √Ąrztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Falls erforderlich, kann Acetalgin 1 g Filmtabletten w√§hrend der Schwangerschaft angewendet werden. Aufgrund bisheriger Erfahrungen gilt z.Zt. bei kurzfristiger Anwendung vom Wirkstoff Paracetamol in der angegebenen Dosierung das Risiko f√ľr das Kind als gering. Sie sollten die geringstm√∂gliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden, und Sie sollten das Arzneimittel f√ľr den k√ľrzest m√∂glichen Zeitraum anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel h√§ufiger einnehmen m√ľssen.

Obwohl¬†die Anwendung von Paracetamol als vereinbar mit Stillen betrachtet wird, ist bei der Anwendung von Acetalgin 1 g Filmtabletten w√§hrend der Stillzeit Vorsicht geboten, da Paracetamol in die Muttermilch √ľbergeht.

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Wie wird es angewendet?

Einzeldosen der Filmtabletten nicht h√§ufiger als angegeben einnehmen. Die angegebene maximale Tagesdosis darf nicht √ľberschritten werden.

Acetalgin 1¬†g Filmtabletten sollen von Erwachsenen und Kindern unter 50¬†kg nicht eingenommen werden, da dies zu einer √úberdosierung (mehr als die empfohlene Dosis) und somit zu einer Lebersch√§digung f√ľhren kann.

Erwachsene und Jugendliche √ľber 15 Jahre (√ľber 50 kg):

1 Filmtablette als Einzeldosis, 4‚Äď8 Std. bis zur n√§chsten Einnahme warten. Die maximale Tagesdosis betr√§gt 4 Filmtabletten (= 4¬†g Paracetamol).

Die ganzen Filmtabletten sollen zusammen mit etwas Fl√ľssigkeit (z.B. Wasser, Milch, Fruchtsaft) geschluckt werden. Die eingepr√§gte Kerbe ist nicht zur Teilung der Tablette oder zur Halbierung der Dosis vorgesehen.

Wie¬†alle Fieber- und Schmerzmittel soll auch Acetalgin nicht ohne Verordnung des Arztes oder der √Ąrztin l√§nger als 5 Tage oder bei Fieber l√§nger als 3 Tage angewendet werden.

Schmerzmittel sollen nicht ohne √§rztliche Kontrolle √ľber l√§ngere Zeit (Erwachsene nicht l√§nger als 5 Tage, Kinder nicht l√§nger als 3 Tage) regelm√§ssig eingenommen werden. L√§ngerdauernde Schmerzen bed√ľrfen einer √§rztlichen Abkl√§rung.

Hohes Fieber oder eine Verschlechterung des Zustandes bei Kindern erfordern eine fr√ľhzeitige √§rztliche Konsultation. Die vom Arzt oder von der √Ąrztin verschriebene Dosierung darf nicht √ľberschritten werden.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Acetalgin 1 g Filmtabletten nicht eingenommen werden?

  • Bei √úberempfindlichkeit auf den Wirkstoff Paracetamol oder einen anderen Inhaltsstoff (siehe ¬ęWas ist in Acetalgin 1 g Filmtabletten enthalten?¬Ľ). Eine solche √úberempfindlichkeit √§ussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, niedriger Blutdruck, Schwellungen der Haut und Schleimh√§ute oder Hautausschl√§ge (Nesselfieber);
  • Bei schweren Lebererkrankungen;
  • Bei einer erblichen Leberst√∂rung (sogenannte Meulengracht-Krankheit).

Welche Nebenwirkungen kann Acetalgin 1 g Filmtabletten haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Acetalgin 1 g Filmtabletten auftreten:

In seltenen F√§llen k√∂nnen Hautr√∂tung oder allergische Reaktionen mit pl√∂tzlicher Schwellung von Gesicht und Hals oder pl√∂tzliches Unwohlsein mit Blutdruckabfall auftreten. Des Weiteren k√∂nnen Atemnot oder Asthma auftreten, vor allem wenn diese Nebenwirkungen auch schon fr√ľher bei der Verwendung von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) beobachtet wurden.

Treten Zeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion oder Bluterg√ľsse/Blutungen auf, so ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die √Ąrztin zu konsultieren.

Selten wurden Veränderungen des Blutbildes beobachtet, wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weisser Blutkörperchen (Agranulozytose; Neutropenie, Leukopenie). Ebenfalls selten wurde eine bestimmte Erkrankung des Knochenmarks (Panzytopenie) und eine bestimmte Form der Blutarmut (hämolytische Anämie) beobachtet. Weitere Nebenwirkungen, deren Häufigkeit derzeit nicht bekannt ist, umfassen Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen, Anstieg der Leberenzyme, Gallenstauung, Gelbsucht, Blutflecken auf der Haut und Erröten. Daneben wurden gelegentlich Nesselsucht, Hautrötungen und Ausschlag beobachtet. Sehr selten traten schwere Hauterkrankungen (akute  generalisierte exanthematische Pustulose, toxisch epidermale Nekrolyse, Steven-Johnson-Syndrom) auf mit Blasenbildung, Hautabschuppung und grippalen Symptomen.

Bei unkontrollierter Einnahme (√úberdosis) ist unverz√ľglich ein Arzt bzw. eine √Ąrztin zu konsultieren. √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und/oder allgemeines Krankheitsgef√ľhl k√∂nnen ein Hinweis auf eine √úberdosierung sein, treten aber erst mehrere Stunden bis einen Tag nach Einnahme auf.

Eine √úberdosis kann eine sehr schwere Lebersch√§digung oder aber in seltenen F√§llen eine pl√∂tzlich auftretende Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse zur Folge haben.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Acetalgin 1 g Filmtabletten enthalten?

Wirkstoffe

1 Filmtablette enthält 1 g Paracetamol.

Hilfsstoffe

Vorverkleisterte Stärke, Hydroxypropylcellulose (E 463), Talkum, Magnesiumstearat, Polyvinylalkohol (E 1203), Macrogol.

Zulassungsnummer

62355 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Acetalgin 1 g Filmtabletten? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 16, 40 oder 100 Filmtabletten (nicht teilbar).

Zulassungsinhaberin

Streuli Pharma AG, Uznach.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Paracetamol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Streuli Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code N02BE01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden