Triquilar √ľberzogene Tabletten

Abbildung Triquilar √ľberzogene Tabletten
Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Levonorgestrel
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Jenapharm GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.05.2005
ATC Code G03AB03
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Jenapharm GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

- Triquilar ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverh√ľtung (‚ÄěPille‚Äú).

- Jede Tablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Geschlechtshormone, und zwar Levonorgestrel und Ethinylestradiol.

- ‚ÄěPillen‚Äú, die zwei Hormone enthalten, werden als ‚ÄěKombinationspillen‚Äú bezeichnet. Triquilar wird auch als niedrigdosierte ‚ÄěPille‚Äú bezeichnet, weil sie nur eine geringe Menge von Hormonen enth√§lt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allgemeine Hinweise

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Anwendung von Triquilar beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (siehe Abschnitt 2, ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú).

Bevor Sie Triquilar anwenden, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgf√§ltig zu Ihrer Krankengeschichte und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Der Arzt wird Ihren Blutdruck messen und, abh√§ngig von Ihrer pers√∂nlichen Situation, weitere Untersuchungen durchf√ľhren.

In dieser Gebrauchsinformation sind verschiedene F√§lle beschrieben, bei deren Auftreten Sie Triquilar absetzen sollten oder bei denen die Zuverl√§ssigkeit von Triquilar herabgesetzt sein kann. In diesen F√§llen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder andere, nichthormonale Verh√ľtungsmethoden anwenden, wie z. B. ein Kondom oder eine andere Barrieremethode. Wenden Sie aber keine Kalender- oder Temperaturmethoden an. Diese Methoden k√∂nnen versagen, weil Triquilar die monatlichen Schwankungen der K√∂rpertemperatur und des Geb√§rmutterhalsschleims ver√§ndert.

Wie alle hormonalen Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel bietet Triquilar keinerlei Schutz vor einer HIV-Infektion (AIDS) oder anderen sexuell √ľbertragbaren Krankheiten.

Wann Triquilar nicht angewendet werden darf

Triquilar darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft, m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der Empf√§ngnisverh√ľtung f√ľr Sie besser geeignet ist.

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgef√§√ü der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten)
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer St√∂rung der Blutgerinnung leiden ‚Äď beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder Antiphospholipid-Antik√∂rper
  • wenn Sie operiert werden m√ľssen oder l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind (siehe Abschnitt ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú)
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische isch√§mische Attacke (TIA ‚Äď vor√ľbergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben oder fr√ľher einmal hatten
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnselin einer Arterie erh√∂hen k√∂nnen:

    • schwerer Diabetes mit Sch√§digung der Blutgef√§√üe
    • sehr hoher Blutdruck
    • sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride)
    • eine Krankheit, die als Hyperhomocystein√§mie bekannt ist
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migr√§ne (sog. ‚ÄěMigr√§ne mit Aura‚Äú) leiden (oder in der Vergangenheit gelitten haben)
  • bei schweren bestehenden oder vorausgegangenen Lebererkrankungen, solange sich Ihre Leberwerte nicht wieder normalisiert haben
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebergeschw√ľlsten
  • bei bestehendem oder vorausgegangenem Brustkrebs oder Krebs der Genitalorgane bzw. bei Verdacht darauf
  • bei jeglichen ungekl√§rten Blutungen aus der Scheide
  • wenn Ihre Monatsblutung ausbleibt, m√∂glicherweise durch Ern√§hrung oder k√∂rperliche Bet√§tigung bedingt
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Dies kann Jucken, Ausschlag oder Schwellungen verursachen.

Wenden Sie Triquilar nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Triquilar mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Triquilar einnehmen.

Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Triquilar erforderlich ist

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden?

Suchen Sie unverz√ľglich √§rztliche Hilfe auf,
wenn Sie m√∂gliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten k√∂nnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe den Abschnitt ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú [Thrombose] unten).

F√ľr eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den Abschnitt ‚ÄěSo erkennen Sie ein Blutgerinnsel‚Äú.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Triquilar oder anderen ‚ÄěKombinationspillen‚Äú erforderlich und es k√∂nnen regelm√§√üige Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig sein.

Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Triquilar verschlimmert, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren.

  • wenn Brustkrebs bei einer nahen Verwandten auftritt oder fr√ľher aufgetreten ist
  • wenn bei Ihnen eine Leber- oder Gallenblasenerkrankung bekannt ist
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden
  • wenn Sie unter Depressionen leiden
  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entz√ľndliche Darmerkrankung) haben
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE ‚Äď eine Krankheit, die Ihr nat√ľrliches Abwehrsystem beeintr√§chtigt) haben
  • wenn Sie ein h√§molytisches ur√§misches Syndrom (HUS ‚Äď eine St√∂rung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen f√ľhrt) haben
  • wenn Sie Sichelzellan√§mie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutk√∂rperchen) haben
  • wenn Sie erh√∂hte Blutfettspiegel (Hypertriglycerid√§mie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Hypertriglycerid√§mie wurde mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr eine Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse) verbunden
  • wenn Sie operiert werden m√ľssen oder l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBlutgerinnsel‚Äú)
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko f√ľr Blutgerinnsel erh√∂ht. Fragen Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Triquilar beginnen k√∂nnen
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entz√ľndung haben (oberfl√§chliche Thrombophlebitis)
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben
  • wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe ‚ÄěBei Einnahme von Triquilar mit anderen Arzneimitteln‚Äú)
  • wenn bei Ihnen eine Erkrankung w√§hrend einer Schwangerschaft oder fr√ľheren Anwendung von Geschlechtshormonen zum ersten Mal aufgetreten ist, z. B. Schwerh√∂rigkeit, eine Blutkrankheit, die Porphyrie hei√üt, Bl√§schenausschlag w√§hrend der Schwangerschaft (Herpes gestationis), eine Nervenerkrankung, bei der pl√∂tzliche unwillk√ľrliche K√∂rperbewegungen auftreten (Chorea Sydenham)
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen gelblich-braunen Pigmentflecken (Chloasma), auch als ‚ÄěSchwangerschaftsflecken‚Äú bezeichnet, vorwiegend im Gesicht. In diesem Fall empfiehlt es sich, direkte Sonnenbestrahlung oder ultraviolettes Licht zu meiden.
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angio√∂dems an sich bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag m√∂glicheweise zusammen mit Atembeschwerden. Arzneimittel, die Estrogene enthalten, k√∂nnen die Symptome eines heredit√§ren und erworbenen Angio√∂dems ausl√∂sen oder verschlimmern.

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Triquilar ist Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels h√∂her als wenn Sie keines anwenden. In seltenen F√§llen kann ein Blutgerinnsel Blutgef√§√üe verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.

Blutgerinnsel können auftreten

  • in Venen (sog. ‚ÄěVenenthrombose‚Äú, ‚Äěven√∂se Thromboembolie‚Äú oder VTE)
  • in den Arterien (sog ‚ÄěArterienthrombose‚Äú, ‚Äěarterielle Thromboembolie‚Äú oder ATE).

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen Blutgerinnsels aufgrund von Triquilar gering ist.

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie leiden?
Schwellung eines Beins oder l√§ngs einer Vene im Bein oder Fu√ü, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der m√∂glicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird Erw√§rmung des betroffenen Beins √Ąnderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Bl√§sse, Rot-oder Blauf√§rbung Tiefe Beinvenenthrombose
pl√∂tzliche unerkl√§rliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung; pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann; stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl; schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag; starke Magenschmerzen. Lungenembolie
Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entz√ľndung der Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden k√∂nnen.
Symptome, die meistens in einem Auge auftreten: sofortiger Verlust des Sehvermögens oder schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann. Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)
  • pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann;
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;
  • starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl;
  • schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag;
  • starke Magenschmerzen.
Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie leiden?
Schwellung eines Beins oder l√§ngs einer Vene im Bein oder Fu√ü, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der m√∂glicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird Erw√§rmung des betroffenen Beins √Ąnderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Bl√§sse, Rot-oder Blauf√§rbung Tiefe Beinvenenthrombose
pl√∂tzliche unerkl√§rliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung; pl√∂tzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann; stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; starke Benommenheit oder Schwindelgef√ľhl; schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag; starke Magenschmerzen. Lungenembolie
Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entz√ľndung der Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden k√∂nnen.
Symptome, die meistens in einem Auge auftreten: sofortiger Verlust des Sehvermögens oder schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann. Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

 

Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregef√ľhl

Herzinfarkt

  • Enge- oder V√∂llegef√ľhl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins;
  • V√∂llegef√ľhl, Verdauungsst√∂rungen oder Erstickungsgef√ľhl;
  • in den R√ľcken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberk√∂rper;
  • Schwitzen, √úbelkeit, Erbrechen oder Schwindelgef√ľhl;
  • extreme Schw√§che, Angst oder Kurzatmigkeit;
  • schnelle oder unregelm√§√üige Herzschl√§ge
 

pl√∂tzliche Schw√§che oder Taubheitsgef√ľhl des Gesichtes, Schlaganfall

 

Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders

 

ausgeprägt ist;

  • pl√∂tzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verst√§ndnisschwierigkeiten;
  • pl√∂tzliche Sehst√∂rungen in einem oder beiden Augen;
  • pl√∂tzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgef√ľhl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsst√∂rungen;
  • pl√∂tzliche schwere oder l√§nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall.

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie

erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

 

Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer

Blutgerinnsel, die andere

 

Extremität;

Blutgefäße verstopfen

starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet?

  • Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem h√∂heren Risiko f√ľr Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf.
  • Wenn es in einer Vene im Bein oder Fu√ü zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT) verursachen.
  • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine Lungenembolie verursachen.
  • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge (Thrombose einer Netzhautvene) bilden.

Wann ist das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am gr√∂√üten?

Das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am gr√∂√üten. Das Risiko kann au√üerdem erh√∂ht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringf√ľgig h√∂her als wenn kein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet w√ľrde.

Wenn Sie die Anwendung von Triquilar beenden, kehrt das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zur√ľck.

Wie gro√ü ist das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels?

Das Risiko ist abh√§ngig von Ihrem nat√ľrlichen Risiko f√ľr VTE und der Art des von Ihnen angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums.

Das Gesamtrisiko f√ľr ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit Triquilar ist gering.

  • Ungef√§hr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • Ungef√§hr 5-7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum wie Triquilar anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • Das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer pers√∂nlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt ‚ÄěFaktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen‚Äú).

Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels pro Jahr
Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden und nicht schwanger sind Ungefähr 2 von 10.000 Frauen
Frauen, die eine Levonorgestrel enthaltende kombinierte hormonale Pille anwenden Ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen
Frauen, die Triquilar anwenden Ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen

Faktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Vene erh√∂hen

Das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel mit Triquilar ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen und Risikofaktoren erh√∂ht. Das Risiko ist erh√∂ht:

  • wenn Sie stark √ľbergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI √ľber 30 kg/m2);
  • wenn bei einem Ihrer n√§chsten Angeh√∂rigen in jungen Jahren (d. h. j√ľnger als 50 Jahre) ein Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall haben Sie wom√∂glich eine erbliche Blutgerinnungsst√∂rung;
  • wenn Sie operiert werden m√ľssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit l√§ngere Zeit bettl√§gerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass die Anwendung von Triquilar mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschr√§nkter Beweglichkeit beendet werden muss. Wenn Sie die Anwendung von Triquilar beenden m√ľssen, fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung wieder aufnehmen k√∂nnen.
  • wenn Sie √§lter werden (insbesondere ab einem Alter von ungef√§hr 35 Jahren);
  • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben.

Das Risiko f√ľr die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen und Risikofaktoren.

Flugreisen (> 4 Stunden) k√∂nnen Ihr Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel vor√ľbergehend erh√∂hen, insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgef√ľhrten Faktoren vorliegen.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Triquilar abzusetzen.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von Triquilar zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet?

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.

Faktoren, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erh√∂hen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Anwendung von Triquilar sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:

  • mit zunehmendem Alter (√§lter als 35 Jahre);
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Triquilar wird geraten, mit dem Rauchen aufzuh√∂ren. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufh√∂ren k√∂nnen und √§lter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von Verh√ľtungsmittel anzuwenden;
  • wenn Sie √ľbergewichtig sind;
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;
  • wenn einer Ihrer n√§chsten Angeh√∂rigen in jungen Jahren (j√ľnger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall k√∂nnten Sie ebenfalls ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
  • wenn Sie oder einer Ihrer n√§chsten Angeh√∂rigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
  • wenn Sie Migr√§ne und insbesondere Migr√§ne mit Aura haben;
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusst√∂rung namens Vorhofflimmern);
  • wenn Sie Zucker (Diabetes) haben.

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko f√ľr die Ausbildung eines Blutgerinnsels zus√§tzlich erh√∂ht sein.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von Triquilar zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

Triquilar und Krebs

  • Geb√§rmutterhalskrebs wurde bei Langzeitanwenderinnen etwas h√§ufiger beobachtet als bei Nicht-Anwenderinnen von oralen Kontrazeptiva; aber es ist nicht gekl√§rt, in wie weit unterschiedliches Sexualverhalten oder andere Faktoren wie das humane Papilloma-Virus (HPV) dazu beitragen.
  • Brustkrebs wird bei Frauen, die ‚ÄěKombinationspillen‚Äú nehmen, etwas h√§ufiger beobachtet, aber es ist nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. Das Auftreten von Brusttumoren nimmt nach Absetzen von hormonalen ‚ÄěKombinationspillen‚Äú ab. Es ist wichtig, dass Sie regelm√§√üig Ihre Br√ľste untersuchen. Wenn Sie Knoten sp√ľren, m√ľssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.
  • In seltenen F√§llen wurden gutartige (nicht krebsartige) Lebertumoren und noch seltener b√∂sartige (krebsartige) Lebertumoren bei Anwenderinnen von ‚ÄěKombinationspillen‚Äú festgestellt. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie ungew√∂hnlich starke Bauchschmerzen haben.

Psychiatrische Erkrankungen:

Manche Frauen, die hormonelle Verh√ľtungsmittel wie Triquilar anwenden, berichten √ľber Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen k√∂nnen schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbstt√∂tungsgedanken f√ľhren. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie m√∂glich von Ihrem Arzt medizinisch beraten.

Zwischenblutungen

Bei der Anwendung von Triquilar kann es in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen kommen (Blutungen außerhalb der Einnahmepause). Wenn diese Blutungen nach mehr als 3 Monaten weiterhin auftreten oder wenn sie nach einigen Monaten erneut beginnen, muss Ihr Arzt die Ursache ermitteln.

Was ist zu beachten, wenn keine Blutung während der Einnahmepause auftritt?

Wenn Sie alle Tabletten ordnungsgemäß eingenommen haben, nicht erbrochen oder schweren Durchfall gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, ist eine Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich.

Wenn jedoch die Blutung in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen ausbleibt, kann es sein, dass Sie schwanger sind. Sie sollten dann unverz√ľglich Ihren Arzt aufsuchen, da vor einer weiteren Einnahme der ‚ÄěPille‚Äú eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden muss. Beginnen Sie erst mit einem neuen Blisterstreifen, wenn Sie sicher sind, dass Sie nicht schwanger sind.

Einnahme von Triquilar zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie immer den Arzt, welche Arzneimittel Sie bereits anwenden oder k√ľrzlich angewendet haben. Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt (oder den Apotheker), dass Sie Triquilar einnehmen. Diese k√∂nnen Ihnen sagen, ob Sie zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Vorsichtsma√ünahmen anwenden m√ľssen (z. B. Kondome) und, falls ja, wie lange.

Einige Arzneimittel können einen Einfluss auf die Blutspiegel von Triquilar haben und zu einer

Minderung der empf√§ngnisverh√ľtenden Wirksamkeit oder zu unerwarteten Blutungen f√ľhren. Dazu geh√∂ren:

  • Arzneimittel zur Behandlung von:

    • gastrointestinalen Bewegungsst√∂rungen (z. B. Metoclopramid)
    • Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat oder Felbamat)
    • Tuberkulose (z. B. Rifampicin)
    • HIV- und Hepatitis C-Virus-Infektionen (sogenannte Proteaseinhibitoren und nicht- nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren wie Ritonavir, Nevirapin)
    • Pilzinfektionen (Griseofulvin, Azolantimykotika, z. B. Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol)
    • Bakteriellen Infektionen (Makrolidantibiotika, z. B. Clarithromycin, Erythromycin)
    • Bestimmten Herzerkrankungen, hohem Blutdruck (Kalziumkanalblocker, z. B. Verampamil, Diltiazem)
    • Arthritis, Arthrosis (Etoricoxib)
    • das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut

Die gleichzeitige Einnahme der ‚ÄěPille‚Äú und des Antibiotikums Troleandomycin kann das Risiko eines Gallenstaus erh√∂hen.

Triquilar kann die Wirksamkeit bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen, z. B.

  • Arzneimittel, die Ciclosporin enthalten
  • das Antiepileptikum Lamotrigin (dies k√∂nnte zu einer erh√∂hten H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen f√ľhren)
  • Melatonin
  • Midazolam
  • Theophyllin
  • Tizanidin

Wenden Sie Triquilar nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten, da diese Arzneimittel zu erh√∂hten Leberfunktionswerten bei Bluttests f√ľhren k√∂nnen (erh√∂hte ALT-Leberenzyme). Ihr Arzt wird Ihnen eine andere Art der Verh√ľtung empfehlen, bevor die Therapie mit diesen Arzneimitteln gestartet wird. Ca. 2 Wochen nach Behandlungsende kann Triquilar wieder angewendet werden. Siehe Abschnitt ‚ÄěTriquilar darf nicht angewendet werden‚Äú.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Einnahme von Triquilar zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Triquilar kann zusammen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden, wenn notwendig mit etwas Wasser. Triquilar sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden.

Labortests

Hormonale Verh√ľtungsmittel k√∂nnen die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die ‚ÄěPille‚Äú einnehmen, wenn bei Ihnen ein Bluttest durchgef√ľhrt werden muss.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie Triquilar nicht einnehmen. Falls Sie w√§hrend der Einnahme von Triquilar schwanger werden, m√ľssen Sie die Einnahme von Triquilar sofort beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Wenn Sie schwanger werden m√∂chten, k√∂nnen Sie Triquilar jederzeit absetzen (siehe auch ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Triquilar abbrechen wollen‚Äú).

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Stillzeit

Frauen sollten Triquilar nicht in der Stillzeit anwenden, au√üer nach Anweisung des Arztes. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen und die ‚ÄěPille‚Äú einnehmen m√∂chten.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von Triquilar einen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat.

Triquilar enthält Lactose und Sucrose.

Bitte nehmen Sie Triquilar daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel exakt nach der Anweisung des Arztes ein. Halten Sie R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie nicht sicher sind.

Nehmen Sie 1 Tablette Triquilar t√§glich f√ľr 21 Tage ein, gegebenenfalls zusammen mit etwas Wasser. Die ‚ÄěPille‚Äú muss jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, in der auf der Blisterpackung angegebenen Reihenfolge an 21 aufeinander folgenden Tagen eingenommen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Tabletten n√ľchtern oder zu den Mahlzeiten einnehmen.

Nachdem Sie alle 21 Tabletten eingenommen haben, nehmen Sie an den nächsten 7 Tagen keine Tabletten. Ihre Monatsblutung (Abbruchblutung) wird während dieser 7 Tage beginnen, normalerweise 2-3 Tage nach Einnahme der letzten Triquilar-Tablette.

Beginnen Sie mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung am achten Tag, auch dann, wenn Ihre Blutung anhält. Dies bedeutet zum einen, dass Sie immer am gleichen Wochentag mit dem neuen

Folienstreifen beginnen, und zum anderen, dass Ihre Entzugsblutung jeden Monat an den gleichen Tagen auftreten sollte.

Wann beginnen Sie mit der Einnahme aus dem ersten Folienstreifen?

Wenn Sie im vergangenen Monat noch kein hormonhaltiges Verh√ľtungsmittel angewendet

haben:

Beginnen Sie mit der Einnahme von Triquilar am ersten Tag Ihres Zyklus (d. h. am ersten Tag Ihrer Monatsblutung). Wenn Sie mit der Einnahme von Triquilar an diesem Tag (dem ersten Ihrer Monatsblutung) beginnen, besteht ein sofortiger Empf√§ngnisschutz. Sie k√∂nnen auch zwischen Zyklustag 2 und 5 beginnen, m√ľssen dann aber w√§hrend der ersten 7 Tage der Einnahme zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Ma√ünahmen (z. B. ein Kondom) anwenden.

  • Wenn Sie von einem anderen kombinierten hormonalen Verh√ľtungsmittel (‚ÄěPille‚Äú mit zwei hormonellen Wirkstoffen) oder von einem empf√§ngnisverh√ľtenden Vaginalring oder einem

Pflaster wechseln:

Sie k√∂nnen mit der Einnahme von Triquilar vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten wirkstoffhaltigen Tablette (die letzte Tablette, die Wirkstoffe enth√§lt) Ihrer zuvor eingenommenen ‚ÄěPille‚Äú bzw. am Tag nach dem Entfernen des Vaginalringes oder des Pflasters beginnen, sp√§testens aber am Tag nach den einnahmefreien (ring- oder pflasterfreien) Tagen Ihres Vorg√§ngerpr√§parates (oder nach Einnahme der letzten wirkstofffreien Tablette Ihres Vorg√§ngerpr√§parates).

Wenn Sie von einem Mittel, das nur ein Hormon (Gelbk√∂rperhormon) enth√§lt (sog. ‚ÄěMinipille‚Äú, einem Injektionspr√§parat, einem Implantat oder einem gestagenfreisetzenden Intrauterinsystem (‚ÄěSpirale‚Äú)) wechseln:

Sie k√∂nnen die ‚ÄěMinipille‚Äú an jedem beliebigen Tag absetzen und am n√§chsten Tag direkt mit der Einnahme von Triquilar beginnen. Nach Umstellung von einem Implantat oder einer ‚ÄěSpirale‚Äú beginnen Sie mit der Einnahme von Triquilar an dem Tag, an dem das Implantat oder die ‚ÄěSpirale‚Äú entfernt wird, nach einer Injektion zu dem Zeitpunkt, an dem normalerweise die n√§chste Injektion erfolgen m√ľsste. In allen F√§llen m√ľssen Sie w√§hrend der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme eine zus√§tzliche Methode zur Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden (z. B. ein Kondom).

  • Wenn Sie eine Fehlgeburt oder einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft hatten:

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie gerade ein Kind bekommen haben oder eine Fehlgeburt nach dem dritten

Schwangerschaftsmonat hatten:

Beginnen Sie die Einnahme von Triquilar nicht fr√ľher als 21 bis 28 Tage nach der Geburt bzw. der Fehlgeburt. Wenn Sie nach dem 28. Tag mit der Einnahme beginnen, m√ľssen Sie w√§hrend der ersten 7 Triquilar-Einnahmetage zus√§tzlich eine Barrieremethode (z. B. ein Kondom) zur Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden.

Wenn Sie nach einer Geburt bereits Geschlechtsverkehr hatten, bevor Sie mit der Einnahme von Triquilar begonnen haben, m√ľssen Sie sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind, oder Sie m√ľssen Ihre n√§chste Monatsblutung abwarten, bevor Sie Triquilar einnehmen.

  • Wenn Sie nach der Geburt des Kindes stillen und (wieder) mit der Einnahme von Triquilar

beginnen wollen:

Lesen Sie den Abschnitt ‚ÄěStillzeit‚Äú.

Wenn Sie nicht sicher sind, wann Sie beginnen können, fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Triquilar eingenommen haben, als Sie sollten

Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen Triquilar-Tabletten vor.

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal eingenommen haben, kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen, oder Sie können aus der Scheide bluten. Sogar bei Mädchen, die noch nicht ihre erste Menstruation hatten und versehentlich dieses Arzneimittel eingenommen haben, können solche Blutungen auftreten.

Wenn Sie zu viele Tabletten Triquilar eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind versehentlich Tabletten verschluckt hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Triquilar vergessen haben

  • Wenn Sie die Einnahmezeit einmalig um weniger als 12 Stunden √ľberschritten haben, ist die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung noch gew√§hrleistet. Sie m√ľssen die Einnahme der vergessenen Tablette so schnell wie m√∂glich nachholen und die folgenden Tabletten dann wieder zur gewohnten Zeit einnehmen.
  • Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden √ľberschritten haben, ist die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung nicht mehr gew√§hrleistet. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben, desto gr√∂√üer ist das Risiko einer Schwangerschaft.
    Aus diesem Grund sollten Sie die folgenden Regeln beachten:

    • Die Einnahme sollte nie f√ľr mehr als 7 Tage unterbrochen werden.
    • Erst nach 7 Tagen ununterbrochener Einnahme ist die Wirksamkeit von Triquilar gew√§hrleistet.
  • Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 1 und 7 √ľberschritten haben (beachten Sie auch das Diagramm):

Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie m√∂glich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen m√ľssen. Setzen Sie danach die Tabletteneinnahme wie gewohnt fort. Sie m√ľssen jedoch in den n√§chsten 7 Tagen zus√§tzlich eine empf√§ngnisverh√ľtende Barrieremethode, z. B. ein Kondom, anwenden. Wenn Sie in der Woche vor der vergessenen Einnahme Geschlechtsverkehr hatten, muss an die M√∂glichkeit einer Schwangerschaft gedacht werden. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben und je n√§her dies zur Einnahmepause passiert ist, desto gr√∂√üer ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 8 und 14 √ľberschritten haben (beachten Sie auch das Diagramm):

Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie m√∂glich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen m√ľssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme wie gewohnt fort. Vorausgesetzt Sie haben die Tabletten in den 7 Tagen vor der vergessenen Tablette korrekt eingenommen, m√ľssen Sie keine zus√§tzlichen Schutzma√ünahmen anwenden. Wenn Sie jedoch diese Tabletten nicht korrekt eingenommen haben oder mehr als eine Tablette vergessen haben, m√ľssen Sie w√§hrend der n√§chsten 7 Tage zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Schutzma√ünahmen (z. B. ein Kondom) anwenden.

  • Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 15 und 21 √ľberschritten haben (beachten Sie auch das Diagramm):

Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöht sich, je näher Sie der Einnahmepause sind. Allerdings kann eine Schwangerschaft immer noch durch Anpassung der Einnahme verhindert werden.

Wenn Sie die nachfolgenden Hinweise beachten, m√ľssen Sie keine zus√§tzlichen empf√§ngnisverh√ľtenden Ma√ünahmen verwenden, vorausgesetzt, Sie haben die Tabletten in den

7 Tagen vor der vergessenen Einnahme korrekt angewendet. Wenn Sie diese Tabletten nicht korrekt eingenommen haben oder Sie mehr als eine Tablette vergessen haben, sollten Sie ausschließlich die

erste der beiden nachfolgenden M√∂glichkeiten verwenden und zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Schutzma√ünahmen w√§hrend der n√§chsten 7 Tage anwenden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand ver√§ndert, und Sie dieses auf Triquilar zur√ľckf√ľhren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Schwere Nebenwirkungen

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutgerinnsel in den Venen (ven√∂se Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle Thromboembolie [ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Triquilar beachten?‚Äú.

Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines Angio√∂dems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag m√∂glicherweise zusammen mit Atembeschwerden (siehe auch den Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Die Anwendung von ‚ÄěPillen‚Äú, die die gleichen Wirkstoffe wie Triquilar enthalten, ist am h√§ufigsten mit den Nebenwirkungen Kopfschmerz, Schmier- und Zwischenblutungen verbunden.

Weitere m√∂gliche Nebenwirkungen, die bei Anwendung dieser ‚ÄěPillen‚Äú auftreten k√∂nnen, sind:

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Anwenderinnen kann betroffen sein):

  • Stimmungsschwankungen, depressive Stimmungslage
  • Kopfschmerzen
  • √úbelkeit, Bauchschmerzen
  • Brustschmerzen oder Empfindlichkeit der Brust
  • Gewichtszunahme

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 Anwenderinnen kann betroffen sein):

  • Abnahme des Geschlechtstriebs (Libidoabnahme)
  • Migr√§ne
  • Erbrechen, Durchfall
  • Hautausschlag
  • Nesselsucht (Juckreiz)
  • Anschwellen der Br√ľste
  • Wassereinlagerung (Fl√ľssigkeitsretention)

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen kann betroffen sein):

  • Kontaktlinsenunvertr√§glichkeit
  • √úberempfindlichkeit
  • Zunahme des Geschlechtstriebs (Libidozunahme)
  • Ausfluss aus der Scheide oder Brust
  • Hautr√∂tungen, Flecken auf bzw. Kn√∂tchen unter der Haut
  • Gewichtsabnahme
  • Gesundheitssch√§dliche Blutgerinnselin einer Vene oder Arterie, zum Beispiel:

    • in einem Bein oder Fu√ü (d. h. TVT)
    • in einer Lunge (d. h. LE)
    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall
    • Mini-Schlaganfall oder vor√ľbergehende, einem Schlaganfall √§hnelnde Symptome, die als transitorische isch√§mische Attacke (TIA) bezeichnet werden
    • Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge.

Die Wahrscheinlichkeit f√ľr ein Blutgerinnsel kann erh√∂ht sein, wenn Sie an anderen Erkrankungen leiden, die dieses Risiko erh√∂hen (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko f√ľr ein Blutgerinnsel erh√∂hen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2).

Die folgenden schweren Nebenwirkungen wurden etwas h√§ufiger bei Frauen, die die ‚ÄěPille‚Äú einnehmen, berichtet, allerdings ist ungekl√§rt, ob diese Erh√∂hung der H√§ufigkeit durch die Anwendung ausgel√∂st wird (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěWann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Triquilar erforderlich ist‚Äú).

Auch die nachfolgenden Erkrankungen wurden mit der ‚ÄěPille‚Äú in Verbindung gebracht:

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Epilepsie, Migr√§ne, Endometriose (mit Symptomen sehr schmerzhafter Monatsblutungen), gutartige Geb√§rmuttertumore, Porphyrie (eine Stoffwechselerkrankung, die Bauchschmerzen und neurologische St√∂rungen hervorruft), systemischer Lupus erythematodes (bei dem k√∂rpereigene Organe und Gewebe vom Immunsystem angegriffen und gesch√§digt werden), Herpes in der sp√§ten Schwangerschaft, Chorea Minor (Sydenham‚Äôsche Chorea; schnelle, unwillk√ľrliche zuckende oder ruckartige Bewegungen), h√§molytisch-ur√§misches Syndrom (eine Erkrankung, die nach durch E. coli-Bakterien ausgel√∂sten Durchfall auftritt), Leberprobleme, die als Gelbsucht sichtbar werden, Fettstoffwechselst√∂rungen, eine Form der Schwerh√∂rigkeit (Otosklerose).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf. 14

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Folienstreifen nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú bzw. ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Triquilar enthält

  • Die Wirkstoffe sind Ethinylestradiol und Levonorgestrel.
  • Jede hellbraune √ľberzogene Tablette enth√§lt 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 50 Mikrogramm Levonorgestrel.
  • Jede wei√üe √ľberzogene Tablette enth√§lt 40 Mikrogramm Ethinylestradiol und 75 Mikrogramm Levonorgestrel.
  • Jede ockerfarbene √ľberzogene Tablette enth√§lt 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 125 Mikrogramm Levonorgestrel.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

    • Tablettenkern: Lactose-Monohydrat (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěTriquilar enth√§lt Lactose und Sucrose‚Äú), Maisst√§rke, Povidon K25, Talkum, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] (E 470b)
    • √úberzug hellbraune Tabletten: Sucrose (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěTriquilar enth√§lt Lactose und Sucrose‚Äú), Povidon K90, Makrogol 6.000, Calciumcarbonat, Talkum (E 553b),
      Glycerol 85%, Montanglykolwachs, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172)
    • √úberzug wei√üe Tabletten: Sucrose (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěTriquilar enth√§lt Lactose und Sucrose‚Äú), Povidon K90, Makrogol 6.000, Calciumcarbonat, Talkum (E 553b), Montanglykolwachs, Titandioxid (E 171)
    • √úberzug ockerfarbene Tabletten: Sucrose (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěTriquilar enth√§lt Lactose und Sucrose‚Äú), Povidon K90, Makrogol 6.000, Calciumcarbonat, Talkum
      (E 553b), Glycerol 85%, Montanglykolwachs, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid- oxid x H2O (E 172)

Wie Triquilar aussieht und Inhalt der Packung

  • Triquilar Tabletten sind 6 hellbraune, 5 wei√üe und 10 ockerfarbene, runde √ľberzogene Tabletten
  • Triquilar ist in Packungen mit 1, 3 und 6 Blisterpackungen zu je 21 Tabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Jenapharm GmbH & Co. KG Otto-Schott-Straße 15 07745 Jena

Telefon: (03641) 648888

Telefax: (03641) 648889

E-Mail-Adresse: frauengesundheit@jenapharm.de

Hersteller

Bayer AG

51368 Leverkusen

und

Bayer Weimar GmbH und Co. KG Döbereinerstraße 20

99427 Weimar

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Triquilar √ľberzogene Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Levonorgestrel
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Jenapharm GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.05.2005
ATC Code G03AB03
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden